Autor Thema: Generation Z und Gender  (Gelesen 2606 mal)

Offline Holger Haehle

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Generation Z und Gender
« am: 20.12.2022 05:21 »
Hier kommt ein kurzer Brainstorm zu Beobachtungen bei den Männern der jungen Zoomer-Generation. Seht ihr das auch so? Wo ist Widerspruch angesagt? Was müsste dieser Zustandsbeschreibung hinzugefügt werden?


Die jungen Männer der Generation Z definieren gerade Männlichkeit neu. Sie brechen stärker mit toxischer Maskulinität als andere Generationen zuvor. Das ist auch in der Mode sichtbar.

Röcke für Männer waren noch für den Rocker der 50er tabu, für den Hippie der 60er denkbar aber letztlich doch zu abgefahren. Die Punks der 70er konnten ihn akzeptieren, wenn es eindeutig ein Männerrock wie ein Kilt war. Die Goths der 80er akzeptierten auch lange fließende Röcke. Dann begann die Zeit, wo auch Designer den Rock für ihre Herrenkollektionen entdeckten. Aber erst mit der Generation Z schafften es immer mehr Männer im Rock auf die Bühnen und roten Teppiche der Welt und auf die Cover der großen Modemagazine. Selbst im einst maschistischen Rap ist der Rock für den Mann mittlerweile etabliert.

Die junge Zoomer-Generation bricht besonders stark mit den althergebrachten Konventionen. Sie sind ehrlicher zu sich selbst und leben ihre Eigenschaften in der Konfiguration in der sie sie vorfinden. Sie können aggressiv und dominant sein, aber auch einfühlsam und teamfähig. Sie tabuisieren nicht mehr Eigenschaften, die das Privileg eines anderen Geschlechts sind. Sie lehnen jede Selbstzensur ab, um in eine vorgegebene gesellschaftliche Geschlechterrolle zu passen, die nicht ihrer Persönlichkeit entspricht. So sozialisieren sie ihr authentisches Selbst und erweitern damit die traditionelle Geschlechterrolle.

Auf der weiblichen Seite kann die gleiche Entwicklung schon viel länger beobachtet werden. Der Kampf um das Ausweiten der zugewiesenen Rolle bis zum Bruch damit führte zum Feminismus.

Da, wo sich aus der Erweiterung der Geschlechterrollen Schnittmengen bilden, löst sich das Gender auf. Da wo allgemein mit Rollenzuweisungen gebrochen wird, werden Frauen, Männer und Diverse zu gleichen Menschen.

Offline doppelrock

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Antw:Generation Z und Gender
« Antwort #1 am: 20.12.2022 06:41 »
Hallo Holger,
vorab möchte ich sagen, dass ich nicht eine komplette Generation über einen Kampf scheren will, sondern eher versuche, meine Eindrücke zu beschreiben. Auch in einer Altersstufe gibt es alles von... bis... .

Bei den medienpräsenten jungen Leuten habe ich nicht den Eindruck, dass sie aktiv und selbst etwas in Frage stellen. Vielmehr finde ich, dass sie sich noch mehr als schon ältere Leute, fremdsteuern lassen ohne es zu merken. Ich würde sogar sagen, dass viele Junge Leute von älteren instrumentalisiert werden.

Für mich gehören die scheinbar verschiedenen Themen Mikrobe, Klima, Krieg, Gender, Gesellschatfliche Veränderung insgesamt zusammen. Diese werden mit religiösem Eifer verbreitet, ohne Diskussionen oder überhaupt Fragen zuzulassen. Sofort folgt Aggression, manchmal Gewalt, niemals die Offenheit für ein wertvolles Gespräch mit Erkenntnisgewinn für beide Seiten. Das ist einfach nicht gewünscht, es geht wohl eher um Missionierung der Gesellschaft.

Ginge es diesen Menschen um Findung der Wahrheit oder sogar um eine Herzenssache, würden sie nicht mit solcher erheblicher Rücksichtslosigkeit, verfassungswidrigen Gesetzesänderungen usw. handeln. Das Verhalten bestätigt immer wieder meine Vermutung, dass jüngere Leute noch mehr als ältere empathiebefreit sind und keine Moralkompetenz besitzen.

Zur eigentlichen Frage: Nein, Generation Z definiert Männlichkeit nicht neu, sie ist dazu garnicht in der Lage, sondern lässt sich was vormachen und merkt es nicht.

Klingt sehr negativ, beschreibt aber meine Meinung.

Offline cephalus

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Antw:Generation Z und Gender
« Antwort #2 am: 20.12.2022 07:58 »
Hallo Holger,
mir ist das fast alles zu allgemein,  zu plakativ geschrieben.
Ja, in den 50ern stimme ich zu, was Du für die Zeit danach schreibst stimmt mMn nur jeweils für einer kleinen Teil einer nicht besonders großen gesellschaftlichen Gruppe.
Auch derzeit sehe ich das so.

Geändert hat sich, dass man sich heute nicht mehr so laut über andere aufregt, wie früher, entweder weil man allgemein toleranter geworden ist, oder weil man sich damit selbst disqualifiziert.


Online Skirtedman

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Antw:Generation Z und Gender
« Antwort #3 am: 20.12.2022 09:31 »
Cephalus, zu Deinem Schlußsatz, einerseits ja, andererseits regt man sich aber auch in der Tat über vieles nicht mehr so sehr auf - betrifft aber auch schon die Generation Y.

Vor allem habe ich hier aus dem bisher kurzen Thread schon gelernt, dass man nicht alles über einen Kampf scheren darf.

Freilich setzt sich eine - wie auch immer von anderen abgegrenzte - Generation aus einer Reihe unterschiedlicher Individuen und Haltungen zusammen. Dennoch gibt es natürlich gewisse Tendenzen, die als Gesamtheit eine Generation schon charakterisieren lässt.

Holger, was Du schreibst, deckt sich im Groben mit meinen Beobachtungen. Jedoch weiß ich nicht, inwieweit da nicht auch ein gewisses Wunschdenken mit eine Rolle spielt, die einen versucht, unsere Hoffnungen auf jene Menschen zu projizieren, die gerade auf dem Weg zum Ernst des Lebens sind.

Zitat
Die junge Zoomer-Generation bricht besonders stark mit den althergebrachten Konventionen.

Ist das so? Jede weitere Generation wird mit "althergebrachten Konventionen" stärker brechen, weil die 'althergebrachten Konventionen', wie wir sie für uns verstehen, zunehmend aus der Mode geraten. Wären wir 150 Jahre früher geboren, würden wir vermutlich genauso auf jede weitere nachwachsende Generation mit diesem Blick schauen.

Ausserdem ist die Generation Z jetzt eben genau in diesem Alter, in dem man am meisten 'rebellisch' und aufgedrückten Normen ablehnend ist - ein Alter, wo vieles in Frage gestellt wird, vieles noch nicht verstanden ist, einiges ausprobiert wird - ein bis zwei Jahrzehnte später ist da oftmals nicht mehr soo viel davon übrig, was eine Generation in einem Alter zwischen 13 und 20, vielleicht noch 30, zuvor noch charakterisiert hatte.

Mit Bezug auf Geschlechterrollen, worauf Deine Analyse ja abzielt, magst Du Recht haben, allerdings durchzieht dieser Trend auch ältere Generationen, wenngleich nicht in solch einem Maße wie bei jüngeren Menschen.

Bleibt zu hoffen, dass wir alle dazulernen. Und ja, bleibt zu hoffen, dass jüngere Generationen da auch neue Handlungsvorgänge ableiten, die uns noch nicht möglich erschienen.

Insofern darfst Du gerne in Deine Analyse auch diese Hoffnung mit hineinlegen. Und mit dieser inneren Haltung auch bei älteren Generationen dafür sorgen, den jungen nachwachsenden Menschen genügend Freiraum einzuräumen, sich auf ihre Weise mit Blick auf das Gemeinwohl entfalten zu können.


Offline Rockie

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Antw:Generation Z und Gender
« Antwort #4 am: 20.12.2022 10:53 »
Die junge Generation ist nur toleranter und offener geworden, weil es ihnen in den Schulen eingetrichtert wird. Selber sind sie was Kleidung betrifft gefangen und müssen wenn sie dazu gehören wollen eben die Klamotten und Marken tragen die gerade IN sind. Ansonsten sind sie raus!

Offline high4all

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Antw:Generation Z und Gender
« Antwort #5 am: 20.12.2022 11:52 »
Sind die wirklich toleranter?

Bei dieser Umfrage sind auch die Ansichten von "Z" enthalten.
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/alte-menschen-blockieren-fortschritt-altersdiskriminierung-102.html

Kommt nach der Generation "Z" wieder eine Generation "A"?
Herr, ich danke Dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. (Psalm 139,14)

Never be limited by other people's limited imaginations. (Dr. Mae Jemison)

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Online Skirtedman

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Antw:Generation Z und Gender
« Antwort #6 am: 20.12.2022 13:12 »
Alpha.

Offline doppelrock

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Antw:Generation Z und Gender
« Antwort #7 am: 20.12.2022 14:34 »
Der geneigte Leser wird feststellen, dass dort Kamm und nicht Kampf stehen soll, was sich nach einer Antwort aber nicht mehr korrigieren lässt.

Dass die Generation Z toleranter ist, beobachte ich nicht - eher das genaue Gegenteil. Oft sogar verbissen missionarisch eifernd. Das hat auch nichts mit jung und rebellisch zu tun, sondern mit (wie schon geschrieben) fehlender Empathie, Rücksicht, Moralkompetenz. Diese Dinge bekam man auch vor 30 Jahren schon nicht in der Schule mit und heute noch weniger.
Wenn Unterricht stattfindet, gibt es Auswendiglernen von Material oder in manchen unangenehmen Fällen Meinungsmache über den Schulserver. Lernen fürs Leben findet im Lehrplan nicht statt. Wenn dann zuhause auch kein Platz dafür ist, entsteht eine Generation mit Eigenschaften wie die letzte oder Z.

Was auf den ersten Blick tolerant oder offen wirken mag, ist eher entwurzelt und überfordert bis verwirrt zwischen einem Überangebot an echten und vermeintlichen Möglichkeiten.

Was ich bei dieser extremen Missionstätigkeit vermisse, ist das Positive. Nur weil man für sich selbst keine Zukunft sieht oder sie sich von Verführern ausreden lässt, hat man nicht das Recht, andere zu belästigen oder ihnen zu schaden. Menschen würden sich von guten Zielen überzeugen lassen, wenn man ihnen eine echte sympathische Lebensweise und echten Diskurs statt Hass und Verachtung entgegenbrächte. Wer sich auf die Straße klebt und Leben bewusst gefährdet, braucht sich nicht wundern, wenn die Reaktion auf diese Gewalt Gegengewalt ist. Nicht unbedingt richtig, aber verständlich, so zu reagieren. Es kann sogar nötig sein, Gefährder vor sich selbst zu schützen, und das geht schwer mit Wattebäuschchen und Plüschhandschuhen.

Offline SimplyBread

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Antw:Generation Z und Gender
« Antwort #8 am: 20.12.2022 17:25 »
N‘Abend zusammen.

Selbst wenn die Generation Z  toleranter ist bedeutet das noch nicht, dass sie dennRock als normales Kleidungsstück lebt. Beim letzten Stammtisch in Essen ist mir bewusst geworden, dass es „meist“ Ältere sind, die sich entschließen Rock zu tragen. Schade eigentlich.

Meine Frau ist Erzieherin in einer städtischen KiTa. Sie und Ihre Kolleginen reißen Grenzen ein. Ein Junge mit lackierten Nägeln? Glitzerschuhe, Ringe, Kleider. Ja und? Dummen Kommentaren wird gekontert. „Warum sollen das Mädchensachen sein???“

Ich denke dass da eine tolerante Generation heranwächst.
Die Hoffnnng stirbt zuletzt.

Gruß Stephan
Habe die Ähre 😉

Offline GregorM

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Antw:Generation Z und Gender
« Antwort #9 am: 20.12.2022 17:32 »
Bei dieser Umfrage sind auch die Ansichten von "Z" enthalten.
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/alte-menschen-blockieren-fortschritt-altersdiskriminierung-102.html

Ich habe NIE eine Altersdiskriminierung erlebt. Auch nicht nur andeutungsweise. Dass die Gefragten keine Ahnung vom Anteil der Alten haben, wundert mich. Sollte mit ein bisschen Kopfrechnung und logischer Gedankenwirksamkeit zu einem realistischeren Resultat hätte führen können. Aber vermutlich sind sie repräsentativ für ihre Generation und auch in anderen Zusammenhängen schätzen sie wohl deshalb falsch. Da hat die Schule wohl etwas versagt.

Gruß
Gregor
https://www.dress2kilt.eu/de00.htm
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Übrigens meine ich, dass politische Diskussionen in diesem Forum untersagt sein sollten.

Online Timper

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Antw:Generation Z und Gender
« Antwort #10 am: 20.12.2022 17:41 »
Die junge Generation ist nur toleranter und offener geworden, weil es ihnen in den Schulen eingetrichtert wird. Selber sind sie was Kleidung betrifft gefangen und müssen wenn sie dazu gehören wollen eben die Klamotten und Marken tragen die gerade IN sind. Ansonsten sind sie raus!

Dem möchte ich zustimmen. Es ist ja gut das alles toleranter wird aber nicht überall und bei jedem.
Es gibt immer noch den Gruppenzwang und Geschlechterrollen sind und bleiben auch bei  der Partnerfindung in jungen Jahren relevant. Nur weil der junge Papa jetzt zu Hause bleibt und Windeln wechselt  heißt das nicht das sich sein Gender auflöst und er Röcke, Kleider, Blusen…trägt.
Der Mann sucht die Frau , die Frau sucht den Mann und beide haben ihre Klischees im Kopf.
Das was Holger schreibt müsste mit relevanten Erkenntnissen zumindest Beobachtungen auf der Straße belegt werden. So ist das Wunschdenken was von seltenen Einzelfällen abgeleitet wird.
Ein einzelner Rock macht zwar Aufsehen aber keinen massenhaften Umbruch.
Sushi Rolls Not Gender Rols.

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Online Timper

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Antw:Generation Z und Gender
« Antwort #11 am: 20.12.2022 17:49 »
N‘Abend zusammen.

Selbst wenn die Generation Z  toleranter ist bedeutet das noch nicht, dass sie dennRock als normales Kleidungsstück lebt. Beim letzten Stammtisch in Essen ist mir bewusst geworden, dass es „meist“ Ältere sind, die sich entschließen Rock zu tragen. Schade eigentlich.

Meine Frau ist Erzieherin in einer städtischen KiTa. Sie und Ihre Kolleginen reißen Grenzen ein. Ein Junge mit lackierten Nägeln? Glitzerschuhe, Ringe, Kleider. Ja und? Dummen Kommentaren wird gekontert. „Warum sollen das Mädchensachen sein???“

Ich denke dass da eine tolerante Generation heranwächst.
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Gruß Stephan
Interessant.
Aber Hand aufs Herz was ist bei dir zu Hause?
Hast du Nagellack, Glitzer, Ringe, Kleider, Heels, Mascara, Lidschatten ? Was sagt sie wenn du damit anfängst? Ist dann immer noch Begeisterung? Oder wird das nur bei Kinder unterstützt?
Wird bei dir von ihr der Ausbruch aus der Genderrolle umfänglich akzeptiert oder nur rudimentär?
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Online Timper

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Antw:Generation Z und Gender
« Antwort #12 am: 20.12.2022 18:01 »
Sind die wirklich toleranter?

Bei dieser Umfrage sind auch die Ansichten von "Z" enthalten.
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/alte-menschen-blockieren-fortschritt-altersdiskriminierung-102.html

Kommt nach der Generation "Z" wieder eine Generation "A"?

Nachvollziehbar. Sein wir mal etwas ehrlich. Jeder hat sich das eine oder andere erarbeitet, hat seine Lebensvorstellungen, seine Weltsicht. Und vor allem geht es nicht wenigen um Besitzstandswahrungen im Alter. Fortschritt bedeutet Veränderungen und nicht selten Verzicht. Das kann das Auto, das Hause, die regelmäßigen Reisen oder oder sein.
Das das den Ideen von jüngeren im Weg steht dürfte klar sein wenn man ehrlich ist.
Aber das Problem heute ist das man nicht versucht alles zusammen zu bringen sondern gegeneinander ausspielt. Ein Beispiel :der Alte mit seinem umweltbelastenden  Auto gegen den Jungen mit seinem IPhone und den Markenklamotten… und dann auf beiden Seiten  der moralische Zeigefinger. Sehr gut in Berlin zu beobachten. Unerträglich.
Aber mit Röcke hat das jetzt wenig zu tun. Vielleicht mit Klischees und dann wieder mit  Röcke und ihren doch aufgeschlossenen Trägern.
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Offline SimplyBread

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« Antwort #13 am: 20.12.2022 18:47 »
@Timper!

Du denkst zu schlecht über meine Frau. 😉 Nagellack mag ich nur Klaren, Glänzenden. Nach Feierabend, wie jetzt auch, trage ich häufig Rock oder Kleid. Meine Frau akzeptiert mich so wie ich bin.
Ich traue mich noch nicht sehr lange im Rock rauszugehen. Zeige häufig noch Unsicherheit.
Meine Angespanntheit ist das Einzige was meine Frau stört.
(Ich höre von ihr häufig: „So lange du nicht erwartest, dass ich mich so kleide, ist Alles in Ordnung)
Sie sieht den Menschen in mir.

Habe halt ne tolle Frau
Habe die Ähre 😉

Online Timper

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« Antwort #14 am: 20.12.2022 18:55 »
Wunderbar, alles gut 😉.

Oft ist es leider so : bei anderen ja . Aber beim Partner ... ?
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