Autor Thema: Öffentlich rechtlicher Rundfunk  (Gelesen 8796 mal)

Offline Skirtedman

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Öffentlich rechtlicher Rundfunk
« am: 11.01.2021 02:51 »
Edit: Beiträge wurden ab hier von diesem Thema abgetrennt. Matthias

Auch wenn es kurz ein wenig off-topic ist, aber ich halte es noch für wichtig, eine ergänzende Antwort auf diese Frage zu geben:

Hallo!

Müsst ihr die Rundfunkgebühr bezahlen, lieber Jule? Bei uns ist Streaming davon ausgenommen. Schaut man bei uns den ORF über Internet Streaming am Computer, braucht man keine Gebühr bezahlen.

Ja, müssen wir. Hier in Deutschland ist der Öffentlich-rechtliche Rundfunk (also Radio und Fernsehen in erster Linie; sowas wie ARD, ZDF, die Dritten, arte, 3sat etc,) inzwischen definiert als eine Infrastrukturleistung im Sinne der Grundversorgung. Das ist also sehr grob gesagt in etwa ähnlichgestellt zu Müllabfuhr, Grundsteuer, Gas, Wasser, Strom (auch wenn man das hier noch sehr ausdifferenzieren könnte). Nur eins im Detail noch dazu: Es ist keine Steuer, sondern eine Gebühr, die man inzwischen als "Abgabe" tituliert hat.

Wird fällig für jeden Haushalt. Ganz gleich, wie man die Infrastruktur nutzt. Oder sie gar nicht nutzt.

Edit: Damit es hier nun nicht ganz so off-topic wirkt: Im Öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird versucht, mit Struktur und eingesetzten Gremien eine breite Gesellschaft mit unterschiedlichen Interessen und Anliegen abzubilden. Gesetzlicher Auftrag ist, in erster Linie die Bereiche Information, Bildung, Unterhaltung zu ermöglichen. (Staatsrundfunk ist verboten, wobei es bei der Deutschen Welle und beim früheren Deutschlandfunk Grenzfälle gab.) Wegen der gesetzlich geforderten Vielfalt in Struktur und Gremien gibt es ein vielfältiges Programm, in dem fast jeder Zuschauer/Zuhörer ausreichend Angebote und Inhalte findet:

Nutzt man sie, kann auch das Verständnis für andere Mitmenschen deutlich gefördert werden. Das wiederum kann sich auf den Umgang miteinander positiv auswirken.

Offline culture skirt

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Antw:Öffentlich rechtlicher Rundfunk
« Antwort #1 am: 11.01.2021 10:47 »
breite Gesellschaft mit unterschiedlichen Interessen und Anliegen abzubilden. Gesetzlicher Auftrag ist, in erster Linie die Bereiche Information, Bildung, Unterhaltung zu ermöglichen.
Wegen der gesetzlich geforderten Vielfalt in Struktur und Gremien gibt es ein vielfältiges Programm, in dem fast jeder Zuschauer/Zuhörer ausreichend Angebote und Inhalte findet:
Die Witze waren echt gut. Wenn willst du damit veräppeln? Einseitiger als die Staatssender kann man doch gar nicht mehr berichten. Von Vielfalt ist keine Spur zu sehen. Ihr seid ja der Obrigkeit diensttreuer als unsere roten Socken früher. Und den Rotz wie Tatort könn'se von mir aus auch abschaffen. Braucht niemand den Müll und bin auch nicht mehr bereit das von meinem kleinen Gehalt zu bezahlen. Die Krankenkassen werden jetzt auch teurer, weil wir jeden Rentner retten mussten. Und Ende des Jahres steigen auch die beschissenen Rundfunkgebühren an, damit die Pensionen von den feinen Herrschaften gedeckt werden. Was anderes isses nicht.

Zitat
Wird fällig für jeden Haushalt. Ganz gleich, wie man die Infrastruktur nutzt. Oder sie gar nicht nutzt.
Ab Heute möchte ich auch, dass du für meinen Support und meine Plugins bezahlst, auch wenn du die Leistung nicht in Anspruch nimmst.

Zitat
Nutzt man sie, kann auch das Verständnis für andere Mitmenschen deutlich gefördert werden. Das wiederum kann sich auf den Umgang miteinander positiv auswirken.
hm mh, schon klar. Die Medien und der ÖFR spalten seit längeren die Bürger, falls dir das noch nicht aufgefallen ist.
Eigene Meinung = rechtsradikal. Opportunismus dem Staat gegenüber = Guter Bürger.

Viele Grüße
Jule

Offline MAS

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Antw:Öffentlich rechtlicher Rundfunk
« Antwort #2 am: 11.01.2021 11:23 »
Ich schlage vor, zu dem Thema "Rundfunkgebühren" einen neuen Thread zu eröffnen, wenn Ihr das weiter diskutieren wollt.

LG, Micha
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Offline Matthias

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« Antwort #3 am: 11.01.2021 12:12 »
@MAS
Habe ich gemacht.  ;)

Grüße
Matthias
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Online JoHa

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« Antwort #4 am: 11.01.2021 13:51 »
Ich habe einige Jahre für den WDR im Bereich Nachrichtenmagazine gearbeitet. Wie oft "der Staat" versucht, in die Arbeit hinein zu regieren, mag ich nicht aufzählen. Als selbstbewusste  Menschen haben wir uns das nicht bieten lassen.
Es empört mich deshalb, wenn von mäßig informierter aber meinungsstarker Seite der Begriff Staatsfunk so hingekotzt wird. "Selektive Wahrnehmung", kann ich da nur kontern.
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Offline Skirtedman

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Antw:Öffentlich rechtlicher Rundfunk
« Antwort #5 am: 11.01.2021 14:42 »
Natürlich, Jule, Deine Antwort musste ja kommen. Ich hab sie vorausgesehen.

Ganz klar finanzierst Du auch Sachen mit, die Du persönlich nicht nutzst. Bestimmt sind da auch Autobahnen dabei, gerade im Osten, die Du nicht nutzst. Oder die Umgehungsstraße um Dein Wohngebiet, die Du nur dreimal im Jahr nutzst, wenn Dich einer mal wohin mitnimmt. Oder die Straßenbeleuchtung vor Deiner Haustür, die Du nicht nutzst, weil Deine Nachbarn ja schon tagsüber so böse sind, wie böse sind sie erst, wenn es draussen Nacht wird?

Und auch wenn Du die Autobahn nicht benutzst, so werden darüber mehr als die Hälfte der Dinge transportiert, die Du so gern in Deinem Leben benutzst oder verzehrst.

So finanziert jeder Steuerzahler und Gebührenzahler Dinge, die man nicht benutzt, so wie andere Dinge mitfinanzeren, die Du stärker benutzst, obwohl sie selbst nichts davon haben. Jede wie auch immer geartete Abgabe tut weh. Wenn man darüber nachdenkt, wozu sie da sind, kann man besser mit diesen Abgaben leben. Denn irgendwie profitiert man doch davon, wenn auch vielleicht nicht direkt. Und diese finanzieren nicht nur "irgendwelche Bonzen", klar auch im Gebühren- und Steuerwesen müssen Menschen arbeiten, damit das funktioniert, sonst verfiele alles im Chaos. Auch da gibt es Menschen mit leitender Verantwortung, die sicherlich mehr verdienen wollen als Mindestlohn. Na klar kann im Einzelfall nachgedacht werden, ob bestimmte Einkommen so gerechtfertigt sind oder nicht.

All diese Abgaben dienen in erster Linie dazu, eine Infrastruktur für ein auskömmliches Gemeinwesen sicherzustellen. Ohne das wäre ein halbwegs friedliches Miteinander deutlich schwieriger. Ich bin mir nicht sicher, ob Du in so einem Land zufriedener leben würdest.

Und so bin ich mir auch nicht sicher, ob Du unbeschwerter leben könntest, wenn all die Menschen, die da draussen Dir tagtäglich begegnen, nur durch Sensationsmedien oder durch ihre selbstgesuchten Meinungsbestätiger im Internet informiert wären. Insofern profiterst auch Du von dem Grundversorgungsgedanken, der hinter den Öffentlich-rechtlichen Medien steckt. Nicht direkt, aber indirekt. Und ob Du´s glaubst oder nicht.

Offline culture skirt

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« Antwort #6 am: 12.01.2021 14:52 »
Natürlich, Jule, Deine Antwort musste ja kommen. Ich hab sie vorausgesehen.

Ganz klar finanzierst Du auch Sachen mit, die Du persönlich nicht nutzst.
Sowas nennt ihr dann soziale Gerechtigkeit, schon klar.

Zitat
Bestimmt sind da auch Autobahnen dabei, gerade im Osten, die Du nicht nutzst. Oder die Umgehungsstraße um Dein Wohngebiet, die Du nur dreimal im Jahr nutzst, wenn Dich einer mal wohin mitnimmt.
Wann fahr ich denn mal Autobahn? Wenn mich einer mitnimmt, bin ich doch nicht verpflichtet, Straßen instand zu halten. Anders ist es, wenn ich ein Auto hätte und damit rumfahre, womit ich durch die KFZ Steuern die Infrastruktur mitfinanziere. Aber selbst das kann ich mir nicht leisten durch sämtliche Abzüge, für nichts und wieder nichts.


Zitat
Und auch wenn Du die Autobahn nicht benutzst, so werden darüber mehr als die Hälfte der Dinge transportiert, die Du so gern in Deinem Leben benutzst oder verzehrst.
Die bezahl ich im Preis, indem ich das Produkt kaufe. Was ich nicht kaufe, für das sollte ich auch nicht aufkommen müssen. So wärs richtig. Wieso muss ich den Mist für andere mitbezahlen? Ich sehe da keinen logischen Sinn darin.

Zitat
So finanziert jeder Steuerzahler und Gebührenzahler Dinge, die man nicht benutzt, so wie andere Dinge mitfinanzeren, die Du stärker benutzst, obwohl sie selbst nichts davon haben.
Jeder sollte seine Sache selber finanzieren, die er nutzt. Und fertig. Das ist gerecht.


Zitat
Jede wie auch immer geartete Abgabe tut weh. Wenn man darüber nachdenkt, wozu sie da sind, kann man besser mit diesen Abgaben leben.
wahahaha. Der war gut. Ich muss selber zusehen wie ich mit dem Arsch an die Wand komme. Mit null Abgaben würde ich viel besser leben und könnte mir viel mehr leisten. Zu Beispiel müsste ich nicht mehr mit 35 in einer Einraumwohnung leben.


Zitat
Denn irgendwie profitiert man doch davon, wenn auch vielleicht nicht direkt.
ich seh nix von dem ich profitieren würde.


Zitat
Auch da gibt es Menschen mit leitender Verantwortung, die sicherlich mehr verdienen wollen als Mindestlohn. Na klar kann im Einzelfall nachgedacht werden, ob bestimmte Einkommen so gerechtfertigt sind oder nicht.
Es geht darum, dass jeder Ungelernte oder Langzeitarbeitslose soviel verdienen will wie ein Facharbeiter. Das Einkommen ist an sich in Ordnung, wenn nicht ständig der Mindestlohn grundlos erhöht werden würde, aber die echten Gehälter nicht, weil die mit 5 Euro über dem Mindestlohn liegen, der zu einen Lohnungleichgewicht führt, weil die Arbeit dann nicht mehr wertgeschätzt wird, die eine höhere Qualifikation haben.

Zitat
All diese Abgaben dienen in erster Linie dazu, eine Infrastruktur für ein auskömmliches Gemeinwesen sicherzustellen. Ohne das wäre ein halbwegs friedliches Miteinander deutlich schwieriger.

Wieso sollte es unfriedlicher sein? Dann werden Querulanten entfernt.

Zitat
Insofern profiterst auch Du von dem Grundversorgungsgedanken, der hinter den Öffentlich-rechtlichen Medien steckt. Nicht direkt, aber indirekt. Und ob Du´s glaubst oder nicht.
oh mann... Schau dich doch um, was die allermeisten Leute davon halten. Außer den Angsthasen, vertraut doch niemand mehr den ÖFR.
Ich gucke seit Jahren bewusst keine Nachrichten, weder im Internet noch im Fernsehen. Probiers mal aus, Du lebst viel zufriedener und ohne Angst und Manipulation (wie derzeit die Coronalüge) . Und ich bin trotzdem nicht weniger gut informiert wie die, die sich stündlich die Tagesschau rein ziehen. ZDF ARD NDR SWR und WDR machen doch selber Sensationjournalismus mit ihren vielen Natsis auf der Reichstagstreppe und den vielen Verschwörungstheoretikern.

Offline Skirtedman

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Antw:Öffentlich rechtlicher Rundfunk
« Antwort #7 am: 12.01.2021 20:30 »
ich seh nix von dem ich profitieren würde.

Genau das scheint ja Dein Problem zu sein. Es liegt wohl außerhalb Deines Vorstellungshorizonts.

Zitat
All diese Abgaben dienen in erster Linie dazu, eine Infrastruktur für ein auskömmliches Gemeinwesen sicherzustellen. Ohne das wäre ein halbwegs friedliches Miteinander deutlich schwieriger.

Wieso sollte es unfriedlicher sein? Dann werden Querulanten entfernt.

Das klingt nicht wirklich einladend. Einer von uns beiden wäre dann schon längst entfernt.

Ich gucke seit Jahren bewusst keine Nachrichten, weder im Internet noch im Fernsehen. Probiers mal aus, Du lebst viel zufriedener und ohne Angst und Manipulation (wie derzeit die Coronalüge) .

Deine Beiträge sprechen eine andere Sprache. Auch Dein letzter Beitrag hier, woraus die Zitate stammen, quellen über vor Ängsten.

Wer kann schon von uns beurteilen, wer von uns beiden am wenigsten manipuliert ist. Jeder von uns beiden glaubt, er sei Herr über seine Urteilsfähigkeit.

ZDF ARD NDR SWR und WDR machen doch selber Sensationjournalismus...

Du hast Recht. In Deinem alten System (DDR) wäre das totgeschwiegen worden.

Und ich glaube an den Wert von öffentlich-rechtlich kontrollierten Medien. Vor allem, weil mir die Intention der Informationsaufbereitung wesentlich durchschaubarer erscheint als bei allen anderen verfügbaren Quellen.

Offline MAS

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« Antwort #8 am: 12.01.2021 20:48 »
Jules DDR-Vergangenheit spielt sicher ein Rolle: Aus einem Staat der totalen Bevormundung herauskommend, will sie nun einen Staat der totalen Freiheit.

Wir Westler, in einem Staat, in dem sich Bevormundung und Freiheit die Waage halten, sind wir eigentlich ganz zufrieden damit, von Kleinigkeiten abgesehen.

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Offline Skirtedman

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Antw:Öffentlich rechtlicher Rundfunk
« Antwort #9 am: 12.01.2021 21:38 »
...will sie nun einen Staat der totalen Freiheit.

Da aber fängt es doch schon extrem mit Philosophie an. "Totale Freiheit" kann doch auch wieder nur relativ existieren.

Und "Freiheit" ist zu überbegrifflich. So wie nicht alles nur "gut" oder "böse" ist.

Eigentlich ist "Freiheit" doch die Summe von ganz vielen einzelnen Freiheiten.

Und das Dilemma ist doch - und nicht nur philosophisch betrachtet - dass etliche meiner einzelnen Freiheiten anderen meiner einzelnen Freiheiten entgegenlaufen.

Das könnte man in einem eigenen Thread durchaus weiter darlegen. Fest steht, dass es allenfalls eine Optimierung geben kann, in denen die einzelnen Freiheiten gegeneinander abgeglichen werden. Und da betrachte ich bisher nur die Optimierung meiner einzelnen Freiheiten.

Dann kommen noch die Bedürfnisse anderer Menschen nach ihren Freiheiten hinzu, mit denen ich ja auch zusammenleben möchte oder muss.

Und hier sind die Medien an wichtiger Stelle, zu vermitteln. 'Medium' bedeutet ja 'Mitte', vermitteln. Eine Transmission im rundfunk-technischen Gebrauch ist ja auch eine "Vermittlung", "Übermittlung", eine "Mission".

Und da vertraue ich am ehesten den technischen Medien, die von öffentlicher und rechtlicher Hand kontrolliert werden, als solchen, die interessengesteuert sind, was alle anderen Medien zwangsläufig per se sind.

Online JoHa

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« Antwort #10 am: 12.01.2021 21:49 »
Medien kosten Geld. Das kommt entweder aus gesetzlich diskutierten Gebühren oder aus der Hand von Konzernen, die Werbung treiben. Also, wem traut ihr? Nestle´oder Bundestag?
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Offline MAS

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Antw:Öffentlich rechtlicher Rundfunk
« Antwort #11 am: 12.01.2021 22:04 »
Also Jule boykotiert den Bundestag, ich Nestlé (meistens zumindest).

Ich bin jedenfalls froh, dass wir den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, nebst Fernsehen, haben, wenn ich ihn/es mit dem reinen Privatfernsehen z,B. in den USA vergleiche, dem Staatsfernsehen z.B. in der VRC und den anarchischen Beiträgen auf Youtube. "Anarchisch" weil dort alles mehr oder weniger ungeregelt ist. Man findet dort sehr gute Beiträge, aber auch großen Schrott, nette Lowbudget-Filmchen genau so wie werbefinanzierte Kundenfänger. Und man findet auch Filme aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen dort. Youtube finde ich also gut, aber man muss schon die Spreu von dem Weizen trennen. Das muss man zwar beim öffentlich-rechtlichen auch, aber der Schrott dort ist zumindest noch Edelschrott.

LG, Micha
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Offline Lars

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Antw:Öffentlich rechtlicher Rundfunk
« Antwort #12 am: 12.01.2021 22:42 »
Jules DDR-Vergangenheit spielt sicher ein Rolle: Aus einem Staat der totalen Bevormundung herauskommend, will sie nun einen Staat der totalen Freiheit.

Wir Westler, in einem Staat, in dem sich Bevormundung und Freiheit die Waage halten, sind wir eigentlich ganz zufrieden damit, von Kleinigkeiten abgesehen.

LG, Micha

Auf diese Vorlage hab ich nur gewartet ...  ;D ;D ;D ;D
Der Westen wäre auf jeden Fall die bessere DDR gewesen. So leicht wie man die Leute hinters Licht führen kann, ohne das sie es auch nur im Geringsten merken ....
In der DDR wußten die Leute, daß sie verkackeiert wurden und haben sich daraus mehr oder weniger selber befreit. Und viele, wenn auch lange nicht alle, haben sofort danach begriffen, daß der Westen die gleiche Nummer durchzieht, nur viel perfider und viel besser verpackt .... die Leute lieben ihre Ketten geradezu ...

Offline ChrisBB

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« Antwort #13 am: 12.01.2021 23:08 »
Hi,

vor 36 Jahren hatte ich im mündlichen Abitur in Englisch das Thema: "Wozu wurden in der englischen Literatur so viele Kriminalgeschichten geschrieben - bei denen am Ende immer die Täter gefasst werden?" (oder so ähnlich)

Die Antwort, die die Prüfer hätten hören wollen, war, dass man staatlicherseits diesen Literaturzweig förderte, um die Bevölkerung von Kriminaltaten abzuhalten.

Fällt mir gerade zum Beitrag von Lars ein.

Gruß,
ChrisBB

Offline Skirtedman

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« Antwort #14 am: 12.01.2021 23:35 »
Ja, ChrisBB und Lars, es ist erstaunlich, wie perfide manche Beeinflussungen sind.

Auch wenn man nicht in der Lage ist, alles zu überblicken, so bin ich froh, dass wir die Möglichkeit haben, uns auszutauschen. Jule hätte gerne 'Querulanten' entfernt. Dann wäre Austausch schwieriger.

 

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