Männerkleidung: aktuelle Trends in der Herrenmode
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18. Dezember 2017 19:20
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Autor Thema: Männerkleidung: aktuelle Trends in der Herrenmode  (Gelesen 504 mal)
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rockability
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« am: 09. Oktober 2017 22:43 »

Jetzt werden sicherlich einige bei der Überschrift wieder gähnen, "Nicht schon wieder. Kennen wir doch alles schon." weil sie zu scheinen wissen was kommt...aber.

Über die Frauentendenzen in der Männerkleidung

Männer in Spitzstoffen, engen Hosen, mit hohen Absätzen sind nicht nur auf den modernen Gay Paraden üblich. Diese Trends gab es bereits vor sehr langer Zeit bei der Männerkleidung. Also was wird einem daraus bewusst? Männerkleidung ist heute ziemlich eingeschränkt.

Die Vertreter des starken Geschlechts können das Mittelmaß sehr schwer finden.

Man läuft entweder die Gefahr, dass man für zu altmodisch oder verkrampft gehalten wird, oder dass deren sexuelle Orientierung in Frage gestellt wird. Ist das nicht irgendwie diskriminierend?

Wie weiblich ist die aktuelle Männermode?
https://freshideen.com/trends/maennerkleidung.html
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Nach sorgfältiger Abwägung und langer Überlegung, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Transsexualismus ein kulturell-psychologisches Phänomen ist.
Barefoot-Joe
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« Antworten #1 am: 10. Oktober 2017 00:27 »

Das Problem dabei ist imho, dass der vorgestellten "femininen Männermode" schlicht die Normalität und Alltagstauglichkeit fehlt. Es sind ja auch primär Bilder vom Laufsteg, die so nie auf die Straße kommen und daraus läßt sich nur schwer ein Trend erzeugen.

Zitat
Die Vertreter des starken Geschlechts können das Mittelmaß sehr schwer finden.

Das trifft es wohl ziemlich gut - weil eben kein Mittelmaß da ist. Das müssen wir schon selbst erschaffen.

Zitat
Man läuft entweder die Gefahr, dass man für zu altmodisch oder verkrampft gehalten wird, oder dass deren sexuelle Orientierung in Frage gestellt wird. Ist das nicht irgendwie diskriminierend?

In gewissem Sinne schon, aber die Gesellschaft muss eben erst noch lernen, dass die sexuelle Orientierung nichts mit der Kleidung zu tun hat. Bis dahin muss es den Mutigen unter den Männern einfach schnuppe sein, wofür man sie hält.

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Zwurg
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« Antworten #2 am: 10. Oktober 2017 12:48 »

Also die Kleider finde ich viel zu kurz. Wenn da der Zipfel aus der Unterhose rutscht hängt er unten raus. Wink
Für mich wären die eher was wenn der Rocksaum sich mindetens an der Unterseite der Kniescheibe orientieren würde. Und dazu bräuchte man auch ein geeignetes Jackett oder Gehrock.
Obwohl ich Farbe schon mag, erscheinen mir die all zu bunten Klamotten schon Zweifelhaft.
Wenn es diese Klamotten vor 30 Jahren gegeben hätte, dann hätte ich sie wahrscheinlich gekauft. Ich trug damals (als Don Johnson Fan) ohnehin gelbe Bundfaltenhosen, hellblaue Sakkos und bunte T-Shirts dazu. Wenn es heiß war tug ich gemusterete Boxershorts als kurze Hosen.
Eine hellgrüne Leggins zu weiten Pullis hab ich in den 90igern tatsächlich so ähnlich getragen.
Für den Altrosa Anzug könnte ich mich schon erwärmen, dazu ein weißes oder schwarzes Hemd. Übrigens trug auch der in diesem Jahr verstorbene König von Thailand gerne rosa Sakkos.
Die schwarzen Sachen von Alexander McQueen finde ich auch cool.
Man wird halt älter und ich glaub es ist vollkommen normal das man sich mit 5o andere Klamotten aussucht als mit 20.
Oder?
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rockability
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« Antworten #3 am: 10. Oktober 2017 13:52 »

Also die Kleider finde ich viel zu kurz. Wenn da der Zipfel aus der Unterhose rutscht hängt er unten raus. Wink
Das ist das Grundproblem, was Männer mit sich rumschleppen, aber auch den Männern von Frauen immer mal wieder vorgeworfen wird, warum sie keine Röcke oder Kleider tragen dürfen. Und lange Röcke sind ja selbst Frauen zu omamäßig. Röcke und Kleider sind dazu da, um die Beine so nackt wie möglich zu zeigen. Darum sind die Männerbuxen auch bis über die Knie, obwohl bei Hosen kein Zumperl unten raus hängen kann.
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Zwurg
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« Antworten #4 am: 10. Oktober 2017 14:16 »

Ob ich mich jemals mit einem Spitzenoverall auf die Straße trauen würde...Obwohl ich eine ähnliche Kleidung in einem SF Roman, den ich mit 15 verfasst habe, so ähnlich beschrieben habe.

Und violetter Trainingsanzug geht gar nicht. Finde ich.

Diese Kombi aus dem roten, schwarz gepunktetem Stoff, sieht für mich mehr nach Schlafanzug aus. Und ich hab schönere Schlafanzüge.

Die beigen Mäntel könnte ich mir ja schon vorstellen.
« Letzte Änderung: 10. Oktober 2017 14:22 von Zwurg » Gespeichert

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« Antworten #5 am: 10. Oktober 2017 14:46 »

Ich meinte die Länge der Röcke und die ständige Angst vor dem eigenen Geschlechtsteil, weil die Form oder was auch immer? als anstößig gilt.
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manfred58
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« Antworten #6 am: 10. Oktober 2017 19:20 »





In gewissem Sinne schon, aber die Gesellschaft muss eben erst noch lernen, dass die sexuelle Orientierung nichts mit der Kleidung zu tun hat. Bis dahin muss es den Mutigen unter den Männern einfach schnuppe sein, wofür man sie hält.



Stimmt genau .Ob die Gesellschaft das aber lernt, ist fraglich.Mir ist es ziemlich schnuppe aber ihr glaubt nicht wie viel Freude man Der"Gesellschaft " machen kann wenn man Beispielsweise eine rosa Bomberjacke trägt Grin
Rock ist da harmlos . Je nach dem wo man damit auftaucht spielt man mit seiner Gesundheit.
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« Antworten #7 am: 10. Oktober 2017 19:34 »

Ich glaub, dass das weniger am Rosa liegt, Männer tragen auch rosanene Hemden, ohne dass es jemanden groß juckt. Bomberjacken sind aber urst-männlich belegt und dazu Rosa ist ein gewaltiger Bruch im Verständnis dieses militärischen Kleidungsstück, das ja auch oft mit rauhen Nazischlägern verbunden ist, war.
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Zwurg
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« Antworten #8 am: 10. Oktober 2017 20:33 »

Zur Rosa:
Rosa galt ja ja früher (Mittelalter) als Farbe junger Männer, denn dir oten Klamotten trugen die Männer (die es sich leisten konnten) und die ausgewaschenengebrauchten Kleider bekamen dann die jungen Männer.

Während blau ja von früher her als weibliche Farbe galt.

Wann und warum sich das Ganze umgedreht hat weiß ich nicht. Vielleicht ist da jemand gebildeter als ich.
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« Antworten #9 am: 10. Oktober 2017 23:17 »

Rot war die Farbe der Könige (nicht die Farbe des Krieges, wie oft behauptet. Adelige zogen nicht in den Krieg. nur der kleine dumme Söldner) und symbolisierte Macht.
Kinder trugen natürlich nicht die Kleidung der Erwachsenen auf, aber Kindersachen wurden aufgetragen und die roten Gewänder in der Adelsfamilie verloren früher deutlich eher die Farbe als heute. Ein ausgewaschenes Rot wird dann zum Rosa. Aber Rosa galt früher auch als temperamentvoller und daher passender für einen Jungen als das neutrale Blau für ein Mädchen. Zumal man bis ins Mittelalter für die Farbe Blau keinen Namen hatte und die Menschen psychologisch kein Blau sehen konnten. Vgl. mit Homosexualität, die bei den Habsburgern ua. nicht unüblich gewesen ist, aber dafür keinen Namen hatte und damit auch ned anstößig gewesen ist oder überhaupt erst viel später davon berichtet werden konnte, als Hirschfeld einen Begriff dafür geschaffen hatte. Das Blau für Jungen hat sich dann in den 40ern mit dem aufkommen der Blau-weiß gestreiften Matrosenanzüge durchgesetzt, die dann auch in der Arbeitskleidung übernommen wurde. Siehe Blaumann.
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« Antworten #10 am: 10. Oktober 2017 23:34 »

Rot war die Farbe der Könige (nicht die Farbe des Krieges, wie oft behauptet. Adelige zogen nicht in den Krieg. nur der kleine dumme Söldner) und symbolisierte Macht.

Ach so, dann flog die Kugel, die König Gustav Adolf II. angeblich auf dem Schlachtfeld traf wahrscheinlich in Wahrheit in sein Wohnzimmer.  Grin

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« Antworten #11 am: 11. Oktober 2017 02:01 »

Das waren ja Fürsten, die ihre Gefährten angeführt haben. Im Gegensatz zu den Erdferkeln, wurde auf den Königen immer acht gegeben, dass ihnen so gut wie nichts passiert. Das ihm eine Kugel getroffen hat, sind genauso unglückliche Umstände, wie Moritz von Sachsens Tod, der von einem Schwert oder Lanze? getroffen wurde.
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« Antworten #12 am: 11. Oktober 2017 07:57 »

Das waren ja Fürsten, die ihre Gefährten angeführt haben. Im Gegensatz zu den Erdferkeln, wurde auf den Königen immer acht gegeben, dass ihnen so gut wie nichts passiert. Das ihm eine Kugel getroffen hat, sind genauso unglückliche Umstände, wie Moritz von Sachsens Tod, der von einem Schwert oder Lanze? getroffen wurde.

Gustav-Adolf II. war König von Schweden.

Für die meisten Könige hast Du aber wohl recht, die trugen Manschetten.

LG, Micha
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