Autor Thema: Klimawandel  (Gelesen 10255 mal)

Offline Olivier

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Antw:Klimawandel
« Antwort #240 am: 21.11.2021 16:08 »
Doppelrock,

Wie wäre es einfach mal mit der verbalen Abrüstung anzufangen?

Gruß, Olivier
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Offline doppelrock

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Antw:Klimawandel
« Antwort #241 am: 21.11.2021 17:50 »
Olivier,
wo siehst du eine Aufrüstung? Welche der Aussagen hältst du für übertrieben oder für unwahr? Unsere Gesellschaft istmoralisch ziemlich im Eimer und warum soll das verschwiegen werden?

Offline high4all

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Antw:Klimawandel
« Antwort #242 am: 21.11.2021 18:54 »
Zitat
Unsere Gesellschaft istmoralisch ziemlich im Eimer und warum soll das verschwiegen werden?

Oscar Wilde: "Of all poses a moral pose is the most offensive."

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/zitate/126055-oscar-wilde-von-allen-posen-ist-die-moralische-die-anstossigste/
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Offline doppelrock

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Antw:Klimawandel
« Antwort #243 am: 22.11.2021 06:17 »
Damit dürfte eher gemeint sein, dass Politik und Kirche moralisieren, um ihre unlauteren Ziele durchzusetzen, oder?


Offline cephalus

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Antw:Klimawandel
« Antwort #244 am: 22.11.2021 10:30 »
Sollten Kirche und Pokitik tatsächlich moralisieren, dann nur um anständige und ehrwürdige Ziel zu erreichen.

Offline high4all

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Antw:Klimawandel
« Antwort #245 am: 22.11.2021 11:15 »
Ich habe eher Leute vor Augen, die den moralischen Verfall der Gesellschaft anprangern. Sich selbst klammern sie selbstverständlich aus. Weil sie nicht "so schlimm" sind wie Andere.
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Offline doppelrock

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Antw:Klimawandel
« Antwort #246 am: 23.11.2021 03:34 »
Das beliebige Einstreuen von Zitaten außerhalb des Zusammenhangs verhindert den Diskurs. Bei ständiger Wiederholung scheint eine Absicht dahinterzustecken

Im Zustand der Massenpsychose des Totalitarismus überraschen solche Aktionen nicht. Sie belegen vielmehr die weiter oben genannten gesellschaftlichen Phänomene.

Dass Obrigkeitshörigkeit gegenüber einer menschengeschaffenen Politik oder menschengemachten Glaubensorganisation nichts mit Menschlichkeit oder Demokratie zu tun haben kann, ist nicht nur seit 20 Monaten sichtbar. Das ließ sich vor 80 Jahren genauso sehen wie im sehr dunklen Mittelalter. Und genau dahin bewegen wir uns wieder. Wissen und Denken wird durch Glauben und Hassen ersetzt. Wir sind weiter als Huxley und Orwell jemals ahnen konnten.

Ich empfehle zum Vergleich das Verhalten der Bürger in unseren Nachbarländern. Nirgendwo sonst ist die blinde Aggression gegeneinander so groß wie hier. Nur hier ist es selbstverständlich, dass eine obrigkeitshörige Follower-Gruppe anderen, der Regierung (und einer sie beherrschenden Industrie) gegenüber kritisch eingestellten, den Tod wünscht, sie für schlechter hält, als Mörder oder was auch immer beschimpft und gleichzeitig die "ehrenwerten Ziele" der eigentlichen Täter hervorhebt.

Das eigentliche Thema hier ist das Klima. Und in einer Diskussion sollte Klima und Klimapolitik zukünftig getrennt werden.
Was Klima ist, lasse ich mal Wiki erzählen:https://de.wikipedia.org/wiki/Klima

Beim Klimawandel wird es schon schwieriger, denn da beschreibt die Seite nur einen Bruchteil, die menschenverursachte Erwärmung.  Wie groß dieser Anteil ist und wie groß der natürliche, wird dort nicht ergründet. Es gibt viele Behauptungen ohne Beleg mit schwammigen Worten wie "überwiegend"
Um zwischen verschiedenen Sichtweisen einen Diskurs zu schaffen, wenn er denn gewünscht ist, ist es erforderlich reale messwerte und statistische Auswertungen zu veröffentlichen. Das ist gerade jetzt wichtig, weil die Messwerte eher auf eine Abkühlung als eine weitere Erwärmung hinweisen. Mit Daten statt Modellen und Annahmen lie0en sich Angst und Glauben gegen Fakten tauschen. Man könnte dann sachlich über das sprechen, was ist. Die Minderheit der Gutmenschen könnte zwar nicht mehr auf andere zeigen, die Mehrheit hätte dafür die Möglichkeit, ohne Panik und Unterdrückung, ein eigenes Bild der Lage zu bekommen. Das wäre zum Nachteil der Narzissten und ihrer Unterstützer, aber, ich bin sicher, das wäre es wert

Offline Skirtedman

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Antw:Klimawandel
« Antwort #247 am: 23.11.2021 05:13 »
Werter Doppelrock, meine anfängliche Ablehnung Deiner Ausführungen zu bestimmten Themenfeldern ist inzwischen einem gewissen Unterhaltungswert gewichen. Mit verminderter Spannung und entspanntem Interesse verfolge ich, wie Du zweifellos wortgewandt Deine eigenen Hörigkeiten und Ängste auf 'da die anderen' projizierst, um Dich selbst in den Kreis der erlaucht Erleuchteten und umfassend Wissenden zu definieren.
Gerne lasse ich mich von Deinen Messreihen und Statistiken überzeugen, auf die Du Deine Thesen ustützst, sofern die Belege erkennbar frei sind von interessengeleiteten Interpretationen.
Natürlich hast Du da bei mir einen eher schweren Stand, denn ich durchschaue besser die althergebrachten Medien und deren Vermögen als sogenannter Vierter Gewalt, Messreihen, Statistiken und Forschungsergebnisse einzuordnen. Die Kompetenz, dies in Relation zu setzen zu allgemeinen Situationen, dem Zeitgeist und politischem Gefüge, gelingt den fachspezialisierten Redakteuren in ihrer Vielfalt sicherlich besser als jedem einzelnen von uns. Da mag Dir Dein gesteigertes Sachinteresse sicherlich zugute kommen, eine Dir schlüssige Kompetenz zuzusprechen. Ob Deine Lesart und Deine von Dir definierten Fakten allerdings meine Vertrauensbasis in meine Quellen in den Grundfesten zu erschüttern vermag, verbleibt Dir zu beweisen, ebenso, ob Deine panische Angst vor Kontrolle und einer wahrgenommenen Unterdrückung durch sogenannte Obrigkeiten Dich nicht zu ähnlichen Hörigkeiten von interessengeleiten Gruppen treibt, wie Du sie auf Deiner Gegenseite vermutest.

Jedenfalls beglückwünsche ich Dich zu Deinem kritischen Denkvermögen. Da scheinen wir auf der selben Basis zu stehen, denn kritisches Denkvermögen maße ich mir ebenso an, wenngleich wir wohl zu anderen Einschätzungen kommen.

Sieh meinen Kommentar nicht als Einladung, über alle Details mit mir zu diskutieren. Dafür ist mir meine Energie zu schade. Ich werde Dir auch nicht Deinen Auslegungen jedesmal widersprechen, sollten sie mir noch so interessengeleitet erscheinen. Denn Behauptung gegen Behauptung schafft zumindest eines: kein günstiges menschliches Klima.

Offline doppelrock

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Antw:Klimawandel
« Antwort #248 am: 27.11.2021 18:41 »
Lieber Skirtedman,
so sehr ich Deine Beiträge schätze, so sehr verwundert es mich, dass du bei guter Beobachtungsgabe so sehr daneben liegen kannst.
Nein, ich habe die von dir beschriebene Angst nicht. Eine große Angst würde denken und handeln behindern bzw. absolute Fremdsteuerung ermöglichen. So wie die Leute, die sich von Delta oder Mu oder dem jetzigen neuen beeindrucken lassen. Das Märchen ist sowas von abgenutzt, das müsste fast jeder durchschauen können, der ein gewisses Gefühl oder gar Moralkompetenz besitzt.
Die Studien zum Klima sind nicht "meine", ich bin lediglich durch offensichtliche Widersprüche in der offiziellen Variante darauf gekommen, dass es andere, plausibelere Ansichten gibt. Die offizielle Variante wird mit zuviel Religion und Aggression gegen Fakten oder Analysen verteidigt. Meine erste Frage war seinerzeit, ob die annahmen mit x Grad Erwärmung von 1935 oder 1870 ausgehen, denn das kann schon ein ganzes Grad Unterschied machen. Die Antwort war ein damals noch überraschendes "Klima-Leugner", was mich aufgrund einer Frage nach Fakten in die Nähe der Holocaust-Leugner stellen sollte. Das hat mich aber nicht abgeschreckt, sondern noch mehr Neugier entflammt. Eine Neugier für Zusammenhänge und Hintergründe, die ich mir bei viel mehr Menschen wünsche, um die offiziellen Narrative als das bloßzustellen, was sie sind. Interessengeleitete Erzählungen, oft fernab von Realitäten. Und wenn mal ein Narrativ wahr ist und man sich selbst irrt - shit happens. Man sollte fehlertolerant und lernfähig sein und das nächste Thema angehen.

Bei ernsthaftem Interesse kann ich aber mal ein paar links raussuchen.

Gruß
doppelrock

Offline hohenlohe74

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Antw:Klimawandel
« Antwort #249 am: Gestern um 19:04 »
Hallo,

also ich bin immer wieder überrascht, wenn Menschen sich dagegen wehren, das man formuliert, der Mensch und sein Wirken Einfluss auf seine Umwelt (und dazu zähle ich jetzt das Klima einfach auch mal) hat. Das zeichnet uns Menschen doch gerade aus, dass wir uns nicht den Kräften der Natur ausliefern, sondern mittels unserer Fähigkeiten den Kräften der Natur getrotzt haben (Kleidung/Gebäude gegen Kälte, Nässe, Wind - Nahrungsmittelerzeugung gegen Knappheit um man grundlegend anzufangen) und gelernt haben die Schätze der Natur zu verwenden, damit wir eben dieses Ausgeliefertsein überwinden und eine eigene Art des Lebens - jenseits der "natürlichen" entwickeln. Und das Leben, das wir nun auf dieser Grundlage führen wirkt sich nun einmal auf unsere Umwelt aus. Was das für Auswirkungen sind, wie diese zu gewichten sind und welche Langzeitfolgen das hat - darüber kann man diskutieren (aber eben diskutieren). Und im Moment sind wir eben in einer Phase, in der sehr viele Menschen der Überzeugung sind, dass die Auswirkungen sehr drastisch sind und dass etwas an unserem Verhalten gegenüber der Natur geändert werden muss. Es gab zuvor andere Denkungsweisen und vielleicht gibt es zukünftig auch wieder andere Denkungsweisen. Die Pendel der Meinungen werden immer wieder - das beobachten wir ja in vielen Bereichen schlägt mal in die eine, mal in die andere Richtung. Die Wissenschaft unterstützt mit ihren Erkenntnissen mal die eine Seite, mal die andere Seite stärker. In diesem Spannungsfeld bewegen wir uns und warum wir dann uns immer so brutal beharken müssen, verstehe ich nicht. Das beginnt - meiner Ansicht nach - schon damit, dass man immer seinen Standpunkt verabsolutiert und als alternativlos darstellt. Auch wenn ich eher auch die Gefahr beim Klimawandel sehe, muss ich eben akzeptieren, dass viele dies nicht so einschätzen. Schade drum, aber solange wir ohne Gewalt noch lösungsfähig sind (und das schätze ich derzeit noch so ein), bin ich noch (bei aller Notwendigkeit zur Veränderung, die auch ich sehe und mir wünsche) positiv.

LG hohenlohe74

Offline BerlinerKerl

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Antw:Klimawandel
« Antwort #250 am: Heute um 17:36 »
Sollten Kirche und Pokitik tatsächlich moralisieren, dann nur um anständige und ehrwürdige Ziel zu erreichen.

Klar! Darum hat man in der Kirche und der Politik auch soviele Pädophile herum lungern.
Ich emanzipiere mich, wer kommt mit?

Offline doppelrock

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« Antwort #251 am: Heute um 19:51 »
Die ehrwürdigen Ziele von Kirche und Politik würden mich auch interessieren.
Die ehrwürdigen Ziele der meist katholischen und der parteigrünen Kinderschänder (sexuelle Frühaufklärung?)
Die ehrwürdigen Ziele des Olaf Scholz in den cum-ex-Geschäften
Die ehrwürdigen Ziele des Karl Lauterbach bei der Panikmache mit Bildern aus Lampedusa, die angeblich aus Bergamo seien
Die ehrwürdigen Ziele der Annalena Bärbock bei ihrer infantilen Provokation gegenüber Russland und China
Die ehrwürdigen Ziele des Jürgen Trittin bei der Aussage "Deutschland verrecke"
Die ehrwürdigen Ziele der woke und cancel culture-Bewegten
Die ehrwürdigen Ziele des Papstes bei der Hetze gegen Nicht-Gentherapierte und ihrer Nichtsegnung.
usw.
Wer traut sich, eine Begründung zu liefern. Bin ganz Ohr

 

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