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Röcke und mehr... => Rund um den Rock => Thema gestartet von: Blumenrock am 28.09.2025 00:04

Titel: Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Blumenrock am 28.09.2025 00:04
Ich ziehe regelmäßig Rock, Strumpfhose und Damenhöschen beim Arzt an. Meine Urologin weiß von meiner Neigung. Bei der Vorsorgeuntersuchung muss ich mich angezogen auf die Liege legen. Dann mache  ich mich unten frei. Rock, Strumpfhose und Höschen ziehe ich bis zu den Kniekehlen runter. Jetzt die Frage: bei der nächsten Vorsorge Untersuchung ziehe ich einen Wickelrock an. Der wird mit zwei Knöpfen oben auf und zugemacht. Es ist etwas umständlich, mit dem  Rock sich auf die Liege zu  legen und dann alles  bis zu Kniekehle runterzuziehen. Einfacher wäre es den Wickelrock auszuziehen und mich mit der Strumpfhose auf die Liege zu legen. Ich habe die Angst, das die Urologin dies nicht besonders findet und als Fetisch auslegen könnte bz. Seltsam findet.  Ich selbst sehe meine Kleidung nicht als Fetisch an. Mir macht es einfach Spaß, so rumzulaufen. Und auch Frauen ziehen wahrscheinlich den Rock aus bis auf die Strumpfhose in ähnlichen Fällen. Will niemanden belästigen.  Es ist eine blickdichte Strumpfhose. Das Höschen darunter sieht man allerdings ein wenig. Wie seht ihr dies.? Will niemanden belästigen.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: doppelrock am 28.09.2025 04:36
Hallo,
beim Arztbesuch steht für mich absolut die medizinische Versorgung im Vordergrund.
Schon weil Ärzte und Team mittlerweile durch Verwaltungsakte extrem unter Zeitdruck stehen, möchte ich sie nicht durch "Spielereien" belästigen. Das heißt, ich trage bequeme Kleidung, die sich schnell und leicht an- und ausziehen lässt.  Selbst am Thema interessierte Ärzte hätten gar nicht die Zeit, auf schöne Kleidung zu achten und der Patient sollte sich auf das Gespräch und die Untersuchung konzentrieren statt auf Fetisch und Träume.
Allerdings bin ich die letzten 20 Jahre auch nur 1x zur Ohrspülung, 1x zum Checkup und 1x zur Unfallversorgung gewesen. Bei Blutabnahme bleibt man ja normal angekleidet. Vom Nutzen einiger Untersuchungen und Leistungen bin ich nicht (mehr) überzeugt. Ansonsten nehme ich mir vor, ganzheitlich gesund zu bleiben.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Skirtedman am 28.09.2025 09:06
Du könntest allerdings den Wickelrock eventuell auf Liege einfach nach oben klappen...

meint Wolfgang
aus Mainz
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Blumenrock am 28.09.2025 10:08
Du könntest allerdings den Wickelrock eventuell auf Liege einfach nach oben klappen...

meint Wolfgang
aus Mainz


Das geht nicht so gut. Wg. der  Ultraschalluntersuchung der Prostata.liege  ich auf dem Rücken und der Bauch muss frei sein. Es wird eine Flüssigkeit im Rahmen der Ultraschalluntersuchung auf den Bauch gestrichen. Außerdem muss ich mich nachher auf die Seite drehen. Da ist es günstiger, wenn der Rock nach unten in die Kniekehle geschoben wird.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: husti am 28.09.2025 11:01
Ich sehe keinen großen Un terschied, ob Du den Rock runterziehst oder die Druckknöpfe öffnest und den Rock ausziehst...
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: high4all am 28.09.2025 17:27
Das größte "Hindernis" bei einer solchen Untersuchung ist meines Erachtens die Strumpfhose. Ein Rock ist dagegen schnell abgelegt.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Blumenrock am 28.09.2025 18:20
Das größte "Hindernis" bei einer solchen Untersuchung ist meines Erachtens die Strumpfhose. Ein Rock ist dagegen schnell abgelegt.

Danke für den Hinweis. Ich muss die Strumpfhose nur in die Kniekehle runterziehen mit dem Slip. Das ist schnell passiert. Den Rock könnte ich dann an meinem Stuhl ablegen und müsste wenige Meter nur mit Shirt und Strumpfhose bekleidet und Schuhe zur Liege  gehen. Dann würde ich auf der Liege  die Strumpfhose ohne Probleme runterziehen, ausziehen muss ich sie nicht. Mein Thema ist, ob ich den Mut habe, in der Strumpfhose vor der Ärztin zu liegen. Wenn ich den Rock anhabe, kann ich alles in einem Stück Rock, Slip und Strumpfhose runterziehen. Wenn ich mich wieder anziehe, dreht sich die Ärztin um, um die Ergebnisse zu dokumentieren. Die Frage ist, ob man den Ärzten zumuten kann, in weiblicher Kleidung (Strumpfhose) mich auf die Liege  zu legen.
Bisher hatte ich es beim Ausziehen immer verschämt alles in einem runtergezogen, so das die Ärztin den Rock sieht, die anderen Teile jedoch nicht so genau. Die Sache ist, das ich fast nur noch im Rock rumgehe und Hosen gar nicht mehr anziehen will. Ich mute mich daher den Leuten im Rock zu.
Die Tage ist es mir im Café passiert, das eine ältere Frau die Augen vor die Hände hielt, wenn sie mich im Rock sah. So stand ich manchmal auf, um aus der Tasche etwas zu suchen. Die Kombination sah gut aus, sie konnte es einfach nur nicht sehen.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: doppelrock am 28.09.2025 18:55
Wie gesagt, würde ich möglichst unkomplizierte Kleidung tragen. Wenn Rock, dann ohne Feinstrumpfhose.
Falls dich wirklich interessiert, was die Ärztin von deiner Kleidung hält, wirst du sie im rechten Moment nach ihrer Meinung fragen müssen.
Dieser ganze Geheimnis-Abenteuer-Fetisch-Kram hat beim Arztbesuch nix zu suchen.
Da geht es um Gesundheitsfürsorge und nichts anderes. Meine Meinung.
Falls diese Ärztin schon mal in der Notaufnahme gearbeitet hat, sah sie schon ganz andere Sachen und registriert sowas ohnehin kaum.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Peter58Muc am 28.09.2025 19:35
Warum ziehst du nicht einfach einen anderen ?? Rock an, den du dann wieder komplett mit runterziehen kannst ? Muss es denn der Wickelrock sein ?
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Blumenrock am 28.09.2025 19:46
Warum ziehst du nicht einfach einen anderen ?? Rock an, den du dann wieder komplett mit runterziehen kannst ? Muss es denn der Wickelrock sein ?

Weil es auf der Liege unbequem ist, sowohl Hose als auch Rock runterzuziehen. Ein Rock ist dagegen noch leichter runtergezogen. Der Wickelrock ist gut. Kann ganz schnell ausgezogen werden. Vermutlich werde ich es wirklich so machen, das ich den Rock ausziehe und mit der Strumpfhose auf die Liege lege.

Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: high4all am 29.09.2025 09:10
Für mich stellt sich die Frage, warum die Sachen auf der Liege runter zu ziehen? Ich würde den ganzen Kladerradatsch schon vor/an der Liege runterziehen. Danach mache ich es mir auf der Liege "bequem".
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: ChrisBB am 29.09.2025 15:19
Hallo,
ich habe tatsächlich auch eine Urologin, seit ihr Vater seine Praxis übergeben hat. Sie hat vor mir noch keinen anderen männlichen Patienten mit Shape-Body erlebt. Und ich habe auch gelernt, dass dieser zu Fehldiagnosen beim PSA-Wert führen kann (wird dann fälschlich hoch), wenn durch den Body Druck auf die Prostata ausgeübt wird.
Ansonsten hat sie an ihrem PC immer so viel zu tippen, dass das Aus- bzw. Anziehen zeitlich nie ein Problem war.
Gruß,
ChrisBB
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: doppelrock am 29.09.2025 17:07
Für mich stellt sich die Frage, warum die Sachen auf der Liege runter zu ziehen? Ich würde den ganzen Kladerradatsch schon vor/an der Liege runterziehen. Danach mache ich es mir auf der Liege "bequem".

Genau das frag ich mich gerade auch.
Entweder im Stehen eben die Kleidung abstreifen und im eleganten Schwung hinlegen oder im Liegen den Po anheben, Kleidung bis zum Knie runter schieben und fertig.
Hinlegen finde ich nicht gerade kraftzehrend. Sobald der Po die Liege erreicht, kann man sich doch fast kraftfrei in die richtige Lage drehen, innerhalb 2 Sekunden.
Klingt für mich so, als hätte da jemand ein großes Bedürfnis, eine Leidenschaft (eher ein Leiden) zu zelebrieren. Für sowas fehlt mir aber das Verständnis, denn es geht um eine ärztliche Untersuchung und sonst nichts.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Blumenrock am 29.09.2025 17:54
Hallo,
ich habe tatsächlich auch eine Urologin, seit ihr Vater seine Praxis übergeben hat. Sie hat vor mir noch keinen anderen männlichen Patienten mit Shape-Body erlebt. Und ich habe auch gelernt, dass dieser zu Fehldiagnosen beim PSA-Wert führen kann (wird dann fälschlich hoch), wenn durch den Body Druck auf die Prostata ausgeübt wird.
Ansonsten hat sie an ihrem PC immer so viel zu tippen, dass das Aus- bzw. Anziehen zeitlich nie ein Problem war.
Gruß,
ChrisBB


Hallo Chris,
Vielen Dank für den Hinweis. Ich ziehe zwar keine Bodys an, achte jedoch darauf, das die Damenhöschen vorne nicht so eng sind. Von daher bei mir eher Omastyle. Den Verdacht hatte ich auch schon, das zu enge Höschen den PSA Wert in die Höhe treiben. Von daher soll man 5 Tage vor der Untersuchung u. a. auch kein Fahrrad fahren, weil das auf die Prostata drückt. VG
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Legardiane am 29.09.2025 19:35
Hallo Blumenrock

Mach es Dir und der Urologin doch einfach. Boxershorts und Jeans, ob Rock oder Hose, sei‘ s drum.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Blumenrock am 29.09.2025 20:22
Hallo Blumenrock

Mach es Dir und der Urologin doch einfach. Boxershorts und Jeans, ob Rock oder Hose, sei‘ s drum.

Verstehe die Antwort nicht.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 30.09.2025 00:20
Hallo Blumenrock

Mach es Dir und der Urologin doch einfach. Boxershorts und Jeans, ob Rock oder Hose, sei‘ s drum.

Verstehe die Antwort nicht.

Legardine meint wahrscheinlich, es wäre leichter, ins Weltbild der Urologin zu passen, statt die zu irritieren.

LG, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Legardiane am 30.09.2025 07:00
Servus
Ja so ähnlich, bevor Du mit Problemen schwanger gehst, die keine sind, machst es Dir leicht,
Das Gestammel von Rock hoch oder Hose runter geht gar nicht.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Blumenrock am 30.09.2025 08:27
Servus
Ja so ähnlich, bevor Du mit Problemen schwanger gehst, die keine sind, machst es Dir leicht,
Das Gestammel von Rock hoch oder Hose runter geht gar nicht.

Danke Euch für die vielen Hinweise. Habe schon ein schlechtes Gewissen, Euch mit so zwanghaften Sachen von mir zu belästigen. Ich trage seit ca 1 Jahr einen Rock und fast jeden Tag. Irgendwie kann ich vom Rock nicht lassen. Meine Ärzte wissen Bescheid und sehen dies als ok an. Die Hautärztin sagte z.B. wie die Urologin auch, ich könnte dann ja auch Hormone nehmen. Der Neurologe ging damit auch locker um. Du weist trotzdem nicht, was die Leute wirklich denken. Auch wenn ich im Alltag im Rock rumgehe, ist es immer wieder ein kleines Outing. Die Tage traf ich eine Bekannte aus vergangenen Tagen. Sie fragte, wie es mir und den Kindern geht. Da sagte ich, es geht mir gut. Ich laufe halt in Frauenklamotten rum. Na und, sieht tut gut aus und steht mir. sagte  sie.  Sie findet, das man mit Röcken andere Gestaltungsmöglichkeiten hat als nur mit Hosen und ist froh darum. Ich denke immer, man fällt auf und warum tue ich mir das an. Aber so ist es halt. Jedesmal ein kleines Outing.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: cephalus am 30.09.2025 09:07
Outing?

Dass man einen Rock trägt?
Nun gut, wenn man es so empfindet...

Ich kleide mich eben etwas ungewöhnlicher und falle damit meistens nicht mal besonders auf. Auch habe ich nicht das Gefühl, dass meine Mitmeschen es als Outing für irgendwas missdeuten.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Blumenrock am 30.09.2025 09:30
Outing?

Dass man einen Rock trägt?
Nun gut, wenn man es so empfindet...

Ich kleide mich eben etwas ungewöhnlicher und falle damit meistens nicht mal besonders auf. Auch habe ich nicht das Gefühl, dass meine Mitmeschen es als Outing für irgendwas missdeuten.

Ich glaube es ist noch etwas anderes, wenn man sich als Frau „verkleidet“ und schminkt, mit Perücke etc.

Ich bin auch ab und an bei einem Treffen der Queerszene in dem monatlichen Treffen. Da sind Menschen, die dann auch eine operative Geschlechtsumwandlung  vornehmen lassen. Als ich mich vorstellte beim ersten Mal und ich sagte, ich trage Röcke, sagten sie, na ja, Du kannst ja dann auch als Dragequeen gehen. Daraus schließe ich, das die Menschen bestimmte Bilder im Kopf  haben. Ein Mann im Rock ist halt immer noch ungewöhnlich als Bild bei den Menschen. Durch Kleidung wird man sichtbar. In der FAZ stand ein Erfahrungsbericht drin von Managerinnen in der Männerwelt. Auf einer Veranstaltung hatte eine Frau, die dort referieren sollte, einen roten Rock an und war schon verkappelt. Da kam ein Mann auf sie zu und fragte, ob sie später dann auf der Bühne  tanzen würde. Ein weiteres Bsp. kam ein Mann zu einem Seminar und sagte zu der Frau, oh, bin ich der erste Teilnehmer. Dabei war die Frau auch eine Teilnehmerin, er dachte jedoch, es wäre eine Assistentin des Veranstalters .
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Skirtedman am 30.09.2025 13:11
Hallo Blumenrock,

das, was Du in Deinem neuesten Beitrag ansprichst, sind ja ganz vielfältige Aspekte. Zum Beispiel, dass noch immer einige Männer hübsch gekleidete Frauen nicht als ebenbürtig ansehen können, oder anders beleuchtet, Röcke und Kleider nicht als ebenbürtige Kleidung ansehen, sondern als etwas, das nur zu Dekorationszwecken, aber nicht zur Ernsthaftigkeit dienen kann.

Und auch sprichst Du an, dass der Rock am Mann für viele nicht denkbar ist, ohne dabei einen Wunsch zu vermuten, man sehne sich nach der Existenz als Frau. Wie sonst hätte die eine von Dir erwähnte Ärztin sonst auf den Gedanken kommen können, Dir eine Hormonbehandlung vorzuschlagen. Oder war es gar wirtschaftliches Interesse der betreffenden Ärztin?

Wenn Du die Nähe suchst zu Menschen, die sich in ihrem Körper nicht zuhause fühlen, dann wirst Du wahrscheinlich noch weniger auf Verständnis stoßen, dass man in weiblich erscheinender Kleidung als Mann sich trotzdem in seinem Körper wohlfühlen kann. Ich - für mein Teil - fühle mich nicht zuhause in der Kleidung, die man für mich vorgesehen hat. Drum trage ich Kleidung, in der ich mich wohlfühlen kann. Und nicht nur ich, sondern auch mein männlicher Körper.

Und ja. Es ist jeden Tag so eine Art Offenbarung, die man leistet. Eine Art Outing. Und Du hast gerade eine gewisse Parallele in mir wachgerufen, basierend auf den Rock, den ich vor 5 Tagen, also letzten Donnerstag trug:

Bitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.

https://up.picr.de/50109669ag.jpg

Ich weiss: ein Bild, mit dem man keinen Blumentopf gewinnen kann. Und doch schenkten mir ein paar Frauen auf dieses Bild in meinem 24-Stunden-Status bei Whatsapp Herzchen (https://up.picr.de/50109670xb.png).

Das Bild ist in Bewegung entstanden. Das ist der Blick an mir runter. Man sieht Pflastersteine mit Unkraut in den Fugen. Das Weisse im Bild stammt wohl von dem nicht ganz leeren Weinglas in meiner Hand. Und man erahnt ein bisschen, wenn auch in Bewegung, von dem Muster meines Rocks.

Den Rock habe ich bei einsetzendem Regen nochmals in ganzer Ansicht abgelichtet. Mein betröppelter Gesichtsausdruck lag an dem nicht angemeldeten Regen: https://up.picr.de/50109671qr.jpg

Weshalb ich diesen Rock hier zeige, ist, weil ich den nach ganz langer Zeit reaktiviert habe. Meine einstige Freundin meinte zu dem Rock damals: "Trag den nie wieder!" Nicht alles, dass ich ihn vor ihren Augen hätte entsorgen müssen.

Mich hatte beim Kauf der Rock damals inspiriert, weil er für mich eine ganz neue Form (lang und gut ausgestellt) darstellte, außerdem die Herbstfarben. Und ausserdem ist der Rock aus Minicord. Doch auch ohne Misslieben meiner damaligen Freundin, traute ich mich nicht so recht, diesen anzuziehen.

Nun geht es mir so, dass ich seit letztem Jahrhundert eins, zwei Mal im Jahr zum Arzt muss: Lungenfacharzt. Bei mir ist es andersrum wie bei Dir: ich muss mich obenrum frei machen. Mittlerweile trage ich ja auch Kleider, deswegen scheiden Kleider für diesen Arztbesuch (eher) aus. Und eines schönen Herbsttages - ich wohnte noch nicht mit meiner besagten Freundin zusammen - hatte mich die Lust und der Mut gepackt, genau diesen Blumenrock anzuziehen. Ich war da nicht das erste Mal mit Rock bei Ärzten, auch nicht bei diesem Arzt. Aber dieser doch recht feminine Rock, das war eine recht - ja feminine - Offenbarung, fast wie ein Outing. Das muss nun ca. 24 Jahre her sein. Das war übrigens einer meiner frühen und ersten Röcken mit Blumen, Blütchen oder Ranken.

Zudem hat der Rock oben einen breiten, schwarzen Gummibund mit Rückenreißverschluss - auch eine Optik, die mit nichts aus der vorbestimmten Herrenwelt zu vergleichen ist. Und ja, beim Lungenarzt musste ich diese Stelle ja freilegen.

Und zufälligerweise habe ich gerade vor wenigen Tagen also diesen Rock getragen...  :D

Hier noch ein besserer Blick auf das Muster; dieses Bild muss wohl meine Schwester geschossen haben:

Bitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.

https://up.picr.de/50109852hd.jpg

Ja, auch in einem Blumenrock muss man nicht zwingend von Hormongaben träumen.
Als Frauen anfingen, sich in Hosen wohlzufühlen, sind sie ja auch nicht alle zu Männern mutiert.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: cephalus am 30.09.2025 14:14
Ich glaube es ist noch etwas anderes, wenn man sich als Frau „verkleidet“ und schminkt, mit Perücke etc.

Das hatte ich wohl überlesen - da hast du vermutlich Recht, dass das etwas ganz anderes ist, als ein vollbärtiger Mann, der eben einen Rock trägt.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Blumenrock am 30.09.2025 22:33
Hallo Blumenrock,

das, was Du in Deinem neuesten Beitrag ansprichst, sind ja ganz vielfältige Aspekte. Zum Beispiel, dass noch immer einige Männer hübsch gekleidete Frauen nicht als ebenbürtig ansehen können, oder anders beleuchtet, Röcke und Kleider nicht als ebenbürtige Kleidung ansehen, sondern als etwas, das nur zu Dekorationszwecken, aber nicht zur Ernsthaftigkeit dienen kann.

Und auch sprichst Du an, dass der Rock am Mann für viele nicht denkbar ist, ohne dabei einen Wunsch zu vermuten, man sehne sich nach der Existenz als Frau. Wie sonst hätte die eine von Dir erwähnte Ärztin sonst auf den Gedanken kommen können, Dir eine Hormonbehandlung vorzuschlagen. Oder war es gar wirtschaftliches Interesse der betreffenden Ärztin?

Wenn Du die Nähe suchst zu Menschen, die sich in ihrem Körper nicht zuhause fühlen, dann wirst Du wahrscheinlich noch weniger auf Verständnis stoßen, dass man in weiblich erscheinender Kleidung als Mann sich trotzdem in seinem Körper wohlfühlen kann. Ich - für mein Teil - fühle mich nicht zuhause in der Kleidung, die man für mich vorgesehen hat. Drum trage ich Kleidung, in der ich mich wohlfühlen kann. Und nicht nur ich, sondern auch mein männlicher Körper.

Und ja. Es ist jeden Tag so eine Art Offenbarung, die man leistet. Eine Art Outing. Und Du hast gerade eine gewisse Parallele in mir wachgerufen, basierend auf den Rock, den ich vor 5 Tagen, also letzten Donnerstag trug:

Bitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.

https://up.picr.de/50109669ag.jpg

Ich weiss: ein Bild, mit dem man keinen Blumentopf gewinnen kann. Und doch schenkten mir ein paar Frauen auf dieses Bild in meinem 24-Stunden-Status bei Whatsapp Herzchen (https://up.picr.de/50109670xb.png).

Das Bild ist in Bewegung entstanden. Das ist der Blick an mir runter. Man sieht Pflastersteine mit Unkraut in den Fugen. Das Weisse im Bild stammt wohl von dem nicht ganz leeren Weinglas in meiner Hand. Und man erahnt ein bisschen, wenn auch in Bewegung, von dem Muster meines Rocks.

Den Rock habe ich bei einsetzendem Regen nochmals in ganzer Ansicht abgelichtet. Mein betröppelter Gesichtsausdruck lag an dem nicht angemeldeten Regen: https://up.picr.de/50109671qr.jpg

Weshalb ich diesen Rock hier zeige, ist, weil ich den nach ganz langer Zeit reaktiviert habe. Meine einstige Freundin meinte zu dem Rock damals: "Trag den nie wieder!" Nicht alles, dass ich ihn vor ihren Augen hätte entsorgen müssen.

Mich hatte beim Kauf der Rock damals inspiriert, weil er für mich eine ganz neue Form (lang und gut ausgestellt) darstellte, außerdem die Herbstfarben. Und ausserdem ist der Rock aus Minicord. Doch auch ohne Misslieben meiner damaligen Freundin, traute ich mich nicht so recht, diesen anzuziehen.

Nun geht es mir so, dass ich seit letztem Jahrhundert eins, zwei Mal im Jahr zum Arzt muss: Lungenfacharzt. Bei mir ist es andersrum wie bei Dir: ich muss mich obenrum frei machen. Mittlerweile trage ich ja auch Kleider, deswegen scheiden Kleider für diesen Arztbesuch (eher) aus. Und eines schönen Herbsttages - ich wohnte noch nicht mit meiner besagten Freundin zusammen - hatte mich die Lust und der Mut gepackt, genau diesen Blumenrock anzuziehen. Ich war da nicht das erste Mal mit Rock bei Ärzten, auch nicht bei diesem Arzt. Aber dieser doch recht feminine Rock, das war eine recht - ja feminine - Offenbarung, fast wie ein Outing. Das muss nun ca. 24 Jahre her sein. Das war übrigens einer meiner frühen und ersten Röcken mit Blumen, Blütchen oder Ranken.

Zudem hat der Rock oben einen breiten, schwarzen Gummibund mit Rückenreißverschluss - auch eine Optik, die mit nichts aus der vorbestimmten Herrenwelt zu vergleichen ist. Und ja, beim Lungenarzt musste ich diese Stelle ja freilegen.

Und zufälligerweise habe ich gerade vor wenigen Tagen also diesen Rock getragen...  :D

Hier noch ein besserer Blick auf das Muster; dieses Bild muss wohl meine Schwester geschossen haben:

Bitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.

https://up.picr.de/50109852hd.jpg

Ja, auch in einem Blumenrock muss man nicht zwingend von Hormongaben träumen.
Als Frauen anfingen, sich in Hosen wohlzufühlen, sind sie ja auch nicht alle zu Männern mutiert.
Danke lieber Skirtedman für deine offenen Worte, die ich sehr inspirierend finde. Du hast mir aus dem Herzen gesprochen.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Blumenrock am 30.09.2025 23:35
Ich glaube es ist noch etwas anderes, wenn man sich als Frau „verkleidet“ und schminkt, mit Perücke etc.

Bei Männern, die sich als Frau kleiden und auch dabei sind eine Geschlechtsumwandung vom Mann zur Frau vornehmen lassen, ist meine Vermutung, das dies bei manchen Leuten andere Reaktionen, die teilweise auch durch Aggressionen begleitet sind, hervorruft.
Ich habe als Mann im Rock noch keine solche Situation erlebt.  Allerdings war ich mal im Rock mit dem Fahrrad unterwegs. Ich hatte wohl augenscheinlich einem ausländischen Mitbürger die Vorfahrt mit seinem Sportwagen geraubt. Er sah wohl nur den Rock und rief im Beisein seiner Frau vom Auto aus „Fotze“ mir zu. Das hat mich irgendwie geehrt, obwohl ich froh war,  das er in das Parkhaus abgebogen ist und ich im enteilen konnte.

Das hatte ich wohl überlesen - da hast du vermutlich Recht, dass das etwas ganz anderes ist, als ein vollbärtiger Mann, der eben einen Rock trägt.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: doppelrock am 01.10.2025 03:44
Servus
Ja so ähnlich, bevor Du mit Problemen schwanger gehst, die keine sind, machst es Dir leicht,
Das Gestammel von Rock hoch oder Hose runter geht gar nicht.

Danke Euch für die vielen Hinweise. Habe schon ein schlechtes Gewissen, Euch mit so zwanghaften Sachen von mir zu belästigen. Ich trage seit ca 1 Jahr einen Rock und fast jeden Tag. Irgendwie kann ich vom Rock nicht lassen. Meine Ärzte wissen Bescheid und sehen dies als ok an. Die Hautärztin sagte z.B. wie die Urologin auch, ich könnte dann ja auch Hormone nehmen. Der Neurologe ging damit auch locker um. Du weist trotzdem nicht, was die Leute wirklich denken. Auch wenn ich im Alltag im Rock rumgehe, ist es immer wieder ein kleines Outing. Die Tage traf ich eine Bekannte aus vergangenen Tagen. Sie fragte, wie es mir und den Kindern geht. Da sagte ich, es geht mir gut. Ich laufe halt in Frauenklamotten rum. Na und, sieht tut gut aus und steht mir. sagte  sie.  Sie findet, das man mit Röcken andere Gestaltungsmöglichkeiten hat als nur mit Hosen und ist froh darum. Ich denke immer, man fällt auf und warum tue ich mir das an. Aber so ist es halt. Jedesmal ein kleines Outing.

Hallo Blumenrock,

ein schlechtes Gewissen wegen uns brauchst du nicht haben. Zum Diskutieren und Austauschen sind Foren da.

Wichtiger ist, dass du nicht auf Aussagen hereinfällst, die versprechen, mit Hormonen oder Operationen würde sich an deiner Situation irgendetwas verbessern. Das Gegenteil ist der Fall. Sieh dir dazu bitte Folgen und Nebenwirkungen der Hormonbehandlungen an. Die sind nicht gering.

An anderer Stelle wurde schon sehr eindrücklich beschrieben, dass die sogenannte "Geschlechtsumwandlung" eine Entfernung des Geschlechts ist, keine Änderung vom einen zum anderen. Es gibt aus dieser Geschlechtslosigkeit keinen Rückweg. Ein Mann, der sich so bearbeiten lässt, wird nie eine Frau, sieht bestenfalls für ein paar Jahre wie eine aus, kann aber niemals wieder Mann werden. Besser und gesünder ist, das Mannsein zu akzeptieren. Als Mann geworden, als Mann leben. Kleider, Schuhe, Schmuck kannst du ja trotzdem tragen. So what?

Wenn du dann noch tief durchatmest, überlegst, was du zum Arztbesuch anziehst, was die Behandlung nicht stört, hast du einen viel entspannteren Tag. Hinterher kannst du immer noch anziehen, was dir am besten gefällt.

Gruß
doppelrock
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Thomas57 am 02.10.2025 17:32
... nach langer Zeit bin ich auch mal wieder da...


Arztbesuche im Rock oder ggf. auch im Kleid sind bei mit mittlerweile Stnadard, und alle haben sich dran gewöhnt. Bei der
letzten Untersuchung bei meinem Urologen hate er nur gesagt, gerade wie ich indn Sprechzimmer bin " Das Gesicht von dem
( anderen Patienten im Wartezimmer ) hätten sie sehen müssen! Ich find das gut...".
Die Entscheidung ob Rock oder Kleid wird nur bestimmt vom zu erwartenden Aufwand beim " Striptease ", aber grundsätzlich finde ich den Rock hundertmal praktischer als jede Hose.

Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Blumenrock am 03.10.2025 12:22
Servus
Ja so ähnlich, bevor Du mit Problemen schwanger gehst, die keine sind, machst es Dir leicht,
Das Gestammel von Rock hoch oder Hose runter geht gar nicht.

Danke Euch für die vielen Hinweise. Habe schon ein schlechtes Gewissen, Euch mit so zwanghaften Sachen von mir zu belästigen. Ich trage seit ca 1 Jahr einen Rock und fast jeden Tag. Irgendwie kann ich vom Rock nicht lassen. Meine Ärzte wissen Bescheid und sehen dies als ok an. Die Hautärztin sagte z.B. wie die Urologin auch, ich könnte dann ja auch Hormone nehmen. Der Neurologe ging damit auch locker um. Du weist trotzdem nicht, was die Leute wirklich denken. Auch wenn ich im Alltag im Rock rumgehe, ist es immer wieder ein kleines Outing. Die Tage traf ich eine Bekannte aus vergangenen Tagen. Sie fragte, wie es mir und den Kindern geht. Da sagte ich, es geht mir gut. Ich laufe halt in Frauenklamotten rum. Na und, sieht tut gut aus und steht mir. sagte  sie.  Sie findet, das man mit Röcken andere Gestaltungsmöglichkeiten hat als nur mit Hosen und ist froh darum. Ich denke immer, man fällt auf und warum tue ich mir das an. Aber so ist es halt. Jedesmal ein kleines Outing.

Hallo Blumenrock,

ein schlechtes Gewissen wegen uns brauchst du nicht haben. Zum Diskutieren und Austauschen sind Foren da.

Wichtiger ist, dass du nicht auf Aussagen hereinfällst, die versprechen, mit Hormonen oder Operationen würde sich an deiner Situation irgendetwas verbessern. Das Gegenteil ist der Fall. Sieh dir dazu bitte Folgen und Nebenwirkungen der Hormonbehandlungen an. Die sind nicht gering.

An anderer Stelle wurde schon sehr eindrücklich beschrieben, dass die sogenannte "Geschlechtsumwandlung" eine Entfernung des Geschlechts ist, keine Änderung vom einen zum anderen. Es gibt aus dieser Geschlechtslosigkeit keinen Rückweg. Ein Mann, der sich so bearbeiten lässt, wird nie eine Frau, sieht bestenfalls für ein paar Jahre wie eine aus, kann aber niemals wieder Mann werden. Besser und gesünder ist, das Mannsein zu akzeptieren. Als Mann geworden, als Mann leben. Kleider, Schuhe, Schmuck kannst du ja trotzdem tragen. So what?

Wenn du dann noch tief durchatmest, überlegst, was du zum Arztbesuch anziehst, was die Behandlung nicht stört, hast du einen viel entspannteren Tag. Hinterher kannst du immer noch anziehen, was dir am besten gefällt.

Gruß
doppelrock

Danke für den Hinweis. Mit der Geschlechtsumwandlung hatte ich oft gespielt und doch dann adacta gelegt, weil ich mich genau gesagt hast, befürchte zwischen den Welten zu sein. Ich gehöre dann keiner Welt mehr an. Das hatte ich bei einem Konzert gemerkt, wo ich Hosen an hatte. Wäre ich Transmensch, würde ich zu keiner Partei gehören. Obwohl ich manchmal von träume, wie es ist, Frau zu sein und neugierig wäre, wie sich das anfühlt. Gleichzeitig kommt da die Stimme hoch, froh zu sein, Mann zu sein, weil die Männer es im Beruf  immer noch leichter haben. Auch kann es sein, das eine Geschlechtsumwandlung eine Basis für Depressionen sein kann auch in Verbindung mit den Hormonen. Daher ziehe ich Frauenöcke und Beinkleider  an, um diese Rolle auszuleben. Besonders interessant ist es dann sich zu zeigen im früheren beruflichen Umfeld, wenn man dort als Pensionär in der Kantine im Rock erscheint und frühere Kollegen einen sehen. Am Anfang immer eine herausfordernde Outingplattform. Die Leute haben sich jedoch daran gewöhnt und schauen weniger. Ich habe jedoch den Eindruck, je mehr man zum Rock steht, um so weniger achten die Leute auf einen. Spannend ist es auch, im geeigneten Rock mit Beinkleider  Fahrrad zu fahren. Da schauen die Leute schon. Oder in der Bahn im Rock unterwegs zu sein. Da hatte ich schon interessante Gespräche.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: doppelrock am 03.10.2025 18:12
Hallo Blumenrock,
für mich, der als Mann geboren und damit glücklich und zufrieden ist, ist es natürlich leicht, zu sagen, dass akzeptieren, als was man geboren ist, der einzige und richtige Weg ist.
Aber, wenn ich mir Erfahrungen anhöre von Menschen, die per Hormon oder OP versucht haben, etwas anderes zu sein als sie tatsächlich sind und dieses bereuen, fühle ich mich doch bestätigt.
Leider ist es so, dass ein man der seiner Genitalien per OP beraubt ist, nicht wie eine Frau fühlen kann, denn ihm fehlen all die Dinge, die einen Menschen zur Frau machen würden. Diese sind auch nicht nachträglich implementierbar. Ein Mann ist ein Mann und eine Frau ist eine Frau.
Das einzige, was hilft, dass ein Mann erahnen kann, wie Frauen denken und fühlen, ist empathisch und offen auf sie zuzugehen und ihnen zuzuhören. Alles andere wäre Imitieren ohne Verstehen.
Eine eher philosophische Frage ist natürlich, wie gleich "die Frauen" überhaupt empfinden, denn auch Männer ticken sehr unterschiedlich. Wenn man sie lässt und sie selbst offen für ihre eigenen Gedanken und Gefühle sind.

Von daher kann ich dir nur wünschen, dass du dein Mannsein akzeptierst als naturgegeben und nicht versuchst, etwas anderes zu sein als du tatsächlich bist.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 04.10.2025 10:04
Ich habe jedoch den Eindruck, je mehr man zum Rock steht, um so weniger achten die Leute auf einen.

Sehr richtig, lieber Blumenrock, und vor allem achtet man weniger darauf, ob die Leute darauf achten.
Und ob man sich dabei dann männlich, weiblich, cis, trans oder sonst wie fühlt, sieht keiner.

LG, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Giovanne69 am 10.10.2025 20:04
Hallo,
Ich hatte vor 4 Wochen ein Aufnahmegespräch in der Reha bei der Ärztin (wusste ich nicht und habe ich nicht bedacht) in Strumpfhose, Spitzenslip und Jeansrock.
Hat die Ärztin offensichtlich überhaupt nicht interessiert, hat ihre Untersuchungen gemacht und fertig.
VG Giovanne
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: cephalus am 10.10.2025 20:32
Meiner Erfahrung nach interessiert das Ärzte grundsätzlich nicht.

Einzige Ausnahme ist ein Psychotherapeut, mit dem ich in anderem Kontext gelegentlich zu tun habe:

Er versucht regelmäßig den Smalltalk auf meine Kleidung zu lenken und ich gebe ihm regelmäßig Grund dazu - aber nicht immer Gelegenheit  ;D
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Giovanne69 am 10.10.2025 20:44
Hallo cephalus ,
Wäre schon interessant🤔🤭 in welcher Art und Weise du den Psychtherapeuten "Grund" dazu lieferst😉
Machst ihn ganz konfus🤣
VG Giovanne
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: cephalus am 10.10.2025 20:53
Ich treffe ihn absichtlich immer in Rock oder Kleid, wenn möglich...
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Blumenrock am 10.11.2025 17:53
Ich habe heute meinen Mut zusammen genommen und bin in Rock, Strumpfhose und ein rosa Damenhöschen zum Arzt zur Venenuntersuchung gegangen. Dazu musste ich Rock und Strumpfhose ausziehen und habe diese dann in ihrer Anwesenheit wieder anziehen müssen. Das Höschen musste ich runterziehen im Rahmen der Kontrolle.

Die Ärztin weiß um meine Vorliebe, geht damit jedoch professionell um.

Daher nur Mut.

Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Skirtedman am 10.11.2025 20:33
Ist ja witzig.

In der Tat bin ich heute Mittag an einem Venenzentrum in meiner Stadt vorbeigelaufen.
Nicht, dass es das erste Mal gewesen wäre, dass ich da vorbeilief. Nein, ich laufe da häufig vorbei.
Ich weiss auch noch, wie die recht kalt wirkenden Betonräumlichkeiten ziemlich lange umgebaut wurden, bis da was eingezogen ist, vor zwei Jahren vielleicht. Ich meine, ich wäre auch am Tag der Eröffnung da vorbeigekommen, wo viele mit Sektchen in der Hand da herumstanden. Da erschloss sich mir aber nicht, um was für eine neue Lokalität es sich da handelt. Die ausgiebige Fensterfront entlang der Straße ist auch überwiegend durch milchglasartiger Beklebung nicht gut einsehbar, für das was man da oben, paar Zentimeter unten und durch irgendwelche Spalten im Vorbeigehn sehen kann, macht der Raum einen ziemlich leeren und kalten Eindruck. Das einzig warme, was man erahnen kann, ist irgendeine vermutlich Holztreppe, die in ein Betonloch nach oben und schnell um die Ecke führt.
Ich habe bei meinen vielen Passagen an diesem Etablissement auch irgendwann tatsächlich mal erfassen können, um was es sich bei dieser Einrichtung handelt. Aber merken konnte ich es mir nicht.

Und heute - ich sollte das etwas fremdartig anmutende, einzig sofort sichtbare eventuell warm wirkende Gestaltungselement des aufwändigen Zugangs zur Eingangstür erwähnen - eine Pressholztreppe auf der einen Seite und eine Rampe für Rollstühle auf den anderen Seite, welche mir immer im Weg ist und ich da seit Wiederöffnung der Räumlichkeit immer einen vormals unnötigen Bogen drum machen muss, wenn ich da vorbeikomme. Und ja, also heute, lief da ein älterer Mann in meinen Bogen hinein. Da er nicht gut zu Fuß war, dauerte sein Bewegungsvorgang etwas länger, ja, und meiner musste deutlich abgebremst werden. Also nicht nur die Treppe, sondern nun auch der langsam vor sich hin schaukelnde Mann verzögerte mein Vorwärtskommen. Er schwang sich eher transversal als longitudinal die Rampe hoch. - Und ich, langsam wieder Fahrt aufnehmend, ergriff die mir geschenkten Sekunden, um mit einem Seitenblick mich über den ungewohnt starken Publikumsverkehr in dem grauen Eingangsraum zu wundern. Nun suchten meine Augen, was denn da irgendwie zur näheren Bezeichnung dieser Örtlichkeit zu erhaschen sei - und las dann, auch irgendwie sehr milchglasig: Venenzentrum!

Ja, es ist witzig, dass das mir heute so widerfahren ist. Der Herr, der Initiator dessen sozusagen, allerdings trug Hosen.

Wäre sicherlich noch witziger, wenn Du den weiten Weg zu nun "meinem"  ;) Venenzentrum auf Dich genommen hättest. Und wir uns nur um Minuten verpasst hätten. Du schriebst ja mal im Forum, dass Du auch mal ganz gerne in meiner Stadt unterwegs bist.



Nun, mit rosa Höschen ist mir bislang noch kein männlicher Rockträger auf der Straße aufgefallen, außer bei Junggesellen-Abschieden oder fastnachtlichen Gelegenheiten. Nunja, aber Höschen sind ja auch eher intime Bereiche, die auf der Straße in der Regel unerschlossen bleiben. Aber ja, in der Arztpraxis kann das dann tatsächlich mal anders sein.

Und ja, warum soll man sich verstellen? Egal, in welcher Situation. Von der Farbe der Unterwäsche sollte eine adäquate Diagnose oder Behandlung nicht abhängen. Allenfalls werden zusätzliche IGeL- oder Nicht-IGeL-Leistungen angeboten, wenn das Schubladenrattern mit der Professionalität des Fachpersonals durchgeht.

Freut mich, wenn Du Dir ein Herz genommen hast, woran Dir ziemlich viel liegt; und wenn alles geklappt hat und Du Dich dabei wohlgefühlt hast. Wohlfühlen - körperlich wie seelisch - ist eines der Grundbedingungen, ein wertvoller Mensch für seine Mitmenschen sein zu können. Das anzuerkennen, geht in vielerlei Beziehungen oft verloren. Und ums Wohlfühlen geht es ja auch, wenn man medizinischen Rat konsultiert. Ich hoffe, die Ergebnisse laufen auch so, wie Du Dir das wünschst bzw. wie Du damit umgehen kannst.

So long. Danke für die Aufmerksamkeit!
Wolfgang



P.S.: Bei Google Streetview, Bild von Mai 2022, ist da noch Baustelle und mit Baustellengittern abgesperrtem Bereich. Vor der Glasfront stehen aufrecht etliche Europaletten. - Ich glaube, aus diesen haben sie dann die Eingangstreppe und die Rollirampe gebastelt...  :D :D
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Skirtedman am 10.11.2025 21:06
Ist ja witzig.

Ohne jetzt zuviel Werbung für ein Venenzentrum machen zu wollen, aber...: Ich habe im früheren Verlauf dieses Threads ein Bild verwendet, das nur 270 Meter weiter von der soeben von mir genannten Location entstanden ist. Und ist auch zufällig exakt in der selben Straße.   :D
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 11.11.2025 07:52
Venenzentrum

Ich dachte eben beim ersten Lesen des Wortes: Was ist denn ein Venenzen-trum?  ;D

Ein Trum ist im Bairischen ja ein riesen Ding (oder Riesending, jedenfalls was ganz Großes), aber was sind Venenzen? ;D

LG, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Blumenrock am 11.11.2025 14:00
[Danke für deinen witzigen und mitfühlenden Text. Liebe Grüsse Blumenstock

In der Tat bin ich heute Mittag an einem Venenzentrum in meiner Stadt vorbeigelaufen.
Nicht, dass es das erste Mal gewesen wäre, dass ich da vorbeilief. Nein, ich laufe da häufig vorbei.
Ich weiss auch noch, wie die recht kalt wirkenden Betonräumlichkeiten ziemlich lange umgebaut wurden, bis da was eingezogen ist, vor zwei Jahren vielleicht. Ich meine, ich wäre auch am Tag der Eröffnung da vorbeigekommen, wo viele mit Sektchen in der Hand da herumstanden. Da erschloss sich mir aber nicht, um was für eine neue Lokalität es sich da handelt. Die ausgiebige Fensterfront entlang der Straße ist auch überwiegend durch milchglasartiger Beklebung nicht gut einsehbar, für das was man da oben, paar Zentimeter unten und durch irgendwelche Spalten im Vorbeigehn sehen kann, macht der Raum einen ziemlich leeren und kalten Eindruck. Das einzig warme, was man erahnen kann, ist irgendeine vermutlich Holztreppe, die in ein Betonloch nach oben und schnell um die Ecke führt.
Ich habe bei meinen vielen Passagen an diesem Etablissement auch irgendwann tatsächlich mal erfassen können, um was es sich bei dieser Einrichtung handelt. Aber merken konnte ich es mir nicht.

Und heute - ich sollte das etwas fremdartig anmutende, einzig sofort sichtbare eventuell warm wirkende Gestaltungselement des aufwändigen Zugangs zur Eingangstür erwähnen - eine Pressholztreppe auf der einen Seite und eine Rampe für Rollstühle auf den anderen Seite, welche mir immer im Weg ist und ich da seit Wiederöffnung der Räumlichkeit immer einen vormals unnötigen Bogen drum machen muss, wenn ich da vorbeikomme. Und ja, also heute, lief da ein älterer Mann in meinen Bogen hinein. Da er nicht gut zu Fuß war, dauerte sein Bewegungsvorgang etwas länger, ja, und meiner musste deutlich abgebremst werden. Also nicht nur die Treppe, sondern nun auch der langsam vor sich hin schaukelnde Mann verzögerte mein Vorwärtskommen. Er schwang sich eher transversal als longitudinal die Rampe hoch. - Und ich, langsam wieder Fahrt aufnehmend, ergriff die mir geschenkten Sekunden, um mit einem Seitenblick mich über den ungewohnt starken Publikumsverkehr in dem grauen Eingangsraum zu wundern. Nun suchten meine Augen, was denn da irgendwie zur näheren Bezeichnung dieser Örtlichkeit zu erhaschen sei - und las dann, auch irgendwie sehr milchglasig: Venenzentrum!

Ja, es ist witzig, dass das mir heute so widerfahren ist. Der Herr, der Initiator dessen sozusagen, allerdings trug Hosen.

Wäre sicherlich noch witziger, wenn Du den weiten Weg zu nun "meinem"  ;) Venenzentrum auf Dich genommen hättest. Und wir uns nur um Minuten verpasst hätten. Du schriebst ja mal im Forum, dass Du auch mal ganz gerne in meiner Stadt unterwegs bist.



Nun, mit rosa Höschen ist mir bislang noch kein männlicher Rockträger auf der Straße aufgefallen, außer bei Junggesellen-Abschieden oder fastnachtlichen Gelegenheiten. Nunja, aber Höschen sind ja auch eher intime Bereiche, die auf der Straße in der Regel unerschlossen bleiben. Aber ja, in der Arztpraxis kann das dann tatsächlich mal anders sein.

Und ja, warum soll man sich verstellen? Egal, in welcher Situation. Von der Farbe der Unterwäsche sollte eine adäquate Diagnose oder Behandlung nicht abhängen. Allenfalls werden zusätzliche IGeL- oder Nicht-IGeL-Leistungen angeboten, wenn das Schubladenrattern mit der Professionalität des Fachpersonals durchgeht.

Freut mich, wenn Du Dir ein Herz genommen hast, woran Dir ziemlich viel liegt; und wenn alles geklappt hat und Du Dich dabei wohlgefühlt hast. Wohlfühlen - körperlich wie seelisch - ist eines der Grundbedingungen, ein wertvoller Mensch für seine Mitmenschen sein zu können. Das anzuerkennen, geht in vielerlei Beziehungen oft verloren. Und ums Wohlfühlen geht es ja auch, wenn man medizinischen Rat konsultiert. Ich hoffe, die Ergebnisse laufen auch so, wie Du Dir das wünschst bzw. wie Du damit umgehen kannst.

So long. Danke für die Aufmerksamkeit!
Wolfgang



P.S.: Bei Google Streetview, Bild von Mai 2022, ist da noch Baustelle und mit Baustellengittern abgesperrtem Bereich. Vor der Glasfront stehen aufrecht etliche Europaletten. - Ich glaube, aus diesen haben sie dann die Eingangstreppe und die Rollirampe gebastelt...  :D :D
[/quote]
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Blumenrock am 31.01.2026 23:36
Hallo zusammen,

Ich trage derzeit fast jeden Tag einen Rock. Hat damit zu tun, das ich dazu stehe zu mir und wie ich bin. Ich mache da kein „Hermann „ draus mit dem Rock.
Von daher so hat es mir eine Freundin geraten, beim Arzt (z.B. beim Urologen oder Spritzen in den Popo), den Rock hochzuziehen und Höschen und Slip nach unten zu ziehen. So macht sie es auch. Sie sagt, das wäre Vorteil von einem Rock, diesen hochzuziehen und das andere runterzuziehen. Das ich Strumpfhose und Höschen nicht im Rock verstecke, sondern zu einem gewissen Maße sichtbar werde in den Kleidungsstücken damit muss ich leben. Das wäre auch ein Stück Weiblichkeit zu wagen, weil es Frauen halt so machen. Sie sagt, ich sollte es wagen, gefährlich zu leben und zu mir zu stehen.

Also wieder ein Schritt weiter.



Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Bernd am 01.02.2026 16:31
Ich habe diesen Thread erst durch den neuen Beitrag von gestern wahrgenommen.
Eine kleine Ergänzung zu allem Hilfreichen, was hier vor Monaten schon geschrieben wurde:

Ich trage fast immer und überall Kleid (meistens) oder Rock (seltener), daher auch zu meinen Arztterminen. Auch (Fein-)Strumphosen, je nach Temperatur (sonst Beine nackt).
Alle meine Ärzte und Ärztinnen (und auch das Krankenpflegepersonal) gehen damit professionell um. Gelegentlich kommt die Nachfrage, wie sie mich anreden sollen, also ob ich mich als Mann oder Frau verstehe. Wenn ich etwas ausziehen soll, um bestimmte Körperteile freizumachen, tue ich das, wie ich das mit Hosen auch getan hätte; oft ist das mit einem Rock sogar einfacher, weil man da im Gegensatz zu Hosen auch die Option hat, ihn anzuheben/hochzuschieben.

Je nach ärztlicher Untersuchung ziehe ich es aus praktischen Gründen manchmal vor, einen Rock zu tragen (was ich sonst ja seltener tue) und kein Kleid. Vor allem wenn es darum geht, den Oberkörper freizumachen, heißt das beim Kleid ja in der Regel, dieses ganz auszuziehen, also implizit auch die Beine freizumachen. Bei Strumpfhosen-Wetter nicht so schlimm, aber im Sommer steht man da dann schnell mal nur noch in der Unterhose da, wenn eigentlich nur Bauch oder Rücken frei sein soll. Beim Rock hingegen genügt es, das Oberteil auszuziehen oder hochzuschieben.

Auch wenn man an meinen Arm oder meine Schulter herankommen muss (Blutdruckmessen, Blutabnehmen, Impfen), lohnt es sich, die Kleidungswahl vorab zu bedenken: Mit Rock und separatem Oberteil kann man einfach das Oberteil ausziehen. Bei einem langärmeligen Kleid kommt es auf die Ärmel an, ob die sich weit genug hochschieben lassen. Eine Option für kühlere Temperaturen, die ich z.B. zum Blutspenden genutzt habe, ist, ein ärmelloses oder kurzärmeliges Kleid anzuziehen und darüber ein langärmeliges Oberteil gegen die Kälte; dann kann ich einfach das Oberteil ausziehen und das Kleid darunter anbehalten.

Fazit: Für mich gibt es gegenüber ärztlichem Personal keine Scheu, das anzuziehen und ggf. auch zu zeigen, was ich möchte. Aber aus praktischen Erwägungen sind manche Kleider/Röcke für bestimmte Untersuchungen sinnvoller als andere.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Blumenrock am 01.02.2026 23:26
Hallo Bernd,

Sehr weitsichtige Argumente.

Blumenrock

Ich habe diesen Thread erst durch den neuen Beitrag von gestern wahrgenommen.
Eine kleine Ergänzung zu allem Hilfreichen, was hier vor Monaten schon geschrieben wurde:

Ich trage fast immer und überall Kleid (meistens) oder Rock (seltener), daher auch zu meinen Arztterminen. Auch (Fein-)Strumphosen, je nach Temperatur (sonst Beine nackt).
Alle meine Ärzte und Ärztinnen (und auch das Krankenpflegepersonal) gehen damit professionell um. Gelegentlich kommt die Nachfrage, wie sie mich anreden sollen, also ob ich mich als Mann oder Frau verstehe. Wenn ich etwas ausziehen soll, um bestimmte Körperteile freizumachen, tue ich das, wie ich das mit Hosen auch getan hätte; oft ist das mit einem Rock sogar einfacher, weil man da im Gegensatz zu Hosen auch die Option hat, ihn anzuheben/hochzuschieben.

Je nach ärztlicher Untersuchung ziehe ich es aus praktischen Gründen manchmal vor, einen Rock zu tragen (was ich sonst ja seltener tue) und kein Kleid. Vor allem wenn es darum geht, den Oberkörper freizumachen, heißt das beim Kleid ja in der Regel, dieses ganz auszuziehen, also implizit auch die Beine freizumachen. Bei Strumpfhosen-Wetter nicht so schlimm, aber im Sommer steht man da dann schnell mal nur noch in der Unterhose da, wenn eigentlich nur Bauch oder Rücken frei sein soll. Beim Rock hingegen genügt es, das Oberteil auszuziehen oder hochzuschieben.

Auch wenn man an meinen Arm oder meine Schulter herankommen muss (Blutdruckmessen, Blutabnehmen, Impfen), lohnt es sich, die Kleidungswahl vorab zu bedenken: Mit Rock und separatem Oberteil kann man einfach das Oberteil ausziehen. Bei einem langärmeligen Kleid kommt es auf die Ärmel an, ob die sich weit genug hochschieben lassen. Eine Option für kühlere Temperaturen, die ich z.B. zum Blutspenden genutzt habe, ist, ein ärmelloses oder kurzärmeliges Kleid anzuziehen und darüber ein langärmeliges Oberteil gegen die Kälte; dann kann ich einfach das Oberteil ausziehen und das Kleid darunter anbehalten.

Fazit: Für mich gibt es gegenüber ärztlichem Personal keine Scheu, das anzuziehen und ggf. auch zu zeigen, was ich möchte. Aber aus praktischen Erwägungen sind manche Kleider/Röcke für bestimmte Untersuchungen sinnvoller als andere.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Slothorpe am 02.02.2026 11:09
Habe auch noch nie bei irgendeinem Arzt oder Ärztin eine Verwunderung oder Ähnliches über Rock, Strümpfe und hohe Schuhe Bemerkt… Meine Neurologin macht mir neulich ein nettes Kompliment für meinen Style.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Skirtedman am 02.02.2026 12:56
Das macht meine Zahnärztin mir auch immer mal wieder, wenn ich mal zu ihr hingehe.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: BerlinerKerl am 12.02.2026 18:29
Ich habe heute meinen Mut zusammen genommen und bin in Rock, Strumpfhose und ein rosa Damenhöschen zum Arzt zur Venenuntersuchung gegangen. Dazu musste ich Rock und Strumpfhose ausziehen und habe diese dann in ihrer Anwesenheit wieder anziehen müssen. Das Höschen musste ich runterziehen im Rahmen der Kontrolle.

Die Ärztin weiß um meine Vorliebe, geht damit jedoch professionell um.

Daher nur Mut.

Nun...Was soll ich schreiben? Mir fällt soviel hier ein, dass ich nicht weis, wie und wo ich anfangen soll.
Höschen rauf oder runter? Rosa oder weiß?
Eigentlich interessiert es hier womöglich keinen, was du unter einem Rock trägst. Es sei denn, du willst es uns mitteilen. Vielleicht deswegen dieser Thread?
Ja, ich bin auch schon zu einer Venenuntersuchung gewesen. CVI heißt das, wo ich hier geschriehen hatte, als es verteilt wurde.
Bei dieser Untersuchung habe ich meinen Rock nur etwas hochziehen müssen, weil an den Beinen die Venen untersucht worden sind. Ja, die Strumpfhose sollte man dabei nicht anlassen, aber was ich für Unterwäsche dabei trage bzw. getragen habe werde ich hier nicht kund tun, weil es hier niemanden interessiert. Meine Unterwäsche durfte ich bei der Venenuntersuchung anlassen. Warum? Weil dieser Körperteil keinen dort interessiert, es sei denn ich bin beim Urologen. Der Phlebologe ist für diese Region nicht zuständig (nur bis zur Leiste). Solltest du die Unterwäsche tatsächlicht runter gezogen haben, weil die Ärztin da was "schauen" wollte, ist garantiert ein Assistent oder eine Assistentin dabei gewesen. Das wäre dann auch erwähnenswert gewesen bei deiner Erzählung.
Vielleicht beim nächsten Arztbesuch ein blaues Höschen, damit jeder weis, dass du ein Mann bist.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: doppelrock am 12.02.2026 19:37
Es dürfte die Ärzte vor allem interessieren, dass Patient und Kleidung+Unterwäsche sauber sind und die Untersuchung unterstützen und nicht behindern. Die Zeit ist eh knapp genug
Wenn ich eine größere Behandlung beim Zahnarzt habe, trage ich auch nicht die weiße Seidenbluse, sondern wegen der Spritzerei Pflegeleichtes. Interessante Gespräche sind vorher/nachher trotzdem möglich. Zahnarzt und Mitarbeiterinnen interessieren sich nämlich überhaupt nicht für einen Wäsche-Fetisch, aber für zahlreiche andere Dinge.
Wer meint, er müsse mit irgendwelcher Kleidung auf sich aufmerksam machen, sollte lieber mit einer Person des Vertrauens (oder professionelle Hilfe) über Ursachen für solche Gelüste sprechen und sich bei der medizinischen Untersuchung vor allem auf reibungslose Durchführung der Untersuchung konzentrieren.
Wer unbedingt Höschen präsentieren will, kann das ja innerhalb seiner Community, aber außerhalb der Arztpraxis tun. Meine Meinung dazu.

Nennt mich ruhig Spaßbremse, aber:
Wenn ich arbeite, steht die Arbeit im Vordergrund. Nicht die Präsentation von Kleidung oder optischen Merkmalen. Das Aussehen darf meinen Stil unterstreichen, aber nicht beherrschen oder ersetzen.
Wenn ich verreise, lasse ich mich mit Haut und Haaren auf Gastgeberland und Menschen ein. Das Handy bleibt meist aus.
Wenn ich was koche, dann aus unverarbeiteten Zutaten, die nicht wiederum aus zig Chemikalien bestehen, sondern einfach die Zutaten sind.
Wenn ich zum Arzt gehe, tu ich alles, dass er mich beim Gesundwerden unterstützt und ermögliche die bestmögliche Behandlung.
In solchen Sachen kann das Leben ganz einfach sein.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: BerlinerKerl am 15.02.2026 16:56
Es dürfte die Ärzte vor allem interessieren, dass Patient und Kleidung+Unterwäsche sauber sind und die Untersuchung unterstützen und nicht behindern. Die Zeit ist eh knapp genug
Wenn ich eine größere Behandlung beim Zahnarzt habe, trage ich auch nicht die weiße Seidenbluse, sondern wegen der Spritzerei Pflegeleichtes. Interessante Gespräche sind vorher/nachher trotzdem möglich. Zahnarzt und Mitarbeiterinnen interessieren sich nämlich überhaupt nicht für einen Wäsche-Fetisch, aber für zahlreiche andere Dinge.
Wer meint, er müsse mit irgendwelcher Kleidung auf sich aufmerksam machen, sollte lieber mit einer Person des Vertrauens (oder professionelle Hilfe) über Ursachen für solche Gelüste sprechen und sich bei der medizinischen Untersuchung vor allem auf reibungslose Durchführung der Untersuchung konzentrieren.
Wer unbedingt Höschen präsentieren will, kann das ja innerhalb seiner Community, aber außerhalb der Arztpraxis tun. Meine Meinung dazu.

Nennt mich ruhig Spaßbremse, aber:
Wenn ich arbeite, steht die Arbeit im Vordergrund. Nicht die Präsentation von Kleidung oder optischen Merkmalen. Das Aussehen darf meinen Stil unterstreichen, aber nicht beherrschen oder ersetzen.
Wenn ich verreise, lasse ich mich mit Haut und Haaren auf Gastgeberland und Menschen ein. Das Handy bleibt meist aus.
Wenn ich was koche, dann aus unverarbeiteten Zutaten, die nicht wiederum aus zig Chemikalien bestehen, sondern einfach die Zutaten sind.
Wenn ich zum Arzt gehe, tu ich alles, dass er mich beim Gesundwerden unterstützt und ermögliche die bestmögliche Behandlung.
In solchen Sachen kann das Leben ganz einfach sein.

Danke
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 15.02.2026 22:19
Immer sehr schön, wenn man auf Mitforisten rumtrampeln kann! ???

LG, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: doppelrock am 16.02.2026 04:05
Lieber MAS,
wo hat der BerlinerKerl denn getrampelt? Er hat einfach ein zustimmendes "Danke" unter einen sachlich formulierten Meinungsbeitrag geschrieben.
Gruß
doppelrock
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Peter58Muc am 16.02.2026 08:26
Immer sehr schön, wenn man auf Mitforisten rumtrampeln kann! ???

LG, Micha
Danke Micha, dass selbe habe ich mir auch gedacht.

LG  Peter
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 16.02.2026 09:03
Lieber MAS,
wo hat der BerlinerKerl denn getrampelt? Er hat einfach ein zustimmendes "Danke" unter einen sachlich formulierten Meinungsbeitrag geschrieben.
Gruß
doppelrock

Was soll daran sachlich sein, einen Mitforisten als psychisch krank zu beurteilen und ihm "professionelle Hilfe" zu empfehlen?

Man muss sich nicht für alles interessieren und mit allem übereinstimmen, aber es gibt auch anständige Weisen, Kritik zu üben.

Gruß,
Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: high4all am 16.02.2026 09:52
Vielleicht beim nächsten Arztbesuch ein blaues Höschen, damit jeder weis, dass du ein Mann bist.
Das ist doch mal eine Information, mit der sich etwas anfangen lässt.

Männer erkennst Du am blauen Schlüpfer!  8)

Ob sich die Leute allerdings gefallen lassen, wenn Du nach ihren Schlüpfern angelst, ist die Frage. Das könnte mit blauen Augen enden. :o :o


Helaaf und Alau! Oder so ähnlich.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: rasa am 16.02.2026 14:41
Hallo,
ich glaube, dass die meisten Ärzte und medizinischen Fachkräfte einiges an Anblicken gewohnt sind.
Die wollen ja auch nur ihre Arbeit tun. Da sind ein Männer in femininer Kleidung bestimmt noch harmlos.
Ich war auch vor ein paar Wochen zum MRT und musste mich dazu meiner Oberbekleidung entledigen.
Ich hatte einen Body an. Das hat gar keinen interessiert.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: hirti am 16.02.2026 16:19
Wer meint, er müsse mit irgendwelcher Kleidung auf sich aufmerksam machen, sollte lieber mit einer Person des Vertrauens (oder professionelle Hilfe) über Ursachen für solche Gelüste sprechen ...

Irre ich mich oder trifft das auf die meisten Mitglieder dieses Forums zu, dass sie gern mit irgendwelcher Kleidung auf sich aufmerksam machen?
Zuminest auf diejenigen, die ihre Röcke und Kleider nicht nur bei Nacht und Nebel unter einem bodenlangen Mantel verstecken, sondern sich stolz darin präsentieren. Zum Glück haben wir hier auch Personen unseres Vertrauens mit denen wir über unsere Gelüste sprechen können...
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: doppelrock am 16.02.2026 16:57
Wer meint, er müsse mit irgendwelcher Kleidung auf sich aufmerksam machen, sollte lieber mit einer Person des Vertrauens (oder professionelle Hilfe) über Ursachen für solche Gelüste sprechen ...

Irre ich mich oder trifft das auf die meisten Mitglieder dieses Forums zu, dass sie gern mit irgendwelcher Kleidung auf sich aufmerksam machen?
Zuminest auf diejenigen, die ihre Röcke und Kleider nicht nur bei Nacht und Nebel unter einem bodenlangen Mantel verstecken, sondern sich stolz darin präsentieren. Zum Glück haben wir hier auch Personen unseres Vertrauens mit denen wir über unsere Gelüste sprechen können...

Es gibt sicher verschiedene Motivationen. Manche haben einfach Spaß an Kleidung, die ihnen gefällt und tragen sie. egal, ob sie damit irgendwem auffallen oder nicht. Manche wolle vor allem auffallen und Reaktionen erzeugen. Und auch da gibt es verschiedene Motivationen, Antriebe und Triebe.
Kann man nicht alles in einen Topfwerfen.

Und wer ewig lamentiert, wegen Fetisch beim Arztbesuch, statt einfach die Füße mal stillzuhalten und in neutraler, die Untersuchung unterstützende Kleidung anzuziehen, damit der Arzt seine Arbeit machen kann, muss sich nicht wundern, wenn jemand diese Sucht nicht teilt.
Und was ist so verwerflich daran, Hilfe zu suchen, wenn man allein nicht aus einer Sucht rausfindet, stattdessen dieser sein Verhalten unterordnet?
Darf man jetzt schon nicht mehr zur Beratung und Vorsorge gehen, nur um von manchen Gutmenschen nicht als krank bezeichnet zu werden? Muss man Drogensucht, Fressanfälle und Kleptomanie als naturgegeben akzeptieren oder wäre es vielleicht doch besser daran zu arbeiten?

Nach dem Motto: Michael, dein Schuh ist offen! Reaktion: Willst du mir unterstellen, dass ich keine Schleife kann?

Denkt einfach mal drüber nach.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Peter58Muc am 16.02.2026 19:33
Ich war vorhin neugierig und wollte wissen wer Doppelrock eigentlich so ist und was er gerne mag.
Leider musste ich feststellen, das es ihn praktisch gar nicht gibt, also ein Phantom ohne ein einziges Photo und ohne Profil.
Wer anonym Lebt, sollte nicht umbedingt die Moralkeule schwingen und andere Rockträger als Psychos darstellen.
Ich war letztes Jahr spontan beim HNO Arzt mit Rock und es gab keinerlei nennenswerte Reaktionen.

LG Peter
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Slothorpe am 16.02.2026 20:51
Habe das gerade mal überflogen, was schwafelt dieser „Doppelrock“ nur für einen Blödsinn daher!?! Wer will sowas lesen? Ich nicht!

BTW; Ärztinnen  und Ärzten ist es sowas von wurst, ob ich im Rock, Strümpfen und Heels da bin oder im Jogging-Anzug mit Turnschuhen…
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: doppelrock am 17.02.2026 01:31
Ich war vorhin neugierig und wollte wissen wer Doppelrock eigentlich so ist und was er gerne mag.
Leider musste ich feststellen, das es ihn praktisch gar nicht gibt, also ein Phantom ohne ein einziges Photo und ohne Profil.
Wer anonym Lebt, sollte nicht umbedingt die Moralkeule schwingen und andere Rockträger als Psychos darstellen.
Ich war letztes Jahr spontan beim HNO Arzt mit Rock und es gab keinerlei nennenswerte Reaktionen.

LG Peter

Ach Peter,

sagt das jemand, der ein paar Bilder von Körperteilen ohne Gesicht zeigt? Was ist da der Unterschied zu "keine Bilder"?
Wer schwingt denn die Moralkeule? Ich sage lediglich, dass man sich mit seiner Sucht welcher Art auch immer beschäftigen soll, anstatt sie zu zelebrieren.
Man kann aus Zigaretten gemäß Edward Bernays Fackeln der Freiheit machen, was sich besser verkauft als Nikotinsucht und Krebs. ABER: Hilft das dem Raucher? Ist der mit dem Qualm belästigte Nichtraucher intolerant?

@slothorpe: Mit "schwafeln" gehst du genauso wenig auf Leute zu wie mit Selbstübersteigerung in Form von "Wer will sowas lesen"?  Leute mit anderer Ansicht herabsetzen, weil du sie nicht verstehst oder verstehen willst, ist billig. Wäre dein nächster Schritt, Beiträge von unliebsamen Schreibern zu verbieten, weil du sie nicht erträgst?

Euch beiden ist gemeinsam, dass ihr anderen genau das vorwerft, was ihr selbst tut. Wer an echtem Austausch interessiert ist, darf mich jederzeit gern ansprechen und anschreiben. Ganz ohne eure Moralkeulen und anderen stumpfen Werkzeuge. Einfach so. Mit Interesse.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Slothorpe am 17.02.2026 16:14
War gerade mal wieder im Kleid, Strumpfhose und mit hohen Schuhen beim Arzt (Hautkrebs Vorsorge), wie immer keinerlei Reaktion, weder von der Praxis noch von den anderen Patienten im Wartezimmer….

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Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: hirti am 18.02.2026 07:41
Sehr schön, Slothorpe!
Das ist auch ein sehr schönes Outfit. Das Kleid passt toll zu deiner guten Figur und ist nicht zu lang, nicht zu kurz, nicht zu weit und nicht zu eng. Interessante Farbe, dieses "schlamm" oder wie auch immer es heißen mag - und passt richtig gut in den Winter!
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Slothorpe am 18.02.2026 11:33
Sehr schön, Slothorpe!
Das ist auch ein sehr schönes Outfit. Das Kleid passt toll zu deiner guten Figur und ist nicht zu lang, nicht zu kurz, nicht zu weit und nicht zu eng. Interessante Farbe, dieses "schlamm" oder wie auch immer es heißen mag - und passt richtig gut in den Winter!

Danke, im normalen Licht ist es eher braun mit einem Touch olive, war aber als Farbe „olive“ angeboten.

Passt in der Tat ganz gut, man sieht aber jede Falte am Bauch… also endlich mal 5kg runter wäre gut. Dank Merino-Wolle auch super angenehm zu tragen…

Ist von Uniqlo und war im Winterschlussverkauf für 20€… gibts aber jetzt nur noch als S, meines ist L.

https://www.uniqlo.com/de/de/products/E478731-000/00
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: BerlinerKerl am 18.02.2026 22:06
Immer sehr schön, wenn man auf Mitforisten rumtrampeln kann! ???

LG, Micha

Ich finde deine Bemerkungen immer wieder amüsant.
Wenn jemand unbedingt möchte, das ich weis, was er unter der Kleidung trägt, dann sollte er sich das genau anhören, was ich zu sagen habe.
Ich bin nicht seine Begierde, wo er  sich dran sexuell abreagieren kann. Manchmal muss man direkt werden, dass auch der größte Schläfer
merkt, dass man hier verarscht wird.
Michael, ich dachte du bist intellektuell etwas auf der Höhe und hast mitbekommen, dass wir für diesen "Mitforisten" einfach nur für seine
sexuellen Gelüste benutzt werden. So oft, wie er rosa Schlüpfer geschieben hat, soviele wird er nie erworben haben.
Phantasie schadet nur den, der sie nicht hat. Ich möchte diesbezüglich nicht deutlicher werden, weil hier doch einigen versuchen das Rock tragen bei Freunde und Familie zu etablieren.
Da schadet es nur, wenn man als "Entschuldigt bitte diesen Ausdruck, aber mir fällt gerade keiner besserer Synonym ein" Wixvorl@ge herhalten muss.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 18.02.2026 22:08
Immer sehr schön, wenn man auf Mitforisten rumtrampeln kann! ???

LG, Micha

Ich finde deine Bemerkungen immer wieder amüsant.
Wenn jemand unbedingt möchte, das ich weis, was er unter der Kleidung trägt, dann sollte er sich das genau anhören, was ich zu sagen habe.
Ich bin nicht seine Begierde, wo er  sich dran sexuell abreagieren kann. Manchmal muss man direkt werden, dass auch der größte Schläfer
merkt, dass man hier verarscht wird.
Michael, ich dachte du bist intellektuelletwas auf der Höhe und hast mitbekommen, dass wir für diesen "Mitforisten" einfach nur für seine
sexuellen Gelüste benutzt werden. So oft, wie er rosa Schlüpfer geschieben hat, soviele wird er nie erworben haben.
Phantasie schadet nur den, der sie nicht hat. Ich möchte diesbezüglich nicht deutlicher werden, weil hier doch einigen versuchen das Rock tragen bei Freunde und Familie zu etablieren.
Da schadet es nur, wenn man als "Entschuldigt bitte diesen Ausdruck, aber mir fällt gerade keiner besserer Synonym ein" Wixvorl@ge herhalten muss.

Du, lieber Ingo, bist hier also Ankläger und Richter in einem?

LG, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Slothorpe am 18.02.2026 23:42
Wenn man nicht wüsste, dass sich in diesem Forum Männer austauschen, die, aus welchen Gründen auch immer, gerne Röcke oder Kleider tragen - und damit eigentlich eine gewisse Basis für Empathie haben sollten - dann würde man meinen, man hat es nur mit ein paar verwirrten Seelen zu tun, die nicht recht wissen, was sie da schreiben….
Titel: Angebliche sexuelle Gelüste
Beitrag von: Blumenrock am 19.02.2026 00:53
Ich bin doch erstaunt, das mir unterstellt wird, wenn ich schreibe, das ich unter dem Rock farbige Damenhöschen trage, das ich die Foristen für meine sexuellen Gelüste nutze bis hin zu dem Vorwurf einer von mir betriebenen Wixvorlage. Ich bin doch sehr erstaunt, wenn ich berichte, was ich unter dem Rock trage, dies als sexuelles Gelüst interpretiert wird. So können nur CIS- Männer argumentieren, für die Damenhöschen sexuelle Gedanken und Phantasien hervorrufen. Das deckt sich mit der Tatsache, wenn Männer mich im Rock sehen und teilweise auch Frauen den Mut haben, mich zu fragen, ob ich auch ein Damenhöschen trage. Due finden wenn ich mit Ja antworte, dies dann geil. Am Anfang war dies bei mir auch so. Ich trage jedoch Damenhöschen , weil ich dann meinen weiblichen Teil besser fühle und ich will auch zum Teil weiblich gelesen werden. Daher trage ich auch Rock und Strumpfhose und .. im Rahmen einer Beratung wurde ich gefragt, ob ich auch Damenhöschen trage. Für meine Identität ist dies wichtig, wurde gesagt. Bemerkenswert was von in diesem Forum vertreten CIS/Männern daraus gemacht wird. So etwas nennt man sexualisierte Gewalt und gipfelt in der Aussage, das Forum als Wixvorlage  für meine Lust zu nutzen. Erinnert mich an die Aussage von manchen Männern in unserer Zeit, die Frau ist  doch  selbst schuld, wenn sie angemacht wird, weil sie so aufreizend rumläuft. Auf mich übertragen, da schreibe ich was ich darunter trage an Höschen, und schon empfinden das manche als sexualisierte Gewalt. Ich kehre es um. Fragt bitte mal, warum das solche Gedanken bei euch auslöst. Ich trage diese Kleidung, weil es zu meiner weiblichen Identität gehört und nicht, weil ich jemanden für meine Gelüste missbrauchen will. Ich trage gerne unten rum weibliche Kleidung,. Ein Rat: schaut auf Eure Phantasie und projektiert Eure Phantasien nicht auf andere. Damit lebt es sich eindeutig besser und vergiftet auch nicht das Klima in diesem Forum. Damit möchte ich mich Slothorpes Äußerungen anschließen.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: doppelrock am 19.02.2026 05:05
lieber Blumenrock,
deine Empörung verwundert doch etwas.
Wenn du so beharrlich eine ärztliche Untersuchung für das Schautragen von Unterwäsche nutzen willst, statt dich einfach auf den Kern der Sache zu konzentrieren, musst du einfach damit rechnen, dass es jemand klar und deutlich anspricht. Das hat ja nix damit zu tun, ein nahtloses Höschen zu tragen, damit es sich unter dünner Kleidung nicht abzeichnet. Das eine ist Sich-Präsentieren-Wollen, das andere ist elegant kleiden ohne sich abzeichnende Wäsche. Erkennst du den Unterschied?

Diverse abwertende Bezeichnungen wie "CIS" sind dem Verständnis für deinen Standpunkt auch nicht dienlich. Und ein Mann mit P*nis, der als "weiblich gelesen" werden will, kann das gern wünschen, aber wer soll auf dieses Rollenspiel hereinfallen? Ausgerechnet ein Arzt? Absurd wird die Geschichte, wenn jemand sich aufgrund Geschlechtsdysphorie als eine Minderheit von 0,0x% definiert und gleich 50% der Menschen (alle Männer) mit so einem ideologisch gefärbten Kürzel herabsetzt, aber gleichzeitig von ihnen Verständnis und Aufmerksamkeit fordert.

Es wirkt für mich auch wie eine sehr erzwungene Ausrede, dass sich eine weibliche Seite in der Kleidung wohler fühle. Nein, es ist genauso ein Schönreden einer Sucht, wie beim Raucher, der behauptet, er könne jederzeit aufhören, wenn er will. Aber jetzt will er nicht, es schmeckt so gut.

Empathie hat mit Einfühlungsvermögen zu tun, nicht mit bedingungslosen Zustimmen zu einem Verhalten und auch nicht mit unterwürfigem Nettsein oder Verschweigen, dass man das Verhalten nicht teilt. Hier wird genau aus diesen Gründen ein Mangel an E unterstellt. Eine inszenierte Opferrolle. Wenn Abraten von einer ganz schlechten Idee mit fehlender Empathie gleichgesetzt wird, erinnert mich das Verhalten an ein bockiges Kind, das den Lolli nicht an der Kasse bekommt: "Papa, ich hasse dich!".

Umso wichtiger ist es, das Thema deutlich anzusprechen, auch wenn es unbequem ist und irgendwelche Moralisten mit Beleidigungen und gespielter Empörung dazwischen springen. Die kann man getrost ignorieren, weil sie inhaltlich nichts beitragen. Außerdem: Wer polarisieren will, erzeugt eben auch Ablehnung, nicht nur Zustimmung.

Gruß
doppelrock
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 19.02.2026 08:40
Lieber Blumenrock,

bitte nicht verallgemeinern! Es sind viele Cis-Männer hier, mich eingeschlossen, aber nur zwei haben sich Dir gegenüber so despektierlich benommen.

Mir ist es egal, welche Unterwäsche Du trägst. Es ist alleine Deine Sache. Indes schreibe ich hier nicht über meine Unterwäsche, weil mir das zu intim ist. Aber auch das ist Deine Sache, ob Du darüber schreibst oder nicht. Mich stört es nicht. Und wenn mich was stört, dann muss ich es ja nicht lesen, sondern kann mich aus einem Thread heraushalten.

Ich denke auch, dass die unter uns, die ihre Kleidung als Zeichen geschlechtlicher Identität verwenden und die, die es nicht tun, miteinander in Respekt und Empathie umgehen sollten. Ich denke auch, dass es nicht nur diese beiden Pole gibt, sondern Zwischenstufen.
Gleiches gilt auch für die, die Kleidung als sexuelle Stimulanz empfinden.

Sicher ist es das Hauptziel dieses Forums, Röcke und anderes, das bisher nur oder hauptsächlich in der Damenabteilung zu finden ist, als normale Männerkleidung oder Unisexkleidung zu etablieren. Das bedeutet aber nicht, dass wir mit Mitforisten, für die Kleidung was anderes bedeutet, despektierlich umgehen sollten. Jeder Jeck  ist anders, und leben und leben lassen ist immer noch eine gute Einstellung anderen Jecken gegenüber.

LG, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Blumenrock am 19.02.2026 10:28
Hallo MAS,

Du hast vollkommen Recht. Es betrifft nur zwei Leute. Es musste jedoch mal gesagt werden. Diese Leute sollten lernen, bei sich zu bleiben. Daher meine Zeilen.

Liebe Grüße
Blumenrock
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Beverly am 19.02.2026 11:19
Blumenrock, du solltest vielleicht einfach mal etwas weniger detailliert über Dinge schreiben, die Frauen nicht schreiben und fragen würden, dann gäbe es das Missverständnis nicht. Auch für mich liest sich das was im Detail gefragt wird etwas.....merkwürdig. Weniger ist manchmal mehr, zumal man sich als Frau auf den Arztbesuch definitiv vorbereitet und nicht planlos da hinstolpert - je nachdem zu welchem Arzt man geht.

LG Beverly
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Slothorpe am 19.02.2026 12:15
Tatsächlich ist Weniger oft Mehr, gerade bei Texten und Worten.

Ich habe kein Problem mit irgendwelcher Unterwäsche, die jemand trägt, egal warum. Aber ausführlich darüber Berichten würde ich nur, wenn ich auch entsprechend danach gefragt würde…

Dass es sicher Leute gibt, wohl aber eher nicht die, die hier schreiben, für die unsere Bilder und Texte nur „Wixx-Vorlagen“ sind, davon ist sicher auszugehen…. Wem‘s Freude macht….
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Skirtedman am 19.02.2026 15:48
Ich mag eigentlich dieses pseudo-intellektuelle und hochgradig ignorante "Weniger ist oftmals Mehr" nicht.

Immerhin wissen wir spätestens jetzt, dass Blumenrock sich freut, mit speziell gewählter Unterwäsche und mit Rock sich untenrum weiblich zu fühlen, und seine Freude darüber mit uns zu teilen. Vielleicht verbinden damit andere Mitforisten ja ähnliche Gedanken oder Gefühle.

Ich bin auch einer der "Cis-Männer" hier, der dieses Feminine dabei eher nicht sucht oder braucht. Im Gegenteil: eigentlich will ich ja genau diesen weiblichen Kontext der betreffenden Bekleidung nehmen. Ich kann aber ein bisschen mit Blumenrock mitfühlen, denn es erinnert mich an ähnliches, was ich mit Kleidung gerade untenrum manchmal gedanklich verbinde. Ich spreche von der "Verletzlichkeit", die manche Kleidung aus der Damenabteilung begleitet. Wenn ich in einem kurzen Rock und saisonbedingt mit Strumpfhosen irgendwo blickexponiert dasitze, dann rückt mich das Erleben dieser Verletzlichkeit nahe an "weibliches Empfinden". Diese Exponiertheit, diese Verletztlichkeit kennt man eben nicht aus der gängigen Männerbekleidung.

Ich bin z.B. nahezu täglich auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, da ist mir gerade in den letzten Tagen und Wochen - auch außerhalb des karnevalistischen Kontext (https://www.rockmode.de/index.php?topic=4676.msg206652#msg206652)es - immer mal wieder genau diese "Verletztlichkeit" bewusst geworden. Das fängt beim Sitzen auf Vierersitzen an. Oftmals aber gibt es andere Sitzgelegenheiten, wo man noch anderen Blicken von weiter weg ausgesetzt ist. Ich meide diese Sitzplätze meistens nicht mehr, wenn sie als einzige Sitzgelegenheiten verfügbar sind. Auch ist es mir inzwischen ziemlich egal, wer denn nun mich mit meinem Sitzverhalten im Blick haben könnte.

Aber klar ist, je mehr der Saum - spätestens im Sitzen - am Oberschenkel nach oben rutscht, desto größer die Gefahr, dass man irgendwelche Einblicke bietet. Je nach Saumverauf gibt es freilich verschiedenes Vermeidungsverhalten, bis hin zum Beine-übereinanderschlagen. Aber auch in letzterer Haltung kann man eventuell an anderer Stelle (entlang des unteren Oberschenkels) wiederum neue potentielle Einblicke eröffnen. Ich bin nicht so ignorant, dass ich sage: "Whatever - man sieht längst nicht so viel wie im Schwimmbad"; ich versuche schon, sittsam da zu sitzen. Gleichwohl bin ich immer wieder erstaunt, wenn ich Mädels oder Frauen in ähnlicher Kleidung da an diesen Stellen so souverän sitzen sehe. Diese Souveränität einzuüben, bin ich schon seit Jahren, Jahrzehnten dabei. Und doch ist es eine Situation, die ich mit der Erfahrungswelt von Frauen teile. Auch wenn ich weit davon entfernt bin, durch Höschenblitzen oder einfach nur so aufreizend wirken zu wollen, so schwingt in diesem Erfahrungshorizont doch ein gewisses "weibliches Element" in der Psyche mit. Ich glaube, in einem fortgesetzten Maße trifft das dann auch auf auf die Empfindungen von Blumenrock zu.

Für mich ist es eben nur ein souveräner Umgang mit Kleidung. Und dazu gibt es eben nur Beispiele aus der Damenwelt. Wäre ich in Schottland aufgewachsen, hätte ich da ggf. einen anderen Zugang zu diesem Thema.
Freilich gibt es auch eine ganz einfache Möglichkeit, diese Verletzlichkeit zu vermeiden: die Wahl längerer Kleidungsstücke.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 19.02.2026 19:25
Freilich gibt es auch eine ganz einfache Möglichkeit, diese Verletzlichkeit zu vermeiden: die Wahl längerer Kleidungsstücke.

Oder eine Tasche, einen Rucksack oder ähnliches auf den Schoß legen. Machen Frauen oft auch, wenn sie einen kurzen Rock tragen.

LG, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Blumenrock am 19.02.2026 22:21
Antwort auf Skirdetmamn:
Zitat:
„Ich spreche von der "Verletzlichkeit", die manche Kleidung aus der Damenabteilung begleitet. Wenn ich in einem kurzen Rock und saisonbedingt mit Strumpfhosen irgendwo blickexponiert dasitze, dann rückt mich das Erleben dieser Verletzlichkeit nahe an "weibliches Empfinden". Diese Exponiertheit, diese Verletztlichkeit kennt man eben nicht aus der gängigen Männerbekleidung.“

Besser könnte ich es nicht formulieren und es ist genau das, was ich meine.

In weiblichen Attributen (Rock, Strumpfhose) mach ich  mich verletzlich, weil ich mich so zeige wie ich bin. Ich möchte auch nicht beim Arzt auf den Damenslip  verzichten, weil er mit meiner Identität zu tun hat. Ich weiß, wenn man es ganzheitlich sieht, könnte man sagen, das ich auch so meine Weiblichkeit zeigen kann, ohne diese Kleidungsstücke, weil ich beide Anteile, weibliche und männliche in mir habe. Dieses Dilemma kennt der CIS Mann nicht in dem Umfang, weil er als Mann die Kleidungsstücke trägt und sich nicht so viel erklären muss. Zwei Teile in seinem Körper zu haben, männlich und weiblich, bedarf dann doch manchmal mehr Worte, als aus Eurer Sicht notwendig. Das Frauen über manche Dinge nicht reden, ist klar, weil sie nicht ihn dem Konflikt der „Zweigeschlechtigkeit“ stehen, genauso wie CIS Männer. Ich glaube, das für diesen Punkt des Fühlens der Zweigeschlechtigkeit dann anderen Foren geeigneter sind. Trotzdem bleibe ich Euch erhalten, weil ich die vielen anderen Diskussionen um Rock, Kleid etc. gut finde.
Ich gehöre außerdem der Generation an, wo sich im großen Maße die Kinder nicht so zeigen durften, wie sie sind. Jetzt zeige ich mich wie ich bin -mit Rock und Strumpfhose- und das macht es dann manchmal schwierig sich als Erwachsener zu zeigen, wie ich es möchte. Wobei die Frage ist, ob ich es dann wirklich bin oder wer ich wirklich bin. Ggf. ist es auch nur ein Festhalten in einer Form. Das raus zu finden, ist dann jedoch ein anderes Thema.

Hinweis:
Ich mache viele Worte. Das nehmt  mir bitte nicht übel. So ist es bei mir. Ich bin auch auf dem Weg Euch zu verstehen, solange es nicht verletzend ist.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 20.02.2026 00:34
Wenn man männlich und weiblich nicht rein biologisch sieht, sondern kulturell, gesellschaftlich, psychisch, psychosozial usw., man könnte auch sagen: ganzheitlich, dann haben wir alle männliche und weibliche Elemente in uns, wie in dem berühmten chinesischen Yin-Yang-Symbol. Und auf jeder der beiden Seiten ist dann noch ein Punkt der je anderen.

So gesehen habe ich auch weibliche Anteile, und auch ich lebe sie in meiner Kleidungsvorliebe teilweise aus. Zugleich kann ich dieselben Kleidungsstücke aber auch als geschlechtsneutral, unisex, genderless oder wie immer wir das nennen wollen, ansehen. Oder auch als ganz klar männlich. Es sind ja nicht die Kleidungsstücke, die ein Geschlecht in sich haben, sondern es ist unser Denken und Fühlen, das sie männlich, weiblich oder sonst wie sieht.

LG, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: doppelrock am 20.02.2026 06:35
Ist das nicht sexistisch, wenn ein Mann meint, seine "weibliche Seite" mit weiblich konnotierter Kleidung bedienen zu müssen` Sind das nicht genau die Vorurteile, von denen wir uns verabschieden wollten?
War nicht eines der Ziele dieses Forums, dass Männer diese weiblich besetzte Kleidung einfach tragen können, aber Mann bleiben und nicht Frau werden? Genauso wie eine Frau in männlicher Kleidung Frau bleibt?
Oder nähern sich einige jetzt exakt den Kritikern an, die Mäner in nicht typisch männlicher Kleidung "schwul" finden?
Bin gerade sehr verwundert.

Übrigens stört es mindestens 50% der beiden "CIS-Männer" nicht, wenn sie vom trotzigen Kind angebrüllt werden, weil es keinen Lolli direkt vorm Mittag kriegt und die umstehenden Leute Partei für "das arme Kind" ergreifen. Etwas mehr Empörung würde allen gut tun.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 20.02.2026 08:31
Ein einfaches: "Ich wollte nicht despektierlich sein, lieber Blumenrock, und es tut mir leid, dass es so rüber gekommen ist" hätte auch gereicht, Doppelrock.

Für eine Lesart des männlichen Rocktragens zu sein, bedeutet nicht unbedingt, dass ich Menschen, die eine andere Lesart haben, für krank halten muss. Das ist nicht nur Exklusivismus, sondern Fanatismus.

Gruß, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: doppelrock am 20.02.2026 10:01
An dieser Stelle muss ich meinen vorigen beitrag korrigieren, was nach Veröffentlichung nicht mehr direkt am Text möglich ist:
Statt
"Etwas mehr Empörung würde allen gut tun." muss es heißen "Etwas weniger Empörung würde allen gut tun." Oder eben etwas mehr Gelassenheit. Vor allem bei Menschen, die es schwer haben, Meinungen zu tolerieren, die nicht der eigenen entsprechen und die nicht die Konsequenzen ihres Handelns tragen wollen, sondern diese lieber delegieren.

Schlagworte wie "Exklusivismus" und "Fanatismus" kann man gern benutzen, auch wenn sie genauso plakativ wie an dieser Stelle unangebracht sind. Passender könnten sie sein bei Vertretern, die sich sehr intensiv für die Gender-Ideologie einsetzen.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Blumenrock am 20.02.2026 15:39
Antwort auf Doppelrock:

„War nicht eines der Ziele dieses Forums, dass Männer diese weiblich besetzte Kleidung einfach tragen können, aber Mann bleiben und nicht Frau werden? Genauso wie eine Frau in männlicher Kleidung Frau bleibt?
Oder nähern sich einige jetzt exakt den Kritikern an, die Mäner in nicht typisch männlicher Kleidung "schwul" finden?
Bin gerade sehr verwundert.“

Lieber Doppelrock,

Mich würden die Ziele des Forums interessieren. Sind sie irgendwo niedergeschrieben.

Ich glaube die Zeiten sind vorbei, wo nicht männliche Kleidung als schwul abgestempelt wird. Männer tragen heute und das finde ich gut, weiche, bunte Kleidung. Es gibt die schönsten Hemden, die sich mit Jeanshosen und auch Röcken kombinieren lassen. Auf der anderen Seite muss ich Dir teilweise Recht geben. Ronaldo, ein einfach schöner Mann hatte Strumpfhosen getragen. Das hat viele Leute an ihre Grenzen getrieben. Er wurde als schwul beschimpft. Dabei ist, so stelle ich immer mehr fest, Kleidung Ausdruck meiner selbst. Ich habe mal in einem Forum gelesen: einfach mit einer Federboa auf dem Kopf rumlaufen und vergnügt sein und keiner verurteilt es, das wäre es. Ich stelle fest, das ich auch in letzter Zeit vergnügt im Rock rumlaufe und mich wohl fühle. Meistens sind es lange Röcke, weil ich mich darunter geschützt fühle. Das hätte ich nie gedacht. Manchmal ist auch der Mini angesagt, jedoch seltener.

Der Mensch braucht außerdem Begriffsdefinitionen, wie z.B. CIS, Gender etc.

Die Bemerkung mit dem Kind kann ich nicht einordnen. Sie ist mit zu einfach, zu verallgemeinernd, aus der Welt unsere Eltern hergeholt. Es gibt das innere Kind und die Arbeit damit. Es könnte sein, das dies bei manchen Männern abgeholt wird bzw. Werden muss, bevor sich jemand in der Öffentlichkeit im Rock zeigt. Das ist jedoch meine Sicht. Mit einem Lutscher gibt sich das Innere Kind auf lange Sicht nicht zufrieden. Es bleibt sogar auf gewisse Weise ungehört. Das fiel mir ein, als Du etwas vom Kind geschrieben hast.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: doppelrock am 20.02.2026 15:57
Hallo blumenrock,

es sind ja nicht meine Worte und ich finde sie sogar ziemlich dumm, weil Kleidungsstil und "schwul" nichts miteinander zu tun haben. Dennoch gibt es heute sehr viele Menschen, auch im akademischen Bereich, die immer noch oder immer wieder diese Verbindung herstellen. Auch mir wollte man aufgrund meiner Kleidung dieses Attribut anhängen, obwohl absolut nicht zutreffend. Wenn du mit offenen Augen und Ohren durch eine durchschnittliche Stadt gehst, wirst du solche Bemerkungen hören. Mir wäre es auch lieber, diese Spezies wäre ausgestorben, aber sie vermehrt sich eher.

Widersprechen muss ich an der Stelle, dass Menschen so Schubladen wie "CIS" bräuchten. Die werden letztendlich nur benutzt, um Menschen in Kleinstgruppen zu spalten, gern auch, um sich über andere zu erheben. Gerade "CIS" wird sehr abwertend gegenüber Männern benutzt.

Den Vergleich mit dem Kind benutze ich vor allem, weil ein vom Alter her erwachsener Mann unbedingt seinem unkontrollierten trieb nachkommen möchte, beim Arztbesuch dringendst Frauenwäsche präsentieren zu müssen. Präsentieren, nicht einfach nur tragen. Und alle sachlichen Argumente, das bleiben zu lassen, damit der Arzt einfach gute Arbeit machen kann, werden als Angriff gewertet und mit persönlichen Angriffen und beleidigenden Worten gekontert. Wenn eine Vorsorgeuntersuchung Entkleiden erfordert, dann doch bitte schnell und unkompliziert. Alles, was den Betrieb unnötig aufhält, ist eine Belästigung, weil es Zeit kostet, Stress verursacht und dem Zweck der Untersuchung damit schadet. Ohne für Gesundheit des Patienten oder Untersuchung einen Vorteil zu bringen.

Meinetwegen kannst du dich "wie eine Frau" fühlen, als Kühlschrank, Butterbrot oder was auch immer. Du kannst aber nicht vom Arzt oder von anderen verlangen, dass sie einen Mann mit deutlich sichtbarem Zipfel als Frau anerkennen.

Und die Passanten, die sich immer empört einmischen, ergreifen Partei, schaffen zusätzliche Spannung, aber schaden dem Verständnis füreinander der eigentlichen Diskutanten. es sind immer die selben mit den selben Worten, die es selbstverständlich finden, andere zu beleidigen und auszugrenzen, aber sich allein von einer abweichenden, sanft formulierten Meinung massivst angegriffen fühlen.

Deshalb sehe ich das mit dem Arztbesuch genauso, wie ich es beschrieben habe.

Gruß
doppelrock
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Blumenrock am 20.02.2026 18:42
Lieber Doppelrock,

Auf folgendes muss ich unbedingt  antworten:

„Den Vergleich mit dem Kind benutze ich vor allem, weil ein vom Alter her erwachsener Mann unbedingt seinem unkontrollierten trieb nachkommen möchte, beim Arztbesuch dringendst Frauenwäsche präsentieren zu müssen. Präsentieren, nicht einfach nur tragen. Und alle sachlichen Argumente, das bleiben zu lassen, damit der Arzt einfach gute Arbeit machen kann, werden als Angriff gewertet und mit persönlichen Angriffen und beleidigenden Worten gekontert. Wenn eine Vorsorgeuntersuchung Entkleiden erfordert, dann doch bitte schnell und unkompliziert. Alles, was den Betrieb unnötig aufhält, ist eine Belästigung, weil es Zeit kostet, Stress verursacht und dem Zweck der Untersuchung damit schadet. Ohne für Gesundheit des Patienten oder Untersuchung einen Vorteil zu bringen.“

Ich habe viel Selbsterfahrungsgruppen mitgemacht. Es wurde jedesmal eingeschritten, wenn nach einer Aussage von einem Teilnehmer beim Feedback gesagt wurde, du bist … aggressiv, ungerecht,, beleidigend  .. es galt immer die Regel: Schaue, was es bei Dir an Gefühlen auslöst und interpretiere nicht die Gefühle und Ansichten des anderen.
In dem Beispiel: Du kennst meine Triebe nicht, bezeichnest sie als unkontrolliert, mit einem Kind vergleichbar. Ich habe nicht das Gefühl, dich zu beleidigen, wenn Du Dich beleidigt fühlst, musst Du schauen,, was es für Gefühle bei Dir auslöst. Ich habe den Mut, einen Frauenslip  anzuziehen beim Arzt, ich präsentiere mich nicht (wieder eine Projektion von Dir, genauso der Vergleich mit dem Kind). Ich ziehe ihn einfach an, ich nehme mir das Recht raus, ihn anzuziehen. Bisher habe ich bei keinem Arztbesuch den Eindruck gewonnen, das dies den Arzt hindert bei seiner Untersuchung. Ein Rock hochgehoben, die Strumpfhose und den Slip runtergezogen, geht schnell bzw. nicht  langsamer als eine Hose. Ich habe den Eindruck, das Ärzte es in keiner Weise interessiert, was die Patienten anziehen, Hauptsache es sieht alles sauber aus und stinkt nicht. Woher nimmst Du die Vermutung, wenn ein Mann einen Frauenslip  anzieht, der Arzt keine gute Arbeit machen kann. Also warum soll ich es bleiben lassen, einen Frauenslip zum Arztbesuch anzuziehen. Oder steht dies in der Kleiderordnung der Krankenkassen für Vorsorgeuntersuchungen. Frauen, die ich kenne gehen außerdem auch in Rock/ Leggings oder Strumpfhose zur Vorsorge. Wo ist das Problem?

Eigentlich wollte ich das Thema Damenslip lassen. Es löst jedoch aufgrund deines Textes den Impuls  aus, darauf zu reagieren.

Viele Grüße
Blumenrock



Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 20.02.2026 19:12
Meinetwegen kannst du dich "wie eine Frau" fühlen, als Kühlschrank, Butterbrot oder was auch immer.

Eine solche Formulierung zeigt Deine absolute Ignoranz bzgl. Genderidentitäten und einen eklatanten Mangel an Mitgefühl, Doppelrock. Vielleicht solltest Du mal professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, um diesen Missstand zu beheben.

Gruß, Micha 
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Beverly am 20.02.2026 19:36


Meinetwegen kannst du dich "wie eine Frau" fühlen, als Kühlschrank, Butterbrot oder was auch immer. Du kannst aber nicht vom Arzt oder von anderen verlangen, dass sie einen Mann mit deutlich sichtbarem Zipfel als Frau anerkennen.

Gruß
doppelrock

Du darfst gerne denken was du möchtest (solltest es aber nicht unbedingt immer und überall so laut sagen wie jetzt), aber glücklicherweise entspricht das was du schreibst weder der Realität noch den gesetzlichen Begebenheiten, denn ich kann sehr wohl vom Arzt und auch von jedem Anderen verlangen, das sie mich trotz sichtbarem Zipfel wie du es schreibst als Frau anerkennen. Im umgekehrten Fall natürlich auch ohne Zipfel als Mann ;-) Nach einer Namens- sowie Personenstandsänderung ist es sogar ein Straftatbestand dies NICHT zu tun. Das muss dir nicht gefallen, aber es ist ein Fakt!

LG Beverly
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Peter58Muc am 20.02.2026 19:44
Werft doch bitte dieses ewig stänkernde Phantom aus dem Forum,
sein einziges Ziel ist ja wohl andere zu Beleidigen, auf untersten Niveau.
Braucht kein Mensch !
Bye bye Doppelrock
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: BerlinerKerl am 20.02.2026 19:57
Blumenrock, du solltest vielleicht einfach mal etwas weniger detailliert über Dinge schreiben, die Frauen nicht schreiben und fragen würden, dann gäbe es das Missverständnis nicht. Auch für mich liest sich das was im Detail gefragt wird etwas.....merkwürdig. Weniger ist manchmal mehr, zumal man sich als Frau auf den Arztbesuch definitiv vorbereitet und nicht planlos da hinstolpert - je nachdem zu welchem Arzt man geht.

LG Beverly
Danke!
Ich denke, dass hier viele nicht wissen wollen, was der Mann unter seinem Rock trägt. Wenn ich es wissen will, komme ich zu einem Treffen und gehe mit euch aufs Klo. So machen die Frauen das auch.
Aber du hast eigentlich den Nagel auf den Kopf getroffen.

Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: BerlinerKerl am 20.02.2026 19:59
Tatsächlich ist Weniger oft Mehr, gerade bei Texten und Worten.

Ich habe kein Problem mit irgendwelcher Unterwäsche, die jemand trägt, egal warum. Aber ausführlich darüber Berichten würde ich nur, wenn ich auch entsprechend danach gefragt würde…

Dass es sicher Leute gibt, wohl aber eher nicht die, die hier schreiben, für die unsere Bilder und Texte nur „Wixx-Vorlagen“ sind, davon ist sicher auszugehen…. Wem‘s Freude macht….

Danke!
Weniger ist meist mehr.
Auch ich habe kein Problem mit der Unterwäsche (oder auch keine). Nur wissen will ich das nicht.
Vielleicht braucht Blumenrock einen Friseur.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: BerlinerKerl am 20.02.2026 20:21
Antwort auf Skirdetmamn:
Zitat:
„Ich spreche von der "Verletzlichkeit", die manche Kleidung aus der Damenabteilung begleitet. Wenn ich in einem kurzen Rock und saisonbedingt mit Strumpfhosen irgendwo blickexponiert dasitze, dann rückt mich das Erleben dieser Verletzlichkeit nahe an "weibliches Empfinden". Diese Exponiertheit, diese Verletztlichkeit kennt man eben nicht aus der gängigen Männerbekleidung.“

Besser könnte ich es nicht formulieren und es ist genau das, was ich meine.

In weiblichen Attributen (Rock, Strumpfhose) mach ich  mich verletzlich, weil ich mich so zeige wie ich bin. Ich möchte auch nicht beim Arzt auf den Damenslip  verzichten, weil er mit meiner Identität zu tun hat. Ich weiß, wenn man es ganzheitlich sieht, könnte man sagen, das ich auch so meine Weiblichkeit zeigen kann, ohne diese Kleidungsstücke, weil ich beide Anteile, weibliche und männliche in mir habe. Dieses Dilemma kennt der CIS Mann nicht in dem Umfang, weil er als Mann die Kleidungsstücke trägt und sich nicht so viel erklären muss. Zwei Teile in seinem Körper zu haben, männlich und weiblich, bedarf dann doch manchmal mehr Worte, als aus Eurer Sicht notwendig. Das Frauen über manche Dinge nicht reden, ist klar, weil sie nicht ihn dem Konflikt der „Zweigeschlechtigkeit“ stehen, genauso wie CIS Männer. Ich glaube, das für diesen Punkt des Fühlens der Zweigeschlechtigkeit dann anderen Foren geeigneter sind. Trotzdem bleibe ich Euch erhalten, weil ich die vielen anderen Diskussionen um Rock, Kleid etc. gut finde.
Ich gehöre außerdem der Generation an, wo sich im großen Maße die Kinder nicht so zeigen durften, wie sie sind. Jetzt zeige ich mich wie ich bin -mit Rock und Strumpfhose- und das macht es dann manchmal schwierig sich als Erwachsener zu zeigen, wie ich es möchte. Wobei die Frage ist, ob ich es dann wirklich bin oder wer ich wirklich bin. Ggf. ist es auch nur ein Festhalten in einer Form. Das raus zu finden, ist dann jedoch ein anderes Thema.

Hinweis:
Ich mache viele Worte. Das nehmt  mir bitte nicht übel. So ist es bei mir. Ich bin auch auf dem Weg Euch zu verstehen, solange es nicht verletzend ist.

Ich weis nicht! Ich trage seit über 20 Jahren Rock. Auf der Arbeit genauso wie im Kino oder in der Bahn. Fliege zu einem Treffen nach München im Rock und fühle mich wohl.
Ich fühle mich wahrscheinlich genauso wohl wie es ein Frau es tut.
Wieso soll man sich "mit weiblichen Attributen"  "verletzlich" fühlen?

Übrigens, ich bin ein CIS-Mann und das ist auch gut so.
Ich muss mich nicht über andere stellen nur weil man anders ist.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 20.02.2026 20:25
Ich bin auch dafür, dass hier nur noch geschrieben wird, was der Berliner Kerl wissen will.
Das können wir nicht verantworten, etwas zu schreiben, was jenseits seiner Interessen liegt.
Er könnte sonst noch Schaden nehmen.
Aber wir wollen ja niemandem schaden.
Oder wir machen es so, dass wir im Forum einen Bereich einrichten mit der Aufschrift: Zutritt auf eigene Gefahr! Wenn der Berliner Kerl da draußen bleibt, ist alles gut.
Andererseits könnten wir es auch anders machen und einen geschützten Bereich für den Berliner Kerl einrichten. In diesem Bereich schreiben dann nur die, die vom Berliner Kerl die Erlaubnis dafür haben. Und wenn die dann schreiben, was er wissen will, bedankt er sich immer höflich.
Höflichkeit ist ja überhaupt seine große Stärke.
Was haltet Ihr davon?

LG, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: BerlinerKerl am 20.02.2026 20:32
Lieber Doppelrock,

Auf folgendes muss ich unbedingt  antworten:

„Den Vergleich mit dem Kind benutze ich vor allem, weil ein vom Alter her erwachsener Mann unbedingt seinem unkontrollierten trieb nachkommen möchte, beim Arztbesuch dringendst Frauenwäsche präsentieren zu müssen. Präsentieren, nicht einfach nur tragen. Und alle sachlichen Argumente, das bleiben zu lassen, damit der Arzt einfach gute Arbeit machen kann, werden als Angriff gewertet und mit persönlichen Angriffen und beleidigenden Worten gekontert. Wenn eine Vorsorgeuntersuchung Entkleiden erfordert, dann doch bitte schnell und unkompliziert. Alles, was den Betrieb unnötig aufhält, ist eine Belästigung, weil es Zeit kostet, Stress verursacht und dem Zweck der Untersuchung damit schadet. Ohne für Gesundheit des Patienten oder Untersuchung einen Vorteil zu bringen.“

Ich habe viel Selbsterfahrungsgruppen mitgemacht. Es wurde jedesmal eingeschritten, wenn nach einer Aussage von einem Teilnehmer beim Feedback gesagt wurde, du bist … aggressiv, ungerecht,, beleidigend  .. es galt immer die Regel: Schaue, was es bei Dir an Gefühlen auslöst und interpretiere nicht die Gefühle und Ansichten des anderen.
In dem Beispiel: Du kennst meine Triebe nicht, bezeichnest sie als unkontrolliert, mit einem Kind vergleichbar. Ich habe nicht das Gefühl, dich zu beleidigen, wenn Du Dich beleidigt fühlst, musst Du schauen,, was es für Gefühle bei Dir auslöst. Ich habe den Mut, einen Frauenslip  anzuziehen beim Arzt, ich präsentiere mich nicht (wieder eine Projektion von Dir, genauso der Vergleich mit dem Kind). Ich ziehe ihn einfach an, ich nehme mir das Recht raus, ihn anzuziehen. Bisher habe ich bei keinem Arztbesuch den Eindruck gewonnen, das dies den Arzt hindert bei seiner Untersuchung. Ein Rock hochgehoben, die Strumpfhose und den Slip runtergezogen, geht schnell bzw. nicht  langsamer als eine Hose. Ich habe den Eindruck, das Ärzte es in keiner Weise interessiert, was die Patienten anziehen, Hauptsache es sieht alles sauber aus und stinkt nicht. Woher nimmst Du die Vermutung, wenn ein Mann einen Frauenslip  anzieht, der Arzt keine gute Arbeit machen kann. Also warum soll ich es bleiben lassen, einen Frauenslip zum Arztbesuch anzuziehen. Oder steht dies in der Kleiderordnung der Krankenkassen für Vorsorgeuntersuchungen. Frauen, die ich kenne gehen außerdem auch in Rock/ Leggings oder Strumpfhose zur Vorsorge. Wo ist das Problem?

Eigentlich wollte ich das Thema Damenslip lassen. Es löst jedoch aufgrund deines Textes den Impuls  aus, darauf zu reagieren.

Viele Grüße
Blumenrock

Ja, ich bin froh, dass ich deine "Triebe" nicht kenne. Wenn du etwas sagst, was andere beleidigen könnte, oder hat, von diesen zu verlangen, dass es bei einem Auslöst um Beleidigt worden zu sein. Geil! So habe ich das auch noch nicht gesehen. Chapeau! Man lernt nie aus.
Dann mal weiter in deinen Ausführungen:
Zitat:
 
Ich habe den Mut, einen Frauenslip  anzuziehen beim Arzt, ich präsentiere mich nicht (wieder eine Projektion von Dir, genauso der Vergleich mit dem Kind). Ich ziehe ihn einfach an, ich nehme mir das Recht raus, ihn anzuziehen. Bisher habe ich bei keinem Arztbesuch den Eindruck gewonnen, das dies den Arzt hindert bei seiner Untersuchung. Ein Rock hochgehoben, die Strumpfhose und den Slip runtergezogen, geht schnell bzw. nicht  langsamer als eine Hose. Ich habe den Eindruck, das Ärzte es in keiner Weise interessiert, was die Patienten anziehen, Hauptsache es sieht alles sauber aus und stinkt nicht.

Warum erzählst du uns dann über 5 Seiten über deinen Arztbesuch, wenn du zu dieser Erkenntnis bereits gekommen bist?

Zitat:
Woher nimmst Du die Vermutung, wenn ein Mann einen Frauenslip  anzieht, der Arzt keine gute Arbeit machen kann. Also warum soll ich es bleiben lassen, einen Frauenslip zum Arztbesuch anzuziehen. Oder steht dies in der Kleiderordnung der Krankenkassen für Vorsorgeuntersuchungen. Frauen, die ich kenne gehen außerdem auch in Rock/ Leggings oder Strumpfhose zur Vorsorge. Wo ist das Problem?

Ja, erzähle es uns doch bitte, wo das Problem ist, dann können wir diesen Thread dann auch gleich beenden. Weil es keine Probleme gibt. Das sagen übrigens alle hier. Selbst die, die keine rosa Schlüpfer tragen.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: BerlinerKerl am 20.02.2026 20:34

Du darfst gerne denken was du möchtest (solltest es aber nicht unbedingt immer und überall so laut sagen wie jetzt), aber glücklicherweise entspricht das was du schreibst weder der Realität noch den gesetzlichen Begebenheiten, denn ich kann sehr wohl vom Arzt und auch von jedem Anderen verlangen, das sie mich trotz sichtbarem Zipfel wie du es schreibst als Frau anerkennen. Im umgekehrten Fall natürlich auch ohne Zipfel als Mann ;-) Nach einer Namens- sowie Personenstandsänderung ist es sogar ein Straftatbestand dies NICHT zu tun. Das muss dir nicht gefallen, aber es ist ein Fakt!

LG Beverly

Jepp, darum leben wir auch in einem verwahrlosten Deutschland.
Wenn ich jemanden als Frau oder Mann bezeichnen soll, lasse ich mir im zweifel den Ausweis zeigen.
Ansonsten muss man mit der Annahme ich sehe eine Trasvestiten leben. So ist das Leben. Gerne erwarte ich eine Anzeige.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: BerlinerKerl am 20.02.2026 20:41
Ich bin auch dafür, dass hier nur noch geschrieben wird, was der Berliner Kerl wissen will.
Das können wir nicht verantworten, etwas zu schreiben, was jenseits seiner Interessen liegt.
Er könnte sonst noch Schaden nehmen.
Aber wir wollen ja niemandem schaden.
Oder wir machen es so, dass wir im Forum einen Bereich einrichten mit der Aufschrift: Zutritt auf eigene Gefahr! Wenn der Berliner Kerl da draußen bleibt, ist alles gut.
Andererseits könnten wir es auch anders machen und einen geschützten Bereich für den Berliner Kerl einrichten. In diesem Bereich schreiben dann nur die, die vom Berliner Kerl die Erlaubnis dafür haben. Und wenn die dann schreiben, was er wissen will, bedankt er sich immer höflich.
Höflichkeit ist ja überhaupt seine große Stärke.
Was haltet Ihr davon?

LG, Micha

Ist das dann deine ideologische Demokratie? Kann hier jemand die Wahrheit nicht vertragen? Nur weil man hier mal etwas auf den Punkt bringt, ohne jemanden Honig um das Maul zu schmieren?  Sage mir, wo ich was falsches gesagt habe. Habe ich gelogen oder beleidigt? Bestimmt nicht. Mir ist das doch schei.. egal, was der Mann trägt. Soll er doch zum Urologen ein Hosenkorselett anziehen und hier fragen ob es etwas besseres gibt. Ich sage meine Meinung über etwas geschriebenes, was jetzt noch zu lesen ist.
Erst hier darüber lamentieren, ob oder ob nicht im rosa Schlüpfer zum Arzt oder zur Ärztin. Dann hat man die Erleuchtung und weis, dass es keinen Interessiert. Ich fasse es nicht Micha.
Wach mal auf und sieh der Realität ins Auge. Die rosa-rote Brille bitte vorher ausziehen. Dann siehst du wieder weiße Schlüpfer.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 20.02.2026 21:03
Ist das dann deine ideologische Demokratie? Kann hier jemand die Wahrheit nicht vertragen? Nur weil man hier mal etwas auf den Punkt bringt, ohne jemanden Honig um das Maul zu schmieren?  Sage mir, wo ich was falsches gesagt habe. Habe ich gelogen oder beleidigt? Bestimmt nicht. Mir ist das doch schei.. egal, was der Mann trägt. Soll er doch zum Urologen ein Hosenkorselett anziehen und hier fragen ob es etwas besseres gibt. Ich sage meine Meinung über etwas geschriebenes, was jetzt noch zu lesen ist.
Erst hier darüber lamentieren, ob oder ob nicht im rosa Schlüpfer zum Arzt oder zur Ärztin. Dann hat man die Erleuchtung und weis, dass es keinen Interessiert. Ich fasse es nicht Micha.
Wach mal auf und sieh der Realität ins Auge. Die rosa-rote Brille bitte vorher ausziehen. Dann siehst du wieder weiße Schlüpfer.

Irgendwie erinnerst Du mich an Trump. Der hält auch seine Meinung für DIE Wahrheit.
Und die schleudert er auch den Menschen in ihre Gesichter.

Ob Du Blumenrock beleidigt hast, das musst Du ihn fragen. Das kann nur er beantworten.
Solltest Du ihn aus Versehen beleidigt haben, kannst Du ihn ja um Entschuldigung bitten. Das wird für einen anständigen Kerl wie Dich kein Problem sein. 
Vielleicht fühlt er sich aber auch gar nicht beleidigt.
Frag ihn halt.

Gruß, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Blumenrock am 20.02.2026 21:09
Antwort auf Berliner Kerls Zitat:‘

Ja, ich bin froh, dass ich deine "Triebe" nicht kenne. Wenn du etwas sagst, was andere beleidigen könnte, oder hat, von diesen zu verlangen, dass es bei einem Auslöst um Beleidigt worden zu sein. Geil! So habe ich das auch noch nicht gesehen. Chapeau! Man lernt nie aus.

Du warst Doch gar nicht angesprochen mit den Trieben.

Es ist eine allgemeine Erkenntnis, wenn ich Schwierigkeiten habe und ich z.B. meine, der andere ist zu dominant, zu oberflächlich etc.. dann ist es gut, erst einmal zu schauen, was es bei Dir auslöst. Wenn Du jemanden zu dominant findest, kann es sein, das der andere etwas auslöst, bei Dir was Du auch gerne hättest. Du wärst auch gerne dominant, traust Dich aber nicht auszuleben.

In der Praxis heißt dies: wenn Dich meine Triebe so anpiitchen, das Du sie nicht haben willst, solltest Du schauen, was mit Deinen Trieben ist. Das gleiche gilt für Doppelrock auch. Ihr beide habt das Wort in Umlauf gebracht. Also schaut bitte, was man Text bei Euch auslöst, um zu dem Wort „Triebe“ zu kommen bzw. dem anderen Triebe zu unterstellen. Immer schön bei sich bleiben.
Blumenrock
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: BerlinerKerl am 20.02.2026 21:10
Ist das dann deine ideologische Demokratie? Kann hier jemand die Wahrheit nicht vertragen? Nur weil man hier mal etwas auf den Punkt bringt, ohne jemanden Honig um das Maul zu schmieren?  Sage mir, wo ich was falsches gesagt habe. Habe ich gelogen oder beleidigt? Bestimmt nicht. Mir ist das doch schei.. egal, was der Mann trägt. Soll er doch zum Urologen ein Hosenkorselett anziehen und hier fragen ob es etwas besseres gibt. Ich sage meine Meinung über etwas geschriebenes, was jetzt noch zu lesen ist.
Erst hier darüber lamentieren, ob oder ob nicht im rosa Schlüpfer zum Arzt oder zur Ärztin. Dann hat man die Erleuchtung und weis, dass es keinen Interessiert. Ich fasse es nicht Micha.
Wach mal auf und sieh der Realität ins Auge. Die rosa-rote Brille bitte vorher ausziehen. Dann siehst du wieder weiße Schlüpfer.

Irgendwie erinnerst Du mich an Trump. Der hält auch seine Meinung für DIE Wahrheit.
Und die schleudert er auch den Menschen in ihre Gesichter.

Ob Du Blumenrock beleidigt hast, das musst Du ihn fragen. Das kann nur er beantworten.
Solltest Du ihn aus Versehen beleidigt haben, kannst Du ihn ja um Entschuldigung bitten. Das wird für einen anständigen Kerl wie Dich kein Problem sein. 
Vielleicht fühlt er sich aber auch gar nicht beleidigt.
Frag ihn halt.

Gruß, Micha

Klar fühlt er sich nicht beleidigt. Wie auch, wenn man nicht mit deiner Ideologie konfrontiert wird.
Wie hat er noch geschrieben:  Zitat: Ich habe viel Selbsterfahrungsgruppen mitgemacht.
Darum hat er es auch gelernt das Problem bei sich zusuchen.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: BerlinerKerl am 20.02.2026 21:15
Antwort auf Berliner Kerls Zitat:‘

Ja, ich bin froh, dass ich deine "Triebe" nicht kenne. Wenn du etwas sagst, was andere beleidigen könnte, oder hat, von diesen zu verlangen, dass es bei einem Auslöst um Beleidigt worden zu sein. Geil! So habe ich das auch noch nicht gesehen. Chapeau! Man lernt nie aus.

Du warst Doch gar nicht angesprochen mit den Trieben.

Es ist eine allgemeine Erkenntnis, wenn ich Schwierigkeiten habe und ich z.B. meine, der andere ist zu dominant, zu oberflächlich etc.. dann ist es gut, erst einmal zu schauen, was es bei Dir auslöst. Wenn Du jemanden zu dominant findest, kann es sein, das der andere etwas auslöst, bei Dir was Du auch gerne hättest. Du wärst auch gerne dominant, traust Dich aber nicht auszuleben.

In der Praxis heißt dies: wenn Dich meine Triebe so anpiitchen, das Du sie nicht haben willst, solltest Du schauen, was mit Deinen Trieben ist. Das gleiche gilt für Doppelrock auch. Ihr beide habt das Wort in Umlauf gebracht. Also schaut bitte, was man Text bei Euch auslöst, um zu dem Wort „Triebe“ zu kommen bzw. dem anderen Triebe zu unterstellen. Immer schön bei sich bleiben.
Blumenrock

Ich möchte jetzt nicht in Detail gehen. Steht mir nicht zu, weil ich über meine Triebe dir nichts sagen werde. Warum nicht? Das gehört hier nicht hin. Es ist privat. Genauso wie die rosa Schlüpfer, die du beim Arzt oder bei der Ärztin trägst. Du uns fragst, ob und wie man sich hinzulegen hat.
Dann feststellst, Ups. Ich weis es doch schon längst.
Erst überlegen dann schreiben.
Oder besser schreibe es Micha, der kann dich dann an die Hand nehmen.
Noch etwas. Zeige mir mal die Textstelle, wo ich mit den Trieben angefangen habe. Würde mich echt interessieren.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 20.02.2026 21:36
Darum hat er es auch gelernt das Problem bei sich zusuchen.

Da hat er Dir was voraus!

Gruß, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 20.02.2026 21:44

Du darfst gerne denken was du möchtest (solltest es aber nicht unbedingt immer und überall so laut sagen wie jetzt), aber glücklicherweise entspricht das was du schreibst weder der Realität noch den gesetzlichen Begebenheiten, denn ich kann sehr wohl vom Arzt und auch von jedem Anderen verlangen, das sie mich trotz sichtbarem Zipfel wie du es schreibst als Frau anerkennen. Im umgekehrten Fall natürlich auch ohne Zipfel als Mann ;-) Nach einer Namens- sowie Personenstandsänderung ist es sogar ein Straftatbestand dies NICHT zu tun. Das muss dir nicht gefallen, aber es ist ein Fakt!

LG Beverly

Jepp, darum leben wir auch in einem verwahrlosten Deutschland.
Wenn ich jemanden als Frau oder Mann bezeichnen soll, lasse ich mir im zweifel den Ausweis zeigen.
Ansonsten muss man mit der Annahme ich sehe eine Trasvestiten leben. So ist das Leben. Gerne erwarte ich eine Anzeige.

Soweit zur Gesetzestreue vom Berliner Kerl.
Würdest Du denn anerkennen, Ingo, was nach einer Personenstandsänderung im Ausweis steht?

Gruß, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Blumenrock am 20.02.2026 21:52
An Berliner Kerl wg. trieben

Von Trieben redest Du in Antwort 87.

Außerdem was fährst Du auf die rosa  Slips so ab und verwendest es gegen mich. Das ist ein Forum, ich habe die Frage gestellt in Zusammenhang mit meiner Weiblichkeit. Viele waren davon nicht angetan, weil man wohl nicht darüber redet, was man unter dem Rock trägt. Vielen ist es zu intim. Kann ich akzeptieren. Doppelrock und teilweise Du auch Berliner Kerl machen eine eigene Story draus, die mir fehlgeleitete Triebe etc. unterstellt bzw. mich so dem Arzt zu präsentieren und ihn zu benutzen . Es könnte man aus meinen Worten schliessen. Ich präsentiere mich jedoch nicht, sondern habe ihn einfach an. Das dies  so eine Welle auslöst, hätte ich  nicht gedacht.

Damit ihr das Thema mal von der lustigen Seite spürt, bei Swetish Stockings gibt es rosa Strumpfhosen. Die könnt ihr ja bestellen und anziehen und schauen, was es bei euch auslöst. Ich würde dann aber Euch nie unterstellen, ihr stellt Euch zur Schau oder habt Eure Triebe nicht im Griff. Wie käme ich den dazu?
Blumenrock
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 20.02.2026 21:57
Noch etwas. Zeige mir mal die Textstelle, wo ich mit den Trieben angefangen habe. Würde mich echt interessieren.

Das war wohl Blumenrock selbst in einer Antwort auf Doppelrock. Das Wort kam also nicht von Dir, Ingo, aber Triebe sind vorausgesetzt für das, was Du Blumenrock vorwirfst. Ich wiederhole das Wort nicht, aber es fängt mit W an und hört mit e auf.

Gruß, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Blumenrock am 20.02.2026 22:08
Link mit den rosa Strumpfhosen für Doppelrock und Berliner Kerl zu Antwort 96;

https://swedishstockings.com/products/olivia-premium-tights-soft-pink

 :) :) ;)
VG
Blumenrock
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 20.02.2026 22:58
Ich habe auch einen Link, und zwar zu einem Thread, den ich gesucht und nun endlich wiedergefunden habe. Ich finde es sehr schade, dass zwölf Jahre nach diesem gemeinsamen Statement von Gregor und mir immer noch solche Distanzierungen stattfinden.

Bitte schön: https://www.rockmode.de/index.php?topic=4702.0 (https://www.rockmode.de/index.php?topic=4702.0)

Auch Du, Ingo, hast Dich dort zu Wort gemeldet:
https://www.rockmode.de/index.php?topic=4702.msg50776#msg50776 (https://www.rockmode.de/index.php?topic=4702.msg50776#msg50776)

LG, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: doppelrock am 21.02.2026 05:28
Lieber Doppelrock,

Auf folgendes muss ich unbedingt  antworten:

„Den Vergleich mit dem Kind benutze ich vor allem, weil ein vom Alter her erwachsener Mann unbedingt seinem unkontrollierten trieb nachkommen möchte, beim Arztbesuch dringendst Frauenwäsche präsentieren zu müssen. Präsentieren, nicht einfach nur tragen. Und alle sachlichen Argumente, das bleiben zu lassen, damit der Arzt einfach gute Arbeit machen kann, werden als Angriff gewertet und mit persönlichen Angriffen und beleidigenden Worten gekontert. Wenn eine Vorsorgeuntersuchung Entkleiden erfordert, dann doch bitte schnell und unkompliziert. Alles, was den Betrieb unnötig aufhält, ist eine Belästigung, weil es Zeit kostet, Stress verursacht und dem Zweck der Untersuchung damit schadet. Ohne für Gesundheit des Patienten oder Untersuchung einen Vorteil zu bringen.“

Ich habe viel Selbsterfahrungsgruppen mitgemacht. Es wurde jedesmal eingeschritten, wenn nach einer Aussage von einem Teilnehmer beim Feedback gesagt wurde, du bist … aggressiv, ungerecht,, beleidigend  .. es galt immer die Regel: Schaue, was es bei Dir an Gefühlen auslöst und interpretiere nicht die Gefühle und Ansichten des anderen.
In dem Beispiel: Du kennst meine Triebe nicht, bezeichnest sie als unkontrolliert, mit einem Kind vergleichbar. Ich habe nicht das Gefühl, dich zu beleidigen, wenn Du Dich beleidigt fühlst, musst Du schauen,, was es für Gefühle bei Dir auslöst. Ich habe den Mut, einen Frauenslip  anzuziehen beim Arzt, ich präsentiere mich nicht (wieder eine Projektion von Dir, genauso der Vergleich mit dem Kind). Ich ziehe ihn einfach an, ich nehme mir das Recht raus, ihn anzuziehen. Bisher habe ich bei keinem Arztbesuch den Eindruck gewonnen, das dies den Arzt hindert bei seiner Untersuchung. Ein Rock hochgehoben, die Strumpfhose und den Slip runtergezogen, geht schnell bzw. nicht  langsamer als eine Hose. Ich habe den Eindruck, das Ärzte es in keiner Weise interessiert, was die Patienten anziehen, Hauptsache es sieht alles sauber aus und stinkt nicht. Woher nimmst Du die Vermutung, wenn ein Mann einen Frauenslip  anzieht, der Arzt keine gute Arbeit machen kann. Also warum soll ich es bleiben lassen, einen Frauenslip zum Arztbesuch anzuziehen. Oder steht dies in der Kleiderordnung der Krankenkassen für Vorsorgeuntersuchungen. Frauen, die ich kenne gehen außerdem auch in Rock/ Leggings oder Strumpfhose zur Vorsorge. Wo ist das Problem?

Eigentlich wollte ich das Thema Damenslip lassen. Es löst jedoch aufgrund deines Textes den Impuls  aus, darauf zu reagieren.

Viele Grüße
Blumenrock

Hallo Blumenrock,
kannst du alles gern so sehen, aber wir bleiben uns wohl uneinig.
Zumindest finde ich es seltsam, wenn Kraftausdrücke, Beschimpfungen, Unterstellungen und ähnliches benutzt werden, aber angeblich der Beschimpfte verantwortlich gemacht wird, wenn er die Beschimpfungen als solche empfindet.
Und natürlich ist das erwähnte schreiende und um sich schlagende Kind nicht aggressiv, sondern sanftmütig, ausgeglichen und nur der böse Erwachsene empfindet es anders. Echt jetzt?

Die Begründung fürs Tragen der Wäsche beim Arzt wirkt auf mich anhand der Diskussion und Rechtfertigung seit Start des Themas unglaubwürdig. Wie "Ich trau mich, mit 3 Promille Rad zu fahren" Auf die Frage zu warten, bis man nüchtern ist, dann "Nee, das passt schon, hab alles im Griff und will das genau so".
Mutig wäre, es einfach mal zu lassen und eben nicht der Sucht zu folgen. Soviel zu Selbsthilfegruppe und Lernen. Auch bei den Gruppen gibt es gute und schlechte. Schlecht finde ich die, die nicht helfen, die Sucht zu besiegen, sondern sie rechtfertigen und anderen die Schuld geben.

Gruß
doppelrock
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Beverly am 21.02.2026 07:43
Wow! Respekt Micha das du das recherchiert hast! Bei der Fülle an Beiträgen die wir hier in den Jahren verfasst haben war das sicher nicht so mal eben gemacht 👍

Mittlerweile denke ich dass es wohl tatsächlich eher sexuelle Motivation war die hier im Vordergrund steht. Es lief dann nicht so in der Diskussion wie geplant und dann folgten die Tritte und Rundumschläge.
Eigentlich schade, denn es ist ja nicht verboten solche Gefühle bei weichen Materialen zu haben aus denen Damenslips und andere Kleidungsstücke oftmals bestehen. Wenn man(n) dann so untenrum bekleidet zum Arzt geht ist das sicher für manche auch schonmal spannend und erregend. Ist halt etwas verrucht 😉
Die Intention die dahintersteckt mich zu beschimpfen scheint aber tiefer zu liegen denn scheinbar sind wir paar tausend Transmenschen ja schuld am Niedergang einer Nation mit 85 Millionen Einwohnern wie der Berliner schreibt. Auch wenn ich oftmals zu hören bekomme dass ich eine starke Frau bin weil ich das mache und trotzdem meine berufliche und private Situation sich eher verbessert hat, bin ich schon erstaunt dass ich so einen Einfluss habe und eine ganze Nation zerstören kann. Hierfür entschuldige ich mich denn dies war mir nicht bewusst 😎

Danke 🙏 an alle Anderen für euren Zuspruch und aus dem Thema bin ich jetzt raus. Besuche beim Arzt (und gerade die „untenrum“) sind bei mir seit der Hormontherapie leider häufiger geworden und auch wenn ich meine schönste Wäsche tragen würde (was ich nicht mache sondern einfache Baumwollslips) würde es daraus keine prickelnde Untersuchung machen. Weder für mich noch für meine Ärztin 😜

LG BEV
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 21.02.2026 09:13
Danke für Deine konstruktive Beteiligung an diesem Thread, liebe Beverly!

Und ja, leider müssen immer wieder Menschengruppen, die geschlechtlich, religiös, ethnisch oder sonst wie nicht zwischen den Scheuklappen von Menschen, die sich als Mehrheit empfinden, herhalten, für alles Unglück verantwortlich gemacht zu werden. Das sind dann die schwarzen Schafe, von denen man sich zuerst nur distanziert, die dann ausgegrenzt, entrechtet, verfolgt und tunlichst vernichtet, wenn man sie nicht umerziehen kann, sofern man das wollen sollte. Ich war neulich in Hadamar. Zwar war ich nicht in der dortigen Gedenkstädte für Euthanasieopfer, aber ich dachte daran, als Blumenrock hier für psychisch krank befunden wurde. So fängt es ja an: Man erklärt jemanden für krank, grenzt ihn aus, schiebt ihn ab und erklärt seine Existenz als gefährlich für die Gesellschaft ein und zieht aus diesem Denken dann die Konsequenzen. Das ist ein schleichender Prozess, an den sich die Menschen so allmählich gewöhnen. Irgendwann kommt ein solcher Umgang ganz normalen Menschen ganz normal vor und sie denken sich nichts Böses dabei. Deswegen ist es so unheimlich wichtig, darauf zu achten, wie wir miteinander und übereinander reden.

LG, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Skirtedman am 21.02.2026 15:01

Mutig wäre, es einfach mal zu lassen und eben nicht der Sucht zu folgen. Soviel zu Selbsthilfegruppe und Lernen. Auch bei den Gruppen gibt es gute und schlechte. Schlecht finde ich die, die nicht helfen, die Sucht zu besiegen, sondern sie rechtfertigen und anderen die Schuld geben.

Genau, werter doppelrock,

deswegen ist unsere Selbsthilfegruppe "Forum" ja auch schlecht, weil wir versuchen uns zu rechtfertigen und suchen die Schuld bei den anderen.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: doppelrock am 21.02.2026 15:59

Mutig wäre, es einfach mal zu lassen und eben nicht der Sucht zu folgen. Soviel zu Selbsthilfegruppe und Lernen. Auch bei den Gruppen gibt es gute und schlechte. Schlecht finde ich die, die nicht helfen, die Sucht zu besiegen, sondern sie rechtfertigen und anderen die Schuld geben.

Genau, werter doppelrock,

deswegen ist unsere Selbsthilfegruppe "Forum" ja auch schlecht, weil wir versuchen uns zu rechtfertigen und suchen die Schuld bei den anderen.

heute bist du, werter skirtedman wohl auf Krawall aus.
1. behauptet niemand, dass das forum schlecht ist (außer dir jetzt)
2. hat ein Forum wenig mit einer Selbsthilfegruppe für Süchtige zu tun.
3. ist in deiner Bemerkung auch kein Hauch von Humor zu lesen, falls dieser Einwand nachträglich noch kommen sollte, um die eigenen Worte zu relativieren.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Blumenrock am 22.02.2026 01:09
Doppelrock
Zitat von Doppelrock:
„Mutig wäre, es einfach mal zu lassen und eben nicht der Sucht zu folgen. Soviel zu Selbsthilfegruppe und Lernen. Auch bei den Gruppen gibt es gute und schlechte. Schlecht finde ich die, die nicht helfen, die Sucht zu besiegen, sondern sie rechtfertigen und anderen die Schuld geben.“

Hallo Doppelrock,

du bist wie schon von  anderen sinngemäß erwähnt, Ankläger und Richter in einer Person. Du bezichtigst mich der Sucht, fehlgeleiteter Triebe, der Rechtfertigung. Du urteilst über Qualitäten von Selbsthilfegruppen und stellst  deine Ansichten als alleinige Wahrheit
dar. Das ist heute in der Politik siehe Trump die Regel. Du weißt etwas und hältst es für richtig und alle anderen sind dumm, süchtig, triebhaft, haben die falsche Selbsthilfegruppe gewählt, sind so und so falsch unterwegs. Du machst Dir deine Welt so wie sie Dir gefällt.

Statt selbst mal zu reflektieren über deine Gefühle statt über die Sucht und Triebe bei anderen zu reden, zu reflektieren, was der andere bei Dir auslöst. Es liegt die Vermutung nahe, das hier eine Menge Projektionen von Dir  auf andere stattfinden.  Du machst alles richtig und all die anderen alles falsch. Wie ein Geisterfahrer, der auf der richtigen Autobahnseite fährt und nur Du fährst richtig.

Ich gebe Dir echt die Empfehlung, nach deinen Gefühlen zu schauen, statt andere zu beleidigen und zu beschimpfen. Sorgt echt für eine bessere  Lebensqualität. Deine Kommunikation ist auf keinen Fall gewaltfrei, sondern Du bist ein Boxer, der mindestens immer doppelt unfair austeilt gegenüber dem anderen. Das muss jetzt endlich mal gesagt werden, auch wenn Du jetzt wieder sagst, ich wäre  beleidigend. Aber vielleicht geschieht ein Wunder, und meine Worte tragen zur Selbstreflexion bei. Dir bei.  Eine gute Selbsthilfegruppe könnte Dir da auch weiter helfen, sonst rennst Du immer gegen die gleiche Wand.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: doppelrock am 22.02.2026 01:41
Hallo Blumenrock,

danke für die ausführliche Antwort, nur leider triffst du damit knapp daneben.
1. Ich bin kein Ankläger und kein Richter. Ich äußere meine Ansichten, die aus deiner Sicht richtig oder falsch sein können
2. Der nichts zur Sache beitragende Vergleich mit Trump folgt dem Prinzip Kontaktschuld, um sein Gegenüber  mangels anderer Argumente abzuwerten. Das wird hier im Forum von vielen getan, die sich als "links" und "liberal" bezeichnen, aber wohl aus einer anderen, autoritären Ecke kommen.
3. Nirgendwo halte ich jemand für "dumm" und zu Selbsthilfegruppen sage ich, dass es gute und schlechte gibt.  Du unterstellst mir etwas anderes. Warum ich das Präsentierenwollen für eine Sucht halte, habe ich nun mehrfach erklärt. und das massive Verneinen des Eindrucks verstärkt diesen Eindruck.
4. Was bezweckt dein trotziger Gegenangriff (ohne Angriff), ich würde alles richtig machen? Tu ich nicht und behaupte ich nicht. Selbst wenn es so wäre, was würde es ändern? Spielt das eine Rolle? Eher nicht.
5. Zum Geisterfahrer: Auch Kepler, Gutenberg, Da Vinci, Galilei, Einstein, Diesel waren in ihrer Zeit Geisterfahrer. Ob in der Wissenschaft richtig ist oder nicht, wird nicht demokratisch, sondern fachlich durch Forschen und Hinterfragen ermittelt. Es kommt häufig vor, dass die Masse irrrt, aber sich auf der richtigen Seite wähnt.
6. Um meine Gefühle mach dir mal keine Sorge, und Selbstreflektion gibt es reichlich. Die von dir genannte Wand ist ziemlich durchlässig. Man nennt es "Tür"und es lässt sich öffnen.
7. Zum Arztberuf: Frag beim nächsten Besuch einfach mal, wieviele Stunden ein Arzt für wieviel netto arbeiten muss, was eine Praxis kostet, wie aufwendig mittlerweile die Verwaltungstätigkeiten sind und den Patienten Zeit wegnehmen, wie hoch der Druck der Pharmalobby ist, speziell ab Q4/26. Vielleicht bekommst du dadurch ein Gefühl dafür, ob es gut ist, den Plan umzusetzen oder nicht. Aber das schrieb ich bereits mehrfach.


Beste Grüße
doppelrock
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 22.02.2026 10:05

Mutig wäre, es einfach mal zu lassen und eben nicht der Sucht zu folgen. Soviel zu Selbsthilfegruppe und Lernen. Auch bei den Gruppen gibt es gute und schlechte. Schlecht finde ich die, die nicht helfen, die Sucht zu besiegen, sondern sie rechtfertigen und anderen die Schuld geben.

Genau, werter doppelrock,

deswegen ist unsere Selbsthilfegruppe "Forum" ja auch schlecht, weil wir versuchen uns zu rechtfertigen und suchen die Schuld bei den anderen.

Sehr gut auf den Punkt gebracht, lieber Wolfgang!

LG, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 22.02.2026 10:08
Hallo Blumenrock,

danke für die ausführliche Antwort, nur leider triffst du damit knapp daneben.
1. Ich bin kein Ankläger und kein Richter. Ich äußere meine Ansichten, die aus deiner Sicht richtig oder falsch sein können
2. Der nichts zur Sache beitragende Vergleich mit Trump folgt dem Prinzip Kontaktschuld, um sein Gegenüber  mangels anderer Argumente abzuwerten. Das wird hier im Forum von vielen getan, die sich als "links" und "liberal" bezeichnen, aber wohl aus einer anderen, autoritären Ecke kommen.
3. Nirgendwo halte ich jemand für "dumm" und zu Selbsthilfegruppen sage ich, dass es gute und schlechte gibt.  Du unterstellst mir etwas anderes. Warum ich das Präsentierenwollen für eine Sucht halte, habe ich nun mehrfach erklärt. und das massive Verneinen des Eindrucks verstärkt diesen Eindruck.
4. Was bezweckt dein trotziger Gegenangriff (ohne Angriff), ich würde alles richtig machen? Tu ich nicht und behaupte ich nicht. Selbst wenn es so wäre, was würde es ändern? Spielt das eine Rolle? Eher nicht.
5. Zum Geisterfahrer: Auch Kepler, Gutenberg, Da Vinci, Galilei, Einstein, Diesel waren in ihrer Zeit Geisterfahrer. Ob in der Wissenschaft richtig ist oder nicht, wird nicht demokratisch, sondern fachlich durch Forschen und Hinterfragen ermittelt. Es kommt häufig vor, dass die Masse irrrt, aber sich auf der richtigen Seite wähnt.
6. Um meine Gefühle mach dir mal keine Sorge, und Selbstreflektion gibt es reichlich. Die von dir genannte Wand ist ziemlich durchlässig. Man nennt es "Tür"und es lässt sich öffnen.
7. Zum Arztberuf: Frag beim nächsten Besuch einfach mal, wieviele Stunden ein Arzt für wieviel netto arbeiten muss, was eine Praxis kostet, wie aufwendig mittlerweile die Verwaltungstätigkeiten sind und den Patienten Zeit wegnehmen, wie hoch der Druck der Pharmalobby ist, speziell ab Q4/26. Vielleicht bekommst du dadurch ein Gefühl dafür, ob es gut ist, den Plan umzusetzen oder nicht. Aber das schrieb ich bereits mehrfach.


Beste Grüße
doppelrock

Fakt ist, Doppelrock, Deine Äußerungen haben Blumenrock verletzt. Gehe doch mal anständig mit diesem Faktum um.

Und bitte schreibe jetzt nicht nur, Dich habe man auch verletzt und man solle doch mal anständig mit diesem Faktum umgehen.

Liebe Sonntagsgrüße,
Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Beverly am 22.02.2026 10:49

Fakt ist, Doppelrock, Deine Äußerungen haben Blumenrock verletzt. Gehe doch mal anständig mit diesem Faktum um.

Und bitte schreibe jetzt nicht nur, Dich habe man auch verletzt und man solle doch mal anständig mit diesem Faktum umgehen.

Liebe Sonntagsgrüße,
Micha

Nicht nur ihn Micha!

LG Bev
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 22.02.2026 11:03

Fakt ist, Doppelrock, Deine Äußerungen haben Blumenrock verletzt. Gehe doch mal anständig mit diesem Faktum um.

Und bitte schreibe jetzt nicht nur, Dich habe man auch verletzt und man solle doch mal anständig mit diesem Faktum umgehen.

Liebe Sonntagsgrüße,
Micha

Nicht nur ihn Micha!

LG Bev

Stimmt, liebe Beverly, Dich auch und wohl auch implizit noch andere.

Doppelrock, Du liest mit?

LG, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: doppelrock am 22.02.2026 13:12
Lieber Blumenrock,

falls ich dich verletzt habe, möchte ich dich um Entschuldigung bitten, denn das war nie meine Absicht.

@MAS: Danke für den Hinweis, da ich es selbst nicht wahrgenommen habe.

Gruß
doppelrock
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Blumenrock am 22.02.2026 17:05
Lieber Blumenrock,

falls ich dich verletzt habe, möchte ich dich um Entschuldigung bitten, denn das war nie meine Absicht.

@MAS: Danke für den Hinweis, da ich es selbst nicht wahrgenommen habe.

Gruß
doppelrock


Lieber Doppelrock,

ich nehme die Entschuldigung an. Sollte ich dich verletzt haben, entschuldige ich mich auch.

Danke MAS für deine Unterstützung.
LG
Blumenrock
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 22.02.2026 17:08
Gern geschehen! :)

Und, Doppelrock, wie sieht es aus mit Beverly?

LG, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: BerlinerKerl am 22.02.2026 19:30

Soweit zur Gesetzestreue vom Berliner Kerl.
Würdest Du denn anerkennen, Ingo, was nach einer Personenstandsänderung im Ausweis steht?

Gruß, Micha

Ja sicher. Ich akzeptiere das, jedoch tolleriere ich das nicht, weil es in meiner Welt immernoch 2 Geschlechter gibt.
Es sei denn: Der Mann kann Kinder nicht nur zeugen, sondern auch gebären. Dann ändere ich meine Meinung.
Ansonsten: Frau und Mann

Alles andere ist   B U L L S H I T.
Irgen jemand unbedeutende hat das mal rausgehauen.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: BerlinerKerl am 22.02.2026 19:33
An Berliner Kerl wg. trieben

Von Trieben redest Du in Antwort 87.

Außerdem was fährst Du auf die rosa  Slips so ab und verwendest es gegen mich. Das ist ein Forum, ich habe die Frage gestellt in Zusammenhang mit meiner Weiblichkeit. Viele waren davon nicht angetan, weil man wohl nicht darüber redet, was man unter dem Rock trägt. Vielen ist es zu intim. Kann ich akzeptieren. Doppelrock und teilweise Du auch Berliner Kerl machen eine eigene Story draus, die mir fehlgeleitete Triebe etc. unterstellt bzw. mich so dem Arzt zu präsentieren und ihn zu benutzen . Es könnte man aus meinen Worten schliessen. Ich präsentiere mich jedoch nicht, sondern habe ihn einfach an. Das dies  so eine Welle auslöst, hätte ich  nicht gedacht.

Damit ihr das Thema mal von der lustigen Seite spürt, bei Swetish Stockings gibt es rosa Strumpfhosen. Die könnt ihr ja bestellen und anziehen und schauen, was es bei euch auslöst. Ich würde dann aber Euch nie unterstellen, ihr stellt Euch zur Schau oder habt Eure Triebe nicht im Griff. Wie käme ich den dazu?
Blumenrock

Ich musste gerade mal schauen, wo ich erstmalig dich der Tiebhaftigkeit bezichtigt habe.
Ansonsten kann ich nur noch mal wiederholen, dass dein Schlüpfer hier keinen Interessiert.
Vielleicht gibt es dafür auch eine Selbsthilfe-Gruppe. Muss ich mal googln.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: BerlinerKerl am 22.02.2026 19:35
Ich habe auch einen Link, und zwar zu einem Thread, den ich gesucht und nun endlich wiedergefunden habe. Ich finde es sehr schade, dass zwölf Jahre nach diesem gemeinsamen Statement von Gregor und mir immer noch solche Distanzierungen stattfinden.

Bitte schön: https://www.rockmode.de/index.php?topic=4702.0 (https://www.rockmode.de/index.php?topic=4702.0)

Auch Du, Ingo, hast Dich dort zu Wort gemeldet:
https://www.rockmode.de/index.php?topic=4702.msg50776#msg50776 (https://www.rockmode.de/index.php?topic=4702.msg50776#msg50776)

LG, Micha

Auch hier musste ich erst mal lesen, warum ich das gesagt habe.
Ja. Diese Auffassung vertrete ich in diesem Kontext immer noch.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: BerlinerKerl am 22.02.2026 19:36
Wow! Respekt Micha das du das recherchiert hast! Bei der Fülle an Beiträgen die wir hier in den Jahren verfasst haben war das sicher nicht so mal eben gemacht 👍

Mittlerweile denke ich dass es wohl tatsächlich eher sexuelle Motivation war die hier im Vordergrund steht. Es lief dann nicht so in der Diskussion wie geplant und dann folgten die Tritte und Rundumschläge.
Eigentlich schade, denn es ist ja nicht verboten solche Gefühle bei weichen Materialen zu haben aus denen Damenslips und andere Kleidungsstücke oftmals bestehen. Wenn man(n) dann so untenrum bekleidet zum Arzt geht ist das sicher für manche auch schonmal spannend und erregend. Ist halt etwas verrucht 😉
Die Intention die dahintersteckt mich zu beschimpfen scheint aber tiefer zu liegen denn scheinbar sind wir paar tausend Transmenschen ja schuld am Niedergang einer Nation mit 85 Millionen Einwohnern wie der Berliner schreibt. Auch wenn ich oftmals zu hören bekomme dass ich eine starke Frau bin weil ich das mache und trotzdem meine berufliche und private Situation sich eher verbessert hat, bin ich schon erstaunt dass ich so einen Einfluss habe und eine ganze Nation zerstören kann. Hierfür entschuldige ich mich denn dies war mir nicht bewusst 😎

Danke 🙏 an alle Anderen für euren Zuspruch und aus dem Thema bin ich jetzt raus. Besuche beim Arzt (und gerade die „untenrum“) sind bei mir seit der Hormontherapie leider häufiger geworden und auch wenn ich meine schönste Wäsche tragen würde (was ich nicht mache sondern einfache Baumwollslips) würde es daraus keine prickelnde Untersuchung machen. Weder für mich noch für meine Ärztin 😜

LG BEV

Angenommen
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: BerlinerKerl am 22.02.2026 19:38
Danke für Deine konstruktive Beteiligung an diesem Thread, liebe Beverly!

Und ja, leider müssen immer wieder Menschengruppen, die geschlechtlich, religiös, ethnisch oder sonst wie nicht zwischen den Scheuklappen von Menschen, die sich als Mehrheit empfinden, herhalten, für alles Unglück verantwortlich gemacht zu werden. Das sind dann die schwarzen Schafe, von denen man sich zuerst nur distanziert, die dann ausgegrenzt, entrechtet, verfolgt und tunlichst vernichtet, wenn man sie nicht umerziehen kann, sofern man das wollen sollte. Ich war neulich in Hadamar. Zwar war ich nicht in der dortigen Gedenkstädte für Euthanasieopfer, aber ich dachte daran, als Blumenrock hier für psychisch krank befunden wurde. So fängt es ja an: Man erklärt jemanden für krank, grenzt ihn aus, schiebt ihn ab und erklärt seine Existenz als gefährlich für die Gesellschaft ein und zieht aus diesem Denken dann die Konsequenzen. Das ist ein schleichender Prozess, an den sich die Menschen so allmählich gewöhnen. Irgendwann kommt ein solcher Umgang ganz normalen Menschen ganz normal vor und sie denken sich nichts Böses dabei. Deswegen ist es so unheimlich wichtig, darauf zu achten, wie wir miteinander und übereinander reden.

LG, Micha

Ja, bei den Links/Grün NAZIs gebe ich dir recht.
Ansonsten kennst du meine Meinung über Politische indoktrination in einem Forum.
Dieses gehört dort nicht hin.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: BerlinerKerl am 22.02.2026 19:41
Ich ziehe regelmäßig Rock, Strumpfhose und Damenhöschen beim Arzt an. Meine Urologin weiß von meiner Neigung. Bei der Vorsorgeuntersuchung muss ich mich angezogen auf die Liege legen. Dann mache  ich mich unten frei. Rock, Strumpfhose und Höschen ziehe ich bis zu den Kniekehlen runter. Jetzt die Frage: bei der nächsten Vorsorge Untersuchung ziehe ich einen Wickelrock an. Der wird mit zwei Knöpfen oben auf und zugemacht. Es ist etwas umständlich, mit dem  Rock sich auf die Liege zu  legen und dann alles  bis zu Kniekehle runterzuziehen. Einfacher wäre es den Wickelrock auszuziehen und mich mit der Strumpfhose auf die Liege zu legen. Ich habe die Angst, das die Urologin dies nicht besonders findet und als Fetisch auslegen könnte bz. Seltsam findet.  Ich selbst sehe meine Kleidung nicht als Fetisch an. Mir macht es einfach Spaß, so rumzulaufen. Und auch Frauen ziehen wahrscheinlich den Rock aus bis auf die Strumpfhose in ähnlichen Fällen. Will niemanden belästigen.  Es ist eine blickdichte Strumpfhose. Das Höschen darunter sieht man allerdings ein wenig. Wie seht ihr dies.? Will niemanden belästigen.

Ich möchte nochmals den ersten Text nach hinten holen. Wie hat er selbst die Frage beantwortet????
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: BerlinerKerl am 22.02.2026 19:43
... Ich habe den Mut, einen Frauenslip  anzuziehen beim Arzt, ich präsentiere mich nicht (wieder eine Projektion von Dir, genauso der Vergleich mit dem Kind). Ich ziehe ihn einfach an, ich nehme mir das Recht raus, ihn anzuziehen. Bisher habe ich bei keinem Arztbesuch den Eindruck gewonnen, das dies den Arzt hindert bei seiner Untersuchung. Ein Rock hochgehoben, die Strumpfhose und den Slip runtergezogen, geht schnell bzw. nicht  langsamer als eine Hose. Ich habe den Eindruck, das Ärzte es in keiner Weise interessiert, was die Patienten anziehen, Hauptsache es sieht alles sauber aus und stinkt nicht. Woher nimmst Du die Vermutung, wenn ein Mann einen Frauenslip  anzieht, der Arzt keine gute Arbeit machen kann. Also warum soll ich es bleiben lassen, einen Frauenslip zum Arztbesuch anzuziehen. Oder steht dies in der Kleiderordnung der Krankenkassen für Vorsorgeuntersuchungen. Frauen, die ich kenne gehen außerdem auch in Rock/ Leggings oder Strumpfhose zur Vorsorge. Wo ist das Problem?
...

Viele Grüße
Blumenrock

keine weiteren Worte von mir.
Ich gehe jetzt in den Keller lachen.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 22.02.2026 21:21
Danke für Deine konstruktive Beteiligung an diesem Thread, liebe Beverly!

Und ja, leider müssen immer wieder Menschengruppen, die geschlechtlich, religiös, ethnisch oder sonst wie nicht zwischen den Scheuklappen von Menschen, die sich als Mehrheit empfinden, herhalten, für alles Unglück verantwortlich gemacht zu werden. Das sind dann die schwarzen Schafe, von denen man sich zuerst nur distanziert, die dann ausgegrenzt, entrechtet, verfolgt und tunlichst vernichtet, wenn man sie nicht umerziehen kann, sofern man das wollen sollte. Ich war neulich in Hadamar. Zwar war ich nicht in der dortigen Gedenkstädte für Euthanasieopfer, aber ich dachte daran, als Blumenrock hier für psychisch krank befunden wurde. So fängt es ja an: Man erklärt jemanden für krank, grenzt ihn aus, schiebt ihn ab und erklärt seine Existenz als gefährlich für die Gesellschaft ein und zieht aus diesem Denken dann die Konsequenzen. Das ist ein schleichender Prozess, an den sich die Menschen so allmählich gewöhnen. Irgendwann kommt ein solcher Umgang ganz normalen Menschen ganz normal vor und sie denken sich nichts Böses dabei. Deswegen ist es so unheimlich wichtig, darauf zu achten, wie wir miteinander und übereinander reden.

LG, Micha

Ja, bei den Links/Grün NAZIs gebe ich dir recht.
Ansonsten kennst du meine Meinung über Politische indoktrination in einem Forum.
Dieses gehört dort nicht hin.

Meinst du tatsächlich, dass Deine Art, mit anderen Menschen umzugehen, unpolitisch ist?
Gruß Micha
Titel: Selbsthilfegruppen und andere Therapien
Beitrag von: Lars am 22.02.2026 21:22
Moinsen zusammen!
 
Es ist schon irgendwie lustig und bisweilen ein bissl peinlich hier ;)
Mal davon ab, daß ich mich ein wenig wundere, wie oft und aus welchen Anlässen manche so zum Arzt rennen ...
Vorsorge heißt für mich, daß man sich vorher schon Sorgen um Dinge macht, die wahrscheinlich nie eintreten.
Kann man sich überlegen, ob das sinnvoll ist ...
Und zum Thema Selbsthilfegruppen und Therapien und ähnliches:
Die meisten von uns, mich eingeschlossen, haben irgendeinen Beweggrund für ihr Tun, der vielleicht noch gar nicht bekannt ist
und vielleicht auch (noch) nicht gesehen werden möchte. Irgendein Seelenanteil schreit nach irgendwas, dies nur als Stichwort.
Ich bin im Hintergrund immer am Beobachten meiner selbst, und da kommen interessante Dinge zutage - wofür ich übrigens auch sehr dankbar bin.
Und ich sage mir auch oft - wozu einen einzelnen Therapeuten befragen, der mit seiner Meinung meilenweit daneben liegen kann - wenn in einer Stadt wie Berlin vier Millionen Therapeuten rumlaufen?  ;D ;D ;D Die brauchen zwar größtenteils selber eine Therapie, aber das ist ja grad das Interessante daran.
Wenn man sich achtsam, respektvoll und so unverstellt wie möglich in der Stadt bewegt und sein eigenes Tun sowie das der anderen Menschen beobachtet und richtig in den von ihnen vorgehaltenen Spiegel schaut, kann man äußerst interessante Dinge über sich lernen. Man muss es nur zulassen.
Auch wenn viele meiner Outfits vom Publikum regelrecht gefeiert werden, um es mal überspitzt auszudrücken, heißt das noch lange nicht, daß das alles nur der pure Spaß und Sonnenschein ist. Im Hintergrund laufen da noch einige andere Datenspuren, die mit ins Gesamtergebnis einfließen. Und das ist manchmal sogar anstrengend ...
 
Viele Grüße,
Lars
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 22.02.2026 22:11
Ich danke Dir für Deinen Beitrag, Lars!

LG, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 22.02.2026 22:13
keine weiteren Worte von mir.
Ich gehe jetzt in den Keller lachen.

Das erinnert mich an ein Lied:

Im Kölla
Lyrics By – Wolfgang Kühn
Music By – Irmie Vesselsky

Gruß, Micha
Titel: Antw:Selbsthilfegruppen und andere Therapien
Beitrag von: Kim70 am 23.02.2026 00:12
Wenn man sich achtsam, respektvoll und so unverstellt wie möglich in der Stadt bewegt und sein eigenes Tun sowie das der anderen Menschen beobachtet und richtig in den von ihnen vorgehaltenen Spiegel schaut, kann man äußerst interessante Dinge über sich lernen. Man muss es nur zulassen.
Auch wenn viele meiner Outfits vom Publikum regelrecht gefeiert werden, um es mal überspitzt auszudrücken, heißt das noch lange nicht, daß das alles nur der pure Spaß und Sonnenschein ist. Im Hintergrund laufen da noch einige andere Datenspuren, die mit ins Gesamtergebnis einfließen. Und das ist manchmal sogar anstrengend ...

Hallo Lars,
das klingt spannend und interessant, aber leider ist es mir zu kryptisch um eine Information daraus zu beziehen.

Welche Ergebnisse/Datenspuren hast Du aus dem nicht reinen Spaß konkret erhalten?
Viele Grüße
Kim

Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Slothorpe am 24.02.2026 07:49
Ist das absurd hier, unangenehme Typen wie den „BerlinerKerl“ und „doppelrock“ braucht kein Mensch, andere schreiben kryptisch Botschaften, wieder andere kippen vermeintlich Ihr Innerstes aus….
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Beverly am 24.02.2026 08:00
Ist das absurd hier, unangenehme Typen wie den „BerlinerKerl“ und „doppelrock“ braucht kein Mensch, andere schreiben kryptisch Botschaften, wieder andere kippen vermeintlich Ihr Innerstes aus….

Ja das hast du exakt beschrieben - völlig fehl am Platz die Beiden! Da bekomme ich Brechreiz bei so viel Intoleranz in diesem Forum
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 24.02.2026 08:40
Immerhin hat Doppelrock Blumenrock um Entschuldigung gebeten und Blumenrock hat das akzeptiert.
Besser als nix!

Und Lars' Text mag ein wenig kryptisch sein, aber ich verstehe ihn so: Hilfebedürftig sind wir alle, denn es läuft nicht immer alles wunschgemäß, bei der Befriedigung unserer Bedürfnisse.

Das, finde ich, ist eine korrekte Aussage. Da braucht niemand jemand anders für psychisch krank zu erklären, sondern sollte sich lieber an die eigene Nase fassen. Wobei das nicht bedeutet, dass wir alle  krank sind, aber bedürftig.

LG, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Slothorpe am 24.02.2026 08:57
Na ich weiß nicht, erst wie wild rumproleten und dann um Entschuldigung bitten?  So einfach ist das?

Alle Menschen sind bedürftig nach sehr vielem, vermutlich sind die meisten auch in der Seele auf die ein oder andere Weise verletzt und „krank“.

Ob das Bedürfnis, Kleidung zu tragen, die dem (biologisch) anderem Geschlecht zugeordnet wird, nun besonders ungewöhnlich oder gar krank ist? Wohl kaum. Eher relativ normal, es trauen sich nur wenige Menschen das in der Öffentlichkeit zu tun.

Aber dass in einem Forum, indem es explizit darum geht und eigentlich ein emphatischer, geschützter Raum für Austausch sein sollte, einige „Teilnehmer“ hier solche Thesen und ähnlichen Blödsinn vertreten, das ist wirklich krank!


Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 24.02.2026 09:15
Es ist nicht zu unterschätzen, um Entschuldigung zu bitten. Viele kriegen das nicht hin, weil sie "doch gar niemanden beleidigt haben und wer sich beleidigt fühlt, selbst schuld ist". Man muss dazu über den eigenen Schatten springen und jemand anders gegenüber eingestehen, dass man sich verschuldigt hat. Die Entschuldigung - also Ent-Schuldigung - muss man dann dem überlassen, demgegenüber man sich verschuldigt hat. Das ist ja nicht garantiert. Man begibt sich unter die Macht eines anderen. Auch das können viele nicht.

"Krank" sind wir alle, wenn man es buddhistisch betrachtet. Wir wollen immer etwas haben oder sein, was wir nicht haben oder nicht sind. Gesundheit bedeutet da, mit dem universellen Gesetz in Übereinstimmung zu sein. Das sind wir aber alle nicht. Und einige sind tatsächlich in diesem Sinne kränker als andere. (Mancher extrem Kranke wird sogar Präsident.) Aber unter normalen Leuten sollte man sich das nicht gegenseitig vorwerfen, sondern sich gegenseitig respektieren und unterstützen. Vor allem sollte man nicht despektierlich auf jemanden schauen, der andere Bedürfnisse hat als man selbst, nach dem Motto: "Ich bin normal, der ist krank."

Und ja, auch in diesem Forum mangelt es oft an Empathie. Und manche sehen gar nicht ein, wozu das gut sein sollte. Sie wollen niemandem "Honig ums Maul schmieren", sondern dann lieber unfreundlich sein.

LG, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: doppelrock am 24.02.2026 13:38
Ist das absurd hier, unangenehme Typen wie den „BerlinerKerl“ und „doppelrock“ braucht kein Mensch, andere schreiben kryptisch Botschaften, wieder andere kippen vermeintlich Ihr Innerstes aus….
Na ich weiß nicht, erst wie wild rumproleten und dann um Entschuldigung bitten?  So einfach ist das?

Alle Menschen sind bedürftig nach sehr vielem, vermutlich sind die meisten auch in der Seele auf die ein oder andere Weise verletzt und „krank“.

Ob das Bedürfnis, Kleidung zu tragen, die dem (biologisch) anderem Geschlecht zugeordnet wird, nun besonders ungewöhnlich oder gar krank ist? Wohl kaum. Eher relativ normal, es trauen sich nur wenige Menschen das in der Öffentlichkeit zu tun.

Aber dass in einem Forum, indem es explizit darum geht und eigentlich ein emphatischer, geschützter Raum für Austausch sein sollte, einige „Teilnehmer“ hier solche Thesen und ähnlichen Blödsinn vertreten, das ist wirklich krank!


Lieber slothorpe,
es ist beruhigend zu sehen, dass du genauso bist wie alle anderen hier, vor allem wie die, die du kritisierst.

Was wäre wohl passiert, würde jemand schreiben "Typen wie "slothorpe" braucht kein Mensch". Sicher hättest du empört reagiert. Und jetzt verletzt du Menschen, nur weil du deren Standpunkt nicht teilst oder nicht verstehst. Wirkt nicht souverän.

Unterscheidest du nach irgendwelchen Faktoren, welche Menschenman verletzen darf und welche nicht?
Würde mich schon mal interessieren.

Gruß
doppelrock
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Peter am 24.02.2026 18:34
Ist das absurd hier, ….
Ja das hast du exakt beschrieben -
...so ist das...
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Slothorpe am 24.02.2026 19:25
Typisch rechtspopulistisches Muster von Doppelrock, erst wie wild vom Leder ziehen, Leute in Misskredit bringen, irgendwelchen Blödsinn behaupten und wenn man dann Gegenwind bekommt:  mimimi ich bin ein armes Opfer.

Ich bleibe dabei, solche Leute braucht niemand!
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Beverly am 24.02.2026 19:50
Ich bin sicher kein Engel, aber was hier geschrieben (und NICHT entschuldigt) wurde reicht aus meinen Hut zu nehmen. Ja, seitdem ich meine Transition begonnen habe bin ich kein Mann mehr und das hier ist das Forum der MÄNNERröcke - Aber weil ich ja schon paar Jährchen davor hier war schien es mir das ich immer noch hierher gehöre. Zumal mich vieles auch interessiert und ich sicher auch das ein oder andere beitragen könnte. Aber dies hier ist einfach inakzeptabel. Intolerant und beleidigend!
Titel: Antw:Selbsthilfegruppen und andere Therapien
Beitrag von: Lars am 24.02.2026 21:08
Wenn man sich achtsam, respektvoll und so unverstellt wie möglich in der Stadt bewegt und sein eigenes Tun sowie das der anderen Menschen beobachtet und richtig in den von ihnen vorgehaltenen Spiegel schaut, kann man äußerst interessante Dinge über sich lernen. Man muss es nur zulassen.
Auch wenn viele meiner Outfits vom Publikum regelrecht gefeiert werden, um es mal überspitzt auszudrücken, heißt das noch lange nicht, daß das alles nur der pure Spaß und Sonnenschein ist. Im Hintergrund laufen da noch einige andere Datenspuren, die mit ins Gesamtergebnis einfließen. Und das ist manchmal sogar anstrengend ...

Hallo Lars,
das klingt spannend und interessant, aber leider ist es mir zu kryptisch um eine Information daraus zu beziehen.

Welche Ergebnisse/Datenspuren hast Du aus dem nicht reinen Spaß konkret erhalten?
Viele Grüße
Kim

Man ist ja in der Stadt ständig von Menschen umgeben. Bei mir ist es so, ich nehme die größtenteils wahr. Und damit auch zwangsläufig deren bewusste und unbewusste Reaktionen auf mich. Das wird im Hintergrund natürlich analysiert und mit meiner Selbstbeobachtung abgeglichen. Das ist SEHR spannend, aber auch manchmal anstrengend. Ich kann das auch schwer abstellen, momentan zumindest.
Soviel in Kürze dazu. Ihr wisst sicher, was ich meine.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 24.02.2026 22:37
Ist das absurd hier, unangenehme Typen wie den „BerlinerKerl“ und „doppelrock“ braucht kein Mensch, andere schreiben kryptisch Botschaften, wieder andere kippen vermeintlich Ihr Innerstes aus….
Na ich weiß nicht, erst wie wild rumproleten und dann um Entschuldigung bitten?  So einfach ist das?

Alle Menschen sind bedürftig nach sehr vielem, vermutlich sind die meisten auch in der Seele auf die ein oder andere Weise verletzt und „krank“.

Ob das Bedürfnis, Kleidung zu tragen, die dem (biologisch) anderem Geschlecht zugeordnet wird, nun besonders ungewöhnlich oder gar krank ist? Wohl kaum. Eher relativ normal, es trauen sich nur wenige Menschen das in der Öffentlichkeit zu tun.

Aber dass in einem Forum, indem es explizit darum geht und eigentlich ein emphatischer, geschützter Raum für Austausch sein sollte, einige „Teilnehmer“ hier solche Thesen und ähnlichen Blödsinn vertreten, das ist wirklich krank!


Lieber slothorpe,
es ist beruhigend zu sehen, dass du genauso bist wie alle anderen hier, vor allem wie die, die du kritisierst.

Was wäre wohl passiert, würde jemand schreiben "Typen wie "slothorpe" braucht kein Mensch". Sicher hättest du empört reagiert. Und jetzt verletzt du Menschen, nur weil du deren Standpunkt nicht teilst oder nicht verstehst. Wirkt nicht souverän.

Unterscheidest du nach irgendwelchen Faktoren, welche Menschenman verletzen darf und welche nicht?
Würde mich schon mal interessieren.

Gruß
doppelrock

Doppelrock,

denkst Du nicht, es ist ein unterschied, ob man jemanden verletzt, der einen Erlebnisbericht abgibt, ohne damit jemanden anzugreifen, oder jemanden, der zuvor eben diesen verletzt hat.
Du schreibst, Du habest es nicht gemerkt, dass Du Blumenrock verletzt hast. Du hast ihn um Entschuldigung gebeten. Er hat diese gewährt. Andere Mitverletzte, weil sie demselben queeren Kollektiv angehören, hast Du (noch) nicht um Entschuldigung gebeten.

Slothorpe und Bervely schimpfen nun auf Deine Intoleranz queeren Mitmenschen gegenüber. Mag sein, dass Dich das verletzt. Aber so eine Intoleranz ist kein Merkmal wie Gender oder Religion oder Ethnie, sondern eine Einstellung, die man pflegen oder versuchen kann, zu überwinden. Es ist aber nicht dasselbe, ob Merkmale wie Genderidentitäten nicht toleriert werden oder die Intoleranz diesen Merkmalen gegenüber nicht toleriert wird.

Meinst Du nicht?

Gruß,
Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Skirtedman am 25.02.2026 00:56
Nun, es ist nicht schön, wie hier manche miteinander umgehen. Ich könnte für mehr Empathie aufrufen, jedoch will ich in meinem Beitrag hier den Fokus auf was anderes legen.

Es tauchte hier öfters dieser Ausdruck auf, und das folgende Zitat nun schon zum wiederholten Mal, nämlich:

Ob das Bedürfnis, Kleidung zu tragen, die dem (biologisch) anderem Geschlecht zugeordnet wird, nun besonders ungewöhnlich oder gar krank ist? Wohl kaum. Eher relativ normal, es trauen sich nur wenige Menschen das in der Öffentlichkeit zu tun.

Ob das Bedürfnis "krank" ist oder "nicht krank", mag im Auge des Betrachters liegen.

Mir fällt bei 'Kleidung des anderen Geschlechts tragen' ein, dass dazu zum Beispiel auch was in der Bibel (Altes Testament) geschrieben steht, Fundstelle "Deuteronomium 22:5":

Zitat
Eine Frau soll nicht die Ausrüstung eines Mannes tragen und ein Mann soll kein Frauenkleid anziehen; denn jeder, der das tut, ist dem HERRN, deinem Gott, ein Gräuel.

Das ist aus der gültigen, vom Vatikan veranlassten, neuesten Bibelübersetzung ("Einheitsübersetzung 2016"), für die 10 Jahre lang Experten versucht haben, eine Übersetzung ins zeitgemäße Deutsch zu vollbringen.

Wäre freilich mal interessant, welche Wortwahl in der Originalschrift dafür verwendet wurde. Das Original ist wohl in hebräisch verfasst. Interessant wäre auch, wie die originalen Wörter zu der damaligen Zeit und in dem damaligen gesellschaftlichen Zusammenhang zu verstehen sind.

In früheren deutschen Bibel-Übersetzungen hieß es oft noch so:
Zitat
"Eine Frau soll keine Männerkleidung tragen, und ein Mann soll keine Frauenkleidung tragen, denn der HERR, dein Gott, verabscheut jeden, der so etwas tut."

Also kraft der Deutung des Originals und der Übersetzung geht es hier wohl um das Tragen der Kleidung des anderen Geschlechts. Interessant ist es, dass damals in jenem Kulturraum es überhaupt keine Hosen gab; das aber nur nebenbei.

'Tragen von Kleidung des anderen Geschlechts' - 'ist ein Gräuel' - das ist schon harter Tobak. Inwieweit diese Regel (neben etlichen anderen) aus dem Alten Testament auch heute noch für Gläubige gilt, mag diskussionswürdig sein, steht aber nicht im Fokus meines jetzigen Interesses.

Angenommen es gelte, wie sieht es da mit Frauen in Hosen aus? Mag man zwar sagen, Frauen in Hosen sind normal, darum beträfe diese Regel nicht Frauen in Hosen. Dann hat man aber die Geltung der Regel übersehen, als Frauen anfingen, Hosen zu tragen. Also: schwaches Argument.

Jedoch auch jenseits von Überzeugungen, die sich aus der Bibel ableiten liessen: Es ist heutzutage in unserem Kulturkreis für Frauen nahezu unmöglich, "Kleidung des anderen Geschlechts' zu tragen. Selbst in einem Herrenanzug würde eine Frau heute keine nennenswerte Entrüstung auslösen.

Warum also umschreiben wir unser Bedürfnis nach Röcken oder Kleidern mit 'Tragen von Kleidung des anderen Geschlechts'?

Zwar widerspreche ich heutzutage keinem mehr mit aller Gewalt, wenn jemand meint, ich würde Frauenkleidung tragen. Inzwischen habe ich für mich diesen Ausdruck akzeptiert, ohne mich zu rechtfertigen.
Lange Zeit erwiderte ich dann die Ferdi´sche Sichtweise von einst (als er noch lebte), dass Kleidung, wenn ich sie trage, Männerkleidung ist. Ist eine recht witzig-freche Auslegung, aber überraschend und gar nicht mal so von der Hand zu weisen (wobei das wiederum auch anders gedeutet werden könnte).
Vielleicht erwidere ich aber in Zukunft dann doch eher wieder etwas, wenn jemand sagt, ich würde Frauenkleidung tragen. Denn, kommt das aus dem Mund eines Mannes, dann könnte ich sofort zurückkontern: "Du trägst doch auch Frauenkleidung!"

Und da ist es egal, was der Mann gerade für Klamotten anhat. Egal, was er anhat, hätte das eine Frau an, dann würde sie sich damit nicht lächerlich machen, dann würde sie damit keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Hintergrund ist eben: Frauen können alles anziehen, ja, Frauen ziehen einfach alles an. Darum ist es Frauen eben auch absolut unmöglich, 'Kleidung des anderen Geschlechts' zu tragen.

Wenn hier im Forum User das Bedürfnis nach Rock, Kleid, Bluse oder High Heels haben, dann muss das auch nicht das Bedürfnis nach 'Kleidung des anderen Geschlechts' sein, dann ist es lediglich das Bedürfnis nach Gleichbehandlung.

Es gibt kaum ein anderer Lebensbereich - oder gar keinen - wo das freie Ausüben so ungleich zugestanden wird. Das wäre - nur mal als Beispiel - so, als wären ganze Berufsgruppen zum Beispiel nur für Männer, wo Frauen aber strikt ausgeschlossen wären. (Ja, katholischer Pfarrer wäre so ein Beruf, aber der breite gesellschaftliche Druck, katholischer Pfarrer zu werden, dürfte geringer sein, als das Bedürfnis, Rock zu tragen.)

Wenn Männer mit dem Selbstverständnis, ein Mann zu sein, das Bedürfnis haben, Rock oder Kleid zu tragen, dann ist das das Bedürfnis nach Gleichbehandlung. Das muss den Männern klarwerden, die das betrifft. Auf diese Weise kann man auch klarer der Gesellschaft sein Bestreben erklären, als ein "Ich finde es einfach schön, Kleidung des anderen Geschlechts zu tragen".

Freilich gibt es unter uns hier im Forum auch Männer bzw. Menschen, für die das Bedürfnis nach Rock oder Kleid (und anderem) ein Ausdruck ist, sich näher zur weiblichen Identität zu fühlen. Diese Deutung ist ebenso legitim.

Und ja, auch ein rosa Damenslip ist Kleidung, die man als Damenkleidung ansehen kann. Oder es ist einfach eine Kleidung, die vielleicht ein paar kleine Merkmale anders ist als die übliche Unterwäsche für Männer. Eine Frau in Männer-Boxershorts mag etwas ungewöhnlich erscheinen, aber davon geht die Welt auch nicht unter.

Und wenn Blumenrock sich freut, einen rosa Damenslip zu tragen und das Mitmenschen zu Gesicht bekommen, dann ist es für ihn Damenkleidung, für uns alle ist es einfach Kleidung, die für Blumenrock eine besondere Bedeutung hat, für uns vielleicht nicht alltäglicher Gebrauch darstellt, aber einfach nur eine Art ist, wie man seine Unterwäsche wählen kann.

Lassen wir uns doch erfreuen, wenn Blumenrock seinen Weg einschlägt und er seine Freude uns mitteilen möchte. Die Betonung davon mag zwar uns vielleicht etwas ungewöhnlich vorkommen, aber so hat jeder seine eigenen Vorlieben. Und davon geht die Welt auch nicht unter.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: doppelrock am 25.02.2026 05:36
Lieber MAS,
entgegen manchen Unterstellungen habe ich nichts gegen queere Menschen. An dieser Stelle habe ich eher den Eindruck, dass Leute in undifferenzierter Denkweise mir diese Einstellung zuordnen. Sie verstehen meist nicht den Unterschied zischen "In der Biologie gibt es 2 Geschlechter" und "Ich fühle mich als eins von 164..."

Die Diskussion um Sein und Fühlen wurde aber schon an anderer Stelle ausreichend geführt, weshalb ich das hier nicht aufwärmen möchte.

Allzuoft wird hier etwas in Aussagen hineingedeutet, was nie gesagt oder gemeint wurde, in vielen Fällen, um sich selbst moralisch über andere zu erheben, deren Ansichten man nicht hören will.

Und irgendwann müssen wir mal aufhören zu unterstellen, dass jemand, der gern Tee trinkt, alle Kaffeetrinker verachten würde. Oder uns als Pulverkaffee-Trinker ausgegrenzt zu fühlen, wenn der Teetrinker sich an seinem Getränk erfreut.

Gruß
doppelrock
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Blumenrock am 25.02.2026 09:04
Skirdetman
Auszug aus Nr. 137
„Lassen wir uns doch erfreuen, wenn Blumenrock seinen Weg einschlägt und er seine Freude uns mitteilen möchte. Die Betonung davon mag zwar uns vielleicht etwas ungewöhnlich vorkommen, aber so hat jeder seine eigenen Vorlieben. Und davon geht die Welt auch nicht unter“

Dem kann ich mich nur anschließen.

VG
Blumenrock
Titel: Antw:Selbsthilfegruppen und andere Therapien
Beitrag von: Slothorpe am 25.02.2026 09:52

Man ist ja in der Stadt ständig von Menschen umgeben. Bei mir ist es so, ich nehme die größtenteils wahr. Und damit auch zwangsläufig deren bewusste und unbewusste Reaktionen auf mich. Das wird im Hintergrund natürlich analysiert und mit meiner Selbstbeobachtung abgeglichen. Das ist SEHR spannend, aber auch manchmal anstrengend. Ich kann das auch schwer abstellen, momentan zumindest.
Soviel in Kürze dazu. Ihr wisst sicher, was ich meine.

Das nicht abstellen zu können ist anstrengend. Wenn ich in einem ungewöhnlichen Outfit (und das sind Deine Lars sicher, meine auch) auf die Straße gehe, dann muss ich damit rechnen, dass die Menschen wenigstens kurz darauf aufmerksam sind. Bin ich ja auch, wenn ich etwas ungewöhnliches sehe. Ob und ggf. wie sie darauf erkennbar reagieren hängt von vielen Faktoren ab. Letztlich sagt die Reaktion aber nichts darüber aus, was die Menschen darüber denken, ob sie das was sie sehen gut oder schlecht finden oder - wie wohl in den allermeisten Fällen - es ihnen nach einem kurzen Moment des Aufmerkens einfach egal ist.

Darauf zu achten und darüber nachzudenken habe ich an den meisten Tagen komplett aufgegeben, aber es gibt Tage, wo mir das passiert und das ist in der Tat dann auch immer anstrengend. Zudem völlig nutzlos, weil ja weder ich daran interessiert bin, mich den anderen Menschen anzupassen noch ich irgend einen aktiven Einfluß darauf habe, ob und wie sie reagieren - mit Ausnahme dessen, was ich ausstrahle. Je mehr ich aber darüber nachdenke, desto unsicherer fühle ich mich potentiell, desto mehr strahle ich das auch aus und desto mehr potentiell negative Reaktionen provoziere ich.

@Skirtedman:

Wenn Du meinen Beitrag schon als Anlass nimmst über - im Wortsinne - Gott und die Welt zu philosophieren, dann bitte lese richtig. Ich habe nicht von "Kleidung des anderen Geschlechts" gesprochen, sondern von Kleidung, die "dem anderem Geschlecht zugeordnet wird" wird. Damit ist verkürzt natürlich die jeweilige gesellschaftliche Konvention gemeint, Kleidung hat kein Geschlecht und gehört auch keinem Geschlecht.

Zu der Bibeldiskussion ist zu sagen, dass "die Bibel" ja weder von einem "Gott" geschrieben noch gegeben wurde, sondern eine recht willkürlich zusammengestellte Sammlung von Texten aus drei Jahrtausenden ist, die von Menschen mit ganz bestimmten  Gesellschafts- und Machtpolitischen Interessen geschrieben (und übersetzt) wurden, in erster Linie natürlich um die herrschenden Machtstrukturen zu festigen (die Armen und Machtlosen mögen bitte arm und machtlos bleiben, die Reichen und Mächtigen möchten bitte noch reicher und mächtiger werden, die Frauen mögen sich den Männern unterordnen usw...)

Wenn man sich die Geschichte ansieht, dann hat sich doch keiner der kirchlichen und weltlichen Herrscher, der sich auf die Bibel bezogen hat, das was da alles steht (z.B. Nächstenliebe, Mitgefühl, Gerechtigkeit und den Dienst am Mitmenschen...) jemals  ernstgenommen, warum sollten wir die Textsammlung also ernst nehmen ?

Was diese unsäglich Diskussion über @Blumenrock angeht: ich freue mich über jede(n), der/die einfach das macht, was Ihm/Ihr gut tut und niemanden schadet, und wenn das irgendwelche Unterwäsche ist, dann ist das doch super.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 25.02.2026 10:04
Zitat
„Lassen wir uns doch erfreuen, wenn Blumenrock seinen Weg einschlägt und er seine Freude uns mitteilen möchte. Die Betonung davon mag zwar uns vielleicht etwas ungewöhnlich vorkommen, aber so hat jeder seine eigenen Vorlieben. Und davon geht die Welt auch nicht unter“

Das ist m.E. ein wunderbares Fazit!


Aber, lieber Wolfgang, zu Deinen Fragen nach der Bibel:

Die Bibel ist voller Gebote und Verbote. Für das Judentum gelten sie, wobei natürlich die spezifischen Tempelgebote ausgesetzt sind. Im Christentum werden schon viel weniger übernommen.
Wenn Du Dich so durch dieses Gebot bzw. Verbot angesprochen fühlst, dann erhebt sich die Frage, welchen Bezug Du generell zu biblischen Geboten und Verboten hast. Fühlst Du Dich ihnen verpflichtet?

Ich kann nicht sagen, wir dieses Ge- oder Verbot zur Zeit seiner Abfassung genau gemeint  war und auch nicht, wie es im Laufe der ca. 2500 Jahre seit dem rezipiert, diskutiert, interpretiert usw. wurde. Da gibt es bestimmt Fachleute für.

Was ich sagen kann:
Generell ist das Thema "Geschlecht" in allen Kulturen und somit auch Religionen sehr zentral. Es hat mit vielen anderen Themen zu tun, wie Fortpflanzung, Erhalt der eigenen Gruppe (Familie, Volk, Religionsgemeinschaft usw.), geschlechtsspezifischen Rechten und Pflichten (Hierarchien, Erbrecht, Gruppenzugehörigkeit, Eherecht, ...).
Geschlechtsspezifische Kleidung macht sich nicht unbedingt an der Ein- oder Zweiröhrigkeit des Beinkleides fest. Auch zwei einander sehr ähnliche Gallabiyas können durch Details wie Stoff, Farbe, Muster, Faltenwurf u.a. in einer Kultur als eindeutig männlich und eindeutig weiblich unterschieden sein. Das ist Konvention, an die die Menschen sich gewöhnt haben und die sie als quasi natürlich empfinden. Das sieht man auch an den Sarongs in Südostasien und Ozeanien. In einigen Kulturen sind Männer- und Frauensarongs unterschiedlich gemustert oder geknotet. In einer anderen Kultur kann das wieder ganz anders sein. Man kann sich also auch dort gegengeschlechtlich kleiden, wo alle Gallabiyas oder Sarongs tragen. Dieses gegengeschlechtliche Kleiden kann die oben genannten geschlechtsspezifischen Rechte und Pflichten tangieren. Nimmt man durch gegengeschlechtliches Kleiden auch die Pflichten und Rechte des anderen Geschlechts für sich in Anspruch? Solche Fragen können für Verwirrung sorgen. Um diese zu unterbinden wird das gegengeschlechtliche Kleiden kurzerhand verboten.
Jetzt können wir fragen: Gibt es bei uns geschlechtsspezifische Rechte und Pflichten, die durch das Tragen andersgeschlechtlicher Kleidung tangiert werden?
Und hat das Tragen andersgeschlechtlicher Kleidung einen Einfluss auf den Bestand der eigenen Gruppe?
Die Beantwortung dieser Fragen hat einen Einfluss darauf, ob wir das Tragen andersgeschlechtlicher Kleidung für problematisch halten oder nicht.

LG, Micha   
Titel: Antw:Selbsthilfegruppen und andere Therapien
Beitrag von: high4all am 25.02.2026 11:40
Zu der Bibeldiskussion ist zu sagen, dass "die Bibel" ja weder von einem "Gott" geschrieben noch gegeben wurde,
Wurde sie doch!

Die Bibel ist ein von Gott inspirierter Liebesbrief an uns, in er seine Geschichte mit uns Menschen vom Anfang über das Volk Israel bis zum endgültigen Opfer Jesu am Kreuz bis in die Zukunft beschreibt.

Kannst Du Dich drauf einlassen oder es bleiben lassen. Inklusive allen Folgen und Auswirkungen, je nach Entscheidung für oder gegen in Beziehung zu Gott.

LG
Hajo
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 25.02.2026 11:52
Leute, passt auf, dass es jetzt nicht in eine Glaubensdiskussion übergeht. Dabei kann es keine Gewinner geben, sondern nur Verlierer.

Glaube, lieber Hajo, ist nicht einfach eine Frage der Entscheidung dafür oder dagegen. Es ist einfacher, etwas zu glauben, das einem plausibel vorkommt, als was einem unplausibel vorkommt. Plausibilitätsstrukturen im Denken eines Menschen hängen von vielen Faktoren ab, vor allem von der Sozialisation und von Erfahrungen im Leben. Und die sucht man sich in der Regel nicht selbst aus, sondern man wird in sie hineingeworfen. Deswegen halte ich es für unangebracht, Slothorpe mit Konsequenzen zu drohen, falls er sich anders entscheidet als es für Dich plausibel ist.

Wenngleich ich, lieber Slothorpe, Deine Beurteilung von Religion und Bibel für arg einseitig halte.

LG, Micha

PS: Apropos Religion: Wer findet mich hier? https://www.swr.de/kultur/gesellschaft/fasten-eine-zeit-des-verzichts-und-der-besinnung-2026-02-22-sonntagmorgen-100.html (https://www.swr.de/kultur/gesellschaft/fasten-eine-zeit-des-verzichts-und-der-besinnung-2026-02-22-sonntagmorgen-100.html) Auf dem Foto ist der Rock, den ich da trug, leider nicht zu sehen.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Slothorpe am 25.02.2026 13:32
Selbst gläubige Theologen würden nicht behaupten, dass die Bibel von „Gott“ geschrieben wurde, im Bereich des Neuen Testaments sind die Autoren ja sogar namentlich bekannt…

Wenn die Bibel ein „Liebesbrief“ war, dann aber der schrecklichste, der je geschrieben wurde, denkt man nur an die Millionen von Menschen, die im Namen der Bibel und „Gott“ schon ermordet, gefoltert, verbrannt und unterdrückt wurden.

Mein persönliche Haltung dazu ist, dass ich keine Beziehung zu einer Idee brauche, denn mehr sehe ich in „Gott“ nicht.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Skirtedman am 25.02.2026 17:01
Meine Antwort kommt später.

Aber, was für den einen Damenkleidung ist und für den andern Gleichbehandlung,
so ist für den einen die Bibel interessengeleitetes Menschenwort und für den anderen unverfälschtes Gotteswort.

Und es gibt überall ein breites Spektrum dazwischen.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Slothorpe am 25.02.2026 17:46
Bitte nicht falsch verstehen, ich kritisiere niemanden wegen Seines Glaubens, ich will den auch nicht in Frage stellen. Das steht mir nicht zu und ist nicht meine Sache - so wenig wie mir andere zu sagen haben, an was ich „glauben“ soll.

Was ich allerdings kritisiere ist die Institution der Kirche und das was im Namen des Glaubens durch ihre Vertreter und natürlich auch weltliche Machthaber an Greultaten verübt wurde und immer noch verübt wird.

Was das „weite Spektrum dazwischen angeht“ so ist mein Eindruck , dass konfessionell gläubige Menschen (sei es nun christlich, islamisch, …) sich damit eher schwer tun, jede Hinterfragung eines Glaubens wird als Angriff interpretiert.

Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 25.02.2026 23:34
Ich könnte jetzt so viel dazu schreiben, aber das lasse ich jetzt. Nur so viel: Etwas mehr Differenzierung wäre gut.

LG, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: doppelrock am 26.02.2026 04:19
...

Was das „weite Spektrum dazwischen angeht“ so ist mein Eindruck , dass konfessionell gläubige Menschen (sei es nun christlich, islamisch, …) sich damit eher schwer tun, jede Hinterfragung eines Glaubens wird als Angriff interpretiert.

Da stimme ich dir zu. Gilt aber auch für neuzeitliche Ersatzreligionen. wie der Gender-Ideologie. Eben überall, wo Ängste den klaren Kopf ersetzen. Und mittlerweile sind viele Menschen generell empfindlicher geworden und fühlen sich ständig angegriffen, auch wenn sie sich moralisch erhoben fühlen undandere wie selbstverständlich angreifen.

Aber hier ging es ja eher um Meinungen, ob bestimmte Kleidungsstücke zu besonderen Anlässen getragen werden können oder eher nicht.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Slothorpe am 26.02.2026 08:12
Differenziertheit ist immer gut, würde mich interessieren wo ich undifferenziert war? Ich habe sicherlich pointierte Statements gemacht, aber ich beanspruche nicht, damit „Recht“ zu haben oder versuche anderen, meine Denkweise aufzuzwingen, es ist lediglich meine persönliche Sicht auf diese Dinge.

Ich behaupte auch nicht, dass Kirchen per se böse sind, aber Institutionen, die so eine hohe moralische Kompetenz in Anspruch nehmen, müssen sich meiner Meinung nach an Ihren realen Taten und Wirkungen messen lassen.

Und ja, der „Liebesbrief“ hat mich tatsächlich etwas getriggert, ich bin sicherlich nicht bibelfest, aber habe doch genug im alten Testament gelesen, um zu sehen, dass es da ganz oft um Schuld, Sühne, Bestrafung, Ausgrenzung und Mord geht, und ich habe auch genügend Geschichtskenntnisse, um zu erkennen, wie dies in den letzten 2000 Jahren genutzt (missbraucht) wurde und immer noch wird, um schreckliche Dinge zu legitimieren….
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 26.02.2026 08:31
Lieber Lothorpe.

dass man die Bibel wie jedes Buch ganz verschieden interpretieren kann dürfte Dir klar sein. Menschen wie Hajo verwenden sie so, wie sie sie verstehen und Menschen wie Oliver Cromwell ganz anders, aber eben auch nach ihrem Verständnis.

Was ich aber meine: In den Institutionen gibt es auch ganz verschiedene Menschen und Bewegungen. Die kann man nicht einfach alle in einen Topf werfen. Gut und böse verteilen sich da recht durcheinander.

LG, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Slothorpe am 26.02.2026 09:33
Weder behauptete ich, dass die Institutionen per se oder durchweg böse sind noch habe ich das über alle ihre Mitglieder oder Bewegungen behauptet. Dennoch muss sich eine Institution (wie auch jeder andere) an dem messen lassen, was tatsächlich getan wurde bzw. wird, oder sieht Du das anders?

Um es mit Forest Gump zu sagen „dumm ist der, der Dummes tut“.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 26.02.2026 10:43
Weder behauptete ich, dass die Institutionen per se oder durchweg böse sind noch habe ich das über alle ihre Mitglieder oder Bewegungen behauptet. Dennoch muss sich eine Institution (wie auch jeder andere) an dem messen lassen, was tatsächlich getan wurde bzw. wird, oder sieht Du das anders?

Um es mit Forest Gump zu sagen „dumm ist der, der Dummes tut“.

Ja, aber dann nicht nur das Negative nehmen, sondern auch das Positive.
Aber lassen wir das hier in diesem Thread. Das führt dann zu weit weg vom Threadthema.

LG, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Skirtedman am 26.02.2026 11:30
Um irgendwie auch auf vormalige Fragen von Micha einzugehen,

etliche Formulierungen meines Textes (https://www.rockmode.de/index.php?topic=10235.msg206811#msg206811) hätten wohl anders gelautet, wenn ich überzeugt wäre, die Regel aus Deuteronomium 22:2 hätte für mich kraft des Wortes unabdingbare Gültigkeit.

Selbst wenn das das Gottes Wort sei, so hat das ein Mensch irgendwie "empfangen", als Gottes Wort empfunden und dann in seinen Worten (die uns normalen Menschen ohne Spezialbildung nur in Übersetzungen vorliegen) niedergeschrieben.

Es gibt bezüglich vieler Religionen die Deutung, nicht die Religion verübe Gewalt an Menschen, sondern was Menschen aus der Religion machten und diese missbräuchten. Etliche Beispiele könnte man nennen: zwanghafte Vollverschleierung von Frauen, Kreuzzüge - um nur mal zwei zu nennen ohne weitere Zusammenhänge.

Ich persönlich bekenne mich übrigens als Katholik und bin einer der ganz wenigen in meinem Umfeld, die nicht aus der Kirche ausgetreten sind. Ich sehe mich aber als Katholik mehr aus einer kulturellen Tradition heraus. Insofern sehe ich durchaus auch kritisch auf Religion, Glaube und Kirche - auch auf meine eigene. Ich verorte Gott eher auf etwas, was religionsübergreifend ist. Oder anders betrachtet, halte ich das Konzept von Gott oder Göttern eher als eine Idee, die von Menschen entwickelt wurde und stehe da nahe an Slothorpes Sichtweisen, die oft (die Idee) dazu benutzt wurde, um das Zusammenleben von Menschen zu erleichtern und oft eben auch Macht auf sie auszuüben und die Macht durch die Verbreitung dieser Idee zu legitimieren.

Wenn ich das Bibelzitat mir anschaue, und das eigentlich mir vermittelte Bild eines christlich verstandenen Gotts anschaue, so fällt es mir schwer, diesen Satz als unverfälschtes Gotteswort zu verstehen (gerade in der vorliegenden modernen "offiziellen" Übersetzung) :

Zitat
Eine Frau soll nicht die Ausrüstung eines Mannes tragen und ein Mann soll kein Frauenkleid anziehen; denn jeder, der das tut, ist dem HERRN, deinem Gott, ein Gräuel.

Naja, die andere kursierende Übersetzung klingt auch nicht sehr viel milder:

Zitat
Eine Frau soll keine Männerkleidung tragen, und ein Mann soll keine Frauenkleidung tragen, denn der HERR, dein Gott, verabscheut jeden, der so etwas tut.

Ich denke, der Gräuel bzw. die Abscheu, wenn sich ein Mensch als ein anderes Geschlecht zu erkennen gibt als er angehört - und das dürfte in erster Linie damit gemeint sein, und selbst wenn es differenzierter gemeint wäre - kommt nicht von Gott, sondern wird Gott zugeschrieben, um eben den Menschen zu erzählen, dass sie das bitte unterlassen sollen. Und was steckt dahinter?

Prinzipiell eben steckt die Ungleichbehandlung von Männern und Frauen dahinter. Wobei diese Ungleichbehandlung eher aus Gentlemen-Sicht zu deuten ist als aus feministischer Sicht. Denken wir uns vor allem in die früheren Zeiten. Was wäre, wenn ein Mann getarnt als Frau daherkäme und schlechtes im Schilde führen würde? Als Frauenerscheinung würde er in den Genuss von mehr Milde kommen, könnte sich unbemerkt wohin einschleichen, was er in Männererscheinung nicht so gekonnt hätte, weil ihm per se schon als Mann mehr misstraut worden wäre, ob er denn wirklich nur Gutes in seiner Absicht hätte. "Frauen und Kinder zuerst!" zeugt noch von dieser Ungleichbehandlung, die ausdrückt, dass man Frauen (und Kindern) in der Regel mehr Milde im alltäglichen Umgang zukommen gelassen hat als Männern. Ja, der Aspekt, sich unbemerkt unterzumogeln, um Schlechtes auszuüben, steckt mit in dieser Idee des obigen Bibelzitats.

Den anderen Aspekt hat Slothorpe oder irgendwer ja schon m.M.n. zutreffend dargestellt: Natürlich ging es bei Sippen, Stämmen, Städten, irgendwelchen Reichen (Plural von Reich), Staaten, Glaubensgemeinschaften, Religionen - und geht es auch heute oft noch - darum, Nachwuchs zu bekommen und möglichst sogar noch "aus eigener Kraft" zu wachsen, langfristig gesehen. Darum ist auch heute noch in Staaten mit vermehrt autoritären Strukturen es verpönt, alles was die Reproduktions- und Wachstumskraft der eigenen Bevölkerung schaden könnte, also rein zahlenmässig im Endprodukt.

Man muss es klar benennen: es sind interessengeleitete Bestrebungen, die darauf abzielen, die Rollen von Männern und Frauen klar zu trennen, und eine Vermischung der Rollen zu verhindern - hier speziell eben gemeint, dass eine Frau als Frau leben soll, ein Mann als Mann, und bitte fleissig Kinder zeugen, alles andere schmälert die Reproduktionsrate.

Und genau so interessensgeleitet muss auch das obige Bibelzitat verstanden werden. Mir fällt es schwer zu glauben, Gott habe das befohlen. Es entstammt eben den menschlichen Machtinteressen bzgl. der Erhaltung, der Stärkung der eigenen Art. Nicht zuletzt, war ja jeder Mann gefragt, u.U. die Stadt, das Territorium gegen Feinde zu verteidigen (oder zu vergrößern). Und jede Frau war gefragt, Nachwuchs auszutragen, um auch in Zukunft wehrhaft oder wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Und aus diesen Machtinteressen heraus wurde die damit verbundene Absicht formuliert und der Idee Gott zugeschrieben.

Natürlich kann man sich heute fragen, welche Bedeutung dieses Bestreben in unserer modernen Zeit, in unserem eigenen Land noch hat, ob es modernere Sichtweisen geben kann, und wenn ja oder nein, in welcher Weise dies sich auf welche Aspekte unseres Zusammenlebens auswirkt.

Als Cis-Mann mit Rockgelüsten müsste ich da eigentlich fein raus sein, denn mein Rock könnte allenfalls nur als "zersetzend" gedeutet werden, was er aber de facto nicht ist. Schwieriger wird es, wenn sich jemand sichtbar gegen die "Reproduktions-Maschinerie" widersetzt, wenn z.B. ein Mann sich als Frau fühlt oder umgekehrt. Dazu bedarf es mehr Deutungen, um ein von Gegnern vermutetes "zersetzendes Verhalten" zu entkräften. Eine moderne Gesellschaft - so meine Hoffnung - sollte dazu in der Lage sein.

Modern betrachtet gibt es m.M.n. sehr viele andere Ebenen, die als gesellschaftlich produktiv (produktiv, nicht reproduktiv) wirksam angesehen werden können, die im Endeffekt sogar reproduktiv sich auswirken können, eben nicht direkt, sondern indirekt, also durchaus jenseits von "Du bist ein Mann, also verhalte Dich auch wie ein Mann. Du bist eine Frau, also verhalte Dich auch wie eine Frau."

Was ich damit meine, möchte ich nur ansatzweise auf diese Art noch formulieren:
Eine Gesellschaft, in der sich die Mitglieder wohl fühlen, ist produktiver (und am Ende auch reproduktiver) als eine Gesellschaft, die unter auferlegten Zwängen versucht zu funktionieren.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: doppelrock am 26.02.2026 12:24

..

Was ich damit meine, möchte ich nur ansatzweise auf diese Art noch formulieren:
Eine Gesellschaft, in der sich die Mitglieder wohl fühlen, ist produktiver (und am Ende auch reproduktiver) als eine Gesellschaft, die unter auferlegten Zwängen versucht zu funktionieren.

Spontan fällt mir ein: Wohlfühlen kann sich doch eigentlich nur, wer sich mit seinem Natur- oder Gottgegebenen Körper anfreundet, mit sich eins ist und sich wertschätzen und achten kann.
Also wer etwas anstrebt, sein zu wollen, was er aber garnicht sein kann, ist demzufolge auch niemals glücklich. Und wäre am Ende weder produktiv noch reproduktiv. Wenn ein Mann also wie eine Frau erscheinen möchte und dafür Hormone und Operationen in Kauf nimmt, müsste eigentlich wissen, dass er nie wirklich Frau werden kann, sondern nur so erscheinen. Es ist ein Hoffen und Bangen irgendwo dazwischen, mit der verdrängten Gewissheit, dass man nie ganz ans Ziel kommt und nie wieder zurück kann.

Reproduktiv kann nur tätig sein, wer funktionierende Organe dafür hat. Mit der OP ist das Geschichte.
Das mögen harte Worte sein, aber in vielen Dingen ist die Natur hart und wirkt ungerecht. Deshalb bin ich sehr überzeugt, dass Akzeptieren, was man hat und ist, der einzige Weg zum inneren Frieden ist. Alles andere ist eine verlorene Schlacht gegen die Wirklichkeit.

Sicher werden sich jetzt einzelne sehr angegriffen fühlen, die genau in der Lage zwischen allen Stühlen sind. Aber es ist nicht als Beleidigung gemeint, sondern als Beschreibung des Sichtbaren. Wer das Gegenteil belegen kann, immer heraus damit. Von starken Argumenten lasse ich mich gern überzeugen.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Skirtedman am 26.02.2026 13:14
Auch wenn mein folgender Beitrag von dem - wie ich finde - wichtigen Fazit meines letzten Beitrags ablenkt,
muss ich doch noch mal unter einem anderen Aspekt auf das Bibelzitat und seiner vorliegenden Übersetzungen werfen.

Also die neuere Übersetzung (hrsg. 2016), wo versucht wurde, eine zeitgemäßere Sprache zu finden:

Zitat
Eine Frau soll nicht die Ausrüstung eines Mannes tragen und ein Mann soll kein Frauenkleid anziehen; denn jeder, der das tut, ist dem HERRN, deinem Gott, ein Gräuel.

Die vorherige oder anderweitig oft anzutreffende Übersetzung:

Zitat
Eine Frau soll keine Männerkleidung tragen, und ein Mann soll keine Frauenkleidung tragen, denn der HERR, dein Gott, verabscheut jeden, der so etwas tut.

Interessant ist, dass im Versuch der zeitgemäßeren Sprache, nicht mehr von Frauenkleidung und Männerkleidung gesprochen wird,
sondern von Frauenkleidung und Männerausrüstung.

Für mich offenbart das, dass der Versuch der Experten, eine zeitgemäßere Wortwahl zu finden, die Tatsache berücksichtigt, dass Frauen sich längst Männerkleidung zu eigen gemacht haben. Eine Frau z.B., die in einem Laienamt im Gottesdienst z.B. die Fürbitten oder eine Lesung hält, ist also durchaus in Hosen akzeptiert. Um diese Akzeptanz nicht zu gefährden, war es wohl den Experten nicht möglich, an diese Stelle explizit von Männerkleidung zu sprechen. Darum wählten sie eine andere Wortwahl, das Bibel-Gebot irgendwie auszudrücken. "Ausrüstung eines Mannes" lässt natürlich schnell an das Soldatentum denken. Ob das nun so gewollt ist, könnte eine eigene Frage sein.

Interessant wäre übrigens, was in kommentierten Bibelausgaben zu dem betreffenden Bibelzitat steht. Vielleicht hat ja jemand einen einfachen Zugang zu solch einer kommentierten Bibel.

Hingegen bin ich auf eine interessante Auslegung dieser Bibelstelle gestoßen, zu der ich gleich noch ein paar Worte beifügen muss. Zunächst aber begegnete ich folgender, deutlich älteren Wortwahl zu dieser Bibelstelle:

Zitat
Eine Frau soll keine Männersachen auf sich haben, und ein Mann soll keine Frauenkleider anziehen; denn jeder, der dies tut, ist dem HERRN, deinem Gott, ein Gräuel.

Diese Wortwahl verwendete wohl schon Calvin im 16. Jahrhundert. Vielleicht steht das so auch in der Luther-Bibel. Jedenfalls ist da auch nicht konkruent von "Kleidung" zu lesen, was mich vermuten lässt, dass auch in der hebräischen Urfassung nicht die 1:1 zu spiegelnde Wortwahl geschrieben steht, die da "Männerkleidung" bzw. "Frauenkleidung" meint.

Dennoch wird bei der Analyse dieser Bibel-Stelle immer der Fokus auf "Kleidung des anderen Geschlechts" gelegt. Was immer sehr viel Raum zur Interpretation und Auslegung bietet.

Und letztem Zitat bin ich begegnet bei einer langen Diskussion über abweichendes Geschlechtsverhalten, was sowohl den sich als Mann fühlenden Mann im Rock betreffen kann, aber auch Transmenschen und alles, was es sonst noch an Ausprägungen geben kann. Dort, auf dieser Internetseite, wird das ganze nicht unparteiisch beleuchtet. Sondern mit einer klar abzulesenden Tendenz. Das sollte jedem klar sein, wenn er das liest. Man muss dieser Tendenz nicht zustimmen. Aber es versammelt viele weitere Zitate und Auslegungen zu dieser Bibelstelle, gleich welcher Tendenz. Deshalb befinde ich diese Internetseite für empfehlenswert für jeden, der sich damit thematisch noch ein wenig auseinandersetzen möchte, vor allem eben wegen der vielen herangezogenen unterschiedlichen Quellen, nicht wegen der bevorzugten Tendenz dieser Internetseite:
https://bekennende-kirche.de/artikel/johannes-calvin-ueber-5-mose-225-eine-orientierungshilfe-angesichts-der-heutigen-transgender-debatte/

Und ja, es geht längst nicht nur um Transgender-Debatte, es geht durchaus ebenso auch um Cis-Männer mit Rock-Ambitionen.
Wer übrigens hinter der "Bekennenden Kirche" steckt, habe ich gar nicht weiter nachgeforscht, mir geht es nicht um die Aneignung der dortigen Sichtweise, mir geht es um die Sammlung der verschiedenen Quellen unterschiedlicher Positionen und ja, dann halt um eine mögliche Auslegung, die eben nur eine mögliche Auslegung ist.

Es sollte jeder selbst in der Lage sein, sich ein davon unabhängiges, individuelles Bild zu machen.


Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: high4all am 26.02.2026 16:12
Und letztem Zitat bin ich begegnet bei einer langen Diskussion über abweichendes Geschlechtsverhalten, was sowohl den sich als Mann fühlenden Mann im Rock betreffen kann, aber auch Transmenschen und alles, was es sonst noch an Ausprägungen geben kann. Dort, auf dieser Internetseite, wird das ganze nicht unparteiisch beleuchtet. Sondern mit einer klar abzulesenden Tendenz. Das sollte jedem klar sein, wenn er das liest. Man muss dieser Tendenz nicht zustimmen. Aber es versammelt viele weitere Zitate und Auslegungen zu dieser Bibelstelle, gleich welcher Tendenz. Deshalb befinde ich diese Internetseite für empfehlenswert für jeden, der sich damit thematisch noch ein wenig auseinandersetzen möchte, vor allem eben wegen der vielen herangezogenen unterschiedlichen Quellen, nicht wegen der bevorzugten Tendenz dieser Internetseite:
https://bekennende-kirche.de/artikel/johannes-calvin-ueber-5-mose-225-eine-orientierungshilfe-angesichts-der-heutigen-transgender-debatte/
Da machst Du ein großes Fass auf!

Um die Aussagen Calvins verstehen bzw. einordnen zu können, ist es unumgänglich, sich mit seinem Leben und seiner Lehre (Calvinismus) zu beschäftigen. Und sie dann anhand der Bibel zu bewerten und zu sehen, ob die angebotene Orientierungshilfe wirklich eine Hilfe ist. Vor allem vor dem Hintergrund der Lehre Calvins.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Skirtedman am 26.02.2026 16:20
Nunja, es geht ja nicht nur um die Meinung von Calvin, auch wenn die verwendete Internetseite sich weitgehend darauf stützt und versucht, es in die heutige Zeit zu interpretieren.
Es geht ja auch um die anderslautenden Deutungen, die eben in der Internetseite vielfältig Erwähnung finden (und Zitate zitiert, diese zwar auch bewertet, aber immerhin erwähnt).
Ich glaube, es ist nicht nötig, die Hintergründe der calvinistischen Lehre zu kennen, oder die Hintergründe der verlinkten Internetseite,
für uns Otto-Normal-Interessierte reicht es nur aus, dies als ein, zwei mögliche Deutungen zu verstehen neben den anderen dort erwähnten. Und neben der eigenen. Davon abgesehen, gibt der Artikel auf der Internetseite auch tatsächlich einen ersten Einblick in die Situation und Intention Calvins.

Es reicht, diese Internetseite als eine Sammlung unterschiedlicher Auslegungen der genannten Bibelstelle anzusehen.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: cephalus am 26.02.2026 17:03
Spontan fällt mir ein: Wohlfühlen kann sich doch eigentlich nur, wer sich mit seinem Natur- oder Gottgegebenen Körper anfreundet, mit sich eins ist und sich wertschätzen und achten kann.
Also wer etwas anstrebt, sein zu wollen, was er aber garnicht sein kann, ist demzufolge auch niemals glücklich.

Eine sehr gewagte These, die weitgehend den praktischen Erfahrungen widerspricht.
Der überwiegende Teil der Menschen, die eine GAOP haben durchführen lassen, ist langfristig glücklich und glücklicher als zuvor.

Im allgemeinen erstaunt mich das öffentliche Interesse an so einer verschwindend geringen Personengruppe, (https://cdn.statcdn.com/Infographic/images/normal/27135.jpeg) bezogen auf die Gesamtbevölkerung, regelmäßig.




Zum Religionsthema in diesem Thema bitte ich, ein neues Thema zu eröffnen, oder ein schon vorhsndenes Religionsthema zu verwanden.

Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: doppelrock am 26.02.2026 17:40
Zum "Interesse" braucht man ja nur über die letzten 20 Jahre die Medien beobachten und sehen, wie oft das Thema erscheint. Mit deutlich zunehmender Tendenz.Wir werden mit PR ja mittlerweile ab KiTa überhäuft, nicht erst ab 16 oder 18.

Dann folgt als nächster Schritt die Suche nach der Motivation WARUM das Thema ausgebreitet wird. Und da stößt man auf einige Namen, die offensichtlich an OP, Hormonen und anderen Dingen gut verdienen. Namen hatte ich an anderer stelle schon genannt, hat aber in diesem Forum niemand interessiert. Hätte wohl für Ernüchterung gesorgt, sich damit zu beschäftigen.  Die PR für das Thema entspringt keinesfalls der Absicht, den unsicheren Menschen zu helfen. Denn dann würden sie diese stärken und aufbauen, so dass sie einfach glücklich sind, wie sie sind und nicht diesen (kommerziell ertragreichen) Weg gehen.

Aktuelle Zahlen unzufriedener Personen kenne ich nicht, es dürfte in jedem Fall eine hohe Dunkelziffer geben. Es gibt immerhin freie Medien, die sachlich drüber berichten, dass es Unglückliche gibt, die ihre OP bereuen. Sicher ist es auch schwer, zuzugeben, dass man sich in eine Sackgasse begeben hat oder so manche OP dauerhafte Schmerzen und Probleme verursacht. Mindestens die Hormongaben scheinen starke psychische Nebenwirken verursachen zu können.

Ich bleibe bei den "gewagten" sprich in dieser Community unbeliebten Thesen, dass ein Mann nicht schwanger werden kann und dass keine OP und kein Hormon in der Lage ist, aus einem Mann eine vollständige Frau zu machen. Und auch in die andere Richtung klappt es nicht.

Würde das Thema entsprechend der Häufigkeit der betroffenen Personen verbreitet, würde es kaum stattfinden, die wenigen Leute wären dafür aber geduldet bis akzeptiert, wenn man sie nicht als Geiseln dieses Wirtschaftszweiges dauerpräsentieren würde. Dass die massive Dauerberieselung, mittlerweile mit Propaganda ab KiTa, nervt bis abschreckt, sollte nicht überraschen. Die Aggression der Verbreiter mit Strafen und Sprechverboten gegen Andersdenkende führt gerade nicht zu Sympathie und Toleranz. Massives Unter Druck Setzen sorgt für Ausweichen und Ablehnung. Die aufgeblasene Moralkeule gibt dem dann absolut den Rest.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Slothorpe am 26.02.2026 18:37
Wenn ich so einen rechtspopulistischen Blödsinn wie „Genderideologie“ lese könnte ich mich schon wieder aufregen.
Fehlt eigentlich noch ein „linksversifft“ davor…

Wieso schaffen es diese rechten Spinner, es den Leuten einzureden, dass das Einstehen für Freiheit und gleiche Rechte für alle eine Form von Unfreiheit und Bevormundung wäre?

Man muss Blödsinn nur oft und aggressiv genug wiederholen, damit manche Leute es für Realität halten…
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Slothorpe am 26.02.2026 18:51
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Eine sehr gewagte These, die weitgehend den praktischen Erfahrungen widerspricht.
Der überwiegende Teil der Menschen, die eine GAOP haben durchführen lassen, ist langfristig glücklich und glücklicher als zuvor.

Im allgemeinen erstaunt mich das öffentliche Interesse an so einer verschwindend geringen Personengruppe, (https://cdn.statcdn.com/Infographic/images/normal/27135.jpeg) bezogen auf die Gesamtbevölkerung, regelmäßig.


Absolut korrekt, für Menschen die im falschen Geschlecht geboren wurden ist das überwiegend ein großes Glück durch Hormone und GAOP usw. im richtigen anzukommen.

Dieser Blödsinn von doppelrock über Reproduktion ist  eigentlich keiner Erwiderung wert.

Das relativ große Interesse mag zum einen daher rühren, dass viel mehr Menschen in ihrem Unterbewussten mit ihrem Geschlecht hadern oder zumindest nicht so eindeutig sind, wie sie es nach außen darstellen.
Zum anderen nutzen das natürlich rechtspopulistische Demagogen (siehe Trump in den USA) um Hass auf „Andersartige“ zu schüren und damit die negativen Emotionen ihrer Anhänger auf etwas zu fokussieren, was von Ihrer eigenen Unfähigkeit Problem zu lösen ablenkt.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: doppelrock am 26.02.2026 19:18
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Eine sehr gewagte These, die weitgehend den praktischen Erfahrungen widerspricht.
Der überwiegende Teil der Menschen, die eine GAOP haben durchführen lassen, ist langfristig glücklich und glücklicher als zuvor.

Im allgemeinen erstaunt mich das öffentliche Interesse an so einer verschwindend geringen Personengruppe, (https://cdn.statcdn.com/Infographic/images/normal/27135.jpeg) bezogen auf die Gesamtbevölkerung, regelmäßig.


Absolut korrekt, für Menschen die im falschen Geschlecht geboren wurden ist das überwiegend ein großes Glück durch Hormone und GAOP usw. im richtigen anzukommen.

Dieser Blödsinn von doppelrock über Reproduktion ist  eigentlich keiner Erwiderung wert.

Das relativ große Interesse mag zum einen daher rühren, dass viel mehr Menschen in ihrem Unterbewussten mit ihrem Geschlecht hadern oder zumindest nicht so eindeutig sind, wie sie es nach außen darstellen.
Zum anderen nutzen das natürlich rechtspopulistische Demagogen (siehe Trump in den USA) um Hass auf „Andersartige“ zu schüren und damit die negativen Emotionen ihrer Anhänger auf etwas zu fokussieren, was von Ihrer eigenen Unfähigkeit Problem zu lösen ablenkt.

Dann sollte man mal anfangen zu überlegen, warum, durch wen und was immer mehr Menschen irritiert werden, so dass sie nicht mehr mit sich selbst zurechtkommen und glauben, sie müssten etwas anderes werden. Wer davon profitiert, hab ich ja schon angedeutet. Bitte selbst recherchieren. Und warum hat diese Art der Verführung in wenigen Jahren so stark zugenommen? Was war bis vor wenigen Jahren anders?

Im "richtigen Geschlecht" ankommen ist eine Falschaussage, denn wie gesagt  ist ein umgeänderter Mann immer noch ein Mann, der äußerlich einer Frau ähnelt, aber er ist keine Frau. Allerdings auch nicht mehr fortpflanzungsfähig.  Liebe Trans-Menschen, wärt ihr auf der Welt, wenn eure Eltern "trans" gewesen wären? Wie werdet ihr eure Nachkommen zeugen?

Schade, dass wieder nur die Phrasen fürs Schweinderl aufgereiht werden: "rechtspopulistisch", "Trump" und wie sie alle heißen, wenn Fakten fehlen. Ich vermisse noch Putin, AFD und N*zi sowie xxx-Leugner, damit die Reihe komplett ist.
Wer immer noch diese dümmlichen Grabenkämpfe führt statt zu merken, wer wen warum aufeinanderhetzt, hat eben den Schuss nicht gehört. So ein gepflegtes oder indoktriniertes Feindbild bringt Struktur in den Tag, und das ist ja was wert. Es lenkt auch prima von den wirklichen Tätern und Profiteuren ab.

Lieber Slothorpe, erklär doch mal bitte, was rechtspopulistisch bedeutet. Liege ich mit meiner Deutung richtig? Links und rechts waren Sitzordnungen im ersten Parlament Auf der rechten Seite sollen die Leute gesessen haben, die eher für Marktwirtschaft und Unternehmertum als Sozialismus standen, mehr für Familie als Kern der Gesellschaft als andere Konstrukte.
Und wenn Populum das Volk auf lateinisch ist, würde es ja bedeuten, dass ein populistischer Politiker als Volksvertreter genau das sagt und tut, was sein Auftraggeber und Souverän, nämlich das Volk, von ihm verlangt.
Und jetzt erklär mir bitte, was daran schlecht ist. Man müsste ja schon stark unterm Stockholm-Syndrom leiden, wenn man Leute wählt, die für Sozialismus und Kommunismus, aber gegen Familie und Wirtschaft, somit gegen die Menschen handeln. und ich finde Lügen und Ablasshandel weder im Mittelalter noch heute ein geeignetes Gesellschaftsmodell.

Gern darfst du auch dein Geschrei über Spinner, Demagogen und wen du sonst so herbeiphantasierst, einstellen. Aber schon in früheren Beiträgen hast du ja bewiesen, dass deine Einteilung in Gut und Böse auch Maßstab ist, ob du meinst, andere verletzen und beleidigen zu dürfen oder nicht.

Was du sagst, verrät mehr über dich als über den anderen. Zumindest ich habe den Eindruck, dass es dir mehr ums Streiten und Rechthaben geht bei dem Geschrei als dich für Trans-Menschen einzusetzen. Die sind dann wohl nur Mittel zum Zweck. Einen Gefallen tust du ihnen damit nicht.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Peter58Muc am 26.02.2026 19:58
Leider geht es hier wie so oft nicht mehr um das eigentliche Thema,
es wird immer ermüdender hier im Forum zu lesen.
Ich finde das sehr schade !
Vielleicht geht es ja ausser mir noch einigen anderen auch so,
bitte meldet euch.

LG Peter
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 26.02.2026 22:28
Doppelrock,

wenn man den Menschen auf seine biologischen Funktionen reduziert, mag man dazu kommen, dass nicht glücklich sein kann, für wen diese nicht wie gewollt funktionieren. Man mag dann auch gerne lieber an Dunkelziffern glauben, die den eigenen Widerwillen gegen Transmenschen bekräftigen, als an die Aussagen dieser Menschen selbst. Wobei es tatsächlich auch Menschen gibt, die nach der Transition unglücklich waren. Vorher unglücklich, hinterher auch.

Dass das Thema in den letzten Jahren so weite Verbreitung gefunden hat, liegt wohl vor allem daran, dass die Betroffenen es endlich wagen, sich zu Wirt zu melden und daran, dass sie aufgeschlossene Unterstützung von nicht selbst betroffenen Menschen erhielten.

Dass sich auch Menschen dadurch irritiert fühlen ist normal. Als die ersten Italiener in Deutschland anfingen, Tische und Stühle vor ihre Restaurants auf den Bürgersteig zu stellen, waren auch viele Menschen irritiert. Und da Menschen überwiegend eher konservativ sind, dauert es oft etwas, bis sie sich an was gewöhnt haben, vor allem wenn sie, anders als bei der Außengastronomie, für sich selbst keinen Vorteil davon sehen.
Außerdem gibt es eine große Hetze gegen Transpersonen so wie gegen viele andere neue Erscheinungen und auch Erkenntnisse, die den Menschen eher was an Toleranz oder Einsicht abverlangen, als dass sie direkt Vorteile davon hätten. Da gibt es politische Kräfte, die das ausnutzen, um Stimmung zu machen und dann an die Macht zu kommen.
Diese Kräfte sprechen auch von "Genderideologie". Aber nein, mit denen hast Du natürlich rein gar nichts zu tun, sondern es ist reiner Zufall, dass Du dieses Wort auch verwendest. Und manche andere Wörter aus deren Sprachgebrauch ebenfalls. Alles reiner Zufall.

LG, Micha 
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Slothorpe am 26.02.2026 23:08
Doppelrock Du bist und bleibst ein Idiot. Mehr sage ich dazu nicht mehr, einfach keine Lust mehr.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 26.02.2026 23:40
Doppelrock Du bist und bleibst ein Idiot. Mehr sage ich dazu nicht mehr, einfach keine Lust mehr.

Lust habe ich auf Doppelrocks Hetze schon lange keine mehr. Aber lass uns doch die Contenence bewahren.

LG, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: JJSW am 27.02.2026 01:22
Leider geht es hier wie so oft nicht mehr um das eigentliche Thema,
es wird immer ermüdender hier im Forum zu lesen.
Ich finde das sehr schade !
Vielleicht geht es ja ausser mir noch einigen anderen auch so,
bitte meldet euch.

LG Peter

Hallo Peter, ich bin auch noch da.
Mir geht es ebenso. Ich halte mich nicht lange hier auf, sonst rege ich mich auf oder schreibe ähnliches wie in Beitrag #165
Zum Glück kommt nun der Frühling  ;)

Ach so:
Ich war letzten Freitag beim Arzt. Rock oder Unterwäsche war dabei kein Problem.
War nun eine Woche krank zuhause. Hätte auch genug Zeit zu hier zu Schreiben gehabt. Aber keine Lust. Jetzt gehts mir wieder besser und am Montag darf ich wieder arbeiten.
Wünsche allen gute Besserung oder bleibt gesund und fröhlich

Gruß
Jürgen
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: doppelrock am 27.02.2026 07:11
"Idiot" und "Hetze" und all dieser Schmarrn. Immer wieder erstaunlich, was sich die "Guten" herausnehmen dürfen, ohne auf Themen einzugehen.

Lieber MAS, wieder einmal betreibst du Stimmung gegen mich, ohne ein bestimmtes Zitat anzuführen, das du kritisierst oder nicht teilst. Aber genau das Verhalten beschreibt "Hetze".
Im Gegensatz dazu hetze ich nicht gegen trans-Personen, sondern sage sehr deutlich, dass ich den Weg der OP und Hormone nicht gutheiße, sondern als Sackgasse sehe. In keiner meiner Aussagen steckt ein Angriff gegen eine bestimmte Person oder eine Beleidigung gegen sie. Offensichtlich setzt du "Achtung Sackgasse mit "Du Idiot" gleich. Bitte unterscheide das zukünftig. "Hetze" als Sammelbegriff für alles, was deinem Standpunkt widerspricht, ist pauschal und damit pauschal falsch.

Bis vor wenigen Jahren hätte ich mir nicht vorstellen können, dass die Loretta-Szene aus "Das Leben des Brian" und "Idiocracy" wahr werden und sogar hier vereint sind. So kann man sich täuschen.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: cephalus am 27.02.2026 07:31
Inhaltlich Zweifelhaftes oder falsches Verstehen der Fakten, aus welchen Gründen auch immer, sind eine Seite und Widerspruch ist wünschenswert.

Ein höflicher Umgang die andere.
Beleidigungen gehören für mich nicht dazu.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 27.02.2026 08:03
Leider will uns Slothorpe verlassen. Und dann bleiben die Hetzer gegen die und die wenigen Verteidiger eines pluralistischen Miteinanders und die, die meinen, es sei unpolitisch, wenn man sich da heraushält.

Auch ich habe so was von keine Lust, dieses friedliche Miteinander von Menschen unterschiedlicher Genderidentitäten ständig verteidigen zu müssen, aber was bleibt anderes übrig, will man nicht, dass dieses verloren geht?

LG, Micha



Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Beverly am 27.02.2026 09:31
Vom Thema Rock über - Arzt - Damenslip - Transgender - Gott - Philosophie - Idiot  wieder zurück zum Thema  :laugh:
Hier ist wirklich alles drin. Aber selten ist dies ja hier im Forum auch nicht.

Mich irritiert hier, das "der Eine" (also der Idiot dessen Name ich nicht mehr schreibe möchte) denkt das sich Jeder reproduzieren muss. Es gibt Menschen die haben ihr "Soll" schon erfüllt und daher können sie nun das tun, was sie eigentlich schon immer wollten. Dazu gehöre ich! Und ich weiß auch zu 100% das ich niemals optisch als Frau durchgehen werde. Aber darum geht es auch gar nicht! Im INNEREN bin ich eine Frau und verhalte mich dementsprechend. Ich erwarte von Niemandem das er/sie das versteht, aber ich erwarte das er/sie es akzeptiert. Und eines dürft ihr auch glauben: Uns Transmenschen irritiert diese mediale Aufmerksamkeit noch mehr als jeden anderen. WIR brauchen das nicht und wollen es nicht. Wir sind eigentlich ganz normal und je weniger Aufmerksamkeit umso lieber ist es uns!
Und: NEIN wir sind keine dauergeilen "Männer" die sich nur nackte Frauen im Schwimmbad oder Sportcenter anschauen oder ins Frauengefängnis möchten! Die 3 Fälle von denen ständig in den Medien berichtet wird sind ein mikroskopisch kleiner Anteil von uns! Der ganze Rest IST FRAU INNERLICH und lebt danach. Und ICH habe wirklich nichts davon mir eine nackte Frau und deren Busen anzuschauen und mich daran aufzugeilen. Denn ich habe selber einen Busen! Ich kann mir dann meinen anschauen! Und geil werd ich davon auch nicht, geschweige denn das mir das was nützen würde, denn die Hormone sind keine Viagra sondern da tut sich nix mehr! DAS ist die Realität!

Und wir wollen ja auch nicht vergessen das es MEHR FRAUEN als Männer gibt die ihr Geschlecht wechseln. Also andersrum gibt es das noch viel häufiger...

LG Bev

Ich gehe wirklich sehr offen mit dem Thema um. Und wer was wissen will einfach fragen aber nicht herumraten und Unsinn erzählen bitte! Und es gibt überall schwarze Schafe. also auch bei Transgender-Menschen. Und nur weil die Medien ständig eine Schlagzeile brauchen wärmen sie immer wieder die wenigen Geschichten auf - die anderen tausend leben einfach im ruhigen unter uns! Denkt da mal dran! WIR wollen keine Aufmerksamkeit.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: high4all am 27.02.2026 09:32
Das Forum ist ein Abbild einer Gesellschaft, in der Teile der (scheinbaren) Mehrheit es nicht vertragen, wenn Minderheiten sich zu Wort melden und sich nicht mehr alles kommentarlos gefallen lassen. So wie früher, als Minderheiten diverse Benachteiligungen schweigend über sich haben ergehen lassen und das Leben für die Mehrheit deutlich bequemer war als heute.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: doppelrock am 27.02.2026 09:50
@Beverly: Geschickter Versuch von der Tatsache abzulenken. Dass sich vor der OP jemand reproduziert hat, ist unabhängig davon, dass er es hinterher nicht mehr kann, egal ob er das noch will oder nicht. Und zumindest ich rede nicht von dir, sondern möchte diejenigen, die sich auf diesen Weg einlassen wollen, bewusst werden, dass es entgegen der PR kein Zurück gibt.
Was dieser Hinweis mit Hass und Ausgrenzung zu tun haben soll, erkläre mir mal bitte. Andere hier konnten es nicht.

Die Behauptung, dass angeblich mehr Frauen als Männer den Weg gehenlasse ich mal genauso stehen wie die vielen anderen Behauptungen, die immer und immer wiederholt werden, ohne dadurch richtiger zu werden.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Skirtedman am 27.02.2026 10:46
Hi Hajo,

ich weiß, was Du meinst, und ich weiß auch, dass es dramaturgisch sinnvoll ist, als Gegensatz zu Minderheiten von Mehrheit zu sprechen. Dennoch denke ich, dass diese Mehrheiten gar nicht wirklich die Mehrheit ausmacht, sie nur denken, sie seien die Mehrheit und sie sprächen für die überwiegende Mehrheit, ja für fast alle. Aber klar ist, nicht zuletzt auch durch Strömungen, die weltweit zu beobachten sind, dass die sich als Mehrheit fühlende Minderheit an Sympathisanten gewinnt. Die modernen Herausforderungen, z.B. gefördert auch durch Globalisierung, sind für etliche Menschen nicht so leicht zu ertragen und dann greift ein altbekanntes Schema, dass bestimmte Minderheiten als Sündenböcke herhalten müssen, weil das die einfachere Methode ist, als sich in neuen Herausforderungen zurecht zu finden.




@Beverly

Danke für den Einblick.

Und wir wollen ja auch nicht vergessen das es MEHR FRAUEN als Männer gibt die ihr Geschlecht wechseln. Also andersrum gibt es das noch viel häufiger...

Ist das so? In meiner Wahrnehmung stellt sich das anders dar.
Freilich mag meine Wahrnehmung einen durch unser Forum getriggerten Bias haben, aber auch in meiner Welt ausserhalb des Forums scheint mir meine Wahrnehmung anderes zu vermitteln.

Freilich denke ich mir als Aussenstehender die Transmenschen eher automatisch dem Komplex LGBTQI+ angehörig und so vermischen sich unterschiedliche Ausdrucksformen miteinander bzw. werfe ich eher alles in einen Topf als es differenziert zu betrachten. Und so fällt mir eben auch ausserhalb unseres Forums auf, dass Menschen mit einem Anspruch von Queerness eher aus der biologisch männlichen Ecke kommen. Und oft verknüpfe ich diesen "männlichen Überhang" mit einer gewissen gesellschaftlichen Enge, die das Männerbild prägt im Gegensatz zum weitaus liberaleren Frauenbild.

Wenn also mehr Transmenschen zahlenmässig aus einer weiblichen Biologie entstammen, so wundert mich das. Das ist ein interessanter Fakt, über den ich vielleicht mal nachdenken muss.




Zurück zu Hajo

Ja, das Forum ist ein, wenn auch nicht ganz identisches, dann aber ein überwiegendes Abbild der Gesellschaft. Deshalb sollten wir hier im Forum lernen, konstruktiv damit umzugehen, um die Gesellschaft aushalten zu können und in ihr und mit ihr zusammenleben zu können, genau wie wir das draussen im echten Leben machen müssen.




@Slothorpe

Auf die Gefahr hin, dass Du meine immergleichen Texte und darüber hinaus noch langen Texte in diesem Fall nicht bis hierher lesen wirst, so möchte ich Dir aber zurufen, dass Rückzug nicht die beste Lösung ist. Dort, wo man sich zurückzieht, überlässt man das Feld anderen, die vielleicht mit Dir nicht übereinstimmen. Wo man das Feld anderen überlässt, kann man keine eigenen Akzente mehr setzen. Und das ist schade. Dann nimmt die Pluralität ab, und genau das ist ja das Ziel der Kontrahenten.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Lars am 27.02.2026 11:00
Und eines dürft ihr auch glauben: Uns Transmenschen irritiert diese mediale Aufmerksamkeit noch mehr als jeden anderen. WIR brauchen das nicht und wollen es nicht. Wir sind eigentlich ganz normal und je weniger Aufmerksamkeit umso lieber ist es uns!

Danke für diesen Satz! Endlich spricht mal einer aus, was wahrscheinlich viele denken.
Transmenschen hatten gefühlt mehr Frieden und waren allgemein akzeptiert und toleriert, bevor diese mediale Präsenz losging. Die ist für die, um die es eigentlich geht, absolut kontraproduktiv. Und die Ablehnung richtet sich seltenst gegen die Transmenschen, die ihr tägliches normales Leben leben, sondern gegen diese ausufernde Propaganda. Ja, Propaganda, so kann man das nennen.
Jetzt stellt sich für uns die Frage, von wem geht diese Propaganda aus (von den Transmenschen sicher nicht) und welche Ziele werden damit verfolgt?
Denkt mal drüber nach!
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Lars am 27.02.2026 11:06
@Slothorpe

Auf die Gefahr hin, dass Du meine immergleichen Texte und darüber hinaus noch langen Texte in diesem Fall nicht bis hierher lesen wirst, so möchte ich Dir aber zurufen, dass Rückzug nicht die beste Lösung ist. Dort, wo man sich zurückzieht, überlässt man das Feld anderen, die vielleicht mit Dir nicht übereinstimmen. Wo man das Feld anderen überlässt, kann man keine eigenen Akzente mehr setzen. Und das ist schade. Dann nimmt die Pluralität ab, und genau das ist ja das Ziel der Kontrahenten.

Ja, man überlässt das Feld den anderen. Und wenn viele das machen, dann ist das Feld irgendwann leer. Bis auf die letzten wenigen Sabbelköppe, die sich dann gegenseitig mit ihren langweiligen Bildern und endlosen Diskussionen auf den Sender gehen  ;D ;D ;D Irgendwann ist das Feld ganz ausgetrocknet ...
Alle anderen machen neue Felder auf und bringen da ihre Energie ein. Das ist wesentlich sinnvoller.
Hier ist es schlicht verschwendete Energie.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Skirtedman am 27.02.2026 11:13
Nun, lieber Lars,

das habe ich in meinem Beitrag eben nicht erwähnt. Dort hatte ich ja eingeräumt, dass ich Transmenschen automatisch dem LGBTQI+-Block oder der LGBTQI+-Szene zurechne - nicht zuletzt werden sie dort ja auch explizit erwähnt. Aber aus der so nicht selten gemeinsam in Erscheinung tretenden Bewegung nehme ich wahr, dass es ihnen genau um die Wahrnehmung ihrer Existenz geht und sie durch die gesteigerte Aufmerksamkeit auch mehr Berücksichtigung bzw. mehr Rechte einfordern wollen.

Ausserdem kennen wir über viele Jahrzehnte hinweg, gerade durch AIDS verdichtete sich das in den 80er Jahren noch, dass viele eben genau tunlichst vermieden, wahrgenommen zu werden. Inzwischen wollen sich diese Gruppen aber nicht mehr verstecken und totschweigen lassen. Sie fordern um Gehör, sie fordern Sichtbarkeit.

Menschen, die selbst mit ihren Belangen wahrgenommen werden wollen - Hausbesitzer z.B. mit ihren Rechten auf was auch immer, also egal, was für Belange, und Belange hat jeder - also Menschen, die mit ihren Belangen wahrgenommen werden wollen, sollten in der Lage sein, auch andere Menschen mit deren eigenen Belangen akzeptieren zu können. Heute und morgen z.B. machen die Mitarbeiter der Nahverkehrsbetriebe auf sich aufmerksam - und auf ihre Belange. Es ist legitim, um Aufmerksamkeit zu buhlen.

Plakative Überzeichnungen jedoch mögen kontraproduktiv sein, da gebe ich Dir Recht.
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 28.02.2026 00:23
Wir Rockträger wünschen uns aber doch auch, dass man uns wahrnimmt. Aber klar, die, die was gegen uns haben, werden uns vielleicht umso mehr hassen, je mehr mediale Präsenz wir haben. Der Hass auf Juden wurde durch deren Gleichberechtigung in der Gesellschaft auch bei einigen Menschen gesteigert.

Man könnte natürlich jetzt Lao Tse (Laozi) zum Vorbild nehmen, zu Hause bleiben und ein zurückgezogenes Leben führen. Wenn das jeder machen würde, gäbe es keine Konflikte.

Aber wollen wir das? Oder wollen wir nicht auch gesehen und respektiert werden?

In Bezug auf LGBTQ+ hat die mediale Aufmerksamkeit zwar auch die aus den Löchern gerufen, die solche Menschen hassen, aber in der großen weiten Gesellschaft den Respekt und die Akzeptanz doch erhöht. Dass die meisten hier locker damit umgehen, ist doch auch eine Folge davon, dass wir über queere Mitmenschen informiert sind. Da machen die Schlagzeilen über die schwarzen Schafe auch nicht mehr viel kaputt. Oder sagen wir es so, sie würden nichts kaputt machen, würden nicht Populisten den Hass schüren und zusammen mit anderen unbekannten und/oder unangenehmen Tatsachen unserer Zeit viele Menschen einfangen und ihnen weis machen, sie hätten die Lösung für diese Probleme.

Fazit: Mediale Aufmerksamkeit hat mehrere Wirkungen, angenehme und unangenehme. Man muss im Einzelfall schauen, was überwiegt.

LG, Micha
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: doppelrock am 28.02.2026 11:53
@MAS, wer sind "wir Rockträger", für die du das Wort ergreifst? Es gibt auch zahlreiche, die einfach nur das Kleidungsstück tragen wollen, weil es ihnen gefällt und so auffällig oder unauffällig wie eine Hose tragen wollen.

Dieser Wunsch, das Kleidungsstück tragen zu können, ist oft auch frei von Ideologie. Man muss dafür nicht LGBT+-Vertreter sein, man kann sogar völlig uninteressiert daran sein, also weder dafür noch dagegen.

Es mag welche, die LGB+-Menschen hassen, aber die darfst du nicht verwechseln mit denen, die dieser menschenfeindlichen Ideologie kritisch gegenüberstehen. Und was überhaupt nicht in dein Schwarz-Weiß-Weltbild passt: Es gibt sogar Kritiker der Ideologie oder des Geschäftsmodells, die mit einzelnen Trans-Menschen befreundet sein können oder ihnen grundsätzlich positiv gegenüberstehen. Ich weiß, dass diese Sätze hier manchen überfordern, aber sie beschreiben ganz einfach einen Teil der Wirklichkeit, der nicht verdrängt werden darf.

Weiterhin muss man sich dringend nach Ursachen und Profiteuren fragen, wenn eine Bewegung so kurzfristig und so massiv installiert wird, dass sogar Widerspruch verfolgt wird oder Inhalte schnellstens in Gesetze gepresst werden sollen. gegen die Interessen der vorgeblichen Opfer, gegen die Mehrheit und oft auch gegen jedes Maß von Vernunft.

Gruß
doppelrock
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Luan am 28.02.2026 12:27
ich erwarte von allen Diskutanten Mäßigung
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Skirtedman am 28.02.2026 13:53
Werter Doppelrock,

da wir alle hier zur Mäßigung im Umgang miteinander aufgerufen wurden, will ich Dein "jedes Maß von Vernunft" Dir nicht in Abrede stellen, aber daran erinnern, dass es zu vielen vernünftigen Beurteilungen oft auch viele vernünftige Gegenargumente gibt. Die Art, wie man mit diesen Konflikten konstruktiv umgeht, offenbart zumeist erst eine wirkliche Vernunft, die weit über das Urteilsvermögen eines einzelnen hinausgeht.

Um auch weiterhin dem Aufruf einer gemäßigten Diskussion gerecht zu werden, beschränke ich mich bei meiner Kommentierung Deines letzten Beitrags nur auf Deinen letzten Abschnitt mit einer weiteren Anmerkung von mir:

Weiterhin muss man sich dringend nach Ursachen und Profiteuren fragen, wenn eine Bewegung so kurzfristig und so massiv installiert wird, dass sogar Widerspruch verfolgt wird oder Inhalte schnellstens in Gesetze gepresst werden sollen. gegen die Interessen der vorgeblichen Opfer, gegen die Mehrheit und oft auch gegen jedes Maß von Vernunft.

Gruß
doppelrock

"gegen die Mehrheit"

Ja, werter Doppelrock, mein Verständnis von Minderheitenschutz sagt mir, dass dabei Entscheidungen getroffen werden müssen, die nicht der Mehrheit sichtbar nützen.

Besten Gruß
Wolfgang
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: BlueBayou am 28.02.2026 13:57
Tut mir leid. Alleine die Überschrift finde ich schon sehr ... irritierend.

Ich ziehe regelmäßig Rock, Strumpfhose und Damenhöschen beim Arzt an. Meine Urologin weiß von meiner Neigung. [...] wie seht ihr dies.? Will niemanden belästigen.

Geht es noch um Kleidung oder Fetisch?

Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: Skirtedman am 28.02.2026 14:56
Hallo BlueBabyou,

Danke für Dein Interesse, das ja nach Deiner Beschreibung zu urteilen, mehr aus der Sicht der Dinge von außen gleitet ist, weniger bzw. gar nicht am Wunsch, selber Röcke zu tragen.

Deine kurze, knappe Frage öffnet ein großes Fass, spätestens jetzt mit meiner Antwort. Da Du bei Deiner Vorstellung (https://www.rockmode.de/index.php?topic=10332.msg206887#msg206887) das Wort 'religiös' verwendet hast, erlaube ich mir, auf einen von Religion geprägten Nebenaspekt in dieser Diskussion hier hinzuweisen.

Bei einer umfassenden Fundstelle im Internet geht es nämlich um Transgender und um noch weitaus mehr. Und man muss die Sichtweise der Internetseite nicht teilen, oder die dort verwendeten Zitate. Suche auf der Seite aber mal nach den Stellen mit dem Stichwort "Fetisch", so wirst Du auch u.a. auch auf den Begriff "Crossdresser" stoßen. Es gibt eine Szene, die sich so nennt - und auch Foren dazu -, auch schon wieder ein eigenes Fass, das geöffnet werden könnte. Man kann den Begriff auch weiter definieren (oder gar wie die unzureichende Darstellung bei Wikipedia). In dem Artikel, den ich erwähne, mit der religiösen Darstellung, scheint "Crossdresser" wohl jegliche Form des Tragens von Kleidung des anderen Geschlechts mit einzubeziehen. Und ja, auf dieser Internetseite steht zum Beispiel an der ersten Fundstelle zu Fetisch:

Zitat
(Eliel) Cruz (ein Autor) glaubt, dass eine Transgender-Person ontologisch (also vom Wesen her) gesehen ein anderes Geschlecht hat als das, das durch ihr biologisches Geschlecht angegeben ist. Das Tragen von Kleidung, die mit einem anderen Geschlecht assoziiert wird, ist daher für diese Person eine moralische Verpflichtung. (Im Gegensatz dazu:) Für Cruz ist Crossdressing eine Entscheidung, die aus anderen Motiven heraus getroffen wird, vor allem aus sexuellen Fetischen.
Quelle: https://bekennende-kirche.de/artikel/johannes-calvin-ueber-5-mose-225-eine-orientierungshilfe-angesichts-der-heutigen-transgender-debatte/

An anderer Stelle im Text wird deutlich, dass mit "Crossdressing" nicht nur Rumlaufen als Frauenerscheinung gemeint ist. Das, was die meisten von uns hier im ja auch gar nicht machen oder wollen. Dennoch, wird bei dieser religiös tendenziösen Internetseite letztlich auch unser Rock-Tragen eher in den Bereich 'sexueller Fetisch' gerückt.

Die meisten von uns werden das allerdings weit von sich weisen - mit gutem Grund. Vielen von uns geht es ja letztlich auch oder nur um Gleichberechtigung, das ist weit weg von 'Fetisch'.

Dass Dir die Überschrift dieser Diskussion jetzt "befremdlich" vorkommt, kann ich verstehen. Denn vieles hier im Forum weist nicht darauf hin, dass unsere Kleidung von uns selbst als Fetisch angesehen wird.

So, wie ich den Schöpfer dieser Diskussion (dieses Threads) verstanden habe, geht es ihm um "sich etwas weiblicher Fühlen", auch wenn das aus seinen Worten nicht direkt immer so eindeutig klar wird. Also, "sich weiblicher fühlen" ist auch nicht unbedingt etwas, was man mit Fetisch gleichsetzen muss.

Ich denke, das rosa Höschen ist im vorliegenden Fall nur ein Symbol der sogenannten "weiblichen Ader", die ja auch recht modern geworden ist, als Mann nicht zu verheimlichen. Ich persönlich brauche keine weiblichen Anteile in meinem Wesen, um mich in Röcken oder Kleidern zu hüllen. Für andere ist es aber der individuelle Zugang zu dieser Bekleidung - jeder halt so, wie er es für richtig hält.

Eine letzte Anmerkung erlaube ich mir noch: Inwieweit das Entdecken oder Zulassen seiner "weiblichen Anteile" nun in Richtung Transgender oder Trans-was-auch-immer geht, mag individuell ganz unterschiedlich sein, und es mag von aussen vielleicht auch noch anders aussehen, als es von dem Betroffenen selbst wahrgenommen wird. Es muss aber nichts Anrüchiges, Pathologisches oder sonstwie zu deutendes sein. Zumal einige unserer Mitdiskutanten "Fetisch" als etwas ganz normales und alltägliches ansehen.

Bin mal gespannt, BlueBabyou, wie Du das auffassen wirst. Vielleicht ist es auch sehr interessant für Dich, die sehr umtriebige Diskussion hier im Thread mal komplett durchzulesen...  ;)
Titel: Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
Beitrag von: MAS am 28.02.2026 17:21
Die Überschrift hat mich anfangs auch irritiert. Ich bin dann aber nicht beim ersten Eindruck stehen geblieben, sondern habe mehr gelesen. Das empfehle ich Dir auch, BlueBabyou. Lies einfach mal den ganzen Thread durch.

LG, Micha