Autor Thema: Trans sein heute.  (Gelesen 1994 mal)

Offline Janna

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Antw:Trans sein heute.
« Antwort #30 am: 06.11.2022 14:49 »
Ok das kann man so sehen.
Aber man muss das verhältniss ansehen die beiträge zum thema trans sind verschwindend klein zu den andern beiträgen.
Man kann natürlich schon aus einer mücke einen elefanten machen 😀
Ich finde wenn das thema eisenhbahn hier platz hat ohne das hier jemand meckert sollten menschen mit ihren beiträgen erst recht platz haben auch wenn sie mir nicht unbedingt entsprechen.
Das erweitert für mich der horizont.
Darum bin ich auch nicht auf einem trans forum weil es immer nur ums gleiche geht.
Das kann vor allem am anfang eine hilfe sein aber man muss ja im leben bestehen.
Und da ist es wenig hilfreich wenn man generell eine rosarote brille trägt.

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Offline man_in_time

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Antw:Trans sein heute.
« Antwort #31 am: 06.11.2022 17:27 »
Ok das kann man so sehen.
Aber man muss das verhältniss ansehen die beiträge zum thema trans sind verschwindend klein zu den andern beiträgen.
Man kann natürlich schon aus einer mücke einen elefanten machen 😀
Ich finde wenn das thema eisenhbahn hier platz hat ohne das hier jemand meckert sollten menschen mit ihren beiträgen erst recht platz haben auch wenn sie mir nicht unbedingt entsprechen.
Das erweitert für mich der horizont.
Darum bin ich auch nicht auf einem trans forum weil es immer nur ums gleiche geht.
Das kann vor allem am anfang eine hilfe sein aber man muss ja im leben bestehen.
Und da ist es wenig hilfreich wenn man generell eine rosarote brille trägt.
Mich würde mal interessieren, was für Dich Weiblichkeit ist und in welcher Form sich die Weiblichkeit bei Dir äußert.

Warum sich diese Themen beissen?
Auf der einen Seite sind Männer, die u.a. die ihnen aufgezwungene gesellschaftlichen Geschlechterrolle ausweiten wollen, indem sie die Kleidungsvielfalt für sich erweitern, oder sich schminken, sich androgyn geben, Dinge tun, die unsere Gesellschaft eher Frauen zuschreibt, obwohl es biologisch gesehen mit Weiblicheit absolut nichts zu tun hat.  Oder was soll am Kleider-/Röcke-/Strumpfhosentragen, Schminken weiblich sein? Absolut nichts! Das ist ein rein gesellschaftliches Konstrukt, welches Männer hier aufbrechen wollen, und so die Gleichberechtigung für sich erreichen wollen.

Auf der anderen Seite sind XY-Menschen, die offensichtlich mit der gesellschaftlichen Geschlechterrolle des Mannes auch nicht zufrieden sind, sich in der weiblichen Geschlechterrolle wohler fühlen, und sich dem gesellschaftlichen Konstrukt anpassen wollen, indem sie sich dem biologischen Geschlecht anpassen (was aber nur begrenzt funktioniert), z.B. durch Hormone, OPs usw.
In den Trans-Foren habe ich oft den Eindruck, diesen Menschen ist gar nicht daran gelegen, dass sich die gesellschaftliche Männerrolle verändert oder erweitert. Denn in deren Augen sollen sich nur Frauen schminken und schöne Kleider tragen dürfen. An diesen starren konservativen Geschlechterrollen wird da extrem festgehalten.
Und dies passiert häufig auch in den Medien, wo Geschlechterrollen eher zementiert werden als aufgeweicht. Menschen, die dem Geschlechterklischee nicht entsprechen, wird eher suggeriert, im falschen Geschlecht zu sein als dafür zu kämpfen, alles dafür zu tun, um sich im angeborenen Geschlecht wohl zu fühlen, so wie es eben hier im Forum geschieht.
Da werden lieber schädliche Medikamente empfohlen und die Gesundheit gefährdet (Die Pharmaindustrie verdient lebenslang damit Geld, und ist sehr daran interessiert!).
Und daher beissen sich diese Themen.

Offline Timper

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Antw:Trans sein heute.
« Antwort #32 am: 06.11.2022 18:11 »
Interessante Gedanken und nicht pauschal von der Hand zu weisen.
Hierbei taucht die Frage dann irgendwann auf wenn alle alles können und machen (Röcke, Schminken, Heels, ect) worüber definiert man sich noch. Das ist doch für viele das große Problem. Da bleibt am Ende noch das biologische Geschlecht.
Ich nenne es mal "Reklamation von exklusiv Rechte." So könnte man die gesellschaftliche, derzeitige Struktur nennen.
Derzeit ziemlich auf die weibliche Seite ( egal ob bio oder trans) verschoben.
Aber ist das wirklich so? Zum Teil glaube ich schon.
 
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Offline man_in_time

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Antw:Trans sein heute.
« Antwort #33 am: 06.11.2022 18:38 »

Hierbei taucht die Frage dann irgendwann auf wenn alle alles können und machen (Röcke, Schminken, Heels, ect) worüber definiert man sich noch. Das ist doch für viele das große Problem. Da bleibt am Ende noch das biologische Geschlecht.


Dann stellt sich allerdings die Frage, warum die Einschränkungen nur noch bei den Männern bestehen? Worüber definieren sich dann die Frauen, wenn sie die männlichen Rollenelemente eh schon für sich integriert haben?
Frauen haben sich schließlich schon emanzipiert...


Offline JJSW

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Antw:Trans sein heute.
« Antwort #34 am: 06.11.2022 18:45 »
Also ich bin mit meinem Geschlecht zufrieden und meine Männlichkeit fühlt sich in Rock oder Kleid sehr wohl,
auch wenn ich gelegentlich auch mal tiefer in die feminine Kleiderkiste greife  ;D

Falls mich irgendjemand da draußen für Trans... halten sollte (tatsächtlich hatten ein paar Kolleginnen in der Firma eine Zeitlang dies vermutet, wie ich indirekt erfuhr), das stört mich inzwischen auch nicht mehr besonders.
Zu Beginn meiner Rockträgerei gabs manchmal so Schwuchtel-Rufer, das hat die letzten Jahre deutlich nachgelassen.

Und oft sieht man mich draußen spazieren, Ich in Rock oder Kleid, daneben meine Frau in Hose, da mag der gewöhnliche Passant denken was er will.
Erst seitdem ich Röcke oder Kleider trage, trägt meine Frau auch mal gelegentlich Rock oder Kleid. Meist ist es ihr aber zu kühl dazu.

Grüßle
Jürgen
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Offline MAS

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Antw:Trans sein heute.
« Antwort #35 am: 06.11.2022 20:19 »

Warum sich diese Themen beissen?
Auf der einen Seite sind Männer, die u.a. die ihnen aufgezwungene gesellschaftlichen Geschlechterrolle ausweiten wollen, indem sie die Kleidungsvielfalt für sich erweitern, oder sich schminken, sich androgyn geben, Dinge tun, die unsere Gesellschaft eher Frauen zuschreibt, obwohl es biologisch gesehen mit Weiblicheit absolut nichts zu tun hat.  Oder was soll am Kleider-/Röcke-/Strumpfhosentragen, Schminken weiblich sein? Absolut nichts! Das ist ein rein gesellschaftliches Konstrukt, welches Männer hier aufbrechen wollen, und so die Gleichberechtigung für sich erreichen wollen.

Auf der anderen Seite sind XY-Menschen, die offensichtlich mit der gesellschaftlichen Geschlechterrolle des Mannes auch nicht zufrieden sind, sich in der weiblichen Geschlechterrolle wohler fühlen, und sich dem gesellschaftlichen Konstrukt anpassen wollen, indem sie sich dem biologischen Geschlecht anpassen (was aber nur begrenzt funktioniert), z.B. durch Hormone, OPs usw.
In den Trans-Foren habe ich oft den Eindruck, diesen Menschen ist gar nicht daran gelegen, dass sich die gesellschaftliche Männerrolle verändert oder erweitert. Denn in deren Augen sollen sich nur Frauen schminken und schöne Kleider tragen dürfen. An diesen starren konservativen Geschlechterrollen wird da extrem festgehalten.
Und dies passiert häufig auch in den Medien, wo Geschlechterrollen eher zementiert werden als aufgeweicht. Menschen, die dem Geschlechterklischee nicht entsprechen, wird eher suggeriert, im falschen Geschlecht zu sein als dafür zu kämpfen, alles dafür zu tun, um sich im angeborenen Geschlecht wohl zu fühlen, so wie es eben hier im Forum geschieht.
Da werden lieber schädliche Medikamente empfohlen und die Gesundheit gefährdet (Die Pharmaindustrie verdient lebenslang damit Geld, und ist sehr daran interessiert!).
Und daher beissen sich diese Themen.

Ich empfinde diese beiden Seiten des (biologisch-)männlichen Rocktragens gar nicht als ein Sichbeißen, sondern als zwei Seiten einer Medaille oder als zwei Ausprägungen desselben Phänomens, mit fließenden Übergängen ineinander.

Ich habe beide Zugänge zum Thema in mir.

LG, Micha
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Online Skirtedman

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Antw:Trans sein heute.
« Antwort #36 am: 06.11.2022 21:47 »
Ok das kann man so sehen.
Aber man muss das verhältniss ansehen die beiträge zum thema trans sind verschwindend klein zu den andern beiträgen.
Man kann natürlich schon aus einer mücke einen elefanten machen 😀
Ich finde wenn das thema eisenhbahn hier platz hat ohne das hier jemand meckert sollten menschen mit ihren beiträgen erst recht platz haben auch wenn sie mir nicht unbedingt entsprechen.
Das erweitert für mich der horizont.
Darum bin ich auch nicht auf einem trans forum weil es immer nur ums gleiche geht.
Das kann vor allem am anfang eine hilfe sein aber man muss ja im leben bestehen.
Und da ist es wenig hilfreich wenn man generell eine rosarote brille trägt.
Mich würde mal interessieren, was für Dich Weiblichkeit ist und in welcher Form sich die Weiblichkeit bei Dir äußert.

Warum sich diese Themen beissen?
Auf der einen Seite sind Männer, die u.a. die ihnen aufgezwungene gesellschaftlichen Geschlechterrolle ausweiten wollen, indem sie die Kleidungsvielfalt für sich erweitern, oder sich schminken, sich androgyn geben, Dinge tun, die unsere Gesellschaft eher Frauen zuschreibt, obwohl es biologisch gesehen mit Weiblicheit absolut nichts zu tun hat.  Oder was soll am Kleider-/Röcke-/Strumpfhosentragen, Schminken weiblich sein? Absolut nichts! Das ist ein rein gesellschaftliches Konstrukt, welches Männer hier aufbrechen wollen, und so die Gleichberechtigung für sich erreichen wollen.

Auf der anderen Seite sind XY-Menschen, die offensichtlich mit der gesellschaftlichen Geschlechterrolle des Mannes auch nicht zufrieden sind, sich in der weiblichen Geschlechterrolle wohler fühlen, und sich dem gesellschaftlichen Konstrukt anpassen wollen, indem sie sich dem biologischen Geschlecht anpassen (was aber nur begrenzt funktioniert), z.B. durch Hormone, OPs usw.
In den Trans-Foren habe ich oft den Eindruck, diesen Menschen ist gar nicht daran gelegen, dass sich die gesellschaftliche Männerrolle verändert oder erweitert. Denn in deren Augen sollen sich nur Frauen schminken und schöne Kleider tragen dürfen. An diesen starren konservativen Geschlechterrollen wird da extrem festgehalten.
Und dies passiert häufig auch in den Medien, wo Geschlechterrollen eher zementiert werden als aufgeweicht. Menschen, die dem Geschlechterklischee nicht entsprechen, wird eher suggeriert, im falschen Geschlecht zu sein als dafür zu kämpfen, alles dafür zu tun, um sich im angeborenen Geschlecht wohl zu fühlen, so wie es eben hier im Forum geschieht.
Da werden lieber schädliche Medikamente empfohlen und die Gesundheit gefährdet (Die Pharmaindustrie verdient lebenslang damit Geld, und ist sehr daran interessiert!).
Und daher beissen sich diese Themen.

(hab mich zu einem Vollzitat durchgerungen...)

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Offline Janna

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« Antwort #37 am: 06.11.2022 22:21 »
Das einzige was ich unterschreiben kann ist das mit der modischen gleichberechtigung der männer👍
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Offline MAS

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Antw:Trans sein heute.
« Antwort #38 am: 06.11.2022 22:26 »
Das einzige was ich unterschreiben kann ist das mit der modischen gleichberechtigung der männer👍

Nicht nur modischer, ergänze ich gerne, sondern genereller!

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