Autor Thema: Klimawandel  (Gelesen 18182 mal)

Offline Holger Haehle

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Antw:Klimawandel
« Antwort #15 am: 06.08.2021 11:47 »
Macht euch keine Sorgen. Der Söder macht das schon. Der überholt gerade die Grünen, um dann im Laschet-Kabinet ... Na, wir werden sehen.
Der Lindner erzählt gerade überall, dass mit Wettbewerb und innovativer deutscher Ingenieurskunst Welt und Klima noch zu retten sind. Waoh, Klimaschutz als Motor für Wirtschaftswachstum. Und der Habeck hat gerade gesagt, wir müssen die Leistung der regenerativen Energien verdoppeln für eine CO2 neutrale Energieproduktion. Selbst, wenn wir das mal eben hinbiegen, aber wie sieht es dann mit dem zukünftigen Energiebedarf für 5G und in einigen Jahren für 6G aus? Allein das neue Frankfurter Rechenzentren braucht mehr Energie als der komplette Frankfurter Flughafen.

Was aber kein Politiker auf dem Schirm hat ist, dass die Kräfte, die das Klima machen, in einem dynamischen nichtlinearen Zusammenhang stehen. Das heißt, das selbst wenn man beherzt, aber eben zu spät Klimaziele angeht, die Dynamik der  negativen Veränderungen nicht mehr zu stoppen ist. Für die Mathematiker ist es wohl eher 5 nach 12 statt 5 vor12. Schon 1977 haben sie in der Global2000 Studie der damaligen US-amerikanischen Regierung daraufhingewiesen, dass wir kurz davor sind in die exponentielle Phase einzutreten. Und die Steigerungsraten exponenteller Entwicklungen, das kennen wir von Pandemien, können von einem niedrigen Niveau aus geradezu  explodieren. Jetzt stellt euch mal vor, das Klima macht ne Welle, dann war die aktuelle Hochwasserkatastrophe, ich mag es gar nicht sagen, nur ein unbedeutendes Vorspiel.

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Antw:Klimawandel
« Antwort #16 am: 06.08.2021 12:02 »
Tja, hätten wir mal früher ...

Es war ja schon vor 40 Jahren bekannt, zumindest den Fachleuten.

Aber zu sagen, es sei 5 nach 12, nimmt uns noch das letzte bisschen Hoffnung und den letzten Hauch einer Möglichkeit. Sagen wir lieber 5 vor 12, aber 5 Sekunden, nicht Minuten.

Ansonsten geht es wir bei den beiden Planeten, deren einer fragt: "Du siehst so schlecht aus. Was hast Du?" "Ich habe Mensch", sagt der kranke Planet, worauf der andere beruhigend meint: "Keine Sorge! Das geht vorbeit!"

Die mormonische Cousine meiner Frau meint, das seien die Vorzeichen der Wiederkunft Christi und ergänzt: "Hoffentlich kommt er vorher, bevor es so ganz schlimm wird!"

LG, Micha
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Antw:Klimawandel
« Antwort #17 am: 06.08.2021 12:05 »
Dass die Technik weiter fortschreiten muss, erscheint mir auch wichtig. Idealfall: Fahr- und Flugzeuge, die ihre eigenen Solar- oder anderen Kraftwerke an Bord haben. Daran wird gearbeitet. Viele kleine Windräder, nicht viel größer als Ventilaroren, in die Gebäude integriert, statt dieser Megarotortürme, die die Landschaft verschandeln. Noch Utopie, aber vielleicht eines Tages Realität.


Ach ja: In Antwerpen haben wir erlebt, wie eine Stadtautobahn zu Fuß- und Fahrradwegen mit Grünanlagen und Gewässern umgebaut wird. Jürgen weiß von Parkplätzen in einer Außenzone zu berichten, von denen aus Straßenbahnen die Menschen in die Innenstadt bringen. Da gibt es keine Staus und keine Parkplatznot, so viel ich weiß.

LG, Micha
Das mag in Städten gehen. Aber nicht im ländlichen. Es wird sich kein Unternehmen irgendwo niederlassen, wo 10 Leute wohnen. wenn ich als Handwerker einen Termin habe, kann ich nicht erst 4 Stunde mit dem Zug kutschen und dann noch 3 mal umsteigen und eine 1 Stunde jeweils auf den nächsten Bus warten inkl. Werkzeug und Ersatzteile im Beutel.
Und wenn man 2 Wochen Urlaub hat, will und kann man auch auch nicht erst 1 Woche für die Anreise nehmen. Dann hat man eine längere An und Abreise als was man von dem Urlaub hat. Um bei meinem Beispiel zu bleiben hat es nicht nur was mit dem Ausbau des ÖVPN z utn sodnenr auc, das man da fast nichts mitnehmen kann und immer an andere gebunden ist als wie mit einem Auto.
Langsam finde ich immer mehr, dass die Leute in den 70ern und bis in die 90er glücklicher und freier waren als heute.

Von was soll denn der Ventilator angetrieben werden? Von Strom? ;D
Da könnte ich mir auch einen kleinen handelsüblichen Hausreaktor bauen, der eine HWZ von 245.500 Jahren hat. Stromkonzerne hassen diesen Trick.  ;)


Offline Holger Haehle

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« Antwort #18 am: 06.08.2021 12:16 »
Was sagst du da Micha, Christus als Klimakiller. Ich hoffe, die Cousine hat nicht Recht.

Micha, es ist ja das Frustrierende, dass eben nicht nur den Fachleuten das alles immer schon bekannt war. Der Global2000 Report wurde weltweit kommuniziert. Das war Thema in meinem Biologieunterricht. Der Club of Rome, Greenpeace und andere tragen das Klimathema seit Jahrzehnten in die Öffentlichkeit. Und es wird immer noch diskutiert. Kein vereinbartes Klimaziel kann mehr erreicht werden. Es muss viel, viel, viel mehr passieren.


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« Antwort #19 am: 06.08.2021 12:17 »

Aber zu sagen, es sei 5 nach 12, nimmt uns noch das letzte bisschen Hoffnung und den letzten Hauch einer Möglichkeit. Sagen wir lieber 5 vor 12, aber 5 Sekunden, nicht Minuten.
ist das orwellsch Sprech? Wir sind eh drüber, da musst du dir keine Hoffnung mehr machen. Aber es ist ein natürliches Phänomen, was man nicht ändern und beeinflussen kann. Wir können uns nur anpassen. Das ist fast das gleiche wie der eine Greenpeace Aktivist der als "Atom"experte in Unternehmen hausieren geht und am liebsten die Hintergrundstrahlung abschaffen wöllte, weil er davon ausgeht, dass angeblich eine zusätzlich erhöhte Gefahr von Krebs ausgeht. Menschen sind keine Maschinen, für die einheitliche Messwerte gelten. Genauso ist das mit der Temperatur. Die einen macht es zu schaffen, andere kommen damit zurecht.

In Ahrweiler gab es schon 1910 eine Jahrhundertflut, die alles zerstört hatte. 2016 gabs auch ein Hochwasser. Es ist also nichts neues dort. An diesem Beispiel sieht man gut, dass die Politik nie was gemacht hat und lieber an allen Ecken und Kanten gespart hat (lieber verschwendet man Steuergelder fürs Auslad wie Griechenland oder sinnlose Brücken) und jetzt alle erschrocken tun, obwohls vorhersehbar war nach 3 Jahren totaler Dürre. So wird sich auch diesmal nichts passieren. Das wird auch keine Armin Lusche ändern oder interessieren.

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« Antwort #20 am: 06.08.2021 12:19 »
Ja, das stimmt, Jule, transportieren kann man da wenig. Aber man hat ja auch nicht immer so viel zu transportieren.

Anssonsten: Was z.B. in Ägypten funktioniert mit den Kleinbussen, warum sollte das nicht auch bei uns funktionieren?
Zudem: Wenn es alles vor Ort gibt, was man für das tägliche Leben braucht, muss man auch nicht mehr so oft in die nächste Stadt fahren.

Was Urlaub angeht: Nach Dublin z.B. kommt man von hier aus in 15 Stunden ohne Flug. Gemütlicher ist es mit einer Zwischenübernachtung.
Andere Urlaubsländer wie Italien sind auch gut erreichbar. Griechenland oder Spanien auch, wenn auch nicht so schnell. Aber eine Woche braucht man nicht.

LG, Micha

PS: Ach ja der Ventilator. Ich sprach von Windgeneratoren etwas größer als Ventilatoren. Das gibt es sogar schon: https://i.pinimg.com/736x/83/76/ce/8376cea7b62d75b5cc0372d07b3abc2a.jpg
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« Antwort #21 am: 06.08.2021 12:22 »

Aber zu sagen, es sei 5 nach 12, nimmt uns noch das letzte bisschen Hoffnung und den letzten Hauch einer Möglichkeit. Sagen wir lieber 5 vor 12, aber 5 Sekunden, nicht Minuten.
ist das orwellsch Sprech? Wir sind eh drüber, da musst du dir keine Hoffnung mehr machen. Aber es ist ein natürliches Phänomen, was man nicht ändern und beeinflussen kann. Wir können uns nur anpassen. Das ist fast das gleiche wie der eine Greenpeace Aktivist der als "Atom"experte in Unternehmen hausieren geht und am liebsten die Hintergrundstrahlung abschaffen wöllte, weil er davon ausgeht, dass angeblich eine zusätzlich erhöhte Gefahr von Krebs ausgeht. Menschen sind keine Maschinen, für die einheitliche Messwerte gelten. Genauso ist das mit der Temperatur. Die einen macht es zu schaffen, andere kommen damit zurecht.

In Ahrweiler gab es schon 1910 eine Jahrhundertflut, die alles zerstört hatte. 2016 gabs auch ein Hochwasser. Es ist also nichts neues dort. An diesem Beispiel sieht man gut, dass die Politik nie was gemacht hat und lieber an allen Ecken und Kanten gespart hat (lieber verschwendet man Steuergelder fürs Auslad wie Griechenland oder sinnlose Brücken) und jetzt alle erschrocken tun, obwohls vorhersehbar war nach 3 Jahren totaler Dürre. So wird sich auch diesmal nichts passieren. Das wird auch keine Armin Lusche ändern oder interessieren.

Wir leben hier mit Hochwassern. Das jetzt aktuell gilt als 5000-Jahres-Flut. Jahrhundertfluten sind nicht ganz so schlimm, können aber auch Brücken wegreißen.

Uns anpassen ja, das werden wir müssen. Aber auch abmildern können wir es vielleicht noch. Nur nicht den Kopf in den Sand stecken!

Aber schimpf nicht auf "die Politik", denn die Poltiker tun nur, was die Wähler wollen. Wir alle sind "die Politik".

LG, Micha 
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« Antwort #22 am: 06.08.2021 12:34 »

Vielleicht sind unsere Ansprüche auch viel zu hoch. Jedes Jahr in den Urlaub fliegen. Viele hierzlande tun das als sei es eine Fahrt im Linienbus. Wenn Du, Jule, das gerne tun würdest, aber Dir nicht leisten kannst, könnte es sein, dass Du von Deinem Arbeitgeber ausgebeutet wirst. Ich kenne Deine Arbeitsverhältnisse nicht.
Ich werde vom Staat ausgebeutet für die Pension und Gehälter irgendwelcher Affen. Ich arbeite in einem privat Unternehmen, welche Aufträge an Land ziehen muss. Wenn bei anderen auch die die Kohle knapp ist, kann auch da nicht mehr rum kommen, als was der Kunde bezahlt. Und entweder man nimmt einen Auftrag an um etwas Kohle zu haben oder nicht, dann hat man gar nichts. Dann kann auch ein Chef nicht mehr auszahlen als was er eingenommen hat. Das können Beamte, Lehrer und Leute, die Geld in den Allerwertesten geschoben bekommen und jedes Jahr eine fette Erhöhung ohne ersichtliche Mehrleistung natürlich nicht nachvollziehen. Dann wird mal schnell von Ausbeutung gesprochen. Und ich sprach auch nicht dass ich jedes Jahr fliegen wöllte. Ich bin noch nie geflogen. Namibia wäre aber mal eine Reise wert wegen der Mineralien und Minen. Ich habe nur gesagt, dass es zum Beispiel meiner Großtante nicht juckt, was aus "meiner" Generation wird und sie fast jedes Jahr irgendwo hingeflogen ist. Dubai, Mallorca, Südafrika usw. Ich finde es erstaunlich, dass sich der Deutsche zurück nimmt und sich alles Leid der Welt auflastet, während die Alis und Muhamads die Sau raus lassen und die dicksten Karren fahren. da geht komischerweise kein Staat ran. Immer nur beim deutschen Michel.

Gruß
Jule

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« Antwort #23 am: 06.08.2021 12:42 »
Wir leben hier mit Hochwassern. Das jetzt aktuell gilt als 5000-Jahres-Flut. Jahrhundertfluten sind nicht ganz so schlimm, können aber auch Brücken wegreißen.
Die Amis leben schon weiß nicht wie lange mit Hochwassern und Tornados.
Jetzt kommt es eben auch zu uns durch den Golfstrom und die Saharastürme.

Kürzlich habe ich einen Meteorologen gesehen (übrigens vom ZDF), der davon sprach, dass es Unsinn ist ständig von Jahrhundertfluten zu reden, da jedes Jahr bei ihm ein neues Jahrhundert sein müsste. Und er sagte auch, dass das jetzige Wetter ein typisch mitteleuropäisches ist, mit viel Regen und Hochwassern in einigen Gebieten, welches wir nur seit langem nicht mehr kennen.


Aber schimpf nicht auf "die Politik", denn die Politiker tun nur, was die Wähler wollen. Wir alle sind "die Politik".

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Ach, die machen gar nichts was untern Fingernagel passt, außer unsere Steuergelder verfressen. Nutzloses Pack.

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« Antwort #24 am: 06.08.2021 12:55 »
Ja, das stimmt, Jule, transportieren kann man da wenig. Aber man hat ja auch nicht immer so viel zu transportieren.
Ich schon. Und wa smacht man, wenn man einmal viel zu transportieren hat? Dann ist man angearscht.

Zitat
Anssonsten: Was z.B. in Ägypten funktioniert mit den Kleinbussen, warum sollte das nicht auch bei uns funktionieren?
Zudem: Wenn es alles vor Ort gibt, was man für das tägliche Leben braucht, muss man auch nicht mehr so oft in die nächste Stadt fahren.
Wir leben nicht in Ägypten und ich will auch nicht wie in Ägypten leben. Wer wie in der Steinzeit in Höhlen und Löchern leben möchte, kann gern dort runter ziehen.
Ein Geschäft wird sich nicht in ein Dorf ansiedeln mit 3 Anwohnern. Nicht aus Saß können sich die Tante Emma Läden nicht halten.
Und es geht mir nicht nur um den scheiß täglichen Bedarf. Das Leben besteht aus mehr als nur aus Käse und Brot jeden Tag zu kaufen.

Was Urlaub angeht: Nach Dublin z.B. kommt man von hier aus in 15 Stunden ohne Flug. Gemütlicher ist es mit einer Zwischenübernachtung.
Mit dem Zug? Mit Umsteigen?

Andere Urlaubsländer wie Italien sind auch gut erreichbar. Griechenland oder Spanien auch, wenn auch nicht so schnell. Aber eine Woche braucht man nicht.
Wie lange dann?
Und wie machst du dass dann, wenn du dort bis ohne Fortbewegungsmittel? Dann bist du wieder an einen Fleck gebunden.

PS: Ach ja der Ventilator. Ich sprach von Windgeneratoren etwas größer als Ventilatoren. Das gibt es sogar schon: https://i.pinimg.com/736x/83/76/ce/8376cea7b62d75b5cc0372d07b3abc2a.jpg
Und was willst du damit alles betreiben? Dein Radio? Was meinst, wenn nicht soviel Wind weht, was da passiert? Jetzt sag nicht der Strom wird im Netz gespeichert, das ist alles ausgerechnet.
Für Eigenheime mag da als Gimmik, um etwas kommerziellen Strom zu sparen gehen. In einem Wohnblock mit 90 Parteien funktioniert das Spielzeug schon nicht mehr.

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« Antwort #25 am: 06.08.2021 13:10 »
Jule,

Dresden->Venedig auch ca. 15 Stunden.
Ja, mit Umsteigen. Ist doch normal.

Ägypten befindet sich nicht in der Steinzeit, sondern ist ein hochmodernes, nur nicht so reiches Land.

Bei 3 Einwohnern wohl nicht, aber bei 300 könnte es anders aussehen. Das gab es ja alles mal.

Wenn ich was transportieren will, miete ich ein Auto.

Vielleicht schafft man es irgendwann, mit so einer kleinen Windturbine einen Haushalt zu versorgen im Verbund mit Solarenergie. Ich gehe von technischem Fortschritt aus.

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« Antwort #26 am: 06.08.2021 13:20 »

Ansonsten geht es wir bei den beiden Planeten, deren einer fragt: "Du siehst so schlecht aus. Was hast Du?" "Ich habe Mensch", sagt der kranke Planet, worauf der andere beruhigend meint: "Keine Sorge! Das geht vorbeit!"
Wieso haben wir denn dann Menschen geimpft und Lockdowns eingeführt um andere zu schützen, wenn so das Ziel der NWO die Bevölkerung auf natürliche weise zu reduzieren, erreicht worden wäre? Schneller und einfacher hätte man es doch nicht haben können.

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Antw:Klimawandel
« Antwort #27 am: 06.08.2021 13:31 »
Jule,

Dresden->Venedig auch ca. 15 Stunden.
Ja, mit Umsteigen. Ist doch normal.
Wenn der Zug von mir bis  ins Erzgebirge schon 4-6 Stunden braucht kann der niemals bis Italien mit Umstieg nur 15 Stunden brauchen.

Bei 3 Einwohnern wohl nicht, aber bei 300 könnte es anders aussehen. Das gab es ja alles mal.
Auch in 300 Einwohnerdörfern hält sich kaum ein Geschäft. Das hat früher funktioniert, weil die Leute aus gesagten Gründen nicht raus gekommen sind.

Zitat
Wenn ich was transportieren will, miete ich ein Auto.
hm hm 200 Euro was ich bei Sixt mal gelesen habe. "Langzeitmieten ab 289€ mtl. | In 15 Minuten online bestellt"

SIXT+ | Das Auto Abo
Jederzeit monatlich kündbar.
Schon ab 349€ pro Monat.


Vielleicht schafft man es irgendwann, mit so einer kleinen Windturbine einen Haushalt zu versorgen im Verbund mit Solarenergie. Ich gehe von technischem Fortschritt aus.
Ohne Wind und Sonne? Ich kenne viele, die Solardächer haben und es reicht nicht für den gesamten Haushalt aus. Wie gesagt, China, Finnland und auch Schweden bauen neuerdings fortschrittlichere Kernreaktoren, weil es sicherer klimafreundlicherer und krisensicherer trotz der ionisierenden Strahlung ist und die Bundeswehr ist massiv an der Sicherung in Mali für den Abbau von Pechblende und Bariumuraninit beteiligt um die Franzosen mit Kernsrohstoffen für die EU  zu versorgen.


Sei nicht immer so miesepetrisch!
Ich bin realistisch.

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« Antwort #28 am: 06.08.2021 13:34 »
Jule,

meinst Du diese Frage jetzt ernst?

Einen Bevölkerungsrückgang will man natürlich duch weniger Geburten erreichen, nicht durch vorzeitiges Sterbenlassen der Geborenen.

Jedes einzelne menschliche Leben ist heilig bzw., säkular gesprochen, wertvoll und zu fördern. Auch Deines!

LG, Micha
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Offline Holger Haehle

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« Antwort #29 am: 06.08.2021 13:40 »
Hochwasser gab es in allen von Hochwasser gefährdeten Gebieten zu allen Zeiten, auch Große und ganz Große. Die Frage ist, wie die Kurve der Pegel über einen möglichst großen Zeitraum  aussieht. Und wenn man dann sieht, das die Kurve ansteigt und die Kurve auch noch korrelliert mit anderen Parametern, dann wird der globale Zusammenhang klar.  Dann kann das mathematisch gesehen eben nicht mehr Zufall sein.

Die Meteorologen haben doch schön gezeigt, wie der Jetstream langsamer wird, weil der Temperaturgegensatz zwischen Arktis und Äquator abnimmt und wie dann automatisch die Tiefdruckgebiete langsamer wandern und mehr Regen auf einem Gebiet abgeben können. Und wenn dann noch die Lufttemperatur ansteigt, steigt auch die Aufnahmekapazität für Feuchtigkeit und dann regnet es eben noch mehr.

Durch die Analyse von Bohrkernen aus Gletschereis haben wir Klimadaten aus den letzten 100.000 Jahren. Wissenschaftlich läßt sich da nichts mehr diskutieren und interpretieren.

Leider fangen mit dieser Bestandsaufnahme die Probleme erst richtig an. Wie kann man etwas zum Positiven ändern und gleichzeitig unseren Wohlstand so erhalten, das jeder In Brot und Arbeit bleibt und nicht aufs Auto und den Urlaub auf Malle im Billigflieger verzichten muss? Die Naturwissenschaftler haben ihren Job gemacht. Die Politik muss noch liefern.

 

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