Autor Thema: Why So Many Men Chase Skirts, But Won’t Wear Them  (Gelesen 2039 mal)

Online Holger Haehle

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Antw:Why So Many Men Chase Skirts, But Won’t Wear Them
« Antwort #15 am: 29.06.2022 08:19 »
Hm, nehmen wir also mit dem Rock auch seine Konnotation und damit sogenannte weibliche Eigenschaften auf?
Und tun das nur solche Männer, die anders ticken?

Online Holger Haehle

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Antw:Why So Many Men Chase Skirts, But Won’t Wear Them
« Antwort #16 am: 29.06.2022 09:26 »
Noch ein kleiner Wunsch am Rande.

Wenn ihr so tolle Artikel wie diesen findet und den Link hier reinstellt, dann schreibt bitte eine kurze Zusammenfassung dazu oder bringt ein paar Zitate.
Das motiviert sehr der näheren Beschäftigung. Und übersetzt ruhig ins Deutsche, denn nicht jeder kann fließendes Englisch oder Französisch oder .... Und obendrein gibts weniger Copyright-Probleme.

Online Skirtedman

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Antw:Why So Many Men Chase Skirts, But Won’t Wear Them
« Antwort #17 am: 29.06.2022 10:30 »
Hm, nehmen wir also mit dem Rock auch seine Konnotation und damit sogenannte weibliche Eigenschaften auf?
Und tun das nur solche Männer, die anders ticken?

Ob das nur solche Männer tun, die anders ticken, mit dieser Frage möchte ich mich jetzt nicht auseinandersetzen.
Die Bereitschaft, es zu tun, dürfte größer sein bei Männern, die anders ticken.

"Nehmen wir also mit dem Rock auch seine Konnotation und damit sogenannte weibliche Eigenschaften auf?"

Im Grunde: ja.

Alleine der Akt des Setzens wird sich bei den meisten Männern ändern. Achtsame Männer werden die besitzte Fläche des Rockes versuchen, beim Setzen irgendwie ein Stück weit glatt zu streichen - etwas, was man aus dem Hosenleben nicht kennt. Jedenfalls solche Männer werden sich das allmählich angewöhnen, die nicht nur schmal geschnittene Jeansröcke tragen. Dieser Bewegungsablauf beim Setzen kennt man natürlich von den meisten Frauen - kann also auch als weibliches Verhalten aufgefasst werden. Allerdings habe ich diesen Bewegungsablauf auch schon bei Schotten gesehen.

Alleine in der Sitzhaltung wird sich bei einem rocktragenden Mann etwas ändern. Es sei denn, er trägt einen weiten, oder längeren aber dennoch auch weiteren Rock. Oder es sei denn, er kümmert sich nicht darum, dass er potentiell Einblicke gewähren kann. Auch diese speziellen Sitzhaltungen in all ihren Facetten ist ein eher als weiblich bekanntes Verhalten.

Alleine diese zwei relativ unbedeutenden Annäherungen an weibliches Verhalten löst im Laufe der Zeit - oder schon zu Beginn - die Sperre im Kopf, sich zu de-maskulinisieren. Und öffnet zumindest im Unterbewusstsein einen kleinen Spalt weit die Tür hin zu weiblichen Eigenschaften.

Die meine gestern eingebrachte Unterscheidung zwischen Kiltträgern und (zumindest auch) anderen Rockträgern beinhaltet verschiedene Aspekte.

Ich greife - zumindest zunächst (mal sehen, wo mich mein Beitrag noch hinführen wird) - ich greife mal den Aspekt der Beschaffung heraus, der bei Nicht-Kiltträgern bzw. anderen Rockträgern zumeist den Weg in die Damenabteilung führt.

Alleine dass man sich herablässt darauf einlässt, als Mann in die Damenabteilung zu gehen, darin zu stöbern und am Ende gar vielleicht noch was selbst anzuprobieren, ist eine mentale Öffnung zu weiblichem Verhalten und man übernimmt damit zumindest ein Fizzelchen weibliche Eigenschaften.

Kein gestandenes Mannsbild käme auf die Idee, das zu tun. Weiberkram. Nee, ist nicht Weiberkram, würden wir sagen, ist nur Notwendigkeit, weil es in der Männerabteilung keine Röcke gibt. Das kann man sich noch so schönreden, aber es ist eine Öffnung hin zu weiblichem Denken und ein Stück weit weiblichem Verhalten. Sozusagen. Denn, Du hast ja schon richtig in Deine Frage mit eingebaut, Holger: "sogenannte weibliche Eigenschaften".

Ein gestandenes Mannsbild, aber auch ein eingefleischter Kiltträger, würde das niemals machen. Viele Männer, die eigentlich das Shoppen und das Anprobieren wollten, machen das auch nicht. Denn die Sperre im Kopf findet aushaltbarere Wege, sich was anderes als Kilts zu besorgen: nämlich im Onlinehandel.

Aber auch da muss man - sofern man das frei am Computer in seinem Haushalt überhaupt machen kann - eintauchen in die Damenabteilungen. Die begehrten Röcke werden an Damen präsentiert. Man muss sich nicht nur mit seinem Wunschrock versuchen zu identifizieren, man wird auch ein Stück darin befördert, sich mit der präsentierenden Dame zu identifizieren - zwar auch gleichzeitig sich von der Dame zu emanzipieren - aber auch da ist ein Sich-drauf-Einlassen dabei auf weibliches Verhalten, weibliches Fühlen - und gleichzeitig alleine wegen der Beschäftigung damit, ein kleiner Spalt Öffnung hin zu weiblichem Denken, weiblichen Eigenschaften - freilich alles sogenannt 'weiblich'.

Also rein die Beschaffung eines Rocks, der kein Kilt ist, ist ein Auslöser eines inneren 'Klick'-Geräuschs, wo eine Annäherung an die Weiblichkeit (um es jetzt mal so verkürzt auszudrücken) stattfindet.

Jetzt gibt es immer noch die allerletzte Fluchtmöglichkeit für einen tatsächlichen oder potentiellen Nicht-Kilt-aber-Rock-Träger, nämlich die Flucht hinein in bestimmte Szenen (Mittelalter, Gothic, Techno z.B.), um für sich und vor anderen zu rechtfertigen, dass es definitiv kein 'Weiberkram' ist, für den man sich interessiert. Trotz dieser Rechtfertigungsmöglichkeit wird am Ende es sich nicht automatisch von selbst erklären, dass man in dieser Nische sich seine 'weiblichkeits'-ferne Rechtfertigung erschlossen hat, sondern man wird noch immer von vielen als 'Eindringling' in die 'Weiblichkeit' angesehen werden. Und auch als Szenen-Sympathisant muss man aushalten können, in die feminine Ecke verortet zu werden. Und alleine dieses Aushaltenkönnen ist bereits eine Öffnung hin zu 'weiblichem' Verhalten, 'weiblichem' Denken und wiederum eine zumindest ganz kleine Öffnung hin zu 'weiblichen' Eigenschaften.

Jetzt habe ich die ganze Zeit nur über die Beschaffung philosophiert. Und am Anfang über das Setzen und über das Sitzen. Vielleicht kommt da bei einigen - bei mir vermutlich zum Beispiel - noch sehr viel mehr hinzu.

Ohne jetzt näher drauf eingehen zu wollen, aber durch das Rocktragen, vor allem beim Rock- (und Kleid-)-Tragen verspüre ich eine sehr viel größere Verbundenheit zu den Frauen, seien es Passantinnen oder solche, mit denen ich mehr zu tun habe. Will ich nicht weiter ausführen, wie gesagt. Nur das: dieses Fühlen der Verbundenheit löst im Gegenzug aber nicht die in mir verspürte Attraktion der Frauen auf, die diese auf mich ausüben können, das heisst, die sexuelle Attraktion von Frauen auf mich blieb dadurch unverändert, ja, wurde vielleicht sogar noch ein Stück bereichert.

Worauf ich noch schnell eingehen möchte - drum habe ich mich ins Spiel gebracht, mit meinen von Euch oftmals recht feminin empfundenen Styles - ist: Ich glaube, am Grad der scheinbaren 'Feminisierung' des Styles eines Rockträgers kann man auch ungefähr ablesen, in welchem Maß eine Öffnung hin zu sogenannten weiblichen Eigenschaften stattgefunden hat.

Ein Mann im Satinrock und auf High Heels wird vermutlich eine sehr viel größere Hemmschwelle haben, einem anderen Mann aus welchem 'triftigen' Grund auch immer, aus sich heraus gewalttätig anzugehen. So etwas machen die meisten eingefleischten Jeanshosenträger auch nicht einfach so, doch deren Hemmschwelle hingegen dürfte deutlich niedriger liegen.

Und ich denke, das bezieht sich nicht nur im Hinblick auf Gewaltbereitschaft, ich glaube, das durchzieht eine ganze Palette von weiteren Eigenschaften.

Wobei einem männlichen Damenrockträger es natürlich unbenommen bleibt, auch weiterhin glühender Fußballfan zu sein, auch weiterhin für seine Bedürfnisse innerhalb der Partnerschaft und Familie einzustehen, auch weiterhin Regale an die Wand zu schrauben.
Einzig... ich denke... dass Damenrockträger samstags vielleicht nicht unbedingt immer mit voller Inbrunst Regale an die Wand schrauben, sondern samstags auch gerne mal auf Neubeschaffung (also Shoppen) gehen wollen, und schließlich wollen die schönen Klamotten und das Feeling darin ja auch mal ausgetragen werden...

Offline sentinel

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Antw:Why So Many Men Chase Skirts, But Won’t Wear Them
« Antwort #18 am: 29.06.2022 10:41 »
Alleine in der Sitzhaltung wird sich bei einem rocktragenden Mann etwas ändern. Es sei denn, er trägt einen weiten, oder längeren aber dennoch auch weiteren Rock. Oder es sei denn, er kümmert sich nicht darum, dass er potentiell Einblicke gewähren kann.

Du meinst also ungefähr so? >

Bitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.

Quelle: https://www.krone.at/24307
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« Antwort #19 am: 29.06.2022 10:53 »
Yep!

Offline culture skirt

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Antw:Why So Many Men Chase Skirts, But Won’t Wear Them
« Antwort #20 am: 29.06.2022 11:06 »
Alleine dass man sich herablässt darauf einlässt, als Mann in die Damenabteilung zu gehen.

man wird noch immer von vielen als 'Eindringling' in die 'Weiblichkeit' angesehen werden.
Das passt nun aber gar nicht zusammen. Entweder man wird als Eindringling in die holde Weiblichkeit gesehen, damit ist es keine Herablassung, oder es wird als eine Herablassung zu dem "wertloseren Menschen" gesehen, dann würde es aber niemand als eindringen sehen.

Das ist der Grund, warum Frauen problemlos in Männerbereiche eindringen können, weil diese nicht wertvoll sind, auch ohne stark dafür kämpfen zu müssen, wie es immer gesagt wird.

Offline culture skirt

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Antw:Why So Many Men Chase Skirts, But Won’t Wear Them
« Antwort #21 am: 29.06.2022 11:15 »
Ein Mann im Satinrock und auf High Heels wird vermutlich eine sehr viel größere Hemmschwelle haben, einem anderen Mann aus welchem 'triftigen' Grund auch immer, aus sich heraus gewalttätig anzugehen. So etwas machen die meisten eingefleischten Jeanshosenträger auch nicht einfach so, doch deren Hemmschwelle hingegen dürfte deutlich niedriger liegen.


Einzig... ich denke... dass Damenrockträger samstags vielleicht nicht unbedingt immer mit voller Inbrunst Regale an die Wand schrauben, sondern samstags auch gerne mal auf Neubeschaffung (also Shoppen) gehen wollen, und schließlich wollen die schönen Klamotten und das Feeling darin ja auch mal ausgetragen werden...
Mit was ist dem Satinrockträger geholfen, eine größere Hemmschwelle zu haben, andere Männer gewalttätig anzugehen? Das heißt auch im Umkehrschluss, dass er sich nicht verteidigen kann, weil Jeansträger eine niedrigere Hemmschwelle haben ihm gegenüber gewalttätig zu werden.

Die allermeisten Männer werden besseres zu tun haben und ihren Hobbies nachgehen als Samstags shoppen zu gehen. Die schwingen sich aufs Motorrad oder wollen Abenteuer mit Freunden oder Familie erleben. Da ist keine Gelegenheit für High-Heels und Röcke.

Offline culture skirt

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Antw:Why So Many Men Chase Skirts, But Won’t Wear Them
« Antwort #22 am: 29.06.2022 11:27 »
Lieber Wolfgang,

eigentlich müsste man noch weiter differenzieren, denn es gibt überall solche und solche.

Darum kommst du nie zu einem Ziel oder Ergebnis, "so wirds jetzt gemacht, fertig" in deinem Leben. Du dröselst alles in kleinste Atome auf, um Ende noch mehr Probleme zu haben als zuvor. Darum ist auch euer Projekt mit dem Männerrockverein gescheitert.

Offline MAS

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« Antwort #23 am: 29.06.2022 11:52 »
(mal sehen, wo mich mein Beitrag noch hinführen wird)

Ach deswegen werden Deine Beiträge meistens so lang, dass man sie nicht mal eben in der üblichen Ich-schau-mal-kurz-ins-Forum-Pause lesen kann.

Nachdem ich mir die Zeit genommen habe, lieber Wolfgang, möchte ich selbige auch nutzen, Dir zuzustimmen. Ob das mit der geringeren Gewaltbereitschaft alleine aufgrund der Kleidung stimmt, weiß ich nicht, aber allem anderen kann ich aus eigener Erfahrung zustimmen.

Gerade auch die Kombination eines Gefühls der größeren Nähe zu und teilweise Identifikation mit den Mädchen und Frauen kombiniert mit der selben sexuellen Attraktion durch selbige empfinde ich genau so.

LG, Micha

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Offline culture skirt

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« Antwort #24 am: 29.06.2022 12:14 »
In dem Artikel geht es unter anderem darum, dass auch nichtqueere Männer, die in den USA einfach nur Röcke tragen wollen, weil es ihnen gefällt, angegriffen werden. Sie werden zum Opfer von Frauenfeindlichkeit und Transfeindlichkeit, weil sie mit denen in einen Topf geschmissen werden.
Falsch! Frauen werden von Männern nicht angegriffen, weil sie Röcke oder Kleider tragen. Die meisten Männer wollen Frauen lieber in in femininen Röcken als in männlichen Sachen sehen. Transfrauen und Männer werden dafür angegriffen, weil sie eine falsche Weiblichkeit vorgaukeln.

und besonders nicht in den USA, "in the land of the free", wie es in der Bill of rights und ihrer Hymne steht.
Amerika ist ein tief christlich geprägtes Land. in the land of the free ist auf den Kapitalismus bezogen und nicht auf individuelle Freiheit.

Ist die Genderpolitik wirklich der Grund für die Feindlichkeit gegen queere Menschen? So klingt es bei DR an. Aber ist es nicht umgekehrt? Dient Genderpolitik nicht dem Schutz vor Übergriffen?
Nein, sie schützt und hilft niemanden. Es ist schon mit ein Grund, dass die Übergriffe zugenommen haben und Leute immer mehr davon genervt sind und solche dann auch absichtlich auf den Arm nehmen.

Wenn es genetisch zweigeteilt nur XX und XY gäbe, könnten nicht Menschen mit XXY geboren werden.
Das Geschlecht ist bei denen trotzdem eindeutig bestimmbar. Und das Verhältnis dass ein Hermaphroditen geboren wird, liegt 1:100.000 oder so.

Du hast als Mann nicht nur zwei Chromosomen, sondern eine ganze Kette davon XXXXYXXXXXXX... und davon ist halt ein Y in der X Chromosomenkette. Bei Frauen fehlt das Y, die Kette sieht dann logischerweise so aus XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX...

Prickelnd finde ich auch, das es z.B. die muslimischen Woodabe im Niger (das wäre ungefähr Zentralafrika) gibt, bei denen die Männer die hübschen Kleider und Make-Up tragen, weil sie matrilinear leben und deshalb nur die Frauen ihre Partner wählen.
Wo ist nun der Unterscheid zu Europa? Hier wählen auch die Frauen aus, mit welchem Mann sie ins Bett gehen oder wer als Vater in Frage kommt und nicht umgekehrt. Männer sind um jede Frau froh, die sich überhaupt für ihn interessiert. In Datingportalen bekommen Frauen eine Flut an Anfragen, von denen sie den besten rauspickt.

Noch spannnender wird es bei den Ethnien mit drei Geschlechtern. Am bekanntesten sind wohl die Faʻafafine auf Samoa und die Hirja in Indien und Pakistan. Ich selbst habe mal bei einer Hopi-Convention in Arizona einen Chief kennengelernt, der ein Two Spirit vom dritten Geschlecht war.
Die sind trotzdem nicht vom Geschlechtersystem losgelöst. Es gibt dort keine extra Rolle und Aufgabengebiet für ein drittes Geschlecht.

Online Holger Haehle

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« Antwort #25 am: 29.06.2022 15:35 »
Also wenn ich Wolfgang und seine Ausführungen über die Sperre im Kopf gewisser Männer in Hinblick auf die Gefahren der Aneignung weiblichen Verhalten bedenke, dann braucht es ordentlich Eier, um es uns Männern hier im Forum nachzumachen.


Das Bild mit der Queen ist wahrscheinlich ein Fake, denn es gibt eine Dienstvorschrift zum Tragen des Kilts, die besagt, dass das Kilttuch eine Handbreit tief zwischen den Beinen fallen muss. Richtig ist aber, dass die Beine einheitlich gespreizt und nicht übereinandergeschlagen werden.

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« Antwort #26 am: 29.06.2022 15:59 »
Fake oder Nicht-Fake ... es kann ja mal passieren... Vielleicht war es nur einen Bruchteil einer Sekunde lang so.

Offline sentinel

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« Antwort #27 am: 29.06.2022 17:39 »
Das Bild mit der Queen ist wahrscheinlich ein Fake, denn es gibt eine Dienstvorschrift zum Tragen des Kilts, die besagt, dass das Kilttuch eine Handbreit tief zwischen den Beinen fallen muss. Richtig ist aber, dass die Beine einheitlich gespreizt und nicht übereinandergeschlagen werden.

Fake oder nicht zumindest erkennt man gut wozu die Bommeln gut sind .... also meine jetzt die auf dem Kilt liegenden  ;D ;D ;D
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Offline cephalus

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« Antwort #28 am: 29.06.2022 17:53 »


"Nehmen wir also mit dem Rock auch seine Konnotation und damit sogenannte weibliche Eigenschaften auf?"
Im Grunde: ja.
(...)
 kann also auch als weibliches Verhalten aufgefasst werden.
(...)
Auch diese speziellen Sitzhaltungen in all ihren Facetten ist ein eher als weiblich bekanntes Verhalten.

Für mich hat das nichts mit weiblichen Eigenschaften oder weiblichen Verhalten zu tun. Es ist nicht durch das Geschlecht, sondern durch physische Vorgaben bestimmt.

mentale Öffnung zu weiblichem Verhalten und man übernimmt damit zumindest ein Fizzelchen weibliche Eigenschaften.

Kein gestandenes Mannsbild käme auf die Idee, das zu tun. Weiberkram.
[...]
Ein gestandenes Mannsbild, aber auch ein eingefleischter Kiltträger, würde das niemals machen. Viele Männer, die eigentlich das Shoppen und das Anprobieren wollten, machen das auch nicht. Denn die Sperre im Kopf findet aushaltbarere Wege, sich was anderes als Kilts zu besorgen: nämlich im Onlinehandel.

Es machen vielleicht wenige Männer, aber nicht weil sie keine "gestandenen Männer" sind, sondern es zum Einen nicht gewohnt sind, und zum Anderen Angst vor gesellschaftlicher Ächtung haben. Weiblicher wird Mann dadurch nicht.
Was ist eigentlich ein "gestandener Mann"?
Ich lese da tendenziell das heraus, was man mittlerweile unter toxische Männlichkeit versteht.

Für mich ist es einfach an der Zeit, das Spektrum des Mannes, der Männlichkeit und der Rolle zu erweitern, ohne es als weiblich, fluid oder was auch immer umzudefinieren und nicht nur ein extrem als 100% männlich zu akzeptieren.
Und das bitte im gleichen Umfang wie die Jeanstragende, autoreparierende Frau auch noch als volle frau anerkannt wird, ohne ihre männlichen Seiten kritisch zu betonen.

Die Menschen, die sich gerne selbst zwischen den Geschlechtern einordnen, egal ob aus medizinischen oder sozialen Gründen, egal ob dauerhaft oder temporär nehme ich da aus.

Ein Mann im Satinrock und auf High Heels wird vermutlich eine sehr viel größere Hemmschwelle haben, einem anderen Mann aus welchem 'triftigen' Grund auch immer, aus sich heraus gewalttätig anzugehen. So etwas machen die meisten eingefleischten Jeanshosenträger auch nicht einfach so, doch deren Hemmschwelle hingegen dürfte deutlich niedriger liegen.

Diese Verknüpfung funktioniert bestenfalls und auch dann nicht sicher, wenn Du den Jeanshosenträger mit dem Archetypen des mit toxischer Männlichkeit behafteten Mannes gleichsetzt.

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« Antwort #29 am: 29.06.2022 22:01 »
Ja, Cephalus!
 :)

 

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