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Andere interessante Themen => Gender => Thema gestartet von: doppelrock am 15.12.2021 07:32

Titel: Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: doppelrock am 15.12.2021 07:32
Sehenswerter TV-Bericht über Genderpolitik
auf1.tv/nachrichten-auf1/gehirnwaesche-ampel-koalition-will-kinder-geschlechtsumwandlungen

Zu den genannten Aussagen möge sich jeder seine eigenen Gedanken machen
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: MAS am 15.12.2021 09:18
Allein der Name des Links lässt schon sehr an der Seriosität des Beitrages zweifeln. Ich glaube, ich habe mit meiner Zeit besseres zu tun, als mir so was anzusehen.

Gruß,
Micha
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: cephalus am 15.12.2021 10:13
Abgesehen davon, dass eine "Geschlechtsumwandlung" nicht existiert, sind die dargestellten Pläne weitgehend richtig wiedergegeben. Am Schluss wird nicht mehr zwischen Meinungen Befürchtungen und Fakten differenziert. Ein für mich gewohntes Muster aus manchen "alternativen Medien".
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: MAS am 15.12.2021 10:33
Genau deswegen, lieber Cephalus, schaue ich es mir gar nicht an, es sei denn, ich bekäme Lust, die sog. Alternativen Medien zu analysieren. Das überlasse ich aber den Medienwissenschaftler*innen.

LG, Micha
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Holger Haehle am 15.12.2021 10:35
Angesichts der Inhalte des Links und weiterer Beiträge des Telegram Kanals wäre hier wohl eine Triggerwarnung angebracht.

Es muss gewarnt werden vor Demagogie, ideologisierten Darstellungen und teilweise auch Volksverhetzung!!!

Schon die Zuschreibungen. die der Regierung beim Genderthema gemacht werden, entsprechen in weiten Teilen nicht dem Koalitionsvertrag.
Genauso willkürlich konstruiert uind parteipolitisch sind die anderen Beiträge. Nirgendwo ein Text, der umfassend und aus allen Blickwinkeln analysiert.
Der Tenor vieler Beiträge, Bill Gates ist an allem schuld. Nach dem nun alle gechippt sind kommt sein globaler Reset.
"Nehmt euch in acht. Das Ende ist nahe"
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Olivier am 15.12.2021 10:38
Habe mal kurz Tante-Google befragt.
Der auf1 Chef Stefan Magnet ist offensichtlich in der braunen Ecke Österreichs zu Hause. Unter anderem hat er als Muttertagsposting einen Text des deutschen Nazi-Schriftstellers Kurt Eggers veröffentlicht und gehörte zum Führungskader der 2007 aufgelösten Neonazi-Gruppierung „Bund freier Jugend“, die als Jugendorganisation der AfP firmierte.

Also mein Interessa an dem Beitrag ist damit auf unter Null gesunken.

Gruß, Olivier
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Skirtedman am 15.12.2021 10:56
Tja,

wer dafür empfänglich ist, die Strukturen unseres bisherigen als demokratisch geprägt bezeichnetes Leben abzulehnen, der kann auch mit dem gesinnungsbuntgefärbten undifferenzierten Wort Mainstreammedien etwas anfangen.

Kein Wunder also, dass da Alternativen zu den so diffamierten Mainstreammedien entstehen, die mit dem Anstrich professioneller.Sauberkeit daher kommen und dem Anspruch, mit als unabhängig erklärten Alternativfakten zur Volksbildung beizutragen.

Solche "Fernsehsender" sind weitestgehend vergleichbar mit den Interessen der gerne so vehement verurteilten Mainstreammedien etablierter privater Medienunternehmen.

Der Unterschied zu Privatsendern wie RTL, Sat.1 und dergleichen ist, dass diese Alternativen, um operieren zu können, keiner Lizenz bedürfen und keiner fortwährenden Laufzeitkontrolle unterliegen. Die Beliebigkeit des Internets, das mal als das demokratischste 'Medium' bezeichnet wurde, macht es möglich. 
Die lizenzierten Programme der etablierten Medienhäuser macht das dann doch ein bisschen sympathischer, weil dort noch kleiner Rest von gesellschaftlich legitimierter Kontrolle besteht, die ein völlig einseitig geprägtes Programmangebot eben unterbindet.

Das Geschäftsmodell solcher geschniegelter Alternativmedien ist, mit psychologischem Kampfeswillen ungebremst auf Seelenfang zu gehen. Es kann jeder frei entscheiden, wem er sich mehr anvertraut. Wer sich als mündig einschätzt, der sollte sich bewusst sein, welche Folgen er bereit ist einzugehen und welche wie geprägte Gesellschaft für ihn lebenswerter erscheint.

Doch der Kreis der angeblich 'Wissenden' verstellt vielleicht doch den ein oder anderen Weitblick, Dinge wissen zu können, die andere per Geschäftsmodell gar nicht wollen, dass so weit geblickt wird. Wer sein Lebensgefühl einzelnen Interessen anvertrauen möchte, sollte sich als mündiger Bürger stets fragen, ob er wirklich auf die Vielfalt in seinem umfassenden Wissen verzichten will.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: radix am 15.12.2021 11:16
Sehenswerter TV-Bericht über Genderpolitik
auf1.tv/nachrichten-auf1/gehirnwaesche-ampel-koalition-will-kinder-geschlechtsumwandlungen

Zu den genannten Aussagen möge sich jeder seine eigenen Gedanken machen

Hallo zusammen,

gut, dass die Teilnehmer dieses Forums die Masche des von doppelrock (vorschnell?) als "sehenswert" eingestuften "Berichts" über Genderpolitik sofort als das entlarvt haben, was er ist: eine einseitige Verdrehung der Tatsachen, wobei schon im "Bericht" Meinungsmache betrieben wird, ein absolut unseriöses Verhalten im Journalismus. Seriöse Journalisten trennen ganz scharf zwischen Meldung und Meinung.

Wenn man dann ins Impressum schaut und - wie teilweise auch bereits geschehen - ein wenig googelt, wird schnell klar, wes Geistes Kind hier am Werke war und ist.

Wir alle sollten, bevor wir solche Links in dieses Forum setzen, diese auf ihren Inhalt hin genau prüfen! Aber es ist gut, dass offenbar eine ganze Reihe von Vorrednern bzw. Vorschreibern auch sofort aktiv geworden sind und diesen "Bericht" sehr kritisch hinterfragt haben.

Viele Grüße

Radix
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: BerlinerKerl am 15.12.2021 11:53
Naja...

Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Olivier am 15.12.2021 12:02
Naja … Was?

Ideologische motivierte Portale und Berichte müssen sich auch als solche bezeichnen lassen.
Übrigens: Alleine der Titel läßt ja schon eine außergewöhnlich differenzierte Betrachtung des Themas erwarten.

Olivier
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: BerlinerKerl am 15.12.2021 12:07
Naja … Was?

Ideologische motivierte Portale und Berichte müssen sich auch als solche bezeichnen lassen.
Übrigens: Alleine der Titel läßt ja schon eine außergewöhnlich differenzierte Betrachtung des Themas erwarten.

Olivier

Wahrscheinlich auch der Grund, warum ich grundsätzlich Links-Faschistische und Rechts-Faschisstische Seiten meide.

Probleme damit?
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: doppelrock am 15.12.2021 14:05
@ Holger: Ist dir schon aufgefallen, dass Aussagen und Handlungen mancher Politiker selbst nicht dem Koalitionsvertrag entsprechen und auch nicht ihren früher gemachten eigenen Aussagen? Dass einige sogar direkt nach Amtsantritt gegen das Grundgesetz verstoßen haben? Dass es Politiker sind, die Volksverhetzung und Spaltung betreiben? Etwa ein Herr Kretschmann, der Bürger seines Landes als Aasgeier bezeichnet oder ein anderer, der Bürger als Tyrannen bezeichnet? Das ist aber nach deinem Rechtsverständnis demokratisch oder der Verantwortung und Vorbildfunktion dieser Leute angemessen?

@MAS: Du zeigst nichts anderes als die von dir erwartete Reaktion. Danke für die Bestätigung.

Ansonsten ist das Thema nun mal so polarisierend, dass es kontrovers diskutiert werden kann. Außer vielleicht für die Genderpolitiker, die keine einzige außer ihrer eigenen Meinung zulassen. Schade eigentlich. Denn wenn nur ein Teil von dem stimmt, was über die Kinder und Jugendlichen nach der OP gesagt wird, ist das Grund genug sich damit zu beschäftigen und weitere Menschen für ideologiverursachten Schäden zu schützen.

Ich stelle mir gerade vor, dieser Beitrag wäre unverändert von ARD oder ZDF gesendet worden - oh welche Empörung
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Asterix am 15.12.2021 14:38
Danke für den Link, Doppelrock. Ich finde nicht, dass der Beitrag bei AUF1 perfekt ist, trotzdem ist es vollkommen legitim diesen Betrag zu senden. Und Eure Kritik ist es auch.
Zum Thema "Geschlechtsumwandlung"  - es ist eine Frage der Sichtweise, wie man Geschlecht definiert, über die körperlichen oder psychischen Merkmale zum Beispiel. Ich bin physiologisch Mann und psychisch Frau. Für mich wäre eine Genitaloperation die Umwandlung meines Körpers, um ihn an die Psyche anzugleichen. Wenn gleich ich persönlich keine derartige Operation anstrebe. Möchte mehr wie eine "Shemale" aussehen  ;)
Zurück zum Beitrag bei AUF. Die Kritik ist durchaus berechtigt, dass manche "Transgender" zu schnell entscheiden,  schlecht beraten werden, sich nicht 100 % sicher sind, und selbst dann das Resultat nicht den Erwartungen entspricht. Außerdem gibt es in der "Transgender-Community" Menschen, die den Weg zurück gehen ("Detransition"). Ich hab das Gefühl, dass diese Aspekte bei der Regierung zu wenig berücksichtigt werden, auch wenn ich eine Vereinfachung des "Transweges" als betroffener Mensch durchaus begrüße.
Soviel mal dazu.

Gruß
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Holger Haehle am 15.12.2021 14:48
Vor einiger Zeit hatten wir hier einen TV-Beitrag zum Gender. Da wurde explizit auf das Für und Wider von Therapien für Transmenschen gesprochen. Es kam sogar eine Person zu Wort, die die OP bedauert und nun gegen die Therapeuten klagt. Der Telegram Beitrag ist von einer ähnlich breiten und unvoreingenommenen Reportage meilenweit entfernt und kündigt das im Titel auch noch an.

Und natürlich gibt es miese Politiker, die die Menschen verarschen, aber gerade deshalb darf man nicht in die gleiche Kerbe schlagen. Man sollte schon mit gutem Beispiel besser machen.

Außerdem vermisse ich noch eine Stellungnahme zur Vita des Fernsehmachers. Oliver hat da Bedenkliches vorgetragen. Ist das zu bestätigen oder zu widerlegen?
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: high4all am 15.12.2021 15:00
Zitat
ch stelle mir gerade vor, dieser Beitrag wäre unverändert von ARD oder ZDF gesendet worden - oh welche Empörung

Du jedenfalls hättest es in diesem Fall nicht geglaubt...
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: GregorM am 15.12.2021 15:14
Ich stelle mir gerade vor, dieser Beitrag wäre unverändert von ARD oder ZDF gesendet worden - oh welche Empörung

Ja, aber darauf werden wir lange vergebens warten können. Was ich gut finde. Allein die Überschriften sind mir genug. Mit sowas Einseitiges kann sich doch niemand ernst beschäftigen - außer Leuten wie Doppelrock.

Gruß
Gregor
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: GregorM am 15.12.2021 15:17
Zitat
ch stelle mir gerade vor, dieser Beitrag wäre unverändert von ARD oder ZDF gesendet worden - oh welche Empörung

Du jedenfalls hättest es in diesem Fall nicht geglaubt...

So richtig. Hätte er nicht. Er hat seine eigenen Götter, denen er 110% glaubt.

Gruß
Gregr
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: MAS am 15.12.2021 18:54
@MAS: Du zeigst nichts anderes als die von dir erwartete Reaktion. Danke für die Bestätigung.

Ich erinnere mich daran, mal eine Hausarbeit über eine bestimmte, ältere religionswissenschaftliche Theorie geschrieben zu haben, in der ich schrieb, dass ich leider nicht alles gelesen habe und demzufolge nicht alles beurteilen kann. Mein Dozent, der meine Arbeit dann als sehr gut benotete, meinte: "Ein faules Ei erkennt man auch, ohne alles gelesen zu haben." Dazu braucht mal eber Erfahrung, die ich damals noch nicht hatte. Jetzt, fast 30 Jahre später, habe ich mehr Erfahrung, und bin trotzdem noch vorsichtig, eine Theorie zu beurteilen. Aber wie die Freunde, die sich das Video angetan haben, ja bestätigen, war mein Vorurteil in diesem Fall völlig korrekt. Es sind alleine in der Überschrift zu viele Wörter drin, die die Tendenz offenlegen. Immerhin kann man dann auch recherchieren, wer dahinter steckt, anders als bei Dir, Doppelrock.

In einigen Beiträgen schriebst Du schon richtig gute Abschnitte, bei denen ich dachte: 'Ist er vielleicht doch etwas differenzierter, als ich ihn eingestuft hatte?' Aber dann kommen wieder so ideologische Platituden, von denen dieser Link die deutlichste ist. 

Ich frage mich immer wieder, ob Du ein Opfer solcher Propaganda bist oder ein Täter, der selbst ein intrinsisches Interesse an ihrer Verbreitung hat.  Die Vehemenz, mit der Du sie hier ins Forumn einsickern lässt und jedes gesellschaftspolitische Thema in diesem Sinne zu wenden suchst, verstärkt eher den Eindruck, Du seist letzeres.

Oder vielleicht hast Du einfach nicht gelernt, nicht auf Nepper, Schlepper und Bauernfänger hereinzufallen.

Wer weiß?

So, jetzt muss wieder drei Rockbeiträge (oder andere, die zum Kernthema des Forums gehören) schreiben, bevor ich wieder was zu anderen Themen, wie diesem hier, schreiben darf. (Selbstverpflichgung. Machst Du mit?)

Gruß, Micha

PS: Ich höre gleichzeitig einen Vortrag und verzichte deshalb auf das Korrekturlesen. Tippfehler bitte ich großzügig  zu verzeihen.)
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: doppelrock am 15.12.2021 19:19
Schon interessant, wie hier immer wieder in dieser Gruppe Menschen verurteilt werden, die eine andere Auffassung haben als man selbst.

Für mich ist es ein Fernsehbericht, der manches zeigt, sicher auch manche Fragen offen lässt und aus den verschiedensten Sichtweisen betrachtet werden kann. Dass manche dem nicht gewachsen sind und sich einer Diskussion nicht stellen wollen, ist mir durchaus bewusst.

Umso erfreulicher, dass es trotzdem Leute gibt, die anerkennen, wie sehr das Thema polarisiert und nicht ad personam gehen, sondern sich auf das eigentliche Thema konzentrieren.
Danke dafür!

@ Holger: Telegram ist ein interessantes Stichwort. Ich habe es nicht benutzt und bin dort auch nicht angemeldet. Umso erschütternder, dass die Polemik einzelner Politiker mit faschistoider Ader sich auf manch unreflektierten Kopf überträgt und dort mehr als fruchtbaren Boden fällt. Erklärt auch das Ergebnis des Milgram-Experiments.

Aber nun zurück zu Für und Wider im Genderthema.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: MAS am 15.12.2021 21:33
Schon interessant, wie hier immer wieder in dieser Gruppe Menschen verurteilt werden, die eine andere Auffassung haben als man selbst.
Na ja, das machst Du selbst doch die ganze Zeit indem Du Politker*innen, Journalist*innen, Kirchenleute usw. verurteilst, weil sie eine andere Auffassung haben als Du. Das ist Deine Haupttätigkeit in diesem Forum seit Monaten.


Umso erfreulicher, dass es trotzdem Leute gibt, die anerkennen, wie sehr das Thema polarisiert und nicht ad personam gehen, sondern sich auf das eigentliche Thema konzentrieren.
Danke dafür!

Ein Teil des eigentlichen Themas ist meines Erachtens: Wer sagt was warum?
Wenn man nicht ad personam geht, bleibt davon nur das "was" übrig.

LG, Micha
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Olivier am 15.12.2021 22:15
Manchmal ist es aussagefähiger was nicht gesagt (geschrieben) wird. Doppelrock macht hier zwar jede Menge Worte aber keines davon zum braunen Hintergrund dieses Senders. Muß das wohl als Bestätigung einstufen.

LG, Olivier
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: GregorM am 16.12.2021 07:08
Wenn ich einen Link vom Doppelrock öffne, denke ich immer sofort an eine Gruppe von Personen, die entweder Verführer oder Verführte sind. Zu welchem Segment Doppelrock gehört, soll ich nicht sagen können.  Aber ich habe meine Befürchtungen, denn so naiv als an sowas blindlings zu glauben, kann ich mir ihn doch nicht vorstellen.   
     

Gruß
Gregor   
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Lars am 17.12.2021 20:34
Komisch .... auf einmal fangen alle an, wie wild zu recherchieren .... ist ja ein alternativer Hetz-Kanal, auf dem der verlinkte Beitrag läuft.
Wenn es von einem seriosen Mainstream-Kanal kommt, wird es ungefiltert adaptiert und als eigene Meinung übernommen .... da wird selbstverständlich nix hinterfragt.
Ein vergleichbares Ausmaß der Verblendung gab es nicht mal in der DDR .... der Erich würde Luftsprünge machen, wenn er noch leben würde ...
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Olivier am 17.12.2021 21:09
Hallo Lars,

den Hintergrund einer Publikation zu recherchieren hat nichts aber auch garnichts mit Voreingenommenheit oder Verblendung zu tun. Im Gegenteil ist das erforderlich um ggf. vorhandene Voreingenommenheiten beim Publizierenden erkennen und damit einordnen zu können.

So kann man von RT und seinen Ablegern sicher keine kritischen Berichte über die russische Regierung erwarten. Genausowenig wie von einem einem Industrielobbisten eine Zusammenstellung der negativen Auswirkungen "seiner" Industrie erwarten. Wenn ein CSU Landrat den bayerischen Ministerpräsidenten öffentlich kritisiert ist das dann wiederum besonders bemerkenswert. …

Übrigens kann und will ich mir auch bei seriösen Medien das eigene Denken nicht nehmen lassen. Immerhin muß man dort nicht gleich schon dicke Abzüge machen aber deswegen muß noch lange nicht alles korrekt sein. Ziemlich häufig fehlen z.B. bestimmte Gesichtspunkte oder über die Gewichtung kann man trefflich streiten.

LG, Olivier
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Lars am 17.12.2021 21:44
Mit Verblendung meine ich die allgemeine kognitive Dissonanz.
Mich wundert jeden Tag mehr, daß es noch Leute gibt, denen nach fast zwei Jahren C noch so gar nichts komisch vorkommt ...
Die ganzen klima- und gender"politischen" Angelegenheiten sind nur Nebenschauplätze, die Strukturen und Absichten dahinter sind allerdings die gleichen.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: GregorM am 17.12.2021 21:57
Wenn es von einem seriosen Mainstream-Kanal kommt, wird es ungefiltert adaptiert und als eigene Meinung übernommen .... da wird selbstverständlich nix hinterfragt.

Wenn seriöse Medien anfingen, so einseitig wie die Hetzmedien zu schreiben, wären sie auch nicht länger serös und würden auch nicht länger für seriös gehalten. Es gibt tatsächlich Leute, die nicht aller Propaganda unterliegen, Leute die auch selbst denken können. 

Gruß
Gregor

   
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: doppelrock am 18.12.2021 02:33
Die sogenannten "seriösen" Medien schreiben einseitig. Besonders die transatlantischen, kriegstreibenden Berichte der ARD müssten schon lange alle Augen geöffnet haben. Oder Inzidenzen ohne Angabe der absoluten Testzahlen, um zu verschweigen, dass vor jeder Welle die Testzahlen erhöht wurden oder die gespielte Panik um das Omi-Krönchen, um neue Maßnahmen durchzusetzen oder die Weigerung die Schuldigen an Energieknappheit und hohen Preisen zu nennen, oder die Weigerung, die Spalter zu nennen und Sündenböcke zu beschimpfen. Da gibt es über ZDF, Welt, Spiegel usw. zig Beispiele, dass die kaum "seriös" sind.
Faschisten sind immer noch die, die den Faschismus ausüben und nicht die, die sich dagegen wehren. Schonmal drüber nachgedacht?

Ein schöner Vergleich ist der Bericht über Annalenas Telefonat mit Lawrow und die deutsche Meldung zum gleichen Thema. Denn da gibt es statt einem sachlichen Bericht nur Annalenas Gestammel auf Twitter zu recht belanglosen Themen des Gesprächs. In diesem Fall ist der Bericht des russischen Außenministeriums sehr ausführlich und sachlich. Kann aber nicht sein, wenn man zwanghaft ein Feindbild aufrecht halten will.

Während Putin und Biden offensichtlich deeskalieren, hetzt die deutsche Presse und Politik weiter. Merken die nicht, dass Biden und Putin KEINEN Krieg wollen? Und das Volk in EU auch nicht?

Für mich liegen die Ansprüche an "seriös" höher als durch Gebühren UND Werbung finanziert. Wenn diese Sender "seriös" wären, bräuchte es keine weiteren, um selbstdenkende oder informierte Bürger zu erreichen. Aber die Nachfrage wächst.

Kognitive Dissonanz ist so deutlich. Die Berichte der Öffentlichen sind so offensichtlich falsch und hetzerisch, dennoch müssen sie wahr sein, denn sie sagen ja, sie verbreiten die Wahrheit und die anderen verbreiten Lügen.

Zum Thema Gender haben die aus meiner Sicht leider auch nichts Erhellendes zu bieten.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Holger Haehle am 18.12.2021 03:49
Es lässt sich leichter diskutieren, wenn man beim Thema bleibt. Gegenstand dieses Threads ist ein Beitrag zum Thema Zwangsgendern durch die Bundesregierung auf Telegram. Die Berichterstattung der ARD ist einen eigenen Thread wert.

Und selbst wenn die ARD schlechte Berichterstattung machen sollte, wäre das kein Grund das schlechte Vorbild zu kopieren. Wenn verglichen wird mit dem Ergebnis, dass die andern den gleichen oder ähnlichen Mist machen, dann folgt daraus im Umkehrschluss das beide Seiten Mist machen. Was ist gut daran, wenn der gleiche Mist gemacht wird wie auch bei den anderen? Das bestätigt doch nur die Kritik an dem Telegram Beitrag. Doppelter Mist ist nicht besser als halber Mist.

Scheisse wird einfach nicht besser, wenn sie auch andern Orts produziert wird.

Statt Vergleiche zu ziehen macht es Sinn zu dem zur Diskussion gestellten Beitrag und der Kritik Stellung zu beziehen und nicht mit Hinweis auf mögliche andere Problemfelder vom Corpus Delicti abzulenken.



Titel: Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: doppelrock am 18.12.2021 06:39
Dann würde ich von den Gender-Befürwortern doch gern mal hören, was ihr Gewissen zu ihnen spricht, nachdem sie einen jungen Menschen zu einer Operation gedrängt haben und dieser junge Mensch anschließend noch unglücklicher als vorher ist oder wenn die Operation bleibende Schäden verursacht hat. Ganz hart gesagt: wenn man schlimmstenfalls jemanden in den Suizid gedrängt hat.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: JJSW am 18.12.2021 07:42
Hmm, ich hab von dem ganzen Tschender (spricht man das wirklich so, furchtbar ;) ) keine Ahnung. Deswegen bin ich auch gleich wieder weg.

Noch was zum Thema
https://www.jetzt.de/gender/selbstbestimmungsgesetz-aus-sicht-einer-betroffenen (https://www.jetzt.de/gender/selbstbestimmungsgesetz-aus-sicht-einer-betroffenen)

Jede(r) sollte wissen was er/sie will und sollte sich auch über die Konsequenzen genau informieren bevor er/sie gegebenfalls irreversible Schritte unternimmt.
Beratung ist ok, Zwang ist hier fehl am Platze.

Schön das ich kein Gender brauche. Ich bin ein Mann und kann ganz zwanglos meine Röcke und Kleider tragen und keiner hindert mich daran.
Was die anderen drüber denken - mir egal, ich denk auch was ich will - die Gedanken sind frei.

Grüßle
Jürgen
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Holger Haehle am 18.12.2021 11:21
Dann würde ich von den Gender-Befürwortern doch gern mal hören, was ihr Gewissen zu ihnen spricht, nachdem sie einen jungen Menschen zu einer Operation gedrängt haben und dieser junge Mensch anschließend noch unglücklicher als vorher ist oder wenn die Operation bleibende Schäden verursacht hat. Ganz hart gesagt: wenn man schlimmstenfalls jemanden in den Suizid gedrängt hat.

Du kommst schon wieder mit einem neuen Vorwurf, ohne auf die alten eingegangen zu sein.

Und zu dem jungen Menschen, den du hier anführst, kann ich erst etwas sagen, wenn du mehr dazu erzählst.

Tasächlich habe ich noch nie von Menschen gehört, die gegen ihren ausdrücklichen Willen gezwungen wurden das Geschlecht zu ändern. Jeder chirurgische Eingriff ist juristisch einer Körperverletzung, die nur zulässig ist mit schriftlicher Zustimmung. Das muss ein Patient bei der Aufnahme erledigen.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: doppelrock am 18.12.2021 11:56
Holger, ich mache keinen Vorwurf, ich stelle eine Frage.

Und diese Frage muss sich jeder selbst stellen, der jemanden zu etwas überredet hat, was der ursprünglich nicht oder nicht sicher wollte.

Und diese Frage bitte ich zu beantworten.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: culture skirt am 18.12.2021 12:37
Jeder chirurgische Eingriff ist juristisch einer Körperverletzung, die nur zulässig ist mit schriftlicher Zustimmung. Das muss ein Patient bei der Aufnahme erledigen.
aha. https://intaktiv.de/podcasts-von-ann-marlene-henning-ueber-mgm-und-fgm/ (https://intaktiv.de/podcasts-von-ann-marlene-henning-ueber-mgm-und-fgm/)
https://www.youtube.com/watch?v=o6g-D9Y8a2s (https://www.youtube.com/watch?v=o6g-D9Y8a2s)

Bezeichnend, wenn sich die falschen Hunde hier selber in Widersprüche zerlegen. Ihr seid Lügner, Doppelmoralisten und legt euch die Gesetze so aus, wie es gerade in eurer politisches Weltbild passt.

Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Holger Haehle am 18.12.2021 13:42
Jule, kannst du mal erklären worum es geht, ohne das du uns zumutest ein Video zu sehen, dass über eine Stunde dauert?

Bring dein Anliegen einfach als Zusammenfassung in wenigen Sätzen logisch auf den Punkt.

Begriffe wie Lügner und Doppelmoralisten brauchen schon ein paar Erläuterungen bevor wir sie als sachlich korrekt und zutreffend oder als diffamierend als anerkennen können.

Du weist ja, sonst ist es nur Gelaber.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Holger Haehle am 18.12.2021 14:08
Holger, ich mache keinen Vorwurf, ich stelle eine Frage.

Und diese Frage muss sich jeder selbst stellen, der jemanden zu etwas überredet hat, was der ursprünglich nicht oder nicht sicher wollte.

Und diese Frage bitte ich zu beantworten.

Um die Frage nach dem jungen Menschen, der gegen seinen Willen umoperiert wurde etwas zu sagen, brauche ich erst Informationen zu dem Fall. Und natürlich will ich wissen, wie oft das passiert, besonders im Vergleich zu gewünschten Umoperierungen. Reden wir von einem Einzelfall oder einem Regelfall?

Ich kann keine Frage beantworten ohne mir eine Meinung gebildet zu haben. Und ich kann mir keine Meinung bilden ohne umfassende Informationen.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Hanna am 18.12.2021 17:40
Dieser tv-bericht ist für mich als selbstbetroffene mit meinem wissen und erfahrungen völlig unseriös und tendenziell.
Ich weis nur eins bei uns in europa wird das seriös abgeklärt und die kinder und jugendlichen werden begleitet und wirklich niemand hat ein interesse daran jemanden zu einer geschlechtsanpassung zu drängen die man ja sowieso erst mit erwachsen werden machen sollte.
Mit einwilligung der eltern geht das früher aber selbst ich würde die nicht geben denn mit 18 ist das noch früh genug.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: GregorM am 19.12.2021 16:20
Die sogenannten "seriösen" Medien schreiben einseitig. Besonders die transatlantischen, kriegstreibenden Berichte der ARD müssten schon lange alle Augen geöffnet haben. Oder Inzidenzen ohne Angabe der absoluten Testzahlen, um zu verschweigen, dass vor jeder Welle die Testzahlen erhöht wurden oder die gespielte Panik um das Omi-Krönchen, um neue Maßnahmen durchzusetzen oder die Weigerung die Schuldigen an Energieknappheit und hohen Preisen zu nennen, oder die Weigerung, die Spalter zu nennen und Sündenböcke zu beschimpfen. Da gibt es über ZDF, Welt, Spiegel usw. zig Beispiele, dass die kaum "seriös" sind.
Faschisten sind immer noch die, die den Faschismus ausüben und nicht die, die sich dagegen wehren. Schonmal drüber nachgedacht?

Ein schöner Vergleich ist der Bericht über Annalenas Telefonat mit Lawrow und die deutsche Meldung zum gleichen Thema. Denn da gibt es statt einem sachlichen Bericht nur Annalenas Gestammel auf Twitter zu recht belanglosen Themen des Gesprächs. In diesem Fall ist der Bericht des russischen Außenministeriums sehr ausführlich und sachlich. Kann aber nicht sein, wenn man zwanghaft ein Feindbild aufrecht halten will.

Während Putin und Biden offensichtlich deeskalieren, hetzt die deutsche Presse und Politik weiter. Merken die nicht, dass Biden und Putin KEINEN Krieg wollen? Und das Volk in EU auch nicht?

Für mich liegen die Ansprüche an "seriös" höher als durch Gebühren UND Werbung finanziert. Wenn diese Sender "seriös" wären, bräuchte es keine weiteren, um selbstdenkende oder informierte Bürger zu erreichen. Aber die Nachfrage wächst.

Kognitive Dissonanz ist so deutlich. Die Berichte der Öffentlichen sind so offensichtlich falsch und hetzerisch, dennoch müssen sie wahr sein, denn sie sagen ja, sie verbreiten die Wahrheit und die anderen verbreiten Lügen.

Zum Thema Gender haben die aus meiner Sicht leider auch nichts Erhellendes zu bieten.

Was will doch dieser Mann in diesem Forum? Er ist krankhaft besessen von Vorstellungen über Kriegslust der deutschen Regiering und in der EU. Es fühlt sich sicher, dass Corona nicht existiert oder falls doch, dann total harmlos. Und dass er von Medien, Industriekonzernen, Regierungen usw. ausgebeutet wird. Seine Quellen sind allein die, die er seriös findet. Hat er von 690 Beiträgen 25 geschrieben, die sich mit unserem Thema beschäftigt? Höchstens,
Was sollen wir mit ihm? Wollen wir ihn? Mit für dieses Forum relevantem Stoff trägt er doch nicht bei.

Gruß
Gregor
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: high4all am 19.12.2021 17:14
Zitat
Was will doch dieser Mann in diesem Forum?

Eine Desinformationskampagne a la Russia Today führen.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: doppelrock am 19.12.2021 17:21
Vielen Dank Gregor und vielen Dank Hajo für eure Aussagen, die euer Denken offenbaren.
Was ihr mit jemandem anfangen könnt, hängt allein von euch ab. Ihr allein entscheidet, ob ein Mensch ein Diskussionspartner, ein Sündenbock oder ein Hassobjekt ist.
Die Entscheidung darüber zeigt nicht den Wert des beurteilten Menschen, sondern euren eigenen.
Darüber dürft ihr gern einmal nachdenken.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: doppelrock am 20.12.2021 07:19
Gregor, bevor du weiter durch Beleidigungen und Falschaussagen hervorstichst, sieh dir einfach mal die Statistik der dänischen Regierung an

ssi.dk/-/media/cdn/files/covid19/omikron/statusrapport/rapport-omikronvarianten-17122021-ep96.pdf?la=da

Oder OurWorldInData, für jeden frei zugänglich

ourworldindata.org/grapher/covid-stringency-index?tab=chart&country=USA~GBR~FRA~ITA~DEU~CHN~IND~SWE~TGO~BHS~PRT~ISR~AUS~AUT

Und schon hast du einen Grund gefunden, warum dieser Mann in diesem Forum nützlich ist.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: high4all am 20.12.2021 09:11
Und was haben die genannten Covid-Statistiken mit dem Gender-Bericht zu tun?

Zum Unterthema Suizid:
https://taz.de/Oeffentlicher-Suizid-einer-trans-Frau/!5812301/ (https://taz.de/Oeffentlicher-Suizid-einer-trans-Frau/!5812301/)
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: cephalus am 20.12.2021 10:05
Hajo, wusstest Du nicht, dass C nur gefährlich ist, wenn man mit Gendersternchen spricht?  ;D
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: doppelrock am 20.12.2021 15:59
Seid ihr jetzt so albern-aggressiv, weil Fachwissen der größte Feind des Moralismus ist? Moralismus ist ja das Gegenteil von Sachargumenten...
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: high4all am 20.12.2021 17:38
Seid ihr jetzt so albern-aggressiv, weil Fachwissen der größte Feind des Moralismus ist? Moralismus ist ja das Gegenteil von Sachargumenten...
Nochmal:
Was haben die genannten Covid-Statistiken mit dem Gender-Bericht zu tun?
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: GregorM am 20.12.2021 18:33
Ich sehe nichts Bemerkenswertes in der dänischen Publikation. Wenn ich nicht weiß, wonach ich suchen soll, kann ich mich nicht intensiv mit ihr oder der anderen Quelle beschäftigen. Und wie Hajo sehe auch ich überhaupt keine Verbindung mit Gender und Covid-19. Gehört nicht in diesem Forum.

Gruß
Gregor
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Hanna am 20.12.2021 18:54
Seid ihr jetzt so albern-aggressiv, weil Fachwissen der größte Feind des Moralismus ist? Moralismus ist ja das Gegenteil von Sachargumenten...
Nochmal:
Was haben die genannten Covid-Statistiken mit dem Gender-Bericht zu tun?

Die frage stelle ich mir auch?
Ganz abgesehen davon werden wir schon von corona daten überflutet da muss ich das hier nicht auch noch lesen.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Skirtedman am 20.12.2021 19:10
Seid ihr jetzt so albern-aggressiv, weil Fachwissen der größte Feind des Moralismus ist? Moralismus ist ja das Gegenteil von Sachargumenten...

Der größte Feind des Koexistierens ist, den Worten seiner Mitmenschen einen anderen Sinn zu geben. Was Du als Fachwissen bezeichnest, scheint deutlich von dem Fachwissen abzuweichen, was allgemein international als Grundlage zur Erkenntnisgewinnung anerkannt ist. Deine Sachargumente lassen deutlich erkennen, das Du Dich anderen Sachargumenten verschließt und deren Grundlagen nicht anerkennst. Stattdessen bezichtigst Du sie, von Moralismus geprägt zu sein. Wir können hier uns ständig weiterdrehen und uns gegenseitig unsere Weltbilder um die Köppe schlagen. Deine hoch erleuchtete Seele kann und will ich nicht einfangen. Ich will aber auch nicht, dass Du auf Seelenfang gehst, in dem Du die Welt durch verdrehte Parolen kaputtlamentierst.

Steig aus Deinem Profilbild mal heraus. Richte Dich mal auf und lass den Kopf mal wieder aus Deinem übergestülpten Doppelrocksaum herausblicken. Mal nach links und nach rechts, nach vorne, nach hinten. Lass zu, dass die Welt vielfältiger ist, als Du sie haben willst. Und lass zu, dass Du nicht der einzige Weltretter bist, der die einzig wahre Weisheit mit Riesenlöffeln geschmaust hat. Dann wirst Du auch weniger Hass empfinden, weil Du empathischer mit den Menschen umgehen kannst, statt sie kleinzureden, nur weil sie ein bisschen anders als Du denken.

Mit polemischem Zwietrach-Säen machst Du Dich nicht glaubwürdig. Und wenn Du beständig Meinungen als Sachargumente bezeichnest, machst Du es schwer, Dich ernst nehmen zu können. Meinungsvielfalt ist schön, Deine Meinungen und Denkansätze wären sicherlich bereichernd, würden sie nicht als festgefügte Fakten formuliert werden und andere Meinungen kaputtgeredet werden.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: doppelrock am 20.12.2021 19:42
"Allgemein anerkannt", "die Wissenschaft" usw.
Wie war das eigentlich mit dem Christentum mindestens die ersten 300 Jahre? War das nicht auch eine sehr kleine Minderheit, eine Sekte?
Und vor 80 Jahren, als fast alle mitgemacht haben, war das deshalb richtig?

1x Nachdenken bitte.

@Skirtedman: So ein hübsches Profilbild wie du hab ich leider nicht, das vorhandene muss reichen.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Skirtedman am 20.12.2021 19:58
 ;)

Das, was Du mit früher Christenheit ansprichst, ja, das war letztlich auch eine Sekte.

Viele Gedanken, die groß rauskamen, begannen häufig in einer Art Sektendasein.

Und Dein Hinweis auf die neuere Vergangenheit ist durchaus ein wichtiger. Das zeigt, wie sehr Gedanken um sich herum verbreiten können. Es zeigt auch, dass solche Gedanken nicht die richtigen sein müssen. Und es zeigt, dass wir uns immerzu selbst hinterfragen sollen, welchen Ideen wir hinterherlaufen.

Fehlentwicklungen lassen sich nur vermeiden, wenn man bereits im Vorfeld weiss, dass sie Fehlentwicklungen sind. Dieses Dilemma hat die Menschheit ihren ganzen Lauf begleitet, und wir werden aus diesem nicht herauskommen. Und was Fehler sind, lässt sich im Nachhinein leichter beantworten, aber auch dann nicht zweifelsfrei.

Ob Gendern nun eine Fehlentwicklung ist - wer kann das schon mit Absolutheit sagen. Wir können nur unseren Gefühlen gehorchen. Und müssen akzeptieren, dass andere Menschen durchaus andere Gefühle haben.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Holger Haehle am 21.12.2021 02:46
Ein guter Aspekt, manchmal gibt es mehr als eine Wahrheit. Das gilt sogar in der Mathematik und insbesondere der Quantenphysik.

Wenn es mehrere Wahrheiten gibt, wie kommt dann jede Seite zu ihrem Recht? Eine Regelung für alle ist dann wohl diskrimminierend.

Und schweift bitte nicht mit dem Christenthema vom Kernthema ab.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: culture skirt am 22.12.2021 00:17
In der Mathematik ist auch mit verschiedenen Rechenwegen immer das Ergebnis gleich (Wahrheit). Kommt ein anderes (mit der Gegenprobe) raus, ist es falsch.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Holger Haehle am 22.12.2021 03:19
Genau Jule,

das funktioniert überall in der Mathematik. Das führt aber außerhalb von Algebra und Geometrie nicht immer zu diskreten Ergebnissen. Unterschiedliche Wege haben alle Relativität nach Einstein oder Unschärfe nach Heisenberg bewiesen. Gleichzeitig produziert die Anwendung der Relativitätstheorie in konkreten Anwendungen nicht konkrete Ergebnisse.

Wirklich überraschend ist das nicht, denn schon der Bruch  eins geteilt durch drei erzeugt eine unendliche Zahl, die zwar beschreibbar, aber nicht exakt bestimmbar ist und trotzdem wenn wir sie wieder mit drei multiplizieren wieder zu einer diskreten Zahl führt.

So beweist Mathematik auf vielerlei Rechnungsarten, dass in speziellen Disziplinen auch mehrere Ergebnisse für die die gleiche Rechnung möglich sind. Darüber haben wir hier schon mal gesprochen in Bezug auf das Doppelspalt-Experiment und die Bewegung von Photonen.

Jezt die Kurve zum Thema. Es wäre schön, wenn man immer und so auch das Gendern faktisch darlegen könnte, so dass man die sich ergebenen Fragen mit Formeln lösen kann. Leider sind wir davon weit entfernt, weil die Diskussion mehr oder weniger ideologisch und eben nicht logisch geführt wird. Aber selbst ein logischer Diskurs kann wie die höhere Mathematik zeigt, zu mehr als einer Lösung bei speziellen Fragestellungen führen. Manchmal gibt es eben nur Näherungen. Deswegen wurde ja die Stochastik mit ihrer Unterrubrik Statistik erfunden, die mangels absoluter Berechnungsmöglichkeiten wenigstens relative Aussagen ermöglicht.

Und dann stellt sich die hoch ethische Frage, wie mit mehreren Wahrheiten umzugehen ist. Eine Lösung für alle ist dann diskrimminierend. Wenn also eine Minderheit (Intersexuelle) sich vor Gericht das Recht erklagt einen eigenen Geschlechtseintrag (divers) zu führen, dann sollte das respektiert werden. Die bisherige Praxis Menschen ohne binäre Geschlechtsphysiologie zwangsweise in Männlein und Weiblein zu trennen war diskrimminierend und biologisch auch nicht logisch.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: doppelrock am 22.12.2021 08:12
Eine der Wahrheiten, die Genderpolitiker nicht hören wollen, ist, dass Gendersprache und Genderpolitik nur vorgibt, Minderheiten zu helfen, dieses aber nicht tatsächlich tut, oft nicht einmal beabsichtigt. Es bleibt eine aggressive Unterdrückung der Mehrheit und bei vielen Akteuren auch eine reine Selbstdarstellung. Mit Gendern kann man wunderbar Leute beschäftigen, so dass sie sich nicht mehr um wichtige Dinge kümmern und sogar auch andere von wichtigen Dingen abhalten.

Man kann ewig lang über mögliche neue Varianten einer Kunstsprache philosophieren, das dann mit einem Gutachten unterfüttern, statt einfach die Sprache sich entwickeln zu lassen. Mein persönlicher Wunsch ist, dass Gendersprache sich genauso als Totgeburt erweist wie Esperanto und anderes politisch motiviertes Zusammengestümpere.

Statt junge Menschen zu Operationen zu verleiten, sollten sie lieber Halt in der Gesellschaft bekommen, so dass sie selbst stark genug sind, sich so zu akzeptieren, wie sie geschaffen wurden. Das erspart die im Film genannten Enttäuschungen nach der OP.
Da diese Gutmenschen aber selbst schwach sind und oft mit sich selbst unzufrieden, wollen sie, dass andere noch schwächer sind, um sich gut führen zu lassen. Starke Menschen würden die schwachen und deshalb aggressiven Gutmenschen fortjagen.

Da es ja je nach Standpunkt auch gegenteilige Wahrheiten gibt, habe ich meine Sichtweise dargestellt.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: JJSW am 22.12.2021 09:34
Die Wahrheitsgehalt einer Nachricht steigt, mit zunehmender Übereinstimmung zum eigenem Standpunkt. Was davon abweicht, sind eben nur Narrative. Dies gilt für "Mainstream" und "Alternative" Medien. Es lebe die Subjektivtät.

Zum Thema "Gender" kann ich leider nichts beitragen.  Das überlasse ich gerne hier den "Experten" und denen, die sich dafür halten.

Schönen Tag noch.
Jürgen

Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Holger Haehle am 22.12.2021 10:56
Das folgende Zitat von doppelrock ist eine Behauptung: "Eine der Wahrheiten, die Genderpolitiker nicht hören wollen, ist, dass Gendersprache und Genderpolitik nur vorgibt, Minderheiten zu helfen, dieses aber nicht tatsächlich tut, oft nicht einmal beabsichtigt."

Sie wird auch durch häufiges Wiederholen nicht wahr. Das hat Jürgen im letzten Post schon mit anderen Worten sehr schön gesagt. Wahrheit braucht einen Beleg oder mindestens ein kausales Indiz. So lange das nicht geliefert wird, ist das hier, wie Jule sagen würde, nur Gelaber.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Skirtedman am 22.12.2021 11:22
Die Wahrheitsgehalt einer Nachricht steigt, mit zunehmender Übereinstimmung zum eigenem Standpunkt. Was davon abweicht, sind eben nur Narrative. Dies gilt für "Mainstream" und "Alternative" Medien. Es lebe die Subjektivtät.

Hi Jürgen,

das klingt gut. Du beschreibst das, was beim Empfänger der Nachricht als Wahrheitsgehalt einer Nachricht empfunden wird. Ja, klar, da ist beim Empfänger der Nachricht ganz klar Subjektivität im Spiel, was er aus der Nachricht macht. Spätestens, wenn er die Nachricht als Information weitergibt, entsteht sowas wie ein Narrativ.

Die ganze Sache ist aber viel komplexer - man könnte ein ganzes Buch darüber philosophieren, gibt es bestimmt schon etliche.

Was zum Beispiel ist denn Wahrheit? Hatten wir hier schon oft diskutiert, will ich nicht jetzt vertiefen. Die Sache mit der Wahrheit beginnt ja schon schwierig zu werden, wenn 2 Beobachter einer (nicht politisch gemeinten) Partei das selbe Erlebnis wiedergeben sollen, z.B.: Unfall, Fahrer, Beifahrer. Alleine Fahrer und Beifahrer werden schon zwei verschiedene Wahrheiten, zwei verschiedene Ansichten wiedergeben. Und zwar 'Ansichten' nicht zuletzt im wahrsten Sinne des Wortes.

Jürgen, Du bringst das Wort 'Nachricht' ins Spiel. Was ist eine Nachricht? Nehmen wir eine Nachricht in einer Nachrichtensendung. Bevor sie bei uns als Empfänger ankommt, ist ja schon viel vorausgegangen.

Grob gesagt, ist eine Nachricht die Schilderung eines Sachverhaltes. Bevor die Schilderung zu einer Nachricht werden kann, geht zumeist ein Ereignis voraus. Meistens ist der geschilderte Sachverhalt sogar selbst das Ereignis. Oder das Ereignis war die Entdeckung eines Sachverhaltes, der sich entweder geändert hat, oder erstmals als Sachverhalt erkannt worden ist. Der wird dann für wert gehalten, geschildert / verbreitet zu werden. Eine Nachricht entsteht.

Wie kommt die Nachricht zu Dir? Entweder es vermittelt ein eher unbetroffener, also eher neutraler Nachrichtenüberbringer (z.B. Nachrichtensprecher) Dir diese Nachricht. Oder jemand, der diese Nachricht formuliert hat überbringt sie Dir (z.B. Reporter).

Die Nachricht selber ist fast immer die Verkürzung eines Sachverhaltes, denn die gesamten Umstände, die zu der Nachricht führten, wären viel zu umfangreich, um sie in der Kürze einer als informativer Mitteilung gedachten Nachricht in vollständigem Umfang wiederzugeben.

Bevor die Nachricht formuliert wird, kommt es darauf an, ob nur eine reine Beobachtung (z.B. Explosion in Stadt X, Leute laufen aufgeschreckt weg) zugrunde liegt, oder ob weitere Menschen mit ihren Schilderungen, Ansichten, Erfahrungen dazu befragt wurden und zur Formulierung der Nachricht herangezogen wurden. Wieviel unterschiedliche Schilderungen wurden gehört, wieviel unterschiedliche Schilderungen wurden mit einbezogen bei der Formulierung der Nachricht? Lässt gar der Schöpfer der Formulierung zu, alle ihm vorliegenden Informationen in die Nachricht einfließen zu lassen?

Wenn man über all diese Punkte nachdenkt, so ist es schwierig, einen absoluten Wahrheitsgehalt einer Nachricht definieren zu können.

Menschen, die als Nachrichtenersteller arbeiten, haben zum Teil langjährige Ausbildungen durchlaufen. Sie wurden geschult darin, Nachrichten zu erstellen, die möglich wenig Raum für Subjektivität zulassen. Die eigene Subjektivität des Nachrichtenformulierers bleibt natürlich nie ganz aussen vor. Er ist auch nur ein Mensch. Stellt er sein Wissen zu den Dingen, die er als Nachrichten vermitteln möchte/soll, auf eine breitere Informationsbasis, so steigt die Chance, die eigene Subjektivität etwas zurücknehmen zu können.

In den Ausbildungen werden Massstäbe vermittelt, wie möglichst 'objektiver' Journalismus erfolgen kann. Viele Medien, die die Nachrichtenübermittlung bis zu Dir ja erst ermöglichen, versuchen sich, an diesen Massstäben zu orientieren, um eine gewisse Glaubwürdigkeit erzeugen zu können, um als Nachrichtenübermittler überhaupt allgemein anerkannt zu werden.

Und genau hier unterscheidet das eine ganze Reihe von Medien deutlich voneinander, die Du, Jürgen, als 'Mainstream-Medien' und 'Alternative Medien' kategorisiert hast. Ganz so leicht lassen sich viele Medien nicht in die eine oder andere Kategorie einordnen, viele Medien wiederum doch. Nicht zuletzt sind die 'öffentlich-rechtlichen Medien' in ihrer Struktur ja bewusst so ausgelegt, um diesen Massstäben am sichersten gerecht zu werden. Drum werden diese eben durch eine Vielfalt von Meinungs- und Interessenträgern durch verschiedene Gremien kontrolliert, um eben dieser Vielfalt Rechnung tragen zu können. Andere Medien orientieren sich daran zum Teil, einige andere (vor allem oft 'Alternative Medien') eben überhaupt nicht.

Natürlich ist nicht jede einzelne Nachricht, die durch die öffentlich-rechtlichen Medien verbreitet wird, durch all diese Gremien oder überhaupt irgendein Gremium gelaufen. Sind aber wiederholte Einseitigkeiten aufgefallen, so werden Nachrichtenersteller, andere Mitarbeiter, Redaktionen, Resortleiter, Intendanzen dementsprechend auf ein nachvollziehbares Mass an Ausgewogenheit hingewiesen oder langfristig nicht mehr weiter beschäftigt. Das Beruhigende ist, dass in den 'öffentlich-rechtlichen Medien', die ja auch zum 'Mainstream' hinzugezählt werden, eben eine Vielfalt von verschiedenen Interessen eingebunden sind, die sich alle gegenseitig auf die Finger schauen müssen, und somit die Macht der Einflussnahme Einzelner sehr viel zuverlässiger unterbunden ist als in jeglich anderen Medienhäusern.

Darum ist es eher sinnvoll, über die Seriosität einer Nachricht nachzudenken als über den Wahrheitsgehalt.

Letztlich ist eine Nachricht eben eine Verkürzung eines Sachverhaltes. Die persönliche Einordnung dieser Nachricht unterliegt natürlich dem Empfänger dieser Nachricht. Auch hier ist es sinnvoll, verschiedene Quellen bzw. Einzelinformationen zu dieser einen Nachricht hinzuzuziehen, um zu einer eigenen Meinungsbildung hierzu zu gelangen.

Eine Nachricht sollte also am besten immer nur ein Baustein sein, um selbst zu einer Meinung und zu einem eigenen Narrativ zu gelangen.

Nebenbei, Jürgen, ging es hier im Thread ja nicht nur um eine Nachricht, sondern um einen ganzen TV-Bericht. Das heisst, da greift die Verkürzung längst nicht so extrem. Da sollte also Raum sein, verschiedene Aspekte in diesem Bericht mit einzubeziehen, damit der Rezipient des Berichts selbst eine Meinung dazu bilden kann.

Aber ja, eine einzelne Sendung selbst in den Öffentlich-Rechtlichen ist nicht immer per se ausgewogen  - und muss es nicht unbedingt sein. Auch hier gilt wieder für jeden, der sich informiert, dass er solch einen TV-Bericht nicht als die einzig ultimativ geltende Wahrheit auffasst, sondern sich zu diesem Themenkomplex auch noch andere Quellen mit einbezieht, um sich ein eigenes, persönliches Bild zu verschaffen und eine Meinung dazu zu bilden.

Und ja, Jürgen, an dieser Stelle sind wir nun wieder da, was Du so schön treffend zusammengefasst hast. Wir selbst bestimmen, wie eng wir unsere Blase ziehen, um eigenständig mitdenken oder gar mitreden zu wollen.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Holger Haehle am 22.12.2021 12:25
Lieber Wolfgang,

lass mich mal bei deinem folgenden und letzten Satz anknüpfen: "Wir selbst bestimmen, wie eng wir unsere Blase ziehen, um eigenständig mitdenken oder gar mitreden zu wollen."

So leicht ist die Entscheidung mitzudenken gar nicht wie man leicht denken mag. Der Neokortex mit seinem rationalen Denkvermögen ist dem emotionalem limbischen System nachgeschaltet und arbeitet nur bei entsprechender Aktivierung. Wir fühlen immer zuerst, ganz automatisch. Wenn unsere Gefühle stark sind, dann hinterfragen wir sie nicht, sondern glauben fest an sie. Denken ist also ein aktiver Prozess, weswegen wir häufig nicht davon Gebrauch machen. Fühlen ist aber ein passives System, dass immer und auch ungefragt zur Vefügung steht und uns eine Meinung liefert. Schon wenn uns auf der Straße Menschen entgegenkommen, haben wir im Bruchteil einer Sekunde eine Meinung gefasst. Nachdenken braucht länger. Gefühle sind stärker als Argumente, weil Gefühle Ansichten sind, die mit einer Hormonausschüttung einhergehen, was unsere Überzeugung verstärkt, während rationale Gedanken unverstärkt bleiben. Da wie erwähnt die Ratio dem emotionalen System nachgeschaltet ist, kann ein starkes Gefühl einen rationalen Gedanken von der Wahrnehmung ausschließen. Wir sehen dann nur was wir sehen wollen. Ein objektiver Umgang mit rationalen Überlegungen fällt dem menschlichen Hirn schwer. Deswegen liegen wir oft falsch mit unseren Einschätzungen, können das aber nicht selber erkennen. Das nennt man in der Neurobiologie und Psychologie einen kognitiven Bias. Dazu gibt es einen wunderbar gutverständlichen englischen TED-Beitrag von der Uni München.

https://www.youtube.com/watch?v=nVRco_eLjdc&list=PL_IE58K5wiT4SYvotooGnWyPtFMYH-v-W&index=109
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Skirtedman am 22.12.2021 17:48
Danke Holger,

Du beleuchtest das Ganze noch einmal von einer weiteren Seite.

Das, was Du beschreibst, zeigt, wie vielfältig die Materie ist. Wahrheit, Fakten und Glauben sind sehr vielschichtig miteinander verwoben.

Kommunikation bzw. Informationsfluß und die Folge davon, also z.B. die Interpretation, die daraus abgeleitete Lebenshaltung, die daraus abgeleiteten Worte (z.B. 'das Narrativ') und Handlungen, ist ein komplexer Prozess.

Will man kritisch mit Information (z.B. Nachricht, z.B. TV-Beitrag) umgehen, so gelingt dies am effektivsten, wenn man all die Dinge, die Du und ich beschrieben haben (und was sonst noch dazu gehört) versucht, sich immerzu bewusst zu machen.

Unabhängig zu denken gelingt uns am ehesten, wenn jeder sich und seine Gedanken ebenso hinterfragt, so wie man das mit den anderen Menschen und deren Gedanken beständig tut.

Danke für den interessanten Einblick, Holger.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: doppelrock am 23.12.2021 15:03
Mal davon ab, ob es eine oder mehrere Wahrheiten gibt:

Bisher hat immer noch kein Gender-Befürworter begründet, wie Gendersprache und andere Lippenbekenntnisse den Minderheiten helfen.
Solange dem Thema ausgewichen wird, muss ich daraus folgern, dass es diese Hilfe in der Realität nicht gibt.
Es bleibt bei Lippenbekenntnissen..

Ähnlich dem zweifelhaften Nutzen von B L M für die schwarze Bevölkerung. Das einzige was ich erkenne, ist eine Einschränkung sowohl der schwarzen als auch weißen Bevölkerung und ein Aufwiegeln gegeneinander. Wem hilft sowas? Wen hier interessiert, was den Aborigines angetan wird von der AUS-Regierung?

Es wird wohl auch hier bei Lippenbekenntnissen bleiben...
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Holger Haehle am 23.12.2021 18:22
1. Wir haben Gendersprache, denn wir benutzen z. B. geschlechtsspezifische Artikel. Es gibt auch keine Sprache ohne Gender.

2. Es gibt allerdings Menschen, die z. B. die Ausweitung von Gender um weitere Gender befürworten.

3. Die soziologischen und psychologischen Fachzeitschriften sind voll mit Beispielen, wie eine Erweiterung der Gendersprache den Minderheiten hilft. Das Thema ist seit Jahren Gegenstand von Studien und Forschung, so das es schon eine dreiste Lüge ist das Gegenteil und dann auch noch unbelegt zu behaupten. Du hast doch gerate erst ein Gutachten gerügt, das den positiven Nutzen dargelegt hat. Du wirst doch wohl mehr als die Überschrift gelesen haben, um dir eine Meinung zu bilden?

4. Die Betroffenen selbst erklären in ihren Organisationen und deren Satzungen, Präambeln usw. den Nutzen

5. Die Nutzenargumentation der Betroffenen (Intersexuellen) war Teil der Klage vor Deutschlands höchstem Gericht und wurde in den Medien breit kommuniziert. Der positive Gerichtsbeschluss folgt in der Urteilsbegründung ausdrücklich den Argumenten der Betroffenen. Vor diesem Hintergrund erscheinen die gemachten Behauptungen als vorsätzliche Falschinformation, was sie zu übler ideologischer Propaganda macht.



Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: culture skirt am 04.01.2022 01:02
Wirklich überraschend ist das nicht, denn schon der Bruch  eins geteilt durch drei erzeugt eine unendliche Zahl, die zwar beschreibbar, aber nicht exakt bestimmbar ist und trotzdem wenn wir sie wieder mit drei multiplizieren wieder zu einer diskreten Zahl führt.

So beweist Mathematik auf vielerlei Rechnungsarten, dass in speziellen Disziplinen auch mehrere Ergebnisse für die die gleiche Rechnung möglich sind.
Falsch.
1:3 = 0.333333333. Die 3 wiederholt sich unendlich male. Es ist somit immer nur die eine Wahrheit gültig.
0.333333333333333333333333333 33333333333333333333333333333 33333333333333333333333333333 33333333 * 3  = 1
Fällt dir was auf? 0,3 ist exakt bestimmbar, egal was danach kommt, da immer nur 3en kommen.

Was dein Doppelspalt Experimentiert ebenfalls damit beweist, dass es nur eine Wahrheit gibt und nicht mehrere.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Holger Haehle am 04.01.2022 03:11
Jule, du hast es nicht ganz verstanden. Unendlichkeit ist eine exakte mathematische Größe - richtig. Und trotzdem kannst du sie nicht als rationale Zahl mit einem fixen Wert darstellen. Auf dieses Problem wollte ich hinweisen. Nur Chuck Noris weiß die letzte Zahl von Pi  ;D. Hinter jeder Kommastelle, die du anbietest kommt wieder eine drei, unendlich eben. Nichts desto trotz führt die mehrfache Addition wieder zu einer rationalen Zahl. Siehst du jetzt den Unterschied?

Das Doppelspaltexperiment ist nicht von mir. Das gab es schon vor fast 100 Jahren. Es kommt von führenden Quanten-Physikern. Ich habe es nur in der Schule gelernt. Es bestätigt Heisenbergs Unschärfe Relation über die exakte Unbestimmbarkeit der Aufenthaltorte von Photonen zu einem bestimmten Zeitpunkt. Für diesen mathematischen Beweis der Unschärfe gab es einen Nobelpreis.

Jetzt kommst du und sagst alles Quatsch. Bist du sicher, du weisst Physik besser als Planck, Schrödinger und Heisenberg zusammen? Lies erstmal nach. Ich habe wenig Lust Standardwissen aus dem Grundstudium zum wiederholten Mal zu erzählen.

Dein Verständnis von Mathematik bezieht sich auf dessen Erklärbarkeit der mechanistischen Welt nach Newton. Es gab in der Mathematik aber durch Einstein und Co. einen Paradigmenwechsel durch die Quanten-Wirklichkeit. Wenn du das ernsthaft verstehen willst, dann empfehle ich dir einfachere Literatur wie: "Kosmologische Strukturbildung - Von der Quantenfluktuation zur Galaxie", von Prof. H. Hetznecker.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: culture skirt am 04.01.2022 17:45
Nur Chuck Noris weiß die letzte Zahl von Pi  ;D.
Thomas Gast hat alle Zahlen nach Pi zweimal durchgezählt.

Das Doppelspaltexperiment ist nicht von mir. Das gab es schon vor fast 100 Jahren. Es kommt von führenden Quanten-Physikern. Ich habe es nur in der Schule gelernt. Es bestätigt Heisenbergs Unschärfe Relation über die exakte Unbestimmbarkeit der Aufenthaltorte von Photonen zu einem bestimmten Zeitpunkt. Für diesen mathematischen Beweis der Unschärfe gab es einen Nobelpreis.

Jetzt kommst du und sagst alles Quatsch. Bist du sicher, du weisst Physik besser als Planck, Schrödinger und Heisenberg zusammen? Lies erstmal nach. Ich habe wenig Lust Standardwissen aus dem Grundstudium zum wiederholten Mal zu erzählen.

Eben. Standardwissen. Was falsch läuft in der gegenwärtigen Physik https://www.youtube.com/watch?v=99hVAu1k6G8

Wenn sich zwei Protonen zu einem bestimmten Zeitpunkt an zwei unterschiedlichen Orten aufhalten, müsste an beiden Orten eine Gravitation herrschen, was nicht der Fall ist. Der wahre Ort ist somit ermittelbar.

@Michael, weil ich vor kurzem mal sagte, dass die Gravitation erst vor neulich nachgewiesen wurde, dass es sie gibt und du die mit Schwerkraft verglichen hast, weil du spürst, dass du am Boden bleibst. Schwerkraft ist keine Gravitation.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Holger Haehle am 04.01.2022 18:02
Jule, was haben Protonen mit den Photonen  im Doppelspaltexperiment zu tun?
Protonen sind Masseteilchen und im Atom zentral verortet. Photonen  sind quasi ohne Masse. Nur deswegen können sie sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen.

Ergo: Photonen haben keine Massenanziehung.
Noch etwas: Gravitation ist eine sogenannte schwache Grundkraft. Deswegen erfordert sie gewaltige Massen, um zu wirken. Weder Moleküle, Atome, noch Protonen als deren Bestandteile haben Gravitation.
Selbst wenn Protonen Gravitation haben sollten, dann wäre sie gegenüber der viel stärkeren elektrostatischen Wechselwirkung zu vernachlässigen.

Das Schwerkraft keine Gravitation ist, ist mal wieder so eine Halbwahrheit von dir. Tatsache ist, dass es Schwerkraft ohne Gravitation nicht gibt, aber es braucht obendrein noch die Trägheitswirkung aus der betrachteten Körpermasse, die sich durch die Rotation der Erdkugel ergibt. Beides zusammen ergibt die Schwerkraft.

Bevor du Videoempfehlungen für eine knappe Stunde gibst, mach doch eine kurze Zusammenfassung oder ein Abstract wie Wissenschaftler das nennen. Dann wissen wir worum es geht und können den Abend noch mit anderen Dingen verbringen.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: MAS am 04.01.2022 19:06
Schwerkraft ist keine Gravitation.

Erklärst Du mir bitte den Unterschied? Geht es nicht um Massenanziehung?

LG, Micha
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Skirtedman am 04.01.2022 19:43
Mein Gott, so abstrus, wie es in diesem Thread zugeht, ist es ja kein Wunder, dass das mit dem 'Gender' oder 'Gendern' nicht fruchtbar gelingen kann.

Wenn man alles mit jedem zusammenmischt und sein eigenes Theoriengeflecht zusammenschustert.

Genauso abstrus ist auch der Blick, mit dem die Dame in dem jetzt von culture skirt verlinkten Vortrag auf die Wissenschaft blickt. Ist ja schön, dass sie manche Probleme des Wissenschaftsbetriebs erkennt und sogar benennen kann; das Fazit, das nicht wenige Rezipienten des Vortags mit lauter Begeisterung in ihren Kommentaren ziehen (à la, dass sie jetzt die Physik verstünden) empfinde ich aber eher getrieben davon, grundlegend wissenschaftskritisch sein zu wollen und sich mehr auf gefühlte und interpretierte Empfindungen verlassen zu wollen.

Aus reinen Gefühlen würde kein Computer, kein Handy funktionieren. Wollten wir uns alle rein auf unsere Gefühle verlassen, würden wir mit Sicherheit die Fähigkeiten empfinden, telepathisch zu kommunizieren - und würden so uns noch mehr an der eigenen Nase herumführen lassen als es manchmal im Heiligen Tempel der Wissenschaft zugebenermassen geschieht. Einbildung statt Bildung.

Würde kein Computer und kein Handy funktionieren, würden wir, die wir mit Computer und Handy hier im Forum versammelt sind, würden wir uns einbilden, dass mit uns etwas Grundlegendes ncht stimmen würde und könnten unserer Sippe nicht einmal beweisen, dass wir nicht alleine sind und damit nicht vollkommen falsch sein können.

Auch könnten Empfindungen wie Abweichung von der Norm - also alles, was inzwischen landläufig als 'Gendern' und so bezeichnet wird - nicht so breiten Raum einnehmen, dass sie also keine Existenzberechtigung haben dürften, mögen sie noch so stark in einem einzelnen Individuum schreien, diese Empfindungen. Denn Abweichungen würden dann ebenso von unserer Sippe leicht als abartig kleingeredet werden können.

Ja, die Dame im Video hat mit ihren metaphorischen Blicken auch keine Weltformel im Ärmel. Ja, manche Wissenschaft verschlingt auch Gelder, wo man sich fragen kann: Wozu? Sicher kann man sagen, jenes Geld könnte man wunderbar für andere, humanistisch angehauchte Zwecke einsetzen. Wer aber sagt, dass dieser menschenfreundliche Gedankenansatz wirklich der erfüllendere ist, um mit uns und unserer Welt klarzukommen?

Wer kann vollends beweisen, dass 'Gendern' der richtige Ansatz ist? Wer kann sich anmaßen, dass 'Gendern' der falsche Ansatz ist und mit dieser Behauptung unwiderbringlich richtig liegt?

Leben und leben lassen - das sollte einer der Triebfedern sein. Auch hinnehmen, dass manche Physiker auf einem Holzweg sein können. Auch hinnehmen, dass Photonen und Gravitation und dunkle Materie schon seltsame Artgenossen sind. Auch hinnehmen, dass manches auf immer wohl unerklärt bleiben wird.

Auch hinnehmen, dass ich und meine Gedanken nicht der Massstab ist, der für das ganze Universum gilt. Und kein Mensch mit seinen Gedanken der Massstab ist für das ganze Universum.

Dann muss man sich auch über das Gendern nicht so aufregen!
Und auch nicht über meine abstrusen Beiträge...
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: doppelrock am 04.01.2022 19:55
Gendern funktioniert aus meiner Sicht auch nicht besser, wenn man es wissenschaftlich betrachtet.
Es bleibt überwiegend, so wie es gerade angewendet wird, Placebo und Symbolpolitik gegenüber denen, die man vorgibt, schützen zu wollen und ist in vielen Bereichen frauenfeindlich. Männerfeindlich ohnehin.
Ist aber nicht neu, nicht meine Analyse und schon vielfach gesagt worden.

Aber an diesem Punkt sind die Fronten verhärtet und die Diskussion dreht sich im Kreis...
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: MAS am 04.01.2022 20:51
Lieber Wolfgang,

danke für Deine sachliche Expertise.

Gefühle sind wichtig für uns Menschen. Aber auch der Umgang damit will gelernt sein. Ich merke manchmal den Ärger mit mir durchgehen. Ich fühle auch eine Gefahr, die von dieser so genannten Querdenker-Bewegung ausgeht, wenn auch nicht von vielen, aber von einigen Demagogen, die die Gefühle der Menschen instrumentalisieren wollen, das schon "damals" oft beschworene "gesunde Volksempfinden". Wer hat nicht lieber ein geundes Empfinden als eine mangelnde Allgemeinbildung. Natürlich wehrt man sich gegen die hoch bezahlten Fachleute, die "unser Geld verschlingen" und wendet sich lieber denen zu, die low budged erklären, was alles schief läuft bei den Profis und einem bescheinigen, "das Volk" zu sein und ein "gesundes Empfinden" zu haben. Was vor zwanzig Jahren an Stammtischen blieb, geistert heute durch Internet.

Hauptziele:
- Fehler der Poltik, der Wissenschaft, des Journalismus aufdecken und was gut gemacht wird verneinen. (Ähnlich wie in der Politsatire, nur radikaler).
- Krisen ausnützen, um die Stimmung auzuheizen.
- Bei strittigen Themen die Position gegen "das System", "die da oben", "das Establishment" einnehmen und für "das Volk" sprechen (also ähnlich wie die 68er, nur nicht nach vorne, sondern nach hinten ausgerichtet).
- Wenn die Stimmung in der Gesellschaft ensprechend gestimmt ist, die Macht übernehmen. Vorbilder gibt es leider schon genug: Polen, Ungarn, Türkei, Russland, Indien, China, USA unter Trump, Brasilien ...
Das hatten wir alles schon mal.

Und unser schönes Forum ist derzeit eine Plattform dieser Agitation geworden. Schade!

Mit nachdenklichen Grüßen,
Micha
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Skirtedman am 04.01.2022 21:44
Lieber Wolfgang,

danke für Deine sachliche Expertise.

...

Und unser schönes Forum ist derzeit eine Plattform dieser Agitation geworden. Schade!

Mit nachdenklichen Grüßen,
Micha

Oops, ich hätte nicht damit gerechnet, meinen Beitrag, auf den Du Dich beziehst, als Expertise zu bezeichnen...

Dein Beitrag hätte noch besser an anderen Stellen im Forum gepasst. Schade, dass Du den Bogen zum Thema 'Gender in einem TV-Bericht" nun nicht aufgenommen hast. Denn irgendwie passt ja doch vieles auch zum Bild, was den 'Gender'-Komplex betrifft.

Gruß,
Wolfgang

P.S.: Ganz so pessimistisch sehe ich den Zustand 'unseres schönen Forums' nicht. Klar, wir können nicht immer alle einer Meinung sein. Und klar, dass nicht jeder bereitwillig seine eigene Position als die unverrückbar einzig richtige aufgeben möchte, stattdessen lieber andere Positionen in den Dreck zieht. Das werden wir genauso wie so manches 'Gendern' und Dagegenhalten mutig ertragen müssen.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: MAS am 04.01.2022 22:30
Lieber Wolfgang,

es geht halt manchmal die Leidenschaft mit mir durch, "Recht und Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen", wie ich es mal geschworen habe. Da kann es auch mal an unpassender Stelle sein. Mir fielen auch mehrere andere Stellen ein, wo es vielleicht besser gepasst hätte.

Aber ich halte mich jezt mal mit politischen Themen ein wenig zurück. Es gibt noch mehr Leute hier, die blicken, wo es lang geht. Das hängt nicht alles von mir ab.

Und ja, ein Freund von mir beruhigte mich neulich auch, indem er sagte, so weit wie in USA ist die Spaltung unserer Gesellschaft nicht. Ich hoffe, ich habe kein "noch" überhört!
Und meine Liebste meint eh, ähnlikch wie Sonjas liebste, ich solle nicht so viel Zeit im Forum verbringen und auf Querdenker einfach nicht reagieren, denn wenn sie keiner mehr beachten würde, würden sie von alleine aufhören. So meint sie, die Presse solle auch besten einfach nicht mehr sie berichten. Ob das funktionieren würde? 

So jetzt aber, Euch allen einen schönen Abend in Frieden und Gesundheit!
Micha
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Holger Haehle am 05.01.2022 03:44
Schwerkraft ist keine Gravitation.

Erklärst Du mir bitte den Unterschied? Geht es nicht um Massenanziehung?

LG, Micha

Äh, hatte ich das nicht auch beantwortet?

"Das Schwerkraft keine Gravitation ist, ist mal wieder so eine Halbwahrheit von dir (Jule). Tatsache ist, dass es Schwerkraft ohne Gravitation nicht gibt, aber es braucht obendrein noch die Trägheitswirkung aus der betrachteten Körpermasse, die sich durch die Rotation der Erdkugel ergibt. Beides zusammen ergibt die Schwerkraft."
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: doppelrock am 05.01.2022 07:04
Lieber Wolfgang,

danke für Deine sachliche Expertise.

Gefühle sind wichtig für uns Menschen. Aber auch der Umgang damit will gelernt sein. Ich merke manchmal den Ärger mit mir durchgehen. Ich fühle auch eine Gefahr, die von dieser so genannten Querdenker-Bewegung ausgeht, wenn auch nicht von vielen, aber von einigen Demagogen, die die Gefühle der Menschen instrumentalisieren wollen, das schon "damals" oft beschworene "gesunde Volksempfinden". Wer hat nicht lieber ein geundes Empfinden als eine mangelnde Allgemeinbildung. Natürlich wehrt man sich gegen die hoch bezahlten Fachleute, die "unser Geld verschlingen" und wendet sich lieber denen zu, die low budged erklären, was alles schief läuft bei den Profis und einem bescheinigen, "das Volk" zu sein und ein "gesundes Empfinden" zu haben. Was vor zwanzig Jahren an Stammtischen blieb, geistert heute durch Internet.

Hauptziele:
- Fehler der Poltik, der Wissenschaft, des Journalismus aufdecken und was gut gemacht wird verneinen. (Ähnlich wie in der Politsatire, nur radikaler).
- Krisen ausnützen, um die Stimmung auzuheizen.
- Bei strittigen Themen die Position gegen "das System", "die da oben", "das Establishment" einnehmen und für "das Volk" sprechen (also ähnlich wie die 68er, nur nicht nach vorne, sondern nach hinten ausgerichtet).
- Wenn die Stimmung in der Gesellschaft ensprechend gestimmt ist, die Macht übernehmen. Vorbilder gibt es leider schon genug: Polen, Ungarn, Türkei, Russland, Indien, China, USA unter Trump, Brasilien ...
Das hatten wir alles schon mal.

Und unser schönes Forum ist derzeit eine Plattform dieser Agitation geworden. Schade!

Mit nachdenklichen Grüßen,
Micha

Erschreckend, wieviele vorsätzliche und spaltende Falschaussagen hier enthalten sind.
Dass Menschen, die anders als MAS denken FÜR Demokratie und Freiheit statt Obrigkeitshörigkeit und Kadavergehorsam stehen, scheint weiterhin nicht ins Feindbild zu passen. Nur gut, dass MAS eine solch ausgeprägte Expertise besitzt, ohne wären wir schon alle tot.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Olivier am 05.01.2022 09:58
Hallo Micha,

Gratuliere mit einem Zitat (Autor mir unbekannt) "Ungerechte Kritik ist oft ein verkapptes Kompliment. Denk daran: Einen toten Hund tritt man nicht."
Da scheinst du ja ein paar wunde Punkte getroffen zu haben.

LG, Olivier
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Frankyoben am 05.01.2022 11:34
Sehenswerter TV-Bericht über Genderpolitik
auf1.tv/nachrichten-auf1/gehirnwaesche-ampel-koalition-will-kinder-geschlechtsumwandlungen

Zu den genannten Aussagen möge sich jeder seine eigenen Gedanken machen

Die Gedanken hab ich mir bereits gemacht...... ::)  ::)
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: doppelrock am 05.01.2022 14:04
Wär doch langweilig, wenn alle einer Meinung sind, gerade bei diesem polarisierenden Thema. Alles ist möglich von voller Zustimmung bis kompletter Ablehnung und viele Standpunkte dazwischen.

Was mich nur wundert, dass die Menschen, die von der Genderpolitik begeistert sind, sehr wenige Argumente bringen, warum sie dafür sind. Aber vielleicht kommt das noch. Andersrum sind einige unterwegs, die Argumente dagegen, wie sie im Film und in anderen Beiträgen genannt werden, ignorieren, ohne eine Begründung für die Ablehnung einer kritischen Betrachtung zu liefern.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: MAS am 07.01.2022 00:18
Schwerkraft ist keine Gravitation.

Erklärst Du mir bitte den Unterschied? Geht es nicht um Massenanziehung?

LG, Micha

Äh, hatte ich das nicht auch beantwortet?

"Das Schwerkraft keine Gravitation ist, ist mal wieder so eine Halbwahrheit von dir (Jule). Tatsache ist, dass es Schwerkraft ohne Gravitation nicht gibt, aber es braucht obendrein noch die Trägheitswirkung aus der betrachteten Körpermasse, die sich durch die Rotation der Erdkugel ergibt. Beides zusammen ergibt die Schwerkraft."

Danke, Holger,

das hatte ich nicht in Erinnerung. Ich kann nicht alles behalten, was ich gelesen habe.

LG, Micha
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Skirtedman am 07.01.2022 00:55
Ja, aber und diese Unterscheidung ist aber auch nur nötig, wenn man das Ganze relativistisch betrachtet. Wie wir wissen, ist die Relativitätstheorie (die ...-en) nun auch nur das Abbild von Erklärungsversuchen, die aber so manche Erklärungslücken gut beschreiben kann. Und das auch noch mit einem hohen Maß an Schönheit. - Letztlich aber nur Gedankenkonstrukte.

@Chriser: Die Durchstreichung ist diesmal kein Gäggck, sondern der Versuch, nicht alles blockierend zu kommunizieren, sondern das zuvor Gesagte mitnichten widerlegen zu wollen.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: MAS am 07.01.2022 01:03
Letztlich aber nur Gedankenkonstrukte.

So ist das Leben.

LG, Micha
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: culture skirt am 13.01.2022 13:55
Letztlich aber nur Gedankenkonstrukte.

So ist das Leben.

LG, Micha
nicht
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: MAS am 13.01.2022 16:48
Letztlich aber nur Gedankenkonstrukte.

So ist das Leben.

LG, Micha
nicht

Verstehst Du meine Aussage solipsistisch? Dann würde ich Deinem "nicht" zustimmen. Aber so meinte ich meine Aussage nicht.

LG, Micha
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: culture skirt am 13.01.2022 16:51
ich meine es aber so. Mich interessieren deine Silos einen fuchs.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: MAS am 13.01.2022 16:54
Wie meinst Du es denn?

LG, Micha
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: culture skirt am 13.01.2022 16:55
ich vermute langsam du sitzt in der Uni an der anderen Tischseite.
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: MAS am 13.01.2022 16:57
Ja, könnte man meinen. Und jetzt lese ich auch in der Arbeit weiter, die ich begutachten muss, und melde mich her mal wieder ab.

Viel Spaß noch!

LG, Micha
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: Skirtedman am 13.01.2022 17:15
Silos und Füchse...

soweit haben wir es hier im Forum schon gebracht mit dem Gendern...!
Titel: Antw:Gender in einem TV-Bericht
Beitrag von: doppelrock am 22.01.2022 07:22
Solipsistische Conclusio: Quasi genderpolitisch verpeilte Eichhörnchen mit einem Silo voll Röcke und Kleider, deren Ich aber rein materialistisch und inhaltsleer ist.