Autor Thema: Die Bahn  (Gelesen 53979 mal)

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Antw:Die Bahn
« Antwort #450 am: 14.04.2024 20:06 »
Servus,
gängiger Standart in jüngeren Schnellzugwagen und natürlich in n-Wagen(Silberlinge)  Mit Druckluft zentral geschlossen....war nicht zu überhören.
Und man musste noch was tun um die Tür zu öffnen.  ...nich nur dastehen und dumm guggen...

kenn sie noch und erinnere mich gern dran...da hat auch nix gepiiiept...

Grüße Rolf
🚂🚃🚃

Offline Chris Schumann

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Antw:Die Bahn
« Antwort #451 am: 15.04.2024 17:21 »
Jaja... die bösen Drehfalttüren...  ::)

Ich bin als Eisenbahnerkind damit groß geworden... - kenne das bestens...
Schade das man die jetzt unbedingt loswerden musste, weil manche Leute damit nicht umzugehen wussten...
Somit gibts jetzt in den klassischen, alten Intercity's kein BordBistro mehr...  :(
Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern, als ein Atom... (Einstein)

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Offline Albis

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Antw:Die Bahn
« Antwort #452 am: 15.04.2024 23:25 »
Zu Drehfalttüren will ich mich jetzt nicht äußern, sondern zu einer neuen Mode im Umgang mit verspäteten Zügen.

Auf dem Weg von Deutschland Richtung Italien, der über München und Zürich (EC194 der SBB) führen sollte, kam in St. Margrethen die Durchsage, dass der Zug aufgrund einer Verspätung von ca. 15 min nicht bis Zürich, sondern nur bis Winterthur fährt und man am besten doch schon in St. Gallen in einen anderen Zug umsteigen solle, der früher als der EC. Wir sind dann gleich in Richtung Arth-Goldau umgestiegen, wo wir den ursprünglichen Anschlusszug noch erreichten und somit keinen Zeitverlust erlitten.

Auf dem Weg von Italien nach Deutschland verließ der RJ88 der ÖBB den Brenner mit ca. + 1h, die er dann weitgehend konstant hielt. Und auch hier kam kurz nach Überqueren der österreichisch-deutschen Grenze die Durchsage, dass der Zug nur bis München-Ost statt bis München Hbf fuhr. Und das bei einer baubedingten Sperrung der S-Bahn-Stammstrecke. Zum Glück kam eine RB40 mit 5 Doppelstockwagen (und einer Diesellok). Aufgrund weiterer Verspätungen und Umleitungen weiterer Züge waren wir dann mit über drei Stunden Verspätung zu Hause.

Natürlich verstehe ich, dass aus Umlaufgründen jeder Zug so schnell wie möglich wieder in seine Fahrplanlage gebracht werden soll. Aber dass Fahrgäste, die ohnehin schon unter einer Verspätung leiden, mit einem zusätzlichen Umstieg und damit verbundenem weiteren Zeitverlust doppelt bestraft werden, sehe ich nicht ein. Meine Frau und ich sind gut zu Fuß und buckeln unser Gepäck auch zwischen den Zügen hin und her. Aber was ist mit Menschen, z.B. Älteren oder Kindern, die am Zielbahnhof abgeholt werden wollen, weil sie eben nicht so selbständig sind? Bei S-Bahnen und Straßenbahnen, die im dichten Takt fahren, kann man sowas machen, aber bei internationalen Fernzügen halte ich solche Lösungen für untragbar.

Hat jemand von Euch schon ähnliche Erfahrungen gemacht oder war das jetzt ein seltener Zufall, dass es uns gleich zweimal in Folge erwischt hat?

Offline MAS

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Antw:Die Bahn
« Antwort #453 am: 17.04.2024 00:28 »
Ich kannte zwar die Türen, wusste aber nicht, dass sie "Drehfalttüren" heißen.

Jetzt verstehe ich im Nachhinein aber auch, warum die Umbauwagen eingebuchtete Türen hatten, noch ohne Dreh und Falt, aber auch ohne Elektr(on)ik.

LG, Micha
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Offline MAS

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Antw:Die Bahn
« Antwort #454 am: 17.04.2024 00:31 »
Zu Drehfalttüren will ich mich jetzt nicht äußern, sondern zu einer neuen Mode im Umgang mit verspäteten Zügen.

Auf dem Weg von Deutschland Richtung Italien, der über München und Zürich (EC194 der SBB) führen sollte, kam in St. Margrethen die Durchsage, dass der Zug aufgrund einer Verspätung von ca. 15 min nicht bis Zürich, sondern nur bis Winterthur fährt und man am besten doch schon in St. Gallen in einen anderen Zug umsteigen solle, der früher als der EC. Wir sind dann gleich in Richtung Arth-Goldau umgestiegen, wo wir den ursprünglichen Anschlusszug noch erreichten und somit keinen Zeitverlust erlitten.

Auf dem Weg von Italien nach Deutschland verließ der RJ88 der ÖBB den Brenner mit ca. + 1h, die er dann weitgehend konstant hielt. Und auch hier kam kurz nach Überqueren der österreichisch-deutschen Grenze die Durchsage, dass der Zug nur bis München-Ost statt bis München Hbf fuhr. Und das bei einer baubedingten Sperrung der S-Bahn-Stammstrecke. Zum Glück kam eine RB40 mit 5 Doppelstockwagen (und einer Diesellok). Aufgrund weiterer Verspätungen und Umleitungen weiterer Züge waren wir dann mit über drei Stunden Verspätung zu Hause.

Natürlich verstehe ich, dass aus Umlaufgründen jeder Zug so schnell wie möglich wieder in seine Fahrplanlage gebracht werden soll. Aber dass Fahrgäste, die ohnehin schon unter einer Verspätung leiden, mit einem zusätzlichen Umstieg und damit verbundenem weiteren Zeitverlust doppelt bestraft werden, sehe ich nicht ein. Meine Frau und ich sind gut zu Fuß und buckeln unser Gepäck auch zwischen den Zügen hin und her. Aber was ist mit Menschen, z.B. Älteren oder Kindern, die am Zielbahnhof abgeholt werden wollen, weil sie eben nicht so selbständig sind? Bei S-Bahnen und Straßenbahnen, die im dichten Takt fahren, kann man sowas machen, aber bei internationalen Fernzügen halte ich solche Lösungen für untragbar.

Hat jemand von Euch schon ähnliche Erfahrungen gemacht oder war das jetzt ein seltener Zufall, dass es uns gleich zweimal in Folge erwischt hat?

Die Alternative höre ich aber auch oft: Der Zug hat soundsoviel Verspätung aufgrund einer Verspätung aus vorhergehender Fahrt.

LG, Micha
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Offline Albis

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Antw:Die Bahn
« Antwort #455 am: 17.04.2024 22:30 »
Die Alternative höre ich aber auch oft: Der Zug hat soundsoviel Verspätung aufgrund einer Verspätung aus vorhergehender Fahrt.

LG, Micha

In vielen Fällen ist aber eine Verspätung besser als ein Komplettausfall am Startbahnhof, welcher ja auch eine Konsequenz der Kurzwende ist.

Offline MAS

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Antw:Die Bahn
« Antwort #456 am: 17.04.2024 23:04 »
Die Alternative höre ich aber auch oft: Der Zug hat soundsoviel Verspätung aufgrund einer Verspätung aus vorhergehender Fahrt.

LG, Micha

In vielen Fällen ist aber eine Verspätung besser als ein Komplettausfall am Startbahnhof, welcher ja auch eine Konsequenz der Kurzwende ist.

In den Fällen, die ich erlebt habe, war dann der nächste Zug direkt dahinter und ich konnte in diesen einsteigen. Einmal habe ich aber so einen reservierten Sitzplatz gegen einen Stehplatz tauschen müssen. Das Reservierungsgeld bekam ich zwar hinterher zurück, aber optimal war das nicht. Aber ich kam so nur noch mal etwas mehr verspätet am Zielort an. Wobei ich Verspätungen über zwei Stunden mag, da man da die Hälfte des Fahrpreises zurück bekommt.

LG, Micha
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