Autor Thema: Gendern wissenschaftlich betrachtet  (Gelesen 8014 mal)

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Antw:Gendern wissenschaftlich betrachtet
« Antwort #45 am: 21.10.2021 23:23 »
Gute Frage, liebe Jule.

Dazu nahm ich neulich an einem Gesprächsabend teil. Kannst Dir ja mal das Video ansehen: https://youtu.be/pVqLijGC5Hc

LG, Micha
Nein, ich wollte eine kurze aussagekräftige Antwort und kein Video angucken. Da weiß ich doch jetzt schon, dass dort um den heißen Brei geredet wird.


Na, wenn Du eh schon alles weißt, hat weder eine lange, noch eine kurze Antwort einen Sinn.

Aber gut, eine kurze, aussagekräftige Antwort: 42!  8)

LG, Micha
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Antw:Gendern wissenschaftlich betrachtet
« Antwort #46 am: 22.10.2021 01:35 »
Klar verdienen Männer meist mehr als Frauen.
Warum verdient dann meine Kollegin bei gleicher Arbeit (Programmierung) mehr als ich?

Weil 'meist' nicht 'immer' ist.
Die Frage, warum in bestimmten Branchen schlechter bezahlt wird als in anderen, ist sicherlich interessant, hat aber mit Männern und Frauen nichts zu tun. Es ist eine Branchen-Ungerechtigkeit, keine Geschlechter-Ungerechtigkeit, denn die erzielbaren Löhne sind bekannt, die Berufswahl eine freie Entscheidung.
Inzwischen ist auch bekannt, zumindest bei den jenseits 60er geborenen, dass es ausschließlich für Männer Diskriminierungen gibt, die gesetzlich festgelegt sind und das nicht zu knapp. Für Frauen hingegen gibt es keine einzige gesetzliche Benachteiligung, aber viele Bevorzugungen und das durch einen Staat, der grundgesetzlich verpflichtet wäre, gerade auch in seinen Gesetzeswerken für Gleichberechtigung zu sorgen.
Die 23 Prozent, die das statistische Bundesamt ermittelt, kommen durch einen Vergleich der Mittelwerte der Bruttostundenlöhne von Männern und Frauen zustande. Diese Mittelwerte der Bruttostundenlöhne werden über alle Berufe, Tätigkeiten usw. berechnet. Welche Arbeit wie bezahlt wird, hängt vor allem von Angebot und Nachfrage ab. Deshalb verdienen auch weibliche Kardiologen sehr gut und männliche Friseure sehr schlecht. Bei den Statistiken zur Lohndiskriminierung werden immer wieder gern die Gehälter von Physikerin, Germanistin, Pförtnerin, Abteilungsleiterin und Sekretärin in einen Topf geworfen und die Mittelwerte gebildet, analog dazu über alle Tätigkeiten von Männern. Manchmal wird noch nach Branchen unterschieden, manchmal noch nach Ausbildung, aber immer unabhängig davon, was für eine Arbeit wo und unter welchen Randbedingung diese Arbeit geleistet wird. Das statistische Bundesamt schreibt selbst unter seine Pressemitteilungen, dass die Differenz nichts mit gleicher Arbeit zu tun hat. Die Differenz hat nicht einmal ansatzweise etwas mit "gleichwertiger" Arbeit etwas zu tun. Wer das nicht glauben möchte, kann es schwarz auf weiß auf der Homepage des statistischen Bundesamtes nachlesen. Und im Tariflohn, in denen sich die meisten Frauen befinden (mehr als 70% der Frauen sind in öffentliche Diensten angestellt) bekommen alle das gleiche Gehalt, egal welches Geschlecht und ob jemand 60 Stunden schrubbt oder nur 30 Stunden. Dort braucht man sich also nicht wirklich anzustrengen und abliefern muss man auch nicht für ein höheres Gehalt. Dort zählen nur die Betriebsjahre, egal ob man mehr kann als ein Neueinsteiger oder nicht. Und Freitag um eins macht dort auch jeder seins.

Tatsächlich ergeben entsprechende Versuche auch längst, dass auch Männer häufiger beruflicher Diskriminierung ausgesetzt sind. Dies fanden die Wirtschaftswissenschaftler Dr. Peter Riach und Dr. Judith Rich in einem Experiment heraus. Die beiden Forscher hatten hunderte Bewerbungsschreiben an verschiedene Firmen in unterschiedlichen Branchen gesandt und dabei jedes Mal dieselbe Qualifikation und Berufserfahrung angegeben, aber zwischen weiblichen und männlichen Absendern abgewechselt. Dabei zeigte sich: Zwar hatten im Bereich Ingenieurswesen die "Philips" noch immer bessere Chancen auf ein Vorstellungsgespräch als die "Emmas", aber die "Emmas" lagen nicht nur bei Sekretariatsaufgaben vorne, sondern auch in den Bereichen Bankwesen und Computerprogrammierung. Offensichtlich heuern in der modernen Berufswelt ganz ohne jede Quotenregelung die Arbeitgeber eher Frauen als Männer an. Jahrzehntelange Propaganda von Frauen als die  besseren Menschen hat offenbar ihre Spuren hinterlassen.

Offline cephalus

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Antw:Gendern wissenschaftlich betrachtet
« Antwort #47 am: 22.10.2021 09:19 »
In der Tat finde ich es immer wieder befremdlich wie häufig der "Genderpaygap" berechnet  wird.
Faktoren die im persönlichen Entscheidungsbereich liegen gehören da für mich nicht hin.

Berufswahl,  Kinder, Teilzeit oder auch weniger Karrierebewusstsein und mangelde Durchsetzung bei Gehaltsverhandlungen sind eigene Entscheidungen, bzw. Aushandlungssache mit dem Partner.  Wenn der Partner nicht mitspielt, hat man sich selbst für den falschen entschieden.

Rechnet man das alles nicht mit  bleibt ganz wenig übrig.

Befremdlich finde ich auch,  dass Teilzeitarbeit meist als Nachteil gewertet wird - finanziell vielleicht, was Lebensqualität betrifft sicher nicht.

Offline MAS

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Antw:Gendern wissenschaftlich betrachtet
« Antwort #48 am: 22.10.2021 09:42 »
In der Tat finde ich es immer wieder befremdlich wie häufig der "Genderpaygap" berechnet  wird.
Faktoren die im persönlichen Entscheidungsbereich liegen gehören da für mich nicht hin.

Berufswahl,  Kinder, Teilzeit oder auch weniger Karrierebewusstsein und mangelde Durchsetzung bei Gehaltsverhandlungen sind eigene Entscheidungen, bzw. Aushandlungssache mit dem Partner.  Wenn der Partner nicht mitspielt, hat man sich selbst für den falschen entschieden.

Rechnet man das alles nicht mit  bleibt ganz wenig übrig.

Befremdlich finde ich auch,  dass Teilzeitarbeit meist als Nachteil gewertet wird - finanziell vielleicht, was Lebensqualität betrifft sicher nicht.

Guten Morgen!

Man müsste aber auch im Einzelfall schauen, wie frei die Entscheidungen sind. Heute im Schnitt sicher freier als noch vor 50 Jahren.

Und ja, ich sehe eine halbe Stelle in Bezug auf Lebensqualität auch nicht als negativ an. Ich habe ja eine halbe Stelle, hatte zwar auch keine andere Wahl, außer, diese abzulehnen, aber könnte eine volle Stelle auch kaum bedienen, außer, ich würde woanders viele Abstriche machen. In Deutschland haben Teilzeitstellen aber immer noch ein schlechtes Image. In den Niederanden ist das meines Wissens anders, dort gibt es viel mehr Teizeitstellen und diese sind gesellschaftlich als gleichwertig anerkannt, unabhängig vom Geschlecht.



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Antw:Gendern wissenschaftlich betrachtet
« Antwort #49 am: 26.10.2021 22:05 »
Ich habe selbst mal an einem solchen Test teilgenommen: "Nennen Sie zehn Schauspieler" wurde eine Gruppe aufgefordert, "Nennen sie zehn Schauspielerinnen und Schauspieler" die andere. Signifikant wurden von der ersten Gruppe mehr männliche Schauspieler genannt, als von der zweiten.
Ah lol. Das passt ja hervorragend und ist auch nicht verwunderlich.
https://youtu.be/mC5VhL48r7U?t=1030
Wenn nachgehakt wird, konstruieren sich die Leute es hinterher selbst zusammen, an wen sie bevorzugt denken würden, obwohl sie vorher gar nicht spezifisch an ein Geschlecht haben. https://youtu.be/mC5VhL48r7U?t=1114][url]https://youtu.be/mC5VhL48r7U?t=1114 [/url]

Mit dem Femininum gibt es eine eigene eindeutige Form nur für Frauen. Wogegen die Männer keine eigene Form haben und sich das Maskulinum mit den Frauen teilen müssen.
https://youtu.be/mC5VhL48r7U?t=501

Offline Holger Haehle

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Antw:Gendern wissenschaftlich betrachtet
« Antwort #50 am: 27.10.2021 04:02 »
Jule,

natürlich haben Frauen mit dem Femininum eine eigene, eindeutige Form. Welcher Mann will denn schon mit dem Weibsvolk auf eine Stufe gestellt werden.

„Frauen haben kein Sein.“ „Ihr authentisches Wesen,“ so erklärte der Philosoph und theoretische Vordenker der modernen Demokratie Jean-Jaques Rousseau, „sei das Nichts des Scheins, das Theater. Frauen sollen im Hause die sanfte Herrschaft des Herzens ausüben, während die Männer die res publica, die Sache aller vertreten. Ohne den Mann, durch den die Frau bestimmt werde, ist die Frau nichts.“ Martin Luther, Otto von Bismarck und Friedrich Nietzsche haben das noch viel schärfer formuliert.

Was ich damit sagen will ist, dass ein Femininum in einer patriarchalen Gesellschaft abwertend ist. Das Maskulinum beherrscht bis auf wenige Ausnahmen die Sprache. Zudem wird das Femininum aus dem Maskulinum abgeleitet. Im Wort Bäuerin steckt der Wortstamm Bauer. Und der ist männlich. Natürlich muss es unter Bauern eine weibliche Form geben, weil die Bäuerin dem Bauern untergeordnet ist. Das wäre sonst für den Bauern abwertend.

Jule, ich vermisse in deiner Argumentation die Berücksichtigung der gesellschaftlichen Verhältnisse, die für die Sprachbildung entscheidend ist. Sprache spiegelt gesellschaftliche Strukturen. Du erzähltst uns mal wieder die halbe Wahrheit.

Übrigens Jule, das weiss ich nur, weil ich vorher nachgelesen habe. Ich habe nämlich genauso wenig Ahnung wie du – aber wer liest weiss mehr.

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Antw:Gendern wissenschaftlich betrachtet
« Antwort #51 am: 27.10.2021 11:58 »
Natürlich muss es unter Bauern eine weibliche Form geben, weil die Bäuerin dem Bauern untergeordnet ist. Das wäre sonst für den Bauern abwertend.
Oder über den Bauern, um das Besondere vom Allgemeinen hervorzuheben.
Hast du dir das Video mal angesehen? Es gibt kein Koryphäer.

Jule, ich vermisse in deiner Argumentation die Berücksichtigung der gesellschaftlichen Verhältnisse, die für die Sprachbildung entscheidend ist.
Wurde alles in dem Video erklärt und berücksichtig.

Übrigens Jule, das weiss ich nur, weil ich vorher nachgelesen habe. Ich habe nämlich genauso wenig Ahnung wie du – aber wer liest weiss mehr.
Du liest nur das, was du lesen willst und in dein Narrativ passt.

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Antw:Gendern wissenschaftlich betrachtet
« Antwort #52 am: 27.10.2021 12:48 »
Ich habe selbst mal an einem solchen Test teilgenommen: "Nennen Sie zehn Schauspieler" wurde eine Gruppe aufgefordert, "Nennen sie zehn Schauspielerinnen und Schauspieler" die andere. Signifikant wurden von der ersten Gruppe mehr männliche Schauspieler genannt, als von der zweiten.
Ah lol. Das passt ja hervorragend und ist auch nicht verwunderlich.
https://youtu.be/mC5VhL48r7U?t=1030
Wenn nachgehakt wird, konstruieren sich die Leute es hinterher selbst zusammen, an wen sie bevorzugt denken würden, obwohl sie vorher gar nicht spezifisch an ein Geschlecht haben. [url=https://youtu.be/mC5VhL48r7U?t=1114]https://youtu.be/mC5VhL48r7U?t=1114][url]https://youtu.be/mC5VhL48r7U?t=1114]https://youtu.be/mC5VhL48r7U?t=1114]https://youtu.be/mC5VhL48r7U?t=1114][url]https://youtu.be/mC5VhL48r7U?t=1114 [/url]

Mit dem Femininum gibt es eine eigene eindeutige Form nur für Frauen. Wogegen die Männer keine eigene Form haben und sich das Maskulinum mit den Frauen teilen müssen.
https://youtu.be/mC5VhL48r7U?t=501

*LOL* Wir armen Männer müssen das Maskulinum mit den Frauen teilen. Und dennoch verteidigst Du das generische Maskulinum, als hinge Dein Leben davon ab.

Na ja, Jule, Du hast Deine einbetonierte Meinung, da kann ich argumentieren und beweisen wie ich will, Du drehst und wendest es stets so, dass Deine Männer-sind-die-Opfer-Ideologie bestätigt wird.


LG, Micha

PS: Eh Du fragst: Nein, ich habe die Videos nicht angesehen, da ich gerade in einer Sitzung bin.
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Offline doppelrock

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Antw:Gendern wissenschaftlich betrachtet
« Antwort #53 am: 27.10.2021 14:03 »
Hallo Micha,

Stichwort Beweis: Einen solchen habe ich in deinen Aussagen nicht finden können. Es sind eher Behauptungen. Oft geraten beim Lobpreisen der Genderpolitik Ziele, Methoden, Maßnahmen, Ergebnisse durcheinander oder werden verwechselt.

Mehrfach hatte ich ja gefragt, welche Belege es dafür gibt, dass Gendern der vermeintlichen Zielgruppe in irgendeiner Form hilft oder gut tut. Denn wie bereits geschrieben, sehe ich im Gendern, vor allem im Komplizieren der Sprache und schaffen beliebig vieler gefühlter Geschlechter, Symbolpolitik, mit der man Leute von wirklich wichtigen Dingen und auch von echter Integration abhalten kann.

Nun ist die Bühne frei, dass du die angekündigten Beweise für den Nutzen des Genderns ausbreiten kannst

Gruß
doppelrock

Offline Holger Haehle

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« Antwort #54 am: 27.10.2021 14:36 »
Zitat Jule: "... Oder über den Bauern, um das Besondere vom Allgemeinen hervorzuheben.
Hast du dir das Video mal angesehen? Es gibt kein Koryphäer"

Antwort: Jule, musst du gerade das Beispiel ewähnen, von dem das Video sagt, dass es eine Ausnahme ist? Willst du damit belegen, dass du nur das liest, was du lesen willst und in dein Narrativ passt?

Du sagst, dass alle gesellschaftlichen Aspekte der Herrschaftssruktur im Video behandelt werden. Ja, wo denn. Nenn mir bitte den Ausschnitt oder hast du da mal wieder dein eigenes Narrativ gestrickt?

Offline Holger Haehle

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« Antwort #55 am: 27.10.2021 14:56 »
Also Doppelsrock,

Geschlechtlichkeit ist Identität stiftend. Das ist für jedes Individuum sehr wichtig.

Für einige ist es so wichtig, das sie schwere chirurgische Eingriffe ertragen, um dem zu entsprechen was sie sind. Es ist eine ziemliche Respektlosigkeit und Geringschätzung darüber hinwegzugehen mit den Worten, dass es Wichtigeres gibt. Aber nichts ist wichtiger als die eigene Identität.

Die Belege und Beweise wurden u. a. von den Intersexuellen vorgelegt, die vor Gericht gezogen sind. Und die Beweise finden sich auch in der Urteilsbegründung des Gerichts wieder, das den Klägern recht gegeben hat. Den Beweis, das Kläger und Richter Unsinn behaupten, hast du noch nicht erbracht. Wir kennen nur deine Meinung. Hast du dir wenigstens die Pressemitteilungen des Gerichts oder der Kläger durchgelesen, um dir eine Meinung zu bilden?

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« Antwort #56 am: 27.10.2021 19:24 »
Die Belege und Beweise wurden u. a. von den Intersexuellen vorgelegt, die vor Gericht gezogen sind. Und die Beweise finden sich auch in der Urteilsbegründung des Gerichts wieder, das den Klägern recht gegeben hat.
Nenn mal paar Namen der Kläger. Bisher weiß ich von den Leuten die das betrifft, dass sie sich immer noch auf Gerichten rumschlagen wegen Operationskosten und Personalstandsänderung.

Meinung ist nicht Wissen.

Ich habe 3 Zeitraffer verlinkt, wo einmal erklärt wird, dass Sprache nur in Ausnahmefällen das Geschlecht beschreibt, dann einmal wer so für die Studien rangezogen wird, um das entsprechende Ergebnis zu bekommen und dann, dass Geschlecht erst hinterher im Kopf konstruiert wird bei genaueren nachfragen.

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« Antwort #57 am: 27.10.2021 19:27 »
Aber nichts ist wichtiger als die eigene Identität.
Arbeit und bezahlbare Wohnung und Energie. Den Transsexuellen nützt die neue Identität auch nichts, wenn sie kein Geld haben durch Arbeitslosigkeit etc.

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« Antwort #58 am: 27.10.2021 23:07 »
Ich finde es merkwürdig, wenn jemand, der etwas schlecht findet, behauptet, es nütze den Betroffenen, die es fordern, auch nichts. Besser wäre es m.E., die Betroffenen selbst für sich reden zu lassen.

Habe eben noch eine spanndene Ringvorlesung beigewohnt: https://www.theologie.uni-hamburg.de/einrichtungen/institute/moer/21b-vl-programm.pdf
Aber davon schreibe ich jetzt nichts, denn die einen brauchen es nicht, die andern wollen es nicht wissen.

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« Antwort #59 am: 28.10.2021 11:21 »
Aber nichts ist wichtiger als die eigene Identität.
Arbeit und bezahlbare Wohnung und Energie. Den Transsexuellen nützt die neue Identität auch nichts, wenn sie kein Geld haben durch Arbeitslosigkeit etc.

Wenn das stimmen sollte, warum riskieren dann TS Arbeitslosigkeit durch ihre Anpassung. Die meisten TS sind arbeitslos, weil sie auf Transfeindlichkeit stoßen.  Es ginge ihnen wirtschaftlich besser, wenn sie in ihrem alten Geschlecht geblieben wären. Ist ihnen die eigene Identität doch wichtiger als alles andere?

 

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