Autor Thema: Brexit  (Gelesen 7173 mal)

Offline MAS

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Antw:Brexit
« Antwort #45 am: 02.02.2020 12:43 »
Lieber Cephalus,

gestartet habe ich ja die Diskussion, und das nicht in Trollabsicht.

Ich glaube halt immer noch an das Gute in jedem (oder fast jedem) Menschen.

Und ja, Dein Einwurf zur falschen Brexitfrage finde ich sehr gut. Diese Entscheidung ist ja schon eine Folge des englischen (nicht britischen!) Nationmalismus, der wiederum neoliberal instrumentalisiert wird. Hätte Westminster ein Gesetz eingeführt, wonach Arbeiter/Dienstleister aus anderen EU-Staaten die gleichen Mindestlöhne wie ihre britischen Konkurrenten erhalten müssten, dann hätten z.B. die Polen die Briten nicht unterbieten können. Aber dann wäre ihre Dienstleistung ja nicht so schön billig gewesen, und darum ging es ja, dass da ohnehin vermögende Menschen Geld sparen wollten, auf Kosten der Dienstleister. Die britischen erhielten eine Billigkonkurrenz, mit der sie nicht mithalten konnten, und die polnischen usw. Dienstleister wurden aus ihre Heimat in die Fremde gelockt, wo sie zuerst willkommen waren, nun aber auf Fremdenfeindlichkeit stießen. Dabei nutzen sie nur eine Chance, die auch schon viele Iren genutzt hatten, als sie in England und Schottland Arbeit suchten. In Polen fehlen übrigens oft Dienstleister, weil sie lieber im Ausland erbeiten. Deren Lücken werden z.B. durch Moldavier ersetzt, die dann wiederum zu Hause fehlen. Verrückt! Da ist aber nicht die EU schuld dran, sondern die, die in jedem Land die Wirtschaft leiten, und das meistens aus eigener Profitgier heraus. Die EU ist vielmehr nicht stark genug, das richtig zu steuern bzw. auch selbst neoliberal unterwandert (Lobbyarbeit).

Also ich würde Deine Frage so beantworten: Die EU sollte dafür sorgen, dass in jedem Mitgliedsland gleiche soziale und ökale und somit ökonomische Standards gelten, so dass es keine Arbeitsmigration geben muss. Und sie sollte auch Nicht-EU-Länder nicht übervorteilen, vor allem schwächere nicht, sich aber gegen stärkere wehren. Produktion sollte nicht outgesourct werden, sondern dezentral regional erfolgen oder in der Nähe der Rohstoffgewinnung. Wenn z.B. die Länder Afrikas, in denen Rohstoffe gewonnen werden, die Europa braucht, auch die Weiterverarbeitung zum Endprodukt erfolgen würde, gäbe es dort mehr Wohlstand und weniger Migrationsnotwendigkleit. Und in der EU würde Kleidung aus in Europa gewonnen Rohstoffen (z.B. Leinen, Wolle) hergestellt.

So könnten wir weltweit in zu verantwortetem Rahmen Wohlstand und Zufriedenheit haben und kein Land müsste meinen, besser zu stehen, wenn es sich aus einer Staatengemeinschaft zurückzieht.

LG, Micha
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Offline Holger Haehle

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Antw:Brexit
« Antwort #46 am: 03.02.2020 18:15 »
Also ich finde es toll, das Micha das Thema angegangen hat. Der Verlauf war so nicht vorhersagbar.

Auch ich bin enttäuscht, wenn es Diskussionen an Argumenten mangelt, weil diese durch Herabwürdigungen, Klischees, Unwahrheiten und Desinformation ersetzt werden.

Ich finde es auch nicht politisch korrekt, das dann so hinzunehmen und zu dulden. Wer agitiert und manipuliert braucht die rote Karte, denn er verletzt grundlegende humanistische Prinzipien des Umgangs miteinander. Was menschenfeindlich ist, kann nicht toleriert werden. Und das muss nicht nur gedacht, sondern gesagt werden!! Wer schweigt stimmt zu.

Offline Dr.Heizer

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Antw:Brexit
« Antwort #47 am: 03.02.2020 20:49 »
Brexit? Also ich werde in diesem Monat nach UK reisen und danach berichten, ob diese schöne Insel sich von uns weiter entfernt hat oder nicht. ???

  Nicht jeder Zusammenschluss bringt Vorteile, auch Nachteile. So ist es bei einer Ehe, Partnerschaft, einem Zusammenschluss. Doch auch bei einer Scheidung, Trennung oder einem Austritt: man hat gewisse Vorteile und auch Nachteile. Ein Kompromiss also.
Die Frage ist: mit welchen der Kompromisse möchte sich UK künftig arrangieren. Ob jeder Aspekt abschätzbar war, als das Referendum lief, wage ich zu bezweifeln.
Ich wurde auch nicht gefragt, ob ich in die EU will oder nicht. Also was tun? Machen wir das beste daraus. Auch den Briten bleibt momentan nichts anderes übrig , als das gleiche zu tun:  das Beste draus machen und wir unterstützen unsere Europäischen Nachbarn in diesem wunderschönen Land genau so wie zu vor.

Es gab sogar ein funktionierendes Europa ohne EU. Das war auch geprägt von großen Kompromissen. Manche haben das wohl vergessen  :D :D
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Offline MAS

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Antw:Brexit
« Antwort #48 am: 03.02.2020 21:03 »

Es gab sogar ein funktionierendes Europa ohne EU. Das war auch geprägt von großen Kompromissen. Manche haben das wohl vergessen  :D :D

Ein funktionierendes Europa vor 1948? Erkläre mir das bitte, lieber Marcel.

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Offline high4all

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Antw:Brexit
« Antwort #49 am: 04.02.2020 07:12 »

Es gab sogar ein funktionierendes Europa ohne EU. Das war auch geprägt von großen Kompromissen. Manche haben das wohl vergessen  :D :D

Ein funktionierendes Europa vor 1948? Erkläre mir das bitte, lieber Marcel.

LG, Micha
1948?

Die Montanunion wurde 1951 gegründet. Das nächste Datum sind die römischen Verträge von 1957 mit der Gründung der EWG.

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« Antwort #50 am: 04.02.2020 07:38 »
Ja, stimm, Hajo. 1948 wurde der Brüsseler Pakt unterschrieben: https://de.wikipedia.org/wiki/Br%C3%BCsseler_Pakt
Es tut sich aber auch nicht viel, ob ich frage, wie Europa vor 1948 oder vor 1951 funktioniert hat.

Ich fand dann noch diese Darstellung: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/61/Supranational_European_Bodies-de.svg/800px-Supranational_European_Bodies-de.svg.png Die zeigt sehr schön die Mitgliedschaften in verschiedenen europäischen Organisationen (vor dem Brexit).

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Offline high4all

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Antw:Brexit
« Antwort #51 am: 04.02.2020 08:23 »
Natürlich machen die drei Jahre keinen Unterschied.

Davor müsste man wohl bis zum römischen Reich zurück gehen, um ein funktionierendes Europa zu finden. Mit Hilfe der Unterdrückung unliebsamer Völker funktionierte  das lange Zeit. Ansonsten gab es nahezu ununterbrochen ein Hauen und Stechen mit nachfolgender Grabesstille.

Immerhin hat das so hochgelobte christliche Abendland über fast zwei Jahrtausende seine eigenen Flüchtlinge produziert und teils ins Morgenland exportiert.
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Antw:Brexit
« Antwort #52 am: 04.02.2020 08:33 »
Ja, das stimmt. Christliche "Häretiker" und Juden wurden in den sog. christlichen Staaten oft verfolgt oder zumindest diskriminiert, während sie in islamischen Staaten zwar auch diskriminiert, aber selten verfolgt wurden. Und die Art der Diskriminierung war dort weniger krass als hier.

Und ab 1492 begann die koloniale Ausbeutung der außereuropäischen Welt durch Europäer. Kein Erbe, auf das wir stolz sein dürften. 
Man schaue sich mal diese Karte von 1898 an: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/24/World_1898_empires_colonies_territory.png/1280px-World_1898_empires_colonies_territory.png Und da waren Südamerika bis auf dreit Staaten und die USA schon "unabhängig", in Anführugnsstrichen, weil die Herrschaft bei Menschen europäischer Abstammung lag und meistens auch immer noch liegt.


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Offline Dr.Heizer

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Antw:Brexit
« Antwort #53 am: 04.02.2020 20:53 »
Richtig, die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) - und weitere Zusammenschlüsse aus wirtsch. oder politischem Interesse - gründete auf einen Vertrag von 1948, doch erst mit dem Vertrag von Maastricht zur Gründung der Europäischen Union (EU) von 1992, welcher zum 01. November 1993 in Kraft trat, wurde aus der EG (europäische Gemeinschaft) die EU. Auf dieses Datum also beziehe ich meine Ausführungen bezüglich der Bezeichnung "EU".
Bereits 1987 wurde mit dem Bau des "Euro-Tunnel" zwischen Frankreich und UK begonnen, am 20.Juni 1993 war er fertig. Sozusagen vor Inkrafttreten des Maastrichter Vertrages.  ;)

UK ist meines Wissens sogar erst in den 70er Jahren der EWG (oder auch nur EG genannt), den Vorläufer der Europäischen Union beigetreten. Die offizielle "EU" ist also erst seit 1993 für mich existent. Funktionierte vor den 90ern oder vor den 70ern der Handel mit UK etwa nicht? Oder wurden gemeinsame Zeile und Projekte etwa nicht umgesetzt? Das habe ich also gemeint.

"Brexit" und es geht trotzdem weiter für uns und unsere Nachbarn, auch in UK. Es wird auch ein Handelsabkommen geben, Zollfragen werden geregelt und noch vieles vieles mehr. Im Groben ist vieles bereits abschließend besprochen, geregelt und im Text auch fertig, lassen wir die Beteiligten arbeiten, ohne uns Sorgen zu machen. Es gibt fähigere Menchen, welche an der Umsetzung der Vereinbarungen arbeiten, als uns die Medien glauben lassen wollen. Wer nicht viel weiß, spekuliert und dramatisiert halt gern. Ich weiß, dass es für die Briten, Iren und alle anderen funktionieren wird, doch es braucht etwas Zeit. Auch wenn alles in einigen Monaten unterzeichnet auf dem Tisch liegt und zur Umsetzung "ausrollt". Deutschland wurde auch nicht einfach über Nacht wiedervereint und alles lief dabei super, doch heute gehts.  8)

- Wer Wörter klauben möchter kann es gern tun, ich habe ja welche hinterlassen - ;D
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« Antwort #54 am: 04.02.2020 22:01 »
Ah, lieber Marcel, Du meinst die EU im engeren Sinn, ich ging von Ihr im weiteren Sinn aus.

Ich hoffe besonders für die Iren, dass es friedlich bleibt. Extremismus wächst schnell, egal, was Politker vereinbaren. Ich las neulich dine Buch über die "struggles". Die hätten so oft schon aufhören können, aber überdauerten viele gute Abmachungen zwischen London und Dublin.

Fest steht aber, dass die verschiedenen europäischen Zusammenschlüsse dem innereuropäischen Frieden dienlich waren. Die offene Grenze zwischen der Rep. Irland und Nordirland und zwischen der irischen und der britischen Insel ist sehr sehr wichtig dabei.

Der Eurotunnel bedeutet übrigens keineswegs, dass es keine Grenzkontrollen gibt. Die gibt es sogar schon jetzt, wie ich es im August erfahren habe. Aber auch zwischen Frankreich und Irland, obwohl beide EU-Mitglieder sind. Grund: IRL und GB gehören nicht zum Schengenraum.
Die Schweiz aber schon.

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Offline osem

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Antw:Brexit
« Antwort #55 am: 05.02.2020 17:52 »
Mir scheint es indes, als seien es vor allem die Engländer, die ausgetreten sind, während in Schottland, Norirland und auch Wales gegen dem Brexit sind. Sollten diese drei Länder nun aus dem UK austreten? Leider können die das nicht autark entscheiden, sondern London, also Westmister, müsste allein schon einem Referendum zustimmen.

Der Brexit darf nicht das letzte Wort bleiben!

Nordirland denkt eh schon hörbar darüber nach, ob es mit Dublin in der EU oder mit dem UK draussen sein will. Das könnte eine Chance für die Wiedervereinigung Irlands sein...
Und was Schottland betrifft, ich warte schon auf deren nächstes Referendum...
Dann könnten die Waliser...

Also im schlimmsten Fall wird aus GB (great Briten) SB (small Briten)...

Schaumermal wa die Zukunft bringt. Ich hoffe nur, die EU lässt sich nicht über den Tisch ziehen und erlaubt den Briten keine "Zuckerlklauberei"!

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« Antwort #56 am: 05.02.2020 20:45 »
Die kleinen Briten gibt es schon: https://de.wikipedia.org/wiki/Bretonen Die sind damals schon vor den Vorfahren der Engländer aufs rettende Festland geflohen.

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Offline Matthias

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« Antwort #57 am: 06.02.2020 00:26 »
Was würden wohl Asterix und Obelix dazu sagen.
Asterix bei den Briten ist ja legendär.

Es gäbe dann wahrscheinlich eine Sonderbeilage mit Megxit!

Das ganze gezeichnet und karikatiert von Brechnix!  ;D

Grüße Matthias
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« Antwort #58 am: 06.02.2020 07:41 »
Asterix und Obelix sind Gallier, wenn auch auf dem Gebiet der heutigen Bretagne. Die Bretonen aber sind spätere, nicht romanisierte, aber dennoch das Römische Reich zum Schutz vor Angelsachsen (und Iren, wie es in dem Wikipedia-Artikel steht) aufsuchende Briten. Die Briten waren ja auch Kelten (die Iren auch). Daher kommt ja der Name "Breizh" bzw. "Bretagne".

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