Autor Thema: Wie definiert Ihr Mann/Männlichkeit? Wovon hängt Männlichkeit bei Euch ab?  (Gelesen 7853 mal)

Offline Rockstocker

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Heute fühle ich mich sehr wohl das ich nicht mehr dem klassischen männerbild entsprechen muss.

Liebe Hanna, danke für den Beitrag. Auch wenn ich mich im Gegensatz zu Dir noch primär als Mann sehe, so hatte ich auch schon immer weibliche Züge. Das Tragen von Röcken, aber auch von Shorts (im eigentlichen Sinn) oder Leggings, ist für mich eine Möglichkeit, meine weibliche Seite zu betonen.


Offline Rockie

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Heute fühle ich mich sehr wohl das ich nicht mehr dem klassischen männerbild entsprechen muss.

Liebe Hanna, danke für den Beitrag. Auch wenn ich mich im Gegensatz zu Dir noch primär als Mann sehe, so hatte ich auch schon immer weibliche Züge. Das Tragen von Röcken, aber auch von Shorts (im eigentlichen Sinn) oder Leggings, ist für mich eine Möglichkeit, meine weibliche Seite zu betonen.

Dies hier ist doch das Forum "MANN im Rock" Oder? Also wieso können die Frauen dann nicht woanders schreiben? (Ich habe lange überlegt ob ich das mal schreiben soll, aber dieses ständige "ich bin ja kein Mann sondern eine Frau und sehe das anders.....etc." nervt einfach. Ist halt ein MÄNNERFORUM und wenn du jetzt eine Frau bist dann schreib doch bitte woanders!

Offline Olivier

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Dies hier ist doch das Forum "MANN im Rock" Oder? Also wieso können die Frauen dann nicht woanders schreiben? (Ich habe lange überlegt ob ich das mal schreiben soll, aber dieses ständige "ich bin ja kein Mann sondern eine Frau und sehe das anders.....etc." nervt einfach. Ist halt ein MÄNNERFORUM und wenn du jetzt eine Frau bist dann schreib doch bitte woanders!

Das laß mal keine TERF hören/lesen - die sehen das ganz anders.
Warum bitteschön sollen Frauen, ob bio oder trans, hier nicht schreiben? Bringt eine andere Sichtweise rein. Falls es jemanden stört kann er ja beim Lesen drüber springen oder die Ignorierfunktion verwenden.
"The presence of those seeking the truth is infinitely to be preferred to the presence of those who think they’ve found it." - Terry Pratchett

Offline Rockie

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Dies hier ist doch das Forum "MANN im Rock" Oder? Also wieso können die Frauen dann nicht woanders schreiben? (Ich habe lange überlegt ob ich das mal schreiben soll, aber dieses ständige "ich bin ja kein Mann sondern eine Frau und sehe das anders.....etc." nervt einfach. Ist halt ein MÄNNERFORUM und wenn du jetzt eine Frau bist dann schreib doch bitte woanders!

Das laß mal keine TERF hören/lesen - die sehen das ganz anders.
Warum bitteschön sollen Frauen, ob bio oder trans, hier nicht schreiben? Bringt eine andere Sichtweise rein. Falls es jemanden stört kann er ja beim Lesen drüber springen oder die Ignorierfunktion verwenden.

Das habe ich geschrieben weil diese "Frau" ständig meint das sie erwähnen muss, das sie ja eine Frau ist und das das was sie mag und tut eben nicht für Männer zutreffen muss. Zum Beispiel das es sich ja für Frauen gehört ständig und immer Strumpfhosen tragen zu müssen, weil es sonst unschicklich ist.
Und mir ist es egal ob sie trans oder was auch immer ist. Darum geht es nicht. Es geht um MÄNNERRÖCKE und Kleider und nicht um Damenröcke oder? Und das musste jetzt einfach mal gesagt werden.


skortsandtights

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Tschüss!
« Antwort #34 am: 02.08.2022 16:26 »
Ne Rockie das hättest du wohl gerne.
Aber es gibt hier einige sehr interessante menschen ich sage bewusst nicht männer weil ich immer zuerst den menschen sehe und mir das geschlecht eigentlich egal ist.
Mit denen will ich in kontakt bleiben und auch weiterhin ohne scheuklappen und gehässigkeiten diskutieren.
Wenn du anscheinend ein problem  mit mir hast ist es dein und nicht mein problem.

Hanna

Offline Zwurg

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Ich kann das gut verkraften dass Hanna hier schreibt. Biologisch im Körper eines Mannes geboren, und als ich das erste mal ein Bild von ihr sah, dachte ich, ui ein mutiger Kerl. Auch wenn sie noch Geschlechtsangleichende Operationen machen hat lassen (sorry ich habs nicht immer genau verfolgt).

Mir geht es auch hauptsächlich um den Rock (oder andere unübliche Kleidungsstücke, auch Kleider) am Mann, und ich sehe mich auch zwischen den Ohren als Mann und egal welche Kleidung ich trage ich möchte auch als Mann erkannt werden. Auf Grund meines Kopfes und Körperbaues ist das auch auf größere Entfernung leicht möglich, auch wenn ich Rock trage.
Ich habe mich frührer auch gegen Männer die auf die Ferne nicht mehr als Mann erkannt werden, gewehrt und eine ablehnde Haltung eingenommen, einfach deshalb weil ich mich nicht in der gleichen Schublade fühlte. Und immer noch fühle.
Heute ist es mir ziemlich egal, es ist einfach ein andere Variante des Themas: Menschen die sich in der Kleidung und Rolle die man ihnen zugewiesen hat nicht wohl fühlen.

Das trifft für mich auch zu, ich fühle mich in der zugewiesenen Rolle und dem Kostüm dazu, auf der Bühne des Lebens nicht zufrieden. Wenn ich es mit dem Theaterstück der Sommernachtstraum vergleiche, würde ich lieber die Rolle eines Elfenkönig Oberon anstatt eines Handwerkers Peter Squenz spielen. Für ihre Rolle haben sie nun mal ihr entsprechendes Kostüm.
Nun ja, das Leben ist kein Theaterstück und da wir im 21. Jahrhundert leben könnte man auch einen Sommernachtstraum neu interpretieren und spielen.
Und so ist auch unsre Rolle auf der Bühne des Labens interpretierbar.
Viele von uns entnehmen Kleidungsstücke aus der Damenmode, was ja auch kein Wunder ist, dann die aktuelle Damenmode ist in jedem Kaufhaus oder gedrucktem Katalog, drei-vier mal umfangreicher als die Herrenmode. Und die Damenmode wechselt auch häufiger und bringt weit mehr Farben und Formen hervor als die Männermode.

Trotzdem, mein männlicher Körperbau ist halt anders als ein weiblicher Körperbau und die ausgesuchten (Damen)Kleidungsstücke passen oft nicht auf meinen Körper und sie sehen an dem über 50 Jahre alten leicht übergewichtigen Herren, eben anders aus als an einem 25 jährigen weiblichen Model in Idealgewicht.
Deswegen mein immer wiederkehrender Wunsch mehr Kleidungsstücke iin Herrenpassform anzubieten. Das ist vielleicht eine mögliche Entwicklung der Zukunft. Man scant seinen Körper ein. Lädt das Bild des gewünschten Kleidungsstücks. Ein Programm errechnet die Passform und das Aussehen am eigenen Körper und auf einen Knopfdruck kann man es bestellen. Ein Nähroboter stellt es her und man bekommt es zugeschickt.
Den größten Mut erfordert es den eigenen Weg zu gehen

Offline MAS

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Deswegen mein immer wiederkehrender Wunsch mehr Kleidungsstücke iin Herrenpassform anzubieten. Das ist vielleicht eine mögliche Entwicklung der Zukunft. Man scant seinen Körper ein. Lädt das Bild des gewünschten Kleidungsstücks. Ein Programm errechnet die Passform und das Aussehen am eigenen Körper und auf einen Knopfdruck kann man es bestellen. Ein Nähroboter stellt es her und man bekommt es zugeschickt.

Keine schlechte Idee, abgesehen von dem erhöhten Verkehrsaufkommen, wenn jeder sich alles nach Hause liefern ließe, Aber man könnte es ja auch in ein Kaufhaus schicken lassen, das einmal am Tag beliefert wird, und wo dann mehrere Kund*innen, die so nahe dran wohnen, dass sie dafür kein Auto brauchen, abholen können. So machte ich es schon ein paar Mal bei C&A, wenn auch ohne die Passformschneiderei vorneweg. Sie Sachen passen trotzdem sehr gut, wenn auch aus der Damenabteilung.

LG, Micha
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Offline doppelrock

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Zumindest Business-Kleidung gibt es schon eingescannt und nach Maß gefertigt. Zum Glück noch von Menschen genäht und nicht von Robotern. Ich frage mich immer wieder, woher die Phantasmen mit den Robotern kommen, die die ach so unvollkommenen Menschen verdrängen sollen. Bisher sind Menschen beim Entwickeln und Nähen haushoch überlegen. Aber anderes Thema.

Solange die Nachfrage niedrig ist, lässt sich Versand oder die Fahrt in eine größere Stadt nicht vermeiden. Damen-Kleidung in Männergrößen wird ein Randthema bleiben, da lohnt keine industrielle Fertigung auf Vorrat. Aus meiner Sicht eher ein Nischenprodukt für schlanke Männer oder androgyne Erscheinungen.

Zum Thema Männlichkeit habe ich mich weiter oben geäußert und finde die Beschreibung nach wie vor passend.

Offline Olivier

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@ Rockie: Wenn du mit den Beiträgen eines Nutzers ein Problem hast, kannst du dir ganz einfach und kostenfrei selbst helfen. Wie habe ich oben schon geschrieben.
Aber andere, ich zum Beispiel, haben das Problem nicht und wollen die Beträge lesen. Also bitte versuche micht anderen vorzuschreiben was sie hier lesen dürfen und was nicht.
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Offline JJSW

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Ich habe die biologische Ausstattung um Kinder zu zeugen, im Stehen zu pinkeln, die Haare am Kopf werden dünner, am übrigem Körper aber nicht, alle drei Tage rasiere ich mir die sprießenden Stacheln aus dem Gesicht. Das reicht für mich schon für die Definition als Mann.
Und hab ich kein Problem damit.

Alles weitere sonstige kann theoretisch auch eine Frau tun, auch wenn manches häufiger von Männern erledigt wird. Und umgekehrt.

Nur ich will einfach nur die Kleidung tragen, die mir gefällt, egal ob sie für Herren und Damen verkauft wird. Und das tue ich inzwischen auch  :)

Und gerne lese ich auch Beiträge von Frauen hier. Egal ob sie Frau(Mädchen) sind von Geburt an oder später.

Grüßle
Jürgen
Laßt Euch nicht von Zweifeln plagen
und genießt das Röcketragen

skortsandtights

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Da sagst du was Hanna. Das Geschlecht sitzt eben auch zwischen den Ohren. Im Nucleus acumbens, um präzise zu sein. Deswegen bin ich immer wieder bei bestimmten Transfrauen irritiert, die ihre Weiblichkeit auf äußerliche Merkmale und Kleidung reduzieren.

Meine Frau betont gerne, dass Frauen auch dann Frauen sind, wenn die Brust flach ist und sie Röcke hassen, weil das Äußerliche und Accessoires eben nicht ausreichend das biologische Geschlecht definieren. Entsprechendes gilt wahrscheinlich auch für Männer.

Hallo Holger
Nun äussere merkmale und kleidung sind einer transfrau natürlich sehr wichtig.
Manchmal ist es für mich überspitzt oder zuviel des guten aber das habe ich nicht zu beurteilen.

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Sankt Moritz - Lake by Alessia Cross, auf Flickr

Das outfit hier finde ich in keiner weise zu viel des guten.
Viele von uns haben eine vorliebe für kleider und röcke und feinstrumpfhosen oder feinstrümpfe gehören da einfach dazu :)
Natürlich hat deine frau völlig recht,
Aber es sind im allgemeinen auch die frauen die locker damit umgehen wenn wir transfrauen uns in unseren augen feminin kleiden.
Ich zum beispiel habe in meinem privaten und beruflichen umfeld einige frauen die es toll finden das ich genau da trage was mir als frau entspricht.
Wenn es auch bei weitem nicht ihr stil ist.






Offline MAS

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Aber andere, ich zum Beispiel, haben das Problem nicht und wollen die Beträge lesen. Also bitte versuche micht anderen vorzuschreiben was sie hier lesen dürfen und was nicht.

Vielleicht, lieber Olivier, ist es mit Rockie ja ähnlich wie mit Timper, den ich ja auch mal nach seinem Schreibstil gefragt habe: https://www.rockmode.de/index.php?topic=4676.msg161344#msg161344

Ist es so, lieber Rockie?

LG, Micha
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skortsandtights

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Liebe Hanna, danke für den Beitrag. Auch wenn ich mich im Gegensatz zu Dir noch primär als Mann sehe, so hatte ich auch schon immer weibliche Züge. Das Tragen von Röcken, aber auch von Shorts (im eigentlichen Sinn) oder Leggings, ist für mich eine Möglichkeit, meine weibliche Seite zu betonen.

Lieber Rockstocker
Keine ursache ich finde ein forum ist dazu da das man einander unterstützt und nicht rummäkelt.
Man kann aber auch ruhig sagen wenn einem was nicht entspricht und das sind in meinem fall leggings.
Solo getragen fehlt mir da was und unter rock oder shorts finde ich fsh chicer.
Aber ich finde es toll wenn du deine weibliche seite auslebst und sie betonst, mit was auch immer ist eine sache des persönlichen geschmacks.
Wichtig ist das es dir gefällt und das du dich darin wohl fühlst.

LG, Hanna

Offline Zareen

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Hallo Ihr Lieben,

SEHR interessant, daß auch diese Seiten (Saiten) hier wieder anklingen.
Der Titel dieses Threads heißt ja absichtlich
Wie definiert Ihr Mann/Männlichkeit? Wovon hängt Männlichkeit bei Euch ab?
und ich meine, dazu dürfen durchaus auch Frauen und 'Frauen'  ihre Definition abgeben.
Ist es nicht interessant zu erfahren, wie z.B. Hanna als 'Frau zwischen den Ohren' (irgendwie eine Definition, die einerseits die Schärfe aus der Diskusdion nimmt andererseits auf den Punkt gebracht) aus genau dem grauen Organ die Männlichkeit definieren würde?

Eine Möglichkeit, diese Diskussionen nicht immer wieder aufflammen zu lassen wäre vielleicht die Bitte desjenigen, der ein Thema erstellt, daß sich Menschen, die sich nicht unbedingt als durch-und-durch-Mann verstehen, zu dem Thema dieses einen Beitrages zurückhalten mögen, oder sachliche Kommentare geben und nicht immer wieder ihr 'Frau-sein' in den Kommentaren betonen.

Aber nun zurück zum Thema: Wie definiert Ihr Mann/Männlichkeit? Wovon hängt Männlichkeit bei Euch ab?
Mann-sein hängt nicht vom Tragen einer Hose ab.
Warum dann nicht Rock tragen? Nur Mut....

skortsandtights

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Ihr müsst keine bedenken haben zu euren männerthemen werde ich mich nicht mehr äussern.
Generell werde ich im forum kürzer treten und mich mehr auf instagram konzentrieren.

 

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