Männer in Röcken in anderen Kulturen und in anderen Zeiten
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16. November 2018 12:31
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Autor Thema: Männer in Röcken in anderen Kulturen und in anderen Zeiten  (Gelesen 681 mal)
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Ludwig Wilhem
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« am: 11. Juli 2018 12:32 »

Hallo, wenn ich Zeit habe, google ich mal gerne und finde Seiten mit Röcke/Kleider tragenden Männern. Mich interessieren eigentlich nur die Seiten, auf denen Männer diese als normales Kleidungsstück tragen - nicht all die anderen, die es auch gibt.
In Asien sind Röcke für Männer oft zu finden.
So trugen die Chinesen lange Zeit Röcke, vgl Wikipedia https://en.wikipedia.org/wiki/Changshan und dann ggf Googleübersetzer ins Deutsche.
In Bhutan ist es heute noch Pflicht, das Männer den Gho zu Amtsgeschäften tragen, auch Schüler bis zur 12. Klassen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bhutan#/media/File:Thimphu.jpg
In Südasien und Pazifraum wird der Sarong getragen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sarong
Der Kikoi in Afrika,

In Saudi Arabien die langen Gewänder Thawb geannt https://de.wikipedia.org/wiki/Thawb

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/bd/Iraqi_Arab_Men_in_Nishapur-Khorasan_%282%29.jpg/800px-Iraqi_Arab_Men_in_Nishapur-Khorasan_%282%29.jpg

Das war es für heute - es gibt also keinen Grund, dass Männer der Rock oder das Kleid vorenthalten wird.
Gruß Ludwig
« Letzte Änderung: 11. Juli 2018 12:35 von Ludwig Wilhem » Gespeichert

Ludwig

Ich trage Röcke oder Kleider gerne, das Geschlecht spielt keine Rolle.
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ΙΧΘΥΣ


« Antworten #1 am: 11. Juli 2018 12:43 »


Das war es für heute - es gibt also keinen Grund, dass Männer der Rock oder das Kleid vorenthalten wird.
Gruß Ludwig
Die pauschale Standardantwort von Männerrockgegnern könnte lauten: "Wir leben nicht in China, Asien, Schottland, Afrika, Saudi-Arabien, am Pazifik, im Mittelalter."

Es zählen nicht Gründe, sondern emotionale Befindlichkeiten. Leider.

LG
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« Antworten #2 am: 11. Juli 2018 13:16 »

Die pauschale Standardantwort von Männerrockgegnern könnte lauten: "Wir leben nicht in China, Asien, Schottland, Afrika, Saudi-Arabien, am Pazifik, im Mittelalter."

Eben. Und deswegen trage ich auch keinen Kilt. Ich bin eben kein Schotte.
(bislang jedenfalls, auch wenn meine Meinung dazu allmählich differenzierter wird)

Es zählen nicht Gründe, sondern emotionale Befindlichkeiten. Leider.
Hajo

Eben. Nicht leider. Sondern gerade deswegen zählt meine emotionale Befindlichkeit, mich nicht in Hosen ein Leben lang einsperren zu lassen, nur weil andere das so von mir erwarten.

es gibt also keinen Grund, dass Männer der Rock oder das Kleid vorenthalten wird.
Gruß Ludwig

Richtig. Es gibt keinen Grund.
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cephalus
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« Antworten #3 am: 11. Juli 2018 13:35 »

Hallo Ludwig,
klar gibt es viele Kulturen in denen der Rock für den Mann mindestens so gebräuchlich ist, wie eine Hose.
Das “vorenthalten” ist schlicht eine kulturelle Frage und faktisch setzen wir uns hier nur mit dieser auseinander. Wir setzen uns damit auseinander, dass es derzeit bei uns unüblich ist, und diskutieren den Reiz des Verbotenen bzw. die Lust Regeln zu brechen und wenn man ehrlich ist, doch kaum den Rock als solches, und ob ihn Mann tragen kann.
Wir wägen zwischen ein bisschen mehr Komfort und den Konsequenzen unseres Tuns ab, im Hintergrund bleibt der hauptsächliche Reiz irgendetwas zwischen Provokation, Mutprobe Revolution und unangepasstheit.

Ich habe schon in mehreren Ländern Röcke getragen, die dort landestypisch sind.
Das Gefühl dabei war für mich ein ganz anderes:

Es bleibt gegenüber dem Rocktragen in D nur der Komfort übrig, die besondere Aufmerksamkeit, die man auf sich selbst und seine Kleidung richtet die Achtsamkeit gegenüber der Umgebung, die Blicke die andere auf einen richten, das Gefühl herausgehoben, angreifbar, auffällig oder was auch immer zu sein, ist weg.

Mir hat die völlige Normalität gefallen, aber irgendwie habe ich auch etwas vermisst - nämlich genau das, was mich zuhause manchmal nervt.

Viele Grüße
Cephalus
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MAS
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« Antworten #4 am: 11. Juli 2018 23:29 »


Das war es für heute - es gibt also keinen Grund, dass Männer der Rock oder das Kleid vorenthalten wird.
Gruß Ludwig
Die pauschale Standardantwort von Männerrockgegnern könnte lauten: "Wir leben nicht in China, Asien, Schottland, Afrika, Saudi-Arabien, am Pazifik, im Mittelalter."

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Ähnliches könnte man Menschen aus vielen Kulturen der Welt sagen, die sich europäisch kleiden, ohne in Europa zu leben.

LG, Micha
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« Antworten #5 am: 11. Juli 2018 23:31 »

Hallo Ludwig,
klar gibt es viele Kulturen in denen der Rock für den Mann mindestens so gebräuchlich ist, wie eine Hose.
Das “vorenthalten” ist schlicht eine kulturelle Frage und faktisch setzen wir uns hier nur mit dieser auseinander. Wir setzen uns damit auseinander, dass es derzeit bei uns unüblich ist, und diskutieren den Reiz des Verbotenen bzw. die Lust Regeln zu brechen und wenn man ehrlich ist, doch kaum den Rock als solches, und ob ihn Mann tragen kann.
Wir wägen zwischen ein bisschen mehr Komfort und den Konsequenzen unseres Tuns ab, im Hintergrund bleibt der hauptsächliche Reiz irgendetwas zwischen Provokation, Mutprobe Revolution und unangepasstheit.

Ich habe schon in mehreren Ländern Röcke getragen, die dort landestypisch sind.
Das Gefühl dabei war für mich ein ganz anderes:

Es bleibt gegenüber dem Rocktragen in D nur der Komfort übrig, die besondere Aufmerksamkeit, die man auf sich selbst und seine Kleidung richtet die Achtsamkeit gegenüber der Umgebung, die Blicke die andere auf einen richten, das Gefühl herausgehoben, angreifbar, auffällig oder was auch immer zu sein, ist weg.

Mir hat die völlige Normalität gefallen, aber irgendwie habe ich auch etwas vermisst - nämlich genau das, was mich zuhause manchmal nervt.

Viele Grüße
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Als ich 1986 in Sri Lanka erregte ich auch etwas Aufmerksamkeit, aber positive: Der Ausländer trägt unsere Kleidung! Smiley

Lustig machte man sich anfangs nur darüber, dass ich den Knoten falsch knotete, nämlich seitlich wie eine Fraue, statt vorne, wie ein Mann.  Wink

Ayubowan!
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« Antworten #6 am: 12. Juli 2018 10:38 »


Es zählen nicht Gründe, sondern emotionale Befindlichkeiten. Leider.

Hajo

Ähnliches könnte man Menschen aus vielen Kulturen der Welt sagen, die sich europäisch kleiden, ohne in Europa zu leben.

Micha

Ich denke, in vielen Teilen der Welt wird von vielen Teilen der Bevölerkung "westliche Kleidung" mit einem Nimbus des höherwertigen aufgeladen. So ähnlich, wie dies in der "westlichen Welt" mit Männerkleidung getan wurde und noch wird.

Für viele gilt es als erstrebenswert, sich "westlich" zu kleiden, damit sozialen Status auszudrücken, für manche vielleicht auch nur ein Lebensgefühl.

Ich erinnere mich noch an eine Doku im Fernsehen in den mittleren 80er Jahren, wo ein NAturvolk im hintersten Amazonas gezeigt wurde, die angeblich so gut wie keinen Kontakt zu anderen Einheimischen oder zu sonstigen Menschen hatten. Sie liefen nicht nackt herum, sondern mit Schurz oder vielleicht auch mit Röcken. 2 Jungs wurden gezeigt, wie sie mit Opa spielend im Urwald umherstreiften, der Text lautete sowas wie "Schule ist für sie ein Fremdwort und unvorstellbar, alles, was sie für ihr Leben brauchen, lernen sie spielerisch." Aber was hatten sie an den Lenden? Rote Adidas-Sporthosen. Also hatte da der Nimbus der "westlichen Kleidung" auch schon gewirkt, und sei es nur via sportlicher Begeisterung transportiert worden. Achja, einzige westliche Errungenschaft waren Küchenmesser und als besonderes soziales Ereignis galt, wenn der dort vorhandene Fernseher - ich glaube, ein Geschenk des Präfekten - eingeschaltet wurde. Tagsüber, wegen der Solarzellen.

So viel zum Thema "Kulturimperialismus". Und der wird durch die eigene Haltung in der "westlichen Welt" auch noch befeuert. Der wirkt bis in den hintersten Busch. Weltweit. Über Filme, Serien, Sport. Und der weckt Begehrlichkeiten. Am leichtesten daran teilzuhaben ist die Adaption der Kleidung.
« Letzte Änderung: 12. Juli 2018 10:40 von Skirtedman » Gespeichert
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« Antworten #7 am: 12. Juli 2018 11:09 »


Es zählen nicht Gründe, sondern emotionale Befindlichkeiten. Leider.

Hajo

Ähnliches könnte man Menschen aus vielen Kulturen der Welt sagen, die sich europäisch kleiden, ohne in Europa zu leben.

Micha

Ich denke, in vielen Teilen der Welt wird von vielen Teilen der Bevölerkung "westliche Kleidung" mit einem Nimbus des höherwertigen aufgeladen. So ähnlich, wie dies in der "westlichen Welt" mit Männerkleidung getan wurde und noch wird.

Für viele gilt es als erstrebenswert, sich "westlich" zu kleiden, damit sozialen Status auszudrücken, für manche vielleicht auch nur ein Lebensgefühl.

Ich erinnere mich noch an eine Doku im Fernsehen in den mittleren 80er Jahren, wo ein NAturvolk im hintersten Amazonas gezeigt wurde, die angeblich so gut wie keinen Kontakt zu anderen Einheimischen oder zu sonstigen Menschen hatten. Sie liefen nicht nackt herum, sondern mit Schurz oder vielleicht auch mit Röcken. 2 Jungs wurden gezeigt, wie sie mit Opa spielend im Urwald umherstreiften, der Text lautete sowas wie "Schule ist für sie ein Fremdwort und unvorstellbar, alles, was sie für ihr Leben brauchen, lernen sie spielerisch." Aber was hatten sie an den Lenden? Rote Adidas-Sporthosen. Also hatte da der Nimbus der "westlichen Kleidung" auch schon gewirkt, und sei es nur via sportlicher Begeisterung transportiert worden. Achja, einzige westliche Errungenschaft waren Küchenmesser und als besonderes soziales Ereignis galt, wenn der dort vorhandene Fernseher - ich glaube, ein Geschenk des Präfekten - eingeschaltet wurde. Tagsüber, wegen der Solarzellen.

So viel zum Thema "Kulturimperialismus". Und der wird durch die eigene Haltung in der "westlichen Welt" auch noch befeuert. Der wirkt bis in den hintersten Busch. Weltweit. Über Filme, Serien, Sport. Und der weckt Begehrlichkeiten. Am leichtesten daran teilzuhaben ist die Adaption der Kleidung.

Ja, das stimmt. Das wurde mir auch schon 1986 in Sri Lanka erklärt. Ein Mann, bei dessen Familie ich ein paar Tage lebte, trug tagsüber bei der Arbeit im Büro eine lange Hose und zog zum Feierabend seinen Sarong an. Er sagte auch, die Hose habe eine höhere soziale Stellung bzw. hebe hervor, dass ihr Träger einen hohen sozialen Stand und genug Geld habe, sich so eine Hose leisten zu können.

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« Antworten #8 am: 12. Juli 2018 11:27 »

So viel zum Thema "Kulturimperialismus". Und der wird durch die eigene Haltung in der "westlichen Welt" auch noch befeuert. Der wirkt bis in den hintersten Busch. Weltweit. Über Filme, Serien, Sport. Und der weckt Begehrlichkeiten. Am leichtesten daran teilzuhaben ist die Adaption der Kleidung.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Männer wesentlich "anfälliger" sind für westliche Kleidung, als Frauen.
Egal ob in Afrika, in Südamerika oder Asien man sieht Männer in Jeans, Shorts und Tshirt neben Frauen in traditioneller Kleidung.

Oft gibt es aber auch andere oder zusätzliche Gründe für die Kleidung, als westlich sein zu wollen.
So ist z.B. traditionelle Kleidung, vor Ort mit der Hand hergestellt, wesentlich teurer als die in Unmengen aus Altkleidersammlungen stammenden Shirts mit denen Europa Afrika überschwemmt.

An anderer Stelle greift der Westen nur mittelbar:
So habe ich in langen Gesprächen in Guatemala erfahren, dass sie dort eigentlich alles Westliche, speziell die USA ablehnen, sich aber das westliche Mann / Frau Bild, schon durch die spanischen Invasoren so eingeprägt hat, dass Guatemalteken die traditionelle Männerkleidung als (zu) weiblich empfinden.
Faktisch war sie wirklich ein ausgestelltes reich verziertes Kleid.
Fast alle Frauen indigener Abstammung tragen dort traditionelle Kleidung, aber um traditionelle Männerkleidung zu sehen, musste ich dort tatsächlich erst ein Museum besuchen.


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« Antworten #9 am: 12. Juli 2018 11:44 »

So habe ich in langen Gesprächen in Guatemala erfahren, dass sie dort eigentlich alles Westliche, speziell die USA ablehnen, sich aber das westliche Mann / Frau Bild, schon durch die spanischen Invasoren so eingeprägt hat,

Und dabei liegen die USA von Guatemala aus nördlich und Spanien nordöstlich!  Wink

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« Antworten #10 am: 12. Juli 2018 15:10 »

Hallo!

Was ist eigentlich Europäische Kleidung?...Jeans ist soviel ich weiß Amerikanisch.... In wie weit die andere Massen Bekleidung europäischen Ursprung ist weis ich jetzt grad nicht.

Typisch Europäische Kleidung währe für mich der Kilt und das Dirndl, und generell die jeweils typische Landestracht. Grin
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« Antworten #11 am: 12. Juli 2018 15:38 »

Bei Hosen z.B. die Manchesterhose (Cordhose) als ursprüngliche Arbeitskleidung aus England.

Trachten gibt es sehr viele, oft von Dorf zu Dorf mit kleinen Unterschieden. Werden außerhalb Bayerns meistens nur bei besonderen Gelegenheiten getragen.

Das Dirndl an sich ist keine ortsgebundene Tracht, sondern aus der Kleidung von Dienstpersonal hervorgegangen, indem es von reichen Sommerfrischlern aus der Stadt adaptiert wurde.

Die Übergänge von Oktoberfestgewändern zu bodenständigen Gewändern sind fließend.
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« Antworten #12 am: 12. Juli 2018 16:39 »

Hallo!

Was ist eigentlich Europäische Kleidung?...Jeans ist soviel ich weiß Amerikanisch.... In wie weit die andere Massen Bekleidung europäischen Ursprung ist weis ich jetzt grad nicht.

Typisch Europäische Kleidung währe für mich der Kilt und das Dirndl, und generell die jeweils typische Landestracht. Grin

Sagen wir mal, die Jeans sind euroamerikanisch. Der Erfinder war Deutscher, den Stoff gab es aber auch schon in Frankreich.
Amerikanisch im Sinne von indianisch sind sie jedenfalls nicht.

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