Warum Männer keine Kleider und Röcke tragen dürfen
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20. Oktober 2018 00:47
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Autor Thema: Warum Männer keine Kleider und Röcke tragen dürfen  (Gelesen 1804 mal)
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Ludwig Wilhem
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« am: 13. Mai 2018 22:45 »

Hallo
folgender Link erklärt unser Problem, warum unser Röcke und Kleidertragen so wenig Resonanz findet. Leider habe ich über den Autor nichts vernünftiges gefunden, aber was er schreibt, dürft leider auf viele Menschen in unserer Gesellschaft zutreffen.
Ich kann seine Ansicht überhaupt nicht teilen.
https://de.scribd.com/doc/72180837/Warum-Manner-keine-Kleider-und-Rocke-tragen-durfen
Was sagt ihr dazu?
Gruß Ludwig
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Ludwig

Ich trage Röcke oder Kleider gerne, das Geschlecht spielt keine Rolle.
high4all
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ΙΧΘΥΣ


« Antworten #1 am: 14. Mai 2018 06:25 »

Ein herrlicher Artikel, bei dem ich aus dem Schmunzeln nicht herauskomme. Ironie vom Feinsten! Grin Grin Grin Grin Grin Grin
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Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben. (Johannes 3,16)
MAS
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WWW
« Antworten #2 am: 14. Mai 2018 08:11 »

Klasse! Dieser Christoph Wahner versteht sich auf Ironie. Er schreibt, was tatsächlich einige denken und übertreibt es maßlos, um denen, die so denken, einen verzerrten Spiegel vorzuhalten. Nur: Ob die das kapieren?

LG, Micha
« Letzte Änderung: 14. Mai 2018 08:11 von MAS » Gespeichert

Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

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cephalus
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« Antworten #3 am: 14. Mai 2018 08:37 »

Tja, ganz nett...
Aber ehrlich gesagt finde ich den Text selbst für Ironie etwas überzogen. Ein bisschen feiner, subtiler und bissiger wäre mehr nach meinem Geschmack - nur vielleicht kapiert's dann nicht mehr jeder Roll Eyes
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Petrullo
Grünschnabel

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« Antworten #4 am: 14. Mai 2018 09:02 »

Hier die richtige Geschichte
https://www.unibas.ch/de/Forschung/Uni-Nova/Uni-Nova-115/Uni-Nova-115-Roecke.html

Das ist der Grund.
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MAS
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« Antworten #5 am: 14. Mai 2018 10:12 »

Danke für den Link, Petrullo!

Inhaltlich ist das nicht neu, aber schön auf den Punkt gebracht!

Und nun können wir weiterdenken: Der Mann ist heute nicht mehr das Maß des Menschseins und die Frau nicht mehr nur "das Andere", sondern beide Geschlechter sind - zwar einerseits noch nicht und zum kleineren Teil schon nicht mehr - gleichberechtigt. Und die Vorstellung, dass es mehr als zwei Geschlechteridenitäten gibt, greift auch immer mehr um sich, trotz allem Widerstand dagegen. Ergo: Die Bedingungen für Röcke auch als Männerkleidung sind gut. Und wir merken es ja auch im Alltag, dass wir in Röcken kaum noch blöd angemacht werden, sondern normalerweise genau so freundlich behandelt werden wie in Hosen, oft sogar freundlicher.

LG, Micha
« Letzte Änderung: 14. Mai 2018 11:23 von MAS » Gespeichert

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GregorM
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Die meisten nennen meine Röcke Kilts


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« Antworten #6 am: 14. Mai 2018 10:37 »

Und wir merken es ja auch im Alltag, dass wir in Röcken kaum noch blöd angemacht werden, sondern normalerweise genau so freundlich behandelt werden wir in Hosen, oft sogar freundlicher.


Zustimmung.

Gruß
Gregor
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Ein Rock ist ein Rock, und ein Mann ist ein Mann. Ein Mann im Rock ist ein Mann im Rock.
Ludwig Wilhem
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« Antworten #7 am: 14. Mai 2018 11:32 »

Hallo Petrula
danke für den Link, der unser Problem sachlich erklärt. Mein Link zu Christoph Warner hinterläßt bei mir Fragezeichen, ob das Geschriebene wirklich Ironie ist oder nicht doch die Meinung vieler Menschen. Bei mir kam es ernst rüber. Daher glaube ich, haben wir noch einen längeren Weg vor uns, bis es normal ist, dass Männer Rock oder Kleider tragen wie es vor 300 Jahren normal war. Also sollten wir uns weiter engagieren auf diesen Weg.
Gruß Ludwig
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Ludwig

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MAS
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« Antworten #8 am: 14. Mai 2018 11:35 »

Hallo Petrula
danke für den Link, der unser Problem sachlich erklärt. Mein Link zu Christoph Warner hinterläßt bei mir Fragezeichen, ob das Geschriebene wirklich Ironie ist oder nicht doch die Meinung vieler Menschen. Bei mir kam es ernst rüber. Daher glaube ich, haben wir noch einen längeren Weg vor uns, bis es normal ist, dass Männer Rock oder Kleider tragen wie es vor 300 Jahren normal war. Also sollten wir uns weiter engagieren auf diesen Weg.
Gruß Ludwig

Lieber Ludwig,

wer würde schon ernsthaft behaupten, dass die Schotten alle schwul seien und zu geizig, sich Hosen zu kaufen? Für den Preis eines Kilts bekommst Du drei bis fünf Hosen.
Allein schon daran sieht man, wie ironisch der Text gemeint ist.

LG, Micha
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ΙΧΘΥΣ


« Antworten #9 am: 14. Mai 2018 15:23 »

Hallo Petrula
danke für den Link, der unser Problem sachlich erklärt. Mein Link zu Christoph Warner hinterläßt bei mir Fragezeichen, ob das Geschriebene wirklich Ironie ist oder nicht doch die Meinung vieler Menschen. Bei mir kam es ernst rüber. Daher glaube ich, haben wir noch einen längeren Weg vor uns, bis es normal ist, dass Männer Rock oder Kleider tragen wie es vor 300 Jahren normal war. Also sollten wir uns weiter engagieren auf diesen Weg.
Gruß Ludwig
Für mich ist das Tragen von Röcken nicht alleine eine Frage der Mode oder Bequemlichkeit, sondern ein Zeichen gegen das patriarchalische Gesellschaftsystem, in dem ein Geschlecht über das andere Geschlecht herrscht.
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Holger Haehle
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« Antworten #10 am: 14. Mai 2018 17:02 »

Ja danke Petrullo,

für den Link von Dr. Michela Seggiani. Andererseits ist dieser Link hier schon tausendmal gebracht worden. Es ist das Dilemma dieser Seite, das gute Beiträge und Links in Vergessenheit geraten, wenn sie nicht mehr aktuell sind. Wer es genauer wissen will, kann auch bei Prof. Barbara Vinken nachlesen (Angezogen - Das Geheimnis der Mode). Auch dieser Tip befindet sich mehrmals im Archiv von rockmode.

B.-J. hat einige interessante Aspekte eingeworfen zur Frage warum Rockträger von Frauen besser angenommen werden als von Männern. Aber die Kulturanthropologie, Psychologie, Soziologie etc. haben sich damit auch schon beschäftigt. Erste Arbeiten dazu stammen vom Freud-Schüler Fluegel. Kernpunkt sind die immer noch wirksamen Strukturen der bürgerlichen Umwälzungen des 18./19. Jahrhunderts (ach ja, und der von Hajo vor kurzem erwähnte Crossdresser aus Neuseeland schreibt auch darüber). Die Konnotation, dass die Hose männlich ist, wurde durch die Frauenbewegung aufgehoben. Die Konnotation, dass ein Rock weiblich ist besteht weiterhin. Es ist an uns das zu ändern.

Fight for your right!
« Letzte Änderung: 14. Mai 2018 17:17 von Holger Haehle » Gespeichert
JJSW
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real men wear skirts


« Antworten #11 am: 14. Mai 2018 18:28 »

Hmmm, ich hab wieder das ganze verlängerte Wochenende Röcke und zeitweilig auch Kleider getragen.
Keiner hat mich daran gehindert. Kämpfen mußte ich nicht.
Ich darf Roll Eyes

Grüßle
Jürgen
« Letzte Änderung: 14. Mai 2018 18:31 von JJSW » Gespeichert

Laßt Euch nicht von Zweifeln plagen
und genießt das Röcketragen
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« Antworten #12 am: 14. Mai 2018 22:19 »

Ich habe manchmal den Eindruck, mit der Vorstellung, Röcketragen als Mann sei irgendwie gefährlich ist wie mit der Vorstellung, Ausländer, Muslime oder Rockträger seien gefährlich: Wer keine eigenen Erfahrungen hat, denkt so, und wer Erfahrungen hat, sieht bald, dass es meistens ganz ungefährlich ist.

Wobei, Holger, Du hast ja Erfahrungen ...

LG, Micha
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Petrullo
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« Antworten #13 am: 15. Mai 2018 08:48 »

Es ist noch ein Problem vorhanden
https://www.tagesanzeiger.ch/leben/style/Fuer-ein-Verbot-des-Herrenanzugs/story/29450859
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GregorM
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Die meisten nennen meine Röcke Kilts


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« Antworten #14 am: 15. Mai 2018 09:13 »

Mit Verboten erreicht man wenig. Und der Herrenanzug ist sowieso auf dem Rücktritt. Merkwürdig eigentlich, dass diese Entwicklung dem Autor vorbeipassiert ist, ohne dass er es bemerkt hat. Er hätte den Artikel vor zehn oder fünfzehn Jahren schreiben sollen und erkannt, dass er nun die Zeit verpasst hatte.   

Gruß
Gregor
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Ein Rock ist ein Rock, und ein Mann ist ein Mann. Ein Mann im Rock ist ein Mann im Rock.

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