Autor Thema: Ruf aus vorbeifahrendem Auto  (Gelesen 1281 mal)

Offline MAS

  • Für ein großherziges Forum ohne Ausgrenzung!
  • Legende
  • ******
  • Beiträge: 21.007
  • Geschlecht: Männlich
  • Toleranz ist gut, Respekt ist besser!
    • IFN
  • Pronomen: Unwichtig
Antw:Ruf aus vorbeifahrendem Auto
« Antwort #15 am: 28.12.2021 19:23 »
Auf der anderen Seite hat mir auch schon des öfteren jemand aus dem Auto heraus einen erhobenen Daumen gezeigt oder mich angelächelt.

LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

Offline Hanna

  • Hero
  • ****
  • Beiträge: 925
  • Geschlecht: Weiblich
  • Tights everyday!
    • Instagram
  • Pronomen: Sie
Antw:Ruf aus vorbeifahrendem Auto
« Antwort #16 am: 29.12.2021 01:21 »
Hallo Mochaela

Wirklich ein tolles outfit das dir super steht, sehr feminin sehr chic.
Zu deinem erlebniss kann ich nur sagen der herr war ein kavalier auf vier rädern  :D

Offline radix

  • Hero
  • ****
  • Beiträge: 710
  • Geschlecht: Männlich
  • Ich trage Röcke - nicht immer, aber immer öfter.
Antw:Ruf aus vorbeifahrendem Auto
« Antwort #17 am: 29.12.2021 17:19 »
Hallo Michael(a),

dein Polkadot-Kleid mit dem ausgestellten Rockteil gefällt mir sehr gut!

VG Radix

Offline Skirtedman

  • Legende
  • ******
  • Beiträge: 5.156
  • Geschlecht: Männlich
  • Mann ohne Hose muss nicht nackt oder sonstwas sein
Antw:Ruf aus vorbeifahrendem Auto
« Antwort #18 am: 29.12.2021 19:53 »
Schön, wie unterschiedlich hier die Geschmäcker sind.

Für mich persönlich käme dieses Kleid aus mehreren Gründen nicht in Frage. Müsst ich es tragen, würde ich eventuell doch wieder mit einer Hose sympathisieren. Naja, das Kleid würde gewinnen aus Gründen der zwickzwacklosen Bequemlichkeit...

Zurück zum Thema.

Ja, Michael(a) und Michael, ich habe auch schon etliche positive Rückmeldungen aus fahrenden Autos bekommen.

Aber ja, Jürgen, es ist wirklich so, dass gefühlt seit 2 Jahrzehnten die meisten eher negativ zu wertenden Reaktionen auf meine Erscheinung aus fahrenden Autos mich erreichen.

Wie schon jemand richtig analysiert hat, dass der Beifahrer nicht viel zu tun hat und deswegen die Stimmung im Auto mit Lästern und Erniedrigungen anheben muss - wie oft mag das geschehen, ohne dass es lautstark bis zu mir hörbar geäussert wird?

Ich denke, man kennt es ja selbst, wenn man mit Leuten, Kumpels im Auto sitzt. Da ist die Zunge manchmal etwas lockerer als im restlichen Leben.

Ja, das Auto als verlängertes Wohnzimmer (so bezeichne ich das seit ich selbst mein erstes hatte - zwischendurch auch mal als mein Büro ... ;) ) ermutigt natürlich auch manche zu taktloserem Verhalten als wenn man draussen über den Platz laufen würde.

Ich habe aber auch oft schon gedacht, dass da eine Art Gruppendynamik am Wirken ist - auch seien es nur zwei Insassen im Auto. Je ähnlicher, je kumpelhafter die Insassen, desto ärger der interpersonelle Wettstreit.

Da ist der Beifahrer, der, da er ja nicht selbst fährt, sich mit dem am längeren Hebel (in diesem Fall Lenkrad und Gaspedal) sitzenden Fahrer messen muss.

Da kann aber auch der Fahrer sein, der am 'längeren Hebel' sitzt als der Beifahrer, und durch sein überhöhtes Ego noch ein weiteres Zeichen draufsetzen muss, um zu beweisen, dass er der King ist von den zweien (oder den anderen, wenn es mehr als zwei Insassen sind).

Meistens sind es nur Männer, die im Auto sitzen - sofern ich das beobachten kann -, die auf diese Weise ihre erniedrigenden Kommentare lautstark nach aussen (zum 'Opfer') rufen.

Ist auch nur eine Frau mit an Bord - so meine Beobachtungen, wie gesagt, soweit ich das eben beobachten kann -, so ist die Tendenz der lautstark oder mit Zeichen gegebenen Botschaften durchweg positiv.

Da ich solcherlei 'Auto-Kommentare' seit den 80ern kenne, bilde ich mir ein, solch eine tendenzielle Einschätzung geben zu können. Kam natürlich in all den Jahren schon vor, dass ein ausschließlich weiblich besetztes Auto abfällig Hörbares von sich gegeben hat.

Als 'Opfer' braucht man sich aber in solchen Fällen nicht zu sehen. 'Opfer' sind eigentlich die, die sich lautstark abfällig äussern. Aber auch davon wird es einige geben, die später dazulernen werden. Dissende Autoinsassen müssen also nicht lebenslang Opfer ihrerselbst und der Gesellschaft sein. Zumal die Gesellschaft sich ja auch deutlich ändert.

Inzwischen gehe ich mit erhobenerem Haupt weiter durch die Straßen, wenn mal jemand meinte, sich blöd geben zu müssen.


 

SMF 2.0.19 | SMF © 2020, Simple Machines | Bedingungen und Regeln

go up