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Artikel und Presseberichte / Antw:Öffentlichkeits-Arbeit für "Rock am Mann" - Diskussion
« Letzter Beitrag von Skirt-Man am Gestern um 20:54 »
Zu den Anlässen:
- Der Rethink Masculinity Day ist sicherlich thematisch am besten geeignet, jedoch wohl noch recht unbekannt, oder?
- Der Internationale Frauentag, der am 8. März (nicht April) in Berlin sogar Feiertag ist, bedarf einer ausführlichen Erklärung, wieso wir als Männer uns da dranhängen wollen. Ich habe Zweifel, dass das funktioniert.
- Christopher Street Day(s) = CSDs (z.B. 'nicht-queer, trotzdem anders' oder 'nur ein bisschen queer' oder so). Ja und Nein. Es würde m.E. nur funktionieren, wenn uns die queere Szene als Teil von sich sieht. Am plakativsten wäre, wenn wir dem LGBT.... einen weiteren Buchstaben, der für uns steht, hinzufügen könnten. Ich sehe jedoch, dass viele unter uns auch ihre Männlichkeit betonen und sich bewusst von der queeren Szene abgrenzen.
- Karneval (z.B. 'Mann im Rock ist keine Verkleidung'): Nein. Karneval ist Verkleidung. Wir verkleiden uns jedoch nicht. Die Verneinung ("...ist keine Verkleidung") wird wahrscheinlich nicht so wie gewollt verstanden. Karneval kann m.E. lediglich Anlass für diejenigen, die noch Hemmungen haben, sich im Rock in der Öffentlichkeit zu zeigen, sein, es erstmals zu wagen.
Ich bin bei Dir, dass der RMD am besten geeignet scheint, weil die Aktion auf den größten Kern hier zutreffen dürfte. Finde es aber erstmal wichtig, dass es nicht zu viele Veranstaltungen werden, weil eine größere Veranstaltung mehr Aufmerksamkeit erregt, als viele zu kleine Gruppen.
Für die Nordlichter liegt Lüneburg glaube ich schon sehr gut. Also werde ich mich daran beteiligen.

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