Autor Thema: Über einen Mann, der gern mal Urlaub von sich selbst macht  (Gelesen 3656 mal)

Offline deRocker

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Manchmal kann ich kaum glauben was ich hier lese!

Das dachte ich mir auch gerade!

Offline Zwurg

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Zitat
Gregor schrieb:
Wer es am schwierigsten hat, ist tatsächlich der Mann, der deutlich zeigen will, dass er den Mut dazu hat, als MANN in der Kleidung abzuweichen.
Denn er hat es ja überhaupt nicht nötig. Er ist einfach ein Sonderling und genießt deshalb nicht dieselbe Akzeptanz der Gesellschaft.

Es ist tatsächlich schwer für mich als Mann abzuweichen.
Um so schwerer da ich gewisse feminine Tendenzen gar nicht abstreiten kann. Dennoch empfinde ich mich ganz deutlich als Mann, und natürlich möchte ich auch als Mann wahrgenommen werden, auch wenn ich die Mitte 50 mittlerweile überschritten habe und finde man sieht mir das langsam auch an.
Aber mein Aussehen, mein ungeschminktes, etwas faltiges Gesicht, mein Zurückweichendes Haupthaar und meine eindeutige männliche Figur, gehören nun einmal zu meiner Identität.
Ich bin gerne Mann, liebe die Kraft die mein Körper bietet, ich finde auch den Körper ganz ok, ich möchte gar keine Brüste, oder schmale Hüften und ein breites Becken haben.
Würde ich mir eine Perücke aufsetzten, Brüste ankleben, mich schminken, wäre ich nicht mehr ich, sondern ein verkleidetes verändertes Wesen, das manche vielleicht gar nicht mehr als mich erkennen würden.
Es ist auch nicht so, dass ich ungerne Jeanshosen, T-Shrit und Lederjacken trage. Nur manchmal möchte ich eben auch eine größers Auswahl haben.
Ich trage auch gerne Stiefel und Strumpfhosen zum Rock. Und würde auch gerne Kleider tragen, wenn es Männerkleider gäbe. Und tatscächlich es gibt sie ja, im Mittelaltershop, und ich trage sie auch auf dem Mittelalterfest.

Den größten Mut erfordert es den eigenen Weg zu gehen

Offline deRocker

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Oh, ja. Ich glaube aus leidvoller Erfahrung, was ich hier lese.
Wer patriarchalische Strukturen kennt, weiß, daß ein Mann, der vermeintlich weibliche Kleidungsstücke trägt, freiwillig Zacken aus seiner Krone bricht. Er verzichtet auf Insignien seiner Machtposition. Die Frau hingegen, die sich Hose und Karohemd erobert, erweitert lediglich ihr "Revier". Der Mann darf sich viele Blößen geben, jedoch nicht die einer limitierten Männlichkeit. Wo kämen wir denn sonst hin? Vielleicht, o Graus, zur Gleichberechtigung, zur Gleichwertigkeit?

Also ich entdecke einige Ähnlichkeiten zu mir, z.B. habe auch ich mal einen Rock in die Altkleidersammlung gegeben aus einem Anflug von Scham, und habe zu allererst einen Spaziergang im Dunkeln gemacht und habe auch schon mehr als nur den Rock aus der Damenabteilung getragen bzw. tue das recht oft.

Im Unterschied zu Jochen*Julia trete ich aber nie en femme auf, sondern immer als Mann in Rock und eben auch anderen Kleidungsstücken aus der Damenabteilung.

LG, Micha


Haben diese Erfahrung nicht viele hier gemacht?
Selbst wenn man sich endlich das Herz gefasst hatte und das Teil seiner Wahl gekauft hat,
dann doch vom schlechten Gewissen geplagt zu werden oder von "Mutti" einen Rüffel zu bekommen und die Sachen zu entsorgen?

Traurig!

Offline MAS

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Deshalb: Wer als mutig gelten möchte, schenkt dem Roten Kreuz Kleid, Absatzschuhe und was auch, kehrt zum Rock zurück und zeigt aller Welt, dass ein Mann den Mut dazu haben kann, einen Rock zu tragen.

Was ist das denn für ein Quatsch?!
Eine ultrakonservative Sichtweise zum Rocktragen als Mann?

Lieber deRocker,

Gregor meint, um als Trans oder Queer durchzugehen, brauche man heutzutage keien Mut mehr, denn diese Lebensweisen seien schon allgemein akzeptiert. Ein "normaler" Cismann, der Rock trägt, dagegen kämpfe noch gegen Unverständnis und Unwissen und werde komisch angeguckt, weshalb es Mut brauche, einfach so als Cismann einen Rock zu tragen.

LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

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Offline MAS

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Gregor schrieb:
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Denn er hat es ja überhaupt nicht nötig. Er ist einfach ein Sonderling und genießt deshalb nicht dieselbe Akzeptanz der Gesellschaft.

Es ist tatsächlich schwer für mich als Mann abzuweichen.
Um so schwerer da ich gewisse feminine Tendenzen gar nicht abstreiten kann. Dennoch empfinde ich mich ganz deutlich als Mann, und natürlich möchte ich auch als Mann wahrgenommen werden, auch wenn ich die Mitte 50 mittlerweile überschritten habe und finde man sieht mir das langsam auch an.
Aber mein Aussehen, mein ungeschminktes, etwas faltiges Gesicht, mein Zurückweichendes Haupthaar und meine eindeutige männliche Figur, gehören nun einmal zu meiner Identität.
Ich bin gerne Mann, liebe die Kraft die mein Körper bietet, ich finde auch den Körper ganz ok, ich möchte gar keine Brüste, oder schmale Hüften und ein breites Becken haben.
Würde ich mir eine Perücke aufsetzten, Brüste ankleben, mich schminken, wäre ich nicht mehr ich, sondern ein verkleidetes verändertes Wesen, das manche vielleicht gar nicht mehr als mich erkennen würden.
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Lieber Zwurg,

der Artikel handelt nicht von Dir, sondern von einem anderen Menschen. Warum bekommst Du ein ungutes Gefühl, beim Lesen dieses Beitrages? Hast Du Angst, man erwarte von Dir, so zu sein wie Jochen*Julia?

LG, Micha
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Offline MAS

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Also ich entdecke einige Ähnlichkeiten zu mir, z.B. habe auch ich mal einen Rock in die Altkleidersammlung gegeben aus einem Anflug von Scham, und habe zu allererst einen Spaziergang im Dunkeln gemacht und habe auch schon mehr als nur den Rock aus der Damenabteilung getragen bzw. tue das recht oft.

Im Unterschied zu Jochen*Julia trete ich aber nie en femme auf, sondern immer als Mann in Rock und eben auch anderen Kleidungsstücken aus der Damenabteilung.

LG, Micha


Haben diese Erfahrung nicht viele hier gemacht?
Selbst wenn man sich endlich das Herz gefasst hatte und das Teil seiner Wahl gekauft hat,
dann doch vom schlechten Gewissen geplagt zu werden oder von "Mutti" einen Rüffel zu bekommen und die Sachen zu entsorgen?

Traurig!

Genau, traurig! Traurig, dass es noch immer Jungen und Männern so geht. Ich habe es überwunden, viele andere hier auch, aber viele andere nicht. Ja, das ist traurig!

LG, Micha
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Offline Zwurg

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Lieber Zwurg,

der Artikel handelt nicht von Dir, sondern von einem anderen Menschen. Warum bekommst Du ein ungutes Gefühl, beim Lesen dieses Beitrages? Hast Du Angst, man erwarte von Dir, so zu sein wie Jochen*Julia?

Sobald man heute seinen PC oder TV anschaltet, oder eine Illustrierte aufschlägt, springen Sie einem förmlich entgegen, die Männer die keine Männer mehr sein wollen sondern lieber eine Frau. Dazu nähern sie sich optisch soweit wie möglich ihrem Ideal: Perücke mit langen Haaren, Schminke, klassische weibliche Kleidung, BH mit Füllung, Feinstrumpfhosen mit hochhackigen Schuhen.
Im Bundestag sitzt ein Mann der für sich die Frauenquote der Grünen in Anspruch nimmt, aber offensichtlich nur als Frau verkleidet ist. Die Grünen fordern dass man zukünfig  unabhängig von seinem biologischen Geschlecht sein Geschlecht in der Gesellschaft frei wählen kann.

Gibt es dagegen einen normalen Mann im Rock oder Kleid im öffentlichen Polit-Leben, der zeigt dass man auch als Mann nicht nur Hosen tragen kann. Fehlanzeige.

Was hat das Ganze mit mir zu tun? Der Mann in diesem Artikel ist in einem Ähnlichen Alter wie ich, und auch ich trage ab und zu Strumhosen und Röcke, aber niemals Schminke ich mich, trage Perücken, Brustatrappen, oder hochhackige Schuhe.

Gerne würde ich dennoch Betimmte Kleider und Röcke tragen, die es nicht gibt. Zm Beispiel hätte ich gerne einen passenden Rock zu meinem blauen Anzug, und vielleicht auch ein Kleid, aus dem gleichen Stoff das man dazu tragen kann, für bestimmte Anlässe. Im Freizeitbereich hätte ich gerne einfachere Röcke und Kleider(ohne Busenabnäher), ähnlich wie z.B wie Tuniken oder Gewändern, wie sie in Historienfilmen von Männern getragen werden.

Dennoch, wenn ich erwähne das ich Röcke trage oder man mich darin sieht, werde ich in die gleiche Schublade wie diese Julia oder andere Männer wie diese gesteckt. Wahrscheinlich fragen sie sich, wann ich mich zu einer Geschlechtsangleichenden Operation entschließe.

Und ja, das stört mich, das bringt mich gewissermaßen auf die Palme.

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Offline Peter55Muc

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Bei dem Beitrag von Zwurg, wird das Mann sein sehr oft und deutlich betont, so das es mir so vorkommt, als ob er sich doch für sein Rock, Stiefel und Strumpfhosen tragen etwas schämt.
Ich bin auch sehr gerne Mann und möchte das auch auf jeden Fall bleiben und doch hat es für mich den besonderen Reiz wenige male, ganz feminin Gekleidet (auch mit Perücke und Schminke) gesehen zu werden. Natürlich werde ich ganz klar als Mann, der sich als Frau verkleidet wahrgenommen, aber bisher gab es noch keine Negativen Reaktionen.
Ich mache mir natürlich darüber Gedanken, warum das bei mir so ist, aber ich denke nicht umsonst sind die meisten hier im Forum 50 +, weil sie wohl noch etwas ausgefallenes in ihrem, sonst etwas eintönigen Leben, erleben wollen.

LG Peter/Laura

Offline Olivier

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Ich mache mir natürlich darüber Gedanken, warum das bei mir so ist, aber ich denke nicht umsonst sind die meisten hier im Forum 50 +, weil sie wohl noch etwas ausgefallenes in ihrem, sonst etwas eintönigen Leben, erleben wollen.

Peters Beitrag könnte weitestgehend auch von mir sein. Nur beim letzten, zitierten Satz muß ich abweichen. Nein, ich mache mir da keine Gedanken mehr - ist so, tut gut und wer damit ein Problem hat, darf es gerne bei sich behalten. An einen zu eintönigen Leben kann es bei mir zumindest nicht liegen.

LG, Olivier
"The presence of those seeking the truth is infinitely to be preferred to the presence of those who think they’ve found it." - Terry Pratchett

Offline Forgotten Fashion

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@Zwurg
Es gibt eine ganze Anzahl Mittelalter-Ausstatter und Schneidereien, die Röcke, Tuniken, Kleider, Roben, Überwürfe, Umhänge, Surcots usw. gerne auch für Männer und auf Maß herstellen. Neben der Mittelalter-Szene gibt es noch das Live-Rollenspiel ("LARP"), das in Deutschland Veranstaltungen mit 10.000 Teilnehmern auf die Beine stellt (z.B. "Conquest of Mythodea"). Dort werden lange Kleider und Röcke auch sehr häufig von Männern getragen - ohne dass dabei irgendwas auch nur im Entferntesten "feminin" aussieht.

Und ja: Lange Gewänder in allen möglichen Kombinationen mit sind speziell im Sommer an Bequemlichkeit nicht zu schlagen. Gerne auch in Kombination mit arabischen Einflüssen und Kopfbedeckungen.  8)

Auch die Mode des ausgehenden Hochmittelalters ("Codex Manesse") war von langen Gewändern für beiderlei Geschlecht geprägt.


Nach meiner Beobachtung hat die LGBT-Bewegung in letzter Zeit dazu geführt, dass die Abgrenzung zwischen Männer- und Frauenmode wieder sehr viel strenger geworden ist (für den Mann) - genauso wie die Rollenbilder (für die Frau).

Offline Jean

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Sehe ich anders gerade lgbt hat die das ganze aufgelockert und ein mann im rock kann davon probitieren.
Mehr modische freiheit für alle 8)
I will wear tights even if it's 100 degrees outside.
Tights are my safety blanket."
- Zooey Deschanel

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Danke Zwurg, für Deine Erklärung!

Ja, einerseits kann ich es nachvollziehen, anderseits ficht es mich auch nicht an. Ich denke, wir profitieren auch von der Präsenz der Genderqueeren und vor allem der wachsenden Toleranz ihnen gegenüber. Ob ich dann mal in die falsche Schublade gesteckt werde, ist mir egal. Aber ich meine zu merken, dass das gar nicht der Fall ist. So bemerkt meine Kollegin, dass ich ein Hemd trage, dass sie noch nicht kennt, aber nicht, dass es linksgeknöpft und daher eine Bluse ist. Sie weiß, dass einiges meiner Kleidung aus der Damenabteilung stammt, nicht nur Röcke, aber es ist für sie völlig normal, dass ich sie als Mann trage.

LG, Micha
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Offline GregorM

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Deshalb: Wer als mutig gelten möchte, schenkt dem Roten Kreuz Kleid, Absatzschuhe und was auch, kehrt zum Rock zurück und zeigt aller Welt, dass ein Mann den Mut dazu haben kann, einen Rock zu tragen.

Was ist das denn für ein Quatsch?!
Eine ultrakonservative Sichtweise zum Rocktragen als Mann?

Gregor meint, um als Trans oder Queer durchzugehen, brauche man heutzutage keien Mut mehr, denn diese Lebensweisen seien schon allgemein akzeptiert. Ein "normaler" Cismann, der Rock trägt, dagegen kämpfe noch gegen Unverständnis und Unwissen und werde komisch angeguckt, weshalb es Mut brauche, einfach so als Cismann einen Rock zu tragen.


Vielen Dank, lieber Micha,

genau das habe ich gemeint.

Gruß
Gregor
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Gregor

Offline GregorM

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Was ist das denn für ein Quatsch?!
Eine ultrakonservative Sichtweise zum Rocktragen als Mann?

Hallo deRocke,

lese bitte meine Antwort an Micha.

Das gesagt finde ich es merkwürdig, dass du, selbst aus deiner Sichtweise, es für Quatsch halten kannst. Dann wäre ja mindestens 95% aller Männer ultrakonservativ. Kann man eine solche Bezeichnung verwenden, wenn es um so viele geht?

Gruß
Gregor
Gruß
Gregor


 

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