Autor Thema: Buddhistische Götter im Kleid  (Gelesen 2140 mal)

Offline Holger Haehle

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Buddhistische Götter im Kleid
« am: 20.02.2024 14:15 »
Ich war über die Neujahrstage im Fo Guang Shan Kloster. Das ist das größte buddhistische Zentrum Taiwans. Alle Mönche und alle Buddhadarstellungen trugen Röcke oder Kleider. Habe ich mich angemessen und dezent gekleidet?
 
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Dabei ist mir aufgefallen, dass die beliebteste buddhistische Göttin, deren Altar man in fast jedem Tempel findet, ein originärer Mann ist. Die weiße Statue neben mir mit weiblichen Gesichstszügen und einem Damenkleid ist Guanyin (觀音). Natürlich bringt man ihr Blumen mit, wie man ganz klar neben mir sehen kann.

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Die chinesische Wikipedia Seite zeigt oben rechts eine besonders sanfte weibliche Darstellung (https://zh.wikipedia.org/wiki/%E8%A7%80%E4%B8%96%E9%9F%B3%E8%8F%A9%E8%96%A9).

Wenn ihr die Übersetzung auf deutsch ändert, seht ihr oben recht eine männliche Darstellung.

Im ostasiatischen Mahayana-Buddhismus ist Guanyin der/ die bedeutendste Bodhisattva. Ursprünglich als Avalokiteshvara und als Mann bekannt, wird diese Gottheit aufgrund ihres außergewöhnlichen Mitgefühls meistens als Göttin verehrt. Männliche Darstellungen, sitzend mit angewinkelten oder übergeschlagenen Beinen sind selten. In Japan ist sie als Kannon (觀音) bekannt, in Vietnam als Quan Âm oder Quan Thế Âm Bồ Tát und in Korea als Kwan Seum Bosal.

Warum nur wird Mitgefühl weiblich gelesen? Stünde Mitgefühl nicht jedem gut? Wahrscheinlich liegt es an der martialischen Geschichte des Patriarchats.

Offline Ludwig Wilhem

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Antw:Buddhistische Götter im Kleid
« Antwort #1 am: 20.02.2024 16:13 »
Danke für diesen schönen Beitrag. Ich war zwar auch in Asien und habe diverse Buddha Darstellungen gesehen, muss aber zu meiner Schande sagen, dass ich mir keine Gedanken über die Kleidung und dem Geschlecht der "Gottheit" gemacht habe, ich war einfach fasziniert von den schönen farbigen Darstellungen in den Tempeln. Insgesamt macht Buddha durch seine Figur eh einen sanften Eindruck auf mich. Gruß Ludwig.
Ich trage Röcke oder Kleider gerne, denn es sind Kleidungsstücke für uns alle.

Offline Holger Haehle

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Antw:Buddhistische Götter im Kleid
« Antwort #2 am: 20.02.2024 17:06 »
Und in welcher Kleidung bist du ihnen entgegengetreten? Auf Bali ist der Sarong Pflicht.

Offline Zwurg

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Antw:Buddhistische Götter im Kleid
« Antwort #3 am: 20.02.2024 23:06 »
in Südostasien trugen die Männer von jeher Röcke und Gewänder. Zumindest länger als in Europa. Von daher wundert mich diese Darstellung nicht.
Auch Jesus wird fast immer im Gewand dargestellt. Und innerhalb der Kirche tragen Männer noch immer Gewänder, Kleider, wenn man die lithurgischen Gewänder oder die Kleidung von Kardinälen und dem Papst sieht.
In Thailand habe ich auf dem Land vereinzelt noch Männer gesehen, die dieses traditionelle Tuch um die Hüften trugen.
Den größten Mut erfordert es den eigenen Weg zu gehen


Offline MAS

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Antw:Buddhistische Götter im Kleid
« Antwort #4 am: 21.02.2024 00:13 »
Danke, lieber Holger.

Allerdings ist ein Bodhisattva kein Gott, sondern ein Wesen (Sattva) auf dem Weg zum Erwachen (Bodhi). Im Mahayana-Buddhismus wird zudem gelehrt, dass weit fortgeschrittene Bodhisattvas schon verwehen (nirvanieren) könnten, aber aus Mitgefühl mit den noch nicht erwachten Wesen darauf verzichten und immer wieder auf die Welt kommen, so lange, bis alle Wesen aus dem Leidenskreislauf erlöst sind. So einer ist eben Avalokiteschvara/Chenresig/Guanyin/Kannon. Der Dalai Lama gilt als seine Menschwerdung.

Als Avalokiteschvara (sanskrit) und Chenresig (tibetisch) wird er männlich dargestellt, als Guanyin (chinesisch) und Kannon (japanisch) weiblich. Ich habe mich mit der Geschichte und Begründung dieser Metamorphose aber noch nicht beschäftigt.

Das Name "Canon" kommt übrigens auch daher.

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Antw:Buddhistische Götter im Kleid
« Antwort #5 am: 21.02.2024 00:47 »

Das Name "Canon" kommt übrigens auch daher.


Welcher Name? Wo kommt er vor?

Offline MAS

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Antw:Buddhistische Götter im Kleid
« Antwort #6 am: 21.02.2024 00:54 »
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Offline Yoshi

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Antw:Buddhistische Götter im Kleid
« Antwort #7 am: 21.02.2024 02:11 »
Allerdings ist ein Bodhisattva kein Gott, sondern ein Wesen (Sattva) auf dem Weg zum Erwachen (Bodhi).

Der Name Avalokiteshvara ist übernommen vom Hindu-Gott Shiva und bedeutet soviel wie: "Der Herrscher/Gott, der auf die Welt hinunterblickt". Wenn Shiva in seiner Erscheinungsform als Avalokiteshvara dargestellt wird, dann symbolisiert er als männliche Gottheit Mitgefühl. Der buddhistische Avalokiteshvara ist stark vom Shivaismus geprägt und in buddhistischen Sutren wurde später diese shivaitische Gottesvorstellung auf diesen Bodhisattva übertragen. Da wurde Shiva letztendlich sogar zu einer Erscheinungsform des Avalokiteshvaras "herabgestuft", obwohl er ursprünglich - und nach hinduistischer Vorstellung auch heute noch - eigentlich selbst der Avalokiteshvara ist. Hindus glauben hingegen nämlich umgekehrt, dass der Bodhisattva nur eine Erscheinungsform Shivas ist. Eine Argumentation, die ja auch Vishnuiten und Shivaiten nutzen, um den jeweils anderen Gott als eine Erscheinungsform des eigenen zu deklarieren. Also gar nichts unübliches in indisch-geprägten Weltanschauungen.

Die beiden Geschlechterdarstellungen des Bodhisattvas erinnern mich ein wenig an Ardhanarishvara, eine Erscheinungsform Shivas, in der er mit seiner Gemahlin zu einem Hermaphroditen verschmolz. Er ist zu einer Körperhälfte eine Frau und der anderen ein Mann. Im Buddhismus hat man das dann vielleicht auf jeweils einzelne Erscheinungen als Mann bzw. Frau separiert. Ich halte es aber eher für wahrscheinlich, dass sich da verschiedene historische Personen und Gottesvorstellungen miteinander vereinten. Das Geschlecht des Avalokiteshvara ist wohl in der Darstellung regional unterschiedlich: Im tibetischen Buddhismus (Tibet, Nepal) eher als Mann und im mahayanischen Buddhismus (China, Südostasien) eher als Frau dargestellt. In den letzten Jahren wird Avalokiteshvara übrigens im Bereich Feminismus, Gender Studies und Queer Studies vermehrt als Transgender interpretiert.

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Antw:Buddhistische Götter im Kleid
« Antwort #8 am: 21.02.2024 09:20 »
Das Geschlecht des ... ist wohl in der Darstellung regional unterschiedlich: Im tibetischen Buddhismus (Tibet, Nepal) eher als Mann und im mahayanischen Buddhismus (China, Südostasien) eher als Frau dargestellt. In den letzten Jahren wird ... übrigens im Bereich Feminismus, Gender Studies und Queer Studies vermehrt als Transgender interpretiert.

Um für uns Foristen einen praktischen Nutzen hieraus ziehen zu können, ohne tief in die Weltreligionen eintauchen zu müssen, scheint mir dieser Punkt für uns alle einen geistigen Mehrwert zu bieten:

Für alle unter uns, die wir bislang weiblich besetzte Merkmale für uns nutzen, aber weiterhin als männlich gelesen werden wollen - auch wenn der Zugang zum Männlichbleiben unter uns individuell unterschiedlich interpretiert wird -, ist es wichtig,
sich nicht hinter der Deutungsform "transgender" zu verstecken,
sondern individuell dafür einzutreten, dass auch männliche Männer sich ehemals weiblich geltender Merkmale bedienen können.
Diese Botschaft muss jeder von uns, der sich weiterhin als Mann versteht, unter die Leute tragen,
sonst werden wir auch weiterhin als "transgender" gelesen, weil die Idee "Mann bleibt Mann trotz X" nicht in der Gesellschaft ohne unser Zutun ankommen kann.

Offline MAS

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Antw:Buddhistische Götter im Kleid
« Antwort #9 am: 21.02.2024 23:57 »
Allerdings ist ein Bodhisattva kein Gott, sondern ein Wesen (Sattva) auf dem Weg zum Erwachen (Bodhi).

Der Name Avalokiteshvara ist übernommen vom Hindu-Gott Shiva und bedeutet soviel wie: "Der Herrscher/Gott, der auf die Welt hinunterblickt". Wenn Shiva in seiner Erscheinungsform als Avalokiteshvara dargestellt wird, dann symbolisiert er als männliche Gottheit Mitgefühl. Der buddhistische Avalokiteshvara ist stark vom Shivaismus geprägt und in buddhistischen Sutren wurde später diese shivaitische Gottesvorstellung auf diesen Bodhisattva übertragen. Da wurde Shiva letztendlich sogar zu einer Erscheinungsform des Avalokiteshvaras "herabgestuft", obwohl er ursprünglich - und nach hinduistischer Vorstellung auch heute noch - eigentlich selbst der Avalokiteshvara ist. Hindus glauben hingegen nämlich umgekehrt, dass der Bodhisattva nur eine Erscheinungsform Shivas ist. Eine Argumentation, die ja auch Vishnuiten und Shivaiten nutzen, um den jeweils anderen Gott als eine Erscheinungsform des eigenen zu deklarieren. Also gar nichts unübliches in indisch-geprägten Weltanschauungen.

Die beiden Geschlechterdarstellungen des Bodhisattvas erinnern mich ein wenig an Ardhanarishvara, eine Erscheinungsform Shivas, in der er mit seiner Gemahlin zu einem Hermaphroditen verschmolz. Er ist zu einer Körperhälfte eine Frau und der anderen ein Mann. Im Buddhismus hat man das dann vielleicht auf jeweils einzelne Erscheinungen als Mann bzw. Frau separiert. Ich halte es aber eher für wahrscheinlich, dass sich da verschiedene historische Personen und Gottesvorstellungen miteinander vereinten. Das Geschlecht des Avalokiteshvara ist wohl in der Darstellung regional unterschiedlich: Im tibetischen Buddhismus (Tibet, Nepal) eher als Mann und im mahayanischen Buddhismus (China, Südostasien) eher als Frau dargestellt. In den letzten Jahren wird Avalokiteshvara übrigens im Bereich Feminismus, Gender Studies und Queer Studies vermehrt als Transgender interpretiert.

Danke, Yoshi, die hinduistische Perspektive darauf kannte ich nicht, nur die buddhistische. Was ich an hinduistischer, aber nicht shivaistischer, sondern vishnuitischer, Perspektive auf den Buddha nur weiß, ist, dass er als 9. Avatar Vishnus gilt. So ein Inklusivismus ist typisch für den Hinduismus.

An einhäusigen Darstellungen von Shiva und seiner Shakti gibt es sehr schöne: https://www.ecosia.org/images?q=shiva%20shakti Das ist fast wie eine personifizierte Yin-Yang-Darstellung.
Ich sah neulich im Fernsehen einen Mann, der sich auch so halb männlich, halb weilblich kostümiert hat, mit einer Trennlinie mitten über Nase, Bauchnabel usw. Das war für ein Bühnenprogramm.

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Antw:Buddhistische Götter im Kleid
« Antwort #10 am: 22.02.2024 00:01 »
Lieber Wolfgang,

hier bedienst Du Dich einer in letzter Zeit immer öfter zu hörenden Formulierung:

als männlich gelesen werden wollen

Als ich die neulich verwendete, war sie Petra noch gänzlich unbekannt.

Und hier:

ehemals weiblich geltender Merkmale bedienen können.

würde ich sagen, dass diese Merkmale nicht nur ehemals weiblich galten, sondern für viele Menschen immer noch weiblich gelten.

Insofer müssen wir den Umgang damit üben, auch bei aktuell weiblich gelesenen Merkmalen männlich gelesen zu werden.

Legere enim et non
intellegere
neglegere est!

Also wem das so sehr wichtig ist, von jedem sofort als Cismann erkannt zu werden.

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Offline Yoshi

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« Antwort #11 am: 22.02.2024 01:05 »
Danke, Yoshi, die hinduistische Perspektive darauf kannte ich nicht, nur die buddhistische. Was ich an hinduistischer, aber nicht shivaistischer, sondern vishnuitischer, Perspektive auf den Buddha nur weiß, ist, dass er als 9. Avatar Vishnus gilt. So ein Inklusivismus ist typisch für den Hinduismus.

Genau, die Vishnu-Anhänger glauben, dass Vishnu aus Langeweile die Welt erschaffen hat und zum eigenen Amüsement den Menschen seine wahre Natur verschleiert, damit sie ihn nicht als Gott erkennen. Vishnuiten sprechen da von einem Spiel, dass Vishnu mit uns Menschen in Form von Streichen und Scherzen spielt (vor allem auch in der Gestalt Krishnas). In der Erscheinung als Buddha betreibt Vishnu eine Art "manipulatives" Spiel, weil er Wahrheiten mit Lügen in seinen Lehren vermischt, um Gläubige an den Veden zweifeln zu lassen, aber den Ungläubigen aus Barmherzigkeit zumindest ein ethisches Grundgerüst mitgeben möchte, da sie sich von den rationalen, atheistischen Argumenten leichter vom Dharma überzeugen lassen als durch Gottesglauben. Ich las mal einen Bericht von einem ISKCON-Mönch, der beschrieb Buddha als einen "Kobold, der seine Irrlehren verbreitet, um die Menschen zu verwirren". Die Aufgabe eines Vishnuiten ist es demnach, die Wahrheiten aus den "Irrlehren" Buddhas herauszufiltern.

Online Skirtedman

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Antw:Buddhistische Götter im Kleid
« Antwort #12 am: 22.02.2024 03:16 »

ehemals weiblich geltender Merkmale bedienen können.

würde ich sagen, dass diese Merkmale nicht nur ehemals weiblich galten, sondern für viele Menschen immer noch weiblich gelten.


Ja, ich weiss.

Ich hatte ja in meinem Beitrag diese Formulierung zwei Mal verwendet.

Bei der ersten Verwending mit dem Zeitadverb "bislang" gebildet. Bei der späteren zweiten Verwendung habe ich es mit "ehemals" gebildet, um damit eine Entwicklungsrichtung auszudrücken. Beim Korrekturlesen bin ich an dieser Stelle noch mal kurz hängengeblieben; ich entschied mich aber diese Ausdrucksweise beizubehalten, wenngleich auch klar ist, dass den meisten Menschen das zunächst noch immer weiterhin als "weiblich" vorkommen wird.

Während wir als Nutzer dieser Kleidung / Merkmale diese in unserem inneren Mindset wohl eher versuchen als "ehemals weibliche" zu sehen. Und wir durch unsere häufige Präsenz unserem näheren Umfeld eventuell teilweise diese Sichtweise auch ein wenig angewöhnen können.

Offline Flo

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« Antwort #13 am: 22.02.2024 10:08 »
Das erste Bild gibt es auch bei Instagram gender_free_universe

Offline Holger Haehle

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« Antwort #14 am: 22.02.2024 13:22 »
Danke Flo, für den Hinweis. Das erste Bild findest obendrein auch hier in der Mitgliedergalerie und bei Pinterest:
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