Autor Thema: LaLa Land bekommt Queer-Beauftragten  (Gelesen 2606 mal)

Offline doppelrock

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LaLa Land bekommt Queer-Beauftragten
« am: 06.01.2022 06:45 »
reitschuster.de/post/endlich-deutschland-bekommt-queer-beauftragten/

Schade, wir bekommen zwar auch Faschismus und Aufhebung wichtiger Teile des Grundgesetzes, aber hey - wir dürfen jetzt als Einhorn aufwachen und fluid ins Bett flutschen. Zwar ohne Strom und Heizung, aber schön bunt. Das ist doch mal was!

Beweist eigentlich nur wieder, wie man mit Nebelkerzen von wichtigen Dingen wie Kriegsvorbereitung und Abschaffung von Grund- und Menschenrechten ablenken kann. Ja, sie werden es erfolgreich schaffen, die Ablenkung wirkt.

Offline BerlinerKerl

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Antw:LaLa Land bekommt Queer-Beauftragten
« Antwort #1 am: 06.01.2022 08:49 »
Braucht die Menschheit so einen Beauftragten, während andere ums Überleben kämpfen?

Ich verdiene nicht genug und bitte hier um Spenden !

Gerne in jederart von Währungen.
Ich emanzipiere mich, wer kommt mit?

Offline doppelrock

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Antw:LaLa Land bekommt Queer-Beauftragten
« Antwort #2 am: 20.02.2022 09:57 »
Mehr Absurdes aus Bananistan:
Markus Ganserer nennt sich jetzt Tessa und behauptet in Autosuggestion
"Ein Penis ist nicht per se ein männliches Sexualorgan"
Meinetwegen kann er sich auch zuhause als Einhorn verkleiden, wenn er andere dabei nicht stört oder verletzt.
Nun frönt er aber einer abstrusen Ideologie, die es ermöglicht, dass ein Mann, der sich als Frau fühlt, über die Frauenquote ins Parlament kommt und echten Frauen die vorgesehenen Plätze wegnimmt. Aus rein egoistischer Selbstgerechtigkeit schadet dieser eine Mann also anderen Menschen und wird dabei von Gleichgesinnten unterstützt. Ob so willkürlich wechselhafte Menschen ihrem Auftrag im Parlament nachkommen, sollten wir näher beobachten.

Bei der Quote geht es ursprünglich um Mann und Frau und nicht um eine Rolle, die jemand wie im Theater spielt.

Danken möchte ich Herrn Ganserer, dass er damit die Unsinnigkeit des ganzen Genderwahns offenlegt.
Wie im spätrömischen Reich zerstört sich eine dekadente Gesellschaft selbst.

skortsandtights

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Antw:LaLa Land bekommt Queer-Beauftragten
« Antwort #3 am: 20.02.2022 10:56 »
Sorry ich verstehe dich beim besten willen nicht.
Die kandidatur von Tessa Ganserer wird ja wohl jemand überprüft haben ob sie rechtens ist.
Das ist anscheinend so und sie wurde gewählt, also was willst du noch  ;)


Offline doppelrock

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Antw:LaLa Land bekommt Queer-Beauftragten
« Antwort #4 am: 20.02.2022 15:00 »
Die grüne Partei hat das so beschlossen. Das heißt aber nicht, dass es rechtens oder gesetzeskonform ist. Wir lernen ja in der letzten Zeit häufiger, dass die Rechtsprechung sich sehr gern sehr parteiisch gibt, abseits bestehender Gesetze und Tatsachen. Oder das Verhalten verschiedener Politiker allgemein.

Meines Wissens steht in Ganserers Ausweis das Geschlecht "männlich" und schon deswegen darf er keine Quotenfrau spielen. Ich vermute auch, dass er noch alle Geschlechtsmerkmale eines Mannes besitzt. Nach der Umwandlung würde sich die Lage anders darstellen, so ist es Beschiss und Willkür, denn er kann ja auch wieder von jetzt auf gleich als Mann auftreten. Deshalb finde ich es richtig, dass sich Frauen weiterhin dagegen beschweren.

Offline cephalus

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Antw:LaLa Land bekommt Queer-Beauftragten
« Antwort #5 am: 20.02.2022 16:07 »
Sorry ich verstehe dich beim besten willen nicht.
Die kandidatur von Tessa Ganserer wird ja wohl jemand überprüft haben ob sie rechtens ist.
Das ist anscheinend so und sie wurde gewählt,

Fakt ist, in der Wahlliste stand auch nur der männliche Name.
Wahlwerbung lautete daher in etwa so:
"Wer Tessa will muss Ganserer wählen "

Offline high4all

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Antw:LaLa Land bekommt Queer-Beauftragten
« Antwort #6 am: 20.02.2022 16:41 »
Meines Wissens steht in Ganserers Ausweis das Geschlecht "männlich" und schon deswegen darf er keine Quotenfrau spielen. Ich vermute auch, dass er noch alle Geschlechtsmerkmale eines Mannes besitzt. Nach der Umwandlung würde sich die Lage anders darstellen, so ist es Beschiss und Willkür, denn er kann ja auch wieder von jetzt auf gleich als Mann auftreten. Deshalb finde ich es richtig, dass sich Frauen weiterhin dagegen beschweren.
Na, da haben wir schon mal eine, die sich beschwert:
https://www.youtube.com/watch?v=IJiAOcvq1h0

https://www.queer.de/detail.php?article_id=41218

Wenn jemand Grund zu Beschwerden hat, dann benachteiligte PolitikerInnen von den Grünen, oder?

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Offline doppelrock

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Antw:LaLa Land bekommt Queer-Beauftragten
« Antwort #7 am: 20.02.2022 17:10 »
Wenn es sich als Willkür oder Verstoß erweist, darf sich jeder beschweren. Nicht nur eine einzelne Frau in der Partei, die sonst diesen Platz bekommen hätte.
Denn dann es ist ein grundsätzliches Problem, das der parlamentarischen Demokratie schadet.

Offline sebaldus

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Antw:LaLa Land bekommt Queer-Beauftragten
« Antwort #8 am: 20.02.2022 21:15 »
Die grüne Partei hat das so beschlossen. Das heißt aber nicht, dass es rechtens oder gesetzeskonform ist. Wir lernen ja in der letzten Zeit häufiger, dass die Rechtsprechung sich sehr gern sehr parteiisch gibt, abseits bestehender Gesetze und Tatsachen. Oder das Verhalten verschiedener Politiker allgemein.

Meines Wissens steht in Ganserers Ausweis das Geschlecht "männlich" und schon deswegen darf er keine Quotenfrau spielen. Ich vermute auch, dass er noch alle Geschlechtsmerkmale eines Mannes besitzt. Nach der Umwandlung würde sich die Lage anders darstellen, so ist es Beschiss und Willkür, denn er kann ja auch wieder von jetzt auf gleich als Mann auftreten. Deshalb finde ich es richtig, dass sich Frauen weiterhin dagegen beschweren.

"doppelrock" verbreitet hier mal wieder die Hass und Hetzeparolen der der braunen Partei im Bundestag, die dort "Frau" Strolch, äh,  Storch von sich gegeben hat.
Die demokratischen Parteien haben sich alle gegen diese Hetze empört.

"Das, was sich die Abgeordnete Storch gerade in diesem Haus erlaubt hat, ist niederträchtig,
(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, bei der SPD, der CDU/CSU, der FDP und der LINKEN)
bodenlos, homophob und zutiefst menschenverachtend.
(Beifall bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN, der SPD und der LINKEN)
Aber dieses Haus ist ein Haus der Demokratie und der freien Rede, und deshalb konnte sie das hier sagen.
(Martin Reichardt [AfD]: Das kann man überall sagen, weil es die biologische Wahrheit ist!)
Es erschüttert mich zutiefst, dass jemand über eine Kollegin im Deutschen Bundestag so abscheulich und niederträchtig
spricht, meine Damen und Herren. Das ist erschütternd.
(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, bei der SPD, der CDU/CSU, der FDP und der LINKEN)
Ich wende mich wirklich an Sie alle: Tessa Ganserer ist eine von uns. Sie ist meine und unsere Kollegin,
(Christine Aschenberg-Dugnus [FDP]: So ist es!)" S. 1143
https://dipbt.bundestag.de/dip21/btp/20/20017.pdf#P.1133

Offline doppelrock

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Antw:LaLa Land bekommt Queer-Beauftragten
« Antwort #9 am: 20.02.2022 22:34 »
"sebaldus"  möchte wieder Beleidigungen aussprechen. Braune Partei. Kontaktschuld. Bitte trage mal was zum eigentlichen Thema bei statt ausschließlich faktenfrei die Person anzugreifen. Danke.

Dass an der Regierung beteiligte Parteien für etwas stimmen, wertet eine Sache ebenso wenig als richtig wie die Aussage einer Opposition als falsch, nur weil sie Opposition ist.

Dass diese Parteien sich empören, ist verständlich, denn sie sind getroffen, weil man sie beim Beschiss erwischt hat. Ein Mann, der sich mal Frau nennt, zur Erfüllung der Frauenquote. Darüber sollte man sich wenn überhaupt empören und nicht über das Erwischtwerden.

Transmenschen sind Teil unserer Gesellschaft. Leute, die willkürlich Regeln umgehen und sich empören, wenn sie erwischt werden, brauchen sich über Gegenwind nicht wundern. Und auch nicht darüber, wenn ihnen in Politik und Gesellschaft Vertrauen entzogen wird. Denn sie betreiben selbstgerechte Symbolpolitik, in diesem Fall sogar zum Schaden von vielen Transmenschen. Siehe Kontaktschuld, Verallgemeinerung usw.

Offline sebaldus

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Antw:LaLa Land bekommt Queer-Beauftragten
« Antwort #10 am: 21.02.2022 01:24 »
...

Der Vertreter der verflügelten braunen Bande für Hass und Hetze fühlt sich ertappt ...

übrigens: CDU/CSU und Die Linke sind Oppositionsparteien und nicht in der Regierungskoalition - also das gesamte demokratische Spektrum sagt: "Das, was sich die Abgeordnete Storch gerade in diesem Haus erlaubt hat, ist niederträchtig, bodenlos, homophob und zutiefst menschenverachtend."

skortsandtights

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Antw:LaLa Land bekommt Queer-Beauftragten
« Antwort #11 am: 21.02.2022 05:35 »
Mal ne frage weil ich mich mit eurer demokratie nicht auskenne.
Wurde Frau Ganserer von den wählern gewwählt oder hat das irgend jemand so beschlossen.


Offline BerlinerKerl

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Antw:LaLa Land bekommt Queer-Beauftragten
« Antwort #12 am: 21.02.2022 08:09 »
Mal ne frage weil ich mich mit eurer demokratie nicht auskenne.
Wurde Frau Ganserer von den wählern gewwählt oder hat das irgend jemand so beschlossen.

Frau ??

Du kannst auch groß? wow
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Offline cephalus

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Antw:LaLa Land bekommt Queer-Beauftragten
« Antwort #13 am: 21.02.2022 09:47 »
Wurde Frau Ganserer von den wählern gewwählt oder hat das irgend jemand so beschlossen.

Ja :D

Vereinfacht gesagt kannst du bei uns Kandidaten direkt wählen und auch einer Partei die Stimme geben, die dann entscheidet, in welcher Reihenfolg ihre Kandidaten zum Zug kommen. Was hier gegriffen hat ist mir nich bekannt - wer googeln will...

Offline high4all

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Antw:LaLa Land bekommt Queer-Beauftragten
« Antwort #14 am: 21.02.2022 10:56 »
Der Landeslistenplatz, nicht das Direktmandat.

Zitat
Zur Bundestagswahl 2021 kandidierte Ganserer im Bundestagswahlkreis Nürnberg-Nord um das Direktmandat und zog über den Landeslistenplatz 13 in den Deutschen Bundestag ein.

Tessa Ganserer wurde mit 58% der Delegiert•innenstimmen auf Platz 13 der bayrischen Landesliste der Grünen für die Bundestagswahl gewählt. Das ist eine parteiinterne Entscheidung auf folgenden Grundlagen:

Zitat
(1) "Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in der Politik ist ein politisches Ziel von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Die Mindestquotierung von Ämtern und Mandaten ist eines der Mittel, um dieses Ziel zu erreichen. Von dem Begriff „Frauen“ werden alle erfasst, sie sich selbst so definieren. Ebenso wie die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen ist die Anerkennung geschlechtlicher Vielfalt ein Ziel von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN: Trans*, inter und nicht-binäre Menschen sollen in unserer Partei gleichberechtigte Teilhabe erhalten. Alle Gremien und Versammlungen sind dazu angehalten, dieses Ziel zu achten und zu stärken."

(2) "Ein wesentliches Ziel ist die Verwirklichung der Rechte und Interessen von Frauen. Frauen sind Personen, die sich als solche definieren. Frauen und alle Mitglieder bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wissen, dass sich eine Veränderung durch das bloße Hoffen auf gute Vorsätze nicht erreichen lässt. Veränderungen müssen auf vielen Ebenen ansetzen. Ein Ansatz ist das Grüne Frauenstatut mit der darin verankerten Quotierung der Ämter und Mandate. Wir unterscheiden für Gremienbesetzungen, Redelisten und Wahllisten generell in Frauenplätze (für alle, die sich als Frauen definieren) und offene Plätze, die allen Menschen unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität offenstehen, also auch trans*-, inter- und non-binären Personen. Diese Maßnahmen sind ein Weg, die Interessen von Frauen zu verwirklichen und gleichzeitig die geschlechtliche Vielfalt abzubilden. Das Ziel von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist, dass alle Mitglieder in allen Lebensbereichen über ihre Interessen selbst bestimmen."
Nachzulesen bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Zitat
Die Zulassung für die Bundestagswahl 2021 im Kreiswahlausschuss erfolgte als „Markus (Tessa) Ganserer, Försterin, MdL“

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Offline Skirtedman

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Antw:LaLa Land bekommt Queer-Beauftragten
« Antwort #15 am: 21.02.2022 11:13 »
Ja, Cephalus, das ist vereinfacht gesagt.

-Edit: Ah, Hajo kam mir zuvor und hat wohl detaillierte Zahlen bereits geschrieben, die ich hier nicht hatte-

'Man kann ... wählen und ... Stimme geben' klingt so direkt aktiv. Sowas ist in meinem Bundesland bei Kommunalwahlen der Fall, da habe ich manchmal über 70 Stimmen, die ich frei verteilen kann, wenn ich wollte, oder im vereinfachten Verfahren automatisch mit einem oder nur wenigen Kreuzen verteilen kann.

Bei der Bundestagswahl ist das eher passiv. Bei der Bundestagswahl gibt es nur 2 Stimmen, die ich ausschließlich Parteien (bzw. deren jeweiligen Kandidaten aus meinem Gebiet) geben kann, verkürzt gesagt.

...einer Partei die Stimme geben, die dann entscheidet, in welcher Reihenfolg ihre Kandidaten zum Zug kommen.

Genau genommen ist das falsch: 'dann'. Denn die Parteien legen meines Wissens vor der Wahl fest, in welcher Reihenfolge die Kandidaten zum Zug kommen, sofern sie über die Reihenfolge überhaupt zum Zug kommen.

Im Grunde zieht jemand in den Bundestag ein, wer in dem Gebiet, wo der kandidierende ;) Mensch die meisten Stimmen kriegt, den seine Partei aus diesem Gebiet für den Bundestag einziehen lassen will. Das ist das Direktmandat.

Wer in seinem Gebiet nicht die meisten Stimmen gekriegt hat, hat anschließend noch die Chance, nach einem komplizierten Rechenverfahren dennoch über die Reihenfolge in der Liste seiner Partei in den Bundestag zu kommen. Dabei handelt es sich um die sogenannten Überhangmandate. Diese sind dafür gedacht, der Zusammensetzung im Bundestag dem Stimmenverhältnis auf gesamter Bundesebene gerecht zu werden, weil alleine durch die Direktmandate dieses Stimmenverhältnis nicht vollständig zu erreichen ist.

Welches dieser beiden Mandate nun auf Ganserer zutrifft, steht nicht mal explizit mit allen Daten in Wikipedia. Und welche Rangfolgen die Parteien festlegen, ist deren eigene, jeweils interne Sache und nicht Sache anderer Parteien.

Ich denke, eigentlich ist es gar nicht die Tatsache, dass Ganserer im Bundestag ist, Gegenstand der Diskussion, obwohl das gemeine Volk, das bekannterweise sich schon ein Urteil bildet, bevor es alle Tatsachen weiss oder wissen will, genau die Wahl in den Bundestag kritisiert. Ich glaube gelesen zu haben, dass der Auslöser der Diskussionen eigentlich eher darum ging, welches Mitglied im Bundestag welche Aufgaben in zum Teil parteiübergreifenden Gremien übernimmt - da gibt es ja etliche Gremien, die zu besetzen sind. Möglicherweise geht es hier um irgendeinen Ausschuss zur Gleichstellung der Frau oder so (oder in irgendeinem anderen Ausschuss), wo dann vielleicht mit Frauenquoten versucht wird, die Zusammensetzung zu beeinflussen.

Ausschüsse der Parlamentarier sind sowas wie Arbeitsgruppen, die bestimmte Sachthemen abarbeiten, ohne diese in allen Einzelfragen in den großen Versammlungen des Bundestags durchkauen zu müssen. Ausschüsse sollten zusammen also auch dann arbeiten, wenn nicht gerade der Bundestag zusammenkommt.

Offline culture skirt

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Antw:LaLa Land bekommt Queer-Beauftragten
« Antwort #16 am: 21.02.2022 14:26 »
(1) "Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in der Politik ist ein politisches Ziel von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Von dem Begriff „Frauen“ werden alle erfasst, sie sich selbst so definieren. Frauen sind Personen, die sich als solche definieren
Das heißt also, dass Männer und Politiker, deren Quotenplatz normalerweise an eine Frau vergeben wird, sich morgen spontan als Frau definieren können, um den Platz den Politikerinnen streitig zu machen. Und danach definieren sich wieder als Mann.

Offline culture skirt

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Antw:LaLa Land bekommt Queer-Beauftragten
« Antwort #17 am: 21.02.2022 14:37 »
Welches dieser beiden Mandate nun auf Ganserer zutrifft, steht nicht mal explizit mit allen Daten in Wikipedia.
Soll ichs nachtragen?

Ich denke, eigentlich ist es gar nicht die Tatsache,
Denkst du oder nur eigentlich?

Möglicherweise geht es hier um irgendeinen Ausschuss zur Gleichstellung der Frau oder so (oder in irgendeinem anderen Ausschuss), wo dann vielleicht mit Frauenquoten versucht wird, die Zusammensetzung zu beeinflussen.
In der Rede von Storch ist doch alles erwähnt, um was es geht. Es geht um die Erfüllung der Frauenquote, die durch einen Mann (nach Transsexuellengesetz ist er es noch) besetzt wird. Und die Grünen fühlten sich ertappt.

Und das ganze führt auch die Ziele hier im Forum adsurdum, wenn ein Kleid und hohe Schuhe ausreicht, um sich als Frau zu definieren. Dann wird das nie was werden mit Röcken oder Kleidern an Männern.

Gruß

Offline doppelrock

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Antw:LaLa Land bekommt Queer-Beauftragten
« Antwort #18 am: 21.02.2022 19:59 »
Markus Ganserer ist immer noch ein Mann, der einen Frauenplatz besetzt, weil er sich als Frau fühlt.
Die "gleichberechtigte Teilhabe der Frau" widerspricht anderen Regeln der Grünen. Oder ist es gleichberechtigt, wenn Frauen grundsätzlich alle ungeraden Listenplätze bekommen, die geraden Nummern aber zwischen Mann und Frau aufgeteilt werden? Sie machen sich die Welt, wie sie ihnen gefällt.

Unser Freund Sebaldus darf derweil in der braunen Suppe rühren, denn "wenn der Feind bekannt ist, hat der Tag Struktur" (Volker Pispers). Klingt allerdings wieder intolerant und willkürlich, wenn er  nicht alle demokratisch gewählten Parteien als Spektrum der Demokratie bezeichnet. Die ihm unliebsame Partei ist wohl irgendwie mit dem 6beinigen Mondkalb ins Parlament gefallen. Entgegen seiner ständig wiederholten Lüge absichtlichen Falschaussage steht mir keine der von ihm genannten Parteien nahe. Demokratie im Sinne des GG ist mit keiner dieser Farben zu machen.


Offline high4all

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Antw:LaLa Land bekommt Queer-Beauftragten
« Antwort #19 am: 23.02.2022 12:43 »
Doppelrock war ja so nett, dieses Thema zu starten. Deshalb ein Interview mit Sven Lehmann, seines Zeichens Queer-Beauftragter.

Zitat
Deutschland zum Vorreiter für die Akzeptanz von Vielfalt zu machen – das ist das Ziel von Sven Lehmann,  Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfamilienministerium und erster Queer-Beauftragter der Bundesregierung. Im Interview erklärt er, wie er die Rechte von queeren Menschen stärken will, was er unter einem modernen Familienbegriff versteht und warum schon in Kitas und Schulen Vielfalt als Selbstverständlichkeit verstanden werden sollte. 

https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/queer-beauftragter-2006890
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Offline Olivier

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Antw:LaLa Land bekommt Queer-Beauftragten
« Antwort #20 am: 23.02.2022 13:02 »
Hallo Wolfgang,

Danke für die Zusammenfassung zum Wahlrecht. Allerdings hat sich da bei der Zweitstimme ein Fehler eingeschlichen. Bei der Zweitstimme werden die Sitze nach dem Verhältnis der abgegebenen Stimmen verteilt (Verhältniswahlrecht). Die Erststimme hingegen ist ein reines Mehrheitswahlrecht.
Die Überhangmandate entstehen erst dann, wenn eine Partei mehr Direktmandate (Erststimme) erhält als ihr nach dem Anteil der Zweitstimmen zusteht. Dieser Überhang wird dann durch Überhangmandate an die anderen Parteien ausgeglichen.

Wer das im Detail wissen will kann sich ja gerne hier vertiefen
https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahlrecht
oder gleich das Bundeswahlgesetz studieren.

LG, Olivier
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Offline MAS

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Antw:LaLa Land bekommt Queer-Beauftragten
« Antwort #21 am: 23.02.2022 21:33 »
Danke für all die Erklärungen. Ja, damit sollte ich mich auch mal beschäftigen. Habe ich bisher kaum gemacht.

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Offline conne

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« Antwort #22 am: 24.02.2022 19:47 »
Danke für all die Erklärungen. Ja, damit sollte ich mich auch mal beschäftigen. Habe ich bisher kaum gemacht.

LG, Micha

Mit dem Wahlrecht? Dann wird es aber wirklich Zeit.

Offline MAS

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« Antwort #23 am: 24.02.2022 23:46 »
Ja mit diesen Feinheiten. Ich weiß, was Erst- und Zweitstimme bewirken, aber da hört es schon auf.

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Offline doppelrock

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« Antwort #24 am: 25.02.2022 08:25 »
Skirtedman sagt:
"Ich denke, eigentlich ist es gar nicht die Tatsache, dass Ganserer im Bundestag ist, Gegenstand der Diskussion, obwohl das gemeine Volk, das bekannterweise sich schon ein Urteil bildet, bevor es alle Tatsachen weiss oder wissen will, genau die Wahl in den Bundestag kritisiert. Ich glaube gelesen zu haben, dass der Auslöser der Diskussionen eigentlich eher darum ging, welches Mitglied im Bundestag welche Aufgaben in zum Teil parteiübergreifenden Gremien übernimmt - da gibt es ja etliche Gremien, die zu besetzen sind. Möglicherweise geht es hier um irgendeinen Ausschuss zur Gleichstellung der Frau oder so (oder in irgendeinem anderen Ausschuss), wo dann vielleicht mit Frauenquoten versucht wird, die Zusammensetzung zu beeinflussen."

Genau darin liegt das Problem in dieser Diskussion. Jemand glaubt zu wissen, was andere denken, ohne sie zu fragen.

Es geht bei der Kritik darum, dass jemand als Mann mit eindeutigen körperlichen Merkmalen und Ausweis-Eintrag behauptet, eine Frau zu sein und einen Frauen-Quotenplatz besetzt. Als Mann.
Es gibt auch Kritik daran, dass dieses frauenfeindliche Verhalten von Herrn Ganserer durch Parteigenossen und andere Parteien unterstützt wird.
Eine weitere Kritik ist, dass dieses Verhalten außer frauenfeindlich noch betrügerisch ist. Denn der Mann ist ein Mann und daran ändert die Besetzung eines Frauen-Quotenplatz und die optische Verkleidung nichts.
Aufmerksame Leser finden weitere Kritikpunkte, die nicht mit "ich glaube", hätte, könnte... beginnen.

Ich persönlich finde den Standpunkt absurd, dass sich gegen diese Willkürliche Posse nur die direkt betroffenen Frauen erheben dürfen sollen. Mein Ansatz ist, jede Ungerechtigkeit oder Lüge, die ich entdecke, auf den Tisch zubringen, auch wenn ich nur mittelbar betroffen bin.
Es geht um das Verhindern von Willkür und Lüge, nicht um ein bequemes Ausleben des St.-Florian-Prinzips.

 

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