Autor Thema: Ein Kilt ist einigen schlicht ein Rock - und gut so  (Gelesen 619 mal)

Offline GregorM

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Gestern gegen 18 Uhr ging ich mit dem Hund spazieren. Kaum waren wir in den Wald gekommen, bevor uns eine jüngere hübsche Frau auch mit Hund an der Leine entgegenkam.
Ich hatte sie nie zuvor gesehen oder bemerkt, aber sie muss irgendwann in der Nachbarschaft wohnen, und sie hat vermutlich mich gesehen (oder von mir gehört).

„Dir noch nicht für Rock zu kalt?“, fragte sie lächelnd.

Ich verneinte es ebenfalls lächelnd, wonach wir uns ein bisschen miteinander über die Hunde unterhielten.

Es war ihr angeblich völlig OK oder gar natürlich, dass ich = ein Mann einen Rock trug/trage. Möglicherweise sind ihr alle einröhrige Beinkleider einfach Röcke.
Unter allen Umständen, Rock am Mann schien ihr in Ordnung zu sein.

Gruß
Gregor


PS. Ich hatte diesen Rock Typ Kilt an:

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51 cm/20“ kurzer und billiger Kilt. Stewart Black Tartan. Am Oberkörper eine Kapuzenjacke (14 Grad C).


https://www.dress2kilt.eu/de00.htm
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Antw:Ein Kilt ist einigen schlicht ein Rock - und gut so
« Antwort #1 am: 22.09.2022 17:24 »
Recht hat sie!  :)

LG, Micha
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Offline Rockie

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Antw:Ein Kilt ist einigen schlicht ein Rock - und gut so
« Antwort #2 am: 23.09.2022 09:18 »
Gregor von hinten sieht er einfach wie ein Rock aus. Nicht jeder erkennt diese typischen Muster die den Kilt ausmachen.
Keine Ahnung wie er von vorne ausschaut aber ich schliesse mich Micha an: Recht hat sie  ;D

Online Silkman

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Antw:Ein Kilt ist einigen schlicht ein Rock - und gut so
« Antwort #3 am: 23.09.2022 11:01 »
Wo man doch grad so viele Kilt-träger in derGlotze gesehen hat  ;)

Und ja, Recht hat sie  :)
Jürgen


Offline Skirtedman

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Antw:Ein Kilt ist einigen schlicht ein Rock - und gut so
« Antwort #4 am: 23.09.2022 11:05 »
Das Wort 'Kilt' ist in Deutschland durchaus geläufig und so ziemlich jedem bekannt.

Dennoch wird meistens, wie ich beobachte, zunächst vom 'Schottenrock' gesprochen. Alleine diese sprachliche Nähe zum Rock (oder genauer 'Frauenrock') lässt die Bekleidungskategorie Kilt in der Wahrnehmung als einen Rock erscheinen.

Ausserdem lässt ein Kilt verglichen mit einer Hose phänotypisch - wie es so schön heisst -, also von seiner Erscheinungsform her, sehr viel mehr tatsächlich wie einen Rock ausschauen. Verglichen mit z.B. Männergewändern arabischer Länder ist die Bekleidungsform Kilt ja ebenso eindeutiger so etwas wie ein Rock.

Ich glaube, die Vorstellung, dass ein Kilt kein Rock ist, aus den Köpfen der Leute hierzulande herauszukriegen, ist mehr als eine Lebensaufgabe.

Da mögen sich eingefleischte Kiltträger sicherlich darüber ärgern. Andererseits könnte die Freude darüber, dass man als Kiltträger keine Hosen trägt, diesen Ärger vielleicht wieder mehr als ausgleichen.

Offline Skirtedman

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Antw:Ein Kilt ist einigen schlicht ein Rock - und gut so
« Antwort #5 am: 23.09.2022 11:13 »
Und, Gregor,

kann es sein, dass ein eingeborener Schotte mit Deinem Kilt auch schon zögerlich wäre, ihn als Kilt einzustufen?

Ich kann mich erinnern, dass bei Forumsdiskussionen wo über diese klassische Begriffsbezeichnung vortrefflich gestritten wurde, dass ein wahrer Kilt nur in einer bestimmten - aufs individuelle Körpermaß abgestimmten - Länge ein wahrer Kilt sei (irgendwas mit Hinknieen und so...). Dein gezeigter Rock, Typ Kilt, aber sichtlich nicht dieser Länge entspricht?

Du schreibst ja selber:



51 cm/20“ kurzer ... Kilt. Stewart Black Tartan.


Gruß
Wolfgang

Offline GregorM

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Antw:Ein Kilt ist einigen schlicht ein Rock - und gut so
« Antwort #6 am: 23.09.2022 14:09 »
Gregor von hinten sieht er einfach wie ein Rock aus. Nicht jeder erkennt diese typischen Muster die den Kilt ausmachen.
Keine Ahnung wie er von vorne ausschaut aber ich schliesse mich Micha an: Recht hat sie  ;D

Hallo Rockie,

der Kilt hat hinten ganz normale Falten und vorne Schürzen, die einander überlappen, wie sie es sollen. Die Frau sah den Kilt von vorne.

Das Wort 'Kilt' ist in Deutschland durchaus geläufig und so ziemlich jedem bekannt.

Dennoch wird meistens, wie ich beobachte, zunächst vom 'Schottenrock' gesprochen. Alleine diese sprachliche Nähe zum Rock (oder genauer 'Frauenrock') lässt die Bekleidungskategorie Kilt in der Wahrnehmung als einen Rock erscheinen.



Da mögen sich eingefleischte Kiltträger sicherlich darüber ärgern. Andererseits könnte die Freude darüber, dass man als Kiltträger keine Hosen trägt, diesen Ärger vielleicht wieder mehr als ausgleichen.

Hallo Wolfgang,

es ist auch meine Erfahrung, wenn ich in Deutschland unterwegs gewesen bin, dass die meisten vom Schottenrock, nicht Kilt, reden.

Wir haben aber nicht eine Bezeichnung, die dem Schottenrock entspricht. Es ist entweder nederdel = Rock oder kilt.

Und ja, eingefleischten Kiltträgern stört es, wenn man den Kilt einen Rock nennt. In Foren habe ich mehrmals gesehen, dass einige nicht mal das Wort Skirt schreiben wollen, sondern konsequent „the Sk… word“ schreiben.
Mir ist es OK, dass man skirt, nederdel oder Rock sagt.

Übrigens, Duden akzeptiert das Wort Kiltträger nicht, obwohl es richtig sein muss, sondern schlägt Kilt Träger vor. Aber auch erst 2010 fand das Nomen Kilt Weg zum Duden. Deshalb kann es nicht wundern, dass er so oft Schottenrock genannt wird. Ist aber auch eine schöne Bezeichnung, denke ich.


kann es sein, dass ein eingeborener Schotte mit Deinem Kilt auch schon zögerlich wäre, ihn als Kilt einzustufen?

Die „richtige“ Länge eines Kilts ist von der Mitte des Knies bis max. 1 Zoll = 2,5 cm über der Knieschale. Der meine ist in dieser Relation 2-3 cm zu kurz. Ich glaube aber nicht, dass die junge Dame sowas weißt.
Übrigens fällt es mir ein, dass besonders jüngere Leute vielleicht nicht viel über Kilts wissen, denn mehrere haben zum Beispiel gesagt: „… und du hast, was heißt es nun… an?“
Ihnen ist bestimmt ein Schottenrock ein Rock, wenn vielleicht auch ein Spezieller.


Gruß
Gregor
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Antw:Ein Kilt ist einigen schlicht ein Rock - und gut so
« Antwort #7 am: 23.09.2022 14:32 »
Lieber Gregor,

ich denke, dass die Kiltträger, die meinen, ein Kilt und ein Rock seien zwei ganz verschiedene Dinge, den Rock als weiblich konnotieren und betonten wolle, dass ein Kilt ein Männerkleidungsstück ist. Es ist quasi derselbe Grund, aus dem viele Männer betonen, einen Männerrock zu tragen oder zumindest einen geschlechtsneutralen.

Wir hier stehen aber doch mehrheitlich über solchen Ängsten, oder?

LG, Micha
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Offline GregorM

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Antw:Ein Kilt ist einigen schlicht ein Rock - und gut so
« Antwort #8 am: 23.09.2022 17:25 »
Lieber Micha,

ja mir ist es so ziemlich egal, für wen ein Rock gedacht ist, falls er meinen Vorstellungen von einem Rock entspricht. Nur habe ich es mit der heutigen Damenmode schwer, etwas zu finden, dass ich für geeignet halte. Vor 10-15 Jahren konnte ich in fast jeden Damenladen gehen und dort einen passenden Rock finden. Heute haben kaum einige Röcke im Angebot, und die, die es gibt, gefallen mir nicht.
Aber das kann sich wieder zum Besseren ändern. So ist es ja mit Mode.

Gruß
Gregor
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Offline GregorM

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Antw:Ein Kilt ist einigen schlicht ein Rock - und gut so
« Antwort #9 am: 24.09.2022 07:55 »

kann es sein, dass ein eingeborener Schotte mit Deinem Kilt auch schon zögerlich wäre, ihn als Kilt einzustufen?

Du schreibst ja selber:

Zitat von: GregorM am 22.09.2022 10:51

51 cm/20“ kurzer ... Kilt. Stewart Black Tartan.


Nochmals zur Wolfgangs Frage:

Ich trug keinen Sporran. Puristen meinen, dass ohne vorne einen Sporran wird ein Kilt zum gemeinen Rock reduziert. Das ist natürlich Unsinn. Ein Auto, dem ein Rad fehlt. ist noch ein Auto, aber diesen Leuten ist der Kilt (sie sagen nicht ein Kilt, sondern der Kilt, etwas fast Göttliches. Ich trug auch kurze Socken statt lange Kilt-Strümpfe. Ich glaube doch nicht, das die Frau von solchen Dingen gewusst hat.

Trotzdem, dass ich vorgestern den Schottenrock an den Hüften trug, wäre  er einem eingeborenen Schotte um einige Zentimeter zu kurz um authentisch zu sein.
Trage ich ihn in der richtigen Höhe, das heißt an der natürlichen Taille und mit einem breiten Gürtel, was ihn noch höher sitzen macht, ist er vermutlich allen, mir auch selbst ein karierter Minirock. Daran ändern Kniestrümpfe, die ja sonst zum Kilt üblich sind, nichts. Wohl eher im Gegenteil, denn in Verbindung mit einem kurzen Rock könnten einige sie schulmädchenhaft finden. All diese Details.

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Gruß
Gregor

PS. Im Alltag trage Ich trage seit Jahren fast nie länger einen Sporran, sondern eine Umhängetasche. Meine Frau findet, ein Kilt sieht ohne Sporran besser aus, und ich habe sie nicht erzählt, dass ich eigentlich dann karierte Röcke statt Kilts trage. Der Kilt ist ihr "ein bisschen kurz". Ich denke, ich werde den Rock heute wieder tragen. Und kurz. Ja, will ich.
 
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« Antwort #10 am: 24.09.2022 08:29 »
Guten Morgen zusammen!

Es gibt ja im Englischen auch den Begriff "kilted skirt", welcher zur "lady's wear" gerechnet wird.

Man muss halt unterscheiden, was Tradition und was moderne Neuerfindung ist.

Im Rahmen der Berichterstattung zur Beisetzung von Queen Elizabeth II. hörte ich, dass es eine deutsche Erfindung gewesen sei, dass die Windsors Kilts in die Familienkleidung aufnahmen. Ein Teil der Familie ist ja deutschstämmig, die Mountbattons, die vor der Anglifizierung des Namens Battenberg hießen. Von denen soll einer auf die Idee mit den Kilts gekommen sein. Weiß von Euch jemand mehr darüber?

LG, Micha
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« Antwort #11 am: 24.09.2022 18:35 »
Lieber Micha,

ganz kurz: Der erste britische Monarch, der einen Kilt trug, war George IV. Es war, als er 1822 Edinburgh besuchte. Später wurde das Tragen von Kilts eine Zeit lang Mode in besseren Kreisen in England. Er starb 1830. Sein Geschlecht stammte aus Deutschland, und er war bis zu seinem Tod gleichzeitig König von Hannover. 

Victoria, die 1937-1901 Königin war und aus demselben Geschlecht wie Georg IV und dessen Bruder, William IV (1830-1837) hat sich viel in Schottland aufgehalten, und sie, sagt man, fand Kilts schön. Ihr Mann – und ihre große Liebe - der deutsche Prinz Albert zu Sachsen-Coburg und Gotha, sollte auch ein Liebhaber von  Kilts gewesen sein.

Der Tartan, den Königin Victoria als am schönsten galt, soll der Stewart Hunting gewesen sein.

Es gibt einen Tartan, auf den das britische Königshaus Monopol hat, den Balmoral Tartan. Er wurde vom Prinz Philip und Königin Elisabeth, wenn sie in Schottland waren, getragen. Charles III und Camilla, wie auch einst Diana, tragen ihn auch oft.

So, Deutsche haben auf den Kilt einen positiven Einfluss gehabt.

Gruß
Gregor
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« Antwort #12 am: 25.09.2022 00:48 »
Danke für die deaillierte Info, lieber Gregor. Es scheint, Du kennst Dich aus! :)

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Offline Lars

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Antw:Ein Kilt ist einigen schlicht ein Rock - und gut so
« Antwort #13 am: 25.09.2022 12:01 »
Ich hab mal gelesen, daß das gesamte englische Königshaus dem Hause Sachsen-Coburg und Gotha entstammt.

Damit hat Gregor auf jeden Fall recht mit der Aussage, Deutsche haben auf den Kilt einen positiven Einfluss gehabt.
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Offline GregorM

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« Antwort #14 am: 25.09.2022 14:14 »
George I war der erste Deutsche auf dem britischen Thron. Er war 1698-1727 Kurfürst von Hannover,  1714-1727 König von Großbritannien und Irland. Er lernte nie Englisch sprechen. Der Grund, warum er König von England wurde,  war, dass seine Großmutter die englische Prinzessin Elizabeth Stewart war, und dass der Brite, der eigentlich hätte König sein sollen, seinen katholischen Glauben nicht aufgeben wollte. Das war doch schlimmer als ein Hannoveraner auf dem Thron.

Das Haus Windsor entstand 1917 (während des Ersten Weltkrieges), da man fühlte, der Name Sachsen-Coburg, wie es seit 1901 geheißen hatte, einen schlechten Klang bekommen hatte.

Gruß
Gregor
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