Wie wär's mit einem kurzen Männerrock?
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19. Oktober 2018 23:55
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Autor Thema: Wie wär's mit einem kurzen Männerrock?  (Gelesen 1501 mal)
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GregorM
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« am: 16. Mai 2018 06:57 »

Bei der amerikanischen Firma Mr Turk gibt es einen kurzen Rock für Männer zu kaufen, den Mr Turk Elton Kilt Skirt. Bundweiten bis 38“ oder 97 cm, Länge bei allen Größen 16“ oder 41 cm.
  
https://www.mrturk.com/elton-kilt-skirt/M181205.html

Mit 198 USD ist der Rock nicht eben billig, aber er sieht ganz gut aus, und upmarket Produkte können bestimmt auch hilfreich sein, wenn es darum geht, Röcke an den Mann zu bringen.
 
Übrigens, wer gerne Anzug trägt, wird hier auch fündig – und die Knöpfe im Jackett indizieren, dass es wirklich um ein Männerding handelt. Auch der Wickelrock selbst wird zur "Männerseite" geschlossen.

Gruß
Gregor
« Letzte Änderung: 16. Mai 2018 07:03 von GregorM » Gespeichert

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Ein Rock ist ein Rock, und ein Mann ist ein Mann. Ein Mann im Rock ist ein Mann im Rock.
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« Antworten #1 am: 16. Mai 2018 07:35 »

Gute Idee, aber tatsächlich sehr teuer.

Ich muss mich mal kundig machen, was den teuren Preis rechtfertig, evtl. eine gerechte Entlohnung der Näher*innen und/oder der biologische Anbau der Rohstoffe.

LG, Micha
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Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf anderen Seiten zu kopieren!
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ΙΧΘΥΣ


« Antworten #2 am: 16. Mai 2018 07:49 »

Bei einer Herstellung in der Ukraine (nicht mal Fernost) aus Standard-Baumwolle würde so ein Teil drei bis sechs Euro kosten.

Das Muster des Rocks ist sehr schön.
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GregorM
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« Antworten #3 am: 17. Mai 2018 09:54 »

Bei einer Herstellung in der Ukraine (nicht mal Fernost) aus Standard-Baumwolle würde so ein Teil drei bis sechs Euro kosten.


Ja, sicher. Und mit Versand nach einem Betrieb in Deutschland würde er mit Lagerkosten und sonstiges noch höchstens zehn Euro kosten. Mit 50% Gewinnzuschlag käme er auf 15 Euro und mit MwSt. ließe er sich für 17,85 Euro verkaufen zuzüglich Versand.  

Wenn man aber statt 15 Euro 140 Euro nehmen kann (Preis in Euro ohne MwSt.), ist es nur eine Frage der Preiselastizität, was sich für den Anbieter am besten lohnt. 1000 Röcke zu je 15 Euro wären 15.000 Euro. Denselben Umsatz würden unter 110 Röcke zu je 140 Euro bringen.

Ob der hohe Preis überhaupt realistisch ist, hängt diesbezüglich vom Image des Anbieters ab.

Eine Firma, deren Preise von Herstellungskosten abhängig ist, hat es im Allgemeinen schwer, denn sie hat meistens nicht viel anders zu bieten, als so billig wie möglich zu sein. Und es gibt immer die eine oder andere, die es schaffen, noch billiger zu verkaufen.
 
Wer dagegen es vermag, seiner oder ihrer Produkte ein positives Image zu verleihen, hat einen Spielraum, und je besser das Image, je höher kann der Preis gesetzt werden.

Man kann dann sogar wählen, die Produkte im eigenen Land zu produzieren und trotzdem gut verdienen, oder die Produkte im billigen Ausland zu fertigen und noch mehr verdienen, falls es den Kunden egal ist, wo und unter welchen Verhältnissen es geschieht.  



Ich muss mich mal kundig machen, was den teuren Preis rechtfertig, evtl. eine gerechte Entlohnung der Näher*innen und/oder der biologische Anbau der Rohstoffe.


Wir sollen als Verbraucher nur Forderungen stellen, dann werden sie erfüllt. Nur müssen wir genug sein.
Bio-Produkte zum Beispiel haben nun einen Marktanteil von 10% und wachsen rasant. Immer mehr Verbraucher bezahlen gerne einen Mehrpreis dafür.  

Wären wir genug Männer, die Männerröcke nachfragten, würden sie überall zu kaufen sein.

Nur wir selbst sind daran schuld, dass es noch nicht dazu gekommen ist. Entweder weil wir kein Interesse daran haben, oder weil wir es nicht wagen, einen Rock zu tragen, oder weil viele, die es wagen, sowieso lieber Frauensachen tragen oder den Mehrpreis für den eigenen Rock nicht bezahlen wollen.    

Gruß
Gregor
« Letzte Änderung: 17. Mai 2018 09:56 von GregorM » Gespeichert

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Ein Rock ist ein Rock, und ein Mann ist ein Mann. Ein Mann im Rock ist ein Mann im Rock.

ChrisBB
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« Antworten #4 am: 17. Mai 2018 11:22 »

Hallo Gregor!

Danke für die nette Zusammenfassung von wirtschaftlichen Zusammenhängen.

Allerdings will ich eine Zeile nicht ganz schlucken: Wo du schreibst, dass "wir" verantwortlich seien, dass es nicht überall Männerröcke aus Biomaterial zu kaufen gibt, da will ich doch lieber sagen, dass wir hier, die die Sache voran tragen, mit jenem "wir" nicht gemeint sein können, oder?

Gruß,
ChrisBB
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high4all
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ΙΧΘΥΣ


« Antworten #5 am: 17. Mai 2018 11:44 »

Hallo Gregor!

Danke für die nette Zusammenfassung von wirtschaftlichen Zusammenhängen.

Allerdings will ich eine Zeile nicht ganz schlucken: Wo du schreibst, dass "wir" verantwortlich seien, dass es nicht überall Männerröcke aus Biomaterial zu kaufen gibt, da will ich doch lieber sagen, dass wir hier, die die Sache voran tragen, mit jenem "wir" nicht gemeint sein können, oder?

Gruß,
ChrisBB

Ich fürchte doch. Denn laut Gregor verhindern auch die Männer, die Röcke aus der Damenabteilung (ob Bio oder nicht) tragen die Verbreitung von Männerröcken.

Zitat
.......... oder weil viele, die es wagen, sowieso lieber Frauensachen tragen oder den Mehrpreis für den eigenen Rock nicht bezahlen wollen.

Über das Thema gab es schon heiße Diskussionen.

LG
Hajo
« Letzte Änderung: 17. Mai 2018 13:54 von high4all » Gespeichert

Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben. (Johannes 3,16)
Barefoot-Joe
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« Antworten #6 am: 17. Mai 2018 13:03 »

Zitat
oder weil viele, die es wagen, sowieso lieber Frauensachen tragen oder den Mehrpreis für den eigenen Rock nicht bezahlen wollen.

Erst müssen die Männer mal auf die Idee kommen, dass sie überhaupt einen Rock tragen können und dazu trägt jeder Mann im Rock bei, egal aus welcher Abteilung er stammt. Für einen Außenstehenden ist ein Mann im Rock so ungewöhnlich, dass es auf Details, wie die Frage, ob der in Rock mal in einer Herren- oder Damenabteilung hing, gar nicht ankommt. So weit denken die Leute nicht, sie assoziieren alle Röcke außer dem Kilt mit Femininität.
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GregorM
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« Antworten #7 am: 17. Mai 2018 18:02 »

Ich habe nicht die Absicht, eine neue heiße Diskussion anzufangen. Die gab es genug. Es ist mir auch in Ordnung, dass Männer Frauenklamotten kaufen und tragen, wenn sie dazu stehen. Aber eine kritische Masse von Männern, die sich dazu bereit zeigen, Geld auf Röcke zu spendieren, einschließlich denen, wenn auch teureren, die für sie vermarktet werden, braucht es, damit die Industrie sieht, dass es eine Marktlücke für Männerröcke gibt.

Ich meine sogar, dass ohne Männer, die Röcke tragen möchten, ist der Rock als Begriff überlebensbedroht. Die Frauen tragen sowieso immer seltener Rock.

Gruß
Gregor   
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cephalus
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« Antworten #8 am: 17. Mai 2018 18:36 »

Ich meine sogar, dass ohne Männer, die Röcke tragen möchten, ist der Rock als Begriff überlebensbedroht. Die Frauen tragen sowieso immer seltener Rock.

So schwarz sehe ich nicht, Gregor.
In meiner Umgebung sehe ich reichlich Röcke, je wärmer es ist, desto mehr. Unabhängig davon bleibt der Rock ein Kleidungsstück für besondere Anlässe was er auch zusehends für Männer wird - auch wenn die Anlässe und die Röcke andere sind. Ich denke da an verschiedene Festivals...

Und manchmal frage ich mich, wo wir hin wollen, wo der Einzelne hin will.
Faktisch kann man bei uns ziemlich problemlos an vielen Orten und in vielen Situationen als Mann einen Rock tragen. Nicht immer und überall, aber das trifft auch auf andere Kleidungsstücke zu, und auch nicht nur bei Männern.

Es gab wohl Zeiten in denen ich mir gewünscht habe, ein Rock wäre völlig normal, aus heutiger Perspektive ginge mir ein gewisser Reiz verloren, der Reiz des Besonderen, des "Verbotenen"und des Abhebens vom "Normalen".

Cephalus
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DesigualHarry
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« Antworten #9 am: 17. Mai 2018 22:27 »

Hallo!

Mir ist der Rock nicht nur zu teuer, sondern auch zu kurz....Mini mag ich nicht. Tongue

Ich denke das höchste was ich ausgeben würde wenn mir ein speziell für Männer gemachte Rock gefällt währen so um die 80 Euro.

Im Übrigen sehe ich es auch so wie Cephalus: Derzeit hat das Rocktragen als Mann schon noch etwas besonderes...
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Lars
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« Antworten #10 am: 17. Mai 2018 23:07 »

Am besten ist es manchmal, die Erwartungen ganz zurückzuschrauben, dann läuft man auch keine Gefahr, das Beste zu verpassen ....
Ich erwarte von keinem Mann der Welt, einen Rock zu tragen ... ich erwarte von keinem Textilhersteller, einen für mich passenden Rock herzustellen .... und ich erwarte auch nicht, das jeder mein Rocktragen und sonstiges Tun bejubelt ....
Wenn ich etwas haben möchte, werde ich selber tätig. Das heißt: Wenn ich einen bestimmten Rock haben möchte und diesen nicht im Laden oder auf dem Gebrauchtmarkt finde, gehe ich zum Schneider und lasse mir das gewünschte Stück anfertigen. Oder ich gehe zum Stoffdealer meines Vertrauens, kaufe mir Stoff und nähe mir den Rock selber ... Und daß ich für das Gewünschte auch die entsprechende Gegenleistung erbringe, ist selbstverständlich.
 
So einfach ist das. Und so war es früher auch völlig normal.
 
Viele Grüße,
Lars
 
P.S.: Erst vorhin habe ich 4 Meter feinsten schwarzen Bio-Baumwollstoff erworben, daraus wird ein schöner eleganter Rock nach Art des Hauses entstehen, diesmal etwas richtig Festliches.
 
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« Antworten #11 am: 17. Mai 2018 23:49 »

Bei einer Herstellung in der Ukraine (nicht mal Fernost) aus Standard-Baumwolle würde so ein Teil drei bis sechs Euro kosten.


Ja, sicher. Und mit Versand nach einem Betrieb in Deutschland würde er mit Lagerkosten und sonstiges noch höchstens zehn Euro kosten. Mit 50% Gewinnzuschlag käme er auf 15 Euro und mit MwSt. ließe er sich für 17,85 Euro verkaufen zuzüglich Versand.  

Wenn man aber statt 15 Euro 140 Euro nehmen kann (Preis in Euro ohne MwSt.), ist es nur eine Frage der Preiselastizität, was sich für den Anbieter am besten lohnt. 1000 Röcke zu je 15 Euro wären 15.000 Euro. Denselben Umsatz würden unter 110 Röcke zu je 140 Euro bringen.

Ob der hohe Preis überhaupt realistisch ist, hängt diesbezüglich vom Image des Anbieters ab.

Eine Firma, deren Preise von Herstellungskosten abhängig ist, hat es im Allgemeinen schwer, denn sie hat meistens nicht viel anders zu bieten, als so billig wie möglich zu sein. Und es gibt immer die eine oder andere, die es schaffen, noch billiger zu verkaufen.
 
Wer dagegen es vermag, seiner oder ihrer Produkte ein positives Image zu verleihen, hat einen Spielraum, und je besser das Image, je höher kann der Preis gesetzt werden.

Man kann dann sogar wählen, die Produkte im eigenen Land zu produzieren und trotzdem gut verdienen, oder die Produkte im billigen Ausland zu fertigen und noch mehr verdienen, falls es den Kunden egal ist, wo und unter welchen Verhältnissen es geschieht.  



Ich muss mich mal kundig machen, was den teuren Preis rechtfertig, evtl. eine gerechte Entlohnung der Näher*innen und/oder der biologische Anbau der Rohstoffe.


Wir sollen als Verbraucher nur Forderungen stellen, dann werden sie erfüllt. Nur müssen wir genug sein.
Bio-Produkte zum Beispiel haben nun einen Marktanteil von 10% und wachsen rasant. Immer mehr Verbraucher bezahlen gerne einen Mehrpreis dafür.  

Wären wir genug Männer, die Männerröcke nachfragten, würden sie überall zu kaufen sein.

Nur wir selbst sind daran schuld, dass es noch nicht dazu gekommen ist. Entweder weil wir kein Interesse daran haben, oder weil wir es nicht wagen, einen Rock zu tragen, oder weil viele, die es wagen, sowieso lieber Frauensachen tragen oder den Mehrpreis für den eigenen Rock nicht bezahlen wollen.    

Gruß
Gregor



Lieber Gregor,

vor einigen Jahren hörte ich mal bei einem Bericht über einen Kochtopfhersteller, er könne in China soundsoviel verlangen, also seien die Töpfe dort teurer als in Deutschland.
Mich hat das befremdet: Man überlegt, wie teuer man etwas verkaufen kann, also wieviel Geld die Kunden bereit sind, dafür auszugeben.
Meine Denkweise ist anders: Ich überlege, wieviel Geld ich brauche und also durch Verkauf erzielen muss, um auf meine Kosten zu kommen. Und dementsprechend kalkuliere ich den Verkaufspreis.
Das heißt, ich würde es so tun, wenn ich Kaufmann wäre, bin ich aber nicht.


Und ja, es hängt von uns ab, und von der Masse der Kunden. Wenn man aber die Masse nicht erreicht, sieht es dumm aus. Ich denke, ethische Standards in Produktion und Handel dürfen nicht alleine von der Masse der Kunden abhängen, die sie verlangen, sondern, wenn die Kaufleute schon nicht selber moralisch genug sind, durch Gesetze erzwungen werden. Wenn aber Firmen mächtiger sind als Staaten geht das nicht.

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« Antworten #12 am: 17. Mai 2018 23:56 »

Hallo Gregor!

Danke für die nette Zusammenfassung von wirtschaftlichen Zusammenhängen.

Allerdings will ich eine Zeile nicht ganz schlucken: Wo du schreibst, dass "wir" verantwortlich seien, dass es nicht überall Männerröcke aus Biomaterial zu kaufen gibt, da will ich doch lieber sagen, dass wir hier, die die Sache voran tragen, mit jenem "wir" nicht gemeint sein können, oder?

Gruß,
ChrisBB

Ich fürchte doch. Denn laut Gregor verhindern auch die Männer, die Röcke aus der Damenabteilung (ob Bio oder nicht) tragen die Verbreitung von Männerröcken.

Zitat
.......... oder weil viele, die es wagen, sowieso lieber Frauensachen tragen oder den Mehrpreis für den eigenen Rock nicht bezahlen wollen.

Über das Thema gab es schon heiße Diskussionen.

LG
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In Bezug auf Bio und Fairtrade gebe ich zu, dass ich auch Kleidung und andere Gegenstände kaufe, die umweltschädlich und in Lohnsklavrei hergestellt wurde. Ich erliege dann einfach oft dem leider erlaubten Marketing. Und aber auch der Bitte betroffener Arbeiter*innen, ihren wenn auch noch so schechten Job nicht zu gefährden, indem man die Produkte nicht kauft.

In Bezug auf Röcke aus der Damen- oder Herrenabteilung muss ich sagen, dass mir gerade die Grenzüberschreitung auch Freude bereitet. Ich will keine Männerröcke, die ganz klar und deutlich von Frauenröcken zu unterscheiden sind, und dass uns Männern dann das Tragen nur von reinen Männerröcken erlaubt ist. Es kann gerne Röcke geben, die Weiblichkeit und die Männdlichkeit unterstreichen, aber es darf nicht verboten sein, die Grenzen zu verwischen. Einen Männerrock zu tragen nur weil er ein Männerrock ist, und einen Frauenrock nicht zu tragen, nur weil er ein Frauenrock ist, würde mich nicht zufrieden machen.

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« Antworten #13 am: 18. Mai 2018 00:00 »

Am besten ist es manchmal, die Erwartungen ganz zurückzuschrauben, dann läuft man auch keine Gefahr, das Beste zu verpassen ....
Ich erwarte von keinem Mann der Welt, einen Rock zu tragen ... ich erwarte von keinem Textilhersteller, einen für mich passenden Rock herzustellen .... und ich erwarte auch nicht, das jeder mein Rocktragen und sonstiges Tun bejubelt ....
Wenn ich etwas haben möchte, werde ich selber tätig. Das heißt: Wenn ich einen bestimmten Rock haben möchte und diesen nicht im Laden oder auf dem Gebrauchtmarkt finde, gehe ich zum Schneider und lasse mir das gewünschte Stück anfertigen. Oder ich gehe zum Stoffdealer meines Vertrauens, kaufe mir Stoff und nähe mir den Rock selber ... Und daß ich für das Gewünschte auch die entsprechende Gegenleistung erbringe, ist selbstverständlich.
 
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P.S.: Erst vorhin habe ich 4 Meter feinsten schwarzen Bio-Baumwollstoff erworben, daraus wird ein schöner eleganter Rock nach Art des Hauses entstehen, diesmal etwas richtig Festliches.
 


Selbst ist der Mann! Smiley

Ich verwende meine Zeit aber lieber auf andere Arbeiten, die mir NOCH wichtiger sind. Dann gehe ich lieber in die Damenabteilung, wo ich ja auch finde, was mir gefällt.

LG, Micha
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« Antworten #14 am: 18. Mai 2018 23:08 »

Hallo!

Ich denke bis die Bio Baumwolle Schließich als fertiges Produkt bei uns ist, bleibt von Bio nicht mehr viel übrig...

Ich persönlich werde in Zukunft sowieso schauen, dass ich mehr Bekleidung mit der Faser Modal bekomme:

https://de.wikipedia.org/wiki/Viskosefaser#Modalfaser

Ich empfinde dieses Material gerade im Sommer  sehr viel besser als Baumwolle, zudem ist es wohl wesentlich "natürlicher" und Umweltschonender als Polyester aber auch Baumwolle selbst.
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