Autor Thema: Früher war mehr Lametta ... ;-)  (Gelesen 2874 mal)

Offline culture skirt

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Antw:Früher war mehr Lametta ... ;-)
« Antwort #15 am: 30.11.2020 11:06 »
Die sagte, dort, wo der Männeranteil gering ist, putzen sich die Frauen mehr heraus, um einen Mann zu finden. Deswegen sind Asiatinnen und Russinnen oft hübsch angezogen. In Deutschland gibt es einen Männerüberschuss, so dass sich die Frauen nicht groß bemühen brauchen.
Die Liste der Länder nach Geschlechterverteilung spricht da was anderes: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Geschlechterverteilung

LG Franz
Hallo wg84,
mit der Gesamtbevölkerung hat das nix zu tun.
Was ist daran nicht zu verstehen?
wo der Männeranteil gering ist, putzen sich die Frauen mehr heraus, um einen Mann zu finden.
Es geht um junge Frauen, die um Männer gehobenen Alters werben.
Junge Männer sind am Anfang ihrer Partnersuche unattraktiv, denn sie sind zu jung. Junge Frauen dagegen sind hochbegehrt.

Gruß
Jule

wg84

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Antw:Früher war mehr Lametta ... ;-)
« Antwort #16 am: 30.11.2020 11:16 »
Frauen wählen vorwiegend Männer, die älter sind als sie zum Partner. Zudem suchen sich bei sinkender Geburtenzahlen, wie sie bei den aktuell partnersuchenden Jahrgängen vorherrschten, Frauen aus der zahlenmäßig älteren Altersgruppe ihre Partner. Dies führt dazu, dass vor allem junge Männer, um überhaupt eine Chance zu haben, offensiver auf Partnersuche gehen, was die Ungleichheit noch verstärkt. Zuletzt werden Frauen mit Rückgang ihrer Gebärfähigkeit unattraktiv für Männer, was die Anzahl der gesuchten Frauen im Verhältnis zu den suchenden Männern weiterhin verringert.
Der Gesamtüberschuss an Frauen ergibt sich durch die alten Frauen.
Hast du irgendwelche Belege für diese Aussagen, oder hast du dir das selbst zusammengereimt?

Offline culture skirt

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Antw:Früher war mehr Lametta ... ;-)
« Antwort #17 am: 30.11.2020 11:25 »
Ich weiß nicht, was ihr euch so alles zusammen reimt. Ich kann überall eine ganz klare Geschlechterkonstellation feststellen, für welche Männer sich die Frauen bei der Partnerwahl entscheiden. Die Frauen sorgen schon bei der Partnerwahl dafür. Da halten sie sich an die tradierten Geschlechterbilder ähnlich wie bei den Röcken. Im Allgemeinen finden sie das gut, aber der eigene darf das nicht.


Offline culture skirt

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Antw:Früher war mehr Lametta ... ;-)
« Antwort #18 am: 30.11.2020 11:31 »
https://www.welt.de/jahresrueckblick-2008/geschichten/article2163730/Warum-sehen-Russinnen-so-viel-schoener-aus.html

"„Die deutschen Frauen sind ungepflegt, sehr grau, irgendwie alle gleich“, entfährt es einer Brünetten mit Riesensonnenbrille, die gerade nach Nachschub für ihre Logo-Tasche sucht. Sie will ihren Namen lieber nicht verraten, erzählt aber, dass sie 30 Jahre alt ist, seit sechs Jahren in Deutschland lebt – und deshalb jetzt zum Beispiel gerade Jeans und flache Schuhe trägt. „Seit ich hier wohne, bin ich selbst öfter mal ungepflegt“, entschuldigt sie sich."

"Gerade wegen der Knappheit war und ist Mode so wichtig. „Auto und Haus fielen ja als Statussymbole weg, auch deshalb haben Pelzmäntel so eine Bedeutung“, erklärt die Kulturhistorikerin Anna Tikhomirova, die in ihrer Dissertation die Damenmode der Sowjetunion und der DDR vergleicht. „Auch heute gilt in der ehemaligen UdSSR: Je teurer die Kleidung, desto höher der soziale Status.“


"„Die Männer achten ganz genau darauf, was die Frauen anziehen“, sagt Tikhomirova. „Und die Frauen wiederum versuchen zu gefallen. Das hat nichts mit Romantik zu tun. Es geht darum, einen möglichst reichen Mann zu finden.“ Wer will, kann sogar in Kursen Nachhilfe darin bekommen, wie man sich einen Oligarchen angelt."


Offline Lars

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Antw:Früher war mehr Lametta ... ;-)
« Antwort #19 am: 30.11.2020 13:43 »
Männlein und Weiblein sind alle gleich, immer auf Partnersuche und auf Geld und Wohlstand aus .... was für ein plattes, primitives und längst überholtes Geschwätz ...

Offline culture skirt

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Antw:Früher war mehr Lametta ... ;-)
« Antwort #20 am: 30.11.2020 15:39 »
Ich hab noch keine Frau in der Disco gesehen, die sich um Typen in Röcken reißen, oder die nichts zu bieten haben.
Männern ist relativ egal, welchen Beruf Frauen haben und ob sie Geld haben. Frauen nicht.
https://www.shell.de/ueber-uns/shell-jugendstudie/_jcr_content/par/toptasks.stream/1570708341213/4a002dff58a7a9540cb9e83ee0a37a0ed8a0fd55/shell-youth-study-summary-2019-de.pdf

Gut zwei Drittel (68%) aller 12- bis 25-Jährigen, die selbst noch kein Kindhaben, möchten später einmal Kinder haben. Damit ist der Kinderwunsch im Zeitverlauf recht stabil. Junge Frauen sind sich etwas häufiger sicher, dass sie Kinder möchten, als junge Männer (71% zu 64%).

Partnerschaft und Vorstellungen von partnerschaftlicher Aufteilung der Erwerbstätigkeit
Fragt man Jugendliche, wie sie sich die partnerschaftliche Aufteilung der Erwerbstätigkeit wünschen würden, wenn sie  30 Jahre alt wären und ein zweijährigesKind hätten, sind sich junge Männer und Frauen recht einig bezüglich der idealen Rollenverteilung: In einer Partnerschaft mit kleinem Kind sollte die Frau und nicht der Mann beruflich kürzer treten.

65% der Frauen würden gerne maximal halbtags arbeiten – und 68% der jungen Männer wünschen sich genau das von ihrer Partnerin. Viele Männer wünschen sich eine Rolle als »aktiver Vater«, der sich an der Kinderbetreuung beteiligt,

und nur 41% von ihnen möchten in der beschriebenen Familiensituation in Vollzeit arbeiten. Von den jungen Frauen wünschen sich etwas mehr (51%), dass der Vater in Vollzeit arbeitet.

Insgesamt ist es mehr als die Hälfte(54%) aller 12- bis 25-Jährigen, die ein »männliches Versorgermodell« favorisieren:

10% bevorzugen das Modell eines»männlichen Alleinversorgers« (der Mann versorgt die Familie allein und arbeitet 30 oder 40 Stunden in der Woche),

weitere 44% präferieren das Modell eines »männlichen Hauptversorgers« (der Mann arbeitet mindestens 30 Stunden, die Frau maximal halbtags).



Offline MickyBlueEyes

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Antw:Früher war mehr Lametta ... ;-)
« Antwort #21 am: 30.11.2020 15:52 »
... die Schubladenbediener - obwohl sowas ähnliches wie Dinosaurier - sterben offenbar nicht aus.

Gerade in den letzten beiden Jahren kam es mir aber doch so vor, als hätte ich wieder mehr Frauen in Rock oder Kleid auf der Straße gesehen ([mir fremde] Jungs in Rock oder Kleid hab' ich eh' noch nicht in freier Wildbahn gesehen).

Aber vielleicht achte ich seitdem nur mehr darauf.

Ob jetzt jemandem ein Rock oder eine Hose besser steht, sollte dieser jemand besser für sich entscheiden, allenfalls mit Hilfe einer befreundeten Person. Dass da Fremde sich darüber das M... zerreißen, ääähhhhh, Gedanken machen, halte ich für daneben.

Seitenaspekt "praktisch":

Für mich ist das schon nachvollziehbar, dass jemand, der sich keine Gedanken über, besonders im Sitzen, wie stark geöffnete Beine machen will, eine Hose praktischer findet, als einen Rock oder ein Kleid.
Ebenso bei handwerklichen Tätigkeiten, egal ob am Auto, im Garten oder auf der Baustelle.

Eine Hose ist eben das "sorglosere" Kleidungsstück im Vergleich zu Rock oder Kleid.

Für mich ist ein Rock gerade beim Sitzen angenehmer - aber nur, wenn mir nicht die ganze Zeit jemand gegenüber sitzt (Stichwort "geöffnete Beine").

Aber ich finde, dass solche Dinge eigentlich keiner Erklärung mehr bedürfen, aber immer mal wieder mit demselben erstaunten Unverständnis hervorgekramt werden - aus den immer gleichen Schubladen.

Viele Grüße
MickyBlueEyes

Offline Albis

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Antw:Früher war mehr Lametta ... ;-)
« Antwort #22 am: 30.11.2020 22:23 »
Ein sehr schönes Bild, Lars! Danke fürs zeigen!  :)

Das mit den Röcken ist in der Tat eine Generationenfrage: Meine Oma ist fast immer in solchen Röcken rumgelaufen wir die Damen auf dem Foto, wohingegen meine Mutter fast nur Hosen trägt. Ich meine, die Geburtenjahrgänge bis in die 1920er oder 1930er Jahrgänge haben es einfach gelernt, dass Frau Rock trägt. Erst danach scheint sich eine Befreiung / Emanzipation in den Köpfen durchgesetzt zu haben, die der Hose den Weg geebnet hat.

Aber auf dem Foto sehe ich zuerst die Straßenbahn. Hättest Du es in sie in der anderen Richtung fotografiert, wäre das Foto nicht nur doppelt, sondern dreifach historisch, da es dann neben Fahrzeugtyp und Liniennummer auch im die im Zielfilm gezeigte Endstelle nicht mehr gegeben hätte. Mal abgesehen vom Straßen- und Gleiszustand und den Trabbis im Hintergrund.  ;)

Offline Skirtedman

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Antw:Früher war mehr Lametta ... ;-)
« Antwort #23 am: 01.12.2020 02:26 »
Ein sehr schönes Bild, Lars! Danke fürs zeigen!  :)

Das mit den Röcken ist in der Tat eine Generationenfrage: ... Ich meine, die Geburtenjahrgänge bis in die 1920er oder 1930er Jahrgänge haben es einfach gelernt, dass Frau Rock trägt. Erst danach scheint sich eine Befreiung / Emanzipation in den Köpfen durchgesetzt zu haben, die der Hose den Weg geebnet hat.

Hallo Albis,

von der Tendenz her hast Du grundsätzlich Recht.

Wobei meine Oma, Jahrgang 1908, in den 1980er Jahren überwiegend Hosen getragen hat. Wenn es darum ging, etwas schicker zu sein, also sonntags oder zu Einladungen, trug sie aber immer Rock oder Kleid. Wohl eben, um etwas schicker zu sein. Oder aus der anerzogenen Überzeugung, dass es sich eben so gehört. Wobei ihr Hosen mit Sicherheit überhaupt nicht anerzogen wurden.

Offline GregorM

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Antw:Früher war mehr Lametta ... ;-)
« Antwort #24 am: 01.12.2020 08:22 »
Die Entwicklung in meiner Optik:

JUNGE Mädchen könnten um 1960 Hosen tragen. Sie waren dann eng und elastisch. Wer Spielfilme mit Conny Froboess und Peter Kraus gesehen haben, wissen, wie sie aussahen. Wenn die Teenage-Jahre vorüber waren, ging es aber nicht mehr. Dann war Rock oder Kleid angesagt. Auch bei meiner Klassekameradin im Gymnasium, die später meine Verlobte wurde und noch später meine Frau.
 
1964 kam die Minirock-Welle, und nach einem, allerdings bei uns, ziemlich langsamen Start ging es dann rasch vorwärts mit kürzeren und kürzeren Röcken und Kleidern. Im selben Jahr wurden es von „Paris“ und „Rom“ Frauen erlaubt, Hosen zu tragen. Doch der eigentliche Durchbruch kam erst, als einige Jahre später Röcke und Kleider so kurz geworden waren, dass es für „ältere“ Frauen ein Problem wurde. Sie sahen wohl dann keine andere Möglichkeit als zu Hosen zu greifen. Ich habe nie gehört, wie es sonst behauptet wird, dass sich Frauen im Allgemeinen wünschten, Hosen zu tragen, und bis weit in die 70er hinein waren bei jungen und jüngeren Frauen Mini und Ultramini bevorzugte Kleidung, während die etwas älteren sich mit „Slacks“ und „Damenhosen“ versuchten.

Dann kam Ende der 80er ein neuer Angriff auf den Rock, seitens der Modeindustrie, die versuchte, den Minirock durch Midi zu ersetzen. Das führte mit sich, dass viele lieber Hosen trugen.

Der eigentliche Hosendurchbruch kam meiner Ansicht nach, erst mit den Jeans, vor allen Levis 501, die so populär wurden, dass die Firma ein spezielles Model für Frauen lancierte.

Heute werden Kleider zunehmend getragen, ist mein Eindruck. Röcke dafür immer seltener.

Wir Männer haben nie eine bessere Chance dafür gehabt, uns auf den Rock zu setzen.

Gruß
Gregor
https://www.dress2kilt.eu/de00.htm
https://blog-de.dress2kilt.

Übrigens meine ich, dass politische Diskussionen in diesem Forum untersagt sein sollten.

Offline hirti

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Antw:Früher war mehr Lametta ... ;-)
« Antwort #25 am: 01.12.2020 13:43 »
...Frauen die damals einen guten angesehenen Job hatten trugen da aber schon meistens Hosen. Wahrscheinlich um Kompetenz und Autorität zu vermitteln, sich mit den Männern im Job gleichzustellen.

Für diejenigen die gerne eine Begründung für's Rocktragen parat haben ergibt sich daraus ein - nicht ganz ernst gemeinter - Gedanke:
"Ich trage Rock weil ich auch etwas von dem Genderin-Wahnsinnin Kuchen abhaben will der den Frauen so viele Vorteile bringt"

Offline Skirtedman

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Antw:Früher war mehr Lametta ... ;-)
« Antwort #26 am: 02.12.2020 00:21 »
Ich möchte hier im Thread noch einmal ausdrücklich auf den verlinkten Artikel verweisen. Den Beitrag dazu hat Matthias dankenswerterweise in einen eigenen Thread verschoben:
https://www.rockmode.de/index.php?topic=8126.0

Dieser Artikel passt deswegen gut hier zum "Lametta"-Thread, weil - wie es unten im Artikel steht - Melania Trump ganz offensichtlich bei Ehekrisen oder politischen Meinungsverschiedenheiten dies ihrem Mann öffentlich mit Rock- bzw Kleid-Entzug heimzahlt.

Also scheint auch heute noch bei Frauen Rock oder Kleid mehr Weiblichkeit zu transportieren. Oder Frauen denken, dass Männer die Frauen weiblicher sehen, wenn die Frauen Röcke oder Kleider tragen. Ein Hosenanzug wie im Fall von Melania Trump kann dann sowas wie Weiblichkeitsentzug transportieren, eine Abstrafung ihres Gatten also - die Waffen der Frauen geschickt eingesetzt.

Mehr oder weniger Lametta eben.

 

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