Was assoziierst Du mit "Transe"?
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
25. November 2017 10:40
99961 Beiträge in 6070 Themen von 682 Mitglieder
Neuestes Mitglied: caultron
   
Mitglieder im Chat online:
Infos: Probleme mit dem ersten Login nach der Registrierung? Unterstützung gibt's über den Kontakt-Button


Bei allen Services (Mister Wong, Yigg, Infopirat etc.)
Umfrage
Frage: Wie siehst Du den Begriff "Transe"? (für die Gruppe transidenter Menschen)
abwertend - 12 (66.7%)
neutral - 0 (0%)
positiv (selbstbewusst/ augenzwinkernd) - 2 (11.1%)
zu undifferenziert (DWT, CD, TV, TS,...) - 2 (11.1%)
weder noch - 2 (11.1%)
Stimmen insgesamt: 17

Seiten: 1 [2]  Alle |   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Was assoziierst Du mit "Transe"?  (Gelesen 441 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
steffish
Sr. Member
****
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 287


im Rock


« Antworten #15 am: 01. Oktober 2017 14:16 »

Der Begriff Transe stammt ja eigentlich von Transvestit, also einem Menschen der sich die Kleidung des anderen Geschlechts zu eigen macht.

Es gibt hier natürlich ein paar Männer die sich im Dirndl und Stöckelschuhen präsentieren. Das geht mir zwei Schritte zu weit. (Ich würde nie in einem Dirndl auf die Straße gehen)
Denn bei einem Dirndl werden z.B die Brüste der Frau ins Blickfeld gehoben. (ausserdem ein sehr traditionelles Frauenkleidungsstück) So ist das auch bei andern Frauenkleidern, es werden oft sekundäre Geschlechtsmerkmale hervorgehoben, die ein Mann nicht hat. Die Körper von Männern unterscheiden sich von den meisten Frauen, wir haben breitere Schultern eine flache Brust, eine breite Taille und schmälere Hüfte und meist einen längeren Torso, als Frauen.

Ich betrachte Röcke und Strumpfhosen als Erweiterung meiner Kleidungsmöglichkeiten. Über der Hüfte benutze ich die gleichen Klamotten wie sonst auch.

Aber wo verläuft die Trennlinie?

Für viele Menschen ist das Tragen einer FSH schon ein zu weiter Schritt. Also dann zur FSH noch einen Rock , (obwohl der ja nur an der Hüfte hängt) vielleicht noch Stiefel und fertig ist die Transe.

Und natürlich möchte ich auch gerne Kleider tragen, aber die Kleider müßten in Form Stil und Farbgebung zu mir und meinem sonstigen Stil passen, also an meinen deutlich männlichen Körper, keine Dekolllete und weiten Halsausschnitte, keine Busenabnäher, keine Hüftbetonung und eher unifarben anstatt mit Blümchen. Lang genug um die die Knie noch zu bedecken.

Und da haben wir das Problem, es gibt solche  Kleider nicht, bzw nur als Spezialanfertigung, (zu horrenden Preisen) aber nicht als Konfektionskleidung. Ich glaube aber auch  icht dass sich dieser Zustand groß ändert denn den Meisten Männern fehlt gar nichts, sie sind zufrieden mit der geringeren Auswahl. Warum das so ist müßte man wohl noch ein neues Thema aufmachen.

Während es in der Damenmode längst jede Art von Herrenkleidung in Damenpassform zu kaufen gibt. Deshalb sind die Damenabteilungen in den Kaufhäusern meist doppelt so groß wie die Herrenabteilungen.

Also ist Transe im Grunde ein sexistischer Begriff, denn er bezeichnet nur Männer, weibliche Transen gibt es nicht mehr.

Der Bericht ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, jede/r sollte den lesen dürfen.

« Letzte Änderung: 01. Oktober 2017 14:16 von steffish » Gespeichert
rockability
Hero Member
*****
Offline

Beiträge: 1.856



« Antworten #16 am: 01. Oktober 2017 14:22 »

Also ist Transe im Grunde ein sexistischer Begriff, denn er bezeichnet nur Männer, weibliche Transen gibt es nicht mehr.
Weil es die weibliche Optik beschreibt. Frauen die wie Frauen aussehen sind ja keine Transvestiten.
Aber Transmänner stoßen auch häufig auf Probleme. Eine Butch die sich sehr betont maskulin anzieht, stößt genauso auf Ablehnung bei vielen Männern und wird als Kampflesbe oder Mannsweib bezeichnet.
Gespeichert

Nach sorgfältiger Abwägung und langer Überlegung, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Transsexualismus ein kulturell-psychologisches Phänomen ist.
rockability
Hero Member
*****
Offline

Beiträge: 1.856



« Antworten #17 am: 01. Oktober 2017 14:59 »

Thema Schönheits-OP: http://www.heftig.de/luis-padron/
Sieht man auch an den Kommentaren. Hier kommt hauptsächlich der Neid auf, wie er das bezahlt. Dabei scheinen einige zu vergessen, dass sie selbst mit 25 angefangen haben einen Kredit aufzunehmen um sich ein Haus zu bauen, damit sie mit 60 fertig sind mit der Abbezahlung oder die meisten ihre Blechkiste auf pump kaufen. Hauptsache ne dicke Hütte fahren. Zumal hier auch ned von einer Identität gesprochen werden kann, weil es speziesübergreifend zu einem Fabelwesen übergeht, was es gar nicht gibt. Das ist in Sachen angeborener Transsexualität nahezu entlarvend. Wodurch bereits 1-2 jährige Kinder sich als das anderes Geschlecht empfinden, habe ich keine Erklärung, vielleicht ist es eine stark abweichende Individualität der Norm und Verhalensweisen, wie sie bei Jungen oder Mädchen sonst üblich statistisch verhäuft vorkommen. So, wie die Mehrheit der Menschen Fleisch isst.
Für mich habe ich bemerkt, dass ich ned anfällig und neidisch auf Andere bin was sie haben oder machen, wenn ich das mache, was ich für mich möchte und mich glücklich macht. Menschen, die auf ihren Nachbarn nedisch sind, weil er einen Ferrari fährt, oder eifersüchtig sind, weil ein anderer Mann eine hübschere Frau hat oder bei mehr Frauen ankommt, haben etwas in ihrem Leben zu kompensieren oder ihnen fehlt etwas im Leben, was sie nicht ausleben können oder dürfen.

Grüße
« Letzte Änderung: 01. Oktober 2017 15:06 von rockability » Gespeichert

Nach sorgfältiger Abwägung und langer Überlegung, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Transsexualismus ein kulturell-psychologisches Phänomen ist.
rockability
Hero Member
*****
Offline

Beiträge: 1.856



« Antworten #18 am: 01. Oktober 2017 16:47 »

Ich wiederhole: Diese oeffentliche Diskussionen dieses Themas sind eben ein unguenstiges Aushaengeschild fuer den Maennerrock als Modeoption.

Gruss, Minirocker

Und wie siehst du das für dich vertretbar oder ungünstig, wie ne Barbiepuppe mit pinken Minirock in einem pinken Fiat Panda durch die Kante zu fahren? Ich wäre erstaunt, wenn dich jemand als Galisonsfigur der Männerrockbewegung sehen würde. Da kommen doch auch eher die Assoziaten wie Tunte auf Rädern, bei den Leuten auf. Ist ned böse gemeint. Soll nur als Vergleich dienen.

Wer dich kennt, dem dürfte das Forum eher wie'n Kindergarten vorkommen.

Grüße
Gespeichert

Nach sorgfältiger Abwägung und langer Überlegung, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Transsexualismus ein kulturell-psychologisches Phänomen ist.

V.R.Skirt
Jr. Member
**
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 63


« Antworten #19 am: 01. Oktober 2017 21:13 »

Interessant, dass die Mehrheit der bisherigen Stimmen dem Begriff "Transe" eher negativ behaftet sehen.
Gespeichert
minirocker
Full Member
***
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 118



« Antworten #20 am: 01. Oktober 2017 23:21 »

Ich wiederhole: Diese oeffentliche Diskussionen dieses Themas sind eben ein unguenstiges Aushaengeschild fuer den Maennerrock als Modeoption.

Gruss, Minirocker

Und wie siehst du das für dich vertretbar oder ungünstig, wie ne Barbiepuppe mit pinken Minirock in einem pinken Fiat Panda durch die Kante zu fahren? Ich wäre erstaunt, wenn dich jemand als Galisonsfigur der Männerrockbewegung sehen würde. Da kommen doch auch eher die Assoziaten wie Tunte auf Rädern, bei den Leuten auf. Ist ned böse gemeint. Soll nur als Vergleich dienen.

Wer dich kennt, dem dürfte das Forum eher wie'n Kindergarten vorkommen.

Grüße

Ich verstehe nicht, dass Du das nicht verstehst. Du redest in Deinen Antworten
 ein paarmal davon, dass es hier ja um Mode geht. Aber schaue Dir doch bitte mal
genau den Eroeffnungsbeitrag dieser Umfrage an, ich kann darin beim besten Willen
nichts darin entdecken, was eine modische Fragestellung betrifft.

Zum Foto von mir. Soll ich das "Barbie-" jetzt als Kompliment auffassen?
Ich empfinde mich nicht so.

Ausserdem ist es ein Unterschied, ob an prominentem Ort unserer Startseite sehr
 viel von Transen, Transidentitaet, Geschlechtsumwandlung, Hormone usw zu lesen ist,
(obwohl es eigentlich nur um eine Modeoption fuer Maenner geht)

oder ob es irgendwo in den Tiefen des Forums ein Foto gibt, und
zwar zu einem bestimmten Thema. Ich glaube, es ging damals um Pink.

Dem der diese beiden voellig unterschiedlichen Sachverhalte gegeneinander
aufrechnet, scheint den Blick fuer das Wesentliche abhanden gekommen
zu sein.

 Nochmal wiederhole ich nicht, worum es mir hier geht.  

Minirocker
« Letzte Änderung: 01. Oktober 2017 23:28 von minirocker » Gespeichert
rockability
Hero Member
*****
Offline

Beiträge: 1.856



« Antworten #21 am: 01. Oktober 2017 23:42 »

Hallo Minirocker,

das Thema habe nicht ich erstellt. Meines Wissen nach kam das Thema eigentlich dadurch auf, dass sich die Frage gestellt wurde, ab wann etwas aus der anderen Abteilung an einem optisch gut aussieht und optimal passt. Dir gehts um Mode. Den anderen auch, ab wann für sie eine Grenze überschritten ist, wenn es für sie nicht mehr mit dem Selbstbild harmoniert und warum des so ist. Darum sind meiner Meinung erst diese Themen so hochgekocht.
Barbie ist übrigens nix negatives und wenn du dich nicht so empfindest, ist doch alles gut.

Grüße.
Gespeichert

Nach sorgfältiger Abwägung und langer Überlegung, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Transsexualismus ein kulturell-psychologisches Phänomen ist.

Seiten: 1 [2]  Alle |   Nach oben
Drucken
Rockmode.de  |  Forum  |  Infothek  |  Umfragen  |  Thema: Was assoziierst Du mit "Transe"?
Gehe zu: