Autor Thema: Typen in Röcken sind mehr als ein Modetrend  (Gelesen 2023 mal)

Online JJSW

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Antw:Typen in Röcken sind mehr als ein Modetrend
« Antwort #30 am: 02.01.2022 15:53 »
Ich trage Röcke weil es mir gefällt, nicht weil es was besonderes wäre!!!
Wenn es normal und akzeptiert wäre, hätte Jürgen keine blöden Sprüche aus einem fahrenden Auge bekommen.

Fahrendes Auge ist gut  :D
Als Beifahrer haste gute Aussicht und kannst Fußgänger dissen ohne Gegenwehr zu befürchten.

Die letzten Tage bin ich wieder so vielen Leuten begegnet, am 30. Dezember in D-dorf, keiner hat 'nen blöden Kommentar losgelassen.

Grüßle
Jürgen
Laßt Euch nicht von Zweifeln plagen
und genießt das Röcketragen

Offline Chriser

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Antw:Typen in Röcken sind mehr als ein Modetrend
« Antwort #31 am: 03.01.2022 20:16 »

Die letzten Tage bin ich wieder so vielen Leuten begegnet, am 30. Dezember in D-dorf, keiner hat 'nen blöden Kommentar losgelassen.

Grüßle
Jürgen

Blöde Kommentare habe ich direkt noch nie bekommen. Mag sein das mancher erst später hinter mir irgendwas los geworden ist. Direkt habe ich nur positive Kommentare erhalten. Und ich bin privat seltenst in Hosen unterwegs.
Also Leute, raus mit euch an die frische Luft (das geht hauptsächlich an die anonymen Leser).

Offline culture skirt

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Antw:Typen in Röcken sind mehr als ein Modetrend
« Antwort #32 am: 03.01.2022 23:31 »

Blöde Kommentare habe ich direkt noch nie bekommen.
Die gibt es reichlich. Aber überwiegend ist auch nonverbale Ablehnung mit dabei, die man merkt, wie die Leute mit gesenkten Kopf und fremdschämenden Blick zur Seite schielen als hätte man die Pest. Bei Frauen ist es dagegen ein steifes nach gerade aus gucken oder in die andere Richtung (Wo man sich fragt, wieso guckt die auf einmal an Hauswand?), Wenn ich mich dann schnell umdrehe, sehe ich wie der Kopf wieder flexibler hin und her bewegt oder auf die Seite an der ich vorbei gelaufen bin.


Sie fühlen sich nur als richtige Männer, wenn sie ihrer Angst vor dem Röcketragen freien Lauf lassen. [..] tun sie so, als seien wie, die wir diese Angst überwunden haben, die wahren Feiglinige, Weicheier oder welche poetischen Wörter Ihnen noch einfallen mögen. Das ist eine sehr beliebte Taktik, andern zu unterstellen, was man an sich selbst nicht zugeben möchte.

LG, Micha
Die haben keine Angst vor Männern in Röcken. Ich habe schon oft die Meinung (sowohl von Männern und Frauen) gehört, dass Kleider bzw. Röcke was ganz besonderes sind, was Frauen und das feminine ausmacht und Männer darin nichts verloren haben, weil es nicht ästhetisch aussieht. Die Ablehnung ist nicht bei dem Rock, sondern beim Mann, wenn er zu viel vom Bein und anderen Körperstellen zeigt. Das wird in unserer Gesellschaft als ekelhaft empfunden, wenn das Männer tun.
Ich habe nämlich die genau gleichen Reaktionen wenn ich im Gelände nur Leggings trage, wie wenn ich Rock oder andere Frauensachen trage. Junge Frauen machen oft so ein angewidertes Gesicht, während sie ihren Freund neben sich latschen haben (anders kann man den Gang nicht beschreiben von hinten), der gelinde gesagt hässlich wie die Nacht (angezogen) ist. Sogar wegen meiner Jacke gucken mich die Leute dämlich an. Und ich weiß ehrlich nicht was daran hässlich sein soll.
https://image01.bonprix.de/assets/1400x1960/1629294546/21167517-NRVDlTfr.jpg
und ich mich frage, guck dich doch lieber mal selber an, was du so für hässlichen Scheiß an hast, alter.

Offline MAS

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Antw:Typen in Röcken sind mehr als ein Modetrend
« Antwort #33 am: 03.01.2022 23:35 »
Ach Jule, es wird langweilig, wenn wir immer wieder dieselben Argumente bringen und ihre Bedeutung verallgemeinern.

LG, Micha
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Offline culture skirt

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Antw:Typen in Röcken sind mehr als ein Modetrend
« Antwort #34 am: 04.01.2022 00:28 »
Ach Jule, es wird langweilig, wenn wir immer wieder dieselben Argumente bringen und ihre Bedeutung verallgemeinern.

LG, Micha
Wieso willst du dich auf Ausnahmen im Promillebereich stützen?

Offline MAS

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Antw:Typen in Röcken sind mehr als ein Modetrend
« Antwort #35 am: 04.01.2022 09:09 »
Gemessen an der Gesamtheit dessen, was ich von Menschen höre, befindet es sich eben nicht im Promillebereich, dass Männer sich genieren, feminines zu tragen, weil sie Angst haben, als schwul oder trans oder anderes, was nicht cis und hetero ist, gehalten zu werden, und nicht, weil sie es als Anmaßung empfinden, etwas zu tragen, was dem ranghöheren Geschlecht alleine zu steht.

Aber Du machst Deine Erfahrungen, ich mache meine. Und Erfahrungen sind zunächst subjektiv. Sie sind auch geprägt durch selektive Wahrnehmung. Und auch durch Wunschdenken. Ich nehme eben gerne das wahr, was meine Interressen unterstützt und Du - ja das ist komisch - was eigentlich Deinen Interessen zuwiderläuft. Also zumindest, was die Toleranz oder Akzeptanz der Menschen in Bezug auf Männer in femininer Kleidung angeht. Bei andern Themen nimmtst Du auch vor allem wahr, was Deine schon vorhandenen Ansichten unterstützt. Das ist ganz normal, weil es die Psyche stabilisiert. Und Menschen mit stabilerer Psyche leben in der Regel gesünder als solche mit instabiler Psyche. Daher rührt auch die oft geübte Rechthaberei. Zuzugeben, unrecht zu haben, erfordert eine sehr stabile Psyche, deren Stabilität nicht davon abhängt, immer recht zu haben.

Was ich an mir merke, ist, dass ich manchmal eine grundlegende Änderung einer Anschauung durchmache, also einen Paradigmenwechsel, und hinterher nicht mehr weiß, was ich vorher dachte. Momentan bin ich aber in einem solchen Paradigmenwechsel, der aber nichts mit Röcken zu tun hat, sodern sich auf die Geschichte des vormodernen Islam bezieht und sich auch auf die Meinung über fundamentalistische und liberale Muslime erstreckt. Momentan arbeiten zwei Paradigmen diesbezüglich in mir und ringen miteinander. Das alte Paradigma ist vom islamwissenschaftlichen Mainstream geprägt, das neue von einem Islamwissenschaftler beeinflusst, der durch seine Forschungen zu einem andern Bild kommt.  Er hat es allerdings geschafft, sozusagen in aller Munde zu sein und nicht rundweg abgelehnt zu werden. Nein, ich meine nicht Christoph Luxenberg, sondern Thomas Bauer. Er brachte das Wort "Ambiguität", das ich hier im Forum inzwischen auch schon oft verwendet habe, in Umlauf.

Ein anderer Paradigmenwechsel fand bei mir vor ca. 20 Jahren statt, als ich den Konstruktivismus entdeckte. Der zog sich über ein paar Jahre hin und hatte mit meiner Dissertation zu tun. Er besagt: Wir sehen die Welt nicht wie sie ist, sondern wie sie zu uns passt.

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Offline vortex

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Antw:Typen in Röcken sind mehr als ein Modetrend
« Antwort #36 am: 04.01.2022 10:09 »

Zitat
Die gibt es reichlich. Aber überwiegend ist auch nonverbale Ablehnung mit dabei, die man merkt, wie die Leute mit gesenkten Kopf und fremdschämenden Blick zur Seite schielen als hätte man die Pest. Bei Frauen ist es dagegen ein steifes nach gerade aus gucken oder in die andere Richtung (Wo man sich fragt, wieso guckt die auf einmal an Hauswand?), Wenn ich mich dann schnell umdrehe, sehe ich wie der Kopf wieder flexibler hin und her bewegt oder auf die Seite an der ich vorbei gelaufen bin.
Ja, das gibt's schon. Bei so vielen Menschen fast zwangsläufig. Aber ich möchte behaupten dass manche (Frauen) auch einfach etwas überfordert sind und selber nicht wissen wie sie reagieren sollen. Du könntest aber auch mal probieren mit einem freundlichen Lächeln zu grüßen. Man könnte manchmal fast meinen das löst beim Gegenüber Erleichterung aus, weil dann plötzlich alles viel normaler wirkt.

Zitat
Ich habe nämlich die genau gleichen Reaktionen wenn ich im Gelände nur Leggings trage, wie wenn ich Rock oder andere Frauensachen trage. Junge Frauen machen oft so ein angewidertes Gesicht, während sie ihren Freund neben sich latschen haben (anders kann man den Gang nicht beschreiben von hinten), der gelinde gesagt hässlich wie die Nacht (angezogen) ist. Sogar wegen meiner Jacke gucken mich die Leute dämlich an. Und ich weiß ehrlich nicht was daran hässlich sein soll.
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und ich mich frage, guck dich doch lieber mal selber an, was du so für hässlichen Scheiß an hast, alter.
Na dann ist doch eigentlich alles bestens?
Die Jacke finde ich übrigens cool. Kommt natürlich etwas darauf an wie sie kombiniert wird. Das sollte dann schon zusammen passen....


Offline Skirtedman

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Antw:Typen in Röcken sind mehr als ein Modetrend
« Antwort #37 am: 04.01.2022 11:21 »
Ich finde diese Jacke auch sehr schön.

Gerade an diesem Model unterstreicht es noch einmal sehr eindrucksvoll des Models Typ. Diese Jacke ist eine Mischung aus schlicht, sportlich, elegant, aufregend - letzteres vor allem auch wegen der interessanten Asymmetrie.

Ich könnte es mir sogar vorstellen, dass ich selbst diese Jacke in diesem Schnitt tragen täte. Eventuell sogar in der abgebildeten rosanen Farbe. Aber - richtig, Vortex! - hier käme es ganz speziell an mir auf die richtige Kombination an.

Jule, ich kann mir schon vorstellen, dass Menschen überrascht gucken, wenn Sie Dich als optischen Mann erkennen und Du in dieser Jacke steckst. Die Jacke umfasst ja etliche Stilelemente, die an Männerjacken so eher selten zu beobachten sind. Allem voran natürlich auch die Farbgebung.

Ist überrascht Gucken gleichbedeutend mit 'Ich finde hässlich, was ich gerade sehe'? Theoretisch betrachtet doch eigentlich nicht unbedingt.

Überraschung folgt zumeist zunächst aus etwas Unerwartetem. Drückt sich diese Überraschung mit einem verzerrtem Gesicht aus, kann das auch zunächst nur heissen: "Ich habe im Moment noch nicht verstanden, was ich da sehe!", klar, es könnte auch Ablehnung heissen, muss es aber nicht unbedingt.

Vielleicht, Jule, ist das, was Du als Ablehnung bei Deinen Mitmenschen wahrnimmst, nicht in jedem Falle wirklich eine Ablehnung, sondern nur der Moment der Überraschung, des Suchens nach Verarbeitung des Unerwarteten. Drei Momente später ist vielleicht die Überraschung abgeklungen und bereits ein gewisses Verständnis am Wirken.

Und genau hier kannst Du vielleicht mitwirken - wie Vortex schreibt -, indem Du die Menschen nett anlächelst - egal, welches Geschlecht, welches Alter - und Du sie in ihrem Versuch nach einem Verständnis für das Unerwartete auf sympathische Weise unterstützst.

Ich habe das in jüngeren Jahren - heute eher selten - ausgekostet, indem ich ein paar Schritte abgewartet habe, mich dann umgedreht habe und nicht selten die Blicke der mir begegneten Menschen, die sich ihrerseits nach mir umgedreht haben, aufgefangen habe mit einem freundlichen Lächeln. Zwischen peinlichem Ertapptsein und freundlichem Zurücklächeln konnte ich die ganze Bandbreite abholen, wobei es meist in einem freundlichen Zurücklächeln endete - manchmal sogar in einem Gespräch bis hin zu einem gemeinsamen Kaffeetrinken.

Vortex schreibt:
Zitat
Man könnte manchmal fast meinen das löst beim Gegenüber Erleichterung aus, weil dann plötzlich alles viel normaler wirkt.

Sehr richtig. Das löst / lockert gleich die gesamte Atmosphäre.

Ich hatte in meinem Werdegang auch dann eine Phase*, die deutlich davon geprägt war, dass ich bereits im Vorhinein, bevor die Überraschung beim Betrachter eintritt, ich den potentiell Überraschten (noch viel lieber die potentiell Überraschte) bereits in Erwartung der Überraschung lächelnd angeschaut habe. Ich hatte damals oft von Leuten gehört, es wäre eine Freude, mich zu sehen, weil ich immer so freundlich, ja lächelnd durch die Gegend liefe.

Bereits mit einem Lächeln einer potentiell überraschten Person entgegenzutreten, hat auch eine Spur von: Sich selbst nicht so bierernst nehmen; zu wissen, dass man etwas ungewöhnliches macht, aber man sich dabei nicht unbehaglich fühlt; zu signalisieren, dass man, obwohl man so ein schräger Vogel ist, man aber nicht weltentrückt ist und sich nicht in seinem ganzen Verhalten von der Welt absondern möchte; ja, auch eine deutliche Spur von Freundlichkeit.

Botschaft Ende in diesem Beitrag.
---

Fast hatte ich mich gefühlt, ich schriebe meine Antwort gerade in dem Thread "Geht Euch das Geglotze nicht auch ab und zu auf die Nerven?", wozu diese Diskussion ja auch gerade wunderbar passt.

Ist ja schön, dass bestimmte Aspekte unseres Kleidungsverhaltens in mehrere Diskussionsstränge hineinpassen und auch immer wieder aktiviert werden. Hier nämlich passt es ja auch gerade in die laufende Diskussion: "Wirksamkeit in der Öffentlichkeit".

---

Übrigens: * diese oben erwähnte - sagen wir - Dauer-Lächel-Phase ist nach all den Jahrzehnten natürlich längst schon abgschlossen. Zu sehr hat mich der Alltag oft im Griff, als dass ich jeglicher Begegnung (z.B. auf offener Straße) mit einem vorsorglichen Lächeln entgegentreten würde. Dennoch ist mein bereitwilliges Lächeln längst noch immer wieder aktiver Bestandteil meines Alltags. Und wenn nicht, werde ich oftmals wieder dazu gebracht, weil mittlerweile sehr viele, mir begegnende Menschen mit eben diesem ehrlichen Lächeln und durch ein freudiges Hallo bei der flüchtigen Begegnung auf der Straße mich wieder aus meinem eher erschlafften Alltagstrott herausholen! - Ich berichtete gelegentlich davon. (z.B. hier und hier (zum Letzten dazugehöriges Outfit hier))

Offline MAS

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« Antwort #38 am: 04.01.2022 12:50 »
Bereits mit einem Lächeln einer potentiell überraschten Person entgegenzutreten, hat auch eine Spur von: Sich selbst nicht so bierernst nehmen; zu wissen, dass man etwas ungewöhnliches macht, aber man sich dabei nicht unbehaglich fühlt; zu signalisieren, dass man, obwohl man so ein schräger Vogel ist, man aber nicht weltentrückt ist und sich nicht in seinem ganzen Verhalten von der Welt absondern möchte; ja, auch eine deutliche Spur von Freundlichkeit.

Sehr schön analysiert, lieber Wolfgang!  :)

Da fällt mir ein, dass ich hier im Forum lange nichts von Dr. Heizer gelesen habe.

LG, Micha
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« Antwort #39 am: 04.01.2022 15:55 »
Gemessen an der Gesamtheit dessen, was ich von Menschen höre, befindet es sich eben nicht im Promillebereich, dass Männer sich genieren, feminines zu tragen, weil sie Angst haben, als schwul oder trans oder anderes, was nicht cis und hetero ist, gehalten zu werden, und nicht, weil sie es als Anmaßung empfinden, etwas zu tragen, was dem ranghöheren Geschlecht alleine zu steht.
Die meinte ich gar nicht.

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« Antwort #40 am: 04.01.2022 16:11 »
Ist überrascht Gucken gleichbedeutend mit 'Ich finde hässlich, was ich gerade sehe'? Theoretisch betrachtet doch eigentlich nicht unbedingt.

Überraschung folgt zumeist zunächst aus etwas Unerwartetem. Drückt sich diese Überraschung mit einem verzerrtem Gesicht aus, kann das auch zunächst nur heissen: "Ich habe im Moment noch nicht verstanden, was ich da sehe!", klar, es könnte auch Ablehnung heissen, muss es aber nicht unbedingt.

Vielleicht, Jule, ist das, was Du als Ablehnung bei Deinen Mitmenschen wahrnimmst, nicht in jedem Falle wirklich eine Ablehnung, sondern nur der Moment der Überraschung, des Suchens nach Verarbeitung des Unerwarteten. Drei Momente später ist vielleicht die Überraschung abgeklungen und bereits ein gewisses Verständnis am Wirken.
Das ist kein überraschter Blick. Es sind auch oft Frauen und Männern die regelmäßig an mir vorbei laufen.
Das ist ein überaschter Gesichtsausdruck, frau-mit-einem-%C3%BCberraschten-gesichtsausdruck.jpg
und so gucken die
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Und genau hier kannst Du vielleicht mitwirken - wie Vortex schreibt -, indem Du die Menschen nett anlächelst - egal, welches Geschlecht, welches Alter - und Du sie in ihrem Versuch nach einem Verständnis für das Unerwartete auf sympathische Weise unterstützst.
Was glaubst was dann passiert "Bist du schwul, alter? Warum lächelst du mich an?"
Ich habe es auch schon erlebt, wie Kinder auf dem Fußweg von ihren Eltern weg gezogen wurden, damit sie mir nicht zu nahe kommen. Oder wie Kerle sich auf einmal eng vor oder hinter ihrer Freundin liefen und als sie an mir vorbei sind, plötzlich händchenhaltend nebeneinander liefen.


Offline MAS

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« Antwort #41 am: 04.01.2022 16:56 »
Gemessen an der Gesamtheit dessen, was ich von Menschen höre, befindet es sich eben nicht im Promillebereich, dass Männer sich genieren, feminines zu tragen, weil sie Angst haben, als schwul oder trans oder anderes, was nicht cis und hetero ist, gehalten zu werden, und nicht, weil sie es als Anmaßung empfinden, etwas zu tragen, was dem ranghöheren Geschlecht alleine zu steht.
Die meinte ich gar nicht.

Wen meintest Du denn?

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« Antwort #42 am: 04.01.2022 17:02 »

Wen meintest Du denn?

LG, Micha
Ich beziehe mich generell auf deine letzte Antwort "und ihre Bedeutung verallgemeinern." Das machst du sonst mit Ausnahmefällen. Beispiel: Wenn 98% der Frauen Männer in Röcken ablehnen, macht du aus den 2% der Frauen, die das nicht tun, eine Verallgemeinerung, dass Frauen weniger ablehnend gegenüber Männern in Röcken sind.

Offline MAS

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« Antwort #43 am: 04.01.2022 17:06 »

Wen meintest Du denn?

LG, Micha
Ich beziehe mich generell auf deine letzte Antwort "und ihre Bedeutung verallgemeinern." Das machst du sonst mit Ausnahmefällen. Beispiel: Wenn 98% der Frauen Männer in Röcken ablehnen, macht du aus den 2% der Frauen, die das nicht tun, eine Verallgemeinerung, dass Frauen weniger ablehnend gegenüber Männern in Röcken sind.

Ah so. Ich meine aber eigentlich nur, dass 98% nicht 100% sind, weil Du oft "alle" schreibst statt "fast alle".
Davon abgesehen denke ich, dass es höchsten 97% sind. ;D

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« Antwort #44 am: 04.01.2022 17:28 »
Vielleicht sind es 99,999999% und nur deine Frau akzeptiert das als einzige Frau vollkommen.

 

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