Autor Thema: Wie wichtig ist Euch alles hier - angesichts von Leben und Tod?  (Gelesen 19262 mal)

Offline Zwurg

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meine Großeltern kenne ich zum Teil noch, Von ihrem Leben, Hoffnungen und Träumen, weiß ich so gut wie nichts. nur dass sie 2 Weltkriege erlebt haben und wo sie einmal gewohnt haben. Von ihren Brüdern und Schweestern weiß ich gar nichts, wenn welche dabei waren, die keine Nachfahren hatten, haben  sich ihre Spuren schon lange verloren. Diejenigen die sie gekannt haben, sind ebenfalls alle längst dahin.
Ich habe ein Foto auf dem meine Urgroßeltern mit Familie abgebildet sind. Von wem sie genau die Eltern waren, was aus den anderen Personen auf dem Foto wurde, weiß ich auch nicht.

Aber es gibt ja auch die Geschichte von den 2 Prinzen, der eine brachte den Bauern bei Reis anzubauen, der andere war ein großer Krieger und Eroberer.
Von dem Eroberer wurden viele Standbilder aufgestellt und er dachte man würde sich ewig an ihn erinnern. Aber nur 100 Jahre nach seinem Tod waren alle Standbilder wieder verschwunden, während die Bauern 1000 Jahre später immer noch den Reis nach Art des anderen Prinzen anbauten.

Möglicherweise tragen Männer in Zukunft ungezwungen Röcke und Kleider, vielleicht wegen unserem Vorbild, ohne unsere Namen zu kennen.
Es gibt viele Menschen, die etwas verändert haben ohne das man ihre Namen kennt. Irgendwann hat jemand aus Pflanzenfasern einen Stoff gewebt und ein Kleidungsstück daraus gemacht. Aber wer war es? Wann war es? Wurde er von den Fellträgern ausgelacht? Wir wissen es nicht.
Den größten Mut erfordert es den eigenen Weg zu gehen

Offline MAS

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Ja, so kann man sich trösten.

Wir hängen schon alle an unserm Ego und hätten gerne, dass es entweder unsterblich wäre oder dass es zumindest eine lange, nachhaltige gute Wirkung habe. (Wobei es natürlich sein kann, dass das "alle" nicht stimmt, sondern es auch Menschen gibt, die keine solchen Wünsche haben.)

Und dann lese ich, dass man sein Leben umso mehr verwirkt, je mehr man an seinem Ego hängt.

Und in der Mediation kann es vorkommen, dass ich ganz ruhig und friedlich und zufrieden der Vergänglichkeit entgegenblicke bzw. sie spüre und mit ihr zufrieden bin.

Meine Frau glaubt ja fest an ein Wiedersehen mit den Verstorbenen nach dem Tode.

LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

Offline doppelrock

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@MAS: Wer sind diese "wir"?
Überträgst du deinen eigenen Standpunkt auf die Allgemeinheit?


Zumindest ich bin weit davon entfernt, nach meinem Ableben ein Denkmal zu fordern. Das ist wie ein Pokal nur Zeugs, das im Weg rum steht.
Während ich lebe, kann man sich mit mir, meinen Gedanken, meinen Aussagen beschäftigen. Annehmen, ablehnen, ignorieren, weiterentwickeln, was auch immer.
Wenn ich irgendwas erfunden, erreicht, erstritten habe, reicht mir, dass es da ist. Schön, wenn andere den Nutzen erkennen und es weiter pflegen. Ein Schild mit meinem Namen braucht es nicht.

Wenn es ein Leben nach dem Tod gibt, würde ich hoffentlich in diesem Sinn fortfahren und nicht in primitive, egoistische oder selbstsüchtige Muster verfallen. Aber das sehen wir dann.

Offline Rockie

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Lasst uns dafür sorgen, dass nicht Ideologen und Dogmatiker an die Macht kommen!

Und die sagen ja nicht: "Glaubt meiner Ideoligie und meinem Dogma!", sondern: "Fang endlich selbständig an zu denken und gehorcht nicht den Medien und Regierungen!" und führen so die Leute hinters Licht.

LG, Micha
Aha. Aber ich soll denen glauben die mir sagen glaubt nicht denen? Wenn a sagt glaube nicht b dann soll ich a glauben. Oder umgekehrt? Nee dann bleibe ich doch dabei allen nur gaaanz wenig zu glauben und und ganz wenig zu trauen. Wenn Akten zur Veröffentlichung erst eingeklagt werden müssen wird eigentlich schon klar was für ein Spiel gespielt wird. Gerade die die an entscheidenden wichtigen Knöpfen drehen können sollte man gaaanz wenig trauen.
Und by the Way das gilt für alle Farben!

Wovon sprichst Du denn, Timper?

Gruß, Micha
Wenn du das nicht verstehst hast du ein Informationsdefizit. Da dran zu arbeiten wäre nicht verkehrt.
Natürlich weiß er es lieber Timper 😉 Das wissen wir Beide und Er auch 😜


Offline MAS

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Und die sagen ja nicht: "Glaubt meiner Ideoligie und meinem Dogma!", sondern: "Fang endlich selbständig an zu denken und gehorcht nicht den Medien und Regierungen!" und führen so die Leute hinters Licht.

LG, Micha
Aha. Aber ich soll denen glauben die mir sagen glaubt nicht denen? Wenn a sagt glaube nicht b dann soll ich a glauben. Oder umgekehrt? Nee dann bleibe ich doch dabei allen nur gaaanz wenig zu glauben und und ganz wenig zu trauen. Wenn Akten zur Veröffentlichung erst eingeklagt werden müssen wird eigentlich schon klar was für ein Spiel gespielt wird. Gerade die die an entscheidenden wichtigen Knöpfen drehen können sollte man gaaanz wenig trauen.
Und by the Way das gilt für alle Farben!

Wovon sprichst Du denn, Timper?

Gruß, Micha
Wenn du das nicht verstehst hast du ein Informationsdefizit. Da dran zu arbeiten wäre nicht verkehrt.
Natürlich weiß er es lieber Timper 😉 Das wissen wir Beide und Er auch 😜

Mensch, Timper und Rocky, dann helft mir doch, das Informationsdefizit zu beheben, statt so hochnäsig in Rätseln zu sprechen!
Ansonsten soll es mir egal sein, was Ihr meint, wenn Ihr es nicht erklären wollt!

Gruß, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

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Offline Zwurg

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Wir hängen schon alle an unserm Ego und hätten gerne, dass es entweder unsterblich wäre oder dass es zumindest eine lange, nachhaltige gute Wirkung habe. (Wobei es natürlich sein kann, dass das "alle" nicht stimmt, sondern es auch Menschen gibt, die keine solchen Wünsche haben.)

Und dann lese ich, dass man sein Leben umso mehr verwirkt, je mehr man an seinem Ego hängt.

Und in der Mediation kann es vorkommen, dass ich ganz ruhig und friedlich und zufrieden der Vergänglichkeit entgegenblicke bzw. sie spüre und mit ihr zufrieden bin.

Meine Frau glaubt ja fest an ein Wiedersehen mit den Verstorbenen nach dem Tode.

LG, Micha

Ja, unser Ego. Und unsere Vorstellung vom jenseitigen Leben.

Auch die Namen der ersten Frauen die Hosen trugen sind heute vergessen, aber ohne ihre Leiden und Bemühungen hätte es die modische Befreiung der Frauen in Europa nicht gegeben. Schon abstrus, dass Einwanderer dies wieder umdrehen wollen.

Zum Jenseitigen Leben: Manchmal glaube ich wir sind Computerspieler, während wir denken wir leben, sitzen wir in Wirklichkeit 30 000 Tage am Computer und spielen unser Leben. Vielleicht tun wir auf einer höheren Ebene noch etwas anderes von dem wir als Spielfiguren nichts mitbekommen. vielleicht sind wir in der Lage gespeicherte Spielstände zu wiederholen?  Oder nach dem Ableben unserer Spielfigur, treffen wir die anderen Spieler (Verstorbenen) und gehen in der Bar ein Bierchen trinken. Vielleicht beginnen wir ein neues Spiel als ganz andere Person, in einer anderen Zeit. Auf diese Weise ließen sich viele Phänomen und Religionen erkläen.
Den größten Mut erfordert es den eigenen Weg zu gehen


 

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