Autor Thema: Wie hilfreich ist mir persönlich das: Rock am Mann genauso wie Hose an Frau?  (Gelesen 584 mal)

Online Skirtedman

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Manche hegen den Wunsch, dass Röcke für Männer bzw. Kleider so normal werden wie Hosen für Frauen.

Wie wünschenswert das ist, dazu gibt es eine andere Umfrage.

Aber wie hilfreich ist es für Dich persönlich, wenn Rock oder Kleid für Männer normaler Alltag werden?

Für manche wäre es vielleicht sogar gar nicht hilfreich, eher schädlich, das wäre eine 0.
Für manche ist es schlicht egal, die ziehen trotzdem ihr Ding durch, das wäre auch eine 0.
Für manche wäre es sowohl ein Traum, aber vor allen Dingen ganz extrem hilfreich, das wäre eine 10.

Ich möchte ausdrücklich drum bitten, dass alle, auch die, die sonst nur hier mitlesen, bei dieser Umfrage mitmachen. Jeder hat exakt nur eine einzige Stimme.

Auf einer Skala von 0 bis 10: Wie hilfreich ist es für Dich?

Online Timper

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Hilfreich wobei ? 
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Offline JoHa

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Dieser Frage schließe ich mich an.
Nicht Johannes. Joachim!

Online Skirtedman

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@JoHa & @Timper:
Also meine erste Reaktion war:
Wenn Ihr erklärt bekommen müsst, wozu es hilfreich sein könnte, dann ist es für Euch nicht hilfreich. Also: Null!!!

Insgeheim aber erhoffe ich, dass Ihr mit dem Design der Umfrage kollidiert.

Dies ist meine allererste Umfrage, die ich gestaltete, ich wusste noch nicht, welche Felder wo wie und in welchem Umfang auftauchen. Die Titel-Formulierung musste ich schon abändern, um Buchstaben einzusparen. Sonst würde im Titel nicht alles angezeigt werden.

Und so konnte ich dann bei meiner zweiten, sofort anschließenden Parallel-Umfrage da bereits ein paar Erfahrungswerte einfließen lassen, was die Gestaltung und den Informationsgehalt an der richtigen Stelle bei einer Umfrage anbelangt.

Zudem erklärt ja der Eröffnungs-Beitrag im jeweiligen Umfrage-Thread die Fragestellung noch mal eingehender.

Und mindestens 12 Leute vor Euch haben auch gewusst, was gemeint ist.

Leider kann man nur den Start-Beitrag editieren. Den Rest nicht. Allerdings habe ich inzwischen die unscheinbare Stelle gefunden, an der man dann doch den Umfragen-Inhalt wohl nachträglich noch umgestalten kann.

Und somit tat sich vermutlich anhand des mangelnden 'Designs' der Umfrage Euch Eure Rückfrage auf.
Also in der dürftigen Version sah das so aus:
Bitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.


Inzwischen weiß ich, dass ich das ändern kann.
Dann will ich das mal versuchen, damit es klarer ersichtlich ist.

An die Foren-Programmierer: schön wäre, es gäbe im Formular für Umfragen nicht nur eine Zeile, um die Umfragen-Frage zu formulieren. Manchmal gehört da ja noch etwas mehr Erklärung dazu. Und nicht jeder guckt sich den Start-Beitrag im Thread an, bevor er irgendwas in der Stimmabgabe anklickt. Mehr Zeilen vor den Antwortmöglichkeiten wären förderlich - das ist meine Anregung.


Offline MAS

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Hast Du die Frage mit Absicht im Indikativ formuliert, Wolfgang? So forumliert setzt sie vorraus, dass es schon so ist. Ist es aber nicht. Wenn ich die Frage so umfomulieren dürfte, wie sie meinem Verständnis nach gemeint ist:

Aber wie hilfreich wäre es für Dich persönlich, wenn Rock oder Kleid für Männer normaler Alltag würden?

Ist die so gemeint?

Wenn ich weiß, ob ich die Frage so richtig verstanden habe, werde ich abstimmen.

LG, Micha
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Online Skirtedman

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Ja, habe ich absichtlich im Indikativ geschrieben.

Die meisten wissen sicherlich auf Anhieb, was gemeint ist. Ich wollte niemanden mit zuviel Konjunktiv unnötig ins Grübeln bringen.

Sicher ist die Frage aber auch so zu verstehen, als sei sie im Konjunktiv formuliert.

In erster Linie wollte ich den Wortlaut möglichst identisch, aber doch optisch und inhaltlich klar unterscheidbar an die Fragestellung der zweiten Umfrage anpassen. Die zweite Umfrage hatte ich nämlich als erstes formuliert. Und da funktioniert die Frage quasi nur im Indikativ.

Absicht war auch besonders, in der Thread-Übersicht die gleiche Wortstruktur zu haben. Dort funktionierten die Fragen aber nicht wegen der Länge. Drum musste ich am Ende bei den Thread-Überschriften noch mal die Fragen verkürzen und schematisch weiter vereinfachen. Und somit fällt der direkte Vergleich der beiden ausformulierten parallelen Fragestellungen nicht mehr direkt ins Auge.

Offline MAS

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Ich wollte niemanden mit zuviel Konjunktiv unnötig ins Grübeln bringen.

Ha, statt dessen bringens Du jemanden durch zuviel Indikati unnötig ins Grübeln! Ob das besser ist.

Wie auch immer: Jetzt habe ich auch hier mit 10 abgestimmt.

LG, Micha

PS: Ich merke an "meinen" Studierenden, das die Anwendung des Konjunktivs aus der Mode kommt, geschweige denn der beiden Formen desselben. Dadurch verarmt aber die Sprache ungemein. Man kann verschiedene Perspektiven nur im Indikativ sehr viel weniger fein auseinanderhalten. Leider unterstützen Radio und Fernsehen diese Sprachverarmung.
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Online Skirtedman

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Haha,

ob der Micha grübelt oder die Schwiegermutter grübelt... Grübeln mag manche fit im Hirn halten (ich weiss, ernsthaft ist manchmal das Gegenteil der Fall).

Wie auch immer, auch im Indikativ macht die Frage Sinn. Denn es ist mit einem Konditional verknüpft.
Wenn Komma Dann. Während bei uns das Dann statt einer Aussage eben eine Frage ist.

Machst Du den Schirm auf, wenn es regnet?

Ein Konditional drückt nicht aus, dass es auch tatsächlich so ist. Die Frage drückt also nicht aus, dass es tatsächlich auch regnet.

Würdest Du den Schirm aufmachen, wenn es regnen würde?
...wenn es regnete?

Kann man so ausdrücken. Aber ein Indikativ macht es viel klarer. Und es verfälscht mitnichten.

...wenn es regnete? ...stirbt alleine deswegen umgangssprachlich aus, weil bei unaufmerksamem Zuhören oder mangelnder Sprachkenntnis es schnell missverständlich wird.

"Machtest Du den Schirm auf, wenn es regnete?"
"Hää, Du meinst wohl 'als es regnete'!"

Kein Wunder, wenn sprachlich einiges überholt wird.
Und jetzt werden fleissig die Kleidernormen für Männer überholt!
Und der Hose geht's an den Kragen...! 😄😄😄

Online Timper

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Schön das sich nun der eine mehr der andere weniger Gedanken machen konnte ob er es für hilfreich oder wünschenswert hält wenn der Rock sich in der Öffentlichkeit mehr am Mann zeigt.
Was ich mich nun aber frage wo ist der Nutzen der Umfragen.
Wollt ihr mit dem Ergebnis eine Petition im Bundestag einreichen? Gleichberechtigung für den Rock am Mann! Weg mit der Diskriminierung!  Weg mit Schubladendenken !
Was folgt jetzt?
Flugbattaktion, Demo, irgendwo festkleben, Strassenblockade, Freitagsdemo, Montagsdemo, Talkshows, Kartoffelbrei auf Gemälde im Museum?

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Offline GregorM

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PS: Ich merke an "meinen" Studierenden, das die Anwendung des Konjunktivs aus der Mode kommt, geschweige denn der beiden Formen desselben. Dadurch verarmt aber die Sprache ungemein. Man kann verschiedene Perspektiven nur im Indikativ sehr viel weniger fein auseinanderhalten.

Lieber Micha,

obwohl meine Kenntnis der deutschen Sprache sehr begrenzt ist und es sein muss, schätze ich die Melodie der Sprache, die durch die Verwendung der Konjunktive entsteht. Ohne sie wäre sie, wie du scheibst, irgendwie verarmt.
Ob man sich dabei auch nuancierter ausdrücken kann - oder könnte? Vermutlich.

Gruß
Gregor
https://www.dress2kilt.eu/de00.htm
https://blog-de.dress2kilt.

Übrigens meine ich, dass politische Diskussionen in diesem Forum untersagt sein sollten.

Offline MAS

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Machst Du den Schirm auf, wenn es regnet?

Ein Konditional drückt nicht aus, dass es auch tatsächlich so ist. Die Frage drückt also nicht aus, dass es tatsächlich auch regnet.

Würdest Du den Schirm aufmachen, wenn es regnen würde?
...wenn es regnete?

Kann man so ausdrücken. Aber ein Indikativ macht es viel klarer. Und es verfälscht mitnichten.

...wenn es regnete? ...stirbt alleine deswegen umgangssprachlich aus, weil bei unaufmerksamem Zuhören oder mangelnder Sprachkenntnis es schnell missverständlich wird.

"Machtest Du den Schirm auf, wenn es regnete?"
"Hää, Du meinst wohl 'als es regnete'!"

Kein Wunder, wenn sprachlich einiges überholt wird.
Und jetzt werden fleissig die Kleidernormen für Männer überholt!
Und der Hose geht's an den Kragen...! 😄😄😄

Ich meine, lieber Wolfgang, eher den Indikativ "Wie hilfreich ist es Dir". Der setzt voraus, dass es tatsächlich so ist. Und wenn ich diesen Indikativ durch den Konjunktiv irrealis "wäre" ersetze (hier ist der Indikat "ersetze" nicht falsch), passt (auch hier nicht) der Indikativ "werden" nicht, sondern muss durch "würden" ersetzt werden.

Ja, es ist kompliziert, und manchmal komme ich da auch ins Straucheln. Man hat auch wirklich zu wenige Vorvilder in den alltäglichen Kommunikationen oder den Medien, die es richtig machen.

LG, Micha
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Offline MAS

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Lieber Micha,

obwohl meine Kenntnis der deutschen Sprache sehr begrenzt ist und es sein muss, schätze ich die Melodie der Sprache, die durch die Verwendung der Konjunktive entsteht. Ohne sie wäre sie, wie du scheibst, irgendwie verarmt.
Ob man sich dabei auch nuancierter ausdrücken kann - oder könnte? Vermutlich.

Gruß
Gregor

Und ob, lieber Gregor: Je mehr Wörter man kennt und je mehr grammatische Formen, desto vielfältiger und nuancierter kann man sich ausdrücken. Das ist wie mit der Kleidung: Je mehr Kleidungsstücke man hat, desto vielfältiger und nuancierter kann man sich kleiden.

LG, Micha
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Hallo Micha,

natürlich hast Du in aller Konsequenz damit Recht:

Was wäre, wenn ist?

Im Gegensatz zu

Was ist, wenn wäre?  ...usw...

Damit kann man präziser arbeiten und nuancenreicher formulieren.

Ich wollte aber bewusst nich zuviele Nuancen ins Spiel bringen, sondern plakativ und hammerhart klar:

Wenn Fakt, was dann?

Danke für Dein Nuancen-Beispiel mit der Kleidung.

Wobei wir jetzt die Grammatik hier ausdiskutiert hätten.

Den Nuancenreichtum der Kleidung noch nicht. Weiter gehts mit Abstimmen!

Online Skirtedman

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Was folgt jetzt?
Flugbattaktion, Demo, irgendwo festkleben, Strassenblockade, Freitagsdemo, Montagsdemo, Talkshows, Kartoffelbrei auf Gemälde im Museum?

Hallo Timper,

könnte man alles machen.

In erster Linie reiht sich diese Umfrage ein in das Reigen der anderen Umfragen hier in der Rubrik.

Manche Umfragen sind unbefristet offen.
Ich habe meine beiden Fragen bewusst nur auf ein Jahr befristet.

Vielleicht kann man in zwei, drei Jahren diese Fragen erneut stellen. Dann hätten wir schon mal Stimmungsbilder zu zwei verschieden Zeitpunkten.

Mal schaun, was wir aus diesen Stimmungsbildern ableiten!

Offline Modernfashion

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Ich habe 10 Punkte vergeben.
Für mich als Neurocker würde die Hemmschwelle, einen Rock zu tragen, wann und wo auch immer ich möchte, entscheidend sinken.
Das gilt vor allem für "sensible" Bereiche wie Freundeskreis, bei der Arbeit, usw.

 

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