Rockmode.de

Infothek => Umfragen => Thema gestartet von: Holger Haehle am 18. Januar 2017 04:27



Titel: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Holger Haehle am 18. Januar 2017 04:27
Lasst uns mal demokratisch abstimmen, was Unisex wirklich ist. Nico und ich haben da unterschiedliche Ansichten. Vielleicht habt ihr nochmal ganz andere Vorstellungen?

Ist der Stil, den das Hippie-Paar auf dem Bild zeigt als Unisex zu bezeichnen? Warum? Warum nicht?

(https://picload.org/image/rrwroalc/hippies01.jpg)



Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: high4all am 18. Januar 2017 04:51
Es fehlt die dritte Möglichkeit:

- Ich weiß nicht.

(Wenn ich mir die Hosen anschaue, ist die Jeans des jungen Mannes mit ihren Aufnähern, Verzierungen, dem auffälligen Reißverschluss und dem unteren Teil der Hosenbeine "weiblicher" als die unauffällige Jeans der jungen Dame.)


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: kalotto am 18. Januar 2017 06:18
Die Jeans sind austauschbar, der Rest, was ist der Rest?
Meine wenigen Hosen sind bis auf die Anzughosen allesamt aus der Damenabteilung, sie passen / gefallen mir besser. "unisex" konnotiert gemeinhin Tragbarkeit von (modifizierten) Männerklamotten für die Frau, bis zum "Partnerlook"
LG, kalotto


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 18. Januar 2017 08:15
Die Jeans sind austauschbar, der Rest, was ist der Rest?
Meine wenigen Hosen sind bis auf die Anzughosen allesamt aus der Damenabteilung, sie passen / gefallen mir besser. "unisex" konnotiert gemeinhin Tragbarkeit von (modifizierten) Männerklamotten für die Frau, bis zum "Partnerlook"
LG, kalotto

Ich würde sagen, unisex oder genderneutral konnotiert die Tragbarkeit für alle Geschlechter.

Wobei man noch unterscheiden muss, ob man einzelne Kleidungsstücke meint oder Gattungen von Kleidung, also z.B. auf dem Bild diese beiden einzelnen Jeanshosen oder die Gattung Hose generell.

LG, Micha


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: skirty19 am 18. Januar 2017 14:09
Es ist die Anpassung der Frau an den Mann....nur mit den "Kotz"letten hats nicht geklappt.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Holger Haehle am 18. Januar 2017 16:59
Könnte man eine Kleidungsgattung wie Hose oder Rock mit dem Unisex-Prädikat 1. Ordnung belegen und ein konkretes Design je nach Entscheidung mit dem Unisex-Prädikat 2. Ordnung?
Nach Micha wäre die Tragbarkeit für beide Geschlechter eine wesentliche Vorbedingung.
Wo sind die Grenzen? Wenn sich plötzlich die Männerwelt, wie Hajo, nach Dirndln reist, macht dass das Dirndl zum Unisexartikel?


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Mann im Rock am 18. Januar 2017 18:03
Könnte man eine Kleidungsgattung wie Hose oder Rock mit dem Unisex-Prädikat 1. Ordnung belegen und ein konkretes Design je nach Entscheidung mit dem Unisex-Prädikat 2. Ordnung?
Nach Micha wäre die Tragbarkeit für beide Geschlechter eine wesentliche Vorbedingung.
Wo sind die Grenzen? Wenn sich plötzlich die Männerwelt, wie Hajo, nach Dirndln reist, macht dass das Dirndl zum Unisexartikel?

Hallo Holger,
was ist wirklich unisex?

Drei Antworten:
1. Unisex ist die Kleidung, die ich mir kaufe, die ich trage, worin ich mich wohl fühle, die ich für mich akzeptiere. Das sind Hosen aus Männer- und Damenabteilung, das sind Shirts aus Männer- und Damenabteilung, das sind Cardigans aus Männer- und vorwiegend Damenabteilung, das ist Unterwäsche aus Männer- und Damenabteilung, das sind Röcke und Strumpfhosen. Alles Teile, die für mich selbst als Träger unisex sind. Meine ganz persönliche Definition.
2. In verschiedenen Kaufhäusern die angebotene Ware zwischen Damen- und Herrenabteilung ist unisex. Was ist das? So gut wie nichts. Oder im Online-Versand spezielle Artikel, die direkt als unisex bezeichnet werden, wie z.B. meine Barfußschuhe, die ich überwiegend trage.
3. Die Vorstellung, oder besser der Wunsch, dass etliche Artikel wie Hosen, Shirts, Pullover (sofern alles nicht zu weiblich aussieht mit Spitzen, Perlen, Mustern oder in Farben wie rosa) von den Kaufhäusern in einem gemeinsamen Pool "unisex" angeboten werden.

Gruß Matthias




Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: rock aktiv am 18. Januar 2017 20:14
Ist der Stil, den das Hippie-Paar auf dem Bild zeigt als Unisex zu bezeichnen? Warum? Warum nicht?
Nein. ist er nicht. Zuerst hatte ich allderings auf die Bemalung geschaut, ob das Unisex wäre. In diesem fall wäre es aber auch eine weibliche Markierung und kein Unisex. Du meinst aber sicherlich die Jeanshosen. Die Jeans sind es auch nicht weil bei der Männerhose deutlich das Sospensorium berücksicht wurde und damit nicht beliebig universal tauschbar ist.

Nach Micha wäre die Tragbarkeit für beide Geschlechter eine wesentliche Vorbedingung.
Das bedeute, dass jeder Mann die Figur einer Frau haben müsste. In seltenen Fällen haben das Männer aber nicht in der Regel.

Wo sind die Grenzen? Wenn sich plötzlich die Männerwelt, wie Hajo, nach Dirndln reist, macht dass das Dirndl zum Unisexartikel?
Nö. Unisex ist im Prinzip die Demarkierung von Weiblichkeit, damit Frauen das gleiche Shirt oder die selbe Hose ohne Glitzer, Schleifen oder Blümchen dran tragen können wie Männer es tun. Umgekehrt wäre das an einem Mann eine sexuelle Markerierung. Hajo markiert sich in einem Dirndl als Frau und nicht unisex.

Kalotto hat's richtig erfasst
"unisex" konnotiert gemeinhin Tragbarkeit von (modifizierten) Männerklamotten für die Frau, bis zum "Partnerlook"
LG, kalotto

Drei Antworten:
1. Unisex ist die Kleidung, die ich mir kaufe, die ich trage, worin ich mich wohl fühle, die ich für mich akzeptiere. Das sind Hosen aus Männer- und Damenabteilung, das sind Shirts aus Männer- und Damenabteilung, das sind Cardigans aus Männer- und vorwiegend Damenabteilung, das ist Unterwäsche aus Männer- und Damenabteilung, das sind Röcke und Strumpfhosen. Alles Teile, die für mich selbst als Träger unisex sind. Meine ganz persönliche Definition.
Das haut deine Definition aber über bord und macht sie ungültig. Demnach gäbe es nach deiner Definition keine Männer und Damenbekleidung mehr, weil jeden irgendwas passt und steht.

2. In verschiedenen Kaufhäusern die angebotene Ware zwischen Damen- und Herrenabteilung ist unisex. Was ist das? So gut wie nichts. Oder im Online-Versand spezielle Artikel, die direkt als unisex bezeichnet werden, wie z.B. meine Barfußschuhe, die ich überwiegend trage.
Las mich raten, die Barfußschuhe sind direkt an Frauen als unisex deklariert, weil schlicht und ohne weibliche Markierung. Wenn man sie dagegen als Schuhe für Herren angespriesen hätte, würde man Frauen davon auschließen. Wären sie rosa oder mit Glitzer versehen, wären es plötzlich Barfußschuhe for women. Dadurch werden Männer ausgeschlossen. Was aber als allgemein akzeptierter und nicht zu hinterfragen gilt.
Du tötest den Unisexgedanken bereits selber mit deinen Worten, die in Klammer stehen.

3. Die Vorstellung, oder besser der Wunsch, dass etliche Artikel wie Hosen, Shirts, Pullover (sofern alles nicht zu weiblich aussieht mit Spitzen, Perlen, Mustern oder in Farben wie rosa) von den Kaufhäusern in einem gemeinsamen Pool "unisex" angeboten werden.

Gruß Matthias
Ein typischer Herrenpullover ist kaum bis gar nicht von einem Unisexpullover zu unterscheiden. Der Frauenpullover steht ganz für sich allein markiert. Der Herrenpullover nicht.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Mann im Rock am 18. Januar 2017 21:15

Drei Antworten:
1. Unisex ist die Kleidung, die ich mir kaufe, die ich trage, worin ich mich wohl fühle, die ich für mich akzeptiere. Das sind Hosen aus Männer- und Damenabteilung, das sind Shirts aus Männer- und Damenabteilung, das sind Cardigans aus Männer- und vorwiegend Damenabteilung, das ist Unterwäsche aus Männer- und Damenabteilung, das sind Röcke und Strumpfhosen. Alles Teile, die für mich selbst als Träger unisex sind. Meine ganz persönliche Definition.
Das haut deine Definition aber über bord und macht sie ungültig. Demnach gäbe es nach deiner Definition keine Männer und Damenbekleidung mehr, weil jeden irgendwas passt und steht.

2. In verschiedenen Kaufhäusern die angebotene Ware zwischen Damen- und Herrenabteilung ist unisex. Was ist das? So gut wie nichts. Oder im Online-Versand spezielle Artikel, die direkt als unisex bezeichnet werden, wie z.B. meine Barfußschuhe, die ich überwiegend trage.
Las mich raten, die Barfußschuhe sind direkt an Frauen als unisex deklariert, weil schlicht und ohne weibliche Markierung. Wenn man sie dagegen als Schuhe für Herren angespriesen hätte, würde man Frauen davon auschließen. Wären sie rosa oder mit Glitzer versehen, wären es plötzlich Barfußschuhe for women. Dadurch werden Männer ausgeschlossen. Was aber als allgemein akzeptierter und nicht zu hinterfragen gilt.
Du tötest den Unisexgedanken bereits selber mit deinen Worten, die in Klammer stehen.

3. Die Vorstellung, oder besser der Wunsch, dass etliche Artikel wie Hosen, Shirts, Pullover (sofern alles nicht zu weiblich aussieht mit Spitzen, Perlen, Mustern oder in Farben wie rosa) von den Kaufhäusern in einem gemeinsamen Pool "unisex" angeboten werden.

Gruß Matthias
Ein typischer Herrenpullover ist kaum bis gar nicht von einem Unisexpullover zu unterscheiden. Der Frauenpullover steht ganz für sich allein markiert. Der Herrenpullover nicht.

Zu 1: Blödsinn, mehr muss ich dazu nicht sagen.
Zu 2: Ich lasse dich nicht raten. Das hast du von dir aus probiert. Und kläglich versagt. Du liegst total falsch mit deiner Vermutung.
Zu 3: Wenn du meinst. Es verpflichtet dich ja niemand, ein gut passendes Shirt aus der Damenabteilung zu tragen.

Gruß Matthias


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Rockio am 18. Januar 2017 21:57
Nach Micha wäre die Tragbarkeit für beide Geschlechter eine wesentliche Vorbedingung.
Das bedeute, dass jeder Mann die Figur einer Frau haben müsste. In seltenen Fällen haben das Männer aber nicht in der Regel.

Ich habe diverse Jeans aus der feminineren Abteilung, die mir alle besser passen als die maskulineren Versionen.
Frauenfiguren variieren erheblich - glücklicherweise - und es gibt Damen, die meine Figur usurpiert haben  ::)

Nö. Unisex ist im Prinzip die Demarkierung von Weiblichkeit, damit Frauen das gleiche Shirt oder die selbe Hose ohne Glitzer, Schleifen oder Blümchen dran tragen können wie Männer es tun. Umgekehrt wäre das an einem Mann eine sexuelle Markerierung.


Ich habe Jeans mit Glitter am A... (I eat glitter for breakfast), aber als sexuelle Markierung wurde das noch nie aufgefasst (da meine geschiedenen Ehen und Ex-Frauen bekannt sind, auch wenig wahrscheinlich). Von Frauen bekomme ich allenfalls Lob für die hübsche Jeans, "richtige" Männer merken nix ...


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: rock aktiv am 18. Januar 2017 22:20
Zu 1: Blödsinn, mehr muss ich dazu nicht sagen.
Zu 2: Ich lasse dich nicht raten. Das hast du von dir aus probiert. Und kläglich versagt. Du liegst total falsch mit deiner Vermutung.
Zu 3: Wenn du meinst. Es verpflichtet dich ja niemand, ein gut passendes Shirt aus der Damenabteilung zu tragen.

Gruß Matthias


1. kannst du nicht die Definition willkürlich von Männer- und Frauenbekleidung auflösen, nur weil du sagst xy aus der Damenabteilung passt mir. Mir passen andere Sachen als dir, deswegen wird es noch lange nicht zum unisex. Denn dann müsste das, was ich trage, in deinen Augen unisex sein, weil es mir passt. Aber das macht es ja bekanntlich nicht, weil das Kleid an Jürgen, obwohl es ihm passte und stand, auch nicht unisex wurde, indem du es als typisch weiblich enttarnt hast.

2. Muss ich nicht lange suchen, wie Barfußschuhe aussehen, um zu erkennen, dass zwischen der Männermodell und dem Unisexmodell kein Unterschied besteht. In dem Frauenmodell witzigerweise sehr wohl. Was bringt es mir also unisex Sachen anzuziehen, wenn sie wie die männliche Version aussehen, oder das urpsrünglich für den Mann gibt?

3. wird das Damenshirt deswegen nicht unisex, nur weil es einem passt. Eine Blondine bleibt trotzdem von naturaus blond, auch wenn sie ihre Haare schwarz färbt.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: rock aktiv am 18. Januar 2017 22:31
Ich habe diverse Jeans aus der feminineren Abteilung, die mir alle besser passen als die maskulineren Versionen.
Frauenfiguren variieren erheblich - glücklicherweise - und es gibt Damen, die meine Figur usurpiert haben  ::)
Dann hast du zufälligerweise die Durchschnittsfigur der Frau. Wenn Frauenfiguren erheblich  varrieren, gäbe es kaum standardiesierte Größen und es bräuchte auch keine extra Übergrößen Geschäfte für Frauen. Gibt es für Männer schließlich auch fast nicht. Ich finde zum Beispiel viel mehr passende Röcke als Hosen. Entweder sind die Hosen an der Hüfe zu weit oder sie passt an der Hüfte, dann sind sie an den Beinen und im Schritt zu eng. Und ich habe wenig zwischen den Beinen.

Ich habe Jeans mit Glitter am A... (I eat glitter for breakfast), aber als sexuelle Markierung wurde das noch nie aufgefasst (da meine geschiedenen Ehen und Ex-Frauen bekannt sind, auch wenig wahrscheinlich). Von Frauen bekomme ich allenfalls Lob für die hübsche Jeans, "richtige" Männer merken nix ...
Es ist doch viel mehr interessant, dass du deine Sexualität nach außen kehren musst, um dich dem Vorwurf der Homosexualität zu entziehen. "Schaut her, ich habe eine Frau." Es geht nicht darum, ob andere Männer etwas merken, sondern dass unisex in Demarkierung verläuft, indem alles mädchenhafte aus der Kleidung entzogen wird, um sie für beide Geschlechter tragbar zu machen. Dass das Leute, die sich damit nie damit befasst haben, die Zeichen und die Wechselwirkung, nicht erkennen, ist mir schon verständlich.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Jo 7353 am 18. Januar 2017 22:38
Ob die Jeans der Frau auch einem Mann passen, und folglich unisex sind, kann ich nicht beurteilen. Da ist auch nicht wichtig, Wenn sie das nicht tun, gibt genügend sehr ähnliche Modelle, die das tun. Der freie Oberkörper ist auf jeden Fall nicht Unisex. Da läßt sich das Geschlecht gut erkennen, und die Teile des Barts, die der Mann nicht wegrasiert hat sind natürlich auch nicht unisex.

Und von Geschlechtsverkehr an Universitäten kann ich auf den Bildern auch nichts erkennen.

Gruß,
Jo


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: rock aktiv am 18. Januar 2017 22:51
Der freie Oberkörper ist auf jeden Fall nicht Unisex. Da läßt sich das Geschlecht gut erkennen, und die Teile des Barts, die der Mann nicht wegrasiert hat sind natürlich auch nicht unisex.
Das sind Punkte, wo die Natur richtig geschlampt hat. Zumindest bei uns Männern.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Rockio am 18. Januar 2017 22:58
Dann hast du zufälligerweise die Durchschnittsfigur der Frau.
Wenn, dann einer Teenager-Frau: ich bin ziemlich  schmal (nach überstehen eines Krebses ging mein Gewicht allerdings rauf, deshalb ungewohnt) mit kleiner Plauze. Sonst keinerlei Kurven. Damen-Jeans kommen in allen möglichen Formen. Die meisten Männer würden da etwas finden. Und da ich in der Auswahl für junge Frauen wildern kann, ist es einfacher, zugegeben.

Wenn Frauenfiguren erheblich  varrieren, gäbe es kaum standardiesierte Größen und es bräuchte auch keine extra Übergrößen Geschäfte für Frauen.
Viele Frauen, die ich kenne, jammern über die unpassenden Größen. Das Problem vieler "normalen" Frauen scheint mir zu sein, dass die Standards der Industrie nicht zum weiblichen Durchschnittskörper passen und die individuelle Frau sozusagen durch den Rost fällt (oder, eigentlich gerade nicht dadurch fallen kann, weil sie noch Normalmaße hat...)

Gibt es für Männer schließlich auch fast nicht. Ich finde zum Beispiel viel mehr passende Röcke als Hosen. Entweder sind die Hosen an der Hüfe zu weit oder sie passt an der Hüfte, dann sind sie an den Beinen und im Schritt zu eng. Und ich habe wenig zwischen den Beinen.
Da suchen viele Frauen aber eben auch. Und oft lange.

Ich habe Jeans mit Glitter am A... (I eat glitter for breakfast), aber als sexuelle Markierung wurde das noch nie aufgefasst (da meine geschiedenen Ehen und Ex-Frauen bekannt sind, auch wenig wahrscheinlich). Von Frauen bekomme ich allenfalls Lob für die hübsche Jeans, "richtige" Männer merken nix ...
Es ist doch viel mehr interessant, dass du deine Sexualität nach außen kehren musst, um dich dem Vorwurf der Homosexualität zu entziehen.
Musste ich noch nie. Habe so einen Vorwurf auch nie erhalten.

"Schaut her, ich habe eine Frau."
Auch da musste ich das nie herausstellen. Bin auch höchst selten für schwul gehalten worden, obwohl zwei meiner ältesten Freunde sich zu meiner Überraschung als schwul entpuppten (was andere geahnt haben. Ich habe dafür keinerlei Riecher).


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: rock aktiv am 18. Januar 2017 23:30
Damen-Jeans kommen in allen möglichen Formen. Die meisten Männer würden da etwas finden. Und da ich in der Auswahl für junge Frauen wildern kann, ist es einfacher, zugegeben.
Ich muss gerade schmunzeln.
Auf der einen Seite sagst du, dass die meisten Männer etws finden würden, auf der anderen bedienst du dich in der U25 Abteilung. Die meisten Männer, die ich so treffe, hätten sicherlich Schwierigkeiten, etwas für sich passendes zu finden.

Viele Frauen, die ich kenne, jammern über die unpassenden Größen.
Das tun auch genügend Männer, die sich darüber beschweren, dass sie keine vernünftigen Hosen mehr finden, wo sie reinpassen und ihre alten Jeans weitere 5 Jahre auftragen, in der Hoffnung, dass sie in 5 Jahren wieder mode wird und erhältlich ist  ;)

Das Problem vieler "normalen" Frauen scheint mir zu sein, dass die Standards der Industrie nicht zum weiblichen Durchschnittskörper passen und die individuelle Frau sozusagen durch den Rost fällt (oder, eigentlich gerade nicht dadurch fallen kann, weil sie noch Normalmaße hat...)
Dann ließe sich gar nichts verkaufen und der Markt würde schnellstens eine andere Richtung einschlagen. So dürften deine Frauen mit dem individuellen Körprmaßen eher eine Minderheit sein als die Durchschnittsfrau.

Gibt es für Männer schließlich auch fast nicht. Ich finde zum Beispiel viel mehr passende Röcke als Hosen. Entweder sind die Hosen an der Hüfe zu weit oder sie passt an der Hüfte, dann sind sie an den Beinen und im Schritt zu eng. Und ich habe wenig zwischen den Beinen.
Da suchen viele Frauen aber eben auch. Und oft lange.[/quote]Denke ich nicht. Siehe Nachfrage Angebot.
Im Schnitt finden sich mehr Frauen, die diese gängigen Größen passen als mir oder einen anderen Mann.

Musste ich noch nie. Habe so einen Vorwurf auch nie erhalten.
Wer sagt denn, dass es um Vorwürfe geht? Es ging darum, was als Unisex definiert wird. Und das ist nunmal nicht halbtransparente Bluse mit dem Volant vorne dran.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 18. Januar 2017 23:36
Nach Micha wäre die Tragbarkeit für beide Geschlechter eine wesentliche Vorbedingung.

Für alle Geschlechter, Holger, im Sinne von Genderkonstuktionen.

LG, Micha


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Rockio am 18. Januar 2017 23:45
Ich muss gerade schmunzeln.
Auf der einen Seite sagst du, dass die meisten Männer etws finden würden, auf der anderen bedienst du dich in der U25 Abteilung. Die meisten Männer, die ich so treffe, hätten sicherlich Schwierigkeiten, etwas für sich passendes zu finden.
Freut mich, wenn Du was zum schmunzeln hast.
Viele andere Männer finden wohl was in der Ü25-Abteilung. Ich kaufe halt da, wo mir etwas gefällt und es passt ... wie's der Zufall will ist das eben bei u25 oft einfacher für mich.


Gibt es für Männer schließlich auch fast nicht. Ich finde zum Beispiel viel mehr passende Röcke als Hosen. Entweder sind die Hosen an der Hüfe zu weit oder sie passt an der Hüfte, dann sind sie an den Beinen und im Schritt zu eng. Und ich habe wenig zwischen den Beinen.
Da suchen viele Frauen aber eben auch. Und oft lange.
Denke ich nicht. Siehe Nachfrage Angebot.
Beobachte mal die Damen in der Hosenabteilung - das ist häufig ein langwieriges Probieren...

Musste ich noch nie. Habe so einen Vorwurf auch nie erhalten.
Wer sagt denn, dass es um Vorwürfe geht?

Du selbst. Darf ich an Deinen geschätzten Vorpost erinnern:

Es ist doch viel mehr interessant, dass du deine Sexualität nach außen kehren musst, um dich dem Vorwurf der Homosexualität zu entziehen.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: rock aktiv am 18. Januar 2017 23:46
Dann sollte man das aber auch Gender nennen und nicht Geschlecht. Im deutschen gibt es nun mal nur ein Wort für Geschlecht. Schwule und Lesben werden witzigerweise auch als eigenes Gender aufgeführt. Kann man machen, wenn man alles sexualisieren will. Am Ende des Tages sind es trotzdem noch biologisch und vollfunktionsfähige Männer und Frauen. Bei Transsexuellen ist es das gleiche. Eine Blondine bleibt genetisch blond, auch wenn sie sich die Haare färbt. Sie wird höchsten als Brünette wahrgenommen. An der Genetik ändert sich deswegen nichts. Würde man die Menschen frei leben lassen, wie sie es für sich richtig halten, statt ihnen ständig aufzudiktieren, du bist dann der und der, wenn du das und das machst, gäbe es in dieser Form auch keinen Transsexualismus. Im Unterschied zu den Homosexuellen werden Transsexuelle ihrer Funktionfähigkeit beraubt.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: rock aktiv am 18. Januar 2017 23:52
Viele andere Männer finden wohl was in der Ü25-Abteilung. Ich kaufe halt da, wo mir etwas gefällt und es passt ... wie's der Zufall will ist das eben bei u25 oft einfacher für mich.
Das verbietet dir auch niemand. Nach deiner Beschreibung fällst du aus der Norm des Durchschnittsmanns wie ich. Der Durchschnittsmann passt in keine Sachen aus der U25 Abteilung.

Beobachte mal die Damen in der Hosenabteilung - das ist häufig ein langwieriges Probieren...
Und das beweist was? Dass die Mehrheit der Frauen nicht die Hosen passen, die für Frauen entworfen wurden? Ich bitte dich.... Ausnahmen zu einer Mehrheit hochzustlilieren scheint hier immer mehr mode zu werden.

Du selbst. Darf ich an Deinen geschätzten Vorpost erinnern:
Da ging es aber um deine Hosentaschen, die mit Steinen besetzt sind. Und ich habe erklärt, was als unisex durchläuft, bevor du mit deinen Exen um die Ecke kamst.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 19. Januar 2017 00:01
Dann sollte man das aber auch Gender nennen und nicht Geschlecht. Im deutschen gibt es nun mal nur ein Wort für Geschlecht.

Eben!

Vielleicht sind aber ja auch die Begriffe "unisex" und "genderneutral" nicht identisch. Das Argument hättest Du bringen sollen, Nico!

LG, Micha



Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: rock aktiv am 19. Januar 2017 00:10
warum soll ich das Argument bringen? Weil es nur so in deinen Sprechakt passt?
genderneutral ist ein Kunstwort was nichts anderes ist als unisex. Geschlechtslos wäre auch so eine Bezeichnung. Etwas, was neutral ist, hat keine Substanz klassifiziert zu werden.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Rockio am 19. Januar 2017 00:18
Dann sollte man das aber auch Gender nennen und nicht Geschlecht. Im deutschen gibt es nun mal nur ein Wort für Geschlecht.

Zitat
Schwule und Lesben werden witzigerweise auch als eigenes Gender aufgeführt.
Das ist mir noch in keiner ernsthaften Publikation zum Thema Geschlecht/Gender vorgekommen.
Die sexuelle Orientierung (schwul, lesbisch, etc) ist da eine andere Kategorie als das biolog. Geschlecht bzw. soziale Geschlecht (gender).


Zitat
Am Ende des Tages sind es trotzdem noch biologisch und vollfunktionsfähige Männer und Frauen.
Die Genetik ist aber eben nicht alles. Und für das Soziale spielt die Biologie dabei nur eine untergeordnete Rolle. Die meisten Transpersonen fliegen unter dem Radar und überhaupt, wen interessiert's oder hat es zu interssieren was Passant X und Passantin Y in der Hose haben. Niemand als sie selbst und vielleicht noch ihre Partner_innen.

Zitat
Bei Transsexuellen ist es das gleiche. Eine Blondine bleibt genetisch blond, auch wenn sie sich die Haare färbt. Sie wird höchsten als Brünette wahrgenommen. An der Genetik ändert sich deswegen nichts. Würde man die Menschen frei leben lassen, wie sie es für sich richtig halten, statt ihnen ständig aufzudiktieren, du bist dann der und der, wenn du das und das machst, gäbe es in dieser Form auch keinen Transsexualismus. Im Unterschied zu den Homosexuellen werden Transsexuelle ihrer Funktionfähigkeit beraubt.
Nein. Wenn man die Leute frei entscheiden und leben lassen würden, würden sich die meisten TS für ihr gefühltes Geschlecht entschieden. Sie tun das ja auch - und oft genug endet es mit Suizid, wo das aus irgendwelchen Gründen nicht möglich erscheint. Ich kenne Fälle...

Und "der Funktionsfähigkeit beraubt" - da bist Du nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Seit 2011 oder 2012 ist mit es mit der Zwangssterilisierung von TS endlich auch in Deutschland vorbei.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Rockio am 19. Januar 2017 00:21
Etwas, was neutral ist, hat keine Substanz klassifiziert zu werden.
Aufgrund welcher Substanz klassifizierst Du etwas dann als neutral?

Ich glaube, jeder Sprachwissenschaftler würde Dir in diesem Punkt widersprechen.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Rockio am 19. Januar 2017 00:25
Du selbst. Darf ich an Deinen geschätzten Vorpost erinnern:
Da ging es aber um deine Hosentaschen, die mit Steinen besetzt sind. Und ich habe erklärt, was als unisex durchläuft, bevor du mit deinen Exen um die Ecke kamst.

Nein, der Zusammenhang war dieser:

Zitat
Ich habe Jeans mit Glitter am A... (I eat glitter for breakfast), aber als sexuelle Markierung wurde das noch nie aufgefasst (da meine geschiedenen Ehen und Ex-Frauen bekannt sind, auch wenig wahrscheinlich). Von Frauen bekomme ich allenfalls Lob für die hübsche Jeans, "richtige" Männer merken nix ...
Es ist doch viel mehr interessant, dass du deine Sexualität nach außen kehren musst, um dich dem Vorwurf der Homosexualität zu entziehen.
Musste ich noch nie. Habe so einen Vorwurf auch nie erhalten.

"Schaut her, ich habe eine Frau."
Auch da musste ich das nie herausstellen. Bin auch höchst selten für schwul gehalten worden, obwohl zwei meiner ältesten Freunde sich zu meiner Überraschung als schwul entpuppten (was andere geahnt haben. Ich habe dafür keinerlei Riecher).


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: rock aktiv am 19. Januar 2017 00:37
Du musst schon den ganzen Text in Betracht ziehen, auf den ich mich bezog

"Ich habe Jeans mit Glitter am A... (I eat glitter for breakfast), aber als sexuelle Markierung wurde das noch nie aufgefasst (da meine geschiedenen Ehen und Ex-Frauen bekannt sind, auch wenig wahrscheinlich). "

Wie kommst du dann bitte von deinem Glitter plötzlich auf deine Ehen, wenn die sexuelle Orientierung egal ist?
Der Satz schon alleine "noch nie aufgefasst (da meine geschiedenen Ehen" baut schon auf der vorhergehenden Begründung mit dem Glitter auf. Wenn die Ehe nicht bekannt wäre, würde es anders aufgefasst werden? Außerdem sprach ich, wie oben schon erwähnt, von der geschlechtlichen Markierung, das betrifft alles weibliche und feminine, und nicht wie es Otto.Normalverbraucher sieht.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Rockio am 19. Januar 2017 00:41
Du musst schon den ganzen Text in Betracht ziehen, auf den ich mich bezog

Ich bezog mich – leicht erkennbar – nur auf den unmittelbar vorhergehenden Text. Mehr nicht.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Holger Haehle am 19. Januar 2017 16:15
Nico liefert auch diesmal eine sehr enggefasste Definition für Unisex ab, so wie sie in der Modebranche Verwendung findet für Artikel, die beiden Geschlechtern angeboten werden sollen. Umso mehr freue ich mich über zahlreiche Beispiele, wo Leute das einkaufen, was ihnen gefällt und passt. Unisex ist für sie, dass das Geschlecht für die Kaufentscheidung keine Rolle spielt. Unisex ist für sie, dass es eine Größe gibt, die für Frauen passt und eine Größe, die für Männer passt. Jeder, der sich darin chic findet, darf es universell oder unisexuell anziehen.

Ich finde es schlimm, wenn nach Nicos Ausführungen offizielle Unisexmode „entweiblicht“ werden muss, um auch für Männer tragbar zu werden. Ich muss auch feststellen, dass ich bei ausreichend Größen, immer einen Artikel in einer Damenkollektion finde, dessen Schnitt für meine Anatomie keine Kompromisse erfordert. Es ist wie für mich gemacht. Was für eine Frau gemacht ist und einem Mann so gut passt, muss Unisex sein. Und Röcke, die an mir so ganz anders und gar nicht mehr weiblich wirken wie bei meiner Tochter, können nicht nur weiblich sein. Sie müssen auch männlich und somit alles in allem Unisex sein.

Wider dem Diktat der Modebranche sollten wir den Unisex-Begriff so benutzen, wie wir ihn leben. Unser Unisex-Begriff schränkt uns nicht ein, sondern er schafft vielfältige Möglichkeiten, weil wir der allgemeinen Selbstbeschränkung Freiheit entgegensetzen. Das Hippie-Paar symbolisiert diese Freiheit. Kleine Unterschiede z.B. im Brustbereich und im Schritt dividieren sie nicht auseinander, denn Unisex bedeutet nicht Gleichheit sondern Gleichberechtigung.



Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 19. Januar 2017 17:08
Nico liefert auch diesmal eine sehr enggefasste Definition für Unisex ab, so wie sie in der Modebranche Verwendung findet für Artikel, die beiden Geschlechtern angeboten werden sollen. Umso mehr freue ich mich über zahlreiche Beispiele, wo Leute das einkaufen, was ihnen gefällt und passt. Unisex ist für sie, dass das Geschlecht für die Kaufentscheidung keine Rolle spielt. Unisex ist für sie, dass es eine Größe gibt, die für Frauen passt und eine Größe, die für Männer passt. Jeder, der sich darin chic findet, darf es universell oder unisexuell anziehen.

Ich finde es schlimm, wenn nach Nicos Ausführungen offizielle Unisexmode „entweiblicht“ werden muss, um auch für Männer tragbar zu werden. Ich muss auch feststellen, dass ich bei ausreichend Größen, immer einen Artikel in einer Damenkollektion finde, dessen Schnitt für meine Anatomie keine Kompromisse erfordert. Es ist wie für mich gemacht. Was für eine Frau gemacht ist und einem Mann so gut passt, muss Unisex sein. Und Röcke, die an mir so ganz anders und gar nicht mehr weiblich wirken wie bei meiner Tochter, können nicht nur weiblich sein. Sie müssen auch männlich und somit alles in allem Unisex sein.

Wider dem Diktat der Modebranche sollten wir den Unisex-Begriff so benutzen, wie wir ihn leben. Unser Unisex-Begriff schränkt uns nicht ein, sondern er schafft vielfältige Möglichkeiten, weil wir der allgemeinen Selbstbeschränkung Freiheit entgegensetzen. Das Hippie-Paar symbolisiert diese Freiheit. Kleine Unterschiede z.B. im Brustbereich und im Schritt dividieren sie nicht auseinander, denn Unisex bedeutet nicht Gleichheit sondern Gleichberechtigung.



Yep! Das finde ich gut so, Holger!

LG, Micha


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: rock aktiv am 19. Januar 2017 18:27
Es gibt eine kalre Definition, was Unisex ist. Das kannst du nicht einmal so und ein anderesmal so verschwurbeln.
Umso mehr freue ich mich über zahlreiche Beispiele, wo Leute das einkaufen, was ihnen gefällt und passt.
Das fällt unter persönliche Kaufpräverenzen aber nicht unter Unisex.

Unisex ist für sie, dass das Geschlecht für die Kaufentscheidung keine Rolle spielt. Unisex ist für sie, dass es eine Größe gibt, die für Frauen passt und eine Größe, die für Männer passt. Jeder, der sich darin chic findet, darf es universell oder unisexuell anziehen.
Ahhja. Das hieße also, wenn mir ein Kleid aus der Damenabteilung zwar nicht in 38 passt aber ich das gleiche Kleid in der Übergroßenmode finde und kaufe, wäre das gar kein Damenkleid, sondern ein Unisexkleid. Je nach dem was passt ist Unisex. Merkst den Fehler in deiner Argumentation? Sobald was beliebig wird, ist es nicht mehr definierbar und klassifizierbar, wenn man eine Schnittmenge zu umschiffen versucht.

Ich finde es schlimm, wenn nach Nicos Ausführungen offizielle Unisexmode „entweiblicht“ werden muss, um auch für Männer tragbar zu werden.
Das zeigt, dass du null, komma, nix verstanden hast, was ich gesagt habe. Unisexmode wird nicht entweiblicht, damit es Männer tragen können, sondern Unisexmode wird entwwweiblicht damit Mädchen/Frauen nicht markiert werden. Ich brauch als Mann kein Unisex, weil es den gleichen Pfeffer, seit anfang an für Männer als Männersachen gibt. Männersachen sind unisex. unaufällig, klassisch schlicht und geschlechtlich demarkiert. Darum findest du deine Karohemden auch bei den Frauen.
Du wirst aber keine Schluppenbkuse bei den Männern finden.

Ich muss auch feststellen, dass ich bei ausreichend Größen, immer einen Artikel in einer Damenkollektion finde, dessen Schnitt für meine Anatomie keine Kompromisse erfordert. Es ist wie für mich gemacht. Was für eine Frau gemacht ist und einem Mann so gut passt, muss Unisex sein.
Wenn ein Mann ein rosa Kleid anzieht, markeirt er sich weiblich, während eine Frau im unifarbenen Shirt oder Hemd sich unisex/neutral markiert. Das ist der Unterschied. Die Größen machen noch lange keine Klamotte zum unisex. Komisch auch, wenn es unisex sein soll, dass du weniger "Unsiex-Teile" findest als die Durchschnittsfrau, für die die Sachen zugeschneidert sind. ;) Das widerlegt deine Abstrusität von Unisex.

sag mal... Entweder ist was weiblich oder männlich. Wenn was weiblich ist, ist es weiblich und etwas männliches ist männlich und kann nicht gleichzeitig unisex. Demnach müsstest du unisex sein und kein Mann, wenn Männlichkeit gleichzeitig unisex wäre.  ::)
Und Röcke, die an mir so ganz anders und gar nicht mehr weiblich wirken wie bei meiner Tochter, können nicht nur weiblich sein. Sie müssen auch männlich und somit alles in allem Unisex sein.
Nö. Das sagt auch niemand. Es sieht halt im schlechtesten Fall einfach beschissen aus oder schmeichelt nicht dem Körper. Kleidung soll kleiden.


Wider dem Diktat der Modebranche sollten wir den Unisex-Begriff so benutzen, wie wir ihn leben. Unser Unisex-Begriff schränkt uns nicht ein, sondern er schafft vielfältige Möglichkeiten, weil wir der allgemeinen Selbstbeschränkung Freiheit entgegensetzen.
Modehäuser setzen überhuapt keine Diktate. Es wäre gut, wenn sie mal welche setzen würden und den ganzen scheiß Outdoor und Streetstyle damit entledigen.
Wenn die Modebranche Diktate aufsetzen würde, würden ganz andere Sachen in den Geschäften hängen aber nicht dieser 0815 Scheiß.

Das Hippie-Paar symbolisiert diese Freiheit. Kleine Unterschiede z.B. im Brustbereich und im Schritt dividieren sie nicht auseinander, denn Unisex bedeutet nicht Gleichheit sondern Gleichberechtigung.
Die Hippies drückten eine Rebellion gegen das Spießbürgertum aus. "Unisex bedeutet nicht Gleichheit sondern Gleichberechtigung" ist das wieder auf deinen eigenen Mist gewachsen, damit es in deine Erklärungsversuche passt? Gleichberechtigung definiert was anderes als Gleichstellung und Unisex definiert wieder was ganz eigenes und ist im Prinzip Gleichmacherei. Logik. Du kannst nicht einfach Wörter von ihrem Sinn entfremden.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Mann im Rock am 19. Januar 2017 19:07
Ich finde es schlimm, wenn nach Nicos Ausführungen offizielle Unisexmode „entweiblicht“ werden muss, um auch für Männer tragbar zu werden.

Genauso stelle ich mir die erzkonservativen und verbohrten Fuzzies aus der Modebranche vor, für die jede Kreativität und Flexibilität Fremdwörter sind. Immer nur in den eingefahrenen Spuren wandeln, ist deren Rezept.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: rock aktiv am 19. Januar 2017 19:48
Ich finde es schlimm, wenn nach Nicos Ausführungen offizielle Unisexmode „entweiblicht“ werden muss, um auch für Männer tragbar zu werden.


Genauso stelle ich mir die erzkonservativen und verbohrten Fuzzies aus der Modebranche vor, für die jede Kreativität und Flexibilität Fremdwörter sind. Immer nur in den eingefahrenen Spuren wandeln, ist deren Rezept.
Sowas kommt von sowas, wenn man nicht richtig Lesen kann.

Fashionworld:  http://derstandard.at/2000051108973/Berlin-Marina-Hoermanseder-und-oesterreichische-Kollegen (http://derstandard.at/2000051108973/Berlin-Marina-Hoermanseder-und-oesterreichische-Kollegen)
http://derstandard.at/2000050788890/Maennermode-Mailand-Social-Media-Stars-uebernehmen-den-Laufsteg (http://derstandard.at/2000050788890/Maennermode-Mailand-Social-Media-Stars-uebernehmen-den-Laufsteg)
http://derstandard.at/2000050876849/Lena-Hoschek-Zuckerlpuppen-und-Mickeys-Maeuse (http://derstandard.at/2000050876849/Lena-Hoschek-Zuckerlpuppen-und-Mickeys-Maeuse)

Und hier Non-Fashionworld (der erzkonservativen und verbohrten Fuzzies aus der "Modebranche") : https://youtu.be/XkWRG5pFK6E?t=76 (https://youtu.be/XkWRG5pFK6E?t=76)


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 19. Januar 2017 19:54
Hallo zusammen,

hier gibt es T-shirts "Girlie" und "Unisex" http://www.mockingbirdmen.de/shop/ (http://www.mockingbirdmen.de/shop/). Das würde Nicos These unterstützen. Die Band ist aber auch aus Dresden.

Aber super Musik machen sie!!!

LG, Micha


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: manfred58 am 20. Januar 2017 07:14
Alles was ich trage ist unisex . Das ist meine Definition .


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Holger Haehle am 20. Januar 2017 18:08
Zitat Nico: Es gibt eine kalre Definition, was Unisex ist. Das kannst du nicht einmal so und ein anderesmal so verschwurbeln.
Zitat von: Holger Haehle am Gestern um 16:15
Umso mehr freue ich mich über zahlreiche Beispiele, wo Leute das einkaufen, was ihnen gefällt und passt.
Zitat Nico: Das fällt unter persönliche Kaufpräverenzen aber nicht unter Unisex.

Die bestehende Gebrauchsdefinition ist klar aber unzureichend. Sie befriedigt nicht unsere Kaufpräferenzen. Der Begriff gehört reformiert und marktgerecht an Kundenbedürfnisse angepasst.


Zitat Nico: Das hieße also, wenn mir ein Kleid aus der Damenabteilung zwar nicht in 38 passt aber ich das gleiche Kleid in der Übergroßenmode finde und kaufe, wäre das gar kein Damenkleid, sondern ein Unisexkleid. Je nach dem was passt ist Unisex. Merkst den Fehler in deiner Argumentation? Sobald was beliebig wird, ist es nicht mehr definierbar und klassifizierbar, wenn man eine Schnittmenge zu umschiffen versucht.

Der Begriff Damenkleid für das Uebergrößenkleid, dass mir passt, ist weiterhin zulässig, denn Damenkleider sind in diesem Falle eine Teilmenge und dem Begriff Unisexkleid nachgeordnet. Natürlich darf ich das gleiche Kleid auch nach der 2. Teilmenge als Herrenkleid bezeichnen. Unisexkleider sind vielfältig einsetzbar. Geschlechtsbezogen betrachtet sind sie durchaus multifunktionell.

Tut mir leid, mehr Zeit habe ich erst morgen wieder


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: rock aktiv am 21. Januar 2017 00:54
Die bestehende Gebrauchsdefinition ist klar aber unzureichend. Sie befriedigt nicht unsere Kaufpräferenzen. Der Begriff gehört reformiert und marktgerecht an Kundenbedürfnisse angepasst.
Für 98% schon. Sonst hätte sich der Markt längst darauf eingestellt. Das wäre demnach auch ein Paradoxon. Hier wird ja von vielen vertreten, dass sie sich und die meisten anderen Männer nicht für Mode interessieren. Wenn sich Männer nicht für Mode interessieren, wird der Markt sich auch nicht darauf einstellen und umstellen.

Der Begriff Damenkleid für das Uebergrößenkleid, dass mir passt, ist weiterhin zulässig, denn Damenkleider sind in diesem Falle eine Teilmenge und dem Begriff Unisexkleid nachgeordnet.
Von was träumst du nachts? Machst du jetzt Märchenstunde? Geh mal zu einer Verkäuferin und binde es ihr unter die Nase, dass du ihr gerade ein Männer oder Unisexkleid vor die Nase hälst, nur weil es in Übergröße ist. herrje..nochma...


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Holger Haehle am 21. Januar 2017 08:00
Wenn Nico schreibt: Männersachen sind Unisex, dann belegt auch er Kleidung mit mehr als einen Begriff. Dann darf das von ihm zitierte Übergrößenkleid auch weiterhin ein Frauenkleid bleiben und an mir ein Unisexkleid werden.

Ein Kleid ist nichts ohne einen Körper. Es hat höchstens den Anspruch das ein oder andere zu sein. Erst mit der Symbiose aus Körper und Hülle entsteht etwas Konkretes. Und das ist immer etwas Anderes. Schon zwei unterschiedliche Frauen werden das gleiche Kleid an ihnen unterschiedlich wahrnehmen.

Ein Kleid kann ein Abendkleid sein aber auch ein Coctailkleid. Das entscheidet der Designer und der/die TrägerIn. Und die dürfen auch unterschiedlicher Meinung sein, denn es geht hier um eine soziokulturelle Definition, da gibt es manchmal mehr als eine Wahrheit (ganz wie bei der Hegelschen Dialektik). Eine Frau, die sich in einem Männerhemd sehr weiblich fühlt, darf es zu Recht als Frauenhemd bezeichnen, denn es steht ihr mit ihren weiblichen körperlichen Merkmalen toll. Und wenn sie sich dieses Hemd mit ihrem Partner teilt, dann teilen sie ein Unisexhemd. Unisex heißt, es ist tragbar unabhängig vom Geschlecht. Man darf darin ein Geschlecht zeigen, man muss es aber nicht.

Ich würde sogar einen Schritt weitergehen und sagen, männliche Merkmale können auch eine Frau schmücken. In den 90er Jahren waren Schulterpolster auch bei Frauen supercool. Umgekehrt würde das Gleiche für Männer und weibliche Merkmale gelten, wenn Gleichberechtigung herrschen würde und nicht so viele Männer Angst hätten an Status zu verlieren, wenn sie mal eine weibliche Seite zeigen.

(https://picload.org/image/rodoriwp/iggypop.jpg)

Die meisten Eigenschaften teilen Frauen und Männer sowieso, mehr oder weniger. Explizit weiblich oder männlich ist wenig. Oft scheint es nur so durch unsere regelgestählten Konventionen.

Die „Rosa“-Regel wurde durch Marketingstrategien vor allem der Firma Mattel implementiert. Vorher war rosa eine geschlechtsneutrale Farbe. Mit Lady Eisenhower und Jacqueline Kennedy änderte sich das. Heute zeigt Nico mit seiner Behauptung, ein Mann im rosa Kleid markiere sich weiblich, das selbst er der „rosa Verschwörung verfallen ist. Es könnte viel mehr Unisex geben, wenn wir die engstirnigen Schubladen aus unseren Köpfen entfernen würden, die unsere Geschlechtlichkeit nicht braucht. Da gibt es eine Menge Ballast.

Hier wäre das Thema schon erschöpfend behandelt, aber Nico hat ja noch die Hippiesache angesprochen. Hippies waren nicht nur ein Bürgerschreck sondern eine gesellschaftspolitische Bewegung. Gleichheit und Gleichberechtigung waren Begriffe aus der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, die von den Hippies mitgetragen wurde. Der Hippiespruch aus dem Umkreis der Bürgerrechtsbewegung: „Black is beautiful“ will nicht Gleichheit, sondern die Wertschätzung trotz bestehender Unterschiede. Es geht keineswegs darum Schwarze blond zu färben. Sondern eher darum der Welt neue Farben zu schenken.

Also, Menschen sind Individuen. Biologisch sind selbst eineiige Zwillinge nicht gleich. Und das ist gut so. Die Artenvielfalt lebt von den Unterschieden: Vive la difference. Niemand will Gleichheit und Uniformität. Gleichheit macht krank. Das gilt in der Ökologie auch für Monokulturen. Deswegen kommen in Aquakulturen so viel Antibiotika und in Forstbeständen Pestizide zum Einsatz.



Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Mann im Rock am 21. Januar 2017 09:23
Die meisten Eigenschaften teilen Frauen und Männer sowieso, mehr oder weniger. Explizit weiblich oder männlich ist wenig. Oft scheint es nur so durch unsere regelgestählten Konventionen.

Grundsätzliche Zustimmung zu deinem Beitrag. Aber eine Frage: die "regelgestählten Konventionen" kommen ja nicht aus dem Nichts. Wer setzt sie und beharrt darauf und aus welchen Motiven?

Gruß Matthias


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Holger Haehle am 21. Januar 2017 16:40
Die meisten Eigenschaften teilen Frauen und Männer sowieso, mehr oder weniger. Explizit weiblich oder männlich ist wenig. Oft scheint es nur so durch unsere regelgestählten Konventionen.

Grundsätzliche Zustimmung zu deinem Beitrag. Aber eine Frage: die "regelgestählten Konventionen" kommen ja nicht aus dem Nichts. Wer setzt sie und beharrt darauf und aus welchen Motiven?

Gruß Matthias

Umfang, Ausrichtung und Strenge werden von der Summe der politischen, religiösen und sonstigen gesellschaftlichen Kräfte bestimmt. Deswegen wünsche ich mir, das wir mehr werden.
Daneben wirken wir mit unseren Prägungen aus unserer Umwelt und unserer Familie.
Und schließlich sehe ich noch das archaische Verhaltensrepertoire. Man könnte es auch die Menschheitsanamnese nennen.
Letzteres ist relativ resistent gegen Veränderungen. Es braucht viel Zeit. Es ist ein bisschen wie eine Drogentherapie. Das Wissen, dass etwas schlecht ist, reicht nicht aus für eine Verhaltenänderung. Es braucht Prägung durch Training bzw. die wiederholte Konfrontation mit einem Sachverhalt damit durch neuronale Bahnung neues Wissen zu einem Wissen wird in dessen Sinne wir handlungsfähig werden.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Mann im Rock am 21. Januar 2017 17:21
Umfang, Ausrichtung und Strenge werden von der Summe der politischen, religiösen und sonstigen gesellschaftlichen Kräfte bestimmt. Deswegen wünsche ich mir, das wir mehr werden.
Daneben wirken wir mit unseren Prägungen aus unserer Umwelt und unserer Familie.

Hallo Holger,
hatten nicht die Frauen die gleichen Probleme? Und wie kam es, dass es immer mehr wurden?

Gruß Matthias


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: rock aktiv am 21. Januar 2017 17:48
Wenn Nico schreibt: Männersachen sind Unisex, dann belegt auch er Kleidung mit mehr als einen Begriff. Dann darf das von ihm zitierte Übergrößenkleid auch weiterhin ein Frauenkleid bleiben und an mir ein Unisexkleid werden.
Ich habe nie gesagt, dass ei Frauenkleid egal ob in Übergröße ode rnicht automatisch zum Männerkleid wird, auch wenn es passen würde. Du bedienst dich einer Kaugummiargumentation, die du beliebig
in die eine und mal in die andere Richtung dehnst.

Ein Kleid ist nichts ohne einen Körper. Es hat höchstens den Anspruch das ein oder andere zu sein. Erst mit der Symbiose aus Körper und Hülle entsteht etwas Konkretes. Und das ist immer etwas Anderes. Schon zwei unterschiedliche Frauen werden das gleiche Kleid an ihnen unterschiedlich wahrnehmen.
Das bezweifel ich in der Gesamheit.

Ein Kleid kann ein Abendkleid sein aber auch ein Coctailkleid. Das entscheidet der Designer und der/die TrägerIn.
Eh cool. Ich geh das nächste mal im Sandleroufit, so Jogginghosen und Kapuzenpulli zu einer Veranstaltung und behaupte, dass ich einen Smkoking oder Anzug trage. Hörst du dir überhaupt selber zu, was du schreibst?

Und die dürfen auch unterschiedlicher Meinung sein, denn es geht hier um eine soziokulturelle Definition, da gibt es manchmal mehr als eine Wahrheit (ganz wie bei der Hegelschen Dialektik).
Cocktailkleider und Abendkleider sind genau definiert. Da nützt dir deine selbstgestrockete Ideologie wneig.

Eine Frau, die sich in einem Männerhemd sehr weiblich fühlt, darf es zu Recht als Frauenhemd bezeichnen, denn es steht ihr mit ihren weiblichen körperlichen Merkmalen toll.
Aha....was wirfst du ein? Gegenfrage. Ergo müsstest du dich in einem Männerhemd sehr männlich und in deinen komsichen langen Hemden weiblich fühlen, oder? Stell deine Antwort mal um: Ein Mann, der sich in einem Frauenhemd sehr weiblich fühlt, darf es zu Recht als Männerhemd bezeichnen, denn es steht ihm mit seinen männlich körperlichen Merkmalen toll.
Trifft das noch zu?

Und wenn sie sich dieses Hemd mit ihrem Partner teilt, dann teilen sie ein Unisexhemd.
Äh nein. Es bleibt trotzdem ein Frauenhemd. genauso wie eine Blondine blond bleibt, auch wenn sie sich die Haare färbt.

Unisex heißt, es ist tragbar unabhängig vom Geschlecht. Man darf darin ein Geschlecht zeigen, man muss es aber nicht.
Dann müsste in Unsiexshops es aber so angeboten werden müssen. Tut es aber nicht. Ich sehe anderes. Man zeigt trotz "unisex" und schon gar als das, was du als Unisex bezeichnest immer Geschlecht. Wenn ich Unterwäsche mit Spitze und Schleifen trage ist das für 99% der Menschen in ihrer Lebenrealität Damenwäsche und kein Unisex oder gar Herrenunterwäsche.

Ich würde sogar einen Schritt weitergehen und sagen, männliche Merkmale können auch eine Frau schmücken. In den 90er Jahren waren Schulterpolster auch bei Frauen supercool. Umgekehrt würde das Gleiche für Männer und weibliche Merkmale gelten, wenn Gleichberechtigung herrschen würde und nicht so viele Männer Angst hätten an Status zu verlieren, wenn sie mal eine weibliche Seite zeigen.
Und welche Merkmale sollen das sein? Männer mit Frauenbrüsten? Das lässt sich per Gleichberechtigung bewerkstelligen? Auch Schwangerschaft? ;) Die Angst am Verlust des Status der Männer haben aber auch sehr viele Frauen. Schulterpolster waren eine Mode der 80er und sind heute vorbei.

Die „Rosa“-Regel wurde durch Marketingstrategien vor allem der Firma Mattel implementiert. Vorher war rosa eine geschlechtsneutrale Farbe. Mit Lady Eisenhower und Jacqueline Kennedy änderte sich das. Heute zeigt Nico mit seiner Behauptung, ein Mann im rosa Kleid markiere sich weiblich, das selbst er der „rosa Verschwörung verfallen ist. Es könnte viel mehr Unisex geben, wenn wir die engstirnigen Schubladen aus unseren Köpfen entfernen würden, die unsere Geschlechtlichkeit nicht braucht. Da gibt es eine Menge Ballast.
Mit deinem Kaugummiargument über Unisex verfestigst du Stereotype und Schubladen, nicht ich.
Rosa war früher keine neutrale Farbe. Blau war eine neutrale Farbe. Zum anderen kann man davon ausgehen, das die Farben früher nicht so lange hielten und Rot mit der Zeit zum Rosa verblich und so der Eindruck entstand, Rosa sei Bubenfarbe und dann als Tradition in die Neuzeit übertragen. Das Blau Rosa Blau Schema kam nicht mit Mattel, sondern schon lange vorher mit der typischen Matrosenkleidung für Buben zu seiner Zeit. Interessant ist, dass sich der Rock als etbabliertets weibliches Kleidungsstück über die ganze Zeit gehalten hat, im Gegensatz zu Rosa. Also kann man schon von einer biologischen Präferenz ausgehen. Es ist auch bewiesen, dass Frauen im ultravioletten Farbsprektum sehen können.

Hier wäre das Thema schon erschöpfend behandelt, aber Nico hat ja noch die Hippiesache angesprochen. Hippies waren nicht nur ein Bürgerschreck sondern eine gesellschaftspolitische Bewegung. Gleichheit und Gleichberechtigung waren Begriffe aus der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, die von den Hippies mitgetragen wurde.
Equality war das große Zeichen der franz. Revolution in Europa. Alle Bürger werden zu Brüdern und Schwestern und damit gleich. Das war quasi die Kastration des Adels. Nicht erst bei den Hippies.
Die Hippies von früher sind heute selber Spießbürger par excellence. Siehe Grüne und Joschka Fischer. Wo wirklich Macht herrscht, hatten Hippies eh nichts groß mitzureden.

Der Hippiespruch aus dem Umkreis der Bürgerrechtsbewegung: „Black is beautiful“ will nicht Gleichheit, sondern die Wertschätzung trotz bestehender Unterschiede. Es geht keineswegs darum Schwarze blond zu färben. Sondern eher darum der Welt neue Farben zu schenken.
Hä? kannst du Lesen?

Also, Menschen sind Individuen. Biologisch sind selbst eineiige Zwillinge nicht gleich. Und das ist gut so.
Warum ist das gut so? Weil du das sagst? Den Anspruch erhebst das Gleiches nicht gut ist? Kennst du Zwillinge? ich kenne lustigerweise 2 Zwillinge, die schwul sind und dazu noch so identisch gleich aussehen, dass ich die immer verwechsel. Wenn du ideolgiefrei Zwillingstudien liest, wirst du erkennen, dass Zwillinge sich in den meisten Punkten decken.

Die Artenvielfalt lebt von den Unterschieden: Vive la difference. Niemand will Gleichheit und Uniformität.
Na doch. Das aufstrebende Bürgertum wollte es und hatte es erreicht. Der Mann wird seitdem einheitlich in Anzug gegossen. Weil man keine Unterschiede mehr duldete.

Gleichheit macht krank. Das gilt in der Ökologie auch für Monokulturen. Deswegen kommen in Aquakulturen so viel Antibiotika und in Forstbeständen Pestizide zum Einsatz.
Ich habe in unsere Aquarien noch nie Antibiotika reingeschüttet. Kennst du dich mit Auqaristik überhaupt aus, oder ist das wieder an den Haaren hergezogen?


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: rock aktiv am 21. Januar 2017 18:02
Grundsätzliche Zustimmung zu deinem Beitrag. Aber eine Frage: die "regelgestählten Konventionen" kommen ja nicht aus dem Nichts. Wer setzt sie und beharrt darauf und aus welchen Motiven?

Gruß Matthias
Niemand. Sonst würden Menschen in dieser Menge nicht diese Präferenzen aufweisen, die wir als stereotype bezeichnen. 1000 Kopfläuse können schließlich nicht irren.

Letzteres ist relativ resistent gegen Veränderungen. Es braucht viel Zeit. Es ist ein bisschen wie eine Drogentherapie. Das Wissen, dass etwas schlecht ist, reicht nicht aus für eine Verhaltenänderung. Es braucht Prägung durch Training bzw. die wiederholte Konfrontation mit einem Sachverhalt damit durch neuronale Bahnung neues Wissen zu einem Wissen wird in dessen Sinne wir handlungsfähig werden.
Das ist schon sehr widersrpüchlich. Wenn etwas archaisich ist, wie ist es möglich, dass sich in zwei Jahrhunderten so drastig und launisch wechselhaft die Mode bei den Männern ändern konnte. Wenn es archaisch disponiert wäre, würden Männer heute noch auf ihre Strumpfhosen und Schamkapseln bestehen.
Für jede Hypothese musst du schon eine Gegenprobe machen, um auf ein gleiches Ergebnis zu kommen.

Hallo Holger,
hatten nicht die Frauen die gleichen Probleme? Und wie kam es, dass es immer mehr wurden?

Gruß Matthias
Frauen hatten ironischerweise, sehr viele Männer, die ihnen den Rücken frei hielten. Die Hosengegner waren überwiegend selber Frauen. Es schickte sich damals nicht als gute Ehefrau eine Hose zutragen. Heute sind es immer noch oft Männer, die ihre Töchter emanzipiert sehen wollen und von dem Mädchenkram wie Rosa und alles verletzlich mädchenhaftes fernhalten und zu mehr Leistung und Selbstbewusstsein erziehen. Dagegen wird ein Junge kaum dazu ermuntert, weibliche Dinge zu tun. Auch von Müttern nicht.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Mann im Rock am 21. Januar 2017 18:17
Grundsätzliche Zustimmung zu deinem Beitrag. Aber eine Frage: die "regelgestählten Konventionen" kommen ja nicht aus dem Nichts. Wer setzt sie und beharrt darauf und aus welchen Motiven?

Gruß Matthias
Niemand. Sonst würden Menschen in dieser Menge nicht diese Präferenzen aufweisen, die wir als stereotype bezeichnen. 1000 Kopfläuse können schließlich nicht irren.

So,dann handelt es sich also um die ontisch-ontologische Differenz?


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Holger Haehle am 23. Januar 2017 06:41
Nicos Kommentare zu beantworten braucht nen Vollzeitjob.

Die sind so wenig zu Ende gedacht und emotional dahingekloppt.

Zitat Holger:Gleichheit macht krank. Das gilt in der Ökologie auch für Monokulturen. Deswegen kommen in Aquakulturen so viel Antibiotika und in Forstbeständen Pestizide zum Einsatz.
Kommentar Nico: Ich habe in unsere Aquarien noch nie Antibiotika reingeschüttet. Kennst du dich mit Auqaristik überhaupt aus, oder ist das wieder an den Haaren hergezogen?

Auskunft zu Antibiotika in Fischen aus norwegischen und vietnamesischen Aqua-Kulturen gibt es bei Ökotest. Was soll der unsinnige Vergleich von Aquarien und Aqua-Kulturen

Mir fehlt die Zeit für erschöpfende Kommentare, zumal das Problem nicht an mangelnder Intelligenz, sondern eher an ideologischer Voreingenommenheit, Engstirnigkeit und fehlender Offenheit liegt. Nico setzt seine Sicht auf die Welt als Referenz und Standard ein. Seine Brille ist nicht neutral. Sie manipuliert. Sie sieht nicht mal zuverlässig, wo andere Menschen anders ticken. In Zukunft werde ich, was die besonders bizarren und verqueren Kommentare anbelangt, mich sehr zurückhalten die zu kommentieren. Mein größtes Problem ist nicht, das er eine andere Meinung hat, sondern einen wissenschaftlichen Stil fordert, aber gleichzeitig völlig Unsachliches mit Sachlichem auf unlautere Art mischt und mit Emotionen garniert.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Peter am 23. Januar 2017 09:29
Nicos Kommentare zu beantworten braucht nen Vollzeitjob.

Die sind so wenig zu Ende gedacht und emotional dahingekloppt.
.../...
Mir fehlt die Zeit für erschöpfende Kommentare, zumal das Problem nicht an mangelnder Intelligenz, sondern eher an ideologischer Voreingenommenheit, Engstirnigkeit und fehlender Offenheit liegt. Nico setzt seine Sicht auf die Welt als Referenz und Standard ein. Seine Brille ist nicht neutral. Sie manipuliert. Sie sieht nicht mal zuverlässig, wo andere Menschen anders ticken. In Zukunft werde ich, was die besonders bizarren und verqueren Kommentare anbelangt, mich sehr zurückhalten die zu kommentieren. Mein größtes Problem ist nicht, das er eine andere Meinung hat, sondern einen wissenschaftlichen Stil fordert, aber gleichzeitig völlig Unsachliches mit Sachlichem auf unlautere Art mischt und mit Emotionen garniert.

Sehr treffend beschrieben!

Kein Vollzeitjob, sondern eine Halbtagsbeschäftigung ist es schon, seine Beiträge aus meinem Lesefluss herauszufiltern...  :-\


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Holger Haehle am 23. Januar 2017 17:01
Umfang, Ausrichtung und Strenge werden von der Summe der politischen, religiösen und sonstigen gesellschaftlichen Kräfte bestimmt. Deswegen wünsche ich mir, das wir mehr werden.
Daneben wirken wir mit unseren Prägungen aus unserer Umwelt und unserer Familie.

Hallo Holger,
hatten nicht die Frauen die gleichen Probleme? Und wie kam es, dass es immer mehr wurden?

Gruß Matthias

Der Weg der Frauen aus der Unterdrückung hat sehr lange gedauert. Er ist mittlerweile weit gediegen, aber auch noch nicht abgeschlossen. Letztlich haben ihnen allgemeine gesellschaftliche Entwicklungen, wie auch die Aufklärung geholfen, die ja keine theoretische Philosophie blieb, sondern sich sehr angewandt dank Rousseau und Jefferson entwickelte. In der Folge hatten auch Marx, Feuerbach, Russell, Sartre u.a. ihr Frauenbild weiterentwickelt. Entscheidend ist aber, das es bei den Frauen immer um eine Statusverbesserung ging. Aber das Kokettieren der Männer mit vermeintlich weiblichen Eigenschaften wird als negativ für den sozialen Status gesehen. Schade, denn es braucht keine Männer mehr, die ein Mammut erjagen, aber welche die Software schreiben und Teams führen.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Mann im Rock am 23. Januar 2017 18:25
zumal das Problem nicht an mangelnder Intelligenz, sondern eher an ideologischer Voreingenommenheit, Engstirnigkeit und fehlender Offenheit liegt. Nico setzt seine Sicht auf die Welt als Referenz und Standard ein. Seine Brille ist nicht neutral. Sie manipuliert. Sie sieht nicht mal zuverlässig, wo andere Menschen anders ticken. In Zukunft werde ich, was die besonders bizarren und verqueren Kommentare anbelangt, mich sehr zurückhalten die zu kommentieren. Mein größtes Problem ist nicht, das er eine andere Meinung hat, sondern einen wissenschaftlichen Stil fordert, aber gleichzeitig völlig Unsachliches mit Sachlichem auf unlautere Art mischt und mit Emotionen garniert.

Volle Zustimmung. Das Wort "populistisch" würde auch gut auf ihn passen. Viele starke Worte, hemdsärmlige Ausdrucksweise, aber dahinter sind nur Luftblasen. Sein Stil ist gegen Alles, gegen Jeden gerichtet, nur destruktiv, aber kein bisschen lösungsorientiert und kein Stück lernfähig. Das Problem liegt schon an mangelnder sozialer Intelligenz. 

Gruß Matthias


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: rock aktiv am 23. Januar 2017 19:21
"Mit anderen mitfühlen, sie verstehen und manipulieren: Diese Fähigkeiten gelten gemeinhin als Kennzeichen sozialer Intelligenz." Zum Glück muss ich mir nicht vorwerfen, jemanden zu manipulieren.  ;)


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: rock aktiv am 23. Januar 2017 20:43
Schade, denn es braucht keine Männer mehr, die ein Mammut erjagen, aber welche die Software schreiben und Teams führen.
Wieviele schreiben den Software? Software kann sich zum Teil schon selber programmieren. Zumindest, was nachfolgende Endprodukte betrifft. Wenn wir mal alle sozial-kulturellen und zivilisierten Erungenschaften mal ausklammern, zum Beispiel nach einem atomaren Anschlag/Krieg, wo nichts übrig bleibt und es auch nur wenige Überlebende geben dürfte. bleibt von dem Konstrukt nicht mehr viel übrig und der Mensch beruft sich wieder auf seine natürliche Ordnung und Neigungen. Das heißt, dass die Männer wieder vorgschickt werden um Wild zu jagen oder ihre Frauen zu beschützen, weil die Frauen für die Aufzucht zuständig sind.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Peter am 23. Januar 2017 21:08
Wenn wir mal alle sozial-kulturellen und zivilisierten Erungenschaften mal ausklammern, zum Beispiel nach einem atomaren Anschlag/Krieg, wo nichts übrig bleibt und es auch nur wenige Überlebende geben dürfte. bleibt von dem Konstrukt nicht mehr viel übrig und der Mensch beruft sich wieder auf seine natürliche Ordnung und Neigungen. Das heißt, dass die Männer wieder vorgschickt werden um Wild zu jagen oder ihre Frauen zu beschützen, weil die Frauen für die Aufzucht zuständig sind.

Dann kannst du ja bis dann warten, mit der Partnerwahl...


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: rock aktiv am 23. Januar 2017 21:43
Das heißt ja nicht, dass ich grundsätzlich mit dieser Rollenverteilung einverstanden bin. Ich ignoriere aber die biologische Grundlagen nicht und leider sind sie auch nicht beliebig änderbar und ich guck mich in meiner Umwelt um und rede mit Menschen. Es ist kein Wunder, dass Trump und FPÖ so einen Auftrieb bekommen haben, weil sich immer mehr junge Männer abgehängt fühlen. Man kann auch mal schauen, wie viele junge Männer so um die 20 AfD wählen. Jetzt kannst du mutmaßen, dass ich zu denen gehöre, bins aber nicht. Viel gehalten wird von mir eh nicht und ich finde das Forum eh langsam zu nem Sanatorium verkommen. Ich schreibe nur, wie ich die derzeitige Lage empfinde und was ich beobachte. Meines Erachtens können sich ältere Menschen nicht in die heutige Lage von jungen Menschen hineinversetzen. Die Finanzkrise war ein bestes Beispiel dafür, auf dem Singlemarkt, dass sich Frauen wieder auf den finanzkräftigen Mann konzentriert haben statt nach "inneren Werten" zu gehen. Darum geht es auch bei jungen Männer nicht mit dem Männerock voran, (die hier gerne mal runtergeputzt werden und wie rebellisch die mitte 40er sind), weil das für sie ein doppeltes Todesurteil in Hinsicht auf Frauen und Karriere bedeute. Ich kann dir allerdings nicht sagen, warum es bei mir anders ist bezüglich im Job. In Sachen Frauen beobachte ich aber die gleichen Häufungen, wie andere Männer auch, die schon in Hosen Probleme haben überhaupt eine Frau für sich zu gewinnen.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: M.L. am 23. Januar 2017 22:16
Hallo Wie war noch die Frage.????

Unisex .

Alles was ich ausprobiere ist Unisex für mich.!!!!!
Frauen tun das auch Oder sagst du deiner Freundin das ist aber nicht Weiblich .?????????
Das glaube ich nicht. Unisex ist für jeden gemacht wenn man es will. dann soll man es auch ausleben.

Es ist so einfach .Warum redet Ihr alles unnötig kaputt.
Ich habe diese endlos langen Reden satt . Kommt doch mal auf den Punkt.
Und haltet euch kurz so das jeder mittreden kann.

Gruß M.L.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: rock aktiv am 23. Januar 2017 22:36
Ich habe diese endlos langen Reden satt . Kommt doch mal auf den Punkt.
Und haltet euch kurz so das jeder mittreden kann.

Gruß M.L.

Also gut. Es gibt keinen Unisex, weil wir nicht den gleichen Körperbau haben. Hätten Männer den gleichen Körperbau einer Frau, hätten sie auch die endlose Auswahl an Bekleidungsmöglichkeiten, wie die Frauen. Was dem Mann passt, passt schließlich auch der Frau, weil ihr nichts fehlt, was den Männern fehlt.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Rockio am 24. Januar 2017 00:22
Zitat
[...] Man kann auch mal schauen, wie viele junge Männer so um die 20 AfD wählen.

Das ist schon schlimm genug, dass sich die jungen Menschen von diesen Neonazi-Freunden (und ihren Unterstützern***) fangen lassen.
Die neueren Analysen, die ich las, zeigen allerdings, dass die AfD, die zu nichts eine Alternative bildet, ihre stärkste Klientel bei Männern zwischen ca 30 und 60 haben, und zwar vor allem bei Leuten, die in Brot und Lohn stehen. Dort hat diese unsolidarische Partei Sympathisanten, wohl bei denen, die sich und ihren Arbeitsplatz ständig bedroht sehen, nichts zurücklegen können, keine Sicherheit aufbauen können. Die nächste, große Gruppe findet sich bei den Rentnern. Dann erst kommen die Jungen (aber wie gesagt mit zu großem Anteil)

Hier müsste die Politik kräftig eingreifen, um vor allem bei den "Mittelalten" und den jungen Leuten Lebens- und Arbeitsperspektiven zu schaffen. Man hat hat das jahrzehntelang nicht gemacht - das rächt sich so langsam.  (Ich bin alt und werde auch kein Neonazi, wenn ich es wirtschaftlich schwierig habe – warum diese Leute sich Undemokraten zuwenden, muss man sich fragen).   


*** Ich differenziere das, denn nicht jeder in der AfD ist selbst schon ein Neonazi: Aber heute kann jeder wissen, dass  in dieser Partei die Nationalsozialistische NPD als Kameraden betrachtet werden und dass in ihr Neonazis wie Höcke kräftig am Werke sind. Wer diese Partei trotzdem unterstützt, unterstützt mutwillig und wissentlich auch Neonazis und Konsorten!


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Ce_Jäger am 24. Januar 2017 15:25
Zitat
[...] Man kann auch mal schauen, wie viele junge Männer so um die 20 AfD wählen.
[...] und dass in ihr Neonazis wie Höcke kräftig [...]
wow...

bezüglich
"Das Holocaust-Mahnmal soll „in der Mitte der wiedergewonnenen Hauptstadt Berlin an unsere fortwährende Schande erinnern. Anderen Nationen wäre ein solcher Umgang mit ihrer Vergangenheit fremd. Man ahnt, daß dieses Schandmal gegen die Hauptstadt und das in Berlin sich neu formierende Deutschland gerichtet ist."

was ist daran falsch bzw "neonazi"?

„Wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.“

nochmal, was ist daran neonazi?
(abgesehen von der Berichtserstattung über das zweite Zitat, das erste stammt vom Augstein)

Meinungsdiktatur? Lückenmedien? mir egal wie man es nennt: ich nenne es verlogen.

gruß
Ce.

ps. Unisex
generell nichtssagend. für mich Kleidung für beide Geschlechter (schwul ist kein Geschlecht) - in meinen Augen durch den Rock weiter gefasst als die weitläufige "allgemeine" Meinung...


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Holger Haehle am 24. Januar 2017 18:44
"Mit anderen mitfühlen, sie verstehen und manipulieren: Diese Fähigkeiten gelten gemeinhin als Kennzeichen sozialer Intelligenz." Zum Glück muss ich mir nicht vorwerfen, jemanden zu manipulieren.  ;)

Doch, Manipulation musst du dir vorwerfen lassen. Nach den Regeln der Kommunikationstechnik ist schon die Teilnahme an Kommunikation manipulativ. Das sagte bereits der Meister der Hermeneutik Prof. Hans-Georg Gadamer.

Und im Kommunikationsquadrat nach Prof. Schulz von Thun belastest du vor allem auf den Ebenen Appell und Selbstkundgabe qualitativ und quantitativ.

Ach und eine Sachebene ist nur dann sachlich und weniger manipulativ, wenn die Fakten erwiesen sind und nicht nur Erfahrungswerte und manchmal Agitation widergeben.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Holger Haehle am 24. Januar 2017 19:08
Zitat
[...] Man kann auch mal schauen, wie viele junge Männer so um die 20 AfD wählen.
[...] und dass in ihr Neonazis wie Höcke kräftig [...]
wow...

bezüglich
"Das Holocaust-Mahnmal soll „in der Mitte der wiedergewonnenen Hauptstadt Berlin an unsere fortwährende Schande erinnern. Anderen Nationen wäre ein solcher Umgang mit ihrer Vergangenheit fremd. Man ahnt, daß dieses Schandmal gegen die Hauptstadt und das in Berlin sich neu formierende Deutschland gerichtet ist."

was ist daran falsch bzw "neonazi"?

„Wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.“

nochmal, was ist daran neonazi?
(abgesehen von der Berichtserstattung über das zweite Zitat, das erste stammt vom Augstein)

Meinungsdiktatur? Lückenmedien? mir egal wie man es nennt: ich nenne es verlogen.

gruß
Ce.

ps. Unisex
generell nichtssagend. für mich Kleidung für beide Geschlechter (schwul ist kein Geschlecht) - in meinen Augen durch den Rock weiter gefasst als die weitläufige "allgemeine" Meinung...

Das Denkmal in Berlin erinnert an ein Unrecht, das Deutschland zum Weltmeister macht. Es gab nun mal eine Menge deutscher Arschlöcher (und die sind nicht mein Volk). Dieses Unrecht läßt sich nicht korrigieren. Da ist ein Denkmal eine verschwindend kleine Geste.

Anderen Ländern täte es auch gut, ihrer Genozide zu gedenken. Einige machen das. Es ist eine Lüge zu behaupten wir seien die Einzigen. Aber nirgendwo ist es ausreichend. Auch das Sklaverei-Museum in Washington ist nur ein Schiss im Vergleich zu dem vorsätzlich angerichteten Leid. Ebenso unzureichend sieht es mit dem Gedenken der Opfer der sowjetischen Gulags im Gulag-Museum in Moskau aus.

Es braucht viel mehr Anstrengung und natürlich Liebe, um diese Welt zu einem freundlicheren Platz zu machen. Es erfüllt mich mit Stolz, wenn mein Volk da Vorreiter wäre!


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Mann im Rock am 24. Januar 2017 19:43
Und welches ist der Zusammenhang zwischen Holocaust und Unisex?


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 24. Januar 2017 23:30
Und welches ist der Zusammenhang zwischen Holocaust und Unisex?

Na ja, Mord kennt kein Geschlecht!

Also ich finde, die anderen Länder sollten sich endlich mal an uns Deutschen orientieren, was die Aufarbeitung eigener Verbrechen anbelangt. "Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen" mal anders verstanden.

Aber nun zurück zum Thema!

LG, Micha


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Holger Haehle am 25. Januar 2017 12:04
Und welches ist der Zusammenhang zwischen Holocaust und Unisex?

Wiedermal ein Thread auf Abwegen.
Aber man kann Ungeheuerliches nicht einfach ignorieren.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: high4all am 27. Januar 2017 07:44
Eine Schande ist nicht das Holocaust-Mahnmal in Berlin, sondern der Umgang von Höcke und anderen "Aber-Nazis" mit den Schatten der deutschen Geschichte.

"Aber-Nazis" sind Leute, die sagen: "Ich bin kein Nazi, aber das (xyz) muss mal gesagt werden dürfen."


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 27. Januar 2017 09:27
Eine Schande ist nicht das Holocaust-Mahnmal in Berlin, sondern der Umgang von Höcke und anderen "Aber-Nazis" mit den Schatten der deutschen Geschichte.

"Aber-Nazis" sind Leute, die sagen: "Ich bin kein Nazi, aber das (xyz) muss mal gesagt werden dürfen."


Yep!

Manche beklagen, dass sie angeblich nicht sagen düfen, was sie denken. Dabei dürfen sie das. Ich frage nur, warum manche Leute so einen Mist denken.

Ich finde das Denkmal gereicht dem heutigen Deutschland zur Ehre, denn es stellt sich seiner Vergangenheit und übernimmt Verantwortung dafür, und das obwohl die Leute, die die Verantwortung übernehmen, für die Verbrechen der Nazis rein gar nichts können. Lieber sollten sich mal die Parteien, die sich direkt als Erben der Nazis sehen, die Verantwortung übernehmen, denn es waren ja ihre Leute, die damals die Menschen ermordet haben. Aber nein, die empfinden Selbstkritik ja als Nestbeschmutzung.

Das ist aber wiederum allgemein menschlich, über "eigene" Fehler lieber zu schweigen, als sie aufzuarbeiten und die, die es aufarbeiten wollen, auszugrenzen und schlechtzumachen. Das hat so mancher Historiker schon erleben müssen.

Wir, also das offizielle Deutschland, sollte nun aber auch mal Verantwortung für den Genozid an den Herero und Nama im damaligen Deutsch Südwest-Afrika übernehmen: http://www.deutschlandfunk.de/voelkermord-an-herero-und-nama-welche-mitschuld-traegt-die.886.de.html?dram:article_id=376624 (http://www.deutschlandfunk.de/voelkermord-an-herero-und-nama-welche-mitschuld-traegt-die.886.de.html?dram:article_id=376624)
Oder wäre das in Ces Augen auch eine Schande, sowas zuzugeben, da die anderen Länder ihre Verbrechen ja auch nicht aufarbeiten?

Unisex? Ja, Täter*innen und Opfer sind beiderleit oder vielerlei Geschlechts.

LG, Micha


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Ce_Jäger am 31. Januar 2017 09:58
Eine Schande ist nicht das Holocaust-Mahnmal in Berlin, sondern der Umgang von Höcke und anderen "Aber-Nazis" mit den Schatten der deutschen Geschichte.
[...]
krass. kenn den Höcke jetzt nicht wirklich; aber nach dem was er gesagt hat (diese Rede mit dem "Denkmal der Schande") sehe ich den Höcke nicht als "aber-Nazi" - da verwenden eher die Leute die ihn abstempeln und vorverurteilen aufgrund mut- und böswilligen unterstellungen ("er habe gesagt" "er habe gemeint") sogenannte "Nazi-Methoden".

Und da ist mir UNISEX ziemlich egal - soche Lügenhafte Vorurteile find ich großen Mist.

gruß
Ce.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 31. Januar 2017 23:45
Eine Schande ist nicht das Holocaust-Mahnmal in Berlin, sondern der Umgang von Höcke und anderen "Aber-Nazis" mit den Schatten der deutschen Geschichte.
[...]
krass. kenn den Höcke jetzt nicht wirklich; aber nach dem was er gesagt hat (diese Rede mit dem "Denkmal der Schande") sehe ich den Höcke nicht als "aber-Nazi" - da verwenden eher die Leute die ihn abstempeln und vorverurteilen aufgrund mut- und böswilligen unterstellungen ("er habe gesagt" "er habe gemeint") sogenannte "Nazi-Methoden".

Und da ist mir UNISEX ziemlich egal - soche Lügenhafte Vorurteile find ich großen Mist.

gruß
Ce.

Und ich finde es großen Mist, Menschen die ihre Einschätzung von sich geben, als Lügner zu bezeichnen. Wenn alles Lüge ist, was Du so bezeichnest, Ce, ist das nicht Schlimmes mehr, sondern jede Meinungsäuerung, die Dir nicht passt, ist Lüge.

Gruß!
Micha


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: GregorM am 01. Februar 2017 08:14
Armes Deutschland (und Europa), bekomme dieser Mann Einfluß.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/bjoern-hoecke-rede-offenbart-gesinnung-kolumne-von-sascha-lobo-a-1130551.html (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/bjoern-hoecke-rede-offenbart-gesinnung-kolumne-von-sascha-lobo-a-1130551.html)

Gruß
Gregor


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 01. Februar 2017 08:38
Armes Deutschland (und Europa), bekomme dieser Mann Einfluß.

[url]http://www.spiegel.de/netzwelt/web/bjoern-hoecke-rede-offenbart-gesinnung-kolumne-von-sascha-lobo-a-1130551.html[/url] ([url]http://www.spiegel.de/netzwelt/web/bjoern-hoecke-rede-offenbart-gesinnung-kolumne-von-sascha-lobo-a-1130551.html[/url])

Gruß
Gregor


Danke, Gregor!

Dafür muss man sich Zeit nehmen, bei den vielen weiterführenden Links darin.

Ce wirst Du damit aber wahrscheinlich nicht überzeugen, denn der Spiegel gehört ja zur "Lügenpresse".

Aber wir kommen vom Unisex-Thema ab.

LG, Micha


Titel: absolut nichts mit Unisex
Beitrag von: Ce_Jäger am 01. Februar 2017 09:43
Armes Deutschland (und Europa), bekomme dieser Mann Einfluß.

[url]http://www.spiegel.de/netzwelt/web/bjoern-hoecke-rede-offenbart-gesinnung-kolumne-von-sascha-lobo-a-1130551.html[/url] ([url]http://www.spiegel.de/netzwelt/web/bjoern-hoecke-rede-offenbart-gesinnung-kolumne-von-sascha-lobo-a-1130551.html[/url])

Gruß
Gregor
interessant. danke für den link

Zitat von: spiegel
der glaubt, nicht etwa der umgesetzte Holocaust, sondern das deshalb errichtete Holocaust-Mahnmal mache die deutsche Geschichte mies?
eben das meine ich oben. Höcke sagt etwas von einem "Denkmal der Schande" und nicht "schändliches Denkmal". Soviel Zeit muss sein. Und ich denke, ein Schreiber vom Spiegel sollte der deutschen Sprache mächtig sein (ja optimistisch ;) ).

Dass Michael mir einen "Lügenpressen"-Bezug andichtet - mei, wundert mich ehrlich gesagt nicht. Lesen und verstehen ist heutzutage leider nicht mehr "in"  ::) :'(

...

Zitat von: spiegel
Ein Gedankenexperiment: Wenn sich einhundert Menschen versammeln, und ein paar sind darunter, die murmeln Nazi-Zeug - das macht die restlichen 95 nicht zu Nazis. Aber wenn diese paar zum Beispiel anfangen würden, sichtbar Hakenkreuz-Fahnen zu hissen, dann kommt ein essenzieller Moment: Wie gehen die 95 mit den fünfen um? Akzeptiert die große Mehrheit diese Symbole unwidersprochen? Bleiben die fünf Teil der Gruppe? Ab einem bestimmten Punkt steht eine gehisste Fahne nicht mehr nur für die fünf, sondern kann oder muss als Absichtserklärung der gesamten Gruppe verstanden werden. So funktioniert politische Gruppendynamik: über Zustimmung, Schweigen und Abgrenzung. Und es gibt einen Moment, da wird Schweigen zur Zustimmung. Als würde man ohne Protest einer Fahne hinterherlaufen.
interessant. ich bin mir ziemlich sicher, wenn sich bei AfD oder auch Pegida Fahnen mit Verfassungsfeindlichen Symbolen auftauchen ist das Tagelang in den Schlagzeilen - aber komischerweise ist das noch nicht passiert?
Andererseits passiert das im Linksextremen Sprektrum recht häufig (klar, keine Hakenkreuze) - also das Zeigen von Verfassungsfeindlichen Symbolen und Aktivitäten - aber nur kleine Zeitungen/Blogs berichten?
ps. es gibt "komischerweise" viele Linksextremisten die Hakenkreuze an Wände schmieren... Mysteriös?

Zitat von: spiegel
Aber Höcke hat einen Plan, und er liegt offen vor Ihnen, schauen Sie ihn sich an. "Liebe Freunde, wir müssen nichts weniger als Geschichte schreiben." [...] Diese Geschichte aber ist schon einmal geschrieben worden. Und wer dafür plädiert, sie zu tilgen, zu verklären, umzukehren - der plant vermutlich einen neuen Anlauf.
als ob das "Geschichte schreiben" zweifellos und alternativlos ins dritte Reich zurückführt.

Deutschland, und auch die unbequeme AfD, ist ein "wenig" mehr als 1939-1945. Die Geschichte ist ein wenig mehr als die Nazizeit - die glaubich NIEMAND (der einigermaßen klar bei Verstand ist) jemals wieder haben will.
Ob der Antifaschismus besser als der Faschismus ist, und ob Faschismus nur ein allgemein Nazi-problem ist - ich bezweifle das.

gruß
Ce.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: GregorM am 01. Februar 2017 12:21
Verbrechen können so schlimm sein, dass man sie nie vergessen dürfen. Auf einer solchen Liste steht, was im Dritten Reich vor sich ging, ganz oben. Hier ist eine Mahnung richtig, in der Hoffnung, niemand könne auf die Idee kommen, sie zu wiederholen, und sie auf jeden Fall nicht realisierbar machen, weder in Deutschland noch in einem anderen Land.

Es dient Deutschland und den Deutschen zur Ehre, dass sie sich an die Vergangenheit bekennen.  

Das verhindert in keiner Weise, dass Deutschland, wie es seit 1948 besteht, sich wirtschafftlich weiterentwickelt. Doch daran zweifelt offenbar der Herr Höcke.

Gruß
Gregor


Titel: Re: absolut nichts mit Unisex
Beitrag von: MAS am 01. Februar 2017 14:07
Dass Michael mir einen "Lügenpressen"-Bezug andichtet - mei, wundert mich ehrlich gesagt nicht. Lesen und verstehen ist heutzutage leider nicht mehr "in"  ::) :'(


Das sagt der Richtige!  :-\

Aber was solls ...

Gruß,
Micha


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 01. Februar 2017 14:10
Es dient Deutschland und den Deutschen zur Ehre, dass sie sich an die Vergangenheit bekennen.  

Ich bedanke mich stellvertretend für Deutschland, lieber dänischer Freund!  :)

Darauf dürfen wir uns aber nicht ausruhen, sondern aufpassen, dass da kein Höcke oder keine Petri oder sonst wer eines Tages einen auf Putin, Erdogan oder Trump macht. Bei letzterem habe ich aber noch Hoffnung, dass die Demokratie in den USA stabil genug ist, ihn auszuhalten und wieder loszuwerden.

Es geht ja nicht nur um Nazis, so ein einfacher Nationalismus ist ja schlimm genug, egal mit welcher Fahne.

LG, Micha


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: DesigualHarry am 01. Februar 2017 15:41
Hallo!

Ein Mahnmal hält zuverlässig die Energie hoch an die das Mahnmal erinnert....Ein Mahnmal hat keinen Effekt dass das Geschehene nicht mehr passiert, sondern genau den Effekt das die Menschen immer wieder an Schreckliches erinnert werden. Möchte man das alles nicht mehr haben bleibt nur eine Möglichkeit: Es mit den Dingen ersetzen die man haben möchte....

Ebenso mit Unisex. Die Bedeutung bei diesem Wort liegt auf die Reduzierung von "eins", Uniformierung. Reduzierung ist gegen das Leben. Leben bedeutet dass mit der Interaktion von zwei Gegensätzlichen Dingen etwas Neues entsteht. Leben funktioniert nur mit den Gegensätzen männlich und weiblich,  die vor allem als Platzhalter zu verstehen sind. Leben ist niemals Reduzierend sondern immer üppig. Aus einer Handvoll Saat erntet man ein Vielfaches dessen was man sät.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 01. Februar 2017 16:23
Hallo!

Ein Mahnmal hält zuverlässig die Energie hoch an die das Mahnmal erinnert....Ein Mahnmal hat keinen Effekt dass das Geschehene nicht mehr passiert, sondern genau den Effekt das die Menschen immer wieder an Schreckliches erinnert werden. Möchte man das alles nicht mehr haben bleibt nur eine Möglichkeit: Es mit den Dingen ersetzen die man haben möchte....

Ebenso mit Unisex. Die Bedeutung bei diesem Wort liegt auf die Reduzierung von "eins", Uniformierung. Reduzierung ist gegen das Leben. Leben bedeutet dass mit der Interaktion von zwei Gegensätzlichen Dingen etwas Neues entsteht. Leben funktioniert nur mit den Gegensätzen männlich und weiblich,  die vor allem als Platzhalter zu verstehen sind. Leben ist niemals Reduzierend sondern immer üppig. Aus einer Handvoll Saat erntet man ein Vielfaches dessen was man sät.


Mit geht es beim oberen Punkt anders, Harry. Bei mir bewirkt so ein Mahnmal oder ein Stolperstein oder eine Sendung wie derzeit "Landgericht" Mitgefühl mit den Opfern und Verantwortungsgefühl für meine jetzt und zukünftig lebenden Mit- und Nachmenschen.

Bei Unisex stimme ich zu. Nur Unisex-Klamotten wären auch langweilig. Es darf auch gerne feminine und maskuline Kleidung geben. Manchmal macht das Überschreiten der Grenze ja auch Spaß, der wegfiele, gäbe es die Grenze nicht.

LG, Micha


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Holger Haehle am 01. Februar 2017 19:03
Zitat DesigualHarry: ...Ebenso mit Unisex. Die Bedeutung bei diesem Wort liegt auf die Reduzierung von "eins", Uniformierung. Reduzierung ist gegen das Leben.

Diese Interpretation ist ein bisschen einseitig. Das uni steht für universal. Wenn feminine Damenmode von Männern getragen würde so wie maskuline Herrenmode auch von Frauen getragen wird, dann ist die universelle Anwendung bei Frauen und Männern Unisex. Unisex erweitert die Möglichkeiten. Eine Beseitigung geschlechtlicher Merkmale an der Kleidung ist für das Unisex-Prädikat nicht notwendig. Unisex erfordert keine Angleichung und keine sonstigen irgendwie gearteten Kompromisse. Entscheidend ist der gemeinsame Wille ein Kleidungsstück zu tragen. Die unisexuellen Möglichkeiten eine Männerkollektion mit einer Damenkollektion zu kombinieren, schaffen so viele Variationen, dass der Begriff Uniform fehl am Platz ist.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: DesigualHarry am 01. Februar 2017 19:40
Hallo!

Hallo Holger!

Laut Wikipedia und Duden finde ich dort keine Definition des Wortes Unisex mit Universal. Das Wort uni kommt demnach aus dem lateinischen Unus was einer Bedeutet, oder die Reduzierung auf ein einziger. Ich richte mich beim Wort Unisex auf diese anerkannte Definition.

Wenn man aber die Bedeutung von Universal im Duden sich anschaut, dann kann ich da voll zustimmen wenn man sagt Kleider und Röcke sind universelle Kleidungsstücke.Also sowohl für Frauen und Männer geeignet.

Hallo Michael!

Möchtest du aber nicht auch dass es den Opfern jetzt oder wenigstens in Zukunft einmal wieder gut geht? Das ist aber nicht möglich wenn man genau diese Situationen wo es Opfer gibt am Leben Erhält. Wenn man Erinnert wird wie schrecklich es den Leuten in irgendeinem Krieg ergangenen ist, hält man genau diese Energie am Leben. Das Ergebnis ist daraus eben nicht dass die Menschen lernen Krieg ist schlecht, das machen wir ab jetzt nicht mehr, sondern es gibt wieder irgendwelche Opfer eines Krieges.

Wenn man Frieden haben möchte muss man all diese Erinnerungen von Krieg und Opfern verbrennen und vergessen, und als erster damit anfangen friedlich zu Leben. Dann errichtet man allmählich Denkmäler die Frieden oder ein friedliches Verhalten repräsentieren. Man dankt den Menschen für Ihr friedliches Verhalten. Man eliminiert nach und nach jeden Gedanken an Krieg und Opfer und wechselt sie aus mit friedlichen Gedanken...


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 01. Februar 2017 23:48
Hallo!

Hallo Holger!

Laut Wikipedia und Duden finde ich dort keine Definition des Wortes Unisex mit Universal. Das Wort uni kommt demnach aus dem lateinischen Unus was einer Bedeutet, oder die Reduzierung auf ein einziger. Ich richte mich beim Wort Unisex auf diese anerkannte Definition.

Wenn man aber die Bedeutung von Universal im Duden sich anschaut, dann kann ich da voll zustimmen wenn man sagt Kleider und Röcke sind universelle Kleidungsstücke.Also sowohl für Frauen und Männer geeignet.

Hallo Michael!

Möchtest du aber nicht auch dass es den Opfern jetzt oder wenigstens in Zukunft einmal wieder gut geht? Das ist aber nicht möglich wenn man genau diese Situationen wo es Opfer gibt am Leben Erhält. Wenn man Erinnert wird wie schrecklich es den Leuten in irgendeinem Krieg ergangenen ist, hält man genau diese Energie am Leben. Das Ergebnis ist daraus eben nicht dass die Menschen lernen Krieg ist schlecht, das machen wir ab jetzt nicht mehr, sondern es gibt wieder irgendwelche Opfer eines Krieges.

Wenn man Frieden haben möchte muss man all diese Erinnerungen von Krieg und Opfern verbrennen und vergessen, und als erster damit anfangen friedlich zu Leben. Dann errichtet man allmählich Denkmäler die Frieden oder ein friedliches Verhalten repräsentieren. Man dankt den Menschen für Ihr friedliches Verhalten. Man eliminiert nach und nach jeden Gedanken an Krieg und Opfer und wechselt sie aus mit friedlichen Gedanken...

Nein, Harry, das sehe und empfinde ich ganz anders: Wer die Verbrechen der Vergangenheit vergisst, ist verdammt, die zu wiederholen. Einfach "Friede, Freude, Eierkuchen" zu sagen, wie es in der Nachkriegszeit ja tatsächlich gemacht wurde, verbessert nichts, sondern verhamlost die Taten und verhöhnt die Opfer.

Man darf sich nur nicht alleine auf die negativen Emotionen konzentrieren, sondern muss auch positiv an neue Aufgaben heran gehen. Aber eben auch und nicht nur.

LG, Micha


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Ce_Jäger am 02. Februar 2017 07:52
Verbrechen können so schlimm sein, dass man sie nie vergessen dürfen. Auf einer solchen Liste steht, was im Dritten Reich vor sich ging, ganz oben. Hier ist eine Mahnung richtig, in der Hoffnung, niemand könne auf die Idee kommen, sie zu wiederholen, und sie auf jeden Fall nicht realisierbar machen, weder in Deutschland noch in einem anderen Land.

Es dient Deutschland und den Deutschen zur Ehre, dass sie sich an die Vergangenheit bekennen.  

Das verhindert in keiner Weise, dass Deutschland, wie es seit 1948 besteht, sich wirtschafftlich weiterentwickelt. Doch daran zweifelt offenbar der Herr Höcke.

Gruß
Gregor

Hallo Gregor,
in besagter Rede sprach der Herr Höcke davon, dass Deutschland das einzige Land ist, dass in seiner Hauptstadt ein Denkmal ihrer eigenen Schande errichtet hat.
Er hat keineswegs gesagt dass das Denkmal eine Schande ist.

Nur in der Berichtserstattung über diese Rede wurde landläufig ihm unterstellt, er würde das Denkmal als Schande bezeichnen.
Dieses nicht-wahrheitsgemäße an der Berichtserstattung kritisiere ich.

(Warum manche Leute (hier) deswegen ein persönliches Problem mit mir haben - anderes Thema.)

gruß
Ce.





Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 02. Februar 2017 08:05
Verbrechen können so schlimm sein, dass man sie nie vergessen dürfen. Auf einer solchen Liste steht, was im Dritten Reich vor sich ging, ganz oben. Hier ist eine Mahnung richtig, in der Hoffnung, niemand könne auf die Idee kommen, sie zu wiederholen, und sie auf jeden Fall nicht realisierbar machen, weder in Deutschland noch in einem anderen Land.

Es dient Deutschland und den Deutschen zur Ehre, dass sie sich an die Vergangenheit bekennen.  

Das verhindert in keiner Weise, dass Deutschland, wie es seit 1948 besteht, sich wirtschafftlich weiterentwickelt. Doch daran zweifelt offenbar der Herr Höcke.

Gruß
Gregor

Hallo Gregor,
in besagter Rede sprach der Herr Höcke davon, dass Deutschland das einzige Land ist, dass in seiner Hauptstadt ein Denkmal ihrer eigenen Schande errichtet hat.
Er hat keineswegs gesagt dass das Denkmal eine Schande ist.

Nur in der Berichtserstattung über diese Rede wurde landläufig ihm unterstellt, er würde das Denkmal als Schande bezeichnen.
Dieses nicht-wahrheitsgemäße an der Berichtserstattung kritisiere ich.

(Warum manche Leute (hier) deswegen ein persönliches Problem mit mir haben - anderes Thema.)

gruß
Ce.


Wer sich das antun möchte, kann sich die Rede hier ja mal anhören:
http://meedia.de/2017/01/19/denkmal-der-schande-die-desdner-rede-von-bjoern-hoecke-im-video/ (http://meedia.de/2017/01/19/denkmal-der-schande-die-desdner-rede-von-bjoern-hoecke-im-video/)
Ich werde gleich mal rein hören. Man gönnt sich ja sonst nichts...


Und Ce, was soll das eigentlich mit diesen durchgestrichenen Sätzen?

LG, Micha


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: high4all am 02. Februar 2017 08:37
Der Verharmlosung von Herrn Höcke ist erschreckend. Die aktuelle Rede steht nicht für sich alleine, sondern ist im Zusammenhang mit anderen Äußerungen zu sehen.

"An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen", steht in der Bibel. Und ich finde bei Herrn Höcke jede Menge giftige Früchte.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 02. Februar 2017 09:32


Wer sich das antun möchte, kann sich die Rede hier ja mal anhören:
[url]http://meedia.de/2017/01/19/denkmal-der-schande-die-desdner-rede-von-bjoern-hoecke-im-video/[/url] ([url]http://meedia.de/2017/01/19/denkmal-der-schande-die-desdner-rede-von-bjoern-hoecke-im-video/[/url])
Ich werde gleich mal rein hören. Man gönnt sich ja sonst nichts...


So, ich habe sie mir angehört. Komisch, ich höre mir sonst fast nie politische Reden an, warum nun gerade diese?

Die besagte Stelle kommt ziemlich am Ende, so ab der 40. Minute. Man darft sie natürlich nicht einfach so heraus reißen, sondern muss sie im Kontext der Gesamtrede und der gesamten Geschichte der Bewegung und Partei sehen. (Zu diesem Kontext gehört z.B. auch die Rede von Geert Wilders in Koblenz: https://www.youtube.com/watch?v=_uXsn_QGY2g (https://www.youtube.com/watch?v=_uXsn_QGY2g)) Auf die Sportpalastrede vom Göbbels verlinke ich nicht.)

Höcke plädiert für eine 180°-Wende der Erinnerungskultur. Er will, dass die Deutschen als Opfer gesehen werden und nicht als Täter, und dass man nicht mehr an die NS-Zeit erinnert, sondern an die großen Leistungen der Altforderen. Mit der Bombardierung Dresdens und der Umerziehung danach habe man unser kollektive Identität mit Stumpf und Stiel ausrotten wollen. Wir Deutschen seien nur noch als Täter, nicht mehr als Opfer wahrgenommen worden.

In diesen Kontext stellt der das "Mahnmal der Schande". Er sagt dabei nicht, dass dieses Mahnmal an eine Schande erinnert. Diese Schande, an die es erinnert, erwähnt er mit keinem Wort. Klar, die Erinnerung an die Schoah will er ja auch tilgen mit seiner 180°-Wende der Erinnerungskultur.

Das ehemalige Bundespräsidenten Richard von Weizsächer und Roman Herzog beschuldigt werden, Reden gegen das Volk gehalten zu haben, woraufhin die Zuhörer "Volksverräter" brüllten, was Höcke nicht dementierte, sei auch erwähnt.

Die Bundeswehr bezeichnet er als durchgenderisierte Multikulti-Einsatztruppe in amerikanischen Diensten.

Seine Polemik gegen die Neoliberalismus kann ich ja noch mitvollziehen, aber haben wir heute nur noch die Wahl zwischen Neoliberalismus und Nationalismus? Hieße das nicht, den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben?

Was übrigens die tatsächliche Erinnerungskultur angeht, so wurde in den ersten beiden Jahrzehnten nach dem Krieg der NS-Zeit überhaupt nicht gedacht, sondern sie wurde verdrängt. Erst die 68er-Bewegung brachte die Aufarbeitung und die Anschuldigungen gegen NS-Täter, die offiziell entnazifiziert in hohen Posten der Bundesrepublik waren. Die 68er sind dann auch teilweise übers Ziel hinaus geschossen, indem sie alles Deutsche verunglimpfte, so auch z.B. die Volksmusik.

Und natürlich waren Deusche auch Opfer. Vor allem waren viele Deutsche zuerst Opfer des NS-Regimes. Oder waren die Juden, die Sozialdemokraten, die Kommunisten, die Zeugen Jehovas, die Behinderten usw., die in Gefängnissen, Heilanstalten und KZs umkamen oder das alles knapp überlebten keine Deutschen? Und selbst wenn sie keine Deutschen waren, sondern Polen, Russen, Franzosen, Niederländer, Dänen usw., war ihr Leben dann weniger wert? Und dann waren natürlich auch Deutsche Opfer der Bombardierungen. Und ja, die Bombardierung Dresdens sehe auch ich als Kriegsverbrechen an. Die Bombardierung Warschaus aber auch. Die hat Höcke nicht erwähnt. Klar, passt ja nicht in seine Wunsch-Erinnerungskultur.

Also: Ein Politiker, der die Erinnerung an und Verantwortung für die NS-Zeit ausradieren will, ist für mich ein Geschichtsfälscher. Man kann an die Leistungen der Altvorderen auch erinnern, ohne die dunkelste Zeit Deutschlands zu verschweigen. Was hätten wohl die Großen der deutschen Geschichte wie Hildegard von Bingen, Meister Eckhart, Immanuel Kant, Johann-Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Hermann Hesse, Thomas Mann, Albert Einstein, Albert Schweizer (der war zwar Elsässer, aber ich nenne ihm mal mit), um nur einige zu nennen, zu dieser Rede gesagt?


Und Ce, so einen Satz wie Deinen:
Zitat
die Nazizeit - die glaubich NIEMAND (der einigermaßen klar bei Verstand ist) jemals wieder haben will.

vermisse ich bei Höcke. Ich kenne aber auch nicht alles, was er je gesagt hat. Zentral wichtig scheint es ihm nicht zu sein, sonst hätte er in dieser Rede auch so was gesagt.

Ich ende diesen off-topic-Beitrag (Entschuldigung dafür!) mit einem Link auf eine Doku, die auch Erinnerungskultur darstellt, auch wenn sie das Making-of eines Fernsehzweiteilers ist: https://www.zdf.de/dokumentation/dokumentation/landgericht-106.html (https://www.zdf.de/dokumentation/dokumentation/landgericht-106.html)

LG, Micha


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Mann im Rock am 02. Februar 2017 19:30
Was sagt denn Herr Höcke dazu, was wirklich unisex ist?


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: JJSW am 02. Februar 2017 21:59
Also unisex finde ich inzwischen uninteressant. Halte nichts von Gleichmacherei, Gleichschaltung, Uniformierung.
Aus dem großen Angebot an Damen und Herrenkleidung suche ich mir raus, was mir gefällt und meinem Empfinden auch zu mir passt und versuche daraus meinen eigenen Stil zu kreieren.
Ich freue mich, wenn es andere genau so machen und sich nicht nach dem Massengeschmack richten. Bilder davon sind eine gute Inspirationsquelle.

Den Herrn Höcke und seine Reden kann ich nicht verknusen.

Gruß
Jürgen


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Holger Haehle am 03. Februar 2017 16:27
Also unisex finde ich inzwischen uninteressant. Halte nichts von Gleichmacherei, Gleichschaltung, Uniformierung.
Aus dem großen Angebot an Damen und Herrenkleidung suche ich mir raus, was mir gefällt und meinem Empfinden auch zu mir passt und versuche daraus meinen eigenen Stil zu kreieren.
Ich freue mich, wenn es andere genau so machen und sich nicht nach dem Massengeschmack richten. Bilder davon sind eine gute Inspirationsquelle.

Den Herrn Höcke und seine Reden kann ich nicht verknusen.

Gruß
Jürgen

Aber kreierst du nicht Unisex, wenn du Damen- und Herrenmode kombinierst? Nach wikipedia ist Mode, die von beiden Geschlechtern getragen wird Unisex. Und deine Röcke werden bestimmt auch von vielen Damen getragen.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Mann im Rock am 03. Februar 2017 18:49
Aber kreierst du nicht Unisex, wenn du Damen- und Herrenmode kombinierst? Nach wikipedia ist Mode, die von beiden Geschlechtern getragen wird Unisex. Und deine Röcke werden bestimmt auch von vielen Damen getragen.

Also meine Röcke trage ich selbst, die leihe ich auch nicht an viele andere Damen aus.

"Unisex" liegt immer im Auge des Betrachters. Meinetwegen benenne es so, meinethalben auch nicht. Für mich macht es auch nicht so viel Sinn, mich bis zum Erbrechen mit diesem Begriff zu beschäftigen.

Gruß Matthias


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Rockio am 04. Februar 2017 13:40

Also: Ein Politiker, der die Erinnerung an und Verantwortung für die NS-Zeit ausradieren will, ist für mich ein Geschichtsfälscher.

So sehe ich das auch.

Die AfD ist aber mehr, schlimmer als eine Versammlung von Geschichtsfälschern.

Eine kleine Dokumentation dessen, was unmittelbar vor Höckes Rede abging.
Bei der Veranstaltung der Bonsai-Nazis der "Jungen Alternative für Deutschland" (https://www.youtube.com/watch?v=sti51c8abaw), auf der Höcke natürlich bestens passte, sprach ein Vorredner

Jens Maier (http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-01/landgericht-dresden-afd-richter-jens-maier), Richter, AfD-Direktkandidat fur den Bundestagswahlkreis 159 (Dresden I)

ab 13:32
Ich möchte aus gegebenem Anlass ein paar Bemerkungen zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts von heute machen. Die NPD ist ja nun nicht verboten worden – welch Wunder – Ich nehme, dass viele von den Kameraden [der NPD] jetzt am Feiern sind. Das war für Juristen nicht anders zu erwarten und damit ist die NPD die einzige Partei in Deutschland, die von sich sagen kann:  "staatlich geprüft und im Ergebnis für tragbar gefunden". [Begeistertes Lachen, Johlen, großer, längerer Applaus].

Aber jetzt mal im Ernst: Wer hat denn die NPD wirklich marginalisiert? Das waren doch nicht die Linken, die Grünen, das Bundesverfassungsgericht, oder der Verfassungsschutz, der diese Partei ja noch gemästet hat mit finanziellen Zuwendungen an V-Leute [zwei drei Worte unverständlich] Ich sage Euch: Wir waren das von der AfD, denn wir sind diejenigen, die den Patrioten in diesem Land eine echte Heimat bieten können.

Viele haben die NPD deshalb gewählt, weil dies die einzige Partei war, die immer geschlossen zu Deutschland gestanden hat. Aber, diese Partei hatte auch immer etwas an sich, was als unangenehm empfunden wurde: Ihre Rückwärtsgewandtheit, ihr Bemühen, die Kriegsgeneration zu rehabilitieren. Für den politischen Gegner war es leicht, dieses Bemühen um eine gerechte Bewertung der Vergangenheit als Verherrlichung des Dritten Reiches umzuinterpretieren, und ehrlich, es gab ja auch viele bei denen, die in der Nazi-Nostalgie schwelgten.

Diese Partei [die NPD] war und ist nicht zukunftsfähig. Nun sind wir da [die AfD]! Wir sind die Neue Rechte! [Bravo-Rufe, Applaus]



Soweit der Nazi-Apologet Jens Maier, ein hochrangiger AfD-Politiker.
Danach kommt gleich noch weiter Unappetltliches. Unverhohlen rassistisches, wie es eben zur AfD regelmäßig dazugehört.

An seinen Aussagen ist vieles unrichtig, verharmlosend und geschichtsklitternd, da er Dinge mit rechtsextremem Winkel darstellt. Z. B.:  
  • So ist weder die NPD vom BVG "für tragbar" erklärt worden, noch hat die NPD ein "Bemühen um eine gerechte Bewertung der Vergangenheit" gezeigt (Holocaust-Leugnung und -Verringerung z. B. , Verharmlosung von sonstigen Nazi-Verbrechen und Verbrechen des Regimes einschl. der Wehrmacht).
  • Es "gab ja auch viele bei denen [der NPD], die in der Nazi-Nostalgie schwelgten" ist unrichtig, denn es gibt sie noch immer. Und in der AfD, von Maier als Nachfolge-Partei der NPD bezeichneten Partei, gibt es sie auch zuhauf - und die AfD hat noch nie etwas getan, um dies nachhaltig zu ändern.
  • "Wir waren das von der AfD,[die die NPD marginalisiert haben] denn wir sind diejenigen, die den Patrioten in diesem Land eine echte Heimat bieten können." Gemeint sind solche "Patrioten", die die Nazi-Partei NPD unterstützten, und die AfD bietet Nazi-Unterstützern hier ein warmes "Willkommen".  
  • "Das [der Ausgang des Verfahrens gegen die NPD vor dem Bundesverfassungsgericht] war für Juristen nicht anders zu erwarten" Falsch, denn es gab durchaus viele Juristen, die einen anderen Ausgang erwarteten, und viele, die keine Erwartung in eine der Möglichkeiten hatten.


Klipp und klar wird hier aber in den Worten eines der führenden AfD-Politikers:
Die NPD sind die Kameraden der AfD. Die AfD sieht sich aber als "modernere" Nachfolgepartei der Nazi-Partei NPD.
Das sagt ja nicht irgendein Hallodri, sondern ein Jurist, der ein öffentliches Amt im Staat bekleidet.
Die AfD von diesem eindeutigen Bekenntnis eines ihrer führenden Vertreter zu den Nazi-Kameraden der NPD nicht distanziert.


Wer die AfD nach Kenntnis dessen unterstützt, unterstützt bösgläubig und wissentlich die NPD-Nachfolge, die Neonazi-Nachfolge.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Mann im Rock am 04. Februar 2017 18:02
Wenn ich hier nur die letzten Beiträge lese, dann ist die Antwort auf die Ausgangsfrage "Was ist denn wirklich unisex" die AfD.

Vielleicht sollte man mal hier im rockforum einen eigenen Politbereich schaffen.

Gruß Matthias


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Dr.Heizer am 04. Februar 2017 21:02
Wenn ich hier nur die letzten Beiträge lese, dann ist die Antwort auf die Ausgangsfrage "Was ist denn wirklich unisex" die AfD.

Vielleicht sollte man mal hier im rockforum einen eigenen Politbereich schaffen.

Gruß Matthias

Und den Bereich würde ich genau so meiden, wie die ganze Genderdiskutiererei.  ;D


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 05. Februar 2017 09:42
Ich habe ja schon mehrmals vorgeschlagen, eine Rubrik für ernste off-topic-Themen zu schaffen.

LG, Micha


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Ce_Jäger am 07. Februar 2017 11:15
Auch wenn nicht UNISEX, ist eh einerlei ;)

find ich gut Michael, dass du dich informiert hast. Vielen Dank schonmal :)

[...]
Die besagte Stelle kommt ziemlich am Ende, so ab der 40. Minute. Man darft sie natürlich nicht einfach so heraus reißen, sondern muss sie im Kontext der Gesamtrede und der gesamten Geschichte der Bewegung und Partei sehen. (Zu diesem Kontext gehört z.B. auch die Rede von Geert Wilders in Koblenz: https://www.youtube.com/watch?v=_uXsn_QGY2g (https://www.youtube.com/watch?v=_uXsn_QGY2g)) Auf die Sportpalastrede vom Göbbels verlinke ich nicht.)

Höcke plädiert für eine 180°-Wende der Erinnerungskultur. Er will, dass die Deutschen als Opfer gesehen werden und nicht als Täter, und dass man nicht mehr an die NS-Zeit erinnert, sondern an die großen Leistungen der Altforderen. Mit der Bombardierung Dresdens und der Umerziehung danach habe man unser kollektive Identität mit Stumpf und Stiel ausrotten wollen. Wir Deutschen seien nur noch als Täter, nicht mehr als Opfer wahrgenommen worden.

In diesen Kontext stellt der das "Mahnmal der Schande". Er sagt dabei nicht, dass dieses Mahnmal an eine Schande erinnert. Diese Schande, an die es erinnert, erwähnt er mit keinem Wort. Klar, die Erinnerung an die Schoah will er ja auch tilgen mit seiner 180°-Wende der Erinnerungskultur.
[...]

find ich gut, dass du den Kontext betrachtest. Pluspunkt :)

den zweiten Absatz find ich "übertrieben". Des Pudels Kern, das Denkmal der Schande, klingt irgendwie bei dir ein bisserl "seltsam". einerseits erwähne der Höcke 'diese Schande [...] mit keinem Wort' andererseits solle sich keiner an die 'NS-Zeit erinnern' ? seltsam  ???


Wie wäre es mal mit einer möglichst Objektiven Aufarbeitung des dritten Reiches?
Wenn die Toten in Dresden als "gerecht" gelten - welche Anmassung ist es andere Kriegsgräuel zu überhöhen?

Möglich ist ja auch, dass der Höcke meint:
Die dritte und vierte Generation ist nicht Schuld.

ich finde:
Leider wird zuwenig aus der Geschichte gelernt und lieber (möglichst anderen) die Schuld eingeredet.
Anstatt zu lernen dass Faschistische Systeme nicht gut sind, und man alles erdenkliche tun müsse um derartiges zu verhindern - machen wir den gleichen Fehler von z.B. der französischen Revolution - und bekämpfen gleiches mit gleichem - Es heisst halt Antifaschismuss.
Doch Dreck ist Dreck - er muss nicht unbedingt braun sein.


Und natürlich waren Deusche auch Opfer. Vor allem waren viele Deutsche zuerst Opfer des NS-Regimes. Oder waren die Juden, die Sozialdemokraten, die Kommunisten, die Zeugen Jehovas, die Behinderten usw., die in Gefängnissen, Heilanstalten und KZs umkamen oder das alles knapp überlebten keine Deutschen? Und selbst wenn sie keine Deutschen waren, sondern Polen, Russen, Franzosen, Niederländer, Dänen usw., war ihr Leben dann weniger wert? Und dann waren natürlich auch Deutsche Opfer der Bombardierungen. Und ja, die Bombardierung Dresdens sehe auch ich als Kriegsverbrechen an. Die Bombardierung Warschaus aber auch. Die hat Höcke nicht erwähnt. Klar, passt ja nicht in seine Wunsch-Erinnerungskultur.

Also: Ein Politiker, der die Erinnerung an und Verantwortung für die NS-Zeit ausradieren will, ist für mich ein Geschichtsfälscher. Man kann an die Leistungen der Altvorderen auch erinnern, ohne die dunkelste Zeit Deutschlands zu verschweigen. Was hätten wohl die Großen der deutschen Geschichte wie Hildegard von Bingen, Meister Eckhart, Immanuel Kant, Johann-Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Hermann Hesse, Thomas Mann, Albert Einstein, Albert Schweizer (der war zwar Elsässer, aber ich nenne ihm mal mit), um nur einige zu nennen, zu dieser Rede gesagt?

wie gesagt. Höcke hat wohl genug von dieser Überhöhung und Überspitzung auf Deutsche Geschichte = 3. Reich. Im Grunde das, was du schreibst, nur mit drastischeren Worten.
Insofern täte uns allen wohl wirklich "gut", diese schreckliche 3.Reich Sache etwas Objektiver zu sehen? Klar, unsere Vorfahren haben schreckliches getan, keine Frage. Aber ebenso klar ist: unsere Vorfahren haben großartiges getan und geleistet. Lernen sollten wir daraus: Eine falsche Person mit zuviel Macht kann großes Unheil bringen. Aber Hitler war nicht die einzige falsche Person mit zuviel Macht. Zudem war er kein Christ, weil er sein eigener "Gott" bzw. den nordischen Gottheiten huldigte.
Die Gefahr besteht heute auch noch: Personen die sich selbst überschätzen und oder zuviel Macht erhalten - und diese dann missbrauchen. 

Viel Wörter ohne UNISEX, nur weil manche Medien aus "Denkmal der Schande" ein "schandhaftes Denkmal" gemacht haben...  ::)
Da der Höcke ja ein 'böser Mann' (laut Aussagen hier im Forum) ist, hätte es eigentlich keinerlei alternativen Postfaktischem gebraucht um ihn zu unwählbar zu machen. Einfach NUR die Wahrheit.

gruß
Ce.

ps. ausser Acht gelassen diejenigen die sich von der Einseitigen Erinnerungskultur benachteiligt sehen. Anstatt auf sie einzugehen (und objektiv aufklären als irgendwelche 'SCHULD' zuzuweisen) treibt man sie in "rechte" Ecken. aber das wird noch weniger UNISEX - obwohl es beiderlei Geschlechter betrifft - als es eh schon ist  :-X


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 07. Februar 2017 14:37
Lieber Ce.,

lustig: Wenn Du schreibst, was alles Schlimmes von Muslimen gemacht wurde und ich antworte, das haben Christen auch, meinst Du, ich solle nicht ständig relativieren.

Wenn nun gesagt, wird, was alles Nazis Schlimmes getan haben, sagst Du, das haben andere auch ...

Nun sind ja weder DIE Muslime, noch DIE Deutschen die Bösen, sondern Islamisten und Nationalisten, noch enger: Dschihadisten und Nazis. Dieselbe Mischpoke!

Neulich sah ich ein Bild von einem Denkmal für Bonner jüdischen Glaubens, die von den Nazis ermordert wurden. Nach Herrn Höcke dürfte es so ein Denkmal nicht geben.

Bei uns in Siegburg haben wir ein Denkmal für den deutschen Sieg 1870/71 über Frankreich. Dabei aufgelistet, welche Siegburger Bürger dabei ihr leben ließen.

Meines Erachtens haben beide Denkmäler ihre Berechtigung, wenn auch Viktoria mich eher gemahnt, so eine Feindschaft zu anderen Völkern und Staaten nie mehr aufkommen zu lassen.

Meine Geschichtsbildung ist nie so einseitig gewesen, wie Herr Höcke das hinstellt. Aber ich halte Selbstkritik auch in nationaler Hinsicht immer noch für eine Tugend und Selbstverherrlichung für ein Laster.

 

LG, Micha


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Ce_Jäger am 14. Februar 2017 09:47
lustig: Wenn Du schreibst, was alles Schlimmes von Muslimen gemacht wurde und ich antworte, das haben Christen auch, meinst Du, ich solle nicht ständig relativieren.
aha. Du magst mich nicht verstehen?

Wenn nun gesagt, wird, was alles Nazis Schlimmes getan haben, sagst Du, das haben andere auch ...
? was willst du mir unterstellen?

Nun sind ja weder DIE Muslime, noch DIE Deutschen die Bösen, sondern Islamisten und Nationalisten, noch enger: Dschihadisten und Nazis. Dieselbe Mischpoke!
Lustig. und ein Herr Höcke sagt es sind "nicht nur die Deutschen die Bösen" - und schon ist er Nazi?

Neulich sah ich ein Bild von einem Denkmal für Bonner jüdischen Glaubens, die von den Nazis ermordert wurden. Nach Herrn Höcke dürfte es so ein Denkmal nicht geben.
du willst nicht verstehen? Ein Dialog funktioniert nur, wenn man auf den Anderen Eingeht, ZUHÖRT und VERSTEHT was der jeweilige Andere sagt. Nicht einfach nur scheisse an den Kopf werfen!
MEINE Aussage war:
Dieser Höcke hat gesagt dass es "ein Denkmal der Schande" ist.
nicht wie viele Medien verbreitet haben ein "schandhaftes Denkmal". UM diese kleinigkeit geht es.

Dieser Höcke hat in etwa das gesagt was Du vorhin relativiert im vorigen Absatz geschrieben hast. Bei dir ist es OK und bei einem von ner unbeliebten/unbequemen Partei ist es böse? Verstehe ich nicht.
Mensch Michael, du enttäuscht mich mit deiner anti-Dialog-Haltung!

Meine Geschichtsbildung ist nie so einseitig gewesen, wie Herr Höcke das hinstellt. Aber ich halte Selbstkritik auch in nationaler Hinsicht immer noch für eine Tugend und Selbstverherrlichung für ein Laster.
ui, da hab ich in dieser Rede was übersehen? Von dir war gar nicht die Rede? ( ;) )
Ansonsten stimme ich dir zum letzten Satz zu. Mit der Einschränkung dass "Selbstverherrlichung" ebenso wie "Selbstverachtung" nicht gut ist.
 

gruß
Ce.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 14. Februar 2017 11:00
Mensch Ce,

Du kennst doch den Satz "Ungläubig sind immer die anderen". Herr Höcke verallgemeinert, wenn es um andere geht, will aber bis ins Kleinste selber differenziert behandelt werden. DIE Muslime, DIE Flüchtlinge, DIE anderen Kulturen, DIE Umerziehung nach dem II. Weltkrieg. Aber Deutsche waren nicht ALLE böse.

Ich habe es auch nie so verstanden, dass Deutsche ALLE bose und die Alliierten ALLE gut waren. Schließlich gab es auch einen kleinen deutschen Widerstand. Die Weiße Rose und die letztlich doch ihren Eid zum Deutschen Volk über ihren Eid zum Führer stellenden Offiziere: das waren auch Deutsche! Und Rassisten gab und gibt es auch unter den Amis: Immerhin brachten einige von denen den Ku Klux Klan nach Deutschland mit, wie ich letztens erfuhr.

Es geht nicht um Volks- und Religionszugehörigkeit, sondern um Gesinnung und Haltung. Wie gehe ich mit Menschen um, das ist die Frage. Achte ich einen Menschen von der anderen Seite welcher Grenze auch immer genau so wie meinen gleichethnischen oder gleichgläubigen Nachbarn? Oder mache ich da Unterschiede?

Schüre ich Angst vor DEN Fremden oder sehe ich in den Fremden MITmenschen?

Ich habe mir Herrn Höckes Rede und die Reaktionen seiner Fans ja angehört. Ich rede also nicht über den Artikel über seine Rede, sondern über seine Rede.

Selbst wenn die Schande die Schoah ist und nicht das Denkmal, so will Herr Höcke solche Mahnmale nicht haben. Ich will sie haben. Das ist der Unterschied!

Ich will, dass wie immer wieder daran erinnert werden, welche Schande im Namen meines Volkes verübt wurden, von Menschen, denen eben dieses Volk am A... vorbei ging. Wer sein Volk liebt, schickt es nicht in einen Krieg! Solche Mahnmale warnen mich vor Leuten wie Herrn Höcke. Man muss kein Nazi sein, um Nationalist zu sein, aber letzteres ist schlimm genug in einer immer kleiner werdenden Welt. Man muss auch kein Nazi sein, um Fremde abzulehnen. Nationalismus geht auch ohne Sozialismus. Nationalkapitalisten sind auch nicht viel besser oder überhaupt nicht besser, wie man an der Geschichte des Kolonialismus sieht. Die ersten KZs wurden von Buren in Südafrika eingerichtet. Und die Indianerreservate in den USA fingen nicht viel anders an. Es geht nicht um Deutsche, sondern um Nationalisten, gegen die ich was habe, egal ob sie Deutsche, Türken, Amerikaner, Inder, Niederländer oder was auch immer sind. Der Nationalismus hatte seine Zeit im 19. Jh. als Menschen gegen Fremdbesatzung durch Napoleon aufbegehrten. Die Zeit ist vorbei. Heute brauchen wir ihn nicht mehr. Heute brauchen wir Humanismus.

LG, Micha


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: BerlinerKerl am 15. Februar 2017 10:01
Mensch Ce,

Du kennst doch den Satz "Ungläubig sind immer die anderen". Herr Höcke verallgemeinert, wenn es um andere geht, will aber bis ins Kleinste selber differenziert behandelt werden. DIE Muslime, DIE Flüchtlinge, DIE anderen Kulturen, DIE Umerziehung nach dem II. Weltkrieg. Aber Deutsche waren nicht ALLE böse. ...

LG, Micha

Ist das nicht so, dass DIE ANDEREN das auch immer machen?
DIE DEUTSCHEN!

DIE DEUSCHTEN werden heute noch in einigen Ländern Europas als Nazis (in den Niederlanden, im Schulunterricht) dargestellt und keiner entschuldig sich dafür, aber wehe DIE DEUTSCHEN  finden DEUTSCH SEIN wieder gut und stehen zu ihrem Land. Dann sind das Nazis, die man bekämpfen muss.
Es ist doch ein Hohn, wenn man 2006 darüber diskutieren muss, ob man die deutsche Flagge aufhängen oder geschweige denn damit auf die Strasse gehen darf.  Vielleicht sollte man unseren Kindern auch mal erklären, dass es keine Kollektivschuld im deutschen Strafrecht gibt und dieses nur bei den Juden in Israel ausgeübt wird. Vielleicht sollte man auch uns mal erklären, dass wir in den Jahren 1933-45 noch nicht geplant waren.
Ich kann von mir aus sagen, dass ich als Beamter stolz bin ein Deutscher zu sein, sonst hätte ich meinen Eid nicht auf das Grundgesetzt geleistet und dem Staat treue und loyalität geschworen.
Bin ich jetzt ein Nazi? Ja? Auch egal.

Nazi sein ist keine deutsche Tugend, die wir für uns selbst gepachtet haben. Gerade in den Nachbarstaaten, Dänemark, Benelux, Frankreich, Schweiz, Österreich, Italien, Griechenland, Polen, Cz, usw. ist der Nazionalismus sehr weit verbreitet.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 15. Februar 2017 10:23
Mensch Ce,

Du kennst doch den Satz "Ungläubig sind immer die anderen". Herr Höcke verallgemeinert, wenn es um andere geht, will aber bis ins Kleinste selber differenziert behandelt werden. DIE Muslime, DIE Flüchtlinge, DIE anderen Kulturen, DIE Umerziehung nach dem II. Weltkrieg. Aber Deutsche waren nicht ALLE böse. ...

LG, Micha

Ist das nicht so, dass DIE ANDEREN das auch immer machen?
DIE DEUTSCHEN!

DIE DEUSCHTEN werden heute noch in einigen Ländern Europas als Nazis (in den Niederlanden, im Schulunterricht) dargestellt und keiner entschuldig sich dafür, aber wehe DIE DEUTSCHEN  finden DEUTSCH SEIN wieder gut und stehen zu ihrem Land. Dann sind das Nazis, die man bekämpfen muss.
Es ist doch ein Hohn, wenn man 2006 darüber diskutieren muss, ob man die deutsche Flagge aufhängen oder geschweige denn damit auf die Strasse gehen darf.  Vielleicht sollte man unseren Kindern auch mal erklären, dass es keine Kollektivschuld im deutschen Strafrecht gibt und dieses nur bei den Juden in Israel ausgeübt wird. Vielleicht sollte man auch uns mal erklären, dass wir in den Jahren 1933-45 noch nicht geplant waren.
Ich kann von mir aus sagen, dass ich als Beamter stolz bin ein Deutscher zu sein, sonst hätte ich meinen Eid nicht auf das Grundgesetzt geleistet und dem Staat treue und loyalität geschworen.
Bin ich jetzt ein Nazi? Ja? Auch egal.

Nazi sein ist keine deutsche Tugend, die wir für uns selbst gepachtet haben. Gerade in den Nachbarstaaten, Dänemark, Benelux, Frankreich, Schweiz, Österreich, Italien, Griechenland, Polen, Cz, usw. ist der Nazionalismus sehr weit verbreitet.


Lieber Ingo,

ich denke nicht, dass es DIE ANDEREN auch machen, sondern dass es andere auch machen. Aber nur weil andere Scheiß bauen, müssen wir das ja nicht auch machen. Meine Mutter hatte den Spruch: "Wenn andere in den Rhein springen, musst Du nicht hinterher springen."

Was die deutsche Flagge angeht, so habe ich das auch mal Konstantin Wecker geschrieben, weil er sich über schwarz-rot-goldene Flaggen auf dem TFF in Rudolstadt mockiert hat, die die Leute dabei hatten und hoch hielten, während seines Konzertes, weil auch gleichzeitg Fußball-WM war. Ich schrieb ihm, was die schwarz-rot-goldene Flagge für mich bedeutet in ihrer Tradtion seit der Jenaer Burschenschaft, dem Hambacher Fest, der 1948er Revolution, dem Deutschen Bundestag in Frankfurt, der Weimarer Republik und dann den beiden deutschen Staaten 1949-1990 und der Bundesrepublik heute. Ich trug sie drei Jahre auf meinen Oberarmen, und sie war mir wichtiger als die Rangabzeichen auf den Schultern. Sie steht für mich für Demokratie, Freiheit, Pluralismus und auch für Sebstbestimmung gegenüber Mächten, die Deutschland besetzen wollen. Sie ist für mich heute gerade keine nationalistische Flagge, sondern eine, die für ein friedliches Deutschland in Freundschaft mit anderen Staaten und Völkern, anders als die schwarz-weiß-rote oder gar die Hakenkreuzflagge (obwohl auch die Svastika ursprünglich ein gutes Symbol ist, aber pervertiert wurde) Ich mag unsere Flagge.

Also, lasst uns als Deutsche lieber Vorbilder im Guten sein, anstatt irgendwelchen Quatsch nachzumachen.

LG, Micha

  


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: BerlinerKerl am 15. Februar 2017 11:59
Mensch Ce,

Du kennst doch den Satz "Ungläubig sind immer die anderen". Herr Höcke verallgemeinert, wenn es um andere geht, will aber bis ins Kleinste selber differenziert behandelt werden. DIE Muslime, DIE Flüchtlinge, DIE anderen Kulturen, DIE Umerziehung nach dem II. Weltkrieg. Aber Deutsche waren nicht ALLE böse. ...

LG, Micha

Ist das nicht so, dass DIE ANDEREN das auch immer machen?
DIE DEUTSCHEN!

DIE DEUSCHTEN werden heute noch in einigen Ländern Europas als Nazis (in den Niederlanden, im Schulunterricht) dargestellt und keiner entschuldig sich dafür, aber wehe DIE DEUTSCHEN  finden DEUTSCH SEIN wieder gut und stehen zu ihrem Land. Dann sind das Nazis, die man bekämpfen muss.
Es ist doch ein Hohn, wenn man 2006 darüber diskutieren muss, ob man die deutsche Flagge aufhängen oder geschweige denn damit auf die Strasse gehen darf.  Vielleicht sollte man unseren Kindern auch mal erklären, dass es keine Kollektivschuld im deutschen Strafrecht gibt und dieses nur bei den Juden in Israel ausgeübt wird. Vielleicht sollte man auch uns mal erklären, dass wir in den Jahren 1933-45 noch nicht geplant waren.
Ich kann von mir aus sagen, dass ich als Beamter stolz bin ein Deutscher zu sein, sonst hätte ich meinen Eid nicht auf das Grundgesetzt geleistet und dem Staat treue und loyalität geschworen.
Bin ich jetzt ein Nazi? Ja? Auch egal.

Nazi sein ist keine deutsche Tugend, die wir für uns selbst gepachtet haben. Gerade in den Nachbarstaaten, Dänemark, Benelux, Frankreich, Schweiz, Österreich, Italien, Griechenland, Polen, Cz, usw. ist der Nazionalismus sehr weit verbreitet.


Lieber Ingo,

ich denke nicht, dass es DIE ANDEREN auch machen, sondern dass es andere auch machen. Aber nur weil andere Scheiß bauen, müssen wir das ja nicht auch machen. Meine Mutter hatte den Spruch: "Wenn andere in den Rhein springen, musst Du nicht hinterher springen."

Was die deutsche Flagge angeht, so habe ich das auch mal Konstantin Wecker geschrieben, weil er sich über schwarz-rot-goldene Flaggen auf dem TFF in Rudolstadt mockiert hat, die die Leute dabei hatten und hoch hielten, während seines Konzertes, weil auch gleichzeitg Fußball-WM war. Ich schrieb ihm, was die schwarz-rot-goldene Flagge für mich bedeutet in ihrer Tradtion seit der Jenaer Burschenschaft, dem Hambacher Fest, der 1948er Revolution, dem Deutschen Bundestag in Frankfurt, der Weimarer Republik und dann den beiden deutschen Staaten 1949-1990 und der Bundesrepublik heute. Ich trug sie drei Jahre auf meinen Oberarmen, und sie war mir wichtiger als die Rangabzeichen auf den Schultern. Sie steht für mich für Demokratie, Freiheit, Pluralismus und auch für Sebstbestimmung gegenüber Mächten, die Deutschland besetzen wollen. Sie ist für mich heute gerade keine nationalistische Flagge, sondern eine, die für ein friedliches Deutschland in Freundschaft mit anderen Staaten und Völkern, anders als die schwarz-weiß-rote oder gar die Hakenkreuzflagge (obwohl auch die Svastika ursprünglich ein gutes Symbol ist, aber pervertiert wurde) Ich mag unsere Flagge.

Also, lasst uns als Deutsche lieber Vorbilder im Guten sein, anstatt irgendwelchen Quatsch nachzumachen.

LG, Micha

Nun, ich habe Freunde in Frankreich (Lyon). Selbst dort wird immer noch von DEN DEUTSCHEN gesprochen.
Meine Tochter durfte dort in einer Schule, während der deutschen Ferien, am Unterricht teilnehmen.
Die Schüler waren darüber geschockt, dass sie nicht das steriotypisch Deutsche dargestellt hat. Auch sie hat mittlerweile in dieser besagten Schule Freunde gefunden, die sich auch besucht.

Das dies nicht einfach aus der Luft gefriffen ist, dass WIR DEUTSCHE immer noch in Europa stigmatisiert werden kommt wohl nicht davon, dass wir immer noch NAZIS sind, sondern, dass immer mit dem Hinweis auf NASZI wir in eine geduckte Haltung unser Leben versuchen zu sortieren. Blos nicht auffallen.

Jedoch geht das in der heutigen Zeit nicht mehr ohne Auffallen. In der Zeit der Nazis aus den bereits o.g. Länder muss auch Deutschland mal mit der Fraust auf den Tisch hauen ohne die Angst im Nacken haben zu müssen, dass wir wieder als die DEUTSCHEN  hingestellt werden. übrigens auch in der EU-Presse sehr gut nachvollziehbar.
Da werden Mama Merkel und Dr. Schäuble mit dem berühmten österreicher Bart in der Presse veröffentlicht.
Warum sollte man das nicht mal mit der Queen oder dem Herrn Hollande machen??

Ich vergaß: Wir sind ja NAZIS


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 15. Februar 2017 12:09
Mensch Ce,

Du kennst doch den Satz "Ungläubig sind immer die anderen". Herr Höcke verallgemeinert, wenn es um andere geht, will aber bis ins Kleinste selber differenziert behandelt werden. DIE Muslime, DIE Flüchtlinge, DIE anderen Kulturen, DIE Umerziehung nach dem II. Weltkrieg. Aber Deutsche waren nicht ALLE böse. ...

LG, Micha

Ist das nicht so, dass DIE ANDEREN das auch immer machen?
DIE DEUTSCHEN!

DIE DEUSCHTEN werden heute noch in einigen Ländern Europas als Nazis (in den Niederlanden, im Schulunterricht) dargestellt und keiner entschuldig sich dafür, aber wehe DIE DEUTSCHEN  finden DEUTSCH SEIN wieder gut und stehen zu ihrem Land. Dann sind das Nazis, die man bekämpfen muss.
Es ist doch ein Hohn, wenn man 2006 darüber diskutieren muss, ob man die deutsche Flagge aufhängen oder geschweige denn damit auf die Strasse gehen darf.  Vielleicht sollte man unseren Kindern auch mal erklären, dass es keine Kollektivschuld im deutschen Strafrecht gibt und dieses nur bei den Juden in Israel ausgeübt wird. Vielleicht sollte man auch uns mal erklären, dass wir in den Jahren 1933-45 noch nicht geplant waren.
Ich kann von mir aus sagen, dass ich als Beamter stolz bin ein Deutscher zu sein, sonst hätte ich meinen Eid nicht auf das Grundgesetzt geleistet und dem Staat treue und loyalität geschworen.
Bin ich jetzt ein Nazi? Ja? Auch egal.

Nazi sein ist keine deutsche Tugend, die wir für uns selbst gepachtet haben. Gerade in den Nachbarstaaten, Dänemark, Benelux, Frankreich, Schweiz, Österreich, Italien, Griechenland, Polen, Cz, usw. ist der Nazionalismus sehr weit verbreitet.


Lieber Ingo,

ich denke nicht, dass es DIE ANDEREN auch machen, sondern dass es andere auch machen. Aber nur weil andere Scheiß bauen, müssen wir das ja nicht auch machen. Meine Mutter hatte den Spruch: "Wenn andere in den Rhein springen, musst Du nicht hinterher springen."

Was die deutsche Flagge angeht, so habe ich das auch mal Konstantin Wecker geschrieben, weil er sich über schwarz-rot-goldene Flaggen auf dem TFF in Rudolstadt mockiert hat, die die Leute dabei hatten und hoch hielten, während seines Konzertes, weil auch gleichzeitg Fußball-WM war. Ich schrieb ihm, was die schwarz-rot-goldene Flagge für mich bedeutet in ihrer Tradtion seit der Jenaer Burschenschaft, dem Hambacher Fest, der 1948er Revolution, dem Deutschen Bundestag in Frankfurt, der Weimarer Republik und dann den beiden deutschen Staaten 1949-1990 und der Bundesrepublik heute. Ich trug sie drei Jahre auf meinen Oberarmen, und sie war mir wichtiger als die Rangabzeichen auf den Schultern. Sie steht für mich für Demokratie, Freiheit, Pluralismus und auch für Sebstbestimmung gegenüber Mächten, die Deutschland besetzen wollen. Sie ist für mich heute gerade keine nationalistische Flagge, sondern eine, die für ein friedliches Deutschland in Freundschaft mit anderen Staaten und Völkern, anders als die schwarz-weiß-rote oder gar die Hakenkreuzflagge (obwohl auch die Svastika ursprünglich ein gutes Symbol ist, aber pervertiert wurde) Ich mag unsere Flagge.

Also, lasst uns als Deutsche lieber Vorbilder im Guten sein, anstatt irgendwelchen Quatsch nachzumachen.

LG, Micha

Nun, ich habe Freunde in Frankreich (Lyon). Selbst dort wird immer noch von DEN DEUTSCHEN gesprochen.
Meine Tochter durfte dort in einer Schule, während der deutschen Ferien, am Unterricht teilnehmen.
Die Schüler waren darüber geschockt, dass sie nicht das steriotypisch Deutsche dargestellt hat. Auch sie hat mittlerweile in dieser besagten Schule Freunde gefunden, die sich auch besucht.

Das dies nicht einfach aus der Luft gefriffen ist, dass WIR DEUTSCHE immer noch in Europa stigmatisiert werden kommt wohl nicht davon, dass wir immer noch NAZIS sind, sondern, dass immer mit dem Hinweis auf NASZI wir in eine geduckte Haltung unser Leben versuchen zu sortieren. Blos nicht auffallen.

Jedoch geht das in der heutigen Zeit nicht mehr ohne Auffallen. In der Zeit der Nazis aus den bereits o.g. Länder muss auch Deutschland mal mit der Fraust auf den Tisch hauen ohne die Angst im Nacken haben zu müssen, dass wir wieder als die DEUTSCHEN  hingestellt werden. übrigens auch in der EU-Presse sehr gut nachvollziehbar.
Da werden Mama Merkel und Dr. Schäuble mit dem berühmten österreicher Bart in der Presse veröffentlicht.
Warum sollte man das nicht mal mit der Queen oder dem Herrn Hollande machen??

Ich vergaß: Wir sind ja NAZIS

Ich glaube, Deine Tochter leistet wertvolle Völkerverständigungsarbeit, Ingo!

Je mehr Deutsche wie Deine Tochter die anderen Europäer kennenlernen, desto mehr werden sie merken, dass es in Deutschland zwar auch Nazis gibt (wie woanders auch), dass aber die meisten Deutschen keine Nazis sind (wie die meisten Menschen dieses Erde keine sind). Allerdings hat es auch lange gedauert, bis die Mehrheit der Deutschen aufhörte, sich als Verlierer des Krieges zu sehen. Zu lange hat man sich so oder so noch mit diesem 3. Reich identifiziert mit lippenbekenntnishaften Bestreitungen.

Nein, nicht WIR haben den Krieg verloren, die Nazis haben ihn verloren. Und Menschen überall in den am Krieg beteiligten Ländern haben viel verloren, viele auch ihr Leben. Klar, mein Vater z.B. hat gewissermaßen auch den Krieg verloren, denn er was Wahrmachtssoldat. Ich sehe es aber so, dass er schon verloren hat, als sich die Nazis der Wehrmacht bemächtig haben. Da war jeder Soldat Opfer der Politik, und dann auch Täter im Krieg, und dann wieder Opfer. Das ist so leicht nicht zu trennen.

Jedenfalls habe ich mehr gemein mit Demokraten in welchem Volk oder Land auch immer als mit Deutschen, welcher Gesinnung auch immer. Und wenn wir Demokraten das betonen, sind wir auf dem richtigen Weg.

LG, Micha


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: BerlinerKerl am 15. Februar 2017 12:27
Mensch Ce,

Du kennst doch den Satz "Ungläubig sind immer die anderen". Herr Höcke verallgemeinert, wenn es um andere geht, will aber bis ins Kleinste selber differenziert behandelt werden. DIE Muslime, DIE Flüchtlinge, DIE anderen Kulturen, DIE Umerziehung nach dem II. Weltkrieg. Aber Deutsche waren nicht ALLE böse. ...

LG, Micha



Ist das nicht so, dass DIE ANDEREN das auch immer machen?
DIE DEUTSCHEN!

DIE DEUSCHTEN werden heute noch in einigen Ländern Europas als Nazis (in den Niederlanden, im Schulunterricht) dargestellt und keiner entschuldig sich dafür, aber wehe DIE DEUTSCHEN  finden DEUTSCH SEIN wieder gut und stehen zu ihrem Land. Dann sind das Nazis, die man bekämpfen muss.
Es ist doch ein Hohn, wenn man 2006 darüber diskutieren muss, ob man die deutsche Flagge aufhängen oder geschweige denn damit auf die Strasse gehen darf.  Vielleicht sollte man unseren Kindern auch mal erklären, dass es keine Kollektivschuld im deutschen Strafrecht gibt und dieses nur bei den Juden in Israel ausgeübt wird. Vielleicht sollte man auch uns mal erklären, dass wir in den Jahren 1933-45 noch nicht geplant waren.
Ich kann von mir aus sagen, dass ich als Beamter stolz bin ein Deutscher zu sein, sonst hätte ich meinen Eid nicht auf das Grundgesetzt geleistet und dem Staat treue und loyalität geschworen.
Bin ich jetzt ein Nazi? Ja? Auch egal.

Nazi sein ist keine deutsche Tugend, die wir für uns selbst gepachtet haben. Gerade in den Nachbarstaaten, Dänemark, Benelux, Frankreich, Schweiz, Österreich, Italien, Griechenland, Polen, Cz, usw. ist der Nazionalismus sehr weit verbreitet.


Lieber Ingo,

ich denke nicht, dass es DIE ANDEREN auch machen, sondern dass es andere auch machen. Aber nur weil andere Scheiß bauen, müssen wir das ja nicht auch machen. Meine Mutter hatte den Spruch: "Wenn andere in den Rhein springen, musst Du nicht hinterher springen."

Was die deutsche Flagge angeht, so habe ich das auch mal Konstantin Wecker geschrieben, weil er sich über schwarz-rot-goldene Flaggen auf dem TFF in Rudolstadt mockiert hat, die die Leute dabei hatten und hoch hielten, während seines Konzertes, weil auch gleichzeitg Fußball-WM war. Ich schrieb ihm, was die schwarz-rot-goldene Flagge für mich bedeutet in ihrer Tradtion seit der Jenaer Burschenschaft, dem Hambacher Fest, der 1948er Revolution, dem Deutschen Bundestag in Frankfurt, der Weimarer Republik und dann den beiden deutschen Staaten 1949-1990 und der Bundesrepublik heute. Ich trug sie drei Jahre auf meinen Oberarmen, und sie war mir wichtiger als die Rangabzeichen auf den Schultern. Sie steht für mich für Demokratie, Freiheit, Pluralismus und auch für Sebstbestimmung gegenüber Mächten, die Deutschland besetzen wollen. Sie ist für mich heute gerade keine nationalistische Flagge, sondern eine, die für ein friedliches Deutschland in Freundschaft mit anderen Staaten und Völkern, anders als die schwarz-weiß-rote oder gar die Hakenkreuzflagge (obwohl auch die Svastika ursprünglich ein gutes Symbol ist, aber pervertiert wurde) Ich mag unsere Flagge.

Also, lasst uns als Deutsche lieber Vorbilder im Guten sein, anstatt irgendwelchen Quatsch nachzumachen.

LG, Micha

Nun, ich habe Freunde in Frankreich (Lyon). Selbst dort wird immer noch von DEN DEUTSCHEN gesprochen.
Meine Tochter durfte dort in einer Schule, während der deutschen Ferien, am Unterricht teilnehmen.
Die Schüler waren darüber geschockt, dass sie nicht das steriotypisch Deutsche dargestellt hat. Auch sie hat mittlerweile in dieser besagten Schule Freunde gefunden, die sich auch besucht.

Das dies nicht einfach aus der Luft gefriffen ist, dass WIR DEUTSCHE immer noch in Europa stigmatisiert werden kommt wohl nicht davon, dass wir immer noch NAZIS sind, sondern, dass immer mit dem Hinweis auf NASZI wir in eine geduckte Haltung unser Leben versuchen zu sortieren. Blos nicht auffallen.

Jedoch geht das in der heutigen Zeit nicht mehr ohne Auffallen. In der Zeit der Nazis aus den bereits o.g. Länder muss auch Deutschland mal mit der Fraust auf den Tisch hauen ohne die Angst im Nacken haben zu müssen, dass wir wieder als die DEUTSCHEN  hingestellt werden. übrigens auch in der EU-Presse sehr gut nachvollziehbar.
Da werden Mama Merkel und Dr. Schäuble mit dem berühmten österreicher Bart in der Presse veröffentlicht.
Warum sollte man das nicht mal mit der Queen oder dem Herrn Hollande machen??

Ich vergaß: Wir sind ja NAZIS

Ich glaube, Deine Tochter leistet wertvolle Völkerverständigungsarbeit, Ingo!

Je mehr Deutsche wie Deine Tochter die anderen Europäer kennenlernen, desto mehr werden sie merken, dass es in Deutschland zwar auch Nazis gibt (wie woanders auch), dass aber die meisten Deutschen keine Nazis sind (wie die meisten Menschen dieses Erde keine sind). Allerdings hat es auch lange gedauert, bis die Mehrheit der Deutschen aufhörte, sich als Verlierer des Krieges zu sehen. Zu lange hat man sich so oder so noch mit diesem 3. Reich identifiziert mit lippenbekenntnishaften Bestreitungen.

Nein, nicht WIR haben den Krieg verloren, die Nazis haben ihn verloren. Und Menschen überall in den am Krieg beteiligten Ländern haben viel verloren, viele auch ihr Leben. Klar, mein Vater z.B. hat gewissermaßen auch den Krieg verloren, denn er was Wahrmachtssoldat. Ich sehe es aber so, dass er schon verloren hat, als sich die Nazis der Wehrmacht bemächtig haben. Da war jeder Soldat Opfer der Politik, und dann auch Täter im Krieg, und dann wieder Opfer. Das ist so leicht nicht zu trennen.

Jedenfalls habe ich mehr gemein mit Demokraten in welchem Volk oder Land auch immer als mit Deutschen, welcher Gesinnung auch immer. Und wenn wir Demokraten das betonen, sind wir auf dem richtigen Weg.

LG, Micha

Sie leistet wertvolle Verständigungsarbeit, weil sie von mir erzogen worden ist und ich nicht anders denke.
Nichts desto trotz meine ich, dass Links und Rechts von der Gesinnung nicht besser sind als Nazis und
Marxisten und Leniisten. (Damit alle kommunistischen und links gerichtetet Parteien.)


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 15. Februar 2017 12:31
Sie leistet wertvolle Verständigungsarbeit, weil sie von mir erzogen worden ist und ich nicht anders denke.
Nichts desto trotz meine ich, dass Links und Rechts von der Gesinnung nicht besser sind als Nazis und
Marxisten und Leniisten. (Damit alle kommunistischen und links gerichtetet Parteien.)

Bescheidenheit ist eine Zierde!

Und klar, jede Form von gewaltbereitem Extremismus ist schlecht!

Es gibt aber auch friedliche Marxisten.

LG, Micha



Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: BerlinerKerl am 15. Februar 2017 14:33
Sie leistet wertvolle Verständigungsarbeit, weil sie von mir erzogen worden ist und ich nicht anders denke.
Nichts desto trotz meine ich, dass Links und Rechts von der Gesinnung nicht besser sind als Nazis und
Marxisten und Leniisten. (Damit alle kommunistischen und links gerichtetet Parteien.)

Bescheidenheit ist eine Zierde!

Und klar, jede Form von gewaltbereitem Extremismus ist schlecht!

Es gibt aber auch friedliche Marxisten.

LG, Micha



Klar, die mir verbieten wollen, wie ich leben möchte. Am besten die, die meinen, dass wir arbeiten sollen, damit andere von unserem Geld leben können. Wahrscheinlich sind das die LINKEN, die mal meinten, dass man jemanden zu sich aufnehmen solle, damit diese ein menschenwürdiges Leben haben können. Die sind mir genauso verhasst, wie die, die meinen, dass ich so denken und schreiben soll wie dennen der Kopf gewachsen ist.



Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 15. Februar 2017 19:26
Sie leistet wertvolle Verständigungsarbeit, weil sie von mir erzogen worden ist und ich nicht anders denke.
Nichts desto trotz meine ich, dass Links und Rechts von der Gesinnung nicht besser sind als Nazis und
Marxisten und Leniisten. (Damit alle kommunistischen und links gerichtetet Parteien.)


Bescheidenheit ist eine Zierde!

Und klar, jede Form von gewaltbereitem Extremismus ist schlecht!

Es gibt aber auch friedliche Marxisten.

LG, Micha




Klar, die mir verbieten wollen, wie ich leben möchte. Am besten die, die meinen, dass wir arbeiten sollen, damit andere von unserem Geld leben können. Wahrscheinlich sind das die LINKEN, die mal meinten, dass man jemanden zu sich aufnehmen solle, damit diese ein menschenwürdiges Leben haben können. Die sind mir genauso verhasst, wie die, die meinen, dass ich so denken und schreiben soll wie dennen der Kopf gewachsen ist.




Ich bin kein Marxismus-Kenner. Weder habe ich "Das Kapital" gelesen, noch mich eingehender mit Marxismus-Rezeption beschäftigt. Sicher weiß ich so allgemein etwas von dem Pseudomarxismus des ehem. Ostblocks, also eher Leninismus und Stalinismus.

Ich habe neulich aber ein Buch gelesen, und zwar dieses hier: Die Kreativität der Langsamkeit: Neuer Wohlstand durch Entschleunigung (http://www.fritz-reheis.de/ (http://www.fritz-reheis.de/), unter Veröffentlichungen). Darin gibt es immer wieder Verweise auf Marx. Die Gesellschaftskritik darin deckt sich großenteils mit der aus diesem Buch: The Turnung Point, dt. Wendezeit (http://www.fritjofcapra.net/books/ (http://www.fritjofcapra.net/books/), etwas scrollen). Reheis und Capra kommen von ganz unterschiedlichen Richtungen zu sehr ähnlichen Kritiken.

Reheis ist wohl Marxist oder rezipiert zumindest Marx recht viel. Von Zwang habe ich beim Lesen nichts gespürt, sondern nur von klaren Argumenten gegen das, was er "Turbokapitalismus" nennt.

Ich bin insofern kein Marxist, als ich weder Materialist bin, noch für eine Diktatur des Proletariats. Aber ich bin für eine faire Bazahlung der Menschen für ihre Arbeit oder besser für eine Beteiligung der Menschen an den Firmen, für die sie Arbeiten.

Wie auch immer: Du hast Angst und Hass in Dir. Yoda würde sagen: Hüte Dich vor der dunklen Seite der Macht.

LG, Micha


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: BerlinerKerl am 16. Februar 2017 06:01
Ist dir schon einmal aufgefallen, dass du anderen etwas unterstellst, wenn sie eine andere
Meinung oder Auffassung vertreten?

Wieso soll ich Angst oder Hass haben?? Das soll einer verstehen.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: high4all am 16. Februar 2017 06:33

Wieso soll ich Angst oder Hass haben?? Das soll einer verstehen.

Weil Du weiter oben (Gestern, 14:33) das hier geschrieben hast:

Zitat
Die sind mir genauso verhasst, wie die, die meinen, dass ich so denken und schreiben soll wie dennen der Kopf gewachsen ist.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 16. Februar 2017 07:38
Ist dir schon einmal aufgefallen, dass du anderen etwas unterstellst, wenn sie eine andere
Meinung oder Auffassung vertreten?

Wieso soll ich Angst oder Hass haben?? Das soll einer verstehen.

Lieber Ingo,

Du hast doch geschrieben, dass die Dir verhasst sind, die Dir was aufzwingen wollen. Du hast also Angst, dass Dir jemand was aufzwingen will und hasst diejenigen, die das wollen. Zugleich hast Du Angst, dass Dir jemand was wegnehmen will.

Hier ist Dein Zitat:
Zitat
Klar, die mir verbieten wollen, wie ich leben möchte. Am besten die, die meinen, dass wir arbeiten sollen, damit andere von unserem Geld leben können. Wahrscheinlich sind das die LINKEN, die mal meinten, dass man jemanden zu sich aufnehmen solle, damit diese ein menschenwürdiges Leben haben können. Die sind mir genauso verhasst, wie die, die meinen, dass ich so denken und schreiben soll wie dennen der Kopf gewachsen ist.

Da solltest Du aufpassen. Auch wenn Yoda nur eine Filmfigur ist, hat George Lucas ihm einiges an Weisheit in den Mund gelegt.

LG, Micha


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Dr.Heizer am 16. Februar 2017 07:46
Da solltest Du aufpassen.

Ja, sollte das tatsächlich noch was mit dem Ursprungsthema zu tun haben oder habe ich nicht genügend aufgepasst? In den letzten Beiträgen wird sich schon wieder angegiftet und gefochten: "Aber Du hast doch gesagt.." "Aber der hat doch damit angefangen.." DAS ist also unisex - aha, nun habe ich es verstanden. Der letzte wischt die Tafel sauber, ich bin schon mal raus für heute. Wieder was gelernt! ;D


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 16. Februar 2017 07:53
Da solltest Du aufpassen.

Ja, sollte das tatsächlich noch was mit dem Ursprungsthema zu tun haben oder habe ich nicht genügend aufgepasst? In den letzten Beiträgen wird sich schon wieder angegiftet und gefochten: "Aber Du hast doch gesagt.." "Aber der hat doch damit angefangen.." DAS ist also unisex - aha, nun habe ich es verstanden. Der letzte wischt die Tafel sauber, ich bin schon mal raus für heute. Wieder was gelernt! ;D

Ja, prima! Wenn es nicht nach Deinem Kopf geht, bist Du raus.  :-\

Hab einen schönen Tag!

LG, Micha


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Ce_Jäger am 16. Februar 2017 16:20
[...]Ich habe es auch nie so verstanden, dass Deutsche ALLE bose und die Alliierten ALLE gut waren.[...]

Schüre ich Angst vor DEN Fremden oder sehe ich in den Fremden MITmenschen?
[...]
Selbst wenn die Schande die Schoah ist und nicht das Denkmal, so will Herr Höcke solche Mahnmale nicht haben. Ich will sie haben. Das ist der Unterschied!

Ich will, dass wie immer wieder daran erinnert werden, welche Schande im Namen meines Volkes verübt wurden, von Menschen, denen eben dieses Volk am A... vorbei ging.[...]

achso. Michael, DU bist SCHULD am 2.Weltkrieg und vor allem an der (fast vollständigen gebietsweisen) Vernichtung der Juden!

...zufrieden?


zurück zum Thema. Unisex war gestern, jetzt gibt es Höcke-Bashing.

Grundsätzlich verabscheue ich es anderen etwas anzudichten. Das hört auch bei schlechten Leuten nicht auf. Wie ein Mörder wegen des mordes bestraft werden soll - und eben nicht eine übermäßige Strafe wegen zu schnellem fahren.

Du, Michael, unterstellst einer dir unbekannten Person dass sie etwas gemeint haben sollte.
Nachweislich hat diese Person dieses NICHT gesagt.
Das finde ich eine perfide Unterstellung - ich fordere dich hiermit auf; solch böswilligen und falschen Unterstellungen zu unterlassen!

Ach Michael, ganz ohne Sakasmus: DEINE Verwandschaft und Vorfahren haben große Mitschuld am 2.Weltkrieg gehabt, schämst du dich genug?

Es ist schön dass du keine Angst vor Mitmenschen schürst. äh nein, vor dem Höcke schürst du ja gewaltig ANGST! - ne, du schriebst dass du keine Angst vor Fremden schürst - also kennst du den Herrn Höcke?
und um noch einen draufzusetzen:
du schürst keine Angst vor Fremden, du bist extrem ins gegenteil. Ich find das nicht besser.

Meine Bitte ist: Bleib einfach bei der Wahrheit. Auch wenn für dich wahrheit sehr dehnbar ist, was ich sehr schade finde

Zitat
Wie gehe ich mit Menschen um, das ist die Frage. Achte ich einen Menschen von der anderen Seite welcher Grenze auch immer genau so wie meinen gleichethnischen oder gleichgläubigen Nachbarn? Oder mache ich da Unterschiede?
da stimme ich dir zu. Sollte jeder beherzigen, macht Dialoge und Diskussionen Erfolgreich. Dazu gehört auch: Was sagt der andere - und verstehe ich den anderen richtig?

UNISEXE Grüße ;)
Ce


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 16. Februar 2017 20:14
[...]Ich habe es auch nie so verstanden, dass Deutsche ALLE bose und die Alliierten ALLE gut waren.[...]

Schüre ich Angst vor DEN Fremden oder sehe ich in den Fremden MITmenschen?
[...]
Selbst wenn die Schande die Schoah ist und nicht das Denkmal, so will Herr Höcke solche Mahnmale nicht haben. Ich will sie haben. Das ist der Unterschied!

Ich will, dass wie immer wieder daran erinnert werden, welche Schande im Namen meines Volkes verübt wurden, von Menschen, denen eben dieses Volk am A... vorbei ging.[...]

achso. Michael, DU bist SCHULD am 2.Weltkrieg und vor allem an der (fast vollständigen gebietsweisen) Vernichtung der Juden!

...zufrieden?


zurück zum Thema. Unisex war gestern, jetzt gibt es Höcke-Bashing.

Grundsätzlich verabscheue ich es anderen etwas anzudichten. Das hört auch bei schlechten Leuten nicht auf. Wie ein Mörder wegen des mordes bestraft werden soll - und eben nicht eine übermäßige Strafe wegen zu schnellem fahren.

Du, Michael, unterstellst einer dir unbekannten Person dass sie etwas gemeint haben sollte.
Nachweislich hat diese Person dieses NICHT gesagt.
Das finde ich eine perfide Unterstellung - ich fordere dich hiermit auf; solch böswilligen und falschen Unterstellungen zu unterlassen!

Ach Michael, ganz ohne Sakasmus: DEINE Verwandschaft und Vorfahren haben große Mitschuld am 2.Weltkrieg gehabt, schämst du dich genug?

Es ist schön dass du keine Angst vor Mitmenschen schürst. äh nein, vor dem Höcke schürst du ja gewaltig ANGST! - ne, du schriebst dass du keine Angst vor Fremden schürst - also kennst du den Herrn Höcke?
und um noch einen draufzusetzen:
du schürst keine Angst vor Fremden, du bist extrem ins gegenteil. Ich find das nicht besser.

Meine Bitte ist: Bleib einfach bei der Wahrheit. Auch wenn für dich wahrheit sehr dehnbar ist, was ich sehr schade finde

Zitat
Wie gehe ich mit Menschen um, das ist die Frage. Achte ich einen Menschen von der anderen Seite welcher Grenze auch immer genau so wie meinen gleichethnischen oder gleichgläubigen Nachbarn? Oder mache ich da Unterschiede?
da stimme ich dir zu. Sollte jeder beherzigen, macht Dialoge und Diskussionen Erfolgreich. Dazu gehört auch: Was sagt der andere - und verstehe ich den anderen richtig?

UNISEXE Grüße ;)
Ce

Lieber Ce,

ach ja, die einen darf man interpertieren, wie es einem in den Kram passt, aber einen deutschen Politiker, dessen Rede man gehört hat, darf man nicht kritisieren. Gut, dass Du das mal so klar gestellt hast.

Und nein, ich bin nicht schuldig am Krieg und der Schoah, aber ich trage Mitverantwortung dafür, dass so was nicht mehr vom Boden meines Heimatlandes ausgeht. Du übrigens auch.

LG, Micha


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: BerlinerKerl am 17. Februar 2017 10:17
Und nein, ich bin nicht schuldig am Krieg und der Schoah, aber ich trage Mitverantwortung dafür, dass so was nicht mehr vom Boden meines Heimatlandes ausgeht. Du übrigens auch.
LG, Micha

Ich nicht!

Solange wir in anderen Ländern Krieg führen, weil wir unsere Freiheit am Hindukusch verteidigen  ;D ;D ;D ;D,
solange werde ich andere dafür verandwortlich machen, die sich nicht am Frieden halten.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 17. Februar 2017 10:28
Und nein, ich bin nicht schuldig am Krieg und der Schoah, aber ich trage Mitverantwortung dafür, dass so was nicht mehr vom Boden meines Heimatlandes ausgeht. Du übrigens auch.
LG, Micha

Ich nicht!

Solange wir in anderen Ländern Krieg führen, weil wir unsere Freiheit am Hindukusch verteidigen  ;D ;D ;D ;D,
solange werde ich andere dafür verandwortlich machen, die sich nicht am Frieden halten.

Lieber Ingo,

das glaube ich nicht, dass Du nur andere verantwortlich machst, aber nicht bereit bist, selber welche zu übernehmen. Denn immerhin hat Du schon Deine Tochter zu einer Botschafterin eines demokratischen Deutschland erzogen. Das ist doch gut!

Und nein, das ist nicht ironisch gemeint.

Und natürlich tragen wir auch Mitverantwortung für Auslandseinsätze der Bundeswehr, wenn wir Parteien wählen, die diesen wollen. Ich bin da auch gar nicht so ganz dagegen, muss ich sagen, wünschte mir sogar eine Polzeitruppe der UN, die gegen Kriegsverbrecher und Dikaturen vorgehen könnte. Aber das ist Utopie.

Was ich aber meine ist die Verantwortung, die jeder von uns in seinem alltäglichen Umfeld hat, dass es da nicht zu menschenfeindlichen Stimmungen kommt, egal, gegen welche ethnische oder religiöse Gruppe gerichtet. Verantwortung bedeutet ja nicht Allmacht. Aber man kann für Menschenfreudlichkeit argumentieren und aufpassen, dass in den Diskursen, an denen man beteiligt ist, sexistische, rassistische, nationalistische, religionistische und ähnliche Sprüche nicht salonfähig werden. Sicher ist da nicht jeder von uns gleich empfindlich. Asterix hat eine viel feinere Antenne für Sexismus als ich, ich dagegen eine viel feinere für Nationalismus als Ce usw. usf. Jeder kann es halt auch nur nach seinen Möglichkeiten.

So, ich muss arbeiten.

LG, Micha


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: BerlinerKerl am 17. Februar 2017 11:22
Man versucht uns immer auf unsere Mitverantwortung zu reduzieren.
Solange die Russen, Amerikaner und Isralis nicht vor der eigenen Haustüre
kehren, warum soll ich eine Mitverantwortung übernehmen? Haben ich
damit was zu tun? Nö.
Gerne dürfen sich die besagten Länder, die man auch gerne erweitern darf, die
eigene Schuld bei anderen sucht, meinen Hintereingang betrachten
und wissen was ich von einer solchen Methode halte.

Ich bin der Meinung, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen soll.
Was haben wir jetzt? KRIEG und keiner will es wissen. Übrigens, wenn du die Parteien
gewählt hast, darf deine Mitschuld an die ganzen Toten ruhig erwähnt werden.

Ich für mich und meiner Familie disdanziere mich und habe den Krieg nie befürwortet.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 17. Februar 2017 12:15
Man versucht uns immer auf unsere Mitverantwortung zu reduzieren.
Solange die Russen, Amerikaner und Isralis nicht vor der eigenen Haustüre
kehren, warum soll ich eine Mitverantwortung übernehmen? Haben ich
damit was zu tun? Nö.
Gerne dürfen sich die besagten Länder, die man auch gerne erweitern darf, die
eigene Schuld bei anderen sucht, meinen Hintereingang betrachten
und wissen was ich von einer solchen Methode halte.

Ich bin der Meinung, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen soll.
Was haben wir jetzt? KRIEG und keiner will es wissen. Übrigens, wenn du die Parteien
gewählt hast, darf deine Mitschuld an die ganzen Toten ruhig erwähnt werden.

Ich für mich und meiner Familie disdanziere mich und habe den Krieg nie befürwortet.

Lieber Ingo,

wie so "reduzieren"?

Ja, ich habe eine Partei gewählt, die zuerst dagegen und dann doch dafür wahr. Da trage ich Mitverantwortung.
Wenn Du keine Partei gewählt hast, die dafür war, trägst Du dafür keine Mitverantwortung.

Aber ich sprach ja noch von viel weiteren Dingen, nämlich von dem alltäglichen Umgang miteinander, von menschenfeindlicher oder menschenfreundlicher Rede im direkten Umfeld eines jeden von uns. Die Verantwortung kannst Du nicht auf die Russen oder wen auch immer abwälzen. Die Erziehung Deiner Tochter hast Du ja auch nicht den Russen oder wem auch immer überlassen. Da hast Du Verantwortung übernommen. Oder nicht?

LG, Micha



Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: BerlinerKerl am 18. Februar 2017 10:24
Man versucht uns immer auf unsere Mitverantwortung zu reduzieren.
Solange die Russen, Amerikaner und Isralis nicht vor der eigenen Haustüre
kehren, warum soll ich eine Mitverantwortung übernehmen? Haben ich
damit was zu tun? Nö.
Gerne dürfen sich die besagten Länder, die man auch gerne erweitern darf, die
eigene Schuld bei anderen sucht, meinen Hintereingang betrachten
und wissen was ich von einer solchen Methode halte.

Ich bin der Meinung, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen soll.
Was haben wir jetzt? KRIEG und keiner will es wissen. Übrigens, wenn du die Parteien
gewählt hast, darf deine Mitschuld an die ganzen Toten ruhig erwähnt werden.

Ich für mich und meiner Familie disdanziere mich und habe den Krieg nie befürwortet.

Lieber Ingo,

wie so "reduzieren"?

Ja, ich habe eine Partei gewählt, die zuerst dagegen und dann doch dafür wahr. Da trage ich Mitverantwortung.
Wenn Du keine Partei gewählt hast, die dafür war, trägst Du dafür keine Mitverantwortung.

Aber ich sprach ja noch von viel weiteren Dingen, nämlich von dem alltäglichen Umgang miteinander, von menschenfeindlicher oder menschenfreundlicher Rede im direkten Umfeld eines jeden von uns. Die Verantwortung kannst Du nicht auf die Russen oder wen auch immer abwälzen. Die Erziehung Deiner Tochter hast Du ja auch nicht den Russen oder wem auch immer überlassen. Da hast Du Verantwortung übernommen. Oder nicht?

LG, Micha

Wenn ich den Kriegstreibern, Russen und Amerikaner, die Erziehung unserer Kinder überlassen würde, dann wären wir schon längst verloren.
Fremdenfeindlich oder- Freundliches Reden hat wohl jeder in seinem Umfeld. Entsprechend seiner eigenen Meinung wird man sich ausrichten. Jedoch finde ich es seltsam, dass gerade die Gutmenschen meinen alles für sich gepachtet zu haben, was für das Volk gut ist. Da sehe ich doch viel Potenzial mal eine große Diskussion anzustoßen, damit die Parteien sich mit einander Auseinandersetzten. Das finde ich wichtig, damit die Politikverdrossenheit. Denn die politische Mitte hat sich nach links verschoben. Dann wird auch der Umgang miteinander wieder ganz anders wahrgenommen.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 18. Februar 2017 12:40
Man versucht uns immer auf unsere Mitverantwortung zu reduzieren.
Solange die Russen, Amerikaner und Isralis nicht vor der eigenen Haustüre
kehren, warum soll ich eine Mitverantwortung übernehmen? Haben ich
damit was zu tun? Nö.
Gerne dürfen sich die besagten Länder, die man auch gerne erweitern darf, die
eigene Schuld bei anderen sucht, meinen Hintereingang betrachten
und wissen was ich von einer solchen Methode halte.

Ich bin der Meinung, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen soll.
Was haben wir jetzt? KRIEG und keiner will es wissen. Übrigens, wenn du die Parteien
gewählt hast, darf deine Mitschuld an die ganzen Toten ruhig erwähnt werden.

Ich für mich und meiner Familie disdanziere mich und habe den Krieg nie befürwortet.

Lieber Ingo,

wie so "reduzieren"?

Ja, ich habe eine Partei gewählt, die zuerst dagegen und dann doch dafür wahr. Da trage ich Mitverantwortung.
Wenn Du keine Partei gewählt hast, die dafür war, trägst Du dafür keine Mitverantwortung.

Aber ich sprach ja noch von viel weiteren Dingen, nämlich von dem alltäglichen Umgang miteinander, von menschenfeindlicher oder menschenfreundlicher Rede im direkten Umfeld eines jeden von uns. Die Verantwortung kannst Du nicht auf die Russen oder wen auch immer abwälzen. Die Erziehung Deiner Tochter hast Du ja auch nicht den Russen oder wem auch immer überlassen. Da hast Du Verantwortung übernommen. Oder nicht?

LG, Micha

Wenn ich den Kriegstreibern, Russen und Amerikaner, die Erziehung unserer Kinder überlassen würde, dann wären wir schon längst verloren.
Fremdenfeindlich oder- Freundliches Reden hat wohl jeder in seinem Umfeld. Entsprechend seiner eigenen Meinung wird man sich ausrichten. Jedoch finde ich es seltsam, dass gerade die Gutmenschen meinen alles für sich gepachtet zu haben, was für das Volk gut ist. Da sehe ich doch viel Potenzial mal eine große Diskussion anzustoßen, damit die Parteien sich mit einander Auseinandersetzten. Das finde ich wichtig, damit die Politikverdrossenheit. Denn die politische Mitte hat sich nach links verschoben. Dann wird auch der Umgang miteinander wieder ganz anders wahrgenommen.

Na siehst Du mal, Ingo! Wusste ich es doch, dass Du Verantwortung ernst nimmst.

Das Wort "Gutmensch" mag ich nicht, weil damit oft wirklich gute Ansätze verunglimpft werden. Sicher gibt es Menschen, die so tun, als seien sie moralisch gut, ohne dass sie es sind, die gab es immer. Aber oft scheint mir dieses Wort von Leuten verwendet zu werden, die es einfach unbequem finden, moralisch ermahnt zu werden.

Ich denke auch nicht gerne in den Kategorien "links", "Mitte", "rechts", obwohl ich gerne Will Quadflieg zitiert habe, er sei überzeugte Mitte mit einem entschiedenen Ruck nach links. Wenn Du meinst, dass die CDU sozialer und umweltbewusster geworden ist, hast Du recht. Das ist ja auch gut so! Dumm ist nur, dass die SPD dafür asozialer geworden ist. Somit unterscheiden sich die beiden kaum noch, und die Grünen unterscheiden sich von den beiden auch nicht mehr so sehr, weil ja inzwischen alle klugen Köpfe den Wert einer gesunden Um- oder besser Mitwelt erkannt haben, während Teile der Grünen zur Autofahrerpartei geworden sind.


Oder meinst Du was anderes?

LG, Micha


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Ce_Jäger am 21. Februar 2017 12:14
[...] ach ja, die einen darf man interpertieren, wie es einem in den Kram passt, aber einen deutschen Politiker, dessen Rede man gehört hat, darf man nicht kritisieren. Gut, dass Du das mal so klar gestellt hast.
OK, du hast etwas falsch verstanden und auf dein falsches verständnis baust du dir dein Feindbild auf.
DAS ist es was ich kritisiere. Alle deine Ausführungen sind nichtig, weil falscher Ansatz und deswegen am Thema vorbei.
Gerne darfst du nochmal deine Argumentation wiederholen - Aber mit dem Was der Höcke gesagt hat und nicht mit deinem falschen Verständnis.
Soviel Fairness erwarte ich von dir!

Und nein, ich bin nicht schuldig am Krieg und der Schoah, aber ich trage Mitverantwortung dafür, dass so was nicht mehr vom Boden meines Heimatlandes ausgeht. Du übrigens auch.
Was du nicht beachtest: Unrecht wird nicht zum Recht wenn andere Personen (tw aus anderer Motivation) es verüben.

Aktiv trägst du sogar Mitschuld wenn deine wohlwollende Aussagen bezüglich Islam allgemein nicht zutreffen. Aber da bin ich nicht der Richter.


Da erinnere ich mich an eine grundsätzliche Frage von mir:
Warum gibt es Personen (A) die Gewalt an anderen Personen (B) verüben, zu Gewalt aufrufen und sogar unbeteiligte Personen (C) davor "warnen" (unter androhung von Gewalt oder anderen Konsequenzen wie etwa berufliche Schwierigkeiten) mit Personenkreis (B) etwas zu tun haben - und diese (Personenkreis A) werden gefeiert und nicht bestraft? (das ist sogar Geschlechterübergreifend, also unisex...)

gruß
Ce.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 21. Februar 2017 12:22
[...] ach ja, die einen darf man interpertieren, wie es einem in den Kram passt, aber einen deutschen Politiker, dessen Rede man gehört hat, darf man nicht kritisieren. Gut, dass Du das mal so klar gestellt hast.
OK, du hast etwas falsch verstanden und auf dein falsches verständnis baust du dir dein Feindbild auf.
DAS ist es was ich kritisiere. Alle deine Ausführungen sind nichtig, weil falscher Ansatz und deswegen am Thema vorbei.
Gerne darfst du nochmal deine Argumentation wiederholen - Aber mit dem Was der Höcke gesagt hat und nicht mit deinem falschen Verständnis.
Soviel Fairness erwarte ich von dir!

Und nein, ich bin nicht schuldig am Krieg und der Schoah, aber ich trage Mitverantwortung dafür, dass so was nicht mehr vom Boden meines Heimatlandes ausgeht. Du übrigens auch.
Was du nicht beachtest: Unrecht wird nicht zum Recht wenn andere Personen (tw aus anderer Motivation) es verüben.

Aktiv trägst du sogar Mitschuld wenn deine wohlwollende Aussagen bezüglich Islam allgemein nicht zutreffen. Aber da bin ich nicht der Richter.


Da erinnere ich mich an eine grundsätzliche Frage von mir:
Warum gibt es Personen (A) die Gewalt an anderen Personen (B) verüben, zu Gewalt aufrufen und sogar unbeteiligte Personen (C) davor "warnen" (unter androhung von Gewalt oder anderen Konsequenzen wie etwa berufliche Schwierigkeiten) mit Personenkreis (B) etwas zu tun haben - und diese (Personenkreis A) werden gefeiert und nicht bestraft? (das ist sogar Geschlechterübergreifend, also unisex...)

gruß
Ce.

Das stimmt nicht ganz, Ce, dass was einer nicht darf, keiner darf. Zum Beispiel darf die Polizei physische Gewalt anwenden, notfalls auch mit der Schusswaffe, unter Berücksichtigung strenger Vorgaben. Du und ich dürfen das nicht.

Und bei Herrn Höcke schau nicht nur auf den Buchstaben, sondern auf den Kontext. Schau darauf, wie er reagiert, wenn seine Fans ihn anfeuern. Sie rufen nicht das, was er sagte, sondern was sie verstehen. Und er korrigiert sie nicht. Ich hörte auch neulich ein Interview mit ihm, in dem er meinte, als Poltiker sei ihm auch eine härtere Sprache erlaubt, er sei meine. Du meinst nun aber, sie sei gar nicht so hart.

Ich frage Dich: Warum verstehst Du Herrn Höcke so, wie Du ihn verstehst? Was spricht er in Dir an, das Dich so begeistert?

LG, Micha


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Ce_Jäger am 21. Februar 2017 12:53
Das stimmt nicht ganz, Ce, dass was einer nicht darf, keiner darf. Zum Beispiel darf die Polizei physische Gewalt anwenden, notfalls auch mit der Schusswaffe, unter Berücksichtigung strenger Vorgaben. Du und ich dürfen das nicht.
falsch. manche "dürfen" Böller und Steine auf Demonstranten werfen.. (und so manch anderes mehr - und werden dennoch von manchen Medien bejubelt) - wieso kritisierst du diese Personen nicht? (das Thema hatten wir schon im interr. dialog-Strang)

Und bei Herrn Höcke schau nicht nur auf den Buchstaben, sondern auf den Kontext. Schau darauf, wie er reagiert, wenn seine Fans ihn anfeuern. Sie rufen nicht das, was er sagte, sondern was sie verstehen.
ne. ich schaue auf das was jemand sagt und oder tut - nicht auf das was andere über jemanden meinen.
Und der Höcke hat sehr wohl nochmals dargestellt WAS er gesagt hatte.


Ich frage Dich: Warum verstehst Du Herrn Höcke so, wie Du ihn verstehst? Was spricht er in Dir an, das Dich so begeistert?
woraus schliesst du "begeistert" ?
ich mag es schlichtweg nicht wenn Personen unfair behandelt werden. Punkt fertig aus. Wenn du meinst daraus mir irgendwas zu unterstellen - find ich nicht gut. Leider ist es nicht das erste mal, lieber michael, dass du derartiges tust - und deswegen sinkt meine Meinung von und über dich leider stetig...

gruß
Ce.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 21. Februar 2017 14:43
Das stimmt nicht ganz, Ce, dass was einer nicht darf, keiner darf. Zum Beispiel darf die Polizei physische Gewalt anwenden, notfalls auch mit der Schusswaffe, unter Berücksichtigung strenger Vorgaben. Du und ich dürfen das nicht.
falsch. manche "dürfen" Böller und Steine auf Demonstranten werfen.. (und so manch anderes mehr - und werden dennoch von manchen Medien bejubelt) - wieso kritisierst du diese Personen nicht? (das Thema hatten wir schon im interr. dialog-Strang)

Und bei Herrn Höcke schau nicht nur auf den Buchstaben, sondern auf den Kontext. Schau darauf, wie er reagiert, wenn seine Fans ihn anfeuern. Sie rufen nicht das, was er sagte, sondern was sie verstehen.
ne. ich schaue auf das was jemand sagt und oder tut - nicht auf das was andere über jemanden meinen.
Und der Höcke hat sehr wohl nochmals dargestellt WAS er gesagt hatte.


Ich frage Dich: Warum verstehst Du Herrn Höcke so, wie Du ihn verstehst? Was spricht er in Dir an, das Dich so begeistert?
woraus schliesst du "begeistert" ?
ich mag es schlichtweg nicht wenn Personen unfair behandelt werden. Punkt fertig aus. Wenn du meinst daraus mir irgendwas zu unterstellen - find ich nicht gut. Leider ist es nicht das erste mal, lieber michael, dass du derartiges tust - und deswegen sinkt meine Meinung von und über dich leider stetig...

gruß
Ce.

Lieber Ce,

nur weil mache Medien über etwas applaudieren, heißt das noch nicht, dass das erlaubt ist.

Politiker sollte man auch nicht nur nach dem beurteilen, was sie sagen, sonder nauch nachdem, was sie tun und (zu)lassen. 

Ich mache einen Vorschlag: Verteidige doch mal Homosexuelle, Muslime und/oder Ausländer gegen unfaire Behandlung.
Warum gerade den Herrn Höcke?

LG, Micha   


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Ce_Jäger am 22. Februar 2017 11:31
[..]
Ich mache einen Vorschlag: Verteidige doch mal Homosexuelle, Muslime und/oder Ausländer gegen unfaire Behandlung.
Warum gerade den Herrn Höcke?    
weil hier kein Homo, Muslim oder Ausländer unfair behandelt wird.
Ich sehe hier nur deinen HASS gegen den Herrn Höcke, der aber auf eine Lüge basiert (Du behauptest etwas was der andere nicht getan/gesagt hat). Also, lieber Michael, mach was gegen deinen Hass. Eine Entschuldigung ist da das mindeste!

gruß
Ce.

ps. Michael, wo ist nun dein Aufstehen gegen Gewalt von andersdenkenden? Oder ist es dir egal weil die betroffenden ja "konservativ", "christlich" oder gar "möglicherweise irgendwie rechts" sind?
Wegschauen ist keine Lösung! Ich erinnere mich an den "Mohammad", den ich im interr. Dialog- Strang mal erwähnt habe: ich konnte bei deinem Kommentar nur Häme erkennen, scheinbar hat sich da nichts geändert in deiner Sichtweise?
Leider Michael, finde ich deine Sichtweise sehr einseitig.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 22. Februar 2017 11:38
[..]
Ich mache einen Vorschlag: Verteidige doch mal Homosexuelle, Muslime und/oder Ausländer gegen unfaire Behandlung.
Warum gerade den Herrn Höcke?    
weil hier kein Homo, Muslim oder Ausländer unfair behandelt wird.
Ich sehe hier nur deinen HASS gegen den Herrn Höcke, der aber auf eine Lüge basiert (Du behauptest etwas was der andere nicht getan/gesagt hat). Also, lieber Michael, mach was gegen deinen Hass. Eine Entschuldigung ist da das mindeste!

gruß
Ce.

ps. Michael, wo ist nun dein Aufstehen gegen Gewalt von andersdenkenden? Oder ist es dir egal weil die betroffenden ja "konservativ", "christlich" oder gar "möglicherweise irgendwie rechts" sind?
Wegschauen ist keine Lösung! Ich erinnere mich an den "Mohammad", den ich im interr. Dialog- Strang mal erwähnt habe: ich konnte bei deinem Kommentar nur Häme erkennen, scheinbar hat sich da nichts geändert in deiner Sichtweise?
Leider Michael, finde ich deine Sichtweise sehr einseitig.

Schade, dass Du immer alles umdrehst, Ce.

Es gibt also keine unfaire Behandlung von Homosexuellen, von Muslimen oder von Ausländern in Deutschland, aber der arme Herr Höcke wird unfair behandelt, und die arme AfD!

Was soll man dazu noch sagen?

Ach so: Völker, Religionen und Genderidentitäten haben bei Dir den gleichen Status wir poltische Parteien?

So, ich muss arbeiten.

LG, Micha

PS: Ich hasse Herrn Höcke nicht, ich kritisiere ihn. Und ich kritisiere ihn nicht, weil er Deutscher ist, sondern für seine Gesinnung.
PPS: Das darfst Du gerne entschuldigen, wenn Du magst.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: BerlinerKerl am 22. Februar 2017 15:42
Kann man das ganze hier mal beenden, oder wollt ihr hier einen persönlichen Krieg führen?

Ekelerregend, diese Keiferei.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 22. Februar 2017 22:18
Kann man das ganze hier mal beenden, oder wollt ihr hier einen persönlichen Krieg führen?

Ekelerregend, diese Keiferei.

Wieso Krieg, lieber Ingo? Das ist doch nur eine gepflegte Diskussion unter Freunden.  ;D

LG, Micha


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: Ce_Jäger am 23. Februar 2017 13:32
Lieber michael, leider willst du nicht verstehen was ich schreibe? finde ich schade!

Zitat
[...]
ps. Michael, wo ist nun dein Aufstehen gegen Gewalt von andersdenkenden? Oder ist es dir egal weil die betroffenden ja "konservativ", "christlich" oder gar "möglicherweise irgendwie rechts" sind?
Wegschauen ist keine Lösung! Ich erinnere mich an den "Mohammad", den ich im interr. Dialog- Strang mal erwähnt habe: ich konnte bei deinem Kommentar nur Häme erkennen, scheinbar hat sich da nichts geändert in deiner Sichtweise?
Leider Michael, finde ich deine Sichtweise sehr einseitig.

Schade, dass Du immer alles umdrehst, Ce.
? Ui. ging es hier nicht um den Höcke und seine Rede, abseits vom Unisex? - na DANN hab ich es "umgedreht"...

Es gibt also keine unfaire Behandlung von Homosexuellen, von Muslimen oder von Ausländern in Deutschland, aber der arme Herr Höcke wird unfair behandelt, und die arme AfD!
Da DU hier den Höcke unfair behandelt hast.
Hättest(!) DU Homosexuelle oder Ausländer oder gar Muslime hier unfair behandelt, hätte ich dagegen eingeschritten.

also, DU betreibst unlautere, üble Nachrede gegenüber einer Person. Da bin ich eingeschritten. Klingt so einfach...

Was soll man dazu noch sagen?
exakt.

Ach so: Völker, Religionen und Genderidentitäten haben bei Dir den gleichen Status wir poltische Parteien?
Wow, mal wieder einen schlaumeier-Satz rausgehauen ;)

PS: Ich hasse Herrn Höcke nicht, ich kritisiere ihn. Und ich kritisiere ihn nicht, weil er Deutscher ist, sondern für seine Gesinnung. 
wow. am liebsten wohl Gesinnungshaft?! Sowas möchte ich hier nie wieder haben.
Wogegen meine Kritik sich richtet hab ich oben schon erklärt.

PPS: Das darfst Du gerne entschuldigen, wenn Du magst.
wow, klingt fast so überheblich wie es ist?

nadenn, schönen Urlaub :)
gruß
Ce.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 23. Februar 2017 17:21
Lieber Ce,

weder habe ich zur Gewalt aufgerufen, noch möchte ich jemanden in Haft nehmen. Wie kommst Du darauf?

Ich stelle mal eine einfache Frage: Ist Deiner Interpretation von Björn Höckes Rede oder von dem, weas Du sonst von ihm weißt, er für oder gegen das Holocaust-Mahmal in Berlin oder dagegen?
Meint er mit "Mahnmal der Schande" dass das, woran es erinnert eine Schande ist, an die wir die Erinnerung zwecks Vermeidung von ähnlichen Schanden in der Zukunft pflegen müssen
oder meint er, es sei eine Schande, an diese dunkelste Zeit der deutschen Geschichte zu erinnern?

Würde, wenn er das Sagen hätte, ein solches Mahnmal errichtet werden oder nicht?

Ist Dir diese Frage fair genug?

Das hat jetzt zwar nichts mit Unisex zu tun, aber darüber entbrannte sich Dein Zorn, dass Du meintest, die Presse habe Höckes Meinung da falsch dargestellt.

LG, Micha

PS: Alle anderen Mitlesenden bitte ich um Nachsicht!


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: BerlinerKerl am 24. Februar 2017 09:03
Lieber Ce,

weder habe ich zur Gewalt aufgerufen, noch möchte ich jemanden in Haft nehmen. Wie kommst Du darauf?

Ich stelle mal eine einfache Frage: Ist Deiner Interpretation von Björn Höckes Rede oder von dem, weas Du sonst von ihm weißt, er für oder gegen das Holocaust-Mahmal in Berlin oder dagegen?
Meint er mit "Mahnmal der Schande" dass das, woran es erinnert eine Schande ist, an die wir die Erinnerung zwecks Vermeidung von ähnlichen Schanden in der Zukunft pflegen müssen
oder meint er, es sei eine Schande, an diese dunkelste Zeit der deutschen Geschichte zu erinnern?

Würde, wenn er das Sagen hätte, ein solches Mahnmal errichtet werden oder nicht?

Ist Dir diese Frage fair genug?

Das hat jetzt zwar nichts mit Unisex zu tun, aber darüber entbrannte sich Dein Zorn, dass Du meintest, die Presse habe Höckes Meinung da falsch dargestellt.

LG, Micha

PS: Alle anderen Mitlesenden bitte ich um Nachsicht!


Nun die Fragen möchte ich auch mal beantworten.

Ein Denkmal ist ein Punkt in einem Ort, wo man über etwas gedenkt. (Meine Interpretation)

Ich bin auch gegen dieses Denkmal, da hier wieder NUR den Juden gedacht wird.
Ich persönlich hätte es gut befunden, wenn gerade an dieser Stelle ein Denkmal "ALLER Toten"
entstanden währe.
Meiner Meinung nach gibt es zuwenig Gedenksteine für auch anderer Gefallenen. Die Aufzählung ist nicht vollzählig:
Gegner der NS-Ideologie, Homos, Euternasieopfer, Zigeuner pp.
Wenn man ganz viel Glück hat, findet man von den Opfern mal ein kleiner Stein. Das kritisiere ich.

Warum wird von den Parteien nicht kritisiert, dass Russland, Frankreich, USA pp. kein solches Denkmal für Ihre
Schande in den Hauptstädten aufgestellt wird? Dürfen wir das nicht fordern?

Hätte ich das Sagen, würde dieses Denkmal nicht nur für die Juden dort stehen.

Ja, die Frage ist fair.


Titel: Re: Was ist denn wirklich Unisex?
Beitrag von: MAS am 24. Februar 2017 09:33
Lieber Ce,

weder habe ich zur Gewalt aufgerufen, noch möchte ich jemanden in Haft nehmen. Wie kommst Du darauf?

Ich stelle mal eine einfache Frage: Ist Deiner Interpretation von Björn Höckes Rede oder von dem, weas Du sonst von ihm weißt, er für oder gegen das Holocaust-Mahmal in Berlin oder dagegen?
Meint er mit "Mahnmal der Schande" dass das, woran es erinnert eine Schande ist, an die wir die Erinnerung zwecks Vermeidung von ähnlichen Schanden in der Zukunft pflegen müssen
oder meint er, es sei eine Schande, an diese dunkelste Zeit der deutschen Geschichte zu erinnern?

Würde, wenn er das Sagen hätte, ein solches Mahnmal errichtet werden oder nicht?

Ist Dir diese Frage fair genug?

Das hat jetzt zwar nichts mit Unisex zu tun, aber darüber entbrannte sich Dein Zorn, dass Du meintest, die Presse habe Höckes Meinung da falsch dargestellt.

LG, Micha

PS: Alle anderen Mitlesenden bitte ich um Nachsicht!


Nun die Fragen möchte ich auch mal beantworten.

Ein Denkmal ist ein Punkt in einem Ort, wo man über etwas gedenkt. (Meine Interpretation)

Ich bin auch gegen dieses Denkmal, da hier wieder NUR den Juden gedacht wird.
Ich persönlich hätte es gut befunden, wenn gerade an dieser Stelle ein Denkmal "ALLER Toten"
entstanden währe.
Meiner Meinung nach gibt es zuwenig Gedenksteine für auch anderer Gefallenen. Die Aufzählung ist nicht vollzählig:
Gegner der NS-Ideologie, Homos, Euternasieopfer, Zigeuner pp.
Wenn man ganz viel Glück hat, findet man von den Opfern mal ein kleiner Stein. Das kritisiere ich.

Warum wird von den Parteien nicht kritisiert, dass Russland, Frankreich, USA pp. kein solches Denkmal für Ihre
Schande in den Hauptstädten aufgestellt wird? Dürfen wir das nicht fordern?

Hätte ich das Sagen, würde dieses Denkmal nicht nur für die Juden dort stehen.

Ja, die Frage ist fair.

Lieber Ingo,

in diesen Punkten stimme ich mit Dir überein.

Es gibt in den USA auch Museen zur Geschichte der Versklavung von Afrikanern und der Fastausrottung der Ureinwohner (Indianer). Und es gibt dort Leute, die diese Museen nicht mögen.
In Polen gibt es ein Museum über den II. Weltkrieg, dass die Polen nicht nur als Opfer darstellt, sondern auch polnische Kooperation mit den Deutschen und Jundeverfolgung durch Polen thematisiert. Diesem Museum soll jetzt der Geldhahn zugedreht werden.

Also ein Denkmal für alle Opfer des Nationalsozialismus und auch des Kaiserlichen Nationalismus und entsprechend Denkmäler in anderen Ländern für die Opfer der jeweiligen Politik. Ja, da bin ich dafür!

Gut, das ist jetzt unsere Meinung.

Aber ich fragte Ce ja nach seiner Interpretation von Herrn Höckes Meinung dazu.
LG, Micha