Wie sich das Rockthema in der Partnerschaft ändert.
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19. September 2018 20:52
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Autor Thema: Wie sich das Rockthema in der Partnerschaft ändert.  (Gelesen 4361 mal)
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franco
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Schön hier zu sein!


« Antworten #15 am: 12. Januar 2018 11:44 »

Rocktragen in der Partnerschaft ist ein schwieriges, aber lösbares Thema!

Meine Erfahrung ist: Es geht oft, aber leider nicht immer und überall. Ein gemeinsamer Besuch in der Stadt ist kein Problem. Ein Verwandtenbesuch im Normalfall auch nicht. Beim Weihnachtsbesuch hört der Spaß dann aber leider auf. Zu konservativ sind die Wertvorstellungen über "das Fest"!

Da habe ich dann buchstäblich "die Hosen" anzuhaben!

Gelegentlich kommen auch Anlässe, wo ich in Begleitung meiner Holden freiwillig auf den Rock verzichte. Meistens trägt sie dann aber auch keinen!
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"Ja, ich kann! - sogar im Rock!"
Barefoot-Joe
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« Antworten #16 am: 12. Januar 2018 13:19 »

Ich las gerade:

Zitat
Gelegentlich kommen auch Anlässe, wo ich in Begleitung meiner Hoden freiwillig auf den Rock verzichte.

m( Dumeinegüte.... Wink
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Normality is a paved road: it’s comfortable to walk, but no flowers grow. - Vincent van Gogh
cephalus
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« Antworten #17 am: 15. Januar 2018 13:49 »

Ich habe den Thread geteilt,
zu Röcken und Beerdigungen geht’s da lang: http://www.rockmode.de/index.php?topic=6728.0

Hier geht’s weiter mit der Frage, wie sich das Rocktragen im Laufe einer Partnerschaft verändert.

GV
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« Antworten #18 am: 15. Januar 2018 16:34 »

Ich habe den Thread geteilt,
zu Röcken und Beerdigungen geht’s da lang: http://www.rockmode.de/index.php?topic=6728.0

Hier geht’s weiter mit der Frage, wie sich das Rocktragen im Laufe einer Partnerschaft verändert.

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Skirtedman
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« Antworten #19 am: 23. Januar 2018 04:30 »

Hallo,

ich sehe das schon auch wie ihr. Vielleicht bin ich noch nicht mutig genug für ein Outing im nahen Umfeld. Dort, wo ich mich unerkannt fühle, bewege ich mich auch frei mit Rock.
...
... muss ja nicht für immer sein.

LG hohenlohe74

Na, dann komm doch nach Heidelberg, wenn wir uns da mit mehreren treffen. Deinem Nick nach scheinst Du´s nicht allzu weit zu haben, dort hin zu kommen, aber weit genug, um nicht grade der besten Freundin Deiner Schwiegermutter in die Arme zu laufen... Wink
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« Antworten #20 am: 23. Januar 2018 04:36 »

Kilt und Sweatkleid mit Leggins oder blickdichter Strumpfhose gehen immer, wenn es gewagter wird, dann würde sie wahrscheinlich nicht mehr mit mir auf die Straße gehen.

Siehste, mit Kilt oder mit Kleid oder mit Strumpfhose - da wäre meine Ex nie und nimmer mit mir auf die Straße gegangen. Da sieht man mal - so unterschiedlich sind die Frauen!

Verbieten würden wir uns eh nichts gegenseitig, denn dazu hätte auch keiner das Recht, nur Wünsche sind erlaubt.
Grüße von MiT

Siehste, so unterschiedlich sind Partnerschaften. Da können sich viele Paare noch eine dicke Scheibe bei Euch abschneiden. Meistens wird das verbal vielleicht sogar noch derart beteuert, die Praxis sieht dann oft aber anders aus.
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« Antworten #21 am: 23. Januar 2018 04:57 »

Und auch die homosexuelle Schublade, in die man hin und wieder gesteckt wird, fällt weg, wenn man in Gesellschaft einer Frau unterwegs ist.

Na, sag das nicht. Freilich, man fühlt sich selbst "besser verstanden" in Begleitung einer Frau. Aber für externe Betrachter gibt es auch durchaus den Assoziationsweg der "besten Freundin", selbst wenn Händchenhalten oder anderes Poussieren praktiziert wird.

In erster Linie, leider kann man das wie eine Anklage interpretieren, ist aber eine Feststellung, die sich immer wieder bestätigt hat, liegt es in erster Linie an der Dich begleitenden Frau. Sie steht fast mehr unter Beobachtung als Du. Und wenn sie nicht mit einer Portion Selbstvertrauen ausgestattet ist, untergraben die Signale, die von ihr unbewusst ausgehen (oder vielleicht sogar bewusst), wieder die Gesamtwahrnehmung und die Schubladen locken, gezogen zu werden.

Aber genug der Einwände. Generell in der Tendenz stimmt das natürlich.

Nach einigen Partnerinnen, die mein Rocktragen eher abgelehnt oder nur in ihrer Abwesenheit geduldet haben, ist es jetzt so, wie es sein soll: Ich habe eine Partnerin, die meinen Bekleidungsgeschmack in vollem Umfang akzeptiert. Es macht wirklich sehr viel Spaß, wenn wir beide rocktragenderweise spazieren gehen oder auch ins Theater oder in die Stadt...

Das ist gut so. Meine (so gut wie) letzte Affäre meinte: "Du kannst anziehen, was Du willst. Nur gepflegt muss es sein." (Zu letztem Satz gab es überhaupt keine Veranlassung, das war lediglich die einzige Einschränkung, die sie zur Bedingung machte.) So muss es sein. Trotzdem hab ich ihr den Laufpass gegeben. Es gibt halt noch mehr Aspekte im Miteinander als nur Kleidung.
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ΙΧΘΥΣ


« Antworten #22 am: 23. Januar 2018 07:30 »

Es gibt halt noch mehr Aspekte im Miteinander als nur Kleidung.
Wenn die wirklich wichtigen Dinge in einer Partnerschaft (Liebe, Treue, Verlässlichkeit, Respekt, Wertschätzung, Achtung etc.) stimmen, spielt Kleidung keine oder nur eine ganz geringe Rolle.

Diese Aspekte in einer Partnerschaft sind unseren Augen verborgen.

LG
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Ludwig Wilhem
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« Antworten #23 am: 23. Januar 2018 09:02 »

Hallo
so sieht es auch bei mir aus, normale Cord- und Jeansröcke sind für meine Frau kein Problem mehr. Trage ich Kleider ist es nicht immer ganz leicht, sie zu überzeugen, dass das Kleid mit steht. Zweimal war ich auch im Theater in einem schönen Kleid und niemand nahm Notiz von uns - es geht, aber leider keine Normalität.
GRuß Ludwig
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Ludwig

Ich trage Röcke oder Kleider gerne, das Geschlecht spielt keine Rolle.
Morle
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« Antworten #24 am: 24. Januar 2018 00:00 »

Das Eis war dann schnell gebrochen, nachdem mich eine Frau zum Tee trinken eingeladen und meine
Beine bewunderte.
Danach hat meine Frau mich nicht mehr aus den Augen gelassen. War ihr zu gefährlich.
Das ist Liebe.



Hallo Berliner,
Ich könnte mich wegschmeißen, so genial finde ich aufgrund der beschriebenen Situation die 180 Grad-Wendung deiner Holden, egal ob aus höherer Einsicht oder pragmatischen Erwägungen... Herzlichen Glückwunsch!
Gruß,
Morle
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hirti
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rockt.


« Antworten #25 am: 27. Juli 2018 07:03 »

Hallo Leute!

Ich sehe gerade dass ich bald mein 15-jähriges Jubiläum hier im Forum habe!
Sind doch ein paar Jahre, seit meine Vorliebe für Röcke und weibliche Kleidung zum Thema in unserer Partnerschaft geworden ist.

Von mir werdet ihr keine Revoluzer Story hören in denen meine Frau ihre Meinung 180° gedreht hat, nicht heute und ziemlich sicher auch nicht in vielen Jahren. Sie ist nun mal nicht der Typ schriller Vogel der gerne auffällt und möchte nicht dass jemand schlecht über Mitglieder ihrer Familie spricht. Daher sind wir übereingekommen dass ich meine weiblichen Outfits von unserem persönlichen Umfeld und unserer Familie fern halte.
Sie weiß aber dass ich die Sachen gern trage und die feminine Seite ein Teil von mir ist, ist nicht begeistert, aber akzeptiert es. Da ich öfter auf Dienstreisen bin, habe ich trotzdem Gelegenheiten, meine Outfits und meine Freude daran nach Außen zu tragen und so wie es ist, passt das für uns beide.

lg
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« Antworten #26 am: 27. Juli 2018 08:07 »

Hallo Leute!

Ich sehe gerade dass ich bald mein 15-jähriges Jubiläum hier im Forum habe!
Sind doch ein paar Jahre, seit meine Vorliebe für Röcke und weibliche Kleidung zum Thema in unserer Partnerschaft geworden ist.

Von mir werdet ihr keine Revoluzer Story hören in denen meine Frau ihre Meinung 180° gedreht hat, nicht heute und ziemlich sicher auch nicht in vielen Jahren. Sie ist nun mal nicht der Typ schriller Vogel der gerne auffällt und möchte nicht dass jemand schlecht über Mitglieder ihrer Familie spricht. Daher sind wir übereingekommen dass ich meine weiblichen Outfits von unserem persönlichen Umfeld und unserer Familie fern halte.
Sie weiß aber dass ich die Sachen gern trage und die feminine Seite ein Teil von mir ist, ist nicht begeistert, aber akzeptiert es. Da ich öfter auf Dienstreisen bin, habe ich trotzdem Gelegenheiten, meine Outfits und meine Freude daran nach Außen zu tragen und so wie es ist, passt das für uns beide.

lg

Lieber Hirti,

besonders schade finde ich, dass sie meint, Deine Kleidungsvorliebe könnte ein Anlass sein, schlecht über die Familie zu reden. Da ist sie ja nicht alleine mit dieser Vortstellung, sondern diese Art von Sexismus ist weit verbreitet. Eigentilch sollte doch eher er ein Grund sein, schlecht über jemanden zu reden, wenn man überhaupt meint, schlecht über jemanden reden zu müssen.

Aber dennoch: Gratualation zum 15. Jahrestag!

LG, Micha
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« Antworten #27 am: 27. Juli 2018 10:19 »

Da ist sie ja nicht alleine mit dieser Vortstellung, sondern diese Art von Sexismus ist weit verbreitet.
LG, Micha

Wow! Ich bin gerade erstaunt über mich selbst, dass selbst ich mir wohl im Kopf verboten hätte, soweit zu denken. Aber, Micha, Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen: In der Tat, das ist Sexismus!

Und ich wette, ganz viele Frauen würden auf diesen Vorwurf antworten: "Aber das ist was anderes", und auf Nachfrage dann gepaart mit ganz vielen Argumenten, warum dies was anderes sei. Und in der Tat, ist Sexismus etwas, das jenes Geschlecht, an dem der Sexismus ausgeübt wird, das selber unterstützt? Und ich denke ja, weil im Begriff des Sexismus sich bisher nur im Täter-Opfer-Schema auf den Mann bezogen wurde als Täter und gleichgeschlechtlicher Sexismus nie definiert wurde und es ihn aber trotzdem gibt (hinter dem sich der gegengeschlechtliche Sexismus auch noch gut verstecken kann).
« Letzte Änderung: 27. Juli 2018 10:21 von Skirtedman » Gespeichert
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« Antworten #28 am: 27. Juli 2018 10:38 »

Da ist sie ja nicht alleine mit dieser Vortstellung, sondern diese Art von Sexismus ist weit verbreitet.
LG, Micha

Wow! Ich bin gerade erstaunt über mich selbst, dass selbst ich mir wohl im Kopf verboten hätte, soweit zu denken. Aber, Micha, Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen: In der Tat, das ist Sexismus!

Und ich wette, ganz viele Frauen würden auf diesen Vorwurf antworten: "Aber das ist was anderes", und auf Nachfrage dann gepaart mit ganz vielen Argumenten, warum dies was anderes sei. Und in der Tat, ist Sexismus etwas, das jenes Geschlecht, an dem der Sexismus ausgeübt wird, das selber unterstützt? Und ich denke ja, weil im Begriff des Sexismus sich bisher nur im Täter-Opfer-Schema auf den Mann bezogen wurde als Täter und gleichgeschlechtlicher Sexismus nie definiert wurde und es ihn aber trotzdem gibt (hinter dem sich der gegengeschlechtliche Sexismus auch noch gut verstecken kann).

Ja, was soll es sonst sein: Sexismus oder sexuelle Diskriminierung.

Das Männer sich hier selbst und gegenseitig diskriminieren ist das besonders Merkwürdige an diesem Sexismus.

LG, Micha
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ΙΧΘΥΣ


« Antworten #29 am: 27. Juli 2018 10:50 »

Wenn ein Mensch gleich welchen Geschlechts von anderen Menschen alleine wegen seines Geschlechts angegriffen wird, ist das Sexismus. Und das geht innerhalb der Geschlechter und geschlechterübergreifend, da gibt es keinen qualitativen Unterschied.

Gleichberechtigung pur sozusagen. Aber nicht so, wie wir es haben wollen.
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Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben. (Johannes 3,16)

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