Autor Thema: Vorstellung  (Gelesen 2767 mal)

Offline high4all

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« Antwort #15 am: 10.05.2021 18:17 »
Hi Lutz,
schreibe ihr einen Brief (ganz altmodisch auf Papier), in dem Du Deine Beweggründe, Deine Gefühle und Deine Nöte (falls vorhanden) schilderst. Je nachdem, wie Deine Frau gestrickt ist, kannst Du den Brief zusammen mit Blumen oder einen anderen Liebesbeweis übergeben oder ihr überlassen. Vielleicht bevor Du auf Dienstreise gehst. Dann kann sie den Brief in Ruhe studieren und muss nicht spontan reagieren, sondern kann nachdenken*.

Vom demonstrativen Umkleiden von Rock auf Hose halte ich wenig. Wenn Rock, dann bleibt er an. Schließlich bist Du ein selbstständiger Mensch mit im Grundgesetz verankerten Rechten, die auch für Verheiratete gelten. Frauen und Männer.

LG
Hajo

*Wenn nach der Reise der Hausschlüssel nicht mehr passt, ist das auch eine Antwort. ::)
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Offline Skirtedman

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« Antwort #16 am: 10.05.2021 19:39 »
Hi Lutz,

Du wirst hoffentlich jetzt eine ganze Reihe von Anregungen bekommen. Vielleicht ist auch irgendetwas dabei, womit Du Dich identifizieren kannst.

Vom Briefeschreiben - sicherlich eine gute Idee - halte ich aber zum Beispiel nicht viel. Das klingt u.a. nach Schuldbekenntnis und Verzweiflung. Der Vorteil, dass Deine Frau es ein paar Tage verarbeiten kann, ehe Du von der Dienstreise zurückkommst, beinhaltet aber auch den Nachteil, dass Deine Frau keine Rückfragen stellen kann und keine Antworten auf die Fragen bekommt, die für Sie unbeantwortet bleiben oder Inhalte angezweifelt werden.

Das offene Gespräch ist sicherlich in jeder Beziehung besser. Es ist zweifellos aber auch schwieriger zu starten. Vielleicht ist es Dir wichtig, Deiner Verzweiflung (in welcher Weise auch immer verzweifelt) Ausdruck zu verleihen, das kann aber auch in einem Gespräch geschehen. Ja, eine gewisse Verzeiflung sollte nicht verschwiegen werden.

Das offene Gespräch zu suchen, bedeutet aber keineswegs, in einem einzigen klärenden Gespräch alles geklärt zu haben. Vermutlich wird das erste Gespräch vor allem darauf hinaus laufen, dass Du Dich erst einmal erklärst. Eine "Klärung" der Situation wird wohl erst im dauerhaften Dialog im Laufe der Zeit greifbar sein.

Tipps zu geben, ist sehr schwer. Da solch ein Gesprächsanfang ganz stark von Deinem Charakter abhängt, aber auch vom Charakter Deiner Frau.

Gut ist es, dass Deine Frau dieses Thema ja nicht überfällt, sondern sie es ja bereits kennt und Ihr Euch wohl bereits darüber ausgetauscht habt. Der Effekt, dass sie aus allen Wolken fällt, der ist ja schon mal deutlich reduziert.

Dein demonstratives Umziehen (Rock zu Hose) ist eine Weise, wie sie gerne von einigen Frauen angewendet wird, um missliebiges immer mal wieder stachelnd in Erinnerung zu rufen. Dennoch halte ich es nicht für hilfreich, weil es mit jedem Vorkommen einen gewissen Stich ins Herz Deiner Frau gibt. Willst Du sie immer wieder erneut piesacken, dann ist es der richtige Weg. Willst Du, dass Ihr auch weiterhin ein harmonisches Miteinander haben wollt, vielleicht (erhofft) sogar ein harmonischeres, dann ist es besser, die Situation zu erklären, und besonders zu erklären, was Du dabei fühlst und warum es anders (also in Hosen, wie es erwartet wird) sich nicht gut für Dich anfühlt und es Dich und Euch beeinträchtigt.

Allerdings ist Dein demonstratives Umziehen trotzdem jeweils eine Feuerprobe, wie Deine Frau darauf reagiert. Wenn sie es gleichgültig hinzunehmen scheint, dann hast Du wahrscheinlich die besten Karten in der Hand. Sie kann es aber auch für selbstverständlich halten, dass Du ihr zuliebe Dich gesittest anzieht, wenn sie da ist (dann hat sie zumindest schon mal akzeptiert, dass Du für Dich Deine Freiheit genießt, ohne sie damit zu belasten).

Sie kann es aber auch missmutig zur Kenntnis nehmen, wenn Du in ihrer Abwesenheit Heimliches tust (oder zu tun scheinst) und sie hält es für möglich, dass Du noch mehr Heimliches tust, was Du vor ihr verbirgst. Das kann das Misstrauen erhöhen.

Oder sie äußert abfällige Kommentare, wenn sie Dich im Rock sieht bei ihrem Nachhausekommen. Dann wirst Du die schlechtesten Karten haben.

Ein dauerhaftes demonstratives Umziehen vor ihren Augen sozusagen halte ich, wie gesagt, für keine gute Lösung. Andererseits kann diese Situation gerade ein guter Gesprächseinstieg sein.

Je nachdem, wie Euer Verhältnis jeweils ist zu Eurer Tochter, wie alt sie ist, ob sie noch bei Euch wohnt oder Ihr sie nur gelegentlich seht (alles Einzelfragen, die ich jetzt nicht weiss), so könnte aber gerade Deine Tochter und ihre Dich unterstützende Haltung Dir hilfreich sein, Dich Deiner Frau näher zu erklären. In diesem Fall würde ich die Tochter nicht vollstens mit einweihen, was Du vor hast, weil dann Deine Frau sich wegen Eurer Allianz in die Ecke gedrängt fühlen könnte. Sondern suche das Gespräch mit Deiner Frau, wenn Eure Tochter dabei ist. Dann prallen Meinung nicht auf Meinung, sondern dann gibt es noch einen dritten Pol, der notfalls auch Dir noch zur Seite stehen kann. Und ermuntere im Vorfeld ruhig noch mal Deine Tochter, dass Du cool findest, dass sie Dich cool im Rock findet.

Das sind so meine ersten Gedanken dazu. Vielleicht war da ja auch schon etwas dabei, was DU als Anregung verwenden kannst.

Offline Lutz Andreas

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« Antwort #17 am: 10.05.2021 19:58 »
Hallo Skirtedman,

ich finde, Du hast in beiden Kommentaren "den Nagel auf den Kopf getroffen". Ich habe die Erfahrung gemacht, dass persönliche Reife sehr wohl in die Lage versetzt eigene Standpunkte zu hinterfragen und sogar zu ändern.
Macht es eigentlich Sinn die mittlerweile recht konkreten Fragen in einen anderen Beitrag zu verlegen?
Für eine Vorstellung kennen die die meine Posts gelesen haben mich doch schon recht gut.
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Offline Skirtedman

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« Antwort #18 am: 10.05.2021 20:06 »
Nochmal ich @Lutz

Einen Aspekt habe ich beim Schreiben noch vergessen:

Betrifft Gespräch:

Vielleicht bist Du es in Deinem Beruf gewohnt, strukturierte zielführende Gespräche zu führen.

Du kannst Deine Frau als Verhandlungspartner ansehen. Wahrscheinlich hast Du sie aber auch noch lieb genug, um nicht alles bis ins letzte aushandeln zu müssen. Jedenfalls nicht sofort.

Falls Du strukturiert reingehen möchtest, dann formuliere bereits zu Anfang den Wunsch, dass Du am Ende des begonnenen Gesprächs zu einer Lösung für´s Erste kommen möchtest. Das formuliert klar das Gesprächsziel. Das klingt sehr nach einem Kompromiss. Bei einem Kompromiss ist jedem ein Stück gedient. Und einen Kompromiss eingehen, auch wenn er für Dich mehr als unbefriedigend sein wird, ist leichter, wenn es ein Kompromiss für´s Erste ist. Ein Weg der kleinen Schritte ist oftmals besser als mit der Hilti Brücken einzureißen.


Offline Skirtedman

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« Antwort #19 am: 10.05.2021 20:11 »
Macht es eigentlich Sinn die mittlerweile recht konkreten Fragen in einen anderen Beitrag zu verlegen?
Für eine Vorstellung kennen die die meine Posts gelesen haben mich doch schon recht gut.

Ich bin kein Administrator.

Aber als alter Hase, hier 'Routinier' genannt, denke ich: Nö. Das ist Dein Thread. Hier geht es um Dich. Wir können ruhig hier weiter bei der Sache bleiben.

Wenn´s allgemeiner wird, oder mal wieder jemand zu sehr vom Thema abschweift, dann macht ein neuer Thread Sinn.

Offline BerlinerKerl

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« Antwort #20 am: 10.05.2021 20:47 »
Auch ein freundliches Hallo von mir.

Was für einen Hund hast du? Ich trainiere einen Belgischen Schäferhund (Malinois).

Zu den tollen Tipps, die du hier immer bekommst sage ich nur:“ Gehe deinen Weg, und bleib authentisch. Spiele keinen anderen Menschen und verbiege dich nicht für andere. Wenn du gelernt hast selbstsicher deinen Rock zu tragen, werden dich andere auch mit anderen Augen sehen. Ein Mann der sich „verkleidet“ wird nie ernst genommen .

... im Grundgesetz verankerten Rechten, ....

Echt?
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Offline Lutz Andreas

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« Antwort #21 am: 10.05.2021 21:01 »
Hallo BerlinerKerl,
ich habe auch ca. 30 Jahre IN Berlin gelebt. Jetzt bin ich nach Brandenburg gezogen. Wir haben 2 Schäferhund-Labrador Mixe in weiß und einen Rattanero Mayorkin (Schreibweise ???).
Ich setze mich auch in Baden Würtemberg in den Frühstücksbereich des Hotels und trage mit Überzeugung Rock und passende Damenstiefel. Ich denke dieses Selbstbewusstsein haben alle männlichen Rockträger. Ich muss jedoch zugeben, dass ich mich so in Gesellschaft von Frauen so wohler fühle.
Verbiegen würde ich mich nur wenn ich meinen Wunsch Röcke zu tragen nicht ausleben würde, ich wünschte nur das mit meiner Frau zusammen tun zu können.
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Offline Albis

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« Antwort #22 am: 10.05.2021 21:03 »
Herzlich Willkommen, Lutz! Auch ich erlaube mir, meinen Senf dazuzugeben und hoffe, dass es kein Käse ist...

Wenn Du nur und dauernd auf Konfrontation zu Deiner Frau gehst, setzt Du Deine Ehe aufs Spiel. Da müsstest Du für Dich erstmal entscheiden, was Dir wichtiger ist.

Wenn Du mit Deiner Frau sprichst, frag sie doch erstmal, ob sie alle Röcke an allen Männern ablehnt oder es Varianten gibt, mit denen sie weniger Probleme hat. Ein Kilt ist da meist ein guter Anfang. Und vielleicht findest Du ja auch heraus, in welchen Situationen es ihr wichtig ist, dass Du keinen Rock anhast und wann es ihr vielleicht egal ist. Findet zueinander, indem Ihr Kompromisse findet!

Offline BerlinerKerl

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« Antwort #23 am: 10.05.2021 21:13 »
Gut geschrieben.
Ich emanzipiere mich, wer kommt mit?

Offline GregorM

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« Antwort #24 am: 11.05.2021 08:16 »
Hallo Lutz Andreas und herzlich willkommen aus Dänemark.

Probleme mit Tragen von Röcken in Relation zur Frau oder Freundin haben die meisten von uns gehabt. Und glücklicherweise haben die meisten von uns akzeptable/gute/sehr gute Lösungen finden können, für uns selbst, wie auch für unsere Partnerinnen.
Ich weiß nicht, ob deine Frau etwas davon haben würde, diese Webseite zu lesen: Ehemann im Rock, https://www.dress2kilt.eu/de20.htm, oder ob die Vorschläge oder Gedanken, die dort zu lesen sind, überhaupt dir akzeptabel sein würden?
Mein Ausgangspunkt war und ist, einfach Mann im Rock zu sein und so zu erscheinen. Also Hose durch irgendwelchen, „passenden“ Rock zu ersetzen. Punkt. Die meisten meiner Röcke sind vom Typ Kilt.

Gruß
Gregor


https://www.dress2kilt.eu/de00.htm
https://blog-de.dress2kilt.

Übrigens meine ich, dass politische Diskussionen in diesem Forum untersagt sein sollten.

Offline Lutz Andreas

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« Antwort #25 am: 11.05.2021 08:36 »
Hallo Gregor,
ich hoffe ich komme heute überhaupt dazu mal reinzusehen. Ich Danke Dir aber schon mal für die Nachricht.
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Offline cephalus

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« Antwort #26 am: 11.05.2021 12:43 »
Hallo Lutz Andreas,
das Thema Partnerin ist oft schwierig, ich befinde mich diesbezüglich auf der Sonnenseite , meine Frau unterstützt mich in allem.
Aber, ich bin mir sicher hätte ich vor ein paar Jahren meine Ideen und Wünsche so formuliert oder so umgesetzt wie sie jetzt gelebt und auch unterstützt werden, hätte ich eine Menge Porzellan zerschlagen.
Meine Frau hatte lange Zeit sich daran zu gewöhnen, dass (ihr) Mann Leggings tragen kann, die Shirts darüber länger werden und durchs Sweatkleider abgelöst werden, unter denen irgendwann eine dickere Strumpfhose hervor schaut.
Strickkleider verändern das Bild nicht drastisch aber der Schritt zum Rock viel ein wenig auf.
Sie hatte immer viel Zeit sich an Neues zu gewöhnen, Ärger hatten wir nie.

Unverständnis ernte ich jetzt manchmal wenn ich mich umziehe weil mir Manches zu "gewagt" vorkommt, oder ich vermute mich in der zu erwartenden Situation nicht wohl zu fühlen:
Eine Diskussion hatten wir mal, als ich von diesem Kleid in eine Short wechselte, für einen spontan angesetzten Restaurantbesuch mit Freunden - sie hat es nicht verstanden und fand das Kleid auch schöner.

Was ich sagen will, gehe kleine Schritte, zuerst selten mal ein Rock, in Situationen die sie akzeptieren und sich daran gewöhnen kann. Dann öfters, oder zu anderen Anlässen, oder einen anderen Rock - so lange, bis für sie ein Rock an Dir irgendwann gewohnt und normal ist - manchmal kann das der Weg sein.


Offline Lutz Andreas

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« Antwort #27 am: 11.05.2021 13:40 »
Hallo Cephalus,
also das ist genau das was ich an Erfahrungen von anderen mitnehmen wollte. Bei mir war selbst der "Einstieg" ziemlich schwer und ich rede hier von einer Strumpfhose unter der normalen Jeans im Winter weil extrem kalt. Als ich Ihr davon erzählte war die Reaktion etwa so: musste das ausgerechnet eine Strumpfhose sein,  geht da nicht eine lange Unterhose (die Dinger hasse ich).
Diese Ansicht hat sich bis heute leider nicht Grundlegend geändert. Die kleinen Schritte von denen Du sprichst sind also sehr sehr sehr klein.
Im Moment kann ich mich nur außerhalb ausleben was hoffentlich irgendwann nicht mehr sein muss.

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Offline MAS

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« Antwort #28 am: 11.05.2021 23:33 »
Hallo Cephalus,
also das ist genau das was ich an Erfahrungen von anderen mitnehmen wollte. Bei mir war selbst der "Einstieg" ziemlich schwer und ich rede hier von einer Strumpfhose unter der normalen Jeans im Winter weil extrem kalt. Als ich Ihr davon erzählte war die Reaktion etwa so: musste das ausgerechnet eine Strumpfhose sein,  geht da nicht eine lange Unterhose (die Dinger hasse ich).
Diese Ansicht hat sich bis heute leider nicht Grundlegend geändert. Die kleinen Schritte von denen Du sprichst sind also sehr sehr sehr klein.
Im Moment kann ich mich nur außerhalb ausleben was hoffentlich irgendwann nicht mehr sein muss.


Kauf Dir eine Feinstoffleggins ohne Fußteil. Die sind lange Unterhosen nur aus dünnem Stoff.

LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

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Offline Ludwig Wilhem

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« Antwort #29 am: 12.05.2021 00:04 »
Hallo Lutz Andreas, lese heute erst den ganzen Thread und entdecke Parallelen zu mir. Frauen haben oft Angst, ihren Mann zu verlieren, wenn er Frauenkleider/röcke trägt. Auch bei uns dauerte es Jahre, bis meine Frau mein Tragen von Kleidern und Röcken in der Öffentlichkeit akzeptiert. Es sind immer wieder Gespräche nötig um zu verdeutlichen, dass es uns nur um Kleidung geht und alles andere meist nicht zutrifft. Die meisten Männer hier wollen Männer bleiben, lieben aber das Tragen der schönen Kleider und Röcke. Wenn das die Frau nachvollziehen kann, kann sich die Situation entspannen. Auch die Frau bei der Auswahl der Röcke/Kleider mitreden lassen, kann helfen. Hier nun meine Alltagskleider:
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LG Ludwig
Ich trage Röcke oder Kleider gerne, denn es sind Kleidungsstücke für uns alle.

 

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