Mach kaputt was dich kaputt macht!
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
19. August 2017 03:33
97308 Beiträge in 5917 Themen von 676 Mitglieder
Neuestes Mitglied: Janky
   
Mitglieder im Chat online: Jean-Luc (Lounge)
Infos: Liebe Mitglieder, bitte prüft mal euer Profil auf Aktualität und Vollständigkeit!


Bei allen Services (Mister Wong, Yigg, Infopirat etc.)
Seiten: 1 2 [3] 4 5 ... 7 |   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Mach kaputt was dich kaputt macht!  (Gelesen 1271 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
MAS
Für ein großherziges Forum ohne Ausgrenzung!
Gold Member
*****
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 8.858


Toleranz ist gut, Respekt ist besser!


WWW
« Antworten #30 am: 11. August 2017 22:09 »

Lieber Morle,

ich weiß nicht ob myanmarische Mönche gerade das beste Beispiel sind, denn neulich sah ich einen Fernsehbeitrag darüber, wie nationalistisch viele von ihnen sind und Hassparolen gegen Rohinjas von sich geben.

Aber im Grunde gebe ich Deiner Skepsis Recht und verweise auf den Millionenmord der Nazis in den 1930ern und vor allem 1940ern.

Aber ich möchte noch gerne Holgers Meinung lesen, ob ich seine Ansicht auch richtig wiedergegeben habe.

LG, Micha
Gespeichert

Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.
DesigualHarry
Hero Member
*****
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.303



« Antworten #31 am: 11. August 2017 23:05 »

Hallo!

Lieber Morle, auch wenn es überheblich klingt, aber ich habe keine Feinde. Jeder Mensch auf dieser Welt darf, wenn er mag mein Freund sein, jeder darf sich in meiner Gegenwart so geben wie er möchte. Die Welt da draußen wertet zwischen Guten und Bösen Menschen. Ich mache das nicht. Ich lasse die Menschen so sein wie sie sich geben.

Diese Haltung von mir entzieht einer bösen Absicht eines anderen Menschen den Nährboden, seine eventuelle Abneigung mir gegenüber greift bei mir ins Leere, weil ich auf sie nicht reagiere. Ich Agiere selbstständig nach meinen moralischen Werten.
Gespeichert

Der einzige Sinn meines Daseins besteht in meiner Einzigartigkeit!

Gehe deinen eigenen Weg! Alles andere ist Irrweg!
Holger Haehle
Hero Member
*****
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 808


« Antworten #32 am: 12. August 2017 18:28 »

Liebe Freunde,

wir waren bis auf Holger nicht dabei. Und Holger sieht es aus seiner Perspektive, Wahrnehmung und Erinnerung.

Was ich dabei interessant finde ist der Unterschied zwischen Holgers und Harrys Grundauffassung. Wenn ich Harry richtig verstehe, zieht seiner Meinung nach schon die Bereitschaft, sich zu verteidigen, gewaltbereite Menschen an, weil man mit der Verteidiungsbereitschaft eine bestimmte Ausstrahlung hat, alleine schon dadruch, dass man durch die Beschäftigung mit dem Verteidigungstraining  sozusagen etwas abspeichert, was auf andere ausstrahlt.

Holger dagegen ist der Auffassung, dass manche Menschen auch gegenüber völlig friedlichen Mitmenschen Gewalt anwenden, die man sich nicht gefallen lassen darf.

Harry und Holger: Verstehe ich Eure Anschauungen da richtig?

LG, Micha

Pazifismus ist ein Anspruch, der jeden leiten sollte und die Friedensforschung liefert auch effektive Strategien zur Konfliktvermeidung. Aber die passen nicht immer. Das wird dort deutlich, wo Aggression nicht kalkuliert, sondern eine emotionale oder gar triebgesteuerte Eigenschaft ist. Die Idee einer Sichererungsverwahrung nach einem Gewaltverbrechen erwächst doch aus der Resignation, dass die richtigen Schwingungen und Therapien nicht zwangsläufig zum Frieden führen. Auch die Polizei wendet Methoden der Deeskalation an. Trotzdem kann sie leider nicht auf Gewaltanwendung verzichten. Selbst in England ist die Zeit des unbewaffneten "Bobby" vorbei. Und ich mag gar nicht daran denken, was heute wäre, wenn im Zweiten Weltkrieg die Alliierten neben dem Willen nach Befreiung von einer gewaltigen Bedrohung nicht letztlich auch die größere militärische Stärke gehabt hätten.  Friedliches Rocktragen würde uns dann nicht vor dem Rosa Winkel schützen. Ethisch, moraltheologisch und philosophisch ist es eine ernüchternde aber pragmatische Erkenntnis, dass sich nicht automatisch das Gute durchsetzt, selbst wenn es so sehr gewünscht wird.
« Letzte Änderung: 12. August 2017 18:41 von Holger Haehle » Gespeichert
rockability
Hero Member
*****
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.387


« Antworten #33 am: 12. August 2017 19:22 »

Holger, Harry meinte es in hinsichtlich, dass alle Menschen so agieren müssten. Dann gäbe es auch keine Konflikte. So wird aber jede Konfrontation mit gleicher Vergeltung beglichen.

Liebe Leute,
welches Verhalten verhältnismäßig ist, darüber kann man nachdenken, wenn man die Zeit  dazu hat. Wenn aber Gefahr im Verzug ist, habe ich nur die Wahl zwischen Flucht oder Verteidigung.
[..]Mit Flucht weiche ich der Gewalt und gebe dem Angreifer das Gefühl, dass es effektiv und somit sinnvoll war gewalttätig vorzugehen.
-->
Ich denke es geht wohl sehr gegen unseren Glauben, dass wenn man nicht möchte dass man Opfer eines Angreifers wird, sich auch nicht mit Irgendwelcher Verteidigungstechnik befassen darf. Alle meine Gedanken zum Thema Verteidigung machen mich bereits zum Opfer
Die Situation war für mich bei dem Satz wo er die Selbstverteidigung mit Taek Won Do erwähnt bereits Offensichtlich und absolut Nachvollziehbar.
Erwarte ich wircklich allen Ernstes mich nicht Verteidigen zu müssen, obwohl ich genau das trainiere?


aber was meinst Du denn hat Holger in diesem Fall den beiden Betrunkenen streitig gemacht? Wenn ich es richtig lese, wurde er unerwartet von hinten angegriffen, ohne sie vorher überhaupt wahrgenommen, geschweige denn irgendwie provoziert zu haben
-->
Wenn man sich das Recht einen Rock zu tragen durch Streitigkeiten erkämpft, wird man damit rechnen müssen, dass andere einem dieses recht im wahrsten Sinnen des Wortes streitig machen. Hier bekommt man das gegebene Gefühl 1:1 wieder zurück.

Und genau da denke ich, liegt auch die Ursache begraben. So wie Holger hier sich das Recht erstreitet, wird er sich das auch auf der Straße erstreiten. Wenn ich mir so die Fotos von Holger anschaue, sehe ich oft eine dominante Haltung, die innerlich auf Stress ausgelegt sein könnte, wenn die kleinste Kritik droht. Und das liest sich auch in den Texten wieder, die wissenschaftlich umpackt werden, um sich nicht angreifbar zu machen. So macht man Nicht-Insider argumentativ mund tot, um als vermeintlicher Sieger dazustehen. Ein Arzt muss auch versuchen so verständlich wie möglich auf Augenhöhe mit seiner Patientin zu reden. Ich kann auch über Compiler diskutieren und hier die meisten wohl argumentativ kalt stellen. Dabei wird aber vergessen, dass die meisten hier keine Akademiker sind, sondern einfache Leute, die selbst mit "auf so hochtrabende Worte wie "Bifurkation" oder stelle diese wenigstens nicht gleich an den Anfang Deiner Erklärungen." schon "überreizt" sind oder es belehrend finden. Ich finde es belehrend, weil es eigene Meinungen und Ansichten durch andere selbsernannte "Expertinnen" untergräbt, die es auch nicht besser wissen, weil sie auch nicht die Wahrheit gepachtet haben.

Hallo Harry,

ich habe heute mal ein bisschen mit Frequenzen gespielt, also nicht am Radio Wink und ich bekam erstaunlicherweise heute von Frauen mit ihren Männern ein "WoW, huijiujiu" und gleich darauf von einem Mann mit seiner Frau "wieder ein schönes Kleid" zu hören. Das Kleid, wo zuvor noch zwei Jungs im Bus die Augen verdreht haben. Vielleicht ist es auch nur Einbildung. Aber so lange sie funktioniert.
Gespeichert

MAS
Für ein großherziges Forum ohne Ausgrenzung!
Gold Member
*****
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 8.858


Toleranz ist gut, Respekt ist besser!


WWW
« Antworten #34 am: 12. August 2017 20:17 »

Mich hat heute ein Ostasiate mit einem erhobenen Daumen bedacht.

LG, Micha
Gespeichert

Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.
high4all
Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen. (Psalm 18,30)
Gold Member
*****
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 6.060


ΙΧΘΥΣ


« Antworten #35 am: 12. August 2017 20:32 »

Ich weiß nicht ob es meine Ausstrahlung ist, aber heute bei der Anprobe eines weißen Dirndls in einer Filiale der Zillertaler Trachtenwelts bekam ich Komplimente von zwei Kundinnen (für die Damen musste ich mich drehen, damit sie mich von allen Seiten begutachten konnten) und einer Angestellten, nebst Stylingtipps.

(Das Kleid sitzt perfekt und kostete im Sale 39 Euro, inkl. zwei Schürzen.)
Gespeichert

Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben. (Johannes 3,16)
DesigualHarry
Hero Member
*****
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.303



« Antworten #36 am: 12. August 2017 21:45 »

Hallo!

Also mir sticht gleich wieder der Grund dafür direkt ins Auge, dass nach dieser Meinung von Holger, die wohl die Mehrheit der Menschen so teilt, niemals Frieden sein wird.

"...dass sich nicht automatisch das Gute durchsetzt, selbst wenn es so sehr gewünscht wird".

Das Wünschen nach Frieden führt dazu, dass es mehr Kriege gibt. Frieden ist eine Geisteshaltung, die man jederzeit selbst erzeugen kann, indem man friedlich ist. Frieden ist nicht die Leistung einer großen Armee, sondern die Leistung eines jeden friedlebenden einzelnen Menschen innerhalb der Grenzen wo Frieden ist. Wenn der Frieden in mir ist, welchen Sinn macht es Frieden zu Wünschen?

Noch ein Wort zum bewaffneten "Bobby": Es leuchtet selbst mir ein, das in Zeiten wie diesen diese Polizisten lieber eine Waffe bei sich tragen, weil sie ohne Waffe einfach nur Angst haben. Es hat sie aber kein Mensch jemals gelehrt, ihre Geisthaltung zu trainieren und vorbeugend Einzusetzen... Die Waffe ist die Reaktion auf die Gefahr, die verstärkt wieder zurückkommt. Daraufhin wird eine bessere Waffe angeschafft.... Es ist ein ewiger Kreislauf...

Hallo Nico! Freut mich dass du schöne Erlebnisse hattest! Smiley
Gespeichert

Der einzige Sinn meines Daseins besteht in meiner Einzigartigkeit!

Gehe deinen eigenen Weg! Alles andere ist Irrweg!
MAS
Für ein großherziges Forum ohne Ausgrenzung!
Gold Member
*****
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 8.858


Toleranz ist gut, Respekt ist besser!


WWW
« Antworten #37 am: 12. August 2017 22:21 »

Hallo!

Also mir sticht gleich wieder der Grund dafür direkt ins Auge, dass nach dieser Meinung von Holger, die wohl die Mehrheit der Menschen so teilt, niemals Frieden sein wird.

"...dass sich nicht automatisch das Gute durchsetzt, selbst wenn es so sehr gewünscht wird".

Das Wünschen nach Frieden führt dazu, dass es mehr Kriege gibt. Frieden ist eine Geisteshaltung, die man jederzeit selbst erzeugen kann, indem man friedlich ist. Frieden ist nicht die Leistung einer großen Armee, sondern die Leistung eines jeden friedlebenden einzelnen Menschen innerhalb der Grenzen wo Frieden ist. Wenn der Frieden in mir ist, welchen Sinn macht es Frieden zu Wünschen?

Noch ein Wort zum bewaffneten "Bobby": Es leuchtet selbst mir ein, das in Zeiten wie diesen diese Polizisten lieber eine Waffe bei sich tragen, weil sie ohne Waffe einfach nur Angst haben. Es hat sie aber kein Mensch jemals gelehrt, ihre Geisthaltung zu trainieren und vorbeugend Einzusetzen... Die Waffe ist die Reaktion auf die Gefahr, die verstärkt wieder zurückkommt. Daraufhin wird eine bessere Waffe angeschafft.... Es ist ein ewiger Kreislauf...

Hallo Nico! Freut mich dass du schöne Erlebnisse hattest! Smiley


Ich kann damit sehr viel anfangen, Harry, und es erinnert mich an das Dhammapadam: http://www.palikanon.com/khuddaka/dhp/dhp.html#Yamaka

Aber nachdem ein Land, dem der Buddha geraten hat, keine Gewalt zur Verteidigung anzuwenden, von einem bösen Nachbarn überfallen und vernichtet wurde, hat er diesen Rat so nicht mehr erteilt.

Insofern hat auch Holger recht.

LG, Micha
Gespeichert

Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.
rockability
Hero Member
*****
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.387


« Antworten #38 am: 12. August 2017 23:02 »

Das heißt ja nicht, dass Andere im gleichen Resonanzgesetz leben. Und weil Andere nicht im gleichen Resonanzgesetz leben, wie andere, heißt das auch nicht automatisch, selber Gewalt anzuwenden, weil das dann zu deutlich stärkerer Gegengewalt führt. Und sei es nur, dass irgendwann bespielhaft ein Schlägertrupp vor der Tür steht oder wie bei Holger, die Kumpels rangeholt werden. In Holgers Fall war es das Glück, dass der Besoffene nicht mit mehr Betrunkenen unterwegs war, die ihn zur Hilfe eilen hätten können.
Gespeichert
MAS
Für ein großherziges Forum ohne Ausgrenzung!
Gold Member
*****
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 8.858


Toleranz ist gut, Respekt ist besser!


WWW
« Antworten #39 am: 12. August 2017 23:48 »

Das heißt ja nicht, dass Andere im gleichen Resonanzgesetz leben. Und weil Andere nicht im gleichen Resonanzgesetz leben, wie andere, heißt das auch nicht automatisch, selber Gewalt anzuwenden, weil das dann zu deutlich stärkerer Gegengewalt führt. Und sei es nur, dass irgendwann bespielhaft ein Schlägertrupp vor der Tür steht oder wie bei Holger, die Kumpels rangeholt werden. In Holgers Fall war es das Glück, dass der Besoffene nicht mit mehr Betrunkenen unterwegs war, die ihn zur Hilfe eilen hätten können.

Wettrüsten nennt man das wohl!

LG, Micha
Gespeichert

Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.
DesigualHarry
Hero Member
*****
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.303



« Antworten #40 am: 13. August 2017 00:48 »

Hallo Michael!

Wenn deine Geschichte mit dem Buddha richtig ist, glaub ich dir das sofort. Der Fehler lag darin, dass Buddha dem Land geraten hat keine Gewalt zur Verteidigung anzuwenden... Er geht mit diesem Satz schon davon aus, dass sie sich Verteidigen müssen. Der Buddha hat anscheinend, wenn das die ganze Geschichte ist, nichts davon erwähnt dass sie keine Verteidigung brauchen, weil sie niemand angreifen wird. Er hat sie mit diesem Rat dem Feind praktisch Ausgeliefert...Mit was sollten sie sich Verteidigen wenn sie keine Gewalt anwenden dürfen?...Beten ist keine Verteidigung sondern das Eingeständnis von Angst. Die Angreifer hatten sehr leichtes Spiel...

Wie schon vorher erwähnt: wenn man sich mit Verteidigung beschäftigt, muss man bereit sein sie zu gebrauchen...

Ich habe im übrigen mal in deinen Link reingeschaut, und ich muss sagen die benutzen da ziemlich unschöne Worte. Für mich klingt das eher nach strenger Religion oder gar Sekte.
« Letzte Änderung: 13. August 2017 00:58 von DesigualHarry » Gespeichert

Der einzige Sinn meines Daseins besteht in meiner Einzigartigkeit!

Gehe deinen eigenen Weg! Alles andere ist Irrweg!
MAS
Für ein großherziges Forum ohne Ausgrenzung!
Gold Member
*****
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 8.858


Toleranz ist gut, Respekt ist besser!


WWW
« Antworten #41 am: 13. August 2017 00:58 »

Hallo Michael!

Wenn deine Geschichte mit dem Buddha richtig ist, glaub ich dir das sofort. Der Fehler lag darin, dass Buddha dem Land geraten hat keine Gewalt zur Verteidigung anzuwenden... Er geht mit diesem Satz schon davon aus, dass sie sich Verteidigen müssen. Der Buddha hat anscheinend, wenn das die ganze Geschichte ist, nichts davon erwähnt dass sie keine Verteidigung brauchen, weil sie niemand angreifen wird. Er hat sie mit diesem Rat dem Feind praktisch Ausgeliefert...Mit was sollten sie sich Verteidigen wenn sie keine Gewalt anwenden dürfen?...Beten ist keine Verteidigung sondern das Eingeständnis von Angst. Die Angreifer hätten sehr leichtes Spiel...

Wie schon vorher erwähnt: wenn man sich mit Verteidigung beschäftigt, muss man bereit sein sie zu gebrauchen...

Ich habe im übrigen mal in deinen Link reingeschaut, und ich muss sagen die benutzen da ziemlich unschöne Worte. Für mich klingt das eher nach strenger Religion oder gar Sekte.

Der Buddhismus ist schon eine strenge Religion, wenn man ihn streng nimmt.

Radikaler Frieden ist nicht mal eben locker im Hier und Jetzt abhängen.

Ob das dan unschön ist, ist Ansichtssache.

LG, Micha
Gespeichert

Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.
DesigualHarry
Hero Member
*****
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.303



« Antworten #42 am: 13. August 2017 01:08 »

Ja schon, lieber Michael, aber wundert dich dann noch dass auch diese Menschen mit Verbrechen zu tun haben? Was wird wohl einem zuteil werden, wenn man eine strenge Religion praktiziert! Erwartet man da wunderschöne gute und sanftmütige Engel? glaub ich kaum. Und Radikaler Frieden hat nach meinem Verständnis nichts mit dem Frieden zu tun, den wir uns hier alle so Wünschen.
Gespeichert

Der einzige Sinn meines Daseins besteht in meiner Einzigartigkeit!

Gehe deinen eigenen Weg! Alles andere ist Irrweg!
MAS
Für ein großherziges Forum ohne Ausgrenzung!
Gold Member
*****
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 8.858


Toleranz ist gut, Respekt ist besser!


WWW
« Antworten #43 am: 13. August 2017 09:07 »

Ja schon, lieber Michael, aber wundert dich dann noch dass auch diese Menschen mit Verbrechen zu tun haben? Was wird wohl einem zuteil werden, wenn man eine strenge Religion praktiziert! Erwartet man da wunderschöne gute und sanftmütige Engel? glaub ich kaum. Und Radikaler Frieden hat nach meinem Verständnis nichts mit dem Frieden zu tun, den wir uns hier alle so Wünschen.

Lieber Harry,

jeder Mensch geht von anderen Startbedingungen aus. Ich persönlich habe jedenfalls vom Buddhismus für meine Entwicklung sehr viel profitiert.

Und "radikalem Frieden" verstehe ich dabei einen Frieden, der bis an die Wurzeln reicht, der also unerschüttlerich alles durchdringt. Auch buddhistische Mönche haben diesen Frieden nicht unbedingt realisiert. Aber die buddhistischen Übungen sind trotzdem gut und hilfreich, sich in dieser Richtung weiterzuentwickeln. Das ist zumindest meine Erfahrung. Und gerade das Dhammapadam ist da sehr hilfreich.

LG, Micha
Gespeichert

Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.
Holger Haehle
Hero Member
*****
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 808


« Antworten #44 am: 13. August 2017 09:16 »

Lieber Nico, den Begriff Bifurkation hatte ich in Klammern hinter Zweiteilung gesetzt. Damit war doch klar, das er der Fachbegriff für Zweiteilung ist. Welche weiteren Erklärungen hast du vermisst? Die englische Übersetzung von Zweiteilung lautet übrigens bifurcation. Dort ist es die ganz normale Bezeichnung.

Sich belesen und auch wissenschaftliche Quellen zu nutzen, das habe ich vor kurzem erst an dich gerichtet geschrieben, dient dazu Unsicherheit zu beseitigen. Sonst traue ich mir keine eigene Meinung zu, denn ich könnte mangels besseren Wissens falsch liegen. Ich will aber nicht mit vollmundigen aber unbewiesenen Behauptungen voll daneben liegen und die Leute vollmüllen. Das würde mich nicht nur angreifbar, sondern auch zum Lügner machen. Besonderes letzteres gefällt mir gar nicht.

Interessant wie du Unsicherheit in Dominanz verwandelst. Interpretierst du objektiv und unvoreingenommen was du siehst, oder suchst du nach Bestätigung deiner Gefühle?
« Letzte Änderung: 13. August 2017 09:46 von Holger Haehle » Gespeichert

Seiten: 1 2 [3] 4 5 ... 7 |   Nach oben
Drucken
Rockmode.de  |  Forum  |  Röcke und mehr...  |  Erfahrungsberichte  |  Thema: Mach kaputt was dich kaputt macht!
Gehe zu: