Autor Thema: Vorstellung  (Gelesen 2180 mal)

Offline Lutz Andreas

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Vorstellung
« am: 10.05.2021 09:29 »
Hallo,

und erst mal einen Gruß in die Runde. Mein Name ist Lutz, ich bin ein glücklich verheirateter Familienvater und ein wenig Hundeverrückt. Von Beruf bin ich Ing. im Bereich der Elektronik und spiele leidenschaftlich (aber mittelmäßig) Golf. Ich vertrete die Ansicht, dass Röcke einfach bequeme Kleidungsstücke sind und somit auch von Männern getragen werden können. Da dieses Thema in der Öffentlichkeit immer als etwas sonderbar gilt, hoffe ich hier gleich gesinnte zu finden um Erfahrungen auszutauschen.

Offline Leder-Glocke

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« Antwort #1 am: 10.05.2021 09:36 »
Herzlich Willkommen hier im Forum!!!

Offline MAS

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« Antwort #2 am: 10.05.2021 09:37 »
Gude Lutz,

herzlich willkommen hier im Forum! Auf jeden Fall findest Du hier gleichgesinnt, wobei Bequemlichkeit einer der oft genannten Gründe ist, einen Rock zu tragen, aber es kommen auch andere Gründe zu Wort. Schau Dich um, fühl Dich wohl und mach mit! :)

LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

Offline Rob

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« Antwort #3 am: 10.05.2021 10:52 »
Lutz,

Herzlich Wilkommen auf's Forum.

Rob


Offline culture skirt

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« Antwort #4 am: 10.05.2021 10:59 »
Ich vertrete die Ansicht, dass Röcke einfach bequeme Kleidungsstücke sind und somit auch von Männern getragen werden können.
Seit wie lange?

Willkommen im Forum.

Gruß
Jule
Ich trage Kleider nicht, um weiblich auszusehen, ich möchte weiblich aussehen, weil ich gerne Kleider trage.

Offline Lutz Andreas

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« Antwort #5 am: 10.05.2021 11:55 »
Hallo nochmal und hallo Jule,

ich trage seit etwa 1 Jahr Röcke und seit etwa 1/4 Jahr auch in der Öffentlichkeit. Zur Zeit sind wir (leider) noch in der Phase das Thema Mann und Rock in der Familie zu einem Normalzustand zu versetzen. Meine Tochter findet das eher Großartig, meine Frau kann es im Moment gerade so tolerieren, nur nicht im direkten Umfeld und in der Nachbarschaft. Mir währe es völlig Gleichgültig was andere davon halten. Ich darf zumindest schon mal einen Platz im Klamottenschrank für Röcke reservieren.
 

Offline Skirtedman

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« Antwort #6 am: 10.05.2021 12:54 »
Also ich möchte ganz herzlich Lutz Andreas grüßen!

HERZLICH WILLKOMMEN IM FORUM!

Herzlichen Glückwunsch, dass Du schon die eine oder andere Erlaubnis von Deiner Frau eingeholt hast, da bist Du einige Schritte weiter als manch andere, die von sowas bisher nur träumen können.

Und toll ist ,dass Deine Tochter das großartig findet. Oftmals sind Töchter ja die beste Freundin der Mutter, da hast Du also eine großartige Fürsprecherin.

Auch ich vertrete die Ansicht, dass Röcke einfach bequeme Kleidungsstücke sind, und dass sie deswegen von allen Männern getragen werden sollten. Was bequem ist, ist meistens auch gesund. Über Ausnahmen bei diesem Satz sollten wir uns jetzt keine Gedanken machen. Sondern einfach froh sein, dass es bei Röcken versus Hosen einfach zutrifft. Und wir uns die Freiheit nehmen, was Gesundes für uns zu tun! Gesund für Leib und Seele!

Lutz Andreas, ich bin mir sicher, Du wirst hier auf etliche Gleichgesinnte treffen. Erfahrungsaustausch ist jederzeit und immer willkommen. Etliches von unseren Erfahrungen findest Du hier in den ganzen alten Threads verstreut. Deine Erfahrungen fehlen noch und sind ab sofort willkommen!

Du weißt sicherlich, dass ab dem 25. Beitrag von Dir Du das ganze Forum in all seinen Ecken erkunden kannst. Du wirst bestimmt Deine Lieblingsecken finden, wir alle sind untereinander ein bisschen unterschiedlich. Die ganz großen Übereinstimmungen wirst Du sicherlich unter uns Foristen genauso finden wie die ganz großen von Dir Abweichenden. Aber Pluralität erweitert den Horizont. Und der eine oder andere Gedanke verbindet uns alle.

Auf eine spannende Zeit
Wolfgang

Offline Lutz Andreas

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« Antwort #7 am: 10.05.2021 13:19 »
Hallo Wolfgang,

vielen Dank für die Nachricht. Da ich weiß was es heißt ein solches Forum aufzubauen und am Leben zu halten, wirklich tolle Arbeit an ALLE die das möglich machen.
Für die die noch in der "Findungsphase stecken" kann ich nur sagen, dass eine Aussprache mit einem externen sehr hilfreich ist. Ohne meine Bekannte währe ich nicht an dem Punkt den ich erreicht habe, auch der Blick aus einem anderen Blickwinkel hilft ztw. etwas nachvollziehbar zu machen.
Um ein Gespräch kommt Mann leider nicht herum und ich will nicht verschweigen, dass es eine riesige Überwindung war mit einem erst mal besch. Ergebnis. Das direkt anschließende 2. Gespräch am selben Tag war dann schon deutlich besser  und führte zu jetzigen Stand der für mich immer noch unbefriedigend ist. Ich weiß nämlich nicht, wie ich weiter komme. Da meine Bekannte leider zu viel um die Ohren hat und ich Ihr nicht auch noch Energie rauben will, habe ich nach anderen Ansprechpartnern gesucht und hier hoffentlich gefunden.

Offline cephalus

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« Antwort #8 am: 10.05.2021 13:49 »
Stand der für mich immer noch unbefriedigend ist. Ich weiß nämlich nicht, wie ich weiter komme.

Für mich hat dein Zustand schon gar nicht so schlecht geklungen - weiter kommen, wo willst du denn hin?

, meine Frau kann es im Moment gerade so tolerieren, nur nicht im direkten Umfeld und in der Nachbarschaft. Mir währe es völlig Gleichgültig was andere davon halten.

Ist das die letzteHürde?
Familie,  Freunde und Nachbarn? Die muss man einmal durcharbeiten,  dann ist alles klar. Nicht jeder kommt damit zurecht,  aber auch wenn man nur fern der Heimat einen Rock trägt, kommt irgendwann der Tag an dem man genau dem Falschen begegnet.

Ich bin genau anders herum vorgegangen:
Zuerst Familie,  dann Nachbarschaft,  Freunde und Verwandte. So kann keiner neue oder dumme Gerüchte streuen, wenn man den Falschen begegnet

Offline Skirtedman

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« Antwort #9 am: 10.05.2021 14:07 »
Ja, Cephalus, hatten wir schon öfter mal festgestellt, dass Du andersherum gegangen bist als viele andere, bzw. als ich.

Ganz anders als übliche Eroberer es machen, nach und nach mehr draussen zu erobern, so bin ich von ganz weit draussen allmählich nach Hause gekommen. Die wirkliche Eroberung war meine Stadt, mein Stadtteil und mein Zuhaus!

Lutz Andreas, wir schenken Dir gerne ein Ohr und teilen unsere Gedanken. So besch. wird das Ergebnis vermutlich gar nicht ausfallen, weil viele von uns ja dasselbe wollen oder tun, was Du willst.

Aus dem Blickwinkel einer Dame wird das vielleicht auch irgendjemand von uns noch ergänzen können. ;)

Die Beantwortung der Fragen von Cephalus, die ja weit mehr als nur Verständnisfragen sind, wäre schon spannend.

Offline Lutz Andreas

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« Antwort #10 am: 10.05.2021 14:31 »
Also nachdem ich die BOMBE platzen ließ und ich eine volle Breitseite kassierte, kam beim 2. Gespräch die Frage auf "Bei welcher Gelegenheit ich denn Röcke tragen würde" Ich sagte: Stell dir einen sonnigen Sonntag Vormittag im Sommer beim Frühstück vor an dem ich mit hoher Wahrscheinlichkeit golfen gehen würde. Jetzt stell mir die Frage ob ich mir vorstellen könnte mit Dir und den Hunden auswärts spazieren zu gehen und ich oder wir würden Röcke tragen.
Ich kam nicht umhin zu erwähnen, dass mit dieser Strategie meine innig geliebten Golfschläger Staub ansetzen würden.

Tja, davon träume ich immer noch

Offline culture skirt

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« Antwort #11 am: 10.05.2021 14:54 »
Hallo nochmal und hallo Jule,

ich trage seit etwa 1 Jahr Röcke und seit etwa 1/4 Jahr auch in der Öffentlichkeit.
Ich meinte, ob du mit 18 oder 20 auch schon der Ansicht warst, dass Röcke auch von Männern getragen werden können. Oder ob du dich darüber früher lustig gemacht hast oder es pervers fandest.

Gruß
Jule
Ich trage Kleider nicht, um weiblich auszusehen, ich möchte weiblich aussehen, weil ich gerne Kleider trage.

Offline Lutz Andreas

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« Antwort #12 am: 10.05.2021 16:16 »
Hallo Jule,
ich habe als Kind das ein oder andere Mal Röcke und Kleider getragen, war mir aber nie so richtig bewusst was es bedeutet.
Heute tue ich einer inneren Überzeugung wegen weil es ja wohl nicht sein kann, das gesellschaftliche Konventionen mir vorschreiben wollen wie ich zu sein habe. Außerdem sind Röcke angenehmer zu tragen als Hosen.

Offline radix

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« Antwort #13 am: 10.05.2021 17:08 »
Hallo Lutz Andreas,

herzlich willkommen hier im Forum! Es ist immer wieder interessant, neue Mitglieder mit ihren spezifischen Eigenschaften, Modevorlieben und Ansichten kennenzulernen. Gemeinsam ist aber allen das Interesse am Tragen von Röcken. Es mögen auch Kilts sein - und in zunehmend vielen Fällen auch Kleider, aber das tut nichts zur Sache.

Du hast ja bereits einige Foristen kennengelernt. Wenn du länger dabei bist, wirst du sehen, dass es zwar manchmal etwas rau zugeht, wir aber letztlich alle dasselbe Ziel haben, nämlich den Rock am Mann zum Normalfall werden zu lassen.

Wir sind gespannt auf weitere Beiträge von dir!

Viele Grüße

Radix

Offline Lutz Andreas

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« Antwort #14 am: 10.05.2021 17:49 »
Hallo Radix,

wenn Antworten Themenbezogen und konstruktiv sind, ist mir die Wortwahl (fast) egal. Ich habe im Job überwiegend mit Geschäftsleuten zu tun die alles und sofort wollen, aber mgl. wenig bezahlen. Da wird der Ton hier und da auch etwas rauer.
Ich würde mich freuen wenn jemand helfen könnte den Spagat zwischen nicht nerven aber Thema Röcke nicht locker lassen zu finden.
 Die Ist Situation sieht wie folgt aus. Bei unseren Kunden ausschließlich Anzug und Krawatte, Beim Hotelaufenthalt (min. 2x die Woche)  meistens schon beim einchecken Rock und Stiefel und bald Sneeker (hab noch keine passenden) . Zu Hause wenn meine Frau unterwegs ist, immer Rock bis Sie nach Hause kommt, dann demonstrativ Rock aus und Hose an und bei allen Gelegenheiten außer Haus, immer häufiger Rock (Friseur, Tankstelle, Hundetagesstätte, Doc u.s.w.)
Eine Situation die völlig aus dem Ruder lief will ich noch kommunizieren.
Situation unsere Bekannte ist Physiotherapeutin und betreut unsere Hunde. Sie kennt meine Ansichten ohne das es meine Frau weiß. Meine Idee war, ich trage währen Sie bei uns ist einfach einen Rock um meiner Frau zu zeigen, dass es völlig OK auf Außenstehende wirkt.
Meine Frau kam dann von einem anderen Termin zu uns nach Hause und während der Behandlung der Hunde schien alles in Ordnung. Als wir dann wieder alleine waren platzte meiner Frau der Kragen und ich musste Ihr erklären, warum ich Sie so provozieren musste.
Seit dem ist die Situation wie oben geschildert und ich weiß nicht wirklich wie ich weiter machen soll. Wenn es geht keine Ratschläge wie: "rede mit Ihr". Ich möchte eine Situation erzeugen die ein Gespräch zum Thema Rock = nichts außergewöhnliches zur Folge hat.
Hoffe das war nicht zu langatmig.

Gruß und Danke an alle die sich bis jetzt schon Gedanken gemacht haben.

 

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