Autor Thema: Wie definiert Ihr Mann/Männlichkeit? Wovon hängt Männlichkeit bei Euch ab?  (Gelesen 4788 mal)

Offline Zareen

  • Senior
  • ***
  • Beiträge: 471
  • Geschlecht: Männlich
  • Pronomen: Er
Hallo Ihr lieben Männer,
dann lasst Euch mal dazu aus.

Mein Hintergrund, Euch die Frage zu stellen, ist der, anderen Männern Argumente liefern zu können, warum sie trotz Tragen eines Rockes immer noch männlich seln können und ein Rock, oder Kleid nicht zwangsläufig zum Verlust der Männlichkeit führen muss.

Ich beobachte, daß es sehr viele Frauen gibt, die Rock bei Männern toll finden.
Warum denken Männer denn anders?

Wie würdet Ihr argumentieren, wenn ich sage:
Ich und Rock? Niemals! ich bin doch keine Schwuchtel (entschuldigung, aber das kommt bei "echten"(?) Männern oft so rüber). Ich bin Mann und zum Mann gehören Hosen - jedenfalls in unserer westlichen Gesellschaft. Ich mach' mich doch nicht lächerlich!
Mann-sein hängt nicht vom Tragen einer Hose ab.
Warum dann nicht Rock tragen? Nur Mut....

Offline MAS

  • Für ein großherziges Forum ohne Ausgrenzung!
  • Legende
  • ******
  • Beiträge: 21.611
  • Geschlecht: Männlich
  • Toleranz ist gut, Respekt ist besser!
    • IFN
  • Pronomen: Unwichtig
Lieber Zareen,

Ferdi pflegte zu sagen: Ein echter Mann kann Kinder zeugen. Mehr braucht es nicht, ein echter Mann sein. (Ob er es auch tut, ist eine andere Sache.)

Ferdi hat Mannsein also auf die Fortpflanzungsbiologie reduziert.

Ich denke, man kann sich noch eine Menge Merkmale mehr hinzudenken, aber muss es nicht.

Ich bin einfach ein Mann und wem ich nicht männlich genug erscheine, für den habe ich ein Zitat vom Karlson vom Dach: Das stört keinen großen Geist. :)

LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

Offline Ludwig Wilhem

  • Hero
  • ****
  • Beiträge: 826
  • Geschlecht: Männlich
Hallo, was definiert Männlichkeit - brauche ich das, Ferdis Aussage finde ich super:   Mann kann Kinder zeugen
auch Karlson finde ich super:  Das stört keinen großen Geist
Wenn mir jemand mit Schwuchtel kommt, ignoriere ich es (z.B. mein Schwager -75 Jahre -kapiert nichts), sonst ist es mir nicht passiert, in Zukunft nehme ich Fredis Spruch.
Ich trage Röcke oder Kleider, weil es mir gefällt und mehr Auswahl bieten als die Männerabteilung ist mein Standard Spruch.
Aber muss ich als Mann männlich sein, ich habe weibliche - weiche - feminine Anteile, zu denen ich stehe.
Wie auf diesem Bild mit Dirndl
Bitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.

Ich bin auf weitere Meinungen gespannt. LG Ludwig
Ich trage Röcke oder Kleider gerne, denn es sind Kleidungsstücke für uns alle.

Offline Zareen

  • Senior
  • ***
  • Beiträge: 471
  • Geschlecht: Männlich
  • Pronomen: Er
Sehr interessant bisher.

Da haben wir
- ich bin Mann weil ich Kinder zeugen kann
- ich bin zwar Mann, aber ich habe auch weIbliche Anteile (Gene)

Ich habe auf einem Kommunikationsseminar gelernt:
Wer als Mann seine weibliche Seite nicht beizeiten auslebt, wird im Alter wie eine zickige alte Frau, und
Wer als Frau ihre männliche Seite nicht beizeiten auslebt, wird im Alter wie ein gnaddeliger alter Mann.

Da findet also ein Wechsel der Psyche statt

Wer will das schon?

Doch ich beobachte heute viele Männer und Frauen, die im Alter diesen Wechsel nicht, oder nur sehr beschränkt vollziehen und auch schon in jüngeren Jahren eigentlich wenig eingeschränkt waren.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Psychologische_Unterschiede_zwischen_M%C3%A4nnern_und_Frauen

Demnach sind Frauen empathischer und Männer sachlicher. Diese Eigenschaften werden durch Erziehung und soziales Umfeld noch deutlich im Laufe des Erwachsenwerdens verstärkt.
Daher dann wahrscheinlich auch die Aussage "Schwuchtel" eines 75-jährigen, der wahrscheinlich sein Leben lang immer nur die sachlich rationale Ebene gelebt hat und sich von der emotional empathischen Ebene gerne ferngehalten hat.

Mann-sein hängt nicht vom Tragen einer Hose ab.
Warum dann nicht Rock tragen? Nur Mut....


Offline culture skirt

  • Routinier
  • *****
  • Beiträge: 4.072
  • Geschlecht: Geschlechtsneutral
Was männlich ist, definieren Frauen, die ihre Männer erziehen. Was heute noch als männlich durchgeht kann in 40 Jahren schon weiblich sein.

Offline culture skirt

  • Routinier
  • *****
  • Beiträge: 4.072
  • Geschlecht: Geschlechtsneutral
Daher dann wahrscheinlich auch die Aussage "Schwuchtel" eines 75-jährigen, der wahrscheinlich sein Leben lang immer nur die sachlich rationale Ebene gelebt hat und sich von der emotional empathischen Ebene gerne ferngehalten hat.
Das höre ich auch viel öfters von 30 jährigen Kinderwagenschiebenden Männern als von irgendwelchen alten Männern. Denn viele der alten Männer lebten sich hinterrücks mit schwulen Männern aus, weil mit der Frau zuhause nichts mehr läuft.

Offline GregorM

  • Legende
  • ******
  • Beiträge: 7.254
  • Geschlecht: Männlich
  • Die meisten meiner Röcke sind Kilts
    • Wie wär's mit einem Kilt?
  • Pronomen: Er
Daher dann wahrscheinlich auch die Aussage "Schwuchtel" eines 75-jährigen, der wahrscheinlich sein Leben lang immer nur die sachlich rationale Ebene gelebt hat und sich von der emotional empathischen Ebene gerne ferngehalten hat.

Ich sehe im Fernsehen wie auch im privaten Leben immer mehr Männer, die (ihre) Gefühle zeigen, jung wie alt, alt wie ich selbst, und das wird bei uns als etwas Positives gefunden. Richtige Männer können und dürfen weinen. Gefühle sind menschlich. Empathie ist nicht Frauen vorbehalten.

Gruß
Gregor
https://www.dress2kilt.eu/de00.htm
https://blog-de.dress2kilt.

Übrigens meine ich, dass politische Diskussionen in diesem Forum untersagt sein sollten.

Offline Zareen

  • Senior
  • ***
  • Beiträge: 471
  • Geschlecht: Männlich
  • Pronomen: Er
Genau so iss es Gregor.
Es ist auch gut so. Mir persönlich sind Menschen zumal Männer, die auch öffentlich weinen können, wesentlich autentischer, als die superharten Kerle.
Mann-sein hängt nicht vom Tragen einer Hose ab.
Warum dann nicht Rock tragen? Nur Mut....

Offline hirti

  • Routinier
  • *****
  • Beiträge: 2.123
  • Geschlecht: Männlich
  • rockt.
  • Pronomen: Er
Hallo!

Ich habe ja schon vor vielen Jahren festgestellt dass ich eine deutlich weibliche Seite habe und sie auch zugelassen.
Ich trage Röcke, Kleider und habe mir im Laufe der Jahre immer mehr weibliche Kleidungsstücke erlaubt auf die ich Lust hatte. Auch habe ich ein unnatürliches Interesse an Mode und ein paar mehr Interessen die Männern nicht zugeschrieben werden.

Dann fand ich die Frau für's Leben, Haus gekauft, Kind gekommen... und inzwischen stelle ich fest, dass ich doch bei der völlig klassischen Rollenverteilung gelandet bin. Und ich fühle mich auch wohl darin. Und so sehe ich auch viele Eigenschaften als typisch männlich an die allgemein so angsehen werden. Ich bin als Mann der, der die große Spinne beseitigt, die Maus fängt, den Baum im Garten fällt, Löcher in die Wand bohrt, sich mit IT auskennt, die Autos wäscht und liebt und mit dem Sohn zum ersten Mal die schnelle Rodebahn hinunterdonnert...

Und so fühle ich auch viele von den für mich typisch männlichen Eigenschaften, wie Selbstbewusstsein, Mut, Kraft, die Fähigkeit sich auf eine Sache voll zu konzentrieren, technisches Verständnis...

Interessanterweise finde ich dass das Tragen von besonderer femininer Kleidung mir sogar geholfen hat das alles zu entwickeln. Denn ohne Mut und Selbstvertrauen wird der schöne Mann im Minirock nicht glücklich. Besonders bewusst wurde mir das zum Beispiel bei diesem Outfit:
https://www.rockmode.de/index.php?topic=8557.msg157832#msg157832
Es ist so feminin, für viele vielleicht lächerlich. Aber als ich es trug fühlte ich mich wunderbar. Bewusst einen festen Schritt vor den anderen auf den hohen Absätzen setzend schritt ich an den Menschen vorbei. Und fühlte mich dabei so männlich und stark wie selten.

Offline doppelrock

  • Hero
  • ****
  • Beiträge: 1.019
  • Geschlecht: Männlich
Hallo Hirti,
in den meisten Punkten stimme ich dir zu, möchte ein paar Aspekte meiner Ansicht von "männlich"  noch ergänzen:

Für mich ist ein ganzer Mann erst richtig komplett,
wenn er nicht nur mit Kraft und Gewalt einen Baum fällen, sondern auch einen Baum pflanzen und heranziehen kann,
wenn er nicht nur selbstbewusst und sicher ist, sondern auch großes Einfühlungsvermögen und Sozial- und Moralkompetenz besitzt,
wenn er unter Druck entspannt und souverän bleibt,
wenn er sich nicht von Aussagen wie peinlich, lächerlich oder politisch korrekt irritieren lässt, sondern ohne Zögern sein Ding durchzieht,
wenn er das Auto nicht nur wäscht, sondern auch sicher fährt und parkt, sowie warten und reparieren kann,
wenn er sein Fleisch nicht nur im Supermarkt erbeutet, sondern auch Pflanzen und Kräuter in der Natur kennt und sammelt,
wenn er Straßenkarten lesen und aus jedem Irrgarten herausfinden kann,
wenn er neben Sachlichkeit und analytischem Denken Optimismus und Humor besitzt,
wenn er echte Liebe lebt,
wenn er mit Sohn UND Tochter gut umgehen kann.

Sicher gibt es da noch ein paar mehr...

Offline high4all

  • Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen. (Psalm 18,30)
  • Legende
  • ******
  • Beiträge: 10.491
  • Geschlecht: Männlich
  • ΙΧΘΥΣ
  • Pronomen: Unwichtig
Hallo, was definiert Männlichkeit - brauche ich das, Ferdis Aussage finde ich super:   Mann kann Kinder zeugen
auch Karlson finde ich super:  Das stört keinen großen Geist
Und was ist mit Männern, die, aus welchen Gründen auch immer, keine Kinder zeugen können?

Sind das keine Männer?
Herr, ich danke Dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. (Psalm 139,14)

Never be limited by other people's limited imaginations. (Dr. Mae Jemison)

Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unsern Kleidern. (Heinrich Heine

Offline MAS

  • Für ein großherziges Forum ohne Ausgrenzung!
  • Legende
  • ******
  • Beiträge: 21.611
  • Geschlecht: Männlich
  • Toleranz ist gut, Respekt ist besser!
    • IFN
  • Pronomen: Unwichtig
Gude zusammen!

Ich möchte noch mal was zu Ferdis reduktionisitischer Definition sagen, und worum es ihm dabei ging.

Es ging ihm dabei darum, dass Männlichkeit nichts ist, worauf man stolz sein könne, genau so wenig wie Weiblichkeit, sondern beides einfach eine biologische Funktion, die angeboren ist. Mit "Kinder zeugen können" oder bei Weiblichkeit "Kinder gebären können" meinte er die grundsätzliche Fähigkeit. Wer aus medizinischen Gründen zeugungs- oder gebärunfähig ist, war für ihn trotzdem männlich oder weiblich.

Wen er dabei indes überhaupt nicht im Blick hatte, sind Transgender. Hanna, Du wärest durch sein Raster gefallen. Indes hätte er Dich respektiert.

Nochmal zum Biologischen: Zum konkreten Zeugen oder Gebären gehört aber auch, einen Sexualpartner bzw. eine -partnerin zu finden. Dazu braucht es Sexapeal: Man muss auf den gewünschten Partner/die gewünschte Partnerin attraktiv wirken. Und da spielen neben den angeborenen Auslösmechanismen (vgl. https://www.rockmode.de/index.php?topic=9024.msg161041#msg161041), die auf primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale reagieren, auch die gesellschaftlich konstruierten Geschlechtsmerkmale eine Rolle, und zwar nicht nur die optisch wahrnehmbaren wie Kleidung, Frisur, Schmuck oder auch die olifaktorisch wahrnehmbaren wie Duft (Parfüm, Pheromone) auch Verhaltensweisen, die als männlich oder weiblich gelten.

Insofern spielt für die meisten von uns auch unser Sexapeal eine Rolle: Wir wollen auf potentielle oder akutelle Geschlechtspartner*innen sexuell attraktiv wirken. Das gilt für homosexuelle Beziehungen genau wie für heterosexuelle. Und bei Autoerotik spielt es auch eine Rolle, wie wir uns selbst wahrnehmen. Das hat Holger ja in einem andern Thread beschrieben (https://www.rockmode.de/index.php?topic=9024.msg161036#msg161036).

Drittens spielen gesellschaftliche Erwartungen eine Rolle, denen wir entweder genügen wollen oder auch nicht.


LG, Micha
 
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

Offline MAS

  • Für ein großherziges Forum ohne Ausgrenzung!
  • Legende
  • ******
  • Beiträge: 21.611
  • Geschlecht: Männlich
  • Toleranz ist gut, Respekt ist besser!
    • IFN
  • Pronomen: Unwichtig
Hallo, was definiert Männlichkeit - brauche ich das, Ferdis Aussage finde ich super:   Mann kann Kinder zeugen
auch Karlson finde ich super:  Das stört keinen großen Geist
Und was ist mit Männern, die, aus welchen Gründen auch immer, keine Kinder zeugen können?

Sind das keine Männer?

Dazu habe ich zeitgleich was geschrieben: https://www.rockmode.de/index.php?topic=9030.msg161044#msg161044

LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

Offline Skirtedman

  • Legende
  • ******
  • Beiträge: 5.654
  • Geschlecht: Männlich
  • Mann ohne Hose muss nicht nackt oder sonstwas sein
Puh, wovon hängt Männlichkeit in meiner Vorstellungswelt ab?

Eh ich da irgendein ausuferndes Gedankenkonstrukt herleite, beschreibe ich lieber wovon ich meine Männlichkeit abhängig mache.

Und zwar beschränke ich mich überwiegend auf mein optisches Erscheinungsbild.

Dass ich zusätzlich auch der bin, der die Getränkekästen trägt, die Leitern hochsteigt, die Spinne einfängt (wenn es denn sein muss), die Löcher bohrt und die Bäume auszupft und -rupft, lass ich jetzt eher mal aussen vor.

Also, wovon hängt meine augenscheinliche Männlichkeit bei mir ab?
Wie im Profil steht, ist mir eine männliche Erscheinungsweise ja auch wichtig. (Auch wenn die Teile, die ich trage, dies nicht unbedingt per se, eigentlich gar nicht ausdrücken.)

Zunächst mal bringe ich mit, was ich bin, nämlich ein Mann.
Ich möchte mich nicht verstellen, nur weil ich Rock oder ein Spaghettitop tragen möchte.

Also bin ich per se schon mal Mann.

Einstmals waren mir die begleitenden Kleidungsstücke und Schuhe wichtig, zu zeigen, dass ich Mann bin.

Gerade bei den Schuhen hat mir das oftmals kritische Rückmeldungen eingefahren.

Also habe ich zunächst mal hellere Schuhe getragen, aber immer noch Männerschuhe.

Dazwischen ist viel passiert. Erst obenrum, später dann auch bei den Schuhen - Männerschuhe trage ich nur noch äusserst selten.

Also muss der Rest, wenn es die Kleidung schon nicht tut, den Mann ausstrahlen.

Da bin ich stolz auf meine (wenn auch zurückhaltende) Behaarung an verschiedenen Stellen am Körper.
Vor allem: Brust, Beine, Achseln - freilich teilweise gestutzt (ausser an den Beinen).

Männlichkeit könnten auch Muskeln transportieren. Die ich aber nicht nennenswert habe.

Doch wieder Haare: manchmal (nicht bei Hitze) gerne Dreitagesbart. Und relativ typischer Männerhaarschnitt.

Männlichkeit bedeutet auch, keine Oberweiten vorzutäuschen, nur weil manche Kleidungsstücke damit besser ausgefüllt wären.

Männlichkeit bedeutet für mich auch, interessiert und höflich mit Frauen umzugehen. Manchmal auch, je nach Lust und Laune, zuvorkommend ihnen gegenüber zu sein.

Männlichkeit bedeutet für mich auch, mit mir sympathscih wirkenden Frauen in Blickkontakt zu kommen, irgendwie, kurz länger, wie auch immer, auch mal bereit für einen Flirt, auch wenn es vorn vornherein nicht zu mehr kommen soll.

Männlichkeit ist für mich auch, in normaler Weise zu gehen - sofern Rockweite und Schuhwerk das zulassen. Aber da habe ich meine Grenzen, mir das von Schuhen, Kleidungsstücken einschränken zu lassen.

Männlichkeit ist auch, mit meiner ganz normalen, mehr oder weniger männlichen Stimme zu reden.

Männlichkeit an mir ist, einfach ich zu sein, weil ich eben Mann bin, so wie ich bin. Und nichts vom Mann zu vertuschen, nur weil ich Sachen trage, die eigentlich für Frauen vorgesehen sind - bislang.

Offline GregorM

  • Legende
  • ******
  • Beiträge: 7.254
  • Geschlecht: Männlich
  • Die meisten meiner Röcke sind Kilts
    • Wie wär's mit einem Kilt?
  • Pronomen: Er

Für mich ist ein ganzer Mann erst richtig komplett,
wenn er nicht nur mit Kraft und Gewalt einen Baum fällen, sondern auch einen Baum pflanzen und heranziehen kann,
wenn er nicht nur selbstbewusst und sicher ist, sondern auch großes Einfühlungsvermögen und Sozial- und Moralkompetenz besitzt,
wenn er unter Druck entspannt und souverän bleibt,
wenn er sich nicht von Aussagen wie peinlich, lächerlich oder politisch korrekt irritieren lässt, sondern ohne Zögern sein Ding durchzieht,
wenn er das Auto nicht nur wäscht, sondern auch sicher fährt und parkt, sowie warten und reparieren kann,
wenn er sein Fleisch nicht nur im Supermarkt erbeutet, sondern auch Pflanzen und Kräuter in der Natur kennt und sammelt,
wenn er Straßenkarten lesen und aus jedem Irrgarten herausfinden kann,
wenn er neben Sachlichkeit und analytischem Denken Optimismus und Humor besitzt,
wenn er echte Liebe lebt,
wenn er mit Sohn UND Tochter gut umgehen kann.


Wirklich einig, Doppelrock.

Gruß
Gregor

https://www.dress2kilt.eu/de00.htm
https://blog-de.dress2kilt.

Übrigens meine ich, dass politische Diskussionen in diesem Forum untersagt sein sollten.

 

SMF 2.0.19 | SMF © 2020, Simple Machines | Bedingungen und Regeln

go up