Autor Thema: Was macht das Rock-tragen mit mir  (Gelesen 6384 mal)

skortsandtights

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Antw:Was macht das Rock-tragen mit mir
« Antwort #30 am: 15.04.2022 13:45 »
Hallo Skirtedman

Auch wir frauen müssen nicht.
Aber vielleicht haben wir ein ausgeprägteres gespür für das was chicer aussieht  :D

Offline Skirtedman

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Antw:Was macht das Rock-tragen mit mir
« Antwort #31 am: 15.04.2022 15:59 »
Frauen haben immer ein ausgeprägteres Gespür. Sagen sie jedenfalls.
Manchmal stimmt's auch. (ist menschlich)

skortsandtights

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Antw:Was macht das Rock-tragen mit mir
« Antwort #32 am: 15.04.2022 16:32 »
In der mode meiner meinung  schon.
Du musst ja nur die damen und herrenmode vergleichen.
Wäre von den männern ein bedürfniss da sich chicer zu kleiden würden auch die moderhesteller reagieren.
Aber so lange die ansolute mehrheit anscheinend zufrieden ist mit 0815 langen hosen und  schlabbersocken rumzulaufen geht da natürlich nichts.

Offline sharpals

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Antw:Was macht das Rock-tragen mit mir
« Antwort #33 am: 16.04.2022 07:23 »
@Skirtedman  das ist ja auch nicht weiter wewunderlich , das Frauen männer in einem anderen licht sehen.
Das ist biologisch nun mal so determiniert.

Deshalb galt ga auch immer der grundsatz, beim kauf von kleidung:
ideal ist, wenn der verkäufer weiblich ist, oder homosexuell.

DAS GILT NATÜRLICH NUR, wenn man(n) auch in die richtung eindruck schinden möchte.
Untereinander wäre die kleidung , als ausdruck der konkurrenz, eher an hand zu bewerten, wie teuer sie ist. Oder in alternativen kreise, wie nachhaltig usw....
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Offline Zareen

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Antw:Was macht das Rock-tragen mit mir
« Antwort #34 am: 16.04.2022 14:20 »
@Skirtedman  das ist ja auch nicht weiter verwunderlich , das Frauen Männer in einem anderen Licht sehen.
Das ist biologisch nun mal so determiniert.

Deshalb galt ga auch immer der Grundsatz, beim Kauf von Kleidung:
ideal ist, wenn der Verkäufer weiblich ist, oder homosexuell.

DAS GILT NATÜRLICH NUR, wenn man(n) auch in die Richtung Eindruck schinden möchte.
Untereinander wäre die Kleidung , als Ausdruck der Konkurrenz, eher an hand zu bewerten, wie teuer sie ist. Oder in alternativen Kreisen, wie nachhaltig usw....
Und da fängt der Spaß dann an, wenn keine dieser von Außen durch andere Menschen einwirkenden Kriterien mehr gilt, sondern Kleidung
a) zum Selbstzweck wird
b) nach persönlichem Geschmack, der sich nicht an anderen orientiert, ausgesucht wird
c) die eigene Stimmung / Einstellung / etc... wiederspiegelt
und mit Kleidung weder sexuelle Anreize gegeben werden sollen, noch eine Abrenzung (wie bei bestimmten Trachten), oder Ausdruck einer Konkurrenz, oder Bewertung stattfindet.
Mann-sein hängt nicht vom Tragen einer Hose ab.
Warum dann nicht Rock tragen? Nur Mut....

Offline Zareen

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Antw:Was macht das Rock-tragen mit mir
« Antwort #35 am: 16.04.2022 14:58 »
In der mode meiner meinung  schon.
Du musst ja nur die damen und herrenmode vergleichen.
Wäre von den männern ein bedürfniss da sich chicer zu kleiden würden auch die moderhesteller reagieren.
Aber so lange die ansolute mehrheit anscheinend zufrieden ist mit 0815 langen hosen und  schlabbersocken rumzulaufen geht da natürlich nichts.
Ich unterstelle den "Modemachern" genau solche unlauteren Beweggründe wie der Nahrungsmittel- und sonstiger Industrie: sie SAGEN, sie würden nur das produzieren, was die Verbraucher wollen - Umkehrschluss: die Produktion von wenig nachhaltigen und umweltproblematischen Produkten sei der Wille der Verbraucher, die 'arme' Industrie sehe sich deswegen dazu gezwungen, diese Produkte herzustellen.
Verschwiegen wird, daß aber eben genau diese wenig nachhaltigen und umweltproblematischen Produkte teilweise Neuheiten sind, die massiv beworben werden und damit der Industrie der Wille des Verbrauchers, diese Neuheiten kaufen zu wollen, in die Hände spielt.

Ich wette, daß mehr als 90% der Hetero-Männer Schwule und Transmenschen respektiert, und sie auch nicht diskriminiert, aber über Äußerlichkeiten dennoch weit von ihnen entfernt bleiben möchte.
Ich kleide mich gerne bunt und auffällig. Dazu sagte mir ein Kölner, "bei uns in Köln ist ja die Schwulenszene ganz groß, da würdest Du überhaupt nicht auffallen, die ziehen oft auch so extrem bunte Sachen an.

Mich juckt das nicht, weil bunte Kleidung bei mir ein Ausdruck meiner inneren Verfassung ist und bei mir nichts mit der sexuellen Ausrichtung zu tun hat.

Aber genau diese innere Entfernung von Menschen, mit denen Mann nicht identifiziert werden möchte, erscheint mir der Grund dafür zu sein, daß Männer sich weit weg von
a) mutmaßlich weiblicher Kleidung
b) Kleidung von zwar respektierten, aber dennoch ungeliebten Randgruppen
möglichst neutral, dunkel, unauffällig kleiden wollen - hauptsache angeblich "männlich".

Daß dieses Klischee dann noch durch Presse und Film bedient wird, ist für die Modeindustrie Anlaß genug, die Kleidung dafür zu liefern.

Und dann vergleichen sich eben zwei schwarze Anzüge nur noch über den Preis, den Stoff, den Designer und den Ort des Kaufes.

Für mich wäre es wünschenswert, das Vergleichen zu unterlassen und Vielfalt damit in die Kleidungslandschaft zu bringen, daß ein Mann einen leuchtend blauen Anzug und ein anderer ein knallbuntes Kleid trägt, damit aber nicht automatisch irgendwelche Präferenzen ausgedrückt werden.

(Denen, die dem widersprechen: ja, ich weiß, das ist ein frommer Wunsch, der nie(?) in Erfüllung gehen wird. Aber das haben die Menschen zu Jules Vernes Science Fiction Roman 'In 80 Tagen um die Welt' auch schon gesagt und heute fliegen wir in 18 Stunden um die Welt und unsere Sonden haben es bis hinter Pluto geschafft.)
Mann-sein hängt nicht vom Tragen einer Hose ab.
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skortsandtights

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Antw:Was macht das Rock-tragen mit mir
« Antwort #36 am: 16.04.2022 19:20 »
Hallo Zareen

Ich finde es schön wenn sich menschen lieben ganz egal ob hetero, schwul oder lesbisch.
Nur frage ich dich was hat das mit transgender zu tun :D
In der tat kleiden sich schwule eher mal bunter aber warum musst du dich über äusserlichkeiten von ihnen abgrenzen?
Soltest du mit schwulen, lesben oder transgender ein problem haben ist es dein problem aber nicht unser  :)
Und wenn du um dich klar abzugrenzen in langweiligen klamotten rumläufst sind wir nicht schuld das ist allein deine entscheidung.



Offline sharpals

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Antw:Was macht das Rock-tragen mit mir
« Antwort #37 am: 16.04.2022 21:07 »
@Zareen

kleidung hat natürlich mehrere funktionen.
- Schutz vor äußeren einflüssen
- selbstdarstellung in der öffentlichkeit und komunikationsmittel .

Wenn ich mit einer tracht durch die berge ziehe , die eher vor 100 Jahren , den heute modern ist , will ich damit was ausdrücken. In diesem falle traditionswahrung und zugehörigkeit einer betimmten gruppe.

https://www.flickr.com/photos/sharpals/37349587364/in/dateposted-public/

Das heißt einerseits auch eine art abgrenzug gegenüber denen, die da oben in funktionskleidung unterwegs sind und anderseits aber auch die bereitschaft auf fragen einzugehen.
Schlimmer/besser noch, es kann zur einforderung von bestimmter handlungsweisen führen.(*1)

Selbst die kleiderträger hier , sagen zwar, ich mach das nur aus bequemlichkeit , aber wohl eher aus anderen beweggründen: Nämlich eine außenwarnehmung zu erzeugen. 
Welche , das mag jeder für sich selber entscheiden.

Denn wenn es um reine bequemlichkeit geht, könnte man sich wunderbar im bereich larp und mittelalterdarstellung bewegen.


(*1) so als beispiel: nachdem ich eine bergwanderung schneller abgeschlossen hatte und mein nächster termin noch 2 tage zeit hatte, saß ich in tirol in der sonne und es wurde dann gefragt, ob ich arbeit suche, oder gerade urlaub mache. Nach ein kurzen gespräch wurde daraus ein arbeitsangebot für die nächsten 2 tage .


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Antw:Was macht das Rock-tragen mit mir
« Antwort #38 am: 16.04.2022 21:10 »
@Hanna --- armm -- also ich wage mal die these aufzustellen 99,99% besagter sch** kleiden sich ganz normal.
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Antw:Was macht das Rock-tragen mit mir
« Antwort #39 am: 16.04.2022 23:46 »
... spannende Diskussion ...

Ich würde das Tragen von Röcken und Kleidern für Männer mit einem zugewucherten Weg vergleichen.
Es war ja alles schon mal da und dieser Weg wurde damals von vielen gegangen.

Heute sind es erst einzelne, die diesen Weg suchen, für sich entdecken und frei räumen.
Im allgemeinen männlichen Bewusstsein ist das Gefühl vom genialen Tragekomfort völlig verloren gegangen. D.h. die meisten vermissen es nicht einmal, bzw. können es sich nicht mal vorstellen es zu vermissen.

Und den verpufften zaghaften Aufbruch um die Jahrtausendewende hat die Modeindustrie wohl auch noch nicht überwunden.

Zum Glück ist die Damenmode so emanzipiert, dass es dort alles gibt - von eher männlich über neutal bis zu extrem weiblich.

Bei meinen ersten Bestellungen von Kleidern hatte ich totale Fehlgriffe dabei. Darauf hin hatte ich mich mit den Figurtypen beschäftigt und festgestellt, dass ich für einen Mann ein seltener A-Typ  bin. Mit der Erkenntnis habe ich dann angefangen, dort sämtliche Kleidung für mich zu kaufen, wo es für meinen Figurtyp die größte Auswahl gibt. Selbst bei Jeans passt es erstaunlicher weise besser :-)

Das ich nur noch selten etwas von meiner alten Garderobe anziehe, scheint keinen zu interessieren - im Gegenteil man sagt mir ich sehe als Mann frischer aus. So männlich kann Damenmode sein.

Nur wenn ich statt Jeans Rock oder Kleid in unserer uckermärkischen Kleinstadt trage weiten sich noch die Augen :-)

Als meinen Sport sehe ich es an, für mich einen männlichen Stil im Kleid und Rock zu entwickeln...

Offline Zareen

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Antw:Was macht das Rock-tragen mit mir
« Antwort #40 am: 17.04.2022 01:04 »
Dieser Post nur mal zur Klarstellung, damit wir in unserer sachlichen Diskussion weiter kommen

Hallo Zareen

Ich finde es schön wenn sich menschen lieben ganz egal ob hetero, schwul oder lesbisch.
Nur frage ich dich was hat das mit transgender zu tun :D

Hallo Hanna,
Es geht nicht um das sich lieben. Das habe ich auch in keinem Satz erwähnt. Darum geht es hier nicht!

Zitat
In der tat kleiden sich schwule eher mal bunter aber warum musst du dich über äusserlichkeiten von ihnen abgrenzen?

Du kannst doch lesen. Ich habe geschrieben, daß 90% der Männer damit kein Problem haben. Über meine eigene Einstellung habe ich nichts geschrieben!

Daß die meisten der Männer denen Du begegnest ihre Ablehnung nicht ausdrücken, mag daran liegen, daß sie unter dem Einfluss des Antidiskriminierungsgesetzes äußerlich Tolerant sein müssen (ich würde mich freuen, wenn es auch innerlich so wäre)
Zitat
Soltest du mit schwulen, lesben oder transgender ein problem haben ist es dein problem aber nicht unser  :)
Und wenn du um dich klar abzugrenzen in langweiligen klamotten rumläufst sind wir nicht schuld das ist allein deine entscheidung.
Wozu unterstellst Du anderen Menschen, die nicht Trans sind, und sich auch mal kritisch zu gesellschaftlichen Themen äußern gleich, sie hätten mit Trans, Schwule, oder Lesben ein Problem? Hast Du vielleicht ein Selbstwertdefizit?
Und bitte verdrehe in Deinen Kommentaren nicht das, was ich geschrieben habe!
Zitat
Und wenn du um dich klar abzugrenzen in langweiligen klamotten rumläufst
wie willst Du das beurteilen können?
LIES, WAS ICH GESCHRIEBEN HABE:
Zitat
Ich kleide mich gerne bunt und auffällig.

Mit dieser Art Deiner Antworten schaffst Du Dir nur selbsterfüllende Prophezeiungen. Lass es bitte. Und wenn Du zitierst, dann zitiere bitte korrekt - mit der Zitat-Funktion geht das ganz gut.

Mann-sein hängt nicht vom Tragen einer Hose ab.
Warum dann nicht Rock tragen? Nur Mut....

skortsandtights

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Antw:Was macht das Rock-tragen mit mir
« Antwort #41 am: 17.04.2022 07:06 »
Hallo Zareen

Wenn ich auch manchmal farbige oder weisse strumpfhosen trage bin ich halt doch eine frau und lesbisch  :D
Was den meisten in die wiege gelegt wird war für mich ein langer und harter weg aber ich habe es geschafft und bin darauf stolz.
Ich habe mich als frau nicht nur privat geoutet nein auch im job und habe auch die personenstandsänderung hinter mir.
Das selbstwertdefizit kannst du aus den oben aufgeführten gründen vergessen.
Ich stehe zu mir und zeige mich auch.
Das ich mich auf meine eigene art weiblich kleide ist nun mal meine sache.

skortsandtights

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Antw:Was macht das Rock-tragen mit mir
« Antwort #42 am: 17.04.2022 11:08 »
... spannende Diskussion ...

Ich würde das Tragen von Röcken und Kleidern für Männer mit einem zugewucherten Weg vergleichen.
Es war ja alles schon mal da und dieser Weg wurde damals von vielen gegangen.

Heute sind es erst einzelne, die diesen Weg suchen, für sich entdecken und frei räumen.
Im allgemeinen männlichen Bewusstsein ist das Gefühl vom genialen Tragekomfort völlig verloren gegangen. D.h. die meisten vermissen es nicht einmal, bzw. können es sich nicht mal vorstellen es zu vermissen.

Und den verpufften zaghaften Aufbruch um die Jahrtausendewende hat die Modeindustrie wohl auch noch nicht überwunden.

Zum Glück ist die Damenmode so emanzipiert, dass es dort alles gibt - von eher männlich über neutal bis zu extrem weiblich.

Bei meinen ersten Bestellungen von Kleidern hatte ich totale Fehlgriffe dabei. Darauf hin hatte ich mich mit den Figurtypen beschäftigt und festgestellt, dass ich für einen Mann ein seltener A-Typ  bin. Mit der Erkenntnis habe ich dann angefangen, dort sämtliche Kleidung für mich zu kaufen, wo es für meinen Figurtyp die größte Auswahl gibt. Selbst bei Jeans passt es erstaunlicher weise besser :-)

Das ich nur noch selten etwas von meiner alten Garderobe anziehe, scheint keinen zu interessieren - im Gegenteil man sagt mir ich sehe als Mann frischer aus. So männlich kann Damenmode sein.

Nur wenn ich statt Jeans Rock oder Kleid in unserer uckermärkischen Kleinstadt trage weiten sich noch die Augen :-)

Als meinen Sport sehe ich es an, für mich einen männlichen Stil im Kleid und Rock zu entwickeln...

Hallo Jens

Eine spannende dikussion in der tat.

Auch ich liebe den genialen tragekomfort gerade von röcken im vergleich zu ner langen hose.
Aber wie kommt man dann auf die idee eine lange hose drunter zu ziehen?
Das mit den figurtypen hat auch für mich eine gewisse bedeutung.
Es geht ja darum sich möglichst so zu kleiden das man das schöne attraktive am körper in den vordergrund rückt.
Das heisst für mich als h-typ ganz klar die beine.
Nur verstehe ich nich warum du als a-typ deinen schmalen oberkörper nicht betonst.
Mit einem hemd, blazer oder generell einer jacke die aber höchstens bis zur taille reichen sollte.
Dazu ein längerer rock ganz egal ob midi oder maxi und du bst optisch ganz ein anderer mensch.
Und sähest nicht nur frischer nein auch noch sehr chic aus  :)

LG, Hanna

Offline Zareen

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Antw:Was macht das Rock-tragen mit mir
« Antwort #43 am: 17.04.2022 14:08 »
Hallo Zareen

Wenn ich auch manchmal farbige oder weisse strumpfhosen trage bin ich halt doch eine frau und lesbisch  :D
Was den meisten in die wiege gelegt wird war für mich ein langer und harter weg aber ich habe es geschafft und bin darauf stolz.
Ich habe mich als frau nicht nur privat geoutet nein auch im job und habe auch die personenstandsänderung hinter mir.
Das selbstwertdefizit kannst du aus den oben aufgeführten gründen vergessen.
Ich stehe zu mir und zeige mich auch.
Das ich mich auf meine eigene art weiblich kleide ist nun mal meine sache.
Hallo Hanna,

Irgendwie verstehe ich dann nicht, daß Du - so empfinde ich Deine Antworten, nicht nur auf meine Kommentare - wenn in einem Beitrag das Wort "Trans..." auftaucht, immer gleich in Verteidigunghaltung gehst. Das ist - und da kann ich erstmal nur für mich sprechen - sehr anstrengend.
Damit gibst Du Dir den Anschein sehr empfindlich zu sein und Dich zum Anwalt für alle Transmenschen zu machen.
Aus vielen Beiträgen entnehme ich, daß Du es anscheinend noch nicht gecheckt hast, daß Dich hier in diesem Forum niemand wegen Deines Transfrau-seins angreift. Und das heißt nicht, daß Du auf jegliche kritische Kommentare freier Meinungsäußerung gleich meinen musst, die Kritik gelte Dir und derjenige müsse sich Dir gegenüber im Nachgang für seine Meinung rechtfertigen.

Wenn Du meine Kommentare aufmerksam liest, stellst Du fest, daß ich Dir so viele Brücken gebaut habe, Dir zu vermitteln, daß ich Dich in Deinem Trans-sein respektiere, Dich nicht diskriminiere, und Dich in diesem rockmode.de-Forum als gleichberechtigtes Mitglied ansehe. Aber ich werde deswegen auch nicht mit meiner Meinung hinterm Berg halten, daß Trans, Schwul, usw. nicht mein Ding ist und ich mich wegen der Empfindlichkeit weniger verbiegen werde. Ich bin Hetero und trage gerne Röcke.
Daß ich dabei oft sehr bunt und auffällig daher komme, musst Du wohl überlesen haben.
Mann-sein hängt nicht vom Tragen einer Hose ab.
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Antw:Was macht das Rock-tragen mit mir
« Antwort #44 am: 17.04.2022 14:14 »

Nur verstehe ich nich warum du als a-typ deinen schmalen oberkörper nicht betonst.
Mit einem hemd, blazer oder generell einer jacke die aber höchstens bis zur taille reichen sollte.
Dazu ein längerer rock ganz egal ob midi oder maxi und du bst optisch ganz ein anderer mensch.
Und sähest nicht nur frischer nein auch noch sehr chic aus  :)

LG, Hanna

... kommt bestimmt alles noch - als Grünschnabel bin ich ja gerade erst aus dem Ei gekrochen. Da gibt es noch viel zu entdecken für mich und meine Umgebung ;)

 

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