Autor Thema: Ich lebe gerne im demokratischen Deutschland  (Gelesen 4325 mal)

Offline MAS

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Antw:Ich lebe gerne im demokratischen Deutschland
« Antwort #15 am: 27.01.2021 23:39 »
N'Abend zusammen!

Als ich die Überschrift las, schwante mir Übles. Ich erwartete wieder einen Shitstorm auf Staat, Regierung, Medien usw.

Dann las ich die ersten Beiträge und dachte: Oh wie schön!

Doch dann kam Jule und holte mich auf den Boden meiner Übelschwanderei zurück.

Tja, so sind wir Menschen. Aber beides ist wahr: Manche leben in einer Götterwelt, andere in einer Hölle und manche in der Menschenwelt dazwischen. Wichtig - buddhistisch gesehen - den Ausweg gibt es nur aus dem Parterre, nicht aus dem Penthouse und nicht aus dem Keller.

Wir haben in unserer Gesellschaft gute Chancen, in der Menschenwelt zu leben.

LG, Micha
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Offline Matthias

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Antw:Ich lebe gerne im demokratischen Deutschland
« Antwort #16 am: 27.01.2021 23:42 »
Hajo, ein sehr schönes Thema.

Wir leben in einem demokratischen Staat, zudem es noch als Ebenen mehr den Föderalismus gibt. Der Grundstein des ganzen ist das Grundgesetz.

Ich bin genau wie du sehr froh, in einem solchen System leben zu dürfen, das Annehmlichkeiten und Pflichten mit sich bringt.
Hajo, bei allen Punkten, die du aufgezählt hast stimme ich voll zu. Der ein oder andere Punkt trifft auf mich persönlich nicht zu, es muss ihn aber genau deswegen in einer Solidargemeinschaft geben.
Ohne an das gesamte Ganze und in manchen Fällen auch an den Einzelnen zu denken funktioniert unser System nicht.

Es kommt eben darauf an, aus welcher Sicht man auf den Kuchen mit den vielen Stücken schaut.
Was am Ende wichtig ist:
Jeder bekommt sein kleines Stück vom großen Kuchen ab. Ob das Stückchen vom großen Kuchen dann süß und herzaft und einfach nur wohlschmeckend ist:
Dafür ist man selber verantwortlich...

Grüße
Matthias
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Rocky_Toky

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Antw:Ich lebe gerne im demokratischen Deutschland
« Antwort #17 am: 28.01.2021 00:07 »
???
Hallo Jule, ohne auf Deine einzelnen Punkte eingehen zu wollen, zeugen Deine Ausführungen auf ein demokratisches und solidarisches Unverständnis unserer Gesellschaft

Offline Skirtedman

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Antw:Ich lebe gerne im demokratischen Deutschland
« Antwort #18 am: 28.01.2021 00:43 »
Aha... Die Gerichte haben bei der 15km Regel nicht mitgemacht? Das ist mir neu.
Ich hab da noch eine Frage, wenn ich alleine 180 km Rennrad fahren anstecken oder zur Gefahr werden sollte?

Ein Vierzehnjähriger darf auch nicht als Fahrer mit dem Auto durch den Wald fahren, selbst wenn niemand sonst im Wald ist.

In Gesetzen oder Verordnungen können nicht Millionen von Ausnahmen formuliert werden.



Offline DesigualHarry

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Antw:Ich lebe gerne im demokratischen Deutschland
« Antwort #19 am: 28.01.2021 08:36 »
Hallo!

Sind wir also doch nicht so frei, wie es immer dargestellt wird? ??? ;D
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Offline MAS

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Antw:Ich lebe gerne im demokratischen Deutschland
« Antwort #20 am: 28.01.2021 08:49 »
Lieber Harry,

was meinst Du?

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Waldi

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Antw:Ich lebe gerne im demokratischen Deutschland
« Antwort #21 am: 28.01.2021 08:56 »
Hallo!

Sind wir also doch nicht so frei, wie es immer dargestellt wird? ??? ;D

Ist man nicht so frei, wie man sich fühlt?
Und bestimmt man das, was man am Ende fühlt nicht mit der Weise, wie ich es betrachte selber?

Wer immer das Haar in der Suppe sucht, wird nicht glücklich, das würde ich sofort unterschreiben. Egal wo und wann. Wenn man bei all dem Positiven mit einem kleinen Schmunzeln das wahrnimmt, was eben nicht perfekt ist, dann fällt glücklich sein viel leichter.


Offline ChrisBB

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Antw:Ich lebe gerne im demokratischen Deutschland
« Antwort #22 am: 28.01.2021 09:10 »
Hallo,

darf ich kurz an eine schon etwas ältere Schrift erinnern?

https://de.wikipedia.org/wiki/Von_der_Freiheit_eines_Christenmenschen

Nützlich zu lesen...

Eine Mountainbikergruppe hier am Ort hat sich durch Wald und Flur begeben und endlich ein Waldstück gefunden, wo sie Trails anlegen wollten. Die Gemeinde ist der Eigentümer des 4h-Grundstücks, das sie in Absprache mit dem Revierförster gefunden haben.
Nun sollte die Sache am Dienstagabend im Gemeinderat beschlossen werden. Die Präsentation des Vertreters der Mountainbiker war super, die Einlassung des Bürgermeisters sehr befürwortend. Die erste Fraktionsstellungnahme einer örtlichen Liste war nach der Art: "Ich kann keine Mountainbiker leiden. Die rasen mir vor der Nase rum, wenn ich in meinem Privatwald arbeite und machen alles kaputt." (kein direktes Zitat, nur inhaltlich). Nur wenige Minuten davor wurde von der Gruppe geschildert, wie man genau solcher Kritik sich verwehren möchte, nämlich es werden nur ortsvorhandene Materialien verwendet, die bestehende Geländeform wird weitgehend ausgenutzt...
Dem Eindruck, dass hier Interessen einzelner Personen hoch angesehen werden, konnte man sich auch nicht verwehren, als dann die Stellungnahme des Jagdpächters präsentiert wurde.
Ihr könnt Euch leicht vorstellen, wie die Abstimmung ausging, obwohl einige Gemeinderäte klar betont haben, dass man bürgerschaftliches Engagement (also den Aufbau der Trails und deren Instandhaltung) stets fördern sollte. Die Sache wurde abgelehnt. Selbst ein zuvor gestellter Antrag auf Vertagung, weil die Gemeinde sehr wenig Vorbereitungszeit gelassen hatte, fand keine Mehrheit.
Jetzt ist guter Rat teuer und der Frust groß bei den Aktiven. Und das Risiko, dass jenem Gemeinderat wieder ein Mountainbiker direkt vor der Nase vorbeiflitzt, ist mangels legaler Möglichkeit auch nicht verringert.
In 6 Monaten kann der Antrag wieder gestellt werden, so der Bürgermeister. Und er hat - mit traurigem Unterton - erklären müssen, dass für diesmal die Entscheidung gefallen sei, und dass diese alle respektieren müssen. Nebenbei wurde noch ein Stinkefinger des Jagdpächters  bemerkt, den er den Mountainbikern gezeigt haben soll.
So kann man natürlich Demokratie nutzen...
Ich fürchte um unsere Wälder und das Wild dort!

Vielleicht schreibe ich doch noch einen Leserbrief.

Gruß,
ChrisBB

Offline DesigualHarry

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Antw:Ich lebe gerne im demokratischen Deutschland
« Antwort #23 am: 28.01.2021 10:35 »
Hallo!

Demokratie ist natürlich auch relativ. Das nicht nur Demokratie relativ ist, sondern alles mit allem zueinander, lehrt uns ja die Wissenschaft. Bisher wurde diese Tatsache aber weder in der Politik noch in der Gesetzgebung beachtet.

 Gesetze werden von oben auf viele Menschen angewendet. Dass das immer nur ein Kompromiss bleiben wird dürfte klar sein. Es zählt weniger die Meinung des Einzelnen, weil bestimmte Menschen meinen sie währen etwas besseres oder einfach nur gescheiter, (Studien lassen sich natürlich auch relativ interpretieren) und somit anderen sagen können was sie tun sollen. Sowas wird dann als Demokratie verkauft.

Aber klar ist da ein wenig Sarkasmus dabei... ;D Wie es sich in Deutschland lebt, weiß ich zwar nicht, aber auch in Österreich lebt es sich noch Sehr gut, das bedeutet aber nicht dass das System nicht noch verbesserungsfähig ist.
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Offline culture skirt

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Antw:Ich lebe gerne im demokratischen Deutschland
« Antwort #24 am: 28.01.2021 12:29 »
Dem Eindruck, dass hier Interessen einzelner Personen hoch angesehen werden, konnte man sich auch nicht verwehren, als dann die Stellungnahme des Jagdpächters präsentiert wurde.
Nebenbei wurde noch ein Stinkefinger des Jagdpächters  bemerkt, den er den Mountainbikern gezeigt haben soll.
So kann man natürlich Demokratie nutzen...
Jäger machen im Schwarzwald neuerdings auch "Jagd" auf Mineraliensammler. Die denken oft, denen gehört der Wald und sind die Größten. Das sind dann solche, die sich auf Börsen Mineralien kaufen und gleichzeitig aber die Sammler von denen das hoch geholt wurde, als Umweltvernichter denunzieren.

Gruß
Jule

Offline ChrisBB

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Antw:Ich lebe gerne im demokratischen Deutschland
« Antwort #25 am: 28.01.2021 12:32 »
Hallo Jule und alle,

bitte nicht vergessen: Jäger erfüllen eine hoheitliche Aufgabe. Dafür muss man ihnen Respekt zollen und Vorrechte geben.
Oder wollt ihr am Ende alle keinen Wildschwein-, Reh- oder Hirschbraten mehr essen? (Ok, letzteren gibt es bei uns im Nachbarort auch von einer eingezäunten, offenen Weide.)

Gruß,
ChrisBB

Offline MAS

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« Antwort #26 am: 28.01.2021 13:21 »
Lieber Chris,

nicht alle Jäger erfüllen hoheitliche Aufgaben. Das trifft für Forstbeamte zu, nicht aber für Jagdpächter.

Aber auch die Jagdpächter müssen einen Plan erfüllen, damit es nicht zu viel Wild in den Wäldern wird. Und als Ergebnis hat dann Wildbret, wer es möchte.

LG, Micha
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Offline high4all

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Antw:Ich lebe gerne im demokratischen Deutschland
« Antwort #27 am: 28.01.2021 13:55 »
Jäger machen im Schwarzwald neuerdings auch "Jagd" auf Mineraliensammler. Die denken oft, denen gehört der Wald und sind die Größten. Das sind dann solche, die sich auf Börsen Mineralien kaufen und gleichzeitig aber die Sammler von denen das hoch geholt wurde, als Umweltvernichter denunzieren.

Gruß
Jule
Hast Du Spuren von Mineralien-Vandalen gesehen? Und in welchem Zustand sie Fundstellen hinterlassen?

Ich schon. Auch in Bereichen, in denen es verboten ist. Manchmal sieht es aus, als wenn eine Bombe eingeschlagen wäre:

Böschungen tief aufgegraben, kleinere Bäume entwurzelt, Wege mit Gesteinstrümmern übersäht, Müll dagelassen, Zäune durchlöchert, in Steinbrüchen Maschinen beschädigt...
Herr, ich danke Dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin. (Psalm 139,14)

Never be limited by other people's limited imaginations. (Dr. Mae Jemison)

Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unsern Kleidern. (Heinrich Heine)

Offline Skirtedman

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Antw:Ich lebe gerne im demokratischen Deutschland
« Antwort #28 am: 28.01.2021 14:27 »
Nun, die Jäger, gleich welche, leben in einer gewissen Ambiguität.

Auf der einen Seite dürfen sie ganz legal dem Kindheitstraum vieler Jungen nachgehen und lebendige Wesen einfach abknallen. Zum anderen verstehen sie sich aber auch als Heger und Pfleger von genau dem, was sie abschießen.

Im Grunde setzen Jäger das fort, was unsere Vorfahren vor Jahrtausenden, als die Aufgaben innerhalb der Gesellschaft noch nicht so spezialisiert waren wie heute, auch gemacht haben: Nahrung beschaffen.

Andererseits sorgen sie dafür, dass auch die nächsten Generationen tun können, drum dürfen und wollen sie nicht alles abschießen, was vor die Flinte laufen könnte. Ebenso - und das genauso wichtig - beschützen sie das System, wie der Mensch es sich über Generationen eingerichtet hat und ersetzen jene Wildtiere, die der Mensch lange Zeit als Konkurrenten angesehen hat, wie z.B. Wölfe.

Jäger sind also Bewahrer des vom Menschen kommod eingerichteten Ökosystems Wald, inclusive Wahrung der Eigeninteressen und der Wahrung der Interessen der Waldbesitzer.

Jetzt kommt mit Dir und Deiner Gruppe, Chris, eine Initiative in dieses eingespielte Mensch-Natur-'Biotop', das neue Interessen mit einbringen möchte. Von woanders hört man bestimmt schon Schlimmes, was diese Gruppen von Waldnutzern so alles angerichtet haben.

Zunächst sei froh, Chris, dass Euer Bürgermeister nicht einfach so sich im Gemeinderat durchsetzen und durchregieren kann.

Und bedaure, dass Ihr diese Saison wohl nicht wie erhofft nutzen könnt, Euch was Schönes aufzubauen.

Aber sei froh, dass Ihr ein halbes Jahr Zeit habt, die Sache vielleicht noch besser unter die Gemeinderäte und anderen Interessenträger bringen könnt.

Vielleicht könnt Ihr ein gemeindepolitisch-verträgliches "Hygiene"-(im übertragenen Sinne)-Konzept aufstellen. Sagt, dass Ihr an den Trails Schilder aufstellen und pflegen wollt, die auf bestimmte Verhaltensregeln hinweisen. Bietet an, bestimmte übers Nötigste hinausgehende Verhaltensregeln zu definieren. Sprecht mit dem Förster, den Waldbesitzern (oder deren Vertretern), wo was denkbar wäre, wo was ausgeschlossen ist. Sprecht mit der örtlichen Polizei, ob sie an zwei, drei Tagen im Jahr zusammen mit Euch vor Ort präsent sein will, um die Biker anzusprechen und auf Naturschutz- und Besitztumsrechte und den daraus abzuleitenden Rechten und Pflichten für jedermann hinzuweisen. Vielleicht könnt Ihr auch den Förster/das Forstamt einmal mit dazu holen, und einen kleinen geselligen (gegenseitigen) Infonachmittag abhalten. Der Metzger kann mit seinem Marktwagen kommen, die Handballer schenken die Getränke aus, die örtliche Märchentante macht eine 20minütige Lesung und Kinderschminken.

Ausserdem sagt, dass Eure Biker ja den örtlichen Grillplatz nutzen, die Gemeinde soll die Nutzungsgebühren erhöhen, damit sie auch was davon hat, oder überhaupt erst den Grillplatz am Waldesrand bauen. Ausserdem kommen die Biker von der Umgebung und holen sich morgens beim Metzger ihren Proviant oder beim Hofladen, und beim Bäcker trinken sie ihren Kaffee oder an der Tankstelle. Und nachmittags am Getränkemarkt oder im schönen Biergarten tragt Ihr auch was zur Belebung der Gemeinde bei.

Nutzt das halbe Jahr und sprecht am besten mit allen Beteiligten, dann erreicht Ihr vielleicht eine sehr viel breitere Zustimmung, scheitert nicht daran, dass sich jemand stur stellt, derjenige denkt ggf. auch von Euch, dass Ihr stur seid ('Jetzt lassen die ja immer noch keine Ruh!"). Redet vorsichtig miteinander statt unvorsichtig übereinander!

Dann kann es was werden, denke ich. Und dann können sich auch alle sehr viel sicherer sein, dass die Biker nicht querbeet fahren und das junge Wild aufscheuchen und vor lauter Stress in die Autos hineinlaufen. Dann hat auch der Jäger was davon, dass seine selbst geschossene Wildbratwurst im Biergarten von glücklichen Gesichtern vernascht wird.

Offline Skirtedman

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« Antwort #29 am: 28.01.2021 15:07 »
Kurz nochwas, Chris,

(aber das habt Ihr bestimmt ja schon)
sagt, dass Biker sowieso im Wald unterwegs sind und die ohne einen vernünftig angelegten Trail viel mehr Schaden und das auch noch unkontrolliert anrichten.

Und guckt Euch zusammen mit dem Förster ein paar Bäume an interessanten Stellen aus, die frei umrundet werden dürfen, um zu vermeiden, dass sich die Kollegen woanders den Thrill holen als es dem Förster gewillt ist.

 

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