Autor Thema: Vereinsgründung für Rock am Mann  (Gelesen 54452 mal)

Offline martin77

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Re: Vereinsgründung für Rock am Mann
« Antwort #15 am: 18.12.2008 19:28 »
Hallo zusammen;
Ich muss allen, die geschrieben haben dass man zum Rocktragen keinen Verein braucht, zustimmen. Das ist so, bleibt so.
Worum es in einem Verein gehen koennte, Maennern, die sich ueberhaupt nicht klar sind worum es beim Rock-Tragen geht, eine Hilfestellung zu geben. Allerdings, und das soweit ich es uebersehen kann, wird das auch nicht eindeutig aus den Beitraegen sichtbar, welches Ziel eben ein Verein haben koennte.
Wir arbeiten da ja mehr auf der Grundlage einer "Society" bei uns, und die hat klare Vorstellungen, worum es geht, also z.B. gleiche Rechte bei Bekleidungsvorschriften, Dress-Codes, etc.
Gruesse
martin77

Offline rainer69

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Re: Vereinsgründung für Rock am Mann
« Antwort #16 am: 18.12.2008 19:48 »
@Rainer

Nein... du warst nicht gemeint, ...

@Chrisko,

na, da bin ich ja halbwegs beruhigt.  ;)

Aber soweit, um übern Weihnachtsmarkt zu bummeln bin ich noch nicht.
Ich werde weiter experimentieren und auch bestimmt noch ganz oft fragen kommen...  :)

Rainer

TomC

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Re: Vereinsgründung für Rock am Mann
« Antwort #17 am: 18.12.2008 20:06 »
Moin, Moin!

Ob, man nun einen Verein braucht sei dahin gestellt, dass ist ja ein rechtliches Konstrukt. Vielmehr braucht es Leute die wissen wie man etwas "bekannt macht", also Menschen die sich mit Medien auskennen. Bitte nicht solche die nur so tun als ob - ich erinnere die alten Hasen hier an eine Band die hieß wie eine Strumpfhose und einen ganzen PR-Etat auffraß - sondern Menschen die wirklich etwas mit Medien (Print, TV, Funk) zu tun haben. Gleichzeitig braucht es Menschen die auf deren Rat hören und nicht solche die mit dem Kopf durch die Wand wollen oder die gleich noch andere (eigene) Ziele verfolgen.

Insofern räume ich dem ganzen keine Chancen ein.

LG Tom C.

Hans

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Re: Vereinsgründung für Rock am Mann
« Antwort #18 am: 18.12.2008 20:26 »
Hallo,

ja ich kann mich auch der Meinung von Chrisko, Peterjo und Criss anschließen.

Das wollte ich auch mit meinen Satz:
"Nur mit unseren Diskussionen "tuntig etc" kommen wir in der Öffentlichkeit nicht so gut an.
Hier müssen wir dann sehen, was wir wollen." sagen.

Wenn wir einen Verein haben wollen, dann so, dass wir dabei auch Mann bleiben und als dieser angesehen werden.
Denn der Verein wird ja eine Bezeichnung haben, aus der hervorgeht, dass es sich um rocktragende Männer handelt. Und nicht um irgendwelche anderen Gruppen!

Gruß Hans


AsiaHarry

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Re: Vereinsgründung für Rock am Mann
« Antwort #19 am: 18.12.2008 21:00 »
Hallo!

Ich denke ein Verein ist ziemlich Sinnlos, weil sowieso die USA mit Utilikilt, wie so oft, die Marschrichtung vorgibt.  8)
Die haben schon lange begriffen, wie sich Männer Alternativ kleiden können, ohne dabei albern zu wirken!

Offline MasinAD

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Re: Vereinsgründung für Rock am Mann
« Antwort #20 am: 18.12.2008 21:13 »
Ich denke, um den Pro-Maskulinisten hier mal ein wenig die Sorgen zu mindern, kann man durchaus auch mal sagen, daß --angenommen, der Verein kommt tatsächlich zustande-- die Pro-Feministen sich im Rahmen von Vereinsveranstaltungen, Dokumentationen oder was auch immer mit dem Anliegen des Vereins zu tun hat sich ein wenig selbst beschränken können, indem sie dann eben Outfits zusammenstellen, die dem Vereinsziel und den Wünschen der Pro-Maskulinisten entsprechen. Wer was abseits solcher Veranstaltungen anzieht, ist nicht weiter von Belang, und wenn es ein rosa Tütü ist.

Es sollte aber irgendwo festgehalten werden, daß alleine der Tausch der Hose gegen einen Rock noch immer nur eine sehr bescheidene Erweiterung ist: Mit den restlichen Sachen aus der Herrengarderobe kann man eigentlich nur deftig-rustikal, traditionell, trekking-tauglich und sportlich kombinieren. Elegant und schick ist gar nicht drin, weil --zumindest nach meinem Stilempfinden-- die Herrenschuhmode da überhaupt nichts Verwertbares hergibt. Außerdem beißen sich --wiederum nach meinem Stilempfinden, aber wohl auch nach allgemeinem Stilempfinden, denn ansonsten wären kurze Hosen längst in die elegante Herrenmode eingezogen-- 'behaarte Körperstellen unterhalb des Halses' mit dem Anspruch auf Eleganz und Schick. Mir persönlich ist eigentlich ein schickes, elegantes und luftiges Sommeroutfit für Partys oder zum Ausgehen wichtiger als einen Rock zum Holzhacken, Radfahren oder Wandern zu tragen. Und da muß man eben tiefer in die Trickkiste greifen (immer noch meine Meinung, ich werde nicht müde, es zu wiederholen).

Es kann auch durchaus sinnvoll sein, sich neben Altherrenleidenschaften auch mal die Interessen der Stadt-Jugend anzuschauen, die sich auch durchaus zu größeren Experimenten bereiterklären kann. Gerade die Jugend prägt sehr häufig aktuelle Modewellen, kann aber auch sehr kritisch mit mißlungenen 'Modevorschlägen' umgehen. Wanderstiefel & Cordrock wird dort nur begrenzte Begeisterung auslösen.

LG
Masin

Offline rainer69

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Re: Vereinsgründung für Rock am Mann
« Antwort #21 am: 18.12.2008 21:33 »

Es kann auch durchaus sinnvoll sein, sich neben Altherrenleidenschaften auch mal die Interessen der Stadt-Jugend anzuschauen, die sich auch durchaus zu größeren Experimenten bereiterklären kann. Gerade die Jugend prägt sehr häufig aktuelle Modewellen, kann aber auch sehr kritisch mit mißlungenen 'Modevorschlägen' umgehen. Wanderstiefel & Cordrock wird dort nur begrenzte Begeisterung auslösen.

LG
Masin

@Masin,

aber ein jugendlicher Skater im Mini-Rock hätte was...     :)

Wobei Camel-Boots & Cordrock bestimmt auch zusammenpassen können, das kommt dann auf den Schnitt des Rockes an.

Rainer

Offline Luan

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Re: Vereinsgründung für Rock am Mann
« Antwort #22 am: 18.12.2008 22:57 »
Hallo zusammen,

ich persönlich bin noch unentschlossen, ob die Gründung eines Vereins zielführend ist oder eher nicht. Und wenn ich dann mal nach der Abstimmung urteile, findet eine Vereinsgründung hier durchaus seine Befürworter.

Deswegen mach ich jetzt mal einen pragmatischen Vorschlag: Ganz zu Beginn der Diskussion fiel ja schon der Hinweis, dass eine Vereinssatzung notwendig ist. Eine gemeinsam abgestimmte Satzung kann im Mitgliederbereich begonnen werden. Und aus vorhandenen Mustervorlagen sollten sich die Zielsetzungen eines solchen Vereins entwickeln lassen.

Solange nicht wirklich Konsens darüber herrscht,  ... solange nutzt auch ein Verein nichts.
Sowas wie das von Chrisko genannte meine ich mit Zielsetzung.

Da stellt sich mir sofort die Frage, wer diesen Dresscode festlegt.
Deswegen ja der Vorschlag, eine im Mitgliederbereich entwickelte, abgestimmte und von allen mit getragene Lösung zu suchen. Eben die Findung eines gemeinsamen Nenners.

Ob, man nun einen Verein braucht sei dahin gestellt, dass ist ja ein rechtliches Konstrukt. Vielmehr braucht es Leute die wissen wie man etwas "bekannt macht", also Menschen die sich mit Medien (Print, TV, Funk) auskennen.
Von einem Freund nördlich von Stuttgart kenne ich den Spruch: "gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht". Von daher könnten "gut gemeinte Beträge für die Medien" eher nach hinten losgehen.

Wenn wir einen Verein haben wollen, dann so, dass wir dabei auch Mann bleiben und als dieser angesehen werden.
Denn der Verein wird ja eine Bezeichnung haben, aus der hervorgeht, dass es sich um rocktragende Männer handelt. Und nicht um irgendwelche anderen Gruppen!
Auch die notwendige Bezeichnung des "Vereins" könnte in einer gemeinsamen Abstimmung gefunden werden.

Sinnvoll wären dazu dann insgesamt zwei Beträge im Mitgliederbereich. In einem, in dem die einzelnen Passagen diskutiert werden und ein weiterer, in dem dann nur die konsentierten / fertigen Passagen enthalten sind.

Ich denke, wenn alle daran Interessierten gemeinsam daran arbeiten, wird sich eine für alle tragbare Lösung finden.
Gib deine Ideale nicht auf! Ohne sie bist du wohl noch, aber du lebst nicht mehr. (Mark Twain)

Offline rainer69

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Re: Vereinsgründung für Rock am Mann
« Antwort #23 am: 18.12.2008 23:29 »
danke Luan,

das von dir geschilderte ist ein Weg, den wir in Angriff nehmen sollten, unabhängig davon, ob letztendlich ein Verein gegründet wird oder nicht.

Die Grundlagen müssen so oder so geschaffen werden, und zwar vor dem Beschluß auf dieser Basis einen Verein zu gründen.

Also, auf geht's...

Und die Neuanmeldungen und steigenden Gästezahlen sprechen nur dafür...

Rainer

Offline garf2000

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Re: Vereinsgründung für Rock am Mann
« Antwort #24 am: 18.12.2008 23:31 »
Bullschit, Bullschit und nochmals Bullschit >:(

Bei dem was hier in letzter zeit abgeht frage ich mich ob dies noch das richtige Forum für mich ist. Bei manchem was ich ich lesen muss bekomme ich echt einen Brechreiz >:(. Da muss man sich doch echt fragen wer hier den blick für die Realität verloren hat.
Was ich mache ist normal und richtig und die anderen haben einen an der Klatsche. Das sind Transen oder Tunten in jedem Fall aber Witzfiguren. Solche Leute schaden nur. Aber ich bin ja Tolerant, jeder kann ja tragen was er will. Solange er sich aus dem Forum/ Verein fernhält. Das ist ja schließlich für echte Männliche Männer die mit so nem Femininen Tunten/ Transen Gehabe nichts zu tun haben wollen. Hier wollen echte Kerle nen echten und natürlich absolut nicht Femininen Männerrock tragen und eventuell noch ne absolut maskuline FSH, dazu viiiileicht noch super Männliche "Damenstiefel" aber die auch nur weils keine in der Herrenabteilung gibt und weil die doch so suuuper zum neuen mega männlichen Männerrock passen, der zwar aus der Damenabteilung ist aber das ist schließlich was gaaanz anderes. Das hat natürlich alles nichts mit Feminin zu tuhn, Feminin ist nur was die anderen machen. Diese ach so schädlichen Transen/ Tunten die immer alles kaputt machen müssen.

Heuchelei ist das nichts weiter als pure Heuchelei. >:(
Um es mal noch drastischer auszudrücken ... wer mal ein wenig interessierter im Netz nach Röcken für Männer sucht, der findet sehr schnell Seiten, von denen ich mich für meinen Teil ... und ich spreche da nur für mich ... weit distanzieren will!
Es gibt sehr vieles mit dem ich nicht konform gehe, das alleine ist für mich aber noch lange kein Grund mich davon zu distanzieren. Ich grenze niemanden aus nur weil er anders ist,- anders Denkt- oder anders Lebt als ich. Es muss schon gravierend sein das ich sage mit sowas will ich nichts zu tun haben. Nazis zum Beispiel oder Tierquäler, von Leute die es toll finden Schwule zu verkloppen und von Leuten die andere diskriminieren nur weil sie anders sind. Und wenn ich neben einem Transvestiten durch die Stadt laufe und dadurch für Schwul gehalten werde, na und, zum einen ist schwul sein nichts schlimmes und zum andren weis ich`s eh besser und es kann mir egal sein was irgend wer, den ich noch nicht mal kenne und vielleicht nie wieder sehe, von mir hält.

(1)Denn ich bin ein Mann (2)und als Mann will ich wahrgenommen werden, (3)will ich akzeptiert werden und als Mann will ich verstanden werden.
Kleidung ändert daran nichts.
(1) Solange du dich nicht um Operieren lässt wird sich das wohl kaum ändern.
(2) Solange du dich nicht als Frau verkleidest und versuchst aufzutreten (Mimik, Gestik) wie eine Frau wird sich auch dies nicht ändern.
(3) Das kann Kleidung garantiert nicht bewirken. Wenn sich ein Türke die Haare abrasiert, Bomberjacke und Springerstiefel anzieht, wird er von den Skins genauso wenig akzeptiert wie vorher. Das wird ein Türke wohl auch nicht wollen, ist aber ein gutes Beispiel. Ob du akzeptiert wirst oder nicht hängt nur von dir ab als Person. Weil, mal kras gesagt, ein Arschl... ist und bleibt ein Arschl... egal was er anhat.

Ich kann nichts anfangen mit Blümchen, Rüschen oder Spitzen-BH ... dazu flirte ich viel zu gern mit den Mädels und mag deren Proportionen und den damit einhergehenden Rundungen ;)
Hmmm, ich kann damit was anfangen (außer dem BH) und trotzdem flirte ich gerne mit Frauen und mag auch "deren Proportionen und den damit einhergehenden Rundungen" vor allen die Rundungen meiner Frau. Ich wusste nicht das hier gilt; entweder das eine oder das andere. Das hört sich für mich eher nach Homophobie an. Wenn ich Blümchen mag darf ich nicht mehr auf Frauen stehen, denn dann bin ich Schwul.

Wenn jemand meint, er will seine Weiblichkeit weiter ausleben ... warum nicht, seine Sache. Nur eines ist einfach klar, das ist in unserer heutigen Welt kein Maßstab von Erfolg und Lebensqualität ... denn er lügt sich selber einiges vor und hat den Blick auf die Realitäten des Lebens verloren!
AAAAAAAAAAA da kann ich doch nur noch ganz laut schreien. Was soll das denn.
Ich will genauso wenig meine "Weiblichkeit" ausleben wie eine Frau die Hosen trägt ihre "Männlichkeit" ausleben will. Is schon verblüffend wie schnell Kommentare aus dem Bildungs TV oder der BILDungszeitung übernommen werden. Ey schau mal der achtet auf sein äußeres, das ist seine Feminine seite, der will seine Weiblichkeit ausleben. Ja das muss es sein. Was hat den das mit Weiblich zu tun wenn ich gepflegt aussehen will oder wenn ich Sachen gut finde die auch Frauen gut finden. Müssen Frauen und Männer einen Unterschiedlichen Geschmack haben? Frauen die mit ihren Männern zum Fußball gehen leben also ihre "Männlichkeit" aus und Männer die mit ihren Frauen ins Theater gehen leben dann ihre "Weiblichkeit" aus, oder was? Ist das denn so schwer zu verstehen das es Männer gibt die weder ihre nicht vorhandene "Weiblichkeit" ausleben wollen noch Frau sein wollen oder Schwul sind oder irgend welche Fetische ausleben wollen, trotzdem sie sich in der Damenabteilung bedienen. Muss denn immer gesucht werden nach einem Grund warum das einer macht, denn der Grund das es eben einfach nur gefällt und es zum persönlichen Modegeschmack passt zählt ja nicht, das ist bloß ne ausrede, da muss einfach noch was anderes hinterstecken. Alles andere ist unmöglich.
Ich trage meinen Rock ja auch aus einem anderen Grund, sonst würde ich auf sowas ja gar nicht kommen. Die Mode oder Gleichberechtigung oder die Bequemlichkeit sind nur ausreden.

Ja, wir leben innerhalb von Regeln, Regeln die unseren Alltag bestimmen und es ist schwer sich da eigene Freiräume zu schaffen.
Ja stimmt wir haben Regeln, und Regeln sind dazu da etwas zu Regeln. Zum Beispiel muss man bei Rot an der Ampel stehen bleiben, damit ist der Verkehr Geregelt. Man darf nicht Stehlen, damit ist die Öffentliche Ordnung Geregelt. Es gibt viele Regeln die sehr wichtig sind, die stehen dann auch im Gesetzbuch. Der so genante Drescode ist aber eine Freiwillig auferlegte Regel die aber nur zu bestimmten Begebenheiten zur Geltung kommt. In der Oper heißt das, Elegante Kleidung. Das heißt aber nur das, das Gesamtbild Elegant sein sollte und nicht aus welchen Kleidungsstücken die Kleidung bestehen darf oder nicht. Beim Arbeitgeber oder auf Privatveranstaltungen ist es eine Bekleidungsvorschrift die entweder durch den Arbeitsschutz, Chef oder Veranstalter geregelt ist und hat mit Drescode nichts zu tun weil es immer auf die jeweilige Person ankommt die die Vorschrift macht. Das ein Männlicher Bankangestellter, zu seiner in der regel etwas feineren Kleidung, eine Hose tragen muss ist eine vorschifft vom Arbeitgeber, der allgemeine Drescode beinhaltet nur die etwas feinere Kleidung. Und der Drescode dem ich beim Einkaufen oder Spazieren gehen unterliege muss erst noch erfunden werden. Aber das machen ja hier schon einige.
Heute basteln wir einen neuen Drescode, ich hab da mal was vorbereitet...


In vielen anderen Nationen, nein... anderen Mentalitäten, ist vieles mehr möglich. Die Menschen leben in und mit einem anderen gesellschaftlich kulturellen Hintergrund (FKK in der DDR z.B., das war in dieser Form im Westen völlig undenkbar) ... die Freiheiten werden halt immer anders definiert ...
Das stimmt wohl.

... nur ... diese Freiheiten machen wir uns nicht einfach selbst, diese Freiheiten müssen wir in eben genau diesem gesellschaftlich kulturellen Rahmen schwer erarbeiteten.
Wenn wir es nicht selbst machen wer dann? Und welche Freiheit soll ich mir erarbeiten, die alles zu tragen was mir gefällt? Diese Freiheit hab ich schon. Stören tuen da nur die engstirnigen "Tunten/ Transen" Denker, die das erst noch lernen müssen das jeder das recht auf freie Entfaltung hat und das nicht hinter allem was anders ist eine sexuelle Motivation steckt. Und auch die, die Begriffe wie "Weiblichkeit ausleben oder Metro sexuell" erfunden haben werden es noch lernen das Geschmäcker und Lebenseinstellungen eben unterschiedlich sind und das Männer und Frauen auch das gleiche gut finden können ohne das sie ihr Geschlecht wechseln wollen.


Meine Individualität aber bleibt ... und ich genieße es aufzufallen und ich weiß eines: Solange man über mich spricht... LEBE ICH!
So ist es richtig.
Was ich mache ist Individuell, die anderen wollen ihre "Weiblichkeit ausleben", das ist schließlich was anderes und hat mit Individualität nichts zu tun.

Genau! Es ist zu befürchen, nein, es wird so kommen, das die mit den Faible für Feminines sich richtig doll einsetzen werden. Hölle! Die anvisierte "Öffendlichkeitsarbeit" wird dann jeden interresierten,  unbescholtenen Mann glasklarmachen, dass der Rock für den Mann ein absolutes NoGo ist und bleiben wird... 
Stimmt solche Kommentare wie diese verschrecken jeden. Kann sowas echt sein? Redet von Faible für Feminines und das auch noch abwertend und zieht selbst einen Rock an, einen Rock, ferstehst du einen Rock zieht er an.


Man braucht keinen Verein in den sich "Light-Transen" austoben. Wozu auch, Rocktragen ist nicht verboten. Es reicht einfach sich so zu kleiden, das Stil und Ästhetik stimmen. Und dann noch den Mum, sich sicher in der Öffendlichkeit zu bewegen. Das reicht.
Da muss ich dir recht geben. Wenn ich mir diese "Light-Transen" anschaue, schicke Herrenschuhe, ein schniekes Oberhemd und dazu dann einen Rock. Unmöglich sowas. ham die keine Hosen. Aber die haben eben noch nie was von "Stil und Ästhetik" gehört so wie wir. Also wenn dann sollen die es doch richtig machen und dann im TV auftreten wie diese Olivia Jonas oder wie die heißt.


Wenn wir einen Verein haben wollen, dann so, dass wir dabei auch Mann bleiben und als dieser angesehen werden.
Na den Verein möchte ich sehen wo ich nachher ne Frau bin.

ich persönlich bin noch unentschlossen, ob die Gründung eines Vereins zielführend ist oder eher nicht. Und wenn ich dann mal nach der Abstimmung urteile, findet eine Vereinsgründung hier durchaus seine Befürworter.
Ich sage eher nicht, ein Verein der sein Ziel damit durchsetzt in dem er eine (nicht vorhandene) Regel durch eine andere ersetzt (Männer dürfen jetzt auch Röcke tragen, dürfen diese aber nur mit der üblichen Herrenkleidung kombinieren), ist nie Glaubwürdig. Jeder einigermaßen Intelligente kann sich sofort ausrechnen, Heute wohlen sie den Rock und was kommt dann, da steckt doch noch mehr dahinter. Und recht haben sie, denn selbst die super Männlichen Rocker, die hier so gerne mit Tuntigen und Transigen Begriffen um sich werfen, weil ja nur der Rock Männlich ist, haben dann auf einmal FSH (natürlich nur gegen die Kälte und ach ja, DIE sind ja auch Männlich) oder haben Damen Schuhe/ Stiefel (die aber als solche natürlich nicht zu erkennen sind und Männlich sind die natürlich auch).

Also ein Verein in dem Öffentlich von den Mitgliedern geheuchelt wird kann nichts werden geschweige denn helfen. Dann heißt es bloß, schau dir mal die Spinner an, wer soll die denn Ernst nehmen.

in diesem Sinne
Michael

PS:
Alles oben Geschriebene ist bloß meine Persönliche Meinung und kann somit frei geäußert werden.
Einiges ist so gemeint wie es Steht anderes ist Sarkasmus. Da mich keiner Persönlich kennt und im Geschriebenen viel missverstanden wird; Ich will niemanden Beleidigen, nur zum nachdenken anregen (die Hoffnung stirbt zuletzt).
Jeder wird als Unikat geboren, doch die meisten sterben als Kopie.

chrisko

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Re: Vereinsgründung für Rock am Mann
« Antwort #25 am: 19.12.2008 08:34 »
@garf

genau dein Beitrag macht deutlich, das ein solcher Verein völliger Nonsens ist. Denn die Gedanken, die in den vorher geschriebenen Beiträgen hast du nicht wirklich verstanden.

Genau du redest von Toleranz und bist wenig bereit diese Toleranz zu geben. Denn genau in dem Moment wo viele andere darüber nachdenken einen ganz kleinen gemeinsamen Nenner zu finden, gehst du auf die Barrikaden und forderst genau die Blümchen und Rüschen, die zumindest ich für mich nicht akzeptiere!

Definitiv nicht!

Wenn du meinst das es für dich der passenden Stil ist, ist es okay und sicher hast du auch deine "Gesellschaft" in der du so glücklich bist. Ich wäre mit Blümchen und Rüschen in meiner Gesellschaft nicht glücklich!

Ganz einfach weil es eben genau diese Regeln gibt... und glaube mir ... wer einigermassen erfolgreich sein will, der passt sich an, der spielt in dem Spiel mit und unterwirft sich diesen Regeln!

Denn, egal wo, die Menschen machen sich ihre Gedanken ... und ich für mich gehe einfach immer nur soweit, wie es Situation und/oder Anlass zulassen...

Nugut, aber du bist so einer der Gründe, warum so ein Verein in der tat völliger Bullshit ist. Denn ich vermute, allein der Vorschlag mit dem Sammeln von Absätzen zu einer Grundlage der Einigkeit, wird hoffnungslos enden. Denn diese extremen Gegensätze sind nicht unter einen Hut zu bekommen ... dein Beitrag beweist es schon jetzt.



Viele Grüße
Chrisko

Offline cephalus

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Re: Vereinsgründung für Rock am Mann
« Antwort #26 am: 19.12.2008 09:40 »
Hallo Chrisko, hallo Michael,
eigentlich wollte ich mich aus dieser gesamten Vereinsdiskussion heraushalten, einfach nur beobachten was sich tut, aber ich kann mich doch nicht beherrschen etwas dazu zu sagen:

Es gibt einen Kleintierhalterverein, einen Kaninchenzüchterverein und einen Kaninchenhalterverein.
Jeder interessiert sich für kleine Haustiere.

Ebenso gibt es Automobilvereine, ein paar große und viele kleine.
Um was geht es? Um Automobile natürlich, hier und dort.

Ihr ahnt was ich sagen will?!

Warum soll oder will sich jeder von einem eventuellen Verein vertreten fühlen? Menschen sind so unterschiedlich wie ihre Ansichten Bedürfnisse und Beweggründe, und nur weil alle mehr oder weniger oft in diesen Forum sind, bedeutet das nicht, dass alle das gleich wollen und wünschen. Hier führt sie nur der kleinste gemeinsame Nenner zusammen.

Warum arbeiten  nicht einer oder zwei Willige eine Satzung aus, dann kann jeder entscheiden ob das sein Verein werden könnte und sich dann als (Gründungs)mitglied beteiligen.

Es gibt weder die Erfordernis, dass sich alle hier durch einen Verein vertreten fühlen, noch dass alle vertreten werden sollen. Viele wollen auch gar nicht durch einen Verein vertreten werden.

Auch außerhalb und knapp neben einem Verein kann und soll es Ansichten geben, für ein sinnvolles Arbeiten in einer Vereinigung ist es wichtiger weitgehenden Konsens zu erreichen, als ein Gebiet zu beackern, das jeder einzelne nur zum Teil kennt und akzeptiert. Lieber werden mehrere in sich stimmige Vereine gegründet – sofern ein Verein überhaupt Sinn macht und in Frage kommt.
Aber auch darüber möge jeder selbst entscheiden, ich selbst wage keine Bewertung.

Viele Grüße
Cephalus – er noch mal versucht sich raus zu halten   :-X

TomC

  • Gast
Re: Vereinsgründung für Rock am Mann
« Antwort #27 am: 19.12.2008 09:46 »
@graf:

Wer sich für tolerant hält, aber selbst versucht andere zur Toleranz zu zwingen, ist intolerant!

Indoktirnation - und so verstehe ich den Anfang deines Beitrages - ist nicht das was wir brauchen.

LG Tom C.

McMorghey

  • Gast
Re: Vereinsgründung für Rock am Mann
« Antwort #28 am: 19.12.2008 09:55 »
hoi zäme
ich brauche keinen verein um kilt zu tragen!
um den mann im rock akzeptierter zu machen, braucht es einfach mehr mutigere männer.
sollten ihre frauen, welche diese lieben, dagegen sein und mit scheidung drohen, dann lasst es.
oder redet mit ihnen wann der rock für sie ok ist.
hilft mir da der verein? ich glaube nicht. der argumente sind im forum schon viele, die kann ich mir einfahc rausziehen. mit dem 'dickschädel' der frau muss ich dann selbst umgehen.

gruess us dr schwiz (der hier eigentlich wenig zu sagen hat, denn eben: aus der schweiz)
McMorghey

Sweety

  • Gast
Re: Vereinsgründung für Rock am Mann
« Antwort #29 am: 19.12.2008 10:51 »
Hallo Garf,
DANKE-----DANKE----DANKE
Du sprichst mir aus der Seele.
Zitat
Hmmm, ich kann damit was anfangen (außer dem BH) und trotzdem flirte ich gerne mit Frauen und mag auch "deren Proportionen und den damit einhergehenden Rundungen" vor allen die Rundungen meiner Frau. Ich wusste nicht das hier gilt; entweder das eine oder das andere. Das hört sich für mich eher nach Homophobie an. Wenn ich Blümchen mag darf ich nicht mehr auf Frauen stehen, denn dann bin ich Schwul.
Ja-Ja-Ja
Genauso hört sich das an!!!!
Nochmal DANKE
Jürgen

 

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