Autor Thema: Klimawandel  (Gelesen 37645 mal)

Offline Skirtedman

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« Antwort #435 am: 12.01.2022 03:59 »
"...betroffen ist."

Offline doppelrock

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Antw:Klimawandel
« Antwort #436 am: 12.01.2022 11:27 »
und nochmal der Hinweis, dass es für die Modellrechnungen entscheidend ist, ob der Vergleichszeitraum 1835 oder 1870 beginnt.

Das, was von den Medien Klimawandel genannt wird, ist eine Modellrechnung mit vielen Annahmen und Theorien. Ist auch nicht verwerflich, da wir als Menschen nicht alle Zusammenhänge kennen können. Aber dann muss man es auch ehrlich so nennen, wenn es um die Sache geht.

Wir können hier gern ganze Bücher schreiben. Es kann sich aber auch gern jeder anhand des Geschriebenen selbsttätig informieren.

Offline Zareen

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Antw:Klimawandel
« Antwort #437 am: 12.01.2022 15:24 »
Zitat
Der DWD folgte damit einer Empfehlung der Weltorganisation für Meteorologie WMO. Aber in der Pressemitteilung nimmt man lieber noch die alte Periode. Die Referenzperiode von 1991 bis 2020 unterscheidet sich von 1961 bis 1990 um 1,1 Grad. Der DWD hätte also schreiben müssen: „2021 war mit 9,1 Grad um 1,3 Grad deutlich kühler als 2020 und liegt sogar um -0,2 Grad Celsius unter dem Mittel von 1991 bis 2020. Seit 1991 gab es nur 9 Jahre, die kälter waren als 2021.“

Das ist der gleiche "Betrug" zu Gunsten eines Mainstreams wie heute angeblich exponentielle Zuwächse vorgegaukelt werden, wo keine sind.

Nein, das ist der gleiche Betrug entgegen wissenschaftlich anerkannter Methoden wie exponentielle Zuwächse angeblich vorgegaukelt werden, obwohl sie nachweislich existieren.
Ich bezog mich damit eigentlich auf ein anderes Thema (C*), deswegen habe ich es nicht weiter ausgeführt.

Zitat
Ist uns schon mal aufgefallen, daß in sämtlichen naturkundlichen Filmen zu irgendeinem passenden und unpassenden Zeitpunkt die Begriffe 'Klimawandel', oder 'Klimakatastrophe' genannt wird?
Es scheint fast so, als sei den Filmproduzenten vorgegeben, diese Begriffe zu verwenden, wenn ihre Filme gezeigt werden sollen?

Ist uns schon einmal aufgefallen, dass in sämtlichen naturkundlichen Filmen zu irgendeinem passenden und unpassenden Zeitpunkt von Pflanzen und Tieren die Rede ist? Könnte es daran liegen, dass Pflanzen und Tiere genauso zur Naturkunde gehören wie der menschliche Einfluss auf die gezeigten Naturräume?

Willst Du von sich verändernden Naturräumen verschont werden, so schau Dir die netten Filme aus den Zoos an. Da kannst Du Dich über die possierlichen Erdmännchen und knuffigen Wildkatzenbabys erfreuen. Die leben in einer vom Menschen beschützten Umgebung und überhaupt sind Zoos ja sowas wie die Arche Noah, wozu braucht es da draussen noch Naturräume, die können ja sich wandeln wie sie wollen, solange wir unser Kuschelfernsehen haben.

Dann haben wir uns falsch verstanden. Mir geht es nicht um unveränderte Natur forever.
Natur ist dynamisch und verändert sich. Auch wir Menschen verändern uns.
Nur ist es meiner Meinung nach auffällig, daß ein gewisser Trend besteht, entgegen der Natur einen gewissen status quo aufrecht zu erhalten. Darin wird ungeheuer viel Energie investiert, Leute verdienen sich goldene Nasen mit dem Schlagwort 'Klimawande'l. Und das ist unglaubwürdig!

Ebenso unglaubwürdig ist es, Menschen ein schlechtes Gewissen einzureden, aber diejenigen, die ihnen das schlechte Gewissen einreden, machen fröhlich weiter. Vor 30 Jahren bevor das Umweltgesetz herauskam, wurde ein Industrieller in einem Rundfunkinterview gefragt, wann er denn gedenke, Abgasfilter zu installieren? Seine Antwort: "Wenn das Gesetz uns zwingt - das Material dafür haben wir schon vor einiger Zeit eingekauft". Was sagt uns das?

Natur funktioniert anders.
Meine Kritik geht in die Richtung, daß uns Verbrauchern etwas als notwendig vorgegaukelt wird, das wir letztendlich teuer bezahlen sollen, und andere verdienen sich daran dumm und dusselig.

Die Natur verändert sich. Mit Macht und Geld dagegen anzuarbeiten ist ebensowenig vernünftig, wie der Veränderung Vorschub zu leisten. Das Effektivste ist, MIT der Natur zu leben, auch wenn es ein wenig Komfort kostet. Aber dann für alle. Daß nur wenige Rudern und alle anderen befehlen, wird uns nicht weiter bringen.

Es hat schon immer Klimawandel gegeben. Daß es in den letzten 200 Jahren auffällig schnell verläuft,
Es wird z.B. viel gegen die Vermüllung mit Plastik geredet. Mikroplastik in der Nahrungskette. Aber wieviel Plastik wird immer noch unnötig hergestellt? z.B. Mobiltelefone, Computer in immer kürzeren Innovationszyklen und es muss immer das Neueste und schnellste sein.
Warum muss man für Solaranlagen Baugenehmigungen haben?
Warum müssen ganze Häuser auf weit über 20 Grad geheizt werden, statt nur die Räume, in denen man sich aufhält?
Warum bekommt ein Erfinder keine TÜV Zulassung für eine einfach gebaute Niedrigtemperaturheizung mit Abgaswaschung?
Warum müssen Menschen stundenlang zur Arbeit fahren, statt im Homeoffice zu arbeiten?
Warum werden Städte nachts fast taghell erleuchtet und Energie verschwendet?
Holz ist der CO2-neutralste Brennstoff. Heiztechnik, ihn zu nahezu 100% in Wärme zu verbrennen und auch die Abwärme (Abgaswärme) zu nutzen, wäre ein wichtiger Schritt.

Warum muss es Gesetze geben, die Ökoinnovation verhindern, z.B. daß niemand ungefragt seinen eigenen Strom erzeugen darf https://www.bussgeldkatalog.org/strom-energie/strom-selbst-erzeugen/
Es gibt ein Stromsteuergesetz

Gerade einen interessanten Film gesehen https://www.servustv.com/natur/v/aa-26frmyes12111/ (Seeland - eine Insel im Ökofieber)

Die Thailänder nehmen ihre Probleme selbst in die Hand - entweder sie lösen sie, oder sie sagen, daß sie nicht existieren.
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Offline Skirtedman

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Antw:Klimawandel
« Antwort #438 am: 12.01.2022 17:19 »
Also aus meiner Sicht habe ich Dich noch immer nicht falsch verstanden.


Es hat schon immer Klimawandel gegeben.


Das ist die klügste Erkenntnis. Aber leider auch die faulste Ausrede, Verantwortung für sein, für unser kollektives Handeln zu übernehmen zu müssen.

Klimawandel ist natürlich immer auch abhängig von den Ursachen, die den Klimawandel bedingen. Aber da sind selbst die klügsten Forscher und Forscherinnen sowie Forschenden noch immer überfordert, alles bis ins letzte Detail erklären zu können. Es ist zu komplex, als dass das vermutlich jemals Menschen komplett erfassen können.

Jedoch liegen erdrückende Indizien vor, dass das Betreiben des Menschen nicht ohne Auswirkungen auf den Verlauf des sich stetig wandelnden Klimas vonstatten geht.

Ebenso jedoch wird es vielleicht dem Menschen auf ewig verborgen bleiben zu verstehen, wofür es schlecht oder auch gut ist, dass sein Tun Einfluss auf die Entwicklung des Klimas hat. Von einer der ersten globalen Klimakatastrophen haben nicht zuletzt wir Menschen profitiert: der Sauerstoffanteil der Luft ist ja auch nicht ohne lebendiges Zutun auf den jetzigen Wert gewachsen. Das war eine Katastrophe für die ersten Lebewesen - der hochaggressive Sauerstoff bedrohte das Leben, das ihn selbst produziert hatte. Die Evolution hat gelernt, damit umzugehen.


Es wird z.B. viel gegen die Vermüllung mit Plastik geredet. Mikroplastik in der Nahrungskette. Aber wieviel Plastik wird immer noch unnötig hergestellt? z.B. Mobiltelefone, Computer in immer kürzeren Innovationszyklen und es muss immer das Neueste und schnellste sein.
Warum muss man für Solaranlagen Baugenehmigungen haben?
Warum müssen ganze Häuser auf weit über 20 Grad geheizt werden, statt nur die Räume, in denen man sich aufhält?
Warum bekommt ein Erfinder keine TÜV Zulassung für eine einfach gebaute Niedrigtemperaturheizung mit Abgaswaschung?
Warum müssen Menschen stundenlang zur Arbeit fahren, statt im Homeoffice zu arbeiten?
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Holz ist der CO2-neutralste Brennstoff. Heiztechnik, ihn zu nahezu 100% in Wärme zu verbrennen und auch die Abwärme (Abgaswärme) zu nutzen, wäre ein wichtiger Schritt.

Warum muss es Gesetze geben, die Ökoinnovation verhindern, z.B. daß niemand ungefragt seinen eigenen Strom erzeugen darf?

Alles Fragen, für die es nur hochkomplexe Antworten geben kann. Jede einfache Antwort blendet etliche Nebenaspekte aus, die bei wirklichem Hinterfragen dem Fragenden unangenehm werden könnten.

Demokratie ist toll, hat aber in seiner gelebten Ausgestaltung bis heute noch immer eine ganze Reihe von Optimierungspotentialen. Marktwirtschaftlich gelebte Demokratie mit sozialen und liberalen Anstrichen wird einen gehörigen Teil der Antworten auf Deinen Fragenkatalog beisteuern können.

In meinen frühen Erwachsenenjahren kam ich, wie so viele andere Menschen in diesem Alter auch, auf viele fundamentale Erkenntnisse. Z.B., dass es hoch unethisch ist, Zinsen zu erheben.
Oder: Es ist höchst unethisch, Land und damit verbundene Ressourcen, z.B. Rohstoffe, als seinen Besitz zu deklarieren. Die Rohstoffe und Ressourcen stehen doch für alle zur Verfügung, gehören doch allen, der ganzen Menschheit, wie die Luft zum Atmen.

Ohne das nun in allen Facetten ausdiskutieren zu wollen, so zeigen diese, meine Erkenntnisse, wie nah am - mir eigentlich fremden - Sozialismus, gar Kommunismus ich mich gedanklich hiermit bewegte.

Und ja, echter Kommunismus könnte die besten Antworten auf Deine Fragen bereitstellen. In der Theorie jedenfalls. Es hat sich aber gezeigt, dass gelebter Kommunismus noch viel zu sehr behaftet ist vom ureigensten Wesen des Menschen. Warum soll ich tagein tagaus in einer Mine schuften, nur weil irgendwo ganz anders auf der Welt das Interesse an diesem Rohstoff aus der Mine besteht? - Richtig, das mache ich nur dann, wenn ich das Gefühl habe, dass ich ordentlich dafür entlohnt werde - oder (grummel grummel) ich gar keine andere Wahl habe als das zu tun. Warum aber soll ich hinnehmen, dass ein Büromensch mit weißen Manschetten für sein von mir als ungemein leichter empfundenes Tun exakt dasselbe bekommt? Genau alleine schon hier fängt es an, wo Gleichheit (Sozialismus, Kommunismus) an seine Grenzen stößt. Wirklicher kollektiv verstandener, universeller Kommunismus, der vielleicht auch noch die Natur mit einschließt, scheitert in der Realität immer irgendwo am jeweils eigenen Tellerrand.

Darum - siebzehn Schritte weitergedacht - werden Deinen berechtigt gestellten Fragen keine einfachen Antworten jemals gerecht, weil eben alles viel zu komplex ist.


Offline culture skirt

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Antw:Klimawandel
« Antwort #439 am: 12.01.2022 20:00 »
Holz ist der CO2-neutralste Brennstoff. Heiztechnik, ihn zu nahezu 100% in Wärme zu verbrennen und auch die Abwärme (Abgaswärme) zu nutzen, wäre ein wichtiger Schritt.
https://www.youtube.com/watch?v=1485SHboIBo

Offline doppelrock

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Antw:Klimawandel
« Antwort #440 am: 12.01.2022 20:30 »
Die aktuelle Klimapolitik scheint sich nur auf CO2 zu konzentrieren, was doch eigentlich Nährstoff für Pflanzen ist?

Ist CO2 wirklich so schädlich, dass man Klimaanlagen lieber mit R1234YF füllt? Oder spielt der Kostenfaktor eine größere Rolle? Manches kommt mir schon seltsam vor

Offline Zareen

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« Antwort #441 am: 12.01.2022 20:39 »
Hat jemand schonmal an den CO2 Ausstoß in der Nahrungsmittelproduktion gedacht?

https://www.epd-film.de/filmkritiken/anders-essen-das-experiment

Der soll am 13.2.2022 um 23:05 im ORF2 laufen. In der Arte Mediathek ist er nicht mehr enthalten.
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Offline Zareen

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« Antwort #442 am: 12.01.2022 21:52 »
Die aktuelle Klimapolitik scheint sich nur auf CO2 zu konzentrieren, was doch eigentlich Nährstoff für Pflanzen ist?

Ist CO2 wirklich so schädlich, dass man Klimaanlagen lieber mit R1234YF füllt? Oder spielt der Kostenfaktor eine größere Rolle? Manches kommt mir schon seltsam vor

Natürlich ist CO2 ein hervorragender Pflanzendünger! In Gewächshäusern, die man mit mehr CO2 füllt, ist das Wachstum deutlich besser.
Aus CO2 kann man auch Kunststoffe und neuerdings auch Treibstoff herstellen.

Das einzige Problem ist der Anstieg der Atmosphärentemperatur durch mehr CO2. Permafrostböden und Meere geben das gespeicherte CO2 zusätzlich zu dem technisch produzierten CO2 frei und würde damit bedingen, daß dort CO2 reduziert wird, wo es 'künstlich' technisch erzeugt wird. Lagerung in ausgebeuteten Gaskavernen ist unsinnig, weil die nicht dauerdicht sind.

Die Fa. YARA hat eine Flotte von 3 CO2 Tankern, mit denen das bei der Düngemittelproduktion in Norwegen anfallende CO2 europaweit verschifft wird.
https://www.thb.info/rubriken/detail/news/aus-kuemos-wurden-co2-tanker.html

In einem anderen Beitrag hatte ich bereits den Link zu einem Film gegeben 'Seeland - eine Insel im Ökofieber'. Dort geben Ökobauern ihr Statement, ohne Dünger zu produzieren und nur mit dem zu arbeiten, was die Natur anbietet. Also wozu dann Dünger? Um weltweit jährlich ein Drittel der Nahrungsmittelproduktion zu vernichten?
Weltweit 1,300.000.000.000 kg pro Jahr (1,3 Billionen kg) https://www.europarl.europa.eu/news/de/headlines/society/20170505STO73528/lebensmittelverschwendung-in-der-eu-infografik

Wir gehen so unendlich verschwenderisch mit Mutter Erde um!!!
Ich will hier gar nicht die unsinnigen Rüstungsausgaben erwähnen.

Bei einem durchschnittlichen Nahrungsbedarf von 680 kg/Person/Jahr (https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF_Studie_Nahrungsmittelverbrauch_und_Fussabduecke_des_Konsums_in_Deutschland.pdf&ved=2ahUKEwiBl4Clgq31AhVv7rsIHanICbkQFnoECAQQBg&usg=AOvVaw1N3MXUzJl6hjlDcl7nHnWO) könnten damit durchschnittlich 1,9 Mrd., also knapp 30% der Weltbevölkerung gesättigt werden.

173 Kg/Person Lebensmittel werden in der EU weggeworfen, EU-weit mit einem CO2-Ausstoß von 170 Mio. Tonnen. Alleine mit 53% sind die Haushalte daran beteiligt.

Damit behaupte ich, daß eine große Menge CO2 durch
- Düngemittelproduktion
- Lebensmittelvernichtung
nicht nötig wären, wenn nicht die Maßlosigkeit und Gier der Menschen da wären.
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Antw:Klimawandel
« Antwort #443 am: 13.01.2022 02:29 »
Hm, Zareen, Dein Beitrag stimmt mich nachdenklich.

Vor allem fallen mir neben dem CO2 auch noch die Unmengen hoch klimareaktiven Methans ein, welches freigesetzt wird, während die Permafrostböden abtauen.

Und culture skirt:

Holz ist der CO2-neutralste Brennstoff. Heiztechnik, ihn zu nahezu 100% in Wärme zu verbrennen und auch die Abwärme (Abgaswärme) zu nutzen, wäre ein wichtiger Schritt.
https://www.youtube.com/watch?v=1485SHboIBo

Genau der Punkt 'Holz ist der CO2-neutralste Brennstoff' hat mich auch schon die ganze Zeit gereizt zu kommentieren. Die Wenns und Abers spricht Deine Quelle ja gut, sehr ausführlich, aber nachvollziehbar an. Was die Quelle, die ich nicht weiter überprüft habe, allerdings aussen vor lässt - vielleicht kann er das auch gar nicht -, ist eine Abschätzung, wieviel Energiehunger der Menschheit mit dem unter Vorbehalt CO2-neutralsten Brennstoff Holz denn abzudecken wäre. Und welche weitreichendere Folgen das womöglich für bestehende Okösysteme hätte - vielleicht wäre - mein unreiner Gedanke - für manches Biotop ein deutlicher Kilmawandel die bessere Alternative als eine ausgereizte, zwar nachhaltig betriebene Nutzung des Brennstoffes Holz.

Jedenfalls - auch ohne meinem unreinen Gedanken - ist die pauschale Einstufung, Holz sei die klimafreundlichste Variante der Energienutzung, ohne genauere Details nicht richtig.

Offline Skirtedman

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Antw:Klimawandel
« Antwort #444 am: 13.01.2022 08:52 »
Naja, um den wesentlichsten Knackpunkt hier nochmals zu nennen:
Man darf eben nur soviel Holzmenge entnehmen, wie auch gleichzeitig wieder nachwachsen kann. Entnimmt man mehr oder schneller das Holz, hat nicht nur der Wald das Problem, sondern man hat auch einen CO2-Überschuss in der Luft aufgrund dieser Holznutzung.

Offline MAS

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Antw:Klimawandel
« Antwort #445 am: 13.01.2022 09:16 »
Lieber Wolfgang,

das nennt man dann "nachhaltige Forstwirtschaft". Gestern telefonierte ich mit meinem Neffen, der in Schwaben ein Haus gebaut hat, welches nach neusten Vorschriften gebaut ist und daher fast energieneutral ist. Er meinte, sein Kamin mache da eine Ausnahme, der produziere tatsächlich Abgase. Sicher vebrennt Holz schneller als es nachwächst. Aber es wächst wesentlich schneller nach als fossile Brennstoffe. Er macht den Kamin zudem nur ab und zu an.

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Offline MAS

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Antw:Klimawandel
« Antwort #446 am: 13.01.2022 09:18 »

Damit behaupte ich, daß eine große Menge CO2 durch
- Düngemittelproduktion
- Lebensmittelvernichtung
nicht nötig wären, wenn nicht die Maßlosigkeit und Gier der Menschen da wären.

Tja, leider sind Gier, Hass und Verblendung Teile der menschlichen Natur. Die zu überwinden kostet Arbeit an sich selbst.

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Offline cephalus

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Antw:Klimawandel
« Antwort #447 am: 13.01.2022 09:55 »
Wie der klimafreundliche Brennstoff Holz produziert wird musste ich in Argentinien ansehen:
Über hunderte von Kilometern stehen Nadelwaldplantagen, die nichts mit den doch noch einigermaßen lebendigen Nadelwäldern bei uns, die auch mehrheitlich durch Menchenhand geschaffen wurden, zu tun haben. Tote Wälder, in Reih und Glied gepflanzt. Geerntet wird immer der ganze Wald gleichen Alters und zurück bleibt, bis zur Neupflanzung, von schwerem Gerät durchführte Erde in Flechchen von ca. 10km².

Uch habe nachgefragt, was mit dem Holz passiert:
Holzpellets für Abnehmer vor allem in Europa.

Trauriger Zusatzfakt: Was wuchs an selber Stelle zuvor? (Sub)topischer Regenwald.
 :'(

Vielleicht gut fürs Klima...

Offline culture skirt

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« Antwort #448 am: 13.01.2022 10:03 »
Sicher vebrennt Holz schneller als es nachwächst. Aber es wächst wesentlich schneller nach als fossile Brennstoffe.
Fossilien wachsen nicht.

Offline MAS

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Antw:Klimawandel
« Antwort #449 am: 13.01.2022 10:04 »
Das, lieber Cephalus, sehe ich auch nicht als nachhaltige Forstwirtschaft an. Genau so wenig, wie ich eine Produkton von Nahrung für europäisches Vieh in Südamerika auf Kosten des Regenwaldes als nachhaltig ansehe.

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