Autor Thema: Erlebnis von einer Kollegin (Zeugin einer Straftat)  (Gelesen 952 mal)

Offline Yoshi

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Meine Kollegin erzählte mir, dass sie Zeugin wurde von einer queerfeindlichen Straftat. Sie war mit ihrem Sohn in Frankfurt unterwegs. Bei der U-Bahnstation lief ihnen eine Transfrau entgegen, die torkelte und blutverschmiert war. Keiner der Passanten half der jungen Frau und nur meine Kollegin ging zu ihr hin. Die Transfrau trug ein Kleid, eine Perücke und hatte lange künstliche Nägel, die teilweise abgebrochen waren. Sie konnte ihre Augen nicht öffnen und roch ziemlich streng nach Pfefferspray.

Meiner Kollegin erzählte sie, dass sie tätlich angegriffen wurde und sich verteidigte, indem sie mit ihren Nägeln dem Täter ins Gesicht kratzte, worauf die Nägel abbrachen und nun bluteten. Sie konnte nichts sehen und wurde von meiner Kollegin und ihrem Sohn in Sicherheit gebracht. Die beiden Täter, ein Junge und ein Mädchen, die laut meiner Kollegin um die 15, 16 Jahre gewesen sein müssen, kamen nochmal zurück. Meine Kollegin schrie sie an: "Was soll die Scheiße?! Wie kann man nur einen Menschen angreifen?! Seid ihr bescheuert?!" Die beiden Täter rannten weg und keiner der vielen Passanten versuchte sie zu stoppen. Meine Kollegin kümmerte sich um die Transfrau, während der Sohn die Polizei anrief. Es wurde Strafanzeige gegen unbekannt gemacht. Die Polizei versicherte aber gute Chancen bei der Aufklärung, weil man aufgrund der direkten Anzeige noch auf die Kameraaufzeichnungen der Bahnstation zurückgreifen kann.

Die Täter waren nach Aussage meiner Kollegin "wahrscheinlich Angehörige der Maghreb-Staaten." Sie selbst ist halb Tunesierin, aber steht dem Islam sehr kritisch gegenüber und erzählte mir, dass sie sehr viele muslimische Homosexuelle kennt, die das verheimlichen. Wir unterhielten uns über Gewalttaten, Justiz und Flüchtlingspolitik. Auch mich fragte sie nach Diskriminierungserfahrungen, ob ich verbal oder körperlich schon attackiert wurde.

Hier gibt es den dazugehörigen Polizeibericht. Das passierte in einem Stadtteil, der eigentlich als offen bekannt ist, wo viele Familien und Besserverdiener wohnen und der einen guten Ruf hat. Ich bin da auch öfter unterwegs und es zeigt, dass sowas leider immer und überall passieren kann. Bei der Täterbeschreibung fehlt leider, dass die Täter einen Migrationshintergrund haben. Mittlerweile steht bei sowas häufiger mal "orientalische" oder "südländische Erscheinung", aber ich höre oft von Opfern queerfeindlicher Gewalt, dass die Information verschwiegen wird.

Offline MAS

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Antw:Erlebnis von einer Kollegin (Zeugin einer Straftat)
« Antwort #1 am: 26.06.2024 21:09 »
Das Problem bei Täterbeschreibungen ist, dass Merkmale wie "Migrationshintergrund" in der Gefahr stehen, Ausländerfeindlichkeit zu schüren und ein denken wie "typisch [hier kann man die Ethnie oder Religion, die man nicht mag, einsetzen]!" "Migrationshinergrund wäre auch noch keine genügende Beschreibung, denn das sagt ja nichts über das Aussehen der Menschen aus.

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Offline JoHa

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Antw:Erlebnis von einer Kollegin (Zeugin einer Straftat)
« Antwort #2 am: 26.06.2024 21:44 »
Bei solchen Straftaten ist es fast unmöglich, sich auf Zeugenaussagen zu verlassen.
Ich war lange Jahre Schöffe beim Gericht. Keine Aussage deckte sich mit der anderen.
Diese Beobachtung veranlasste mich, so etwas mal im Freundeskreis durchzuspielen.
1 Sachverhalt, sechs Zeugen, sechs Aussagen. X Perspektiven
Und alle hatten so furchtbar Recht.
Ich zitiere hier einen Freund, der Familienrichter (Scheidungen etc) war.
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Offline Albis

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Antw:Erlebnis von einer Kollegin (Zeugin einer Straftat)
« Antwort #3 am: 26.06.2024 22:15 »
Oje. Hoffentlich ist die Transfrau nicht ernsthaft verletzt, auch nicht seelisch.

Dieser Vorfall bestärkt mich in dem Eindruck, dass die Verrohung der Gesellschaft weiter zunimmt und Hemmschwellen bezüglich Straftaten niedriger werden. Leider habe ich auch den Eindruck, dass solche Straftaten vermehrt von jungen Männern mit Migrationshintergrund verübt werden, wahrscheinlich (so meine These), weil sie gewisse Werte wie Toleranz und Respekt nicht im nötigen Ausmaß vermittelt bekommen haben. Wenn meine These stimmt, wäre das natürlich Wasser auf die Mühlen derjenigen, die Hass und Hetze verbreiten. Als Gegenmaßnahme sehe ich in erster Linie Bildung, Bildung, Bildung und natürlich alles, was die Integration dieser Menschen in unsere Gesellschaft fördert. Nicht einfach...  :(


Offline MAS

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Antw:Erlebnis von einer Kollegin (Zeugin einer Straftat)
« Antwort #4 am: 27.06.2024 00:20 »
In Bad Oeynhausen wurde ein junger Mann im Streit von einem anderen jungen Mann erschlagen. In der Veröffentlichung der Polizei hieß es, der Täter habe ein "südländisches Aussehen". Und schon gab es von Alice Weidel eine politische Rede gegen die Migranten. Und plötzlich stehen Migranten unter Generalverdacht, nur weil sie Migranten sind. Das sieht man auch an den Gesprächen um den Messerstecher von Mannheim. Für so manchen ist er in erster Linie Migrant und Muslim und nicht etwa Fanatiker oder Extremist.

LG, Micha 
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Offline Yoshi

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Antw:Erlebnis von einer Kollegin (Zeugin einer Straftat)
« Antwort #5 am: 27.06.2024 00:55 »
Sollte man verschweigen, welche Motive der Messerstecher von Mannheim hatte? Wir hätten keine Diskussion über Islamismus und Fundamentalismus. Wir würden nicht über eine akute Bedrohung unserer Demokratie sprechen. Über einen Islamisten in Mannheim müssen wir genauso ohne Tabus debattieren wie über einen deutschen rechtsextremistischen Amokläufer in Hanau. Da gibt es keinen "Migrantenbonus". Wir müssen nicht die Täter immer zu Opfern machen. Das halte ich für gefährlich und kontraproduktiv.

Was passiert, wenn wir Informationen verschweigen? Eine Alice Weidel würde sich dann hinstellen und sagen: "Schaut mal, die Lügenpresse. Sie redet wieder nicht die Wahrheit. Sie schützen die Messerstecher, weil sie Deutschland hassen." Die AfD wird es immer generalisieren, egal wie berichtet wird. Deswegen müssen wir über solche Straftäter Tacheles reden, auch wenn sie einen anderen kulturellen und religiösen Background haben, natürlich nur, wenn dieser Hintergrund im Zusammenhang mit der Tat steht. Wir reden hier von ausländischen Straftätern und schließlich nicht von Migranten im Allgemeinen.

Sollen wir aus Angst vor Rassismusvorwürfen den wahren Rassisten die Thematik überlassen? Oder sollten wir nicht endlich über solche Probleme offen und ehrlich reden, damit es nicht die Falschen instrumentalisieren? Es ist nun mal ein Fakt, dass der Ausländeranteil an solchen Delikten überproportional hoch ist. Das hat nichts mit Rassismus zu tun, sondern mit Statistikanalyse. Da muss man die Probleme benennen, um sie an der Wurzel packen zu können.

Eine Straftat ist schlimm und jeder gehört dafür bestraft, egal wer sie macht und woher er kommt. Es bringt uns aber nichts, wenn wir uns nur gegen Rechtsextremismus positionieren, demonstrieren und ankämpfen, aber andere Formen des Extremismus verschweigen und unter den Teppich kehren, weil wir Angst haben, das könnte uns rassistisch ausgelegt werden. Diese Scheinheiligkeit lässt in meinen Augen doch noch viel mehr den Rassismus erstarken.

Offline Wolkenkobold

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Antw:Erlebnis von einer Kollegin (Zeugin einer Straftat)
« Antwort #6 am: 27.06.2024 08:57 »
Sollte man verschweigen, welche Motive der Messerstecher von Mannheim hatte? Wir hätten keine Diskussion über Islamismus und Fundamentalismus. Wir würden nicht über eine akute Bedrohung unserer Demokratie sprechen. Über einen Islamisten in Mannheim müssen wir genauso ohne Tabus debattieren wie über einen deutschen rechtsextremistischen Amokläufer in Hanau. Da gibt es keinen "Migrantenbonus". Wir müssen nicht die Täter immer zu Opfern machen. Das halte ich für gefährlich und kontraproduktiv.

Was passiert, wenn wir Informationen verschweigen? Eine Alice Weidel würde sich dann hinstellen und sagen: "Schaut mal, die Lügenpresse. Sie redet wieder nicht die Wahrheit. Sie schützen die Messerstecher, weil sie Deutschland hassen." Die AfD wird es immer generalisieren, egal wie berichtet wird. Deswegen müssen wir über solche Straftäter Tacheles reden, auch wenn sie einen anderen kulturellen und religiösen Background haben, natürlich nur, wenn dieser Hintergrund im Zusammenhang mit der Tat steht. Wir reden hier von ausländischen Straftätern und schließlich nicht von Migranten im Allgemeinen.

Sollen wir aus Angst vor Rassismusvorwürfen den wahren Rassisten die Thematik überlassen? Oder sollten wir nicht endlich über solche Probleme offen und ehrlich reden, damit es nicht die Falschen instrumentalisieren? Es ist nun mal ein Fakt, dass der Ausländeranteil an solchen Delikten überproportional hoch ist. Das hat nichts mit Rassismus zu tun, sondern mit Statistikanalyse. Da muss man die Probleme benennen, um sie an der Wurzel packen zu können.

Eine Straftat ist schlimm und jeder gehört dafür bestraft, egal wer sie macht und woher er kommt. Es bringt uns aber nichts, wenn wir uns nur gegen Rechtsextremismus positionieren, demonstrieren und ankämpfen, aber andere Formen des Extremismus verschweigen und unter den Teppich kehren, weil wir Angst haben, das könnte uns rassistisch ausgelegt werden. Diese Scheinheiligkeit lässt in meinen Augen doch noch viel mehr den Rassismus erstarken.
Sehe ich genauso.
LG Martin

Offline Skirtedman

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Antw:Erlebnis von einer Kollegin (Zeugin einer Straftat)
« Antwort #7 am: 27.06.2024 09:03 »
Dieser Sichtweise kann ich mich sehr gut anschließen.

Offline cephalus

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Antw:Erlebnis von einer Kollegin (Zeugin einer Straftat)
« Antwort #8 am: 27.06.2024 09:12 »
Ein unschönen Erlebnis  :'(

Ich habe das Gefühl,  dass diejenigen in einer Gesellschaft, die sich benachteiligt oder ausgegrenzt vorkommen gerne mit ihren Frust nach unten weiter treten.
Der ausgegrenzte Migrant die potentiel, gesellschaftlich und physisch, schwächere Transfrau, der beruflich gescheiterte Mann, seine Frau, der von der Wiedervereinigung enttäuschte Bürger die Miranten und andere Schwächere.
Die einen schlagen zu, andere benutzen Worte und manche Stimmzettel.

Solange wir keine Gesellschaft haben, in der sich jeder gesehen und gleichwertig gerecht behandelt fühlt, werden wir diese Konflikte haben, im Kleinen wie im Großen.

Offline JJSW

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Antw:Erlebnis von einer Kollegin (Zeugin einer Straftat)
« Antwort #9 am: 27.06.2024 09:14 »
@Yoshi
Sehr gut geschrieben. Sehe ich genauso.
Bei minderjährgen Tätern müssen aber auf jeden Fall auch die Eltern mit zur Rechenschaft gezogen und bestraft werden. Da hat die Erziehung definitiv versagt.
Laßt Euch nicht von Zweifeln plagen
und genießt das Röcketragen

Offline MAS

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« Antwort #10 am: 27.06.2024 09:49 »
Eben, lieber Yoshi, man sollte die Motive des Messerstechers und anderer Täter hervorheben, aber nicht seine Herkunft. Ist ein deutscher, christlicher oder säkularer Verbrecher weniger verbrecherisch?

In der Strafverfolgung der NSU-Morde erkennt man doch, was dabei herauskommt, wenn man davon ausgeht, dass solche Verbrechen eher von Migranten ausgehen. Man fahndet an der falschen Stelle.

Es geht um weltanschaulichen, religiösen oder poltischen Extremismus, nicht um Weltanschauung, Religion oder Nation per se. 

Ich unterscheide was diese Thematik angeht nicht zwischen Christen und Muslimen, Arabern und Deutschen usw. sondern zwischen Extremisten und Gemäßigten, zwischen Fanatikern und Vernünftigen, zwischen Gewaltbereiten und Friedlichen. Wenn man das so macht, kann man doch eher die Motive betonen, als wenn man sagt, welcher Religion oder Nation ein Täter angehört.

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Offline cephalus

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Antw:Erlebnis von einer Kollegin (Zeugin einer Straftat)
« Antwort #11 am: 27.06.2024 09:52 »

Bei minderjährgen Tätern müssen aber auf jeden Fall auch die Eltern mit zur Rechenschaft gezogen und bestraft werden. Da hat die Erziehung definitiv versagt.

Das meinst Du hoffentlich nicht ernst?
Hast du schon was von freiem Willen eines Menschen gehört?
Du kannst als Eltern Richtlinien an die Hand geben und vorlegen, aber nicht das Handeln beeinflussen.
Hast du vielleicht schon von Kindern gehört, die in einem ordentlichen Elternhaus aufwachsen, zur Ordnung angehalten werden und deren Zimmer unordentlich ist?

Und ab dem 18. Geburtstag wirkt dann die Erziehung nicht mehr nach?

Hast Du schon Kinder erzogen?

Sorry Jürgen, ich habe noch nie so einen Mist von Dir gelesen.


Natürlich kann man Kinder und Erziehung vernachlässigen, und da.it ungünstige Entwicklungen begünstigen, aber eine gute Erziehung ist keine Gewähr für wunschgemäßes Verhalten.

Im übrigen, auch wenn es oft anders geschrieben steht:

Eltern haften NIE für ihre Kinder.

Offline MAS

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Antw:Erlebnis von einer Kollegin (Zeugin einer Straftat)
« Antwort #12 am: 27.06.2024 10:16 »
Es kommt wohl darauf an, lieber Cephalus, in welcher Weise die Erziehung der Kinder zu einer Straftat beigetragen hat. 21st Century (so ist doch sein Nickname hier, oder?) schickte mir diesen Link: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Wie-Neonazis-in-Eschede-auf-Hitlerjugend-machen,neonazis322.html

Man stelle sich vor, diese so ideologisierten Kinder würden eine rechtsextrem motivierte Straftat begehen. Meines Erachtens wären dann schon auch die Eltern zur Verantwortung zu ziehen.

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Antw:Erlebnis von einer Kollegin (Zeugin einer Straftat)
« Antwort #13 am: 27.06.2024 10:42 »
Ein unschönen Erlebnis  :'(

Ich habe das Gefühl,  dass diejenigen in einer Gesellschaft, die sich benachteiligt oder ausgegrenzt vorkommen gerne mit ihren Frust nach unten weiter treten.
Der ausgegrenzte Migrant die potentiel, gesellschaftlich und physisch, schwächere Transfrau, der beruflich gescheiterte Mann, seine Frau, der von der Wiedervereinigung enttäuschte Bürger die Migranten und andere Schwächere.
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Solange wir keine Gesellschaft haben, in der sich jeder gesehen und gleichwertig gerecht behandelt fühlt, werden wir diese Konflikte haben, im Kleinen wie im Großen.

Diesem Beitrag stimme ich vollumfänglich zu. Das Ziel nennt man eine "inklusive Gesellschaft".

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Offline JJSW

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Antw:Erlebnis von einer Kollegin (Zeugin einer Straftat)
« Antwort #14 am: 27.06.2024 10:57 »
Ok ich hab Mist geschrieben und sollte wohl besser nichts schreiben, wie die meisten Forenmitglieder, um so etwas zu verhindern.

Da bin ich wohl auch in die Ideologiefalle getappt. Aber solche Artikel regen mich auf. Bin von Tätern ausgegangen, die vielleicht schon aus dem elterlichem Millieu radikalisiert wurden. Ob jetzt islamistisch oder rechtsradikal, finde ich beides nicht ok.

Kinder erzogen hab ich nicht, bin aber auch mal erzogen worden. Da bin ich wohl von meiner Erziehung ausgegangen. Mein Zimmer hab ich öfter mal nicht aufgeräumt aber auf die Idee andere anzupöbeln oder gar tätlich anzugreifen wäre ich nie gekommen.

Also die Eltern nicht gleich bestrafen oder gar einzusperren, aber falls nötig belehren und auf das Grundgesetz hinweisen.

Wäre das vielleicht ok?
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