Autor Thema: Negative oder auch positive Reaktionen anderer Leute  (Gelesen 3272 mal)

Offline Matthias

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Hallo allerseits,

gerade eben bin ich auf ein altes Thema aus 2009 gestoßen. Immerhin ist das 13 Jahre her. Das ist eine 3/4 Generation, wenn man davon ausgeht, dass eine Generation ca. 20 Jahre umfasst. Ich finde das aber nach wie vor oder muss man sagen -leider nach wie vor aktuell.
https://www.rockmode.de/index.php?topic=2307

Was ist heute eure Erfahrung und auch Meinung dazu, immerhin 13 Jahre später. Es gibt ja zum Glück Leute, die damals schon hier im Forum aktiv waren und es zum Glück heute immer noch sind.

Es ist aber die Meinung aller Leute gefragt...

Grüße Matthias
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Offline hirti

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Antw:Negative oder auch positive Reaktionen anderer Leute
« Antwort #1 am: 02.03.2022 07:54 »
Gute Frage!
Nachdem ich auch schon länger in diesem Forum dabei bin, habe ich die Entwicklung ja miterlebt.

Ich denke, dass Personen wie Conchita Wurst und aktuelle m/w/x Toleranz Themen bestimmt viele Menschen mit dem Thema konfrontiert für die wir vor 13 Jahren sowas wie Außerirdische gewesen wären.
Ich glaube zwar nicht dass uns deswegen mehr Menschen nacheifern werden, ich habe aber den Eindruck dass es damit ein klein wenig leichter geworden ist, offenen Menschen darzulegen dass man sich schöne Dinge des anderen Geschlechts zu eigen machen und glücklich sein kann ohne dass jemand einen Psychiater rufen muss.

Viel mehr als das Umfeld habe aber sicher ich selber mich verändert.
Bin selbstsicherer geworden, habe Ängste und Selbstzweifel abgelegt und meinen Stil gefunden in dem ich mich stolz meinen Freunden präsentieren kann:
Seht her, so bin ich: Außergewöhnlich, bunt, sexy und glücklich in meinem schönen Kleid.

Offline Zwurg

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Antw:Negative oder auch positive Reaktionen anderer Leute
« Antwort #2 am: 02.03.2022 16:03 »
Ich finde vor 2010 war das Rockthema am Mann lebendiger als heute. Es gab noch den Münchner Männerrock-Stammtisch, bei dem ich häufig war.
Und aus meiner Sicht gab es damals viel mehr "normale" Männer die sich für den Rock interessiert haben. Zudem gab es zu dieser Zeit viele Knielange Röcke (Kiltlänge) zu kaufen, die ich persönlich schön finde.

Conchita Wurst kann mir nicht helfen, denn er ist kein Vorbild für mich. Sein Auftritt beim Grand Prix mag vielleicht manches Publikum für Männer in Frauenkleidern erwärmt haben. Aber es war ein Showauftritt.

Ich möchte aber keine Showauftritte hinlegen, sondern mich eher im normalen Alltag bewegen.

Bisher habe ich mir gegenüber nur positive Reaktionen erlebt, weiß aber auch das hinter meinem Rücken mit vorgehaltener Hand gekichert wird. Mein Neffe wurde einmal heftigst ausgelacht weil er in seiner Arbeitl Urlaubsfots von mir hergezeigt hat, als wir 2018 zusammen in Mallorca Urlaub gemacht haben.

Es mag in manchen Städten besser sein. Hier in Oberbayern auf dem Dorf ist ein Mann im Rock für viele noch eine Lachnummer.
Den größten Mut erfordert es den eigenen Weg zu gehen

Offline cephalus

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Antw:Negative oder auch positive Reaktionen anderer Leute
« Antwort #3 am: 02.03.2022 17:25 »
Zwar kann ich auf über 20 Jahre Rockerfahrung zurückblicken, ein objektiver Vergleich ist aber nicht möglich, da sich nicht nur die Gesellschaft geändert hat, sondern auch ich - nicht nur was das Alter betrifft.

Damals war ich sehr scheu, hatte große Zweifel in meinem Tun, hielt meine Röcke weitgehend geheim, führte sie nur zu ganz seltenen zu besonderen Gelegenheiten aus.
Reaktionen erhielt ich daher keine.

Einen guten Freund weihte ich ein, der war verwundert und irritiert, hatte aber aus seiner Sicht rein logisch nichts einzuwenden, wie er es formulierte (er ist Mathematiker), bestärken hätte anders ausgesehen ;).

Ich hatte damals auch nicht das Gefühl, dass man es einfach offen jedem hätte sagen können - warum auch immer.


Jetzt trage ich zwar zu manchen Gelegenheiten nach wie vor keinen Rock oder ein Kleid, weil ich es für unangebracht halte, oder mich vermutlich nicht wohl fühlen würde, aber es gibt definitiv niemand dem gegenüber ich meine Kleidungsvorlieben verheimlichen würde. Es kann jeder wissen, der es nicht eh schon gesehen hat.
Und, offensichtlich kommt jeder auch ohne besondere Überraschung oder Entsetzen damit zurecht. Genaugenommen sehen es so gut wie alle, als Selbstverständlichkeit an, nicht mal als besonders exotisch.

Vermutlich hat sich die Gesellschaft, in der ich lebe, schon gewandelt, jeder einzelne, aber auch die Leute mit denen ich mich umgebe sind jetzt andere, und ich tue und sage es mit einem ganz anderen Selbstverständnis, mit anderem Auftreten als früher.

Auch wenn ich nicht zu den Dauerrockern gehöre, bin ich sichtbar, und erhalte trotzdem kaum Reaktionen - so wie früher, als ich mich versteckte.

Und egal ob man Rock jetzt in dieses Genderthema packen will, oder nicht, haben die Menschen einfach gelernt, dass es viele Stil-, Design-, Lebens-, Partnerschaftsentwürfe oder was auch immer gibt, und sie einfach stehen zu lassen, ohne Menschen zu ver- oder beurteilen, die etwas aus dem Rahmen fallen und sie auch nicht, aufgrund des Aussehens, in eine falsche Schublade zu stecken.

Jeder ist wie er ist und weitere Rückschlüsse aus seiner Selbstdarstellung zu ziehen ist Unsinn - das haben die Menschen mittlerweile durch das ständige Thematisieren  mehrheitlich verinnerlicht.
Zumindest die, mit denen ich zu tun habe.

Cephalus


Offline tcar

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Antw:Negative oder auch positive Reaktionen anderer Leute
« Antwort #4 am: 02.03.2022 21:14 »
2009 habe ich noch nicht gerockt - das kam erst so zwei, drei Jahre später. Gefühlt werden die Reaktionen insgesamt seltener. Neben allgemein gewachsener Toleranz, die die anderen schon erwähnten, mag auch der Laufsteg zu einer gewissen "Normalisierung" beigetragen haben, auch wenn sie nicht so weit ist, wie die meisten Mitforisten und auch ich das gerne hätten. Was bei mir an Feedback ankommt ist meistens positiv. Das schönste war eine spontane "High Five"  8)

Wenn es denn doch mal eine negative Reaktion gibt, versuche ich das Gespräch auf den Stein des Anstoßes, sprich den Rock selber zu lenken - ab da läuft es bei Männern dann meistens so in der Art:

  • ...ja aber Du trägst einen Rock!
  • Ja! Schonmal ausprobiert?
  • Ne.
  • Mach mal - die Dinger sind saubequem!

... und ab da kommt meistens nicht mehr allzu viel Gegenwehr, die man zudem bequem wegschmunzeln kann  ;D Bei Frauen (da sind negative Reaktionen noch seltener) reicht auf das "ja aber Du trägst einen Rock" je nachdem meistens ein "...und Du trägst 'ne Hose" oder ein "...Du doch auch" für das gleiche Ergebnis.

Aber wie gesagt, meistens gibt es zu Verteidigungsstrategien überhaupt keinen Anlass  8) Mit der Zeit bin ich zudem mutiger geworden und mehr Leute sind eingeweiht - wobei sich das Stirnrunzeln, so es denn überhaupt noch stattfindet, mehr und mehr in Grenzen hält. Eigene Entspanntheit und Entspanntheit der anderen haben da meiner Erfahrung nach auch eine positive Rückkopplungsschleife.

tcar

Online Skirtedman

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Antw:Negative oder auch positive Reaktionen anderer Leute
« Antwort #5 am: 03.03.2022 02:36 »
Explizit 2009 war da so eine Krisenphase, fand ich.

Da gab es schon so drei bis fünf Jahre lang keine gescheiten Röcke in den Damenabteilungen, fand ich. Kleider trug ich da de facto noch nicht alltagstauglich. Und die Röcke waren mir für Stand damals alle zu feminin, zu verspielt, mit Volants, Blumenstickereien oder Glitzerstreifen. Und wadenlange, gar knöchellange Röcke für den Nachschub waren praktisch gar keine aufzutreiben - allenfalls in Secondhand-Läden. Denn vor so 2005 war das ganz anders. Da war so jeder vierte Damenrock auch spontan männertauglich. Von daher war so vor meinem inneren Auge, alles, was ich so 2009 an Röcken trug schon irgendwie recht abgetragen und langweilig. Ich muss sagen, das kratzte ein wenig am Selbstbewusstsein. Das Modell 'Damenröcke stehen auch Männern' war bedroht.

In der Zeit zuvor gab es zwei generell wichtige Schübe: Zum einen, dass ich und andere Männer durch den Kontakt zum Internet entdeckten, dass es noch andere Männer gibt, die die gleiche Neigung haben, statt Hosen Rock zu tragen.

Zum anderen das roundabout-Fin-de-Siècle-Phänomen, dass besonders in der Techno-Szene Männer (Jungs) vorwiegend lange Polyester-Röcke trugen, was auch noch kurz nach dem Milleniums-Wechsel anhielt. Ein paar Jahre später zerfiel dieser Trend wieder zusehends - bei den letzten Loveparades (bis 2010) war das leider schon wieder nahezu ausgestorben.

Warum erwähne ich diese meines Erachtens bemerkenswerten Schübe?

Es baute das Selbstbewusstsein auf!

Eigene Entspanntheit und Entspanntheit der anderen haben da meiner Erfahrung nach auch eine positive Rückkopplungsschleife.

Genau. Denn für mich (und viele andere wohl auch) erhöht es die eigene Entspanntheit ungemein, wenn man weiß, dass man nicht der einzige 'Idiot' ist.
Und die Entspanntheit der anderen (der mich Wahrnehmenden) erhöht es ebenso, wenn sie nicht nur mir als Beispiel begegnen, sondern schon andere Männer in Röcken gesehen haben.

Das Fixum 2009 war zwar wegen der damals aktuellen Rockmode schon ein eher krisenbedrohtes Jahr - wie oben beschrieben - es hatte sich aber in der Stimmung der Wahrnehmenden bereits ungemein etwas getan. Verglichen zu 10, 20 Jahren vorher war das insgesamt relativ easy. In den 90ern noch konnte es schnell passieren, dass man auf den Straßen geringschätzende Floskeln nachgerufen bekommen hat. Das kam in den Nullerjahren fast gar nicht mehr vor.

1990 hätte wahrscheinlich noch jeder Dritte insgeheim unsereins in die Therapie schicken wollen. 2009 vermutlich nur noch jeder Zwanzigste. Und 2022 wird es wohl kaum noch jemanden geben (ausser vielleicht die eigene Lebenspartnerin), der wohl ernsthaft der Meinung ist, rocktragende Männer gehörten therapiert.

Und genau so fühlt es sich eben auch im Wandel der Zeit da draussen an, wenn man in Rock oder Kleid rumläuft. Ich habe schon immer oft Zustimmung bekommen von mir unbekannten Dahergelaufenen, insbesondere Frauen. Das ist noch deutlich mehr geworden. Wobei verglichen zu 2009 ich nun 2022 merke, dass die spontane Zustimmungsbekundungen von Fremden in der Häufigkeit wieder rückläufig ist. Ich verspüre, dass es mit einer Erhöhung der Selbstverständlichkeit einhergeht, dass eben ureigene 'Lebensformen' deutlich leichter akzeptiert werden als vor 10 und mehr Jahren.

Ich bin in letzter Zeit auch häufig in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, oft auch mit Gruppen von halbstarken Jugendlichen. Reaktionen, gar verbale oder Lachen, Auslachen, gibt es definitv keine mehr. Tuscheln hinterrücks oder so kann ich auch nicht feststellen. Das läuft allenfalls dann im Stillen in sozialen Netzwerken ab, denn manchmal bilde ich mir ein, dass jemand, dem es langweilig ist, dann schon mal versucht, 'versteckt' von mir ein Foto zu machen. Naja, wer mich sehen darf, darf mich auch fotografieren. So ist das heutzutage.

Bei Menschen, mit denen ich direkt zu tun habe, bekomme ich, falls überhaupt auf meine Kleidung Bezug genommen wird, eine breite Zustimmung zu spüren. Ich werde bestärkt, dass es toll wäre und gut aussähe. Ich habe das Empfinden, von den meisten als eine willkommene Bereicherung aufgefasst zu werden.

Und in den letzten Jahren - sagen wir 5 Jahren - kam es gehäuft vor, dass ich spontan auch von Männern in einem kumpelartigen Sinne zu einem Drink eingeladen werde. Die zwanghafte Abneigung von Männern, die oft noch in den 90ern zu spüren war, ist deutlich einem erhöhten Interesse an mir - und nicht nur meiner Kleidung -, also an mir als Person und Weltenbürger gewichen.

Ich glaube, das ist die wichtigste Botschaft, die mir sicherlich auch im Vergleich von 2009 zu 2022 einfällt, wie sich Reaktionen gewandelt haben: Die Männer sind mir gegenüber deutlich aufgeschlossener. Früher war deutlich mehr die 'Pfui-Deibel'-Haltung noch spürbar.

P.S.: Und - die meisten von Euch wissen das, nur zur Klarstellung - mir geht es nicht darum, besonders gut bei Männern anzukommen, mir geht es darum, besonders gut mit Menschen auszukommen, und da zählen neben Frauen ja auch Männer dazu.

Online Skirtedman

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Antw:Negative oder auch positive Reaktionen anderer Leute
« Antwort #6 am: 09.03.2022 22:55 »
Hey, Leute (vor allem die Leute, die das erst irgendwann deutlich später lesen),

wie es so geht, entwickelt sich in irgendeinem Diskussionsfaden über X irgendwie ein Diskussionsabstecher zu einem Thema Z.

Sowas gibt es auch gerade in dem Thread "Rock im Spiegel", was hier wunderbar zum Thema dieses Threads, den Ihr gerade lest, passt. Deswegen verlinke ich hier aus diesem Thread mal kurz dorthin. Da gibt es einige Beiträge, die thematisch wunderbar ergänzende Aspekte zu hier liefern.

Der Link nach dort kommt nun hier:

Ruhig dann auch ein paar Beiträge dort weiter lesen.
Rock im Spiegel: https://www.rockmode.de/index.php?topic=8412.msg156153#msg156153
Falls das dortige Thema (es geht ums Lachen) Euch zum Diskutieren inspiriert, dann bitte möglichst wieder hier im Thread darauf eingehen.

Gruß
Wolfgang

Offline MAS

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« Antwort #7 am: 09.03.2022 23:35 »
Zwar keine Lacher, aber zwei Ausrufe hörte ich neulich aus vorbeifahrenden Autos. Den ersten verstand ich gar nicht, aber der Beifahrer rief mir irgendwas zu und der Fahrer guckte. Der zweite Ausruf lautete: "Da hast ja ein Röckchen an!" Meine Frau meinte: "Gut dass der das sagte, sonst hättest Du das gar nicht gemerkt."

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Online Skirtedman

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« Antwort #8 am: 09.03.2022 23:53 »
Haha, dergestalt habe ich auch schon auf Reaktionen zurück-reagiert:

"Hey, Du hast ja einen Rock an!"

(ich, guck an mir runter)

"Oh! Tatsächlich!" und dann, je nach Lust und Laune, gespielt peinlich berührt, oder überraschtes Inspizieren des Gegenübers und "Oh, Du hast ja Hosen an!" oder "Oh! Wie kann ich nur!?" oder ... ... ...

Offline culture skirt

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« Antwort #9 am: 10.03.2022 00:17 »
Oh, Du hast ja Hosen an!" Wie kannst du nur!? Und beim runtergucken Nasentupser geben und ne Koppnuss. zack.

Offline hirti

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« Antwort #10 am: 10.03.2022 07:47 »
Und bei der Gesinnung wundert es dich, Nico, wenn man gelegentlich genau das gleiche mit dir macht wie du hier vorschlägst => zack?!

Ernsthaft?!

Starte doch mal eine Umfrage wie viele Teilnehmer dieses Forums hier sofort daran denken, jemandem Gewalt anzutun nur weil er fragt warum man etwas außergewöhnliches trägt.
Mit dem Ergebnis solltest du dir dann Gedanken machen was du an deiner Gesinnung ändern kannst damit die Welt und ihre Bewohner dich besser behandeln.

Offline MAS

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« Antwort #11 am: 10.03.2022 08:19 »
Also ich würde niemandem Gewalt antun, der mir eine außergewöhnliche Frage stellt. Und niemandem, der mit eine gewöhnliche Frage stellt? Im Genenteil: Fragen stellen finde ich gut!

"Der die das!
Wer wie was?
Wieso weshalb warum?
Wer nicht fragt bleibt dumm!"

Wer kenn das Lied?

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Offline Krefelder

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« Antwort #12 am: 10.03.2022 09:59 »
1000 tolle Sachen
die gibt es überall zusehen,
manchmal muss man fragen
um sie zu verstehen.

Die gute alte Sesamstraße.

Und  nein,  ich würde auch keine
Gewalt anwenden.

Online Skirtedman

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« Antwort #13 am: 10.03.2022 10:59 »
Gewalt wäre das allerletzte Stilmittel, das ich, ganz gleich aus welcher Ursache heraus, anwenden würde.

Offline Olivier

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« Antwort #14 am: 10.03.2022 11:19 »
Gekicher hatte ich auch ein paar mal. Ob ich der Anlaß dafür war? Selbst wenn: Was solls.

Solange keiner handgreiflich wird halte ich mich einfach da dran: Können täte ich schon, aber wollen tu ich nicht. Die letzten Jahrzehnte mußte ich dann auch nicht.

LG, Olivier
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