Warum tun sich hier die meisten sooo schwer
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24. September 2017 07:00
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Autor Thema: Warum tun sich hier die meisten sooo schwer  (Gelesen 5165 mal)
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Dr.Heizer
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« Antworten #150 am: 19. Mai 2017 08:04 »

Ja, Harry, das eine geht nicht dauerhaft ohne das andere und das ist doch auch schön so. Smiley

Ob man sich schwer tut, im Rock rauszugehen? Nein, tut man nicht. Es sind die eigenen Gedanken, die es manchem schwer machen. Und dass manche stetig meinen, der Mann ist allgemein benachteiligt und nicht schön, kann ich nicht nachvollziehen und höre ich in den Kreisen, in welchen ich verkehre, nie.
Diese Denkweise scheint wohl eher ein Phänomen zu sein von solchen, welche nach Ausreden suchen. Wenn einem jemand stetig vorbetet, dass die Welt schlecht sei, umgib Dich nicht mit ihm, die Welt ist verdammt gut. Nur manche Menschen machen sie gern schlechter als sie ist, damit fühlen Sie sich wichtig und mächtig. Solche Macht gebe ich anderen nicht, ich kann sehr gut selbst beurteilen, wie die Welt ist und wie ein Umfeld reagiert.

Als ich vor etwa 2 Wochen am Sonntag in Freital (Freital  Shocked ? Ja, genau dieses bei Dresden  Cool ) war, traf ich auf eine Menge interessanter Menschen und keiner hat mich in irgend einer Weise anders behandelt, als wäre ich in Hosen dagewesen. Es war keinesfalls etwas von einer ablehnenden Stimmung zu spüren, sondern nur die übliche Gleichgültigkeit bis stark interessiert und freundlich. Ich kann also ein sehr positives Fazit meines Freitalbesuchs - natürlich im Rock - ziehen.

http://www.freital.de/. Lesenswert ist der Beitrag dort über "Wilhelmine Reichard - Deutschlands erste Ballonfahrerin", erwähnenswert sind Schloss Burgk und die Weißeritztalbahn. Ich kann mich vor allem erinnern, dass einer der stark tätowierten Typen an einer Tankstelle meinte, das Auto, mit welchen ich fuhr, passe nicht zu meinem Outfit. Er hatte Recht und ich plichtete ihm bei, doch es war das einzige aus unserem Fuhrpark, in welchem eine Haube eines fast 5 Meter langen Joungtimers problemlos verschwinden konnte. Ich sah mir in Ruhe seinen Wagen an und wir unterhielten uns einige Minuten. Tolles Auto, cooler Typ. Ich erzählte auch von unseren Wagen und warum ich rocke, das fand er auch gut. Da ich ja keine Berührungsängste habe und mit mir bisher unbekannten Menschen gern ins Gespräch komme: alles prima!  Wink

Es beginnt immer in Eurem Kopf und Ihr entscheidet, was Ihr denkt und worüber Ihr nachdenkt.
Einer meiner Kunden schrieb kürzlich unter seine Mail: "Save the planet. It´s the one and only with chocolait!"Also verschwendet keine Zeit mit Grübeleien, genießt! Smiley
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Viele Grüße aus dem Vogtland, Dr.Heizer
Asterix
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« Antworten #151 am: 19. Mai 2017 16:56 »

Das, was der Nutzer rockability schreibt, halte ich leider meiner Erfahrung nach für sehr einleuchtend. Leider.
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rockability
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« Antworten #152 am: 19. Mai 2017 19:13 »

Ja, Harry, das eine geht nicht dauerhaft ohne das andere und das ist doch auch schön so. Smiley

Ob man sich schwer tut, im Rock rauszugehen? Nein, tut man nicht. Es sind die eigenen Gedanken, die es manchem schwer machen.

Das Ding ist, dass hier überwiegend 40+ schreibt. Die einen sind vom Partnermarkt runter, die anderen sind komischereise Single, obwohl sie ebenso keine Probleme haben Röcke zu tragen. Besonders junge Männer, die in ihren Fruchtbaren Jahren sind, werden einen Teufel tun und sich es bei den Mädchen mit einem Rock verscherzen. Gemessen an den paar vereinzelten Frauen, die Lob aussprechen, glotzt die Mehrheit der Frauen doof, ignoriert es oder schaut im Extremfall angewiedert. Das sind oft die Frauen, wie Skirtedman schrieb, wenn die Frau selber nicht dem Ideal entspricht und ein Mann dann noch schöner aussieht als sie selber. Das können Frauen überhaupt nicht vergnusen. Und die Frauen, die positiv auf meine Röcke reagierten sagten, dass sie trotzdem keinen Freund haben wöllten, der Röcke trägt. Soalnge der Mann nicht ihr eigener Freund ist, finden sie es gut anzuschauen.




Und dass manche stetig meinen, der Mann ist allgemein benachteiligt und nicht schön, kann ich nicht nachvollziehen und höre ich in den Kreisen, in welchen ich verkehre, nie.
Dreh mir doch keine Worte im Mund um. Es ist wohlmöglich ein Unterschied, ob man auf einer Kuhklitsche wohnt
wo jeder jeden kennt, oder in einer Großstadt, wo man nicht kalkulieren kann, wen man über den Weg läuft. Zu deinem Glück bist du wohl noch nie homophoben Männern über den Weg gelaufen. Also kannst du nicht solchen Unsinn behaupten,denn du hier ständig verzapfst.

Die meisten Menschen bis auf ein paar Unterbelichtet werden sich hüten, etwas direkt auszusprechen, was ihnen an anderen nicht gefällt.

Diese Denkweise scheint wohl eher ein Phänomen zu sein von solchen, welche nach Ausreden suchen.
Ja, das sind die Ausreden von schwulen- und transfeindlicher Menschen.


Wenn einem jemand stetig vorbetet, dass die Welt schlecht sei, umgib Dich nicht mit ihm, die Welt ist verdammt gut. Nur manche Menschen machen sie gern schlechter als sie ist,
Mich wundert nicht, dass weder Du, noch jemand anderes gestern auf mein Erlebnis reagiert hat. Du bist vermutlich auch einer derjenigen, der sich ins Fäustchen lacht, wenn Menschen aufgrund ihres Aussehens oder ihrer Sexualität verprügelt werden.

damit fühlen Sie sich wichtig und mächtig. Solche Macht gebe ich anderen nicht, ich kann sehr gut selbst beurteilen, wie die Welt ist und wie ein Umfeld reagiert.
Wo steht das? Ein Umfeld oder dein Umfeld? Wenn du keine Macht hättest, könntest du sie auch nicht abstecken. Deine Ausdrucksform ist schon eine Machtausbübung anderen gegenüber. indem du nur andere duldest, die dir ebenwürdig sind.


Als ich vor etwa 2 Wochen am Sonntag in Freital (Freital  Shocked ? Ja, genau dieses bei Dresden  Cool ) war, traf ich auf eine Menge interessanter Menschen und keiner hat mich in irgend einer Weise anders behandelt, als wäre ich in Hosen dagewesen.

Bist du wirklich so naiv? Warum sollten Leute, die bei dir was kaufen oder du bei denen etwas kaufst, dich anders behandeln? Ob sie sich mit dir blicken lassen würden, ist noch mal eine ganz andere Sache. Du kannst doch nicht deine Maßstäbe mit anderen gleichsetzen. Du hast doch gar nicht das Aussehen, die Eleganz, dass jemand auf die Idee käme, dich als schwul oder sonstwas fremdbezeichnen würde. Das wird immer komischerweise nur Menschen angedichtet, die schöner als der Durchschnitt sind.

Ich würds ja schöner formulieren, aber irgendwie scheint es bei niemanden anzukommen, warum ihr keine Probleme bekommt. Aber zum Analysieren seid ihr wahrscheinlich zu unfähig oder zu blöd. Du hast ja nicht mal verstanden, was ich mit den Machtprinzipien meinte.

Es war keinesfalls etwas von einer ablehnenden Stimmung zu spüren, sondern nur die übliche Gleichgültigkeit
Gleichgültigkeit ist auch eine Form von unausgesprochener Ablehnung.


bis stark interessiert und freundlich. Ich kann also ein sehr positives Fazit meines Freitalbesuchs - natürlich im Rock - ziehen.
Machs mal nach 22, 23 Uhr und geh damit vor eine Dorfdisco, wo das Durchschnittsalter < 25 ist.
Berufliche Besuche kannst du nicht vergleichen, wenn du dort wohnen oder dich zu jeder Zeit bewegen würdest.Dich wird dort niemand dumm anmachen, weil due altersrechnisch nicht mehr in die Guppe fällst. Wärst du aber 25 oder 30, sähe das schon ganz anders aus umdman würde sich schon mit dir anlegen wollen oder dich hochziehen, wenn du nicht gerade 1,96m groß bist und 100kg schwer.


Ich sah mir in Ruhe seinen Wagen an und wir unterhielten uns einige Minuten. Tolles Auto, cooler Typ. Ich erzählte auch von unseren Wagen und warum ich rocke, das fand er auch gut. Da ich ja keine Berührungsängste habe und mit mir bisher unbekannten Menschen gern ins Gespräch komme: alles prima!  Wink
Trotzdem muss du dich anderen erklären. Ansonsten hätten sie sich ein falsches Bild von dir gemacht. Sähest du femininer aus, wäre die Reaktion definitiv anders gewesen.


Es beginnt immer in Eurem Kopf und Ihr entscheidet, was Ihr denkt und worüber Ihr nachdenkt.
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Es beginnt nicht alles im Kopf und es liegt nicht alles nur an den eigenen Gedanken.
« Letzte Änderung: 19. Mai 2017 19:16 von rockability » Gespeichert

Nach sorgfältiger Abwägung und langer Überlegung, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Transsexualismus ein kulturell-psychologisches Phänomen ist.
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« Antworten #153 am: 19. Mai 2017 19:21 »

Hallo!

Männlichkeit ist kein Abfallprodukt, sondern die gegenüberliegende Seite einer Medaille.... Es ist in meinen Augen Unsinn zu sagen Weiblichkeit ist gut, und Männlichkeit schlecht. Beides wird für das Leben und überleben der Menschheit unbedingt gebraucht. Weder Weiblichkeit noch Männlichkeit sind alleine Überlebensfähig.


Lol. Du bist wohl nicht auf dem Laufenden? Es gibt längst Samenbänke mit einem weltweiten Bestand von über 50 Generationen. Männer sind technisch für das Überleben, also der Fortpflanzung längst entbehrlich. Wenn die Forschung von Designerbabys noch ordentlich vorangetrieben wird, dann sind Männer völlig überflüssig.
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Nach sorgfältiger Abwägung und langer Überlegung, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Transsexualismus ein kulturell-psychologisches Phänomen ist.

rockability
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« Antworten #154 am: 19. Mai 2017 19:27 »

Ja, Harry, das eine geht nicht dauerhaft ohne das andere und das ist doch auch schön so. Smiley
Doch geht es. ich kenne zwei Frauen, die durch Samenspender schwanger geworden sind.

Klar, es braucht anfangs einen Bestand an Spermien. Und wenn der Mindestbestand zu neige geht, bestimmt man halt aller paar tausend Jahre künstlich ein männliches Geschlecht, was später zur Spermaproduktion verwendet wird und das wars dann wieder für etliche Jahre, bis man eine Methode gefunden hat, wo gänzlich auf Männer verzichtet werden kann. Ich hab irgendwo mal gelesen, dass es Biologen an Mäusen gelungen ist, aus dem Knochenmark Samenzellen zu produzieren. Für alle anderen Bereiche sind Männer mehr oder weniger eh längst durch Frauen ersetzbar.
« Letzte Änderung: 19. Mai 2017 19:27 von rockability » Gespeichert

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« Antworten #155 am: 16. Juni 2017 22:02 »

Diese Unterordnung geht so weit, daß ihnen unvorstellbar ist, daß es Frauen, besser geht, auch bezüglich der Kleidungsmöglichkeiten.
Ich bezweifel, dass Männer das nicht wissen oder nicht mitbekommen würden.
Ich glaube dass man das Männer mit Röcken und allem anderen sehr gut vorhalten kann. Leistungsträger können sich solche Sachen nicht erlauben, außer in der Freizeit. Abgesehen davon, dass es Frauen in vielen ökonomischen Dingen nicht besser ergeht als Männern. Das Männer gewisse Regeln befolgen müssen, um an Privilegien teilhaben zu können ist nochmal ein anderes Thema und in diesem patriarchalen System veranktert, in denen Männer selber die Akteure sind.
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« Antworten #156 am: 16. Juni 2017 22:07 »

Diese Unterordnung geht so weit, daß ihnen unvorstellbar ist, daß es Frauen, besser geht, auch bezüglich der Kleidungsmöglichkeiten.
Ich bezweifel, dass Männer das nicht wissen oder nicht mitbekommen würden.
Ich glaube dass man das Männer mit Röcken und allem anderen sehr gut vorhalten kann. Leistungsträger können sich solche Sachen nicht erlauben, außer in der Freizeit. Abgesehen davon, dass es Frauen in vielen ökonomischen Dingen nicht besser ergeht als Männern. Das Männer gewisse Regeln befolgen müssen, um an Privilegien teilhaben zu können ist nochmal ein anderes Thema und in diesem patriarchalen System veranktert, in denen Männer selber die Akteure sind.

Was sind denn Leistungsträger? Ich bringe auch Leistung. Aber tragen tue ich sie nicht, das stimmt. Ich trage lieber Röcke!

Träger sollten Porter trinken!

LG, Micha
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« Antworten #157 am: 16. Juni 2017 22:18 »

Du weißt nicht, was ein Leistungsträger ist? Auweia.. Das sind die, die wirtschaftliche Erträge bringen, die sich in Geldwert umrechnen lassen. Also keine Theologen und Philosophen. Das sind eher Kostenstellen, die von der Allgemeinheit finanziert werden, weil sich eine gutgestellte und reiche Gesellschaft sich diese leisten kann.
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« Antworten #158 am: 16. Juni 2017 22:22 »

Du weißt nicht, was ein Leistungsträger ist? Auweia.. Das sind die, die wirtschaftliche Erträge bringen, die sich in Geldwert umrechnen lassen. Also keine Theologen und Philosophen. Das sind eher Kostenstellen, die von der Allgemeinheit finanziert werden, weil sich eine gutgestellte und reiche Gesellschaft sich diese leisten kann.

Irgendwie scheinst du gerade nicht zu verstehen, dass dich Michael gerade auf die Schippe nimmt Wink
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« Antworten #159 am: 16. Juni 2017 23:07 »

Du weißt nicht, was ein Leistungsträger ist? Auweia.. Das sind die, die wirtschaftliche Erträge bringen, die sich in Geldwert umrechnen lassen. Also keine Theologen und Philosophen. Das sind eher Kostenstellen, die von der Allgemeinheit finanziert werden, weil sich eine gutgestellte und reiche Gesellschaft sich diese leisten kann.

Irgendwie scheinst du gerade nicht zu verstehen, dass dich Michael gerade auf die Schippe nimmt Wink

Och Manno! Asterix! Muss Du meine Tarnung so auffliegen lassen?  Grin

LG, Micha

PS: Aber Nicos Antwort spricht Bände!  Undecided
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« Antworten #160 am: 17. Juni 2017 08:44 »

Zitat
Du weißt nicht, was ein Leistungsträger ist? Auweia.. Das sind die, die wirtschaftliche Erträge bringen, die sich in Geldwert umrechnen lassen.

Frage: Wie passen Leute in dieses materialistische Weltbild, die in der Altenpflege beschäftigt sind? Oder Künstler jedweder Art?

Oder Männer, die Röcke tragen? Denn das Tragen von schöner Kleidung bringt, abgesehen für die Hersteller derselben, keinen Geldwert.
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« Antworten #161 am: 17. Juni 2017 09:41 »

Frage: Wie passen Leute in dieses materialistische Weltbild, die in der Altenpflege beschäftigt sind? Oder Künstler jedweder Art?
Gar nicht. Für die Wirtschaft sind Altenpflege und Kinderaufzucht ein Kostenfaktor. Also alles was mit Menschen zu tun hat, und wo kein BIP erzeugt wird. Darum sind der Wirtschaft, Menschen, die in Elternzeit gehen oder sich der Erziehung ihrer Kinder widmen ein Graus. Das beste für die Wirtschaft sind Menschen, die schon ab ihrer Geburt voll arbeitsfähig sind und alles können. Und nicht, dass erst Geld in Bildung reingepumpt werden muss. Ja, ich weiß. Das ist wieder mal von mir ganz böse. Da kann sich jetzt jeder angegriffen fühlen, der in der Pflege arbeitet. Man muss sich nur mal die Frage stellen, warum es der Wirtschaft mehr wert ist in Technik und IT höhere Löhne zu zahlen, obwohl ich z.B. als Informatiker weniger körperliche Arbeit habe als jeder Straßenbauer und Altenpfleger. Gut, man darf auch nicht die Rarität vernachlässigen, dass nicht jeder für den MINT-Beruf infrage kommt, wo man hingegen, jeden Mann, der zwei gesunde Arme und Beine hat, im Bau einsetzen kann.

Oder Männer, die Röcke tragen? Denn das Tragen von schöner Kleidung bringt, abgesehen für die Hersteller derselben, keinen Geldwert.
Doch. Der Konsum. Das Geld in Umlauf zu bringen, bringt erst den Geldwert und nicht das Erwerben von Geld. Darum bringen dem Staat auch keine Supereichen etwas, die ihr Geld nur auf die hohe Kante legen und nichts ausgeben, weil sie zu geizig sind. Das Rad wird vom Mittelstand am Laufen gehalten, der kauft und kauft und kauft.

Männer in Röcken hebeln emotional genau diese Rollenaufteilung aus. Indem der Mann das Geld erwirtschaftet und die Frau für ihre Selbstbefriedigung das Geld für Sachen ausgibt. Darum habe ich auf den Rollentausch immer hingewiesen, dass sich Röcke wohl erst dadurch richtig etablieren, wenn der Mann Hausmann ist und hinter dem Herd steht. Ein Bauarbeiter, von dem man gewisse körperliche Anforderungen vorrausetzt und auch ein Geschäftsmann von dem eine gewisse Autorität erwartet wird, hat nicht das Privileg Röcke oder Kleider anzuziehen.

Jaja, Frauen verdienen heute auch ihr eigenes Geld. Wenn ich aber in Deignerboutiguen gehe und die Frauen sehe, die dort einkaufen, kann man wohl stark darauf schließen, dass auch ein Teil des gemeinsamen Geldes des Mannes mit weggeht. Und der Mann freut sich, dass er ein hübsch angezogenes Frauchen an seiner Seite zum präsentieren hat.
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« Antworten #162 am: 17. Juni 2017 09:52 »

Achso und Künstler sind eine Art Gruppe von Überlebenskünstlern und Selbstversorgern im wirtschafltichen Sinne gesehen.  Also, die sind abhängig von einer kleinen Gruppe von Menschen und Individualisten, die ihr Zeug kaufen und trotzdem ihr Ding durchziehen, ob es gebraucht wird oder nicht.
In meinem ganzen Bekanntenkreis kenne ich niemanden, der je von einem*r Künstler*in etwas erworben hätte.
Ich kenne aber eine Künstlerin, die mit ihren sprechende Broten im Zug fuhr. Verdient hat sie nichts im wirtschafltichen Aspekt. Genauso ist das bei Designern, die tausende von Euro für ihre Shows verpulvern. Kunst ist ein Privileg, dass man sich leisten können muss. Für den Otto-Normal-Verbraucher ist das nicht drin. Ich geh sogar so weit, zu behaupten, wäre dem so, würde die Wirtschaft schnell zusammenbrechen, weil man nur noch wenige oder keine konditionierten abhängigen Arbeitnehmer mehr hätte, die sich auf niedere oder prestigelose Berufe wie Altenpflege und Kindererzieher, Kanalreiniger, Müllfahrer einlassen würden.
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« Antworten #163 am: 17. Juni 2017 10:34 »

Nico,

im Sinne kapitalistischer Finanzwirtschaft hast Du sicher recht. Das ist ja auch ein Grund, warum ich dieses System kritisiere.

Aber wenn man sich mal anschaut, welche Leistung (ich bringe jetzt natürlich mal einen der Großen) Sokrates brachte, dass sie sich bis heute direkt auswirkt, dann haben wir noch heute viel mehr davon als von den Kapitalisten seiner Zeit, die es sicher auch gab. Das BIP ist nicht das Maß aller Dinge. Kunst und Religion z.B. gehen viel tiefer rein und geben Sinn, dem, der sich ihnen öffnet. Das ist unbezahlbar. Aber zum Leben in unserer Gesellschaft braucht man nun mal auch Geld. Und da haben die Finanzkapitalisten den Daumen drauf und bestimmen leider die Regeln.

Auch halte ich es für unmenschlich, den Wert des Menschen auf seine Finanzleistung zu reduzieren.

Aber Du meintest ja auch nur, dass die Leistungsträger in diesem engen Sinne sich nicht trauen, kleidungsmäßig aus der Reihe zu tanzen. Das ist wohl so, ja! Auch ein Grund, diese Denkweise und Wirtschaftsweise abzulehnen!

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« Antworten #164 am: 17. Juni 2017 10:46 »

Kunst und Religion z.B. gehen viel tiefer rein und geben Sinn, dem, der sich ihnen öffnet. Das ist unbezahlbar.
Es heißt nicht umsonst, brotlose Kunst. Mit Religion lässt sich kein Geld erwirtschaften, außer abzuknöpfen (Kirchensteuer) und Straßen und Häuser bauen sich mit Religion und Kunst auch ncicht von alleine.

Aber zum Leben in unserer Gesellschaft braucht man nun mal auch Geld. Und da haben die Finanzkapitalisten den Daumen drauf und bestimmen leider die Regeln.
Das wäre auch ohne Kapitalisten nicht anders. Siehe oben.

Auch halte ich es für unmenschlich, den Wert des Menschen auf seine Finanzleistung zu reduzieren.
Nicht Finanzleistung. Arbeitskraft. Menschen, die nichts anzubieten haben, wie Schönheit oder eigene Finanzstärke, verkaufen ihre Körperkraft gegen Geld.

Aber Du meintest ja auch nur, dass die Leistungsträger in diesem engen Sinne sich nicht trauen, kleidungsmäßig aus der Reihe zu tanzen. Das ist wohl so, ja! Auch ein Grund, diese Denkweise und Wirtschaftsweise abzulehnen!

LG, Micha 
Mit Trauen hat das weniger zu tun, als seine Schäfchen auf Linie zu halten, um einen Fortschritt zu gewährlsiesten. Was hättest du für eine andere Wirtschaftsweise anzubieten? Kommunismus? Daraus entstehen auch Verteilungsprobleme und Arm und Reich, nur mit anderen Tauschmitteln. Früher war der reich, der viele Muscheln und Salz besaß.
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