Autor Thema: Nicht alle kennen einen Kilt  (Gelesen 2179 mal)

Offline GregorM

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Antw:Nicht alle kennen einen Kilt
« Antwort #15 am: 23.02.2024 11:41 »
Oder neugieriger?
Oder höflicher? Oder beides?
Niemand kann sich beleidigt fühlen, wenn ich ihn frage, ob er deshalb einen Rock trägt.
Gruß
Gregor

Offline Skirtedman

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Antw:Nicht alle kennen einen Kilt
« Antwort #16 am: 23.02.2024 12:50 »
Oder jeder Rock an einem Mann wird für einen Schottenrock gehalten, weil die Menschen nicht wissen…

Diese Erfahrung habe ich auch schon öfters gemacht. Egal ob knielang, Midi oder Maxi. Es wird von vielen Leuten für schottisch gehalten.  Das ist für die allgemeine Akzeptanz vom Rock beim Mann doch auch gar nicht von Nachteil. Im Gegenteil. Es wird so eher positiv als coole Männermode wahrgenommen. Und zwar durch die ganze Breite und Altersspanne der Gesellschaft. Gerade ältere Leute äußern sich wenn überhaupt, eher positiv und offen, aber selbst auch von jüngeren und älteren Migranten kommen hin und wieder auch mal eher positive als negative Äußerungen.

Na, aus meinem jahrezehntelangen Erfahrungshorizont kann ich das nicht bestätigen.

Es sind, von gaaanz wenigen Ausnahmen abgesehen, fast immer nur Menschen mit einem zumeist vorderasiatischen Herkunftshintergrund - und fast nur Männer -, die oftmals noch nicht so gut die deutsche Sprache beherrschen und oftmals noch Schwierigkeiten haben, Schottland, Schweden und die Schweiz auseinanderzuhalten.

Zwar kam es auch schon vor, dass Urdeutsche (gibt es die überhaupt?) einen belanglosen wadenlangen Rock z.B. mit Schottland in Verbindung gebracht haben, das ist aber eine ganz verschwindende Minderzahl.

Hierzu fällt mir folgendes noch ein: In Frankfurt sagte mir mal jemand, dem ich bereitwillig ausgiebige Auskünfte über mein Rocktragen gegeben hatte, anschließend fassunglos: "Ich habe 10 Jahre gebraucht, mir den Rock abzugewöhnen. Jetzt soll ich ihn mir wieder angewöhnen?"
Dieser sympathische Herr, der neben seiner Frau stand, stammte aus - ich glaube - Pakistan.

Offline MAS

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Antw:Nicht alle kennen einen Kilt
« Antwort #17 am: 23.02.2024 20:42 »
Oder neugieriger?
Oder höflicher? Oder beides?
Niemand kann sich beleidigt fühlen, wenn ich ihn frage, ob er deshalb einen Rock trägt.

Ich fühle mich auch nicht beleidigt, wundere mich nur, dass sich Klischees so lange halten.

LG, Micha
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Offline MAS

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Antw:Nicht alle kennen einen Kilt
« Antwort #18 am: 23.02.2024 20:45 »
Oder jeder Rock an einem Mann wird für einen Schottenrock gehalten, weil die Menschen nicht wissen…

Diese Erfahrung habe ich auch schon öfters gemacht. Egal ob knielang, Midi oder Maxi. Es wird von vielen Leuten für schottisch gehalten.  Das ist für die allgemeine Akzeptanz vom Rock beim Mann doch auch gar nicht von Nachteil. Im Gegenteil. Es wird so eher positiv als coole Männermode wahrgenommen. Und zwar durch die ganze Breite und Altersspanne der Gesellschaft. Gerade ältere Leute äußern sich wenn überhaupt, eher positiv und offen, aber selbst auch von jüngeren und älteren Migranten kommen hin und wieder auch mal eher positive als negative Äußerungen.

Na, aus meinem jahrezehntelangen Erfahrungshorizont kann ich das nicht bestätigen.

Es sind, von gaaanz wenigen Ausnahmen abgesehen, fast immer nur Menschen mit einem zumeist vorderasiatischen Herkunftshintergrund - und fast nur Männer -, die oftmals noch nicht so gut die deutsche Sprache beherrschen und oftmals noch Schwierigkeiten haben, Schottland, Schweden und die Schweiz auseinanderzuhalten.

Zwar kam es auch schon vor, dass Urdeutsche (gibt es die überhaupt?) einen belanglosen wadenlangen Rock z.B. mit Schottland in Verbindung gebracht haben, das ist aber eine ganz verschwindende Minderzahl.

Hierzu fällt mir folgendes noch ein: In Frankfurt sagte mir mal jemand, dem ich bereitwillig ausgiebige Auskünfte über mein Rocktragen gegeben hatte, anschließend fassunglos: "Ich habe 10 Jahre gebraucht, mir den Rock abzugewöhnen. Jetzt soll ich ihn mir wieder angewöhnen?"
Dieser sympathische Herr, der neben seiner Frau stand, stammte aus - ich glaube - Pakistan.

Woher die Leute stammten, die mich nach Schottland gefragt haben, habe ich wiederum nicht gefragt. Aber mindestens die Hälfte davon waren meiner Einschätzung nach "biodeutsch".

LG, Micha
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