Autor Thema: Klimawandel  (Gelesen 18185 mal)

Offline MAS

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Antw:Klimawandel
« Antwort #480 am: 15.01.2022 00:30 »
Lieber Matthias,

hier geht es aber doch um den Klimawandel, nicht um Religion.

Und, nein Danke, so viel Zeit habe ich auch nicht, mich in noch einem Medium zu tummeln. Es kommen so viele Anfragen, mich hier und da zu beteiligen, von Menschen, die wissen, was ich einbringen kann oder zumindest meinen, ich könnte etwas einbringen. Da brauche ich kein schreibs.net.

Hier im Forum fühle ich mich zu Hause. Wenn ich mich hier äußere, dann wegen der Leute die ich hier treffen. Die treffe ich nirgendswo anders, auch nicht auf schreibs.net. Weißt Du: Das Rocktragen mit Freunden zu teilen bringt uns nahe zueinander. Da will man oder zumindest will ich auch anderes mit Euch teilen. Was würde es da nützen, wenn ich es woanders schreiben würde?

Aber anders als einem gewissen anonymen Politpropagandisten hier im Forum geht es mir doch vor allem um das Thema "Rock", das aber eben eingebettet ist in größere Sinnzusammenhänge. "Rock" steht dabei für mehr, als nur für das einröhrige Beinkleid. Und bei verschiednen Leuten steht es für anderes. Darüber tausche ich mich gerne aus. Und zwar hier, nicht auf schreibs.net.

Aber gut, wenn Du willst, schließen wir den Klimathread hier. Ich habe ihn begonnen und schließe ihn hiermit. Bis auf wenige haben sicher alle gemerkt, wo der Hase lang läuft.

Affe tot, Klappe zu.

LG, Micha

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Offline Zareen

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Antw:Klimawandel
« Antwort #481 am: 15.01.2022 17:50 »
Ich erkenne aus den Beiträgen, daß das Thema Klimawandel SEHR vielschichtig und erkannterweise komplexer als erahnt ist und von vielen Faktoren und Lebensbereichen abhängt.
Es scheint ja nicht damit getan zu sein, zu sagen "Jetzt mache ich dieses und jenes nicht mehr, oder anders, ..." und schon ist das Problem gelöst.
Scheinbar klimawandelferne Themen erkennen wir plötzlich als direkten, oder indirekten CO2-Lieferanten.
Nahrungsmittel:         Produktion, Verteilung, und irrsinnigerweise auch Vernichtung
Religion:                       Die Macht und der Einfluss auf unser Verhalten aufgrund der gelehrten Perspektiven
Stereotypes Denken: ja nicht korrigieren, um das gewohnte Leben beizubehalten.
Mobilität:                     wenn wir Verbrenner aufgeben wie werden Rohstoffe erzeugt
Erergie:                         auch Kernkraft erzeugt CO2 beim Abbau und Transport von Energie
Wir selbst:                   unser Komfort verursacht manch Gramm CO2 mit Maßlosigkeit und Gier.

Wir können nicht das eine lassen und das andere tun, ohne uns zwingend über die Folgen im Klaren zu werden:
BEISPIEL:
Wir lassen Kohlekraft und erzeugen Strom mit Kernkraft. Das bringt das Thema Entsorgung von radioaktivem Müll auf den Plan, das ICH für weit aus erschreckender halte, als die CO2-, Stckoxid- und Feinstaubbelastung durch Kohlekraftwerke.
Dann kommen allen Ernstes Gesetze durch Lobbyismus zustande, die Großkonzernen den Rücken frei halten und sogar noch TÜV&Co ermächtigen, individuelle Lösungen zu blockierenv siehe Stromerzeugung und schadstoffarme Heizungen.

Auch, wenn im Forum Rockmode der Rock im Vordergrund steht, haben wir es doch hier mit ganz harten individualisten zu tun, die relativ unbeeinflusst vom modischen Haupstrom ihr Ding durchziehen.

Kann diese Einstellung nicht auch Keimzelle für andere Themen sein? Ich meine, ja, sehr gut sogar, weil wir schon "Spezialisten" im Überwinden von Stereotypen geworden sind und zumindest was Kleidung betrifft, aus der Masse ausgebrochen sind.

Klar, wir haben lange diskutiert. Und Sinn macht es jetzt, wenn wir aus der Diskussion individuelle Handlungen für uns ableiten. DAS wäre der Königsweg. Damit hätten wir etwas sichtbares (Rocktragen) getan und bewiesen, daß uns Menschen nicht in eine Schublade stecken können, weil wir auch andere Themen unkonventionell und sogar mit Vorteilen für die Allgemeinheit angehen.

Gut, ich verstehe, wenn das nicht jedermans Sache ist. Muss ja nicht. Aber eine Anregung ist es doch wert.
Mann-sein hängt nicht vom Tragen einer Hose ab.
Warum dann nicht Rock tragen? Nur Mut....

Offline doppelrock

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Antw:Klimawandel
« Antwort #482 am: 16.01.2022 19:36 »
Hallo Zareen,

vielen Dank für diese Zusammenfassung.

Im Moment gibt es durchaus noch Firmen und Konsumenten, die sich vom Klimaschutz wegbewegen. In meiner Heimat hat eine Großbäckerei eine weitere Filiale als Drive In eröffnet und da warten dann viele Fahrzeuge mit laufendem Motor (is ja kalt draußen). Es ist einigen Menschen offenbar noch zu unbequem, auszusteigen und in den Laden zu gehen oder sogar die ganze Strecke von meist weniger als 1km (soweit ich die Leute erkannte) zu gehen. Leider ist das ein Geschäft, das rund um die Uhr immer alles anbietet und entsprechend zum Ladenschluss viel übrig hat, was evtl. entsorgt werden muss.

Da gefällt es mir besser im Nachbarort, wo die Bäckerin wie früher eine bestimmte Menge anbietet und bis Samstag 13Uhr alles abverkauft ohne Reste wegzuwerfen. Aus umliegenden Dörfern haben sich Einkaufgemeinschaften gebildet, wo jeder abwechselnd mal die vorbestellten Sachen aus der Bäckerei holt und verteilt. Nebenbei sind die traditionellen Sachen haltbarer, lassen sich nach vielen Tagen noch aufbacken, mit Genuss essen und sind sogar preiswerter.

Die beiden Beispiele zeigen, dass wir auch im Alltag viel Gutes tun können und dabei sogar Vorteile für alle Beteiligten erreichen können. Ich vermute, dass Fahr- und Einkaufgemeinschaften mehr für die Umwelt bringen als weitere Schadstoffklassen oder andere Antriebe mit anderen Energieformen und den zu schaffenden Infrastrukturen. Die könnte man ja, wo sinnvoll nach und nach einführen, aber ohne Zwang.
Ich überlege schon länger, wie sich die Drive In-Kunden vom Beispiel 2 überzeugen lassen, ohne sie zu zwingen. Da bin ich noch nicht auf die geniale rettende Idee gekommen. Es spielt wohl auch die bestehende Vereinzelung der Menschen eine Rolle durch "Teile und Herrsche" und dem Trend zur Individualisierung des Einzelnen. Der Wille zur Bildung von Gemeinschaften muss erst wiederbelebt werden, um dann Synergien nutzen und Energie+Zeit+Ressourcen sparen zu können.

Gruß
doppelrock

Offline Zareen

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Antw:Klimawandel
« Antwort #483 am: Heute um 15:54 »
Und wenn Du dann als Rockträger so etwas bewegen kannst, hast Du doppelt gewonnen, um auf das Thema Rock zurückzukommen.
Mann-sein hängt nicht vom Tragen einer Hose ab.
Warum dann nicht Rock tragen? Nur Mut....


 

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