Noch mehr Bilderbücher mit Jungen in Röcken
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16. November 2018 12:37
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Autor Thema: Noch mehr Bilderbücher mit Jungen in Röcken  (Gelesen 1453 mal)
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Holger Haehle
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« am: 14. September 2018 17:37 »

Nachdem vor einiger Zeit hier im Forum Karin Brichzin's Buch "Der Junge im Rock" vorgestellt wurde, möchte ich die Reihe dergleichen  Bilderbücher um ein paar Beiträge meiner jüngsten Tochter aus der Bibliothek ihrer Grundschule bereichern.







Interessant in diesem Zusammenhang ist der Schulleiter einer Primary School in Taipei (Taiwan), der sich mit einem rocktragenden Jungen solidarisch morgens zum Schulbeginn vor dem Eingang seiner Schule zeigte, nachdem christliche Eltern sich über das unsittliche Verhalten des Jungen beschwert hatten. Übrigens trägt in sämtlichen Kinderbibeln meiner Tochters Grundschule der kleine Jesus keine Hosen. Da hat sich noch keiner beschwert.



LG Holger
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MAS
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« Antworten #1 am: 15. September 2018 01:10 »

Lieber Holger,

ich glaube, diese Eltern sind nicht in erster Linie christlich, denn das ist austauschbar, sondern konservativ.

LG, Micha
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Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf anderen Seiten zu kopieren!
high4all
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ΙΧΘΥΣ


« Antworten #2 am: 15. September 2018 01:15 »

Zitat
.....nachdem christliche Eltern sich über das unsittliche Verhalten des Jungen beschwert hatten.

Liegt die vermeintliche Unsittlichkeit nicht in der schmutzigen Fantasie dieser Eltern? Denn wie heißt es so trefflich in der Bibel (Matthäus 15,19):"Denn aus dem Herzen kommen hervor böse Gedanken: Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen."



« Letzte Änderung: 15. September 2018 01:23 von high4all » Gespeichert

Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben. (Johannes 3,16)
Holger Haehle
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« Antworten #3 am: 15. September 2018 07:10 »

Lieber Holger,

ich glaube, diese Eltern sind nicht in erster Linie christlich, denn das ist austauschbar, sondern konservativ.

LG, Micha

Du hast wahrscheinlich recht Micha,
aber das wissen sie nicht. Sie glauben das Wort Gottes zu vertreten. Darauf berufen sie sich. Deswegen kaempfen die christlichen Verbaende im Moment auch massiv mit Unterschriftenlisten gegen die Umsetzungsbedingungen der vom Taiwanischen Parlament bereits beschlossenen Ehe fuer alle.

Aber die Frage bleibt natuerlich interessant: Was will Gott? Und was wollen diverse gesellschaftliche Interessen? Wo ist die Linie? Es faellt in Bezug auf die Ehe fuer alle jedenfalls auf, dass es in Taiwan ganz ueberwiegend christliche und nicht buddhistische Gruppen sind, die intervenieren.
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MAS
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« Antworten #4 am: 15. September 2018 08:41 »

Lieber Holger,

ich glaube, diese Eltern sind nicht in erster Linie christlich, denn das ist austauschbar, sondern konservativ.

LG, Micha

Du hast wahrscheinlich recht Micha,
aber das wissen sie nicht. Sie glauben das Wort Gottes zu vertreten. Darauf berufen sie sich. Deswegen kaempfen die christlichen Verbaende im Moment auch massiv mit Unterschriftenlisten gegen die Umsetzungsbedingungen der vom Taiwanischen Parlament bereits beschlossenen Ehe fuer alle.

Aber die Frage bleibt natuerlich interessant: Was will Gott? Und was wollen diverse gesellschaftliche Interessen? Wo ist die Linie? Es faellt in Bezug auf die Ehe fuer alle jedenfalls auf, dass es in Taiwan ganz ueberwiegend christliche und nicht buddhistische Gruppen sind, die intervenieren.

Das ist natürlich interessant, dass wohl auch konservative buddhistische Eltern nicht dagegen intervenieren. Vielleicht spielt noch das europäische Erbe der christlichen Gemeinden eine Rolle, die mit dem Christentum europäische Kleidungsvorstellungen aus dem 19. Jh. übernommen haben, während Röce für Männer in vielen asiatischen Ländern ganz normal sind?

LG, Micha
« Letzte Änderung: 15. September 2018 08:41 von MAS » Gespeichert

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DesigualHarry
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« Antworten #5 am: 15. September 2018 09:33 »

Hallo!

Für mich klingt es wenn Menschen sagen  "sie müssen das Wort Gottes vertreten" so, als würden sie es Gott nicht zutrauen die Sache selber zu regeln...
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MAS
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« Antworten #6 am: 15. September 2018 10:40 »

Hallo!

Für mich klingt es wenn Menschen sagen  "sie müssen das Wort Gottes vertreten" so, als würden sie es Gott nicht zutrauen die Sache selber zu regeln...

Na ja, da fällt mir die Geschichte von dem Schiffbrüchigen ein, der zu Gott um Rettung betet und ein Schiff und einen Hubschrauber, die zu seiner Rettung kommen, wegschickt, weil er ja daran glaubt, dass Gott ihn retten wird. So wird er also nicht gerettet, stirbt, kommt in den Himmel und klagt Gott an, weil er ihn nicht gerettet habe. Und Gott sagt: "Moment mal! Ich habe Dir ein Schiff und einen Hubschrauber geschickt, um Dich zu retten, die hast Du aber alle weggeschickt. Nun beschwer Dich nicht!"



LG, Micha
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Holger Haehle
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« Antworten #7 am: 16. September 2018 16:33 »

Hallo!

Für mich klingt es wenn Menschen sagen  "sie müssen das Wort Gottes vertreten" so, als würden sie es Gott nicht zutrauen die Sache selber zu regeln...

Naja, manche Christen sehen sich als Stellvertreter Gottes auf Erden. Deswegen sind sie ungehalten, wenn Leute sich abweichend verhalten. Was mich irritiert ist, dass kundige Bibelexperten zu unterschiedlichen Interpretationen kommen, wo es meines Erachtens nur eine Gottesmeinung geben kann, und jeder seine Interpretation für die einzig maßgebliche hält.
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Barefoot-Joe
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« Antworten #8 am: 16. September 2018 16:50 »

Hallo Holger,

Zitat
wo es meines Erachtens nur eine Gottesmeinung geben kann

Da aber niemand weiß, welche Meinung der jeweilige Gott hat - sofern er existieren sollte - kommt es zwangsläufig zu unterschiedlichen Vorstellungen dazu.
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MAS
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« Antworten #9 am: 16. September 2018 18:44 »

Hallo!

Für mich klingt es wenn Menschen sagen  "sie müssen das Wort Gottes vertreten" so, als würden sie es Gott nicht zutrauen die Sache selber zu regeln...

Naja, manche Christen sehen sich als Stellvertreter Gottes auf Erden. Deswegen sind sie ungehalten, wenn Leute sich abweichend verhalten. Was mich irritiert ist, dass kundige Bibelexperten zu unterschiedlichen Interpretationen kommen, wo es meines Erachtens nur eine Gottesmeinung geben kann, und jeder seine Interpretation für die einzig maßgebliche hält.

Oh, lieber Holger, da denkst Du fundamentalistisch.

Ich habe gestern eine schöne Erklärung dazu gelesen und zwar von einem Mann, dem ich die so nicht zugetraut hätte:

"Für einen analytisch denkenden Philosophen wie mich, der sich um begriffliche Klarheit bemüht, ist die fehlende Stringenz theologischer Denkweisen einigermaßen verstörend. Daher habe ich früher viel Zeit damit verbracht, die offenkundige Beliebigkeit theologischer Argumentationsmuster zu kritisieren, bis ich endlich begriff, dass es darum gar nicht geht. Theologen lesen ihre 'heiligen Schriften' nunmal nicht als Sachbuchtexte, aus denen man eindeutige Aussagen ableiten könnte, sondern viel mehr eher als expressionistische Gedichte, die erst in der Interpretation des Betrachters Sinn ergeben."
Michael Schmidt-Salomon. Die Grenzen der Toleranz. Warum wie die offene Gesellschaft verteidigen müssen. München, Berlin 2. Aufl. 2016 (Piper), S. 50.

Fundamentalisten dagegen lesen sie als Sachbuchtexte, denen man eindeutige Aussagen entnehmen kann.

Gott sich als jemanden zu denken, der eine Meinung habe, ist auch sehr anthropomorph. Gott sich als Geheimnis zu denken, das es situationsgemäß zu entschlüsseln gilt, entspricht mir zumindest mehr.

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Holger Haehle
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« Antworten #10 am: 16. September 2018 18:47 »

Hallo Holger,

Zitat
wo es meines Erachtens nur eine Gottesmeinung geben kann

Da aber niemand weiß, welche Meinung der jeweilige Gott hat - sofern er existieren sollte - kommt es zwangsläufig zu unterschiedlichen Vorstellungen dazu.

Nur B.-J.,

wenn man sich seiner Interpretation nicht sicher sein kann, sollte man sie mit Vorbehalt vertreten. Davon sind hier einige Christen, das merke ich an unserer Kath. Schule, umso weiter enternt je tiefgläubiger sie sind. Mangelndes Wissen wird dann selbstverständlich durch gefühlte Gottenähe und tiefen Glauben ersetzt. Unser Campusprediger betont immer wieder gerne, dass der Mensch Gott nicht wirklich mit dem Verstand verstehen kann. Man kann ihn nur mit dem Herzen folgen unwidersprochen von der Ratio. Nur, betrüge ich mich nicht selbst, wenn ich bei einer Interpretation einen fundamentalen Bewertungsmaßstab wie die Ratio nicht nutze?
« Letzte Änderung: 16. September 2018 19:35 von Holger Haehle » Gespeichert
Holger Haehle
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« Antworten #11 am: 16. September 2018 19:18 »

Hallo!

Für mich klingt es wenn Menschen sagen  "sie müssen das Wort Gottes vertreten" so, als würden sie es Gott nicht zutrauen die Sache selber zu regeln...

Naja, manche Christen sehen sich als Stellvertreter Gottes auf Erden. Deswegen sind sie ungehalten, wenn Leute sich abweichend verhalten. Was mich irritiert ist, dass kundige Bibelexperten zu unterschiedlichen Interpretationen kommen, wo es meines Erachtens nur eine Gottesmeinung geben kann, und jeder seine Interpretation für die einzig maßgebliche hält.

Oh, lieber Holger, da denkst Du fundamentalistisch.

Ich habe gestern eine schöne Erklärung dazu gelesen und zwar von einem Mann, dem ich die so nicht zugetraut hätte:

"Für einen analytisch denkenden Philosophen wie mich, der sich um begriffliche Klarheit bemüht, ist die fehlende Stringenz theologischer Denkweisen einigermaßen verstörend. Daher habe ich früher viel Zeit damit verbracht, die offenkundige Beliebigkeit theologischer Argumentationsmuster zu kritisieren, bis ich endlich begriff, dass es darum gar nicht geht. Theologen lesen ihre 'heiligen Schriften' nunmal nicht als Sachbuchtexte, aus denen man eindeutige Aussagen ableiten könnte, sondern viel mehr eher als expressionistische Gedichte, die erst in der Interpretation des Betrachters Sinn ergeben."
Michael Schmidt-Salomon. Die Grenzen der Toleranz. Warum wie die offene Gesellschaft verteidigen müssen. München, Berlin 2. Aufl. 2016 (Piper), S. 50.

Fundamentalisten dagegen lesen sie als Sachbuchtexte, denen man eindeutige Aussagen entnehmen kann.

Gott sich als jemanden zu denken, der eine Meinung habe, ist auch sehr anthropomorph. Gott sich als Geheimnis zu denken, das es situationsgemäß zu entschlüsseln gilt, entspricht mir zumindest mehr.

LG, Micha

Interessanter Ansatz Micha,

aber besteht nicht die Gefahr, dass eine Interpretation durch individuelle Einflüsse des Interpretierenden zu subjektiv ausfällt? Entwertet das nicht das offenbarte Wort Gottes? Manche aktuelle christliche Äußerung fälllt eben deshalb so merkwürdig aus, weil, wie du weiter oben bemerkt hast, z.B. der Interpretierende besonders konservativ ist. "Beschmutzt" das nicht das heilige Wort?
Wissenschaft und Theologie gehört wie die griechische Endung andeutet dazu, ist empirisch und folgt den universellen Gesetzen der Logik, mit dem Ziel Erkenntnis und Wahrheit zu finden, über die man nicht mehr streiten kann.
Wenn der Schmidt-Salomon Recht hat, dann müssten also auch für seine Lesart wissenschaftlich-theologisch herausgearbeite, allgemeingültige Interpretationsregeln bestehen, die verhindern, das sich Interpretationen zu einer definierten Frage widersprechen.
« Letzte Änderung: 16. September 2018 19:26 von Holger Haehle » Gespeichert
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« Antworten #12 am: 16. September 2018 19:46 »

Das Kennzeichen echter Christen ist die Liebe, so wie sie in 1. Korinther 13 beschrieben wird:

Zitat
Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.    
Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts.    
Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.    
Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.    
Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.    
Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.    
Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.    
Die Liebe hört niemals auf. Prophetisches Reden hat ein Ende, Zungenrede verstummt, Erkenntnis vergeht.    
Denn Stückwerk ist unser Erkennen, Stückwerk unser prophetisches Reden;    
wenn aber das Vollendete kommt, vergeht alles Stückwerk.    
Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind. Als ich ein Mann wurde,  legte ich ab, was Kind an mir war.    
Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich unvollkommen, dann aber werde ich durch und durch erkennen, so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.    
Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

Das ist ein hoher Anspruch, den ich nicht erfüllen kann. Jedoch stattet Gott mich durch Jesus mit dieser Liebe aus, wenn ich mich darauf einlasse und das annehme.

Von Kleidung steht nichts in diesem Textabschnitt.

LG
Hajo
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« Antworten #13 am: 16. September 2018 21:22 »

Hallo!

Für mich ist die Sache mit Gott klar: Entweder man betet einen Gott an der Menschenähnlich ist, etwa so wie einen König. Dann ist dieser Gott einer der das jeweils Individuelle Gut oder böse ganz nach der Meinung der Ihm anbetenden Gesellschaft richtet, bzw. damit Menschen beauftragt es für Ihn zu erledigen.

Oder man sieht in Gott etwas was Menschen erschaffen hat, die über einer eigenen individuellen Willensentscheidung verfügen. Damit kann aber Gott selber dann nicht mehr sagen das oder jenes ist richtig oder falsch. Vielmehr gibt er dem einzelnen Menschen die Möglichkeit selber für sich zu entscheiden. Gott sagt also nicht wenn du das oder jenes tust wirst du bestraft, sonst hätte die freie Wahlmöglichkeit ja keinen Sinn. Vielmehr gibt der Gott der alles Erschaffen hat, jedem einzelnen die Möglichkeit Ihm zu folgen, oder auch nicht. Wobei man diesen Weg mit Gott nur mit der Einheit vom ganzen Menschen gehen kann.
 
Da es so eben keine algemeingültigen Regeln für richtiges Verhalten gibt, kann dieser Gott auch niemals irgendeine Glaubensgemeinschaft erschaffen, weil es eben nicht mit dem freien Individuellen Willen jedes einzelnen vereinbar ist. Mit Gott kommunizieren kann man somit nur im persönlichem Gespräch, wenn man von sich aus dieses Gespräch sucht.
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« Antworten #14 am: 16. September 2018 21:54 »

Lieber Holger,

da sprichst Du eine zentrale Frage an: Wie schafft man den gesunden Mittelweg zwischen Fundamentalismus und Gleichgültigkeit?

Ich bin jetzt gerade etwas müde, um mich eine Antwort zu wagen, aber werde demnächst eine versuchen.


Lieber Harry.

ja, das klingt ganz gut. Ich muss nochmal darüber nachdenken.

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