Autor Thema: Es wird entspannter  (Gelesen 4350 mal)

Offline GregorM

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Antw:Es wird entspannter
« Antwort #45 am: 25.08.2021 23:19 »
Hallo Micha,

um Deutsch zu schreiben stelle ich meine Tastatur auf Deutsch um. Die +Taste wird zum Buchstaben ß, die Y- und Z-Tasten sind umgekehrt, und (unlogisch) æ = ö und ö = æ.

Gruß
Gregor
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Offline MAS

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Antw:Es wird entspannter
« Antwort #46 am: 25.08.2021 23:47 »
Hallo Micha,

um Deutsch zu schreiben stelle ich meine Tastatur auf Deutsch um. Die +Taste wird zum Buchstaben ß, die Y- und Z-Tasten sind umgekehrt, und (unlogisch) æ = ö und ö = æ.

Gruß
Gregor

Gut, lieber Gregor. Das erfordert dann auch immer ein Umstellen Deiner Tippgewohnheit, vielleicht ähnlich, wie wenn man ein anderes Auto fährt, mit anderer Kupplung oder so.

Aber Du machst das ganz entspannt.

LG, Micha

PS: Und ä = ø? ;D
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Offline Albis

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Antw:Es wird entspannter
« Antwort #47 am: 27.08.2021 22:04 »
Nun, nicht umsonst heisst ein Männerrock eben Männerrock.

Männerröcke in Details dann doch eher auf die Besonderheiten von Männern eingehen, wie dem Körperbau. Und besonders, weil sie auf Details Rücksicht nehmen, die man von Männern halt eher kennt:

Robustere Stoffe, zurückhaltenden Farben oder Muster (sofern es nichts tartan-ähnliches ist), andere Größen- bzw. geometrische/optische Teilungsverhältnisse.

Zweifelsohne findet man solche Röcke, die diesen Stilelementen entsprechen auch bisweilen unter den Damenröcken. Bestes Beispiel sind Jeans-Röcke. Schnell aber können wiederum einzelne Details dazu führen, dass solch ein männerrock-tauglicher Damenrock als eindeutiger Damenrock beurteilt werden kann: einzelne Stickerei-Applikationen, bestimmte Farbtöne, Ziernähte, Taschengrößen (zumeist Taschen-'Kleinen' bzw. Taschenlosigkeit) etc. Ich für mich brauchte z.B. etliche Jahre, bis ich für mich akzeptiert habe, dass Röcke mit Knöpfen oder Reißverschlüssen (besonders mittige Reißverschlüsse vorne) die 'weibliche' Schließrichtung hatten, was sie eindeutig eben als Damenröcke (zumindest in meiner Wahrnehmung) auswiesen. Mittlerweile ist es mir persönlich ziemlich egal. Wobei bei Damenröcken mit 'männlicher' Schließrichtung diese eben genau deswegen auch heute noch immer gleich ein paar Sympathiepunkte mehr von mir bekommen, wenn es darum geht, eine Kaufentscheidung zu treffen.

[...]

Ja, lange Röcke - kommt natürlich auch auf das Material und ähnliches an - wie auch glaubich von Albis hier schon erwähnt, wirken sehr schnell doch eher feminin. Vermutlich gerade der Rock, der Gregor zu diesem Zitat bewegte (der hier), mit seiner langen, fließenden Erscheinung und leichtem Glanz.

Gerade Ende letzter Woche wollte ich wegen längerem abendlichen Aufenthalt an einem Gewässer mich vor Stechmücken schützen und wählte einen anderen längeren Rock, woraufhin meine Freundin - was selten vorkommt* - bat, etwas kürzeres anzuziehen, weil mir das in der Regel besser stehen würde.

Ich glaube, nicht nur mir geht es so, sondern tendenziell stehen Männern eher kürzere Säume besser als wadenlange oder gar knöchellange Säume. Gerade bei wadenlangen bis knöchellangen Kleidern wirkt es an einem Mann sehr oft eher feminin. Da ist es nicht die Tatsache, dass es ein Kleid ist, was das bewirkt, sondern eben diese Länge - vielleicht weil in dieser Länge das heutzutage (bei Frauen) eher mit Eleganz (und oft auch hoher Weiblichkeit) verbunden wird, während knieumspielende Längen oder kürzer eher Sportlichkeit ausstrahlen - und dieses Sujet dann auch besser zu einem Mann passt.

Gruß
Wolfgang

*dass sie kleidungsmässig etwas mich bittet...

Diese ganzen Verzierungen, Applikationen usw. sowie die z.T. grellbunten Farben auf Damenröcken schränken zumindest für die mich die Auswahl deutlich ein. An Männern werden dann doch robustere Stoff und zurückhaltende Farben erwartet (Ja, wir müssen auf diese Erwartungen keine Rücksicht nehmen).

Ich weiß nicht, ob lange Röcke femininer wirken. Ich meine, dass ich das mal zu weiten Röcken geschrieben habe. Dennoch ist klar, dass ein langer Rock deutlich mehr auffällt als ein kurzer. Wie auch schonmal irgendwo geschrieben, ist aus der Ferne kaum ein Unterschied zwischen einem kurzen Rock und einer kurzen weiten Hose (Shorts) zu erkennen. Spätestens unterhalb der Knie wird dieser Unterschied deutlich sichtbar.

Ich war die Woche bei meiner Hausärztin, die mich bislang nur in Hosen kannte, wobei ich allerdings eher selten hingehe, wenn es mir gut geht. Ich hatte den wadenlagen, eher engen schwarzen Baumwollrock von Ulla Popken an. Ein älterer Herr im Wartezimmer hat ein bisschen verwirrt geguckt und als die Schwester mich darum bat, mich zu entkleiden, kam sie kurz ins Stocken: Weil sie mich nicht bitten konnte, die Hose auszuziehen, bat sie mich die Beine frei zu machen.  ;D  Darüber hinaus gabs keine Reaktion. Ich war froh, dass ich mich im Rock hingewagt habe.

Offline MAS

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Antw:Es wird entspannter
« Antwort #48 am: 27.08.2021 22:57 »
Ich hatte immer den umgekehrten Eindruck: lange, weite Röcke wirken maskuliner, weil sowohl die Talare, Habits usw. der Geistlichen und Juristen, als auch die Kaftane, Dschalabiyas im arabischen usw. Raum lange, weite Männerkleider sind. So trug ich in der Uni seit 2013 hauptsächlich lange weite Röcke. Es gab auch nie negative Kommentare, wenn überhaupt welche. Jetzt kam ich einmal im kürzeren Jeansrock, da meinte unsere Sekretärin "Deine Röcke werden auch immer kürzer", und jetzt, als ich den kurzen Jeansrock mit Stickereien trug, meinte sie: "Dein Rock ist aber süß! Mit Blümchen!".

Also fallen kurze Röcke auch auf und mit Stickereien erst recht.

Heute bei einer Veranstaltung auf dem Friedhof schaute mich eine Frau und und fragte die Frau vor ihr: "Hast Du gesehen?". Die andere antwortete nur mit "Ja". Ob sie mich meinten, weiß ich nicht, aber meine schon.

Das macht mir aber alles nix.

Neulich in der Buchhandlung im dünnen Sommerrock mit Rosenaufdruck sagte die Buchhändlerin: "Sie haben einen neuen Rock. Ich kenne sie bisher nur in Jeans." Ich antwortete, der sei noch viel luftiger. Ja, ganz entspannt, und dann half sie mir bei den Kinderbüchern für Zweijährige.

LG, Micha
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Offline Lars

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Antw:Es wird entspannter
« Antwort #49 am: 27.08.2021 23:24 »
... und dann half sie mir bei den Kinderbüchern für Zweijährige.

Ahhh, das erklärt einiges ...
 
 ;D ;D ;D
 
Viele Grüße,
Lars

Offline MAS

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« Antwort #50 am: 27.08.2021 23:50 »
... und dann half sie mir bei den Kinderbüchern für Zweijährige.

Ahhh, das erklärt einiges ...
 
 ;D ;D ;D
 
Viele Grüße,
Lars

Ja, man sollte nicht über seinem Niveau lebsen! ;D

VG, Micha
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Offline Dr.Heizer

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Antw:Es wird entspannter
« Antwort #51 am: 28.08.2021 16:39 »
Kürzlich wurde hier davon geschreiben, dass lange Röcke femininer wirken. Lässt sich das pauschalisieren? Ich sage "nein". Es gibt auch lange Röcke, welche sich Hersteller für Männer ausgedacht haben und scheinbar vermehrt von dieser Zielgruppe gekauft werden.
Bei mir war es kürzlich so: langen dunklen Rock angezogen, kritischer Blick meiner Frau und Kommentar: "Kannst Du nicht einen kürzeren anziehen? Siehst ja aus wie der Pfarrrer!" Knielang geht also immer, kürzer auch, doch fast bodenlang? - Naja.

Oft gibt es einfach keine Kommentare, manchmal schon und dann sind diese meist sogar anerkennend (mutig, toll, sie können das gut tragen, schöner Rock, endlich traut sich mal einer,.. sowas einfach)

Neulich waren wir bei Bekannten eingeladen, die wir erst vor einigen Wochen kennen gelernt haben. Da sagte der Gastgeber auf meinen Getränkewunsch hin: "Also eigentlich geht das nicht, dass du Rotwein trinkst. Wer so gekleidet ist, bekommt bei mir einen Whiskey!"
Ich fragte, ob er denn oft Whiskey auschenke, das verneinte er und ich genoß diese Ehre, einen Tullamore Dew mit ihm zu genießen.
Mein Jeansrock endete kurz über dem Knie, war also definitiv kein Kilt. 8)

Allgemein habe ich den Eindruck, dass viele Mesnchen seit Jahren eher desinteressiert sind an dem, was andere tragen. Das macht es leicht, von den Sehgewohnheiten abzuweichen und zu ttragen, worin man sich wohlfühlt.

Ich bin vor einigen Wochen von der Stadt in ein kleines Dorf gezogen. Angesprochen hat mich auf meine Gewohnheiten, meist in Rock oder Kilt unterwegs zu sein, noch niemand und jeder geht mit mir ganz normal um, neue Bekannt- und Freundschaften haben sich ergeben.

Damit bestätigt sich: wer Rock oder Kilt tragen will, soll es einfach TUN. Es ist definitiv entspannt, wenn man selbst entspannt dabei ist  ;).
Viele Grüße aus dem Vogtland, Dr.Heizer

Offline JoHa

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Antw:Es wird entspannter
« Antwort #52 am: 28.08.2021 18:15 »
"Mein Jeansrock endete kurz über dem Knie, war also definitiv kein Kilt."
Meine Kilts und Röcke gehen nicht ans Knie.
Ich habe mal gelesen, daß ein Kilt die richtige Länge hat, wenn er, wenn du kniest, um Fingerbreite nicht den Boden berührt. Und ich finde, das stimmt in zumindest meinen Proportionen.
Und zum Thema Entspannung: Ich gehe im Rock einkaufen, nehme die Post an etc. Ich merke, daß meine FSH mehr Aufmerksamkeit erregen als Röcke. Ihretwegen wurde ich schon gefragt, ob ich medizinische Gründe dafür habe. Ja, hab ich! Und außerdem fühlen sie sich toll an.
Nicht Johannes. Joachim!

Offline MAS

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« Antwort #53 am: 28.08.2021 20:58 »
Kürzlich wurde hier davon geschreiben, dass lange Röcke femininer wirken. Lässt sich das pauschalisieren? Ich sage "nein". Es gibt auch lange Röcke, welche sich Hersteller für Männer ausgedacht haben und scheinbar vermehrt von dieser Zielgruppe gekauft werden.
Bei mir war es kürzlich so: langen dunklen Rock angezogen, kritischer Blick meiner Frau und Kommentar: "Kannst Du nicht einen kürzeren anziehen? Siehst ja aus wie der Pfarrrer!" Knielang geht also immer, kürzer auch, doch fast bodenlang? - Naja.

Oft gibt es einfach keine Kommentare, manchmal schon und dann sind diese meist sogar anerkennend (mutig, toll, sie können das gut tragen, schöner Rock, endlich traut sich mal einer,.. sowas einfach)

Neulich waren wir bei Bekannten eingeladen, die wir erst vor einigen Wochen kennen gelernt haben. Da sagte der Gastgeber auf meinen Getränkewunsch hin: "Also eigentlich geht das nicht, dass du Rotwein trinkst. Wer so gekleidet ist, bekommt bei mir einen Whiskey!"
Ich fragte, ob er denn oft Whiskey auschenke, das verneinte er und ich genoß diese Ehre, einen Tullamore Dew mit ihm zu genießen.
Mein Jeansrock endete kurz über dem Knie, war also definitiv kein Kilt. 8)

Allgemein habe ich den Eindruck, dass viele Mesnchen seit Jahren eher desinteressiert sind an dem, was andere tragen. Das macht es leicht, von den Sehgewohnheiten abzuweichen und zu ttragen, worin man sich wohlfühlt.

Ich bin vor einigen Wochen von der Stadt in ein kleines Dorf gezogen. Angesprochen hat mich auf meine Gewohnheiten, meist in Rock oder Kilt unterwegs zu sein, noch niemand und jeder geht mit mir ganz normal um, neue Bekannt- und Freundschaften haben sich ergeben.

Damit bestätigt sich: wer Rock oder Kilt tragen will, soll es einfach TUN. Es ist definitiv entspannt, wenn man selbst entspannt dabei ist  ;).

Schön, dass Du Dich auch mal wieder meldest, Marcel!

Meine offiziellen Männerröcke sind übrigens fast alle lang: zwei Sarongs, eine von Strauss-Inovation und ein Men-in-time von Abders-Landinger. Nur ein Kilt ist kurz bzw. halblang.

Heute bei einer Geburtstagsfeier meinte eine Frau: "Du bist der Michael, der immer im langen Rock kommt." "Heute im kurzen", antwortete ich.

Ich trank trotzdem Rotwein, von der Ahr.

LG, Micha
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Offline Albis

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« Antwort #54 am: 30.08.2021 23:03 »
Ich hatte immer den umgekehrten Eindruck: lange, weite Röcke wirken maskuliner, weil sowohl die Talare, Habits usw. der Geistlichen und Juristen, als auch die Kaftane, Dschalabiyas im arabischen usw. Raum lange, weite Männerkleider sind.

Ich denke, es kommt darauf, wie weit ein Rock tatsächlich ist. Deutlich mehr Weite als für einen großen Schritt erforderlich wirkt meines Erachtens wieder weiblicher. Bis hin zum Tellerrock, welcher auch gern als Prinzessinnenrock wahrgenommen wird. Und Schnitt und Stoff spielen auch eine wesentliche Rolle.

Kürzlich wurde hier davon geschreiben, dass lange Röcke femininer wirken. Lässt sich das pauschalisieren? Ich sage "nein". Es gibt auch lange Röcke, welche sich Hersteller für Männer ausgedacht haben und scheinbar vermehrt von dieser Zielgruppe gekauft werden.
Bei mir war es kürzlich so: langen dunklen Rock angezogen, kritischer Blick meiner Frau und Kommentar: "Kannst Du nicht einen kürzeren anziehen? Siehst ja aus wie der Pfarrrer!" Knielang geht also immer, kürzer auch, doch fast bodenlang? - Naja.

Genau. Mit nem Pfarrer wurde ich auch schonmal verwechselt. Und wenn ich mit langem, weiten Rock und einer Jacke mit Kapuze rumlaufe, könnte man mich mit einer Muslima verwechseln. Ich überlege noch, ob mir das im Sinne der allgemeinten Entspanntheit egal sein sollte oder eher nicht.

Offline MAS

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« Antwort #55 am: 30.08.2021 23:40 »
In Holgers Buch steht, dass seine Umfrageteilnehmer*ìnnen mehrheitlich länge Röcke als männlicher wahrnehmen als kurze.

Ja, Albis, sehr weite, die die Breite des Beckens sehr stark betonen wirken weiblicher. Ebenso aber auch sehr enge, die nur Trippelschritte erlauben. Männlich wirken wohl die, die von einer schmalen Hüfte aus so zwischen gerade und so weit ausgestellt, dass sie große Schritte erlauben, herabfallen.

LG, Micha
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Offline GregorM

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« Antwort #56 am: 31.08.2021 07:48 »
Ein echter Kilt besteht aus 7,3 Metern Stoff. Davon geht ungefähr ein halber Meter für die Überlappung, aber netto reden wir von fast sieben Metern, und er wirkt dabei nicht weiblich.

Gruß
Gregor
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Offline Albis

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« Antwort #57 am: 05.09.2021 21:28 »
@MAS: Ja, deshalb sind A-Linien mit genau passender Weite (fehlt mir noch) gut geeignet und Männerröcke, die keine Kilts sind, haben gern eine große Kellerfalte für die ausreichende Weite, sind sonst aber eng.

@GregorM: Der Kilt gilt ja per se als männlich.

Offline hirti

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« Antwort #58 am: 08.09.2021 07:54 »
Außerdem glaube ich dass der Kilt deswegen nicht weiblich wirkt weil die 7,3 Meter Stoff ja auch schwer sind und damit nicht so federleicht schwingen wie ein leichtes kurzes Faltenröckchen das genau deshalb so mädchenhaft wirkt.

Offline Skirtedman

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« Antwort #59 am: 08.09.2021 09:28 »
Ja, ist was dran.

Andererseits können manche kurze Faltenröckchen wiederum männlich wirken, wenn sie einfarbig z.B. weiss oder tiefrot sind und mit was schlichtem obenrum kombiniert werden, dann erinnert das an Darstellungen von Männern aus der Antike.

Damit handelte ich mir bei bestimmten Leuten ja auch den Spitznamen "Der Römer" ein.

Was übrigens auch bei manchen schlichten Kleidern (eher einfarbig, aber auch andere Farben möglich) auch funktionieren kann.

 

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