Autor Thema: Großer Rockartikel in der New York Times  (Gelesen 1568 mal)

Offline Holger Haehle

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Großer Rockartikel in der New York Times
« am: 14.06.2021 11:15 »
The Boys in Their Summer Dresses
Gender fluidity enters its next phase as men increasingly step out in skirts and frocks.

Das hier ist der umfangreichste Artikel zu Männerröcken, den ich je gelesen habe.
Und er ist aus der New York Times, was etwa der deutschen FAZ entspricht. Absolut lesenswert.
Vielleicht kommt der Rock für alle doch schneller als mancheiner hier denkt?

https://www.nytimes.com/2021/06/09/style/gender-the-boys-in-their-summer-dresses.html


Fall ihr nicht lesen könnt, kommt hier die Kopie des Textes:


Aus Gründen des Urheberrechts habe ich den Artikel gelöscht.
Vielleicht könntest Du, Holger, nochmal einen Link dazu einstellen


Cephalus

Offline Skirtedman

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Offline bobbele

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Antw:Großer Rockartikel in der New York Times
« Antwort #2 am: 14.06.2021 15:58 »
Danke fürs Teilen :)

Wenn man bei einer Suchmaschine nur nach dem Titel des Artikels sucht, dann findet man auch andere Seiten die nicht nach einer Anmeldung betteln.

Offline Ludwig Wilhem

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Antw:Großer Rockartikel in der New York Times
« Antwort #3 am: 14.06.2021 17:18 »
Hallo Holger, danke für diesen Artikel. Habe mal weiter geschaut und auf der Seite https://www.lyst.com/search/?q=skirt&term=skirt&gender=Men viele z.T. schicke Männerröcke gesehen - nur der Preis ist m.E. inakzeptabel.
LG Ludwig
Ich trage Röcke oder Kleider gerne, denn es sind Kleidungsstücke für uns alle.


Offline GregorM

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Antw:Großer Rockartikel in der New York Times
« Antwort #4 am: 14.06.2021 18:22 »
- nur der Preis ist m.E. inakzeptabel.

Aber wirklich!

Gruß
Gregor
https://www.dress2kilt.eu/de00.htm
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Offline GregorM

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Antw:Großer Rockartikel in der New York Times
« Antwort #5 am: 14.06.2021 18:26 »
Der Link ist wertlos, das heißt man will nicht für's Lesen bezahlen. Leider sah ich nicht Holgers Text, bevor er entfernt wurde.

Gruß
Gregor

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Offline GregorM

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Antw:Großer Rockartikel in der New York Times
« Antwort #6 am: 14.06.2021 18:32 »
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Offline Holger Haehle

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Antw:Großer Rockartikel in der New York Times
« Antwort #7 am: 14.06.2021 19:01 »
Hallo Gregor,

Der Artikel ist groß aufgemacht über 10 Seiten. Ich schicke ihn dir gerne als PDF mit Text und Bildern.  Schicke mir einfach eine PN mit deiner E-Mail und das PDF kommt dann retour. Natürlich kann auch jeder andere Interessent mir seine E-Mail schicken.

Übrigens lässt sich der Originalartikel auch ohne Abo lesen, aber auch dann ist eine Registrierung erforderlich.

Offline Skirtedman

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Antw:Großer Rockartikel in der New York Times
« Antwort #8 am: 14.06.2021 19:08 »
Der Link ist wertlos, das heißt man will nicht für's Lesen bezahlen. Leider sah ich nicht Holgers Text, bevor er entfernt wurde.

Gruß
Gregor

Was habt Ihr für Probleme?

Den Link, den ich postete, kann ich ohne Bezahlen u.ä. lesen. Vielleicht hatte ich irgedwann mal der NYT umfassende Cookie-Rechte eingeräumt.

(mir schwant was im Zusammenhang mit Tomas (?) Levau/Lewau, dem ehemaligen Rockschweden)

Offline BerlinerKerl

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Antw:Großer Rockartikel in der New York Times
« Antwort #9 am: 14.06.2021 21:26 »
- nur der Preis ist m.E. inakzeptabel.

Aber wirklich!

Gruß
Gregor

Kann ich nur zustimmen.

Es sind schöne Exemplare dabei, aber für den Preis? Auch Frauenmodelle konnte man erblicken. Der Preis für Ware von der Stange ist upturnend.
Ich emanzipiere mich, wer kommt mit?

Offline GregorM

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Antw:Großer Rockartikel in der New York Times
« Antwort #10 am: 14.06.2021 21:55 »
Hallo Gregor,

Der Artikel ist groß aufgemacht über 10 Seiten. Ich schicke ihn dir gerne als PDF mit Text und Bildern.  Schicke mir einfach eine PN mit deiner E-Mail und das PDF kommt dann retour. Natürlich kann auch jeder andere Interessent mir seine E-Mail schicken.

Hallo Holger,

PN an dich geschickt.

Gruß
Gregor
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Offline Holger Haehle

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Antw:Großer Rockartikel in der New York Times
« Antwort #11 am: 15.06.2021 09:15 »
So liebe Leute,

hier mal eine Zusammenfassung des vielleicht wichtigsten Zeitungsartikels zu Männerrockmode aus der New York Times:

Röcke und Kleider sieht man immer häufiger an Männern in New York. Besonders sichtbar ist das an szenigen Orten wie der Fifth Avenue und dem Washington Square Park. Es werden Kleider und auch kurze Röcke im Britney Spears Stil getragen. Besonders angesagt sind Kostüme von Issey Miyake.

Die Bewegung gewinnt an Bedeutung, nachdem immer mehr Rapper, Schauspieler und andere Celebrities zum Rock greifen.

Es wird darauf hingewiesen, dass diese Entwicklung lange in der Luft lag, von Experten vorhergesagt und von Designern und queeren Leuten vorbereitet und implementiert wurde.

Viele Leute der jungen Zoomer Generation sind die Beschränkungen in der Männermode leid. Da gibt es zu wenig Spielraumm für Fantasie. Sie sagen, dass sie gerne auch in den Damenabteilungen shoppen gehen, und die Freiheit dort genießen ihren Horizont zu erweitern. Einige von ihnen versuchen auch feminine Akzente zu setzen und finden das stylisch. Der Hip-Hopper ASAP Rocky ist sogar der Meinung, er sei Mann genug, um sich Feminines leisten zu können. Das könne seiner ausgeprägten Männlichkeit auf keinen Fall schaden. Im Gegenteil zeige er gerade mit femininen Akzenten, dass er sich das leisten kann. Das sei extrem männlich.

Nachdem Kid Cudi einen Late Night Show Auftritt im Kleid hatte, stiegen die Bestellungen für Kleider von Männern im Onlinehandel innerhalb von 24 Stunden um 21 %. Seit Beginn dieses Jahres hat bei der Online Modesuche bei Männern die Verwendung von Agender Keywords um 33% zugenommen. Allein der Instagram Repost von Lil Nas X TV-Auftritt im Kilt hat zum Ausverkauf dieses Modells geführt.

Die geschlechtliche Zuordnung von Mode hebt sich langsam auf. Kleidung beschränkt sich  immer weniger auf eine einzelne spezifische Kodierung. Sie kann feminin sein und gleichzeitig maskulin. Junge Leute legen primär Wert auf Bequemlichkeit und Ästhetik, und kümmern sich immer weniger um geschlechtliche Abgrenzung.

“Für mich ist nichts besonders Weibliches daran“, schreibt der Modejournalist Rabkin und bezieht sich auf die Röcke und Tuniken und andere Kleidungsstücke, die er aus den Damenkollektionen von Designern wie Rick Owens, Raf Simons und Jun Takahashi erworben hat. „Was ich tue, wenn ich Damenbekleidung kaufe, ist keine transgressive Geste der Rebellion gegen konservative gesellschaftliche Normen. “Ich gehe mit meiner Frau shoppen. Wir beide kaufen in den Damen- und Herrenabteilungen ein.”

Für schwarze Männer ist der Kilt ein beliebtes Mittel geworden, um bewusst die gesellschaftlichen Beschränkungen der schwarzen männlichen Identität zu missachten. Die meisten Leute haben eine interne Richtlinie, wie Kleidung die Männlichkeit eines Mannes beeinflusst. Schwarze Rapper lockern so die inneren Fesseln der Geschlechterdarstellung.

Offline Ludwig Wilhem

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Antw:Großer Rockartikel in der New York Times
« Antwort #12 am: 15.06.2021 10:35 »
Hallo Holger, danke für die Übersetzung und Zusammenfassung, den mein Englisch ist begrenz und GoogleÜbersetzer ist nicht so toll wie Deine Version - nochmals DANKE
LG Ludwig
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Offline Scott

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Antw:Großer Rockartikel in der New York Times
« Antwort #13 am: 29.06.2021 13:31 »

Für schwarze Männer ist der Kilt ein beliebtes Mittel geworden, um bewusst die gesellschaftlichen Beschränkungen der schwarzen männlichen Identität zu missachten. Die meisten Leute haben eine interne Richtlinie, wie Kleidung die Männlichkeit eines Mannes beeinflusst. Schwarze Rapper lockern so die inneren Fesseln der Geschlechterdarstellung.

Den letzten Absatz finde ich ganz besonders bemerkenswert. Während sich ja auch hier eine Menge Männer (mich inklusive) offenbar (zu) viele Gedanken machen, was denn andere denken oder tun könnten, tragen schwarze Männer offenbar aus Trotz Röcke und Kleider. Ich finde das hat so richtig Potential.

Scott

Offline culture skirt

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Antw:Großer Rockartikel in der New York Times
« Antwort #14 am: 29.06.2021 14:04 »
Schwarze Rapper lockern so die inneren Fesseln der Geschlechterdarstellung.
Merkwürdig dass im Schwarzen Rap deutlich mehr Frauenfeindlichkeit und Schwulenhass in den Texten ist. Und die sollen was auflockern? Naja nach BLM und dem ganzen Schwindel wundert mich gar nichts mehr,  wenn ein Krimineller (der auch eine schwangere Frau eine Pistole an den Kopf hielt) zum Mesias erhoben wird.

Offline Holger Haehle

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Antw:Großer Rockartikel in der New York Times
« Antwort #15 am: 29.06.2021 14:39 »
Schwarze Rapper lockern so die inneren Fesseln der Geschlechterdarstellung.
Merkwürdig dass im Schwarzen Rap deutlich mehr Frauenfeindlichkeit und Schwulenhass in den Texten ist. Und die sollen was auflockern? Naja nach BLM und dem ganzen Schwindel wundert mich gar nichts mehr,  wenn ein Krimineller (der auch eine schwangere Frau eine Pistole an den Kopf hielt) zum Mesias erhoben wird.

Jule, das ist ja gerade die frohe Botschaft. Da ändert sich etwas. Das böse Gangster Image a la Typen wie Snoop Dogg löst sich auf. Die Rapper-Rentner werden abgelöst durch eine neue Generation. Schon die Millenial Rapper kauften ihre Röcke bei Thom Browne. Und die Zoomer Rapper sind nicht nur nicht homophob, sondern outen sich auch noch als schwul.  Lil Nas X wird dir gefallen. Der zieht in seinen Videos auch Damenblusen mit Polkadots an. Wahrscheinlich hilft er auch alten Damen über die Straße.

Offline JJSW

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Antw:Großer Rockartikel in der New York Times
« Antwort #16 am: 29.06.2021 16:05 »
Ja Rock oder Kleid trage ich gerne, aber das Rappen fang ich nicht mehr an  ;)

Danke für den Artikel.

Grüßle
Jürgen
Laßt Euch nicht von Zweifeln plagen
und genießt das Röcketragen

Offline Holger Haehle

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Antw:Großer Rockartikel in der New York Times
« Antwort #17 am: 29.06.2021 16:12 »
Äj, was mit dir los Jürgen,

kommen die Fanta Vier Rapper nicht aus deiner Nachbarschaft.

Offline culture skirt

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Antw:Großer Rockartikel in der New York Times
« Antwort #18 am: 29.06.2021 16:17 »
Snoop Dogg hatte wenig was mit Gangsta zu tun, außer paar Grashalme zu drehen. Der heutige Rap ist viel härter als der Käse aus den 90ern. "Und die Zoomer Rapper sind nicht nur nicht homophob, sondern outen sich auch noch als schwul. " jaja schon klar. Geh mal in die richtige Rapper Szene und oute dich dort als schwul. Nein gefällt mir nicht, ich höre keine Ghettomusik.
"Der zieht in seinen Videos auch Damenblusen mit Polkadots an. Wahrscheinlich hilft er auch alten Damen über die Straße." Damit dürfte er kein echter Rapper in der Szene sein.Lil Nas X wird als Sänger bezeichnet. Er bekommt ganz schön viel Hass ab, wie ich grad mal überflogen habe. Da er Solo unterwegs ist, ist ein Outing auch nicht so riskant wie bspw. unter KiZ oder Bushido oder Sido.

kommen die Fanta Vier Rapper nicht aus deiner Nachbarschaft.
Das war mehr Hip Hop als Rap.

Offline Holger Haehle

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Antw:Großer Rockartikel in der New York Times
« Antwort #19 am: 29.06.2021 18:43 »
Wo gibt es denn heute noch harten Ghetto-Rap? Merkst du nicht, dass die Zeiten sich nicht nur gendern, sondern auch anderweitig ändern? In welchem Film lebst du noch?

Typen wie Lil Nas X waren früher gar nicht möglich.

Und was ist mit den anderen rappenden Rockträgern wie Kanye West, Puff Daddy, Post Malone, Young Thug, Bad Bunny oder A$AP Rocky?

In keinem Musik-Genre gibt es gegenwärtig mehr Männer im Rock auf der Bühne als im Rap.

Das schiebst du einfach so beiseite?

Offline culture skirt

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Antw:Großer Rockartikel in der New York Times
« Antwort #20 am: 29.06.2021 20:40 »
Wo gibt es denn heute noch harten Ghetto-Rap? Merkst du nicht, dass die Zeiten sich nicht nur gendern, sondern auch anderweitig ändern? In welchem Film lebst du noch?

Typen wie Lil Nas X waren früher gar nicht möglich.

Und was ist mit den anderen rappenden Rockträgern wie Kanye West, Puff Daddy, Post Malone, Young Thug, Bad Bunny oder A$AP Rocky?

In keinem Musik-Genre gibt es gegenwärtig mehr Männer im Rock auf der Bühne als im Rap.

Das schiebst du einfach so beiseite?
Ich bin nicht in der Materie drin, weil ich das Zeug nicht anhöre. Und du wahrscheinlich auch nicht, sonst würdest du welche kennen. Von der Radiochartscheiße wie Kayne West fangen wir erst nicht an. Das ist mehr Pop als Rap. Aber spontan fällt mir Haftbefehl vom Hören Sagen an.
Ich habe noch keinen Rapper im Rock gesehen. Da bekommt man noch eher Metaler im Rock zu gesicht, obwohl ich mir die Musik auch nicht antue.
Ich lebe in der Realität, die heute wieder unverblümt gezeigt hat, wie deine Zombie Generation (Z-Generation) von 9 jährigen Rotzern an mir mit ihren Rollern vorbei fuhr und der eine mehrfach provokant fragte "Bist du schwul? Bist du schwul?" Ich hätte wohl zurück fragen sollen, ob er Erwachsene immer duzt und ob ihm seine Mutter zu nah an der Wand schaukeln lassen hat.
Noch ein Grund staatliches Kindergeld zu kürzen.

Offline Holger Haehle

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Antw:Großer Rockartikel in der New York Times
« Antwort #21 am: 30.06.2021 05:16 »
Wenn du, wie du sagst, nicht in der Materie drin bist, dann versuchs nicht gleich zu bewerten. Das muss dann zwangsläufig schiefgehen.

Ich stecke immerhin so tief drin wie meine US-amerikanischen Studenten, die bei uns chinesisch lernen. Und da sind sogar welche aus der Bronx dabei.

Dein Blick auf die Szene ist mindestens 20 Jahre alt. Schon richtig angestaubt. Den Generationswechsel hast du nicht mitgekriegt. Du bist immer noch in dem alten Film und pflegst was früher zutraf heute als Stereotyp weiter.

Offline Scott

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« Antwort #22 am: 30.06.2021 09:18 »
Naja, ich höre zwar keine Rap-Musik, kann mir aber schon vorstellen, daß es da mit markigen Sprüchen unter Umständen gegen alles und jeden geht. Die Provokation ist meines Wissens doch hauptsächlicher Inhalt dieser Musik?
Homophobe und anderweitig ewig-gestrige Mitmenschen wird's halt immer geben. Das zeigt ja aktuell das Beispiel Ungarn recht gut.
Wir werden es niemals jedem Recht machen. Das ist aber nicht nur beim Outfit so. Bei so ziemlich jedem meiner Interessen gibt es irgendwelche Leute, die der Meinung sind an allem rummäkeln zu müssen. In den allermeisten Fällen geht sie das rein gar nichts an, weil sie keinerlei Nachteile dadurch haben!

LG,
Scott

Offline Holger Haehle

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« Antwort #23 am: 01.07.2021 05:27 »
Ja Scott,

miesepetrige Meckerer gibt es immer. Von denen sollte man sich nicht die Laune verderben lassen. Und da hebt der Rap den Stinkefinger und sagt "f*** you". Statt wie früher Diskrimminierung nach unten (Frauen, LGBT etc.) weiterzugeben, haben Rapper die Haltung in Richtung "mind your own business" weiter entwickelt. Und selbst Jay-Z und Snoop Dogg engagieren sich heute ehrenamtlich.

 

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