Autor Thema: Gender-Neusprech  (Gelesen 11252 mal)

Offline Lars

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Gender-Neusprech
« am: 26.04.2021 10:24 »
Da gibt ein Politiker mal was sinnvolles von sich:
https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/merz-kritisiert-gender-zwang-kleine-gruppe-von-leuten-gegen-die-mehrheit-der-bevoelkerung-a3499007.html
 
Letztens habe ich irgendwo einen Text gesehen, da hat der/die Schreiber*in bzw. der/die Autor:in keinen Stern, sondern einen Doppelpunkt verwendet. Auch auf der Seite unserer staatlichen Eisenbahn und den Seiten anderer öffentlicher Institutionen wird der Gender-Doppelpunkt verwendet.
Ich habe es oben nur zur Veranschaulichung verwendet, ansonsten gehe ich davon aus, das diese Sprachverschandelung in Kürze wieder verschwindet.
 
Viele Grüße,
Lars

Online MAS

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Antw:Gender-Neusprech
« Antwort #1 am: 26.04.2021 11:16 »
Ja, das ist noch ein schwieriges Thema. Im Englischen ist das alles einfacher, denn da gibt es oft keine weiblichen Endungen der meisten Wörter.

Es wird noch einiges an Diskussion und Experimentieren geben, bis wir eine Lösung gefunden haben, mit der die meisten zufrieden sind.

LG, Micha
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Offline GregorM

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Antw:Gender-Neusprech
« Antwort #2 am: 26.04.2021 11:44 »
Ja, das ist noch ein schwieriges Thema. Im Englischen ist das alles einfacher, denn da gibt es oft keine weiblichen Endungen der meisten Wörter.

In den Skandinavischen Sprachen seit mindestens 50 Jahren auch nicht.

Gruß
Gregor
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Offline latino81

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Antw:Gender-Neusprech
« Antwort #3 am: 26.04.2021 12:10 »
Ich hoffe doch sehr, dass diese Verunstaltung der Sprache möglichst schnell wieder verschwindet. Zum einen klingt das beim Sprechen so als wenn man Schluckauf hätte, und schriftlich betrachtet sind Artikel nur mit Mühe lesbar. Schrecklich.

Leider gehe ich aber davon aus, dass es bleiben und wahrscheinlich noch schlimmer wird.  :-\


Ich sehe das so:
Gleichberechtigung und Gleichbehandlung jedweder Couleur beginnt im Kopf und kann nicht durch Sprache aufoktroyiert werden. Zumal es aus psychologischer Sicht ein immenser Unterschied ist ob man etwas machen „muss“ oder etwas machen „will“


LG



Online MAS

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« Antwort #4 am: 26.04.2021 12:31 »
Das ist eine Kritik am Dekonstruktivismus, die ich auch so sehe, dass man durch Sprache alleine ein Denken nicht ändert.

Dass wir allerdings in vielen anderen Bereichen, z.B. Abschaffung der Sklaverei (zumindest der offiziellen) schon so weit wären, wenn nicht Gesetze es befohlen hätten, wage ich zu bezweifeln. Also manchmal muss man auch etwas müssen und darf nicht alles dem Wollen überlassen.

Gleichberechtigung und Gleichbehandlung im Kopf oder im Herzen beginnen zu lassen ist wichtig. Aber Latino, Lars und alle anderen, denen die gewohnte Form der Sprache so wichtig ist: Fangt doch damit an, Euch in die Menschen hineinzuversetzen, die sich durch diese beisherigen Sprachformen diskriminiert fühlen. Das wäre dann eine Übung in Mitgefühl und damit ein guter Anfang.

Vielleicht auch eine gute Übrung: Gäbe es ein generisches Femininum, entstanden durch Jahrhunderte matriarchaler Geselschaftsordnung, würdet Ihr Euch damit wohlfühlen?

LG, Micha
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Offline cephalus

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Antw:Gender-Neusprech
« Antwort #5 am: 26.04.2021 12:59 »
Lieber Micha,
hier haben wir wieder ein Thema bei dem man sich mit tiefer Ideologie trefflich die Köpfe einschlagen kann ;D

Du hast sicher Recht, dass es Menschen geben kann, die sich durch die in langer Zeit geformte deutsche Sprache nicht angesprochen fühlen.
Persönlich kenne ich keinen.

Sobald ein Wort mit -innen o.ä. erweitert wird, fühle ich mich damit definitiv nicht mehr angesprochen, würde es aber vermutlich tun, wenn das die traditionelle Sprachkonstruktion wäre.
Und mit welcher Konstruktion würden sich dann die Menschen angesprochen fühlen, die sich weder als männlich noch als weiblich verstehen?

VG
Cephalus




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« Antwort #6 am: 26.04.2021 13:20 »
Lieber Cephalus,

das * soll ja die Erweiterung vom Binären zum Nichtbinären symbolisieren. So habe ich es mir von einem Transgender, der damit sehr zufrieden war, erklären lassen.

Ich denke, es ist alles eine Frage der Gewöhnung.

LG, Micha
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Offline Holger Haehle

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« Antwort #7 am: 26.04.2021 14:03 »
Ja, das ist noch ein schwieriges Thema. Im Englischen ist das alles einfacher, denn da gibt es oft keine weiblichen Endungen der meisten Wörter.

In den Skandinavischen Sprachen seit mindestens 50 Jahren auch nicht.

Gruß
Gregor

Hatten die Skandinavier*innen früher geschlechtsspezifische Endungen? Und das haben sie dann geändert? Kannst du ein Beispiel geben? Gab es Umstellungsprobleme, weil es ungewohnt war?

Offline Holger Haehle

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« Antwort #8 am: 26.04.2021 14:18 »
Der Ton macht die Musik. Und so ist das auch mit der Sprache, die unser Denken bestimmt.

Die Wahl des Tons oder der Worte können diskriminieren und ausgegrenzen?

Wieso sollte sich ein intersexueller Mensch als Mann anreden lassen, wenn er doch gar kein Mann ist. Wieso sollte sich ein intersexueller Mensch als Frau anreden lassen, wenn er keine Frau ist? War da nicht eine Neuregelung überfällig?

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« Antwort #9 am: 26.04.2021 15:42 »
Lieber Holger,

ja, aber es gibt auch Beispiele dafür, dass neue Wörter das Denken nicht verändert haben. So verwenden manche Menschen das Wort "Neue Religionen" genau so mit negativem Unterton wie früher das Wort "Sekten" oder "Menschen mit Migrationshintergrund" genau so negativ wie früher "Ausländer". Nun sind diese beiden neuen Begriffe ja auch sachlich korrekter und sie verlangen keine völlig neue Orthographie, wie es ein *, ein Binnen-I oder dergeleichen verlangen.

Ich fände es ästhetisch eleganter, eine Lösung zu finden, männliche, weibliche und diverse Menschen in einem gemeinsamen Wort zu bezeichnen, das weder männlich, noch weiblich, noch eine schwer lesbare Kombination von beidem ist und ohne Sonderzeichen auskommt. Allein, mir fällt nicht ein wie.

Also verwende ich das * in der schriftlichen Form, manchmal auch in der mündlichen, mache aber niemandem die Vorschrift, es auch zu tun, auch nicht meinen Studierenden. Ah ja, das Partizip verwende ich noch lieber als das *, also "Studierende" lieber als "Student*innen". Das geht aber eben nur mit Verbalsubstantiven.

Hauptmaxime ist bei mir aber, die Menschen nicht mit einem Wort zu bezeichnen, mit dem sie sich nicht identifizieren, es sei denn, ich will ihnen damit sagen, dass ich ihrer Selbstbezeichnung nicht zustimme. Letzteres scheint mir tatsächlich ja auch bei manchen (!) Verfechtern des genereischen Maskulinum zu sein, die den Diversen ihr Diverssein absprechen und Frauen nicht als gleichrangig ansehen. Manche drücken mit ihrer Wortwahl eben auch ihre Ideologie aus, nicht nur die Feminist*innen, sondern auch die Patriarchalen.

LG, Micha
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Offline GregorM

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« Antwort #10 am: 26.04.2021 17:40 »

Hatten die Skandinavier*innen früher geschlechtsspezifische Endungen? Und das haben sie dann geändert? Kannst du ein Beispiel geben? Gab es Umstellungsprobleme, weil es ungewohnt war?

Hallo Holger,


Ja, wir hatten zwei Ergänzungen, die eine Frau symbolisierte, -inde (wie auf Deutsch -in) und -ske. Die eine ließ sich nicht wahlfrei mit der anderen umtauschen. Sehr wenige werden noch verwendet. In Berufen, wo es früher keine Männer gab, hat man die weibliche Ergänzung auch für Männer bewahrt. Beispiel sygeplejerske (Krankenschwester) ob Mann oder Frau. Man hätte erwarten können, dass aus einer Sygeplejerske ein(e) Sygeplejer geworden war, aber ein Sygeplejer gibt es schon, und er/sie rangiert in der Hierarchie unter einer Sygeplejerske M/K 

Beispiele

F: Lærer (Lehrer)   Lærerinde (Lehrerin)   
H: Lærer

F: Frisør (Friseur)   Frisørinde (Friseurin)
H: Frisør

F: Sælger (Verkäufer)   Sælgerinde  (Verkäuferin)
H: Sælger

F: Læser (Leser)    Læserinde (Leserin)
H:Læser

F: Bogholder (Buchhalter) Bogholderske (Buchhälterin)
H: Bogholder

F: Skuespiller (Schauspieler) Skuespillerinde (Schauspielerin)
H: Skuespiller (Skuespillerinde kommt doch noch vor)

F: Sanger (Sänger) Sangerinde (Sängerin)
H: Sanger (Sangerinde kommt noch vor, aber sehr selten)

F: Præst (Pfarrer)   Præstinde (die aber eine Frau war, die mit einem Pfarrer verheiratet war)
H: Pæst. Auch wenn es um eine Pfarrerin handelt)

F: Greve (Graf) Grevinde (Gräfin)
H: Greve und Grevinde (und mit einem Graf verheiratet). Hier hat sich nichts geändert.

Es gab keine Komplikationen. Die, die es wollten, durften die alten Bezeichnungen weiterverwenden, aber sie kamen einfach schnell aus der Mode.

Bei Berufen, wo es früher keine Frauen gegeben hatte, bekamen die Frauen nie eine weibliche Ergänzung zum Titel: Læge (Arzt), Advokat (Rechtsanwalt), Ingeniør (Ingenieur) etc.

Gruß
Gregor
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Offline culture skirt

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« Antwort #11 am: 26.04.2021 18:45 »
Ja, das ist noch ein schwieriges Thema. Im Englischen ist das alles einfacher, denn da gibt es oft keine weiblichen Endungen der meisten Wörter.

In den Skandinavischen Sprachen seit mindestens 50 Jahren auch nicht.

Gruß
Gregor
und das löst die Probleme von Transsexuellen bei genau was? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Dänen deswegen nicht in Mann und Frau Junge und Mädchen einteilen oder was sie unmännlich finden, nur weil dort the hun und hen geschrieben wird. Wenn von the Teachers gesprochen wird, ist im englischen klar, welches Geschlecht der Anwesenden angesprochen wird. Ansonsten könnte man es auch bei Bürger oder Arzt belassen weil das nämlich im englischen haargenau das gleiche ist wie The Citizen und The Doctors.

Die Mehrheit ist auch gegen diesen grammatikalische Verunstaltung, we man hier gut an den Kommentare sieht, und bei Leuten, die nix damit zutun haben wollen und sie es nervt, ist es nochmal verschärfter da  Asterix Sternchen auf keiner sprachliche Syntax aufbauen. Das sind Platzhalter für Computerprogramme.

Dass vor allem Unilehrer systemkonform sind und nichts dagegen sagen dürfen, ohne von den oberen Gurus geschellt zu werden oder suspendiert zu werden, wissen wir ja. Gibt genügend Fälle wo Professoren gecancelt worden, wenn sie die Gendersprache nicht verwendet haben oder kritisiert haben. Das zeigt auch wieder mal deutlich, dass Religionen, Politik und Sozialwissenschaften bar jeder Wissenschaft sind.

Gruß
Jule

Offline culture skirt

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« Antwort #12 am: 26.04.2021 19:01 »
Ich fände es ästhetisch eleganter, eine Lösung zu finden, männliche, weibliche und diverse Menschen in einem gemeinsamen Wort zu bezeichnen, das weder männlich, noch weiblich, noch eine schwer lesbare Kombination von beidem ist und ohne Sonderzeichen auskommt. Allein, mir fällt nicht ein wie.
Das haben wir doch seit weißnicht wievie Jahrhunderten. Der Bürger, Die Bürger.

Das grammatikalische Geschlecht hat überhaupt nüscht mit dem biologischen Geschlecht zu tun. Und Bürger hat auch überhaupt nüscht mit Männern (oder Fraue) zu tun, sondern ist eine Sammelbezeichnung der hier lebenden Personen. Sind nun alle Personen ausschließlich weiblich, weil es Die Person heißt? Ud noch Schlimmer Die Personen. Es müsste dann Die Person*_/:Innen heißen. Wird komischerweise nicht gegendert.

Ah ja, das Partizip verwende ich noch lieber als das *, also "Studierende" lieber als "Student*innen". Das geht aber eben nur mit Verbalsubstantiven.
Mich wundert das überhaupt nicht. E bringt dein Beruf schon mit, vllig unlogische al Wisscenschaft zu verkaufen. Studierende wie auch Autofahrende sind Personen, die genau in diesem Moment im Hörsaal sitzen und studieren und Autofahrende Auto fahren. Sobald der Autofahrer aus dem Auto steigt, ist er kein Fahrender mehr sondern zu Fußgehender und der Student, sobald er Schulschluss hat, kein studierender mehr.

Manche drücken mit ihrer Wortwahl eben auch ihre Ideologie aus, nicht nur die Feminist*innen, sondern auch die Patriarchalen.

LG, Micha
Nuna die vermeintlichen Gegner halten sich dummerweise an die Realität und richtige Grammatik. Denen ist es wumpe, ob sich jemand als Apache Hubschrauber fühlt. Und Realität ist nunmal keine Ideologie, sondern basiert auf Wissenschaften wie Biologie Chemie und Physik. Ideologien sind immer künstliche geschaffene Konstrukte wie unter Stalin, Hitler, Mao, Marx usw,. um eine neue "heile gleichberechtigte" Welt zu erschaffen.

Gruß
Jule

Offline culture skirt

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« Antwort #13 am: 26.04.2021 19:04 »
Man hätte erwarten können, dass aus einer Sygeplejerske ein(e) Sygeplejer geworden war, aber ein Sygeplejer gibt es schon, und er/sie rangiert in der Hierarchie unter einer Sygeplejerske M/K
Und was ist,/war ein Sygeplejer vorher, wenn schon vorher unter der Sygeplejerske  rangiert?

Offline culture skirt

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« Antwort #14 am: 26.04.2021 19:17 »
Ich sehe das so:
Gleichberechtigung und Gleichbehandlung jedweder Couleur beginnt im Kopf und kann nicht durch Sprache aufoktroyiert werden. Zumal es aus psychologischer Sicht ein immenser Unterschied ist ob man etwas machen „muss“ oder etwas machen „will“


LG
Sprache entwickelt sich von unten, dann ist es auch für viele kein Thema mehr. Zu Beispiel vereinfacht sich Jugendsprache durch kurze Wörter und daraus könnte ein geschlechtloses Pronom entstehen. Das was aber mit dem Asterix Stern passiert, wird von oben herab vordiktiert, wie Menschen zu sprechen haben um angeblich keine anderen zu verletzen. Und das geht den Leuten auf den Senkeln. Genauso hebt der Asterix Stern die Andersartigkeit hervor, dass andersartige mitten unter den Normalen sitzen. Gleichbehandlung wird damit keinen Millimeter geschaffen.

 

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