Autor Thema: Femboy  (Gelesen 1661 mal)

Offline Timper

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« Antwort #45 am: 22.01.2023 16:39 »
Stichwort Tarnung.
Wer hat mehr Stress - der der Angst, hat das, seine 70% Tarnung auffliegt oder der der sich gar nicht die Mühe der Tarnung macht?
Beim ersten wird man bei der Enttarnung ggf sagen "Frauenimitator".
Beim zweiten schräger Vogel, der hat den falschen Kleiderschrank aufgemacht.

Was ist nun besser?
Sushi Rolls Not Gender Rols.

Wenn man etwas will finden sich Wege. Wenn man etwas nicht will finden sich Gründe.

Offline Skirtedman

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Antw:Femboy
« Antwort #46 am: 22.01.2023 17:37 »
Wenn es um Enttarnung geht, dann ist jene Tarnung besser, die später auffliegt.

Wenn erst in der dicht bevölkerten Fussgängerzone es 7 von 100 Leuten auffällt, dann ist das eine bessere Tarnung als direkt vor der eigenen Haustür auf 70 Metern Entfernung.

Am besten ist´s natürlich, man hat gar keine Scheu vor Enttarnung. Aber sag das mal jemandem, der nur daheim auf dem Sofa sich traut, was anderes als Hosen zu tragen.

Achso, Du fragtest, wer mehr Stress hat.

Das kann man so generell nicht sagen. Jeder wird vermutlich den Weg wählen, der für sein Empfinden der geringste Stress ist.

Offline Janna

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« Antwort #47 am: 22.01.2023 17:53 »
Stress wegen meinem outfits habe ich keinen mehr.
Für mich eine einstellung nach dem motto das ist meine sache wie ich mich anziehe.
Wenn man das erreicht lebt sichs ganz locker😙
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Offline JoHa

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« Antwort #48 am: 22.01.2023 20:54 »
In Abwandlung eines alten Spruches:
"Ist der Ruf erst installiert, lebt's sich gänzlich ungeniert."
Was ich wirklich sagen will, ist, wenn man den ersten Schritt getan hat, ohne den Weltuntergang zu erleben, geht es wie von selbst seinen Weg: Man erlebt mehr und mehr Befreiung.
Nicht Johannes. Joachim!


Offline Janna

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Antw:Femboy
« Antwort #49 am: 23.01.2023 16:11 »
In Abwandlung eines alten Spruches:
"Ist der Ruf erst installiert, lebt's sich gänzlich ungeniert."
Was ich wirklich sagen will, ist, wenn man den ersten Schritt getan hat, ohne den Weltuntergang zu erleben, geht es wie von selbst seinen Weg: Man erlebt mehr und mehr Befreiung.

Gut gesagt👍
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Offline GregorM

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« Antwort #50 am: 25.01.2023 16:25 »

Und mit der Verbindung des "irgendwo zwischen Mann und Frau" ist 2023 in Deutschland meiner Meinung nach ebenso weniger Courage erforderlich, bislang weiblich aufgefasste Kleidung öffentlich zu tragen, als für einen bekennenden Mann.

Hallo Wolfgang,

Ich weiß nicht genau, was du mit einem bekennenden Mann meinst, aber vielleicht sind wir einig.

Ich fühle mich sicher, dass es leichter ist, als Transfrau aufgefasst zu werden als ein Mann, der einfach Röcke, Strumpfhosen etc. trägt. Die Transfrau hat es nötig, und dafür hat man Respekt, der Mann aber, der  Rock oder Kleid plus mehr der weiblichen Garderobe trägt, doch dabei unverkennbar Mann bleibt, hat es schwieriger, weil es anderen unbegreiflich ist oder unnötig. Oder?

Gruß
Gregor
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Übrigens meine ich, dass politische Diskussionen in diesem Forum untersagt sein sollten.

Offline Skirtedman

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« Antwort #51 am: 25.01.2023 16:38 »
Genau diesen Inhalte hatte ich in meine Worte gelegt.

Offline Janna

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« Antwort #52 am: 25.01.2023 17:30 »

Und mit der Verbindung des "irgendwo zwischen Mann und Frau" ist 2023 in Deutschland meiner Meinung nach ebenso weniger Courage erforderlich, bislang weiblich aufgefasste Kleidung öffentlich zu tragen, als für einen bekennenden Mann.

Hallo Wolfgang,

Ich weiß nicht genau, was du mit einem bekennenden Mann meinst, aber vielleicht sind wir einig.

Ich fühle mich sicher, dass es leichter ist, als Transfrau aufgefasst zu werden als ein Mann, der einfach Röcke, Strumpfhosen etc. trägt. Die Transfrau hat es nötig, und dafür hat man Respekt, der Mann aber, der  Rock oder Kleid plus mehr der weiblichen Garderobe trägt, doch dabei unverkennbar Mann bleibt, hat es schwieriger, weil es anderen unbegreiflich ist oder unnötig. Oder?

Gruß
Gregor

Da hast du recht sls transfrau stösst man auf sehr viel verständnis und auch respekt.
Wenn sie einen mal so kennen ist es für die andern logisch das man röcke und kleider trägt 🙂
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Offline MAS

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« Antwort #53 am: 25.01.2023 19:32 »

Ich fühle mich sicher, dass es leichter ist, als Transfrau aufgefasst zu werden als ein Mann, der einfach Röcke, Strumpfhosen etc. trägt. Die Transfrau hat es nötig, und dafür hat man Respekt, der Mann aber, der  Rock oder Kleid plus mehr der weiblichen Garderobe trägt, doch dabei unverkennbar Mann bleibt, hat es schwieriger, weil es anderen unbegreiflich ist oder unnötig. Oder?

Gruß
Gregor

Ich wurde eben von einer jungen Frau gefragt, ob ich ein Pilger sei, die hätten doch auch so eine Uniform an. ???
Ich sagte, wo ich meinen Rock und die Jacke her habe und dass der Rock auch ein Zeichen für Emanzipation sei. Sie meinte, jeder solle rumlaufen, wie er wolle, sie sei jetzt recht femini gekleidet, trage aber auch anderes. Ich meinte, man könne das auch gut mischen, was sie bejahte.
Also kein Problen damit, einfach als rocktragender Mann wahrgenommen zu werden, wenn auch als pilgernder.

LG, Micha
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Offline Erwin

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« Antwort #54 am: 25.01.2023 20:19 »
Je länger etwas bekannt ist, desto einfacher ist es, damit umzugehen. So lange wir im Schrank bleiben, desto unbekannter bleibt das Phänomen des Mannes im Rock. Ja, also werden Sie regelmäßig seltsam angeschaut.

Glücklicherweise besuche ich regelmäßig Umgebungen, in denen es für einen Mann weniger seltsam ist, einen Rock zu tragen. Ich sehe immer wieder Musiker und Konzertbesucher, die Röcke tragen oder zumindest femininer gekleidet sind.
Jeder Mensch ist einzigartig und doch sehen wir alle gleich aus. Wir sind alle menschliche Wesen. Wozu also die Unterscheidung zwischen uns und ihnen?

Offline cephalus

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« Antwort #55 am: 25.01.2023 21:47 »
Je mutiger ich werde desto mehr merke ich, dass das "Phänomen" nicht als solches gesehen wird. Ich erfahre keine andere Aufmerksamkeit, wenn ich in Rock, Hose oder Kleid mit anderen in Kontakt trete.
Es interessieret keinen.
Es scheint mir, für die Mitmenschen ist ein Kleid am Mann so normal und unspektakulär wie es für mich zunehmend wird.

Offline MAS

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« Antwort #56 am: 25.01.2023 23:57 »
Ich vergaß zu erwähnen, das die junge Frau, meinem Outfit noch mit einem kräftigen Kompliment versah.

Ich kenne beide, lieber Cephalus, Gleichgültigkeit und Interesse, mal so, mal so.

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Offline Erwin

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« Antwort #57 am: 26.01.2023 22:44 »
Je mutiger ich werde desto mehr merke ich, dass das "Phänomen" nicht als solches gesehen wird. Ich erfahre keine andere Aufmerksamkeit, wenn ich in Rock, Hose oder Kleid mit anderen in Kontakt trete.
Es interessieret keinen.
Es scheint mir, für die Mitmenschen ist ein Kleid am Mann so normal und unspektakulär wie es für mich zunehmend wird.

Ihr Verhalten entscheidet darüber, ob die Leute Sie schneller akzeptieren oder nicht. Wenn ich in der U-Bahn oder im Zug bin, habe ich schnell Anspruch darauf. Die Leute finden dich sowieso interessant.

Wenn ich Strumpfhosen gegen Leggings oder ähnliches tausche, bin ich scheinbar weniger auffällig gekleidet. Ich trage Leggings in Kombination mit langen Shirts oder (T-Shirt-)Kleidern fast täglich.

Aber in der Tat bleiben die meisten Menschen bei einem kurzen Blick.
Jeder Mensch ist einzigartig und doch sehen wir alle gleich aus. Wir sind alle menschliche Wesen. Wozu also die Unterscheidung zwischen uns und ihnen?

 

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