Autor Thema: Der Rock als weibliches Kleidungsstück?  (Gelesen 2046 mal)

Offline Mathias

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Antw:Der Rock als weibliches Kleidungsstück?
« Antwort #30 am: 22.09.2022 21:17 »
Offensichtlich gibt es da eh keine Übereinstimmung in den Meinungen und vielleicht ist die gar nicht wichtig. Wie vieles ist jede Erscheinung sei sie nun optisch oder akustisch oder sonst wie erst einmal gewöhnungsbedürftig. Wie schnell das bei jedem geht ist ebenfalls unterschiedlich.  So wie man über Geschmack oder Kunst trefflich streiten kann, kann man es über Mode oder Mode in Zusammenhang mit Kunst ebenfalls nicht streiten. Bin ich mit mir im reinen so zeige ich das auch an meiner Kleidung und an der Art sie zu tragen.....wie viele Trends wurden mit einem Aufschrei der Entrüstung aufgenommen und was ist von dem Geschrei heute noch übrig? Tätowierte Menschen,  Zopf und Ohrring tragende Männer,  Hosen tragende, rauchende Frauen.....Frauen die Auto fahren.....interessiert keine Socke mehr.......das mag unter anderem auch daran liegen das sich die Akteure von dem Geschrei nicht beeinflussen ließen.  Wenn ich gelbe Socken tragen will, trage ich gelbe Socken. Will ich rückwärts durch die Stadt laufen,  mache ich das. Dann gelte ich als durchgeknallt aber das mag auch das einzige sein und lange nicht das schlimmste. Ich glaube wenn ich im Minirock und gelben Socken rückwärts durch die Stadt laufe, bin ich eben durchgeknallt.....was ist so schlimm daran?? ;D ;D ;D
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Offline MAS

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Antw:Der Rock als weibliches Kleidungsstück?
« Antwort #31 am: 22.09.2022 21:52 »
Ich glaube wenn ich im Minirock und gelben Socken rückwärts durch die Stadt laufe, bin ich eben durchgeknallt.....was ist so schlimm daran?? ;D ;D ;D

Das kommt aber auch darauf an, was Du von den Leuten willst:
Willst Du Ihnen etwas verkaufen?
Willst Du von ihnen für ein Amt gewählr werden?
Willst Du gar nichts von ihnen, außer als durchgekallt toleriert zu werden?

LG, Micha
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Offline JoHa

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Antw:Der Rock als weibliches Kleidungsstück?
« Antwort #32 am: 22.09.2022 22:31 »
Ob der Rock als ausschließlich weibliches Kleidungsstück zählt, werde ich morgen erfahren. Meine Frau hat 10 Frauen und einen Mann zum "Mädels"abend mit selbstgepanschtem Obstwein eingeladen. Ich bin fast sicher, außer meiner Frau und mir werden alle in Jeans erscheinen. Wenn auch nur eine an mir mäkelt, gibts einen High-Voltage-Evening.
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Offline Silkman

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Antw:Der Rock als weibliches Kleidungsstück?
« Antwort #33 am: 22.09.2022 22:37 »
Na, ich bin schon gespannt...

Viel Spaß morgen,
Jürgen


Offline JoHa

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Antw:Der Rock als weibliches Kleidungsstück?
« Antwort #34 am: 22.09.2022 22:47 »
Hi, Jürgen,
gespannt bin ich auch. Aber wahrscheinlich wird wieder alles so lapidar ablaufen wie bei der Taufe unserer Enkel. "Ihr habt euch richtig chic gemacht". Mir tut es immer gut, positive Kommentare zu bekommen. Übersehen zu werden, ist im kleinen Kreis unangenehm bis peinlich.
Nicht Johannes. Joachim!

Offline MAS

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Antw:Der Rock als weibliches Kleidungsstück?
« Antwort #35 am: 22.09.2022 23:36 »
Übersehen zu werden, ist im kleinen Kreis unangenehm bis peinlich.

Da gibt es zwei Typen von Angehörigen: Bei den einen merke ich, dass sie mich tolerieren, im Sinne von "erdulden", wie etwas, das man leider nicht ändern kann und bei den einen merke ich, die nehmen es hin als Teil meiner Persönlichkeit, der mir zugestanden wird und zwischen neutral und positiv bewertet wird.
Umso angenehmer sind mir die Komplimente in letzter Zeit von Leuten, die mich schon länger im Rock kennen und von Leuten, die mich erstmals sahen, weil ich einen bestimmten Rock trug, der ihnen so richtig gefiel.

LG, Micha
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Offline Zareen

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Antw:Der Rock als weibliches Kleidungsstück?
« Antwort #36 am: 23.09.2022 08:11 »
Das kommt aber auch darauf an, was Du von den Leuten willst:
Willst Du Ihnen etwas verkaufen?
Willst Du von ihnen für ein Amt gewählr werden?
Willst Du gar nichts von ihnen, außer als durchgekallt toleriert zu werden?
LG, Micha
Dann wäre die Frage: warum will ich von den Menschen etwas?
Weil ich dringend etwas verkaufen muss um meinen Lebensunterhalt zu bestreiten? Oder das Amt benötige, um Geld zu verdienen?
Wäre es nicht besser, die Menschen dazu zu bringen, etwas von mir kaufen zu wollen, oder mich im Amt haben zu wollen?
Zumindest ist letzterer Weg etwas risikoloser für mich.

Ich schließe mich den vielen Aussagen an, "der Rock ist kein weibliches Kleidungsstück mehr". Sehr bemerkenswert empfinde ich immer Frauen, die mit ihren Männern bummeln, oder wandern gehen, beide in Hose und Anorak, von hinten kaum unterscheidbar und denen dann eine eher abfällige Bemerkung über einen rocktragenden Mann über die Lippen kommt. Oder Frauen mittleren Semesters, die sich so übertrieben weiblich geben und jedes klitzekleines ihrer Meinung nach feminines an einem Mann verurteilen. Dann aber herumjammern und auf Männer schimpfen, wenn sie einen "echten Kerl" abbekommen haben, der sie nur auf ein feminines Sexobjekt refuziert.

Ich habe neulich ein nettes Notizbuch gekauft, weil mir das Bild und der Spruch des Umschlages gefiel,
(wegen "durchgeknallt toleriert"):
Mann-sein hängt nicht vom Tragen einer Hose ab.
Warum dann nicht Rock tragen? Nur Mut....

Offline MAS

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Antw:Der Rock als weibliches Kleidungsstück?
« Antwort #37 am: 23.09.2022 08:20 »
[Das kommt aber auch darauf an, was Du von den Leuten willst:
Willst Du Ihnen etwas verkaufen?
Willst Du von ihnen für ein Amt gewählr werden?
Willst Du gar nichts von ihnen, außer als durchgekallt toleriert zu werden?
LG, Micha
Dann wäre die Frage: warum will ich von den Menschen etwas?
Weil ich dringend etwas verkaufen muss um meinen Lebensunterhalt zu bestreiten? Oder das Amt benötige, um Geld zu verdienen?
Wäre es nicht besser, die Menschen dazu zu bringen, etwas von mir kaufen zu wollen, oder mich im Amt haben zu wollen?
Zumindest ist letzterer Weg etwas risikoloser für mich.

Ich habe neulich ein nettes Notizbuch gekauft, weil mir das Bild und der Spruch des Umschlages gefiel,
(wegen "durchgeknallt toleriert"):

Ich verstehe nicht, was an Deinen Vorschlägen meiner Formulierung widerspricht, Zareen.
Menschen dazu zu bringen, von mir etwas kaufen zu wollen oder mich im Amt haben zu wollen ist doch dasselbe wie meinem Wunsch zu entsprechen, ihnen etwas zu verkaufen oder von ihnen gewählt zu werden, nur sind Subjekt und Objekt im Satz getauscht.

Worin siehst Du da inhaltlich einen Unterschied?

LG, Micha
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Offline Rockie

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Antw:Der Rock als weibliches Kleidungsstück?
« Antwort #38 am: 23.09.2022 08:29 »
Hi, Jürgen,
gespannt bin ich auch. Aber wahrscheinlich wird wieder alles so lapidar ablaufen wie bei der Taufe unserer Enkel. "Ihr habt euch richtig chic gemacht". Mir tut es immer gut, positive Kommentare zu bekommen. Übersehen zu werden, ist im kleinen Kreis unangenehm bis peinlich.

Wenn ich als Mann rocktragend übersehen werde empfinde ich das unangenehm aber nicht peinlich sondern diskriminierend.
Das kommt aber seltener vor als von mir erwartet und dort wo es passiert verkleinert sich der Freundeskreis. Hat auch Vorteile,
denn dann waren es keine Freunde und man konnte sie leicht aussieben bevor man erst viel später merkt das sie keine Freunde sind.
Aber man findet dafür auch neue Freunde  ;D

In der Familie ist das natürlich schwieriger. Den Fall gab es hier auch. Mein Bruder hat ständig abgelästert das er sich schämt wenn wir
irgendwo hingehen und so. Irgendwann wurde es meiner Schwester dann zu viel und sie hat ihm ein paar Worte gesagt. Seitdem ist
Ruhe  ;)

Offline Zareen

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Antw:Der Rock als weibliches Kleidungsstück?
« Antwort #39 am: 23.09.2022 08:46 »
Lieber Micha,
Das war von mir keine Kritik, sondern eher eine Erweiterung Deiner Aussage.

Ja, es ist ein Unterschied, ob ich etwas verkaufen will, oder ein anderer will etwas von mir haben.
Im ersten Fall muss ich es schaffen, bei dem anderen erst einmal die Begehrlichkeit zu wecken. Wenn ich das nicht schaffe, muß ich vielleicht der nette Mann mit Rock sein, dem etwas abgekauft wird, weil man ihn mag. Und vielleicht mag man mich in einer Hose noch viel lieber und ich verkaufe mit Hose noch mehr.
Das heißt, mein Erfolg hängt davon ab, welches Klischee ich bediene.

Im zweiten Fall den ich vorgeschlagen habe, ist die Begehrlichkeit auf die Ware so groß, daß es egal ist, wie ich aussehe und was ich trage, es wird trotzdem gekauft. Dazu benötigt es eine andere Vorgehensweise. Da kaufen Menschen nicht meinetwegen, sondern ihretwegen, weil sie vielleicht durch die Werbung so heiß darauf sind.

Das macht den Unterschied zwischen einer gut beworbenen Ware und einem völlig unbekannten Produkt, das ein schick im Anzug gekleideter Herr an einer Ecke des Wochenmarktes unters Volk zu bringen versucht. Warum sind Versicherungsvertreter und Rechtsanwälte immer schnieke gekleidet? Weil sie darüber "verkaufen".

Das ist, was ich dazu ergänzen wollte.
LG
Zareen
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« Antwort #40 am: 23.09.2022 08:57 »
Ja, natürlich ist es etwas anderes, Zareen, wenn die Menschen von sich aus etwas von mir kaufen wollen, als wenn ich nur von mir aus ihnen etwas verkaufen will. Ich hatte es nur so verstanden, dass es dasselbe ist, ihnen etwas verkaufen zu wollen oder sie dazuzu bringen, etwas von mir kaufen zu wollen. Dann dass ist ja eben das Wecken der Begehrlichkeit der Leute.

Worauf ich ja ursprünglich hinauswollte: Es macht einen Unterschied, ob ich von den Menschen etwas will oder nicht. Jenachdem können mit ihre Reaktionen nicht egal sein oder auch doch. Je weniger ich von ihnen will, desto gelassener kann ich mit ihren Reaktionen umgehen.

Natürlich kann es aber auch von Vorteil sein, als schräger Vogel angesehen zu werden. Manche Leute, vor allem manche Künstler*innen, haben gerade damit viel Erfolg bei den Menschen. Man stelle sich vor, Salvatore Dali wäre kein schräger Vogel oder Kautz gewesen. Und auf manche Politker*innen trifft es auch zu.

LG, Micha
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Offline Zareen

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Antw:Der Rock als weibliches Kleidungsstück?
« Antwort #41 am: 23.09.2022 09:04 »
Lieber Micha,

ja, dann sind wir uns einig.

LG
Zareeh
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Offline Rockie

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« Antwort #42 am: 23.09.2022 09:04 »
Ich denke bei dem der etwas verkaufen MUSS steckt dann die Angst dahinter das er als Rockträger weniger verkauft.
Begründbar ist das ja nicht. Denn er verliert vielleicht einige Kunden, aber er gewinnt auch Einige hinzu. Klar, man
muss erstmal den Mut aufbringen es zu versuchen und das Risiko eingehen an diesem Tag Verlust zu machen. Aber
es könnte auch sein das nachher mehr in der Kasse ist.

Die Sperre ist im Kopf  :laugh:

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« Antwort #43 am: 23.09.2022 09:34 »
Da ist natürlich der Uckermärker Jens ein großes Vorbild für Geschäftsleute, sich auch im Rock vor die Kundschaft zu trauen.

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Offline GregorM

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« Antwort #44 am: 23.09.2022 14:21 »
Da ist natürlich der Uckermärker Jens ein großes Vorbild für Geschäftsleute, sich auch im Rock vor die Kundschaft zu trauen.

Übrigens hat genau Jens das Forum seit fast zwei Wochen nicht besucht. Ich hätte gerne gewusst, wie es ihm in Templin geht.

Gruß
Gregor.
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Übrigens meine ich, dass politische Diskussionen in diesem Forum untersagt sein sollten.

 

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