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Andere interessante Themen => Zeitgeschehen => Politik => Thema gestartet von: MAS am 16.12.2025 10:22

Titel: Terroranschlag in Australien
Beitrag von: MAS am 16.12.2025 10:22
Umleitung von https://www.rockmode.de/index.php?topic=10287.msg204810#msg204810 (https://www.rockmode.de/index.php?topic=10287.msg204810#msg204810)

Da lenkt man ab indem man Häuser mit Hakenkreuzen zeigt um abzulenken und so zu tun als wären es rechte Nazis gewesen die das waren.

Ich hätte gerne die Quelle zu dem Bericht/Ausschnitt, um mir selbst ein Bild machen zu können.

Guten Morgen, möchte noch kurz nachschieben das ich aktives Mitglied in der Partei Die Linke im Ortsverband Köln Porz bin. Nicht das hier irgendwelche Argumente kommen bzgl. meiner Aussagen ich hätte was gegen Ausländer :-) Manchmal gibt es einfach Fakten die man nicht verschweige sollte und ich spiele bei der Verdrehung der Wahrheiten nicht mit weil ich selber Betroffene bin @Yoshi ich denke das kann ich mir sparen. Pfeifen heute alle Spatzen von den Dächern. u.a. auch die Bild-Zeitung.

Aber wie kommt es, dass ich durch das öffentlich-rechtliche Fernsehen über die pakistanische Herkunft der Attentäter informiert wurde und von Hakenkreuzen nichts mitbekam? Vielleicht hatte ich sie Nachrichten erst gehört, als schon mehr Klarheit bestand.
Zwischen herumrätseln und lügen besteht ja nun doch noch ein gewaltiger Unterschied.
Na gut, nicht bei der Bild-Zeitung, die Du, liebe Rockie, als Beleg heranführst.

LG, Micha
Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: Yoshi am 16.12.2025 10:53
Da lenkt man ab indem man Häuser mit Hakenkreuzen zeigt um abzulenken und so zu tun als wären es rechte Nazis gewesen die das waren.

@Yoshi ich denke das kann ich mir sparen. Pfeifen heute alle Spatzen von den Dächern. u.a. auch die Bild-Zeitung.

Schade, dass das Wissen nicht geteilt wird. Ich kann selbst leider nichts dazu entdecken. Gerne hätte ich einen Leserbrief an das entsprechende Medium geschrieben, weil ich so eine Berichterstattung nicht in Ordnung fände. Die Möglichkeit wurde mir damit genommen.
Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: Skirtedman am 16.12.2025 11:50
Inwieweit beim Thema Antisemitismus ein gezeigtes Hakenkreuz nun mit einer politischen Absicht verwendet wurde, bleibt wahrscheinlich nur der Interpretation des Betrachters überlassen.
Ich habe selbst über lange Zeit im Medium Fernsehen aktiv gearbeitet und weiss, wie schwierig es manchmal ist, Textpassagen passend zu bebildern, wenn nicht ausreichend Bildmaterial vorliegt. Es gibt im vorliegenden Fall eben kaum ein anderes Symbol, das Judenfeindlichkeit so scharf repräsentiert. Eventuell sollte die Häuserwand, falls es eine aus Sydney war, auch ausdrücken, dass dort vor Ort eine allgegenwärtige Gefährdung von Juden oder deren Anfeindung vorliegt.

Ich habe in der Nacht vom Attentat erfahren. In den Nachrichten des Deutschlandfunk wurde bereits von einem naheliegenden Zusammenhang mit dem IS berichtet.

Wie Rockies Beobachtung nun zu werten ist, bleibt vermutlich Interpretationssache. Jetzt ist klar, dass das Massaker von Migranten verübt worden ist. Wobei der Ausdruck "Migranten" in Australien auch recht undeutlich ist, denn letztlich ist die gesamte Bevölkerung Australiens migrantisch, ja selbst die Aborigines letztendlich.
Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: Yoshi am 16.12.2025 11:52
War in der Tagesschau gezeigt worden wie feindselig die Stimmung gegen Juden in Australien ist.

Danke für den Hinweis. Ich habe eben die Tagesschau (https://www.youtube.com/watch?v=kAlaTiT_63k|) vom 14.12. nachgeholt. Anhand eurer Kritik kann aber nicht dieser Beitrag gemeint sein. Vielleicht habe ich nur den falschen Tag rausgesucht. Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr die exakte Quelle raussucht. Das würde es mir um einiges erleichtern.

Nur kann ich mich nicht an solche Terroranschläge aus der rechten Ecke gegen Juden erinnern. Dafür an etliche aus der islamischen Ecke.
Aber vielleicht hast du ja eine Quelle um das zu vergleichen.

Sicherlich gibt es ebenso rechtsextreme Terroranschläge auf Juden. Spontan fällt mir das tragische Ereignis in Halle (https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/halle/halle/anschlag-synagoge-gedenken-sechster-jahrestag-102.html) von 2019 ein, als ein bewaffneter Rechtsextremist in die Synagoge stürmen wollte. Bei Interesse kann ich gerne Beiträge raussuchen, die die Bedrohung jüdischen Lebens aufzeigen. Dabei geht es nicht nur um die rechtsextreme Gefahr, sondern auch von islamistischer, christlich-fundamentalistischer und linksextremer Seite. Jüdisches Leben ist leider von vielen Seiten bedroht.

Also auf den Punkt gebracht- hier soll doch jetzt nicht der islamische Terror negiert werden oder?
Wie gesagt subjektiv….

Nach meiner subjektiven Einschätzung hat das keiner der Gesprächsteilnehmer getan und ich empfand, dass wir in diesem Punkt zumindest alle einig waren. Ich kann allerdings nur für mich sprechen, das eine Negation des islamistischen Terrors nicht meiner Meinung entspricht. Näheres kann man gerne hier (https://www.rockmode.de/index.php?topic=10287.msg204780#msg204780) lesen, da habe ich meine Sichtweise zu dem Thema ausführlicher dargelegt
Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: Yoshi am 16.12.2025 12:07
Inwieweit beim Thema Antisemitismus ein gezeigtes Hakenkreuz nun mit einer politischen Absicht verwendet wurde, bleibt wahrscheinlich nur der Interpretation des Betrachters überlassen..

Richtig. Zudem nutzen viele Islamisten das Hakenkreuz selbst, weil sie mit dem Dritten Reich und Hitler sympathisieren (z. B. Graue Wölfe aus der Türkei). Islamismus ist wie der Nationalsozialismus nur eine Spielart des Faschismus.

Übrigens auch sehr spannend: Hitler und Himmler waren vom Islam fasziniert, dem sie wohlwollender gegenüber standen als dem Christentum. Es gab sogar gemeinsame Bündnisse im Zweiten Weltkrieg zwischen Nazis und Islamisten, um die Ausrottung der Juden voranzutreiben und Kriege gegen gemeinsame Feinde zu gewinnen. Bei Interesse kann ich gerne Literatur empfehlen.
Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: Skirtedman am 16.12.2025 12:11
War in der Tagesschau gezeigt worden wie feindselig die Stimmung gegen Juden in Australien ist.

Danke für den Hinweis.

Ah, Timpers Beitrag war mir bis eben unbekannt. Dann bestätigt sich ja scheinbar meine Annahme von vorhin:

Eventuell sollte die Häuserwand, falls es eine aus Sydney war, auch ausdrücken, dass dort vor Ort eine allgegenwärtige Gefährdung von Juden oder deren Anfeindung vorliegt.
Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: high4all am 16.12.2025 14:09
Ich erlaube mir den Hinweis, dass es neben rechtem und islamischem Antisemitismus auch linken Antisemitismus gibt. Außerdem bürgerlichen und christlichen Antisemitismus (das überstrapazierte Wort vom "jüdisch-christlichen Abendland" klingt in den Ohren von jüdischen Mitbürgern wie blanker Hohn, schaut man auf die europäische Geschichte).

Wo ist der Unterschied?

Für die Betroffenen gibt es keinen!

Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: MAS am 16.12.2025 18:39
Letzte Woche war ich bei einer Veranstaltung über Antisemitismus, bei dem mehrere Juden ihre Sicht darauf erklärten. Einer sagte, wenn damals in Halle die Tür nicht gehalten hätte, wäre es ein ähnliches Massaker geworden, wie vor zwei Jahren in Israel.
Auch wenn die Zahlen sicher niedriger gewesen wären und nur ein Täter beteiligt war, wäre die Qualität für die jüdischen Mitmenschen kaum weniger schlimm.

Insofern ist es wirklich sekundär wichtig, wer gegenüber wem eine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit empfindet und auslebt.

Muslime oder Migranten generell zu Schuldigen zu machen, ist auch eine Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

LG, Micha
Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: BerlinerKerl am 18.12.2025 15:46
Letzte Woche war ich bei einer Veranstaltung über Antisemitismus, bei dem mehrere Juden ihre Sicht darauf erklärten. Einer sagte, wenn damals in Halle die Tür nicht gehalten hätte, wäre es ein ähnliches Massaker geworden, wie vor zwei Jahren in Israel.
Auch wenn die Zahlen sicher niedriger gewesen wären und nur ein Täter beteiligt war, wäre die Qualität für die jüdischen Mitmenschen kaum weniger schlimm.

Insofern ist es wirklich sekundär wichtig, wer gegenüber wem eine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit empfindet und auslebt.

Muslime oder Migranten generell zu Schuldigen zu machen, ist auch eine Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

LG, Micha

Das Problem mit der Migration, die eigentlich keine ist, weil die meisten ASYL beantragen und somit keine Migranten sind, nicht anzusprechen ist schlicht DUMMHEIT.

Diese Dummheit hatten wir vor 80 Jahren schon einmal. Ich empfehle hier mal "DIE WELT" zu lesen.
https://www.welt.de/print-welt/article147811/Die-Dhimmi-Liste.html

Probleme müssen angesprochen werden. Das ist nicht nur Wichtig für das zusammenleben, sondern auch den Opfern respekt zollend.
Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: MAS am 18.12.2025 16:43
Das ist Fachsprache, Ingo, Migration von Flucht zu unterscheiden. Der Unterschied wird in der Bezeichnung "Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)" deutlich.

Andererseits ist aber auch Flucht als wichtiger Grund für die Migration genannt, so dass das, was man sonst als "Migration" bezeichnet, als "Arbeitsmigration" bezeichnet wird.

"Migration" heißt auf Deutsch ja "Wanderung", "Immigration" "Einwanderung" und "Emigration" "Auswanderung" unabhängig davon, warum man ein- oder auswandert.

Es geht bei der Unterscheidung zwischen Migration und Flucht mehr um eine juristische. In der Migrationsforschung wird Flucht als Migrationsgrund jedenfalls mit erforscht.

Insofern stimmt es nicht, dass Asylbeantragung "eigentlich" nicht unter die Rubrik "Migration" gehört, sondern es ist nur juristisch wichtig, die Gründe, warum jemand eine Grenze überquert, auseinanderzuhalten. Deswegen wird hier Asylbeantragung und die Rubrik "Flucht" gestellt, die aber doch eine Unterrubrik von "Migration" ist.

Ich hoffe, die Erklärung ist Dir jetzt nicht zu dumm!

LG, Micha

PS: Der von Dir verlinkte Zeitungsartikel ist sehr polemisch. Er überspitzt ein Problem und verallgemeinert es einseitig. Er verschweigt z.B. dass Juden, die in islamischen Ländern als Dhimmis zwar nicht mit den Muslimen gleichberechtigt waren, in der selben Zeit in christlichen Ländern unter Pogromen zu leiden hatten. Venedig hatte im 16. Jh. ein Ghetto für Juden eingerichtet. Muslime in christlichen Ländern hatten es noch schwerer. In Spanien wurden Juden und Christen nach der sog. Reconquista des Landes verwiesen oder zwangsgetauft. Man darf sicher die Dhimmi-Regelung nicht romantisieren, aber Christen und Juden wurden dank dieser Einstufung doch meistens toleriert, manchmal sogar respektiert. Christliche Länder hatten eine entsprechende Einstufung für Muslime nicht.


Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: BerlinerKerl am 23.12.2025 17:37
Das ist Fachsprache, Ingo, Migration von Flucht zu unterscheiden. Der Unterschied wird in der Bezeichnung "Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)" deutlich.

Andererseits ist aber auch Flucht als wichtiger Grund für die Migration genannt, so dass das, was man sonst als "Migration" bezeichnet, als "Arbeitsmigration" bezeichnet wird.

"Migration" heißt auf Deutsch ja "Wanderung", "Immigration" "Einwanderung" und "Emigration" "Auswanderung" unabhängig davon, warum man ein- oder auswandert.

Es geht bei der Unterscheidung zwischen Migration und Flucht mehr um eine juristische. In der Migrationsforschung wird Flucht als Migrationsgrund jedenfalls mit erforscht.

Insofern stimmt es nicht, dass Asylbeantragung "eigentlich" nicht unter die Rubrik "Migration" gehört, sondern es ist nur juristisch wichtig, die Gründe, warum jemand eine Grenze überquert, auseinanderzuhalten. Deswegen wird hier Asylbeantragung und die Rubrik "Flucht" gestellt, die aber doch eine Unterrubrik von "Migration" ist.

Ich hoffe, die Erklärung ist Dir jetzt nicht zu dumm!

LG, Micha

PS: Der von Dir verlinkte Zeitungsartikel ist sehr polemisch. Er überspitzt ein Problem und verallgemeinert es einseitig. Er verschweigt z.B. dass Juden, die in islamischen Ländern als Dhimmis zwar nicht mit den Muslimen gleichberechtigt waren, in der selben Zeit in christlichen Ländern unter Pogromen zu leiden hatten. Venedig hatte im 16. Jh. ein Ghetto für Juden eingerichtet. Muslime in christlichen Ländern hatten es noch schwerer. In Spanien wurden Juden und Christen nach der sog. Reconquista des Landes verwiesen oder zwangsgetauft. Man darf sicher die Dhimmi-Regelung nicht romantisieren, aber Christen und Juden wurden dank dieser Einstufung doch meistens toleriert, manchmal sogar respektiert. Christliche Länder hatten eine entsprechende Einstufung für Muslime nicht.

Nun muss ich widersprechen. Das einige Menschen flüchten und somit in einem sicheren Land Asyl beantragen ist schon richtig und wichtig.
Jedoch vergisst man, dass der Grund der Migration bei Flucht im ersten Land, welches der Asylant betritt nicht mehr existiert. Nur dort wird
wahrscheinlich nicht soviel Geld dafür bezahlt, dass sie dort hin "gewandert" sind. Dann geht die Wanderung solange weiter, bis ein Land gefunden wurde,
wo man sich nieder lassen kann und dort unbeschwert leben kann. Hier setzt das Dhimmitum an.

So überspitzt ist der Artikel nicht, wenn man die Realität sich vor Augen führt.
So kann ich mich daran erinnern, dass Schülern gewisse Kleidung verboten worden sind
nur weil die Asylanten sich nicht zusammen reisen können. Müsste jetzt selber mal Googlen,
aber ich denke, dass du weist was ich meine.

Juden und Christen wurden toleriert, weil sie Menschen 2. Klassen waren und somit sich selbst versklavt hatten.
Genau dieser Punkt wurde in dem Artikel aufgenommen. Sich zu unterwerfen im  vorauseilende Gehorsam ist
Dhimmitum wie er vom Islam gewünscht wird.

Ich denke der Autor " Dirk Maxeiner, Michael Miersch ", hat die Aufzählung nicht abschließend aufgeführt.
Diese Liste könnte man noch weiter treiben, was aber bestimmt hier den Rahmen sprengen würde.

Den Toten in Australien in Gedenken.
Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: MAS am 23.12.2025 19:56
Lieber Ingo,

machst Du es Dir nicht ein bisschen zu einfach?

Frage:
Unterscheidest Du zwischen:
- Asylrecht und Missbrauch des Asylrechts?
- den Rechtssystemen, die vor Jahrhunderten hier und dort galten und den heutigen?
- der Zuschreibung als "sicheres Herkunftsland" und der Wirklichkeit vor Ort?
- der Belastung der Grenzländer der EU durch Asylbewerber, die dort die EU betreten und den Ländern ohne EU-Außengrenze?

Und fragst Du nach Gründen für politischen und religiösen Fanatismus und was wir gegen diese machen können?

Hast Du Dich wirklich eingehend mit Geschichte beschäftigt?
Und mit Islamwissenschaft?

LG, Micha

Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: BerlinerKerl am 23.12.2025 23:15
Lieber Ingo,

machst Du es Dir nicht ein bisschen zu einfach?

Frage:
Unterscheidest Du zwischen:
- Asylrecht und Missbrauch des Asylrechts?
- den Rechtssystemen, die vor Jahrhunderten hier und dort galten und den heutigen?
- der Zuschreibung als "sicheres Herkunftsland" und der Wirklichkeit vor Ort?
- der Belastung der Grenzländer der EU durch Asylbewerber, die dort die EU betreten und den Ländern ohne EU-Außengrenze?

Und fragst Du nach Gründen für politischen und religiösen Fanatismus und was wir gegen diese machen können?

Hast Du Dich wirklich eingehend mit Geschichte beschäftigt?
Und mit Islamwissenschaft?

LG, Micha

Jeder der verfolgt wird, oder wo das Leben gefährdet ist hat ein Anrecht auf Asyl.
Wenn man aber aus einem sicherem 3 Land einreist, besteht hier kein Asylrecht mehr.
Ich lebe in dem hier und jetzt und nicht im 15. bzw. 16. Jahrhundert. Das ist was für
Geschichtsfanatiker. Hier kann man sich sicherlich auch austoben, aber Juristisch nicht relevant.
Ein sicheres Herkunftsland sind alle Länder um Deutschland. Was man sicherlich nicht bestreiten mag.
Für die Belastung der Grenzländer ist die EU zuständig. Wenn man sich nicht immer mit der Banane
auseinandersetzt, hätte man hier womöglich auch eine Lösung gefunden, anstatt alle nach Deutschland
durchzuwinken. Das haben die Griechen, Italiener und Österreicher zur genüge gemacht.
Was ist denn geprüft worden? Asyl ja, Ist auch in nicht wenigen Fällen bestätigt worden. Hier hätte aber
das Dublinabkommen greifen müssen. Ach, entschuldige ich vergass. Ist ja Europa. Die anderen Länder
nehmen die Wirtschaftsasylanten ja nicht zurück.
Ebenfalls hat Deutschland schon mehr Flüchtlinge aufgenommen als alle anderen Länder um uns herum.
Was ist mit unserer Belastung? Was meinst du eigentlich, warum die GKV so am Limit sind?
Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: BerlinerKerl am 23.12.2025 23:16
Jetzt zurück zum Thema.
Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: MAS am 24.12.2025 00:25
Lieber Ingo,

ja, wir reden ja vom Hier und Jetzt, das so ist, wie es ist, weil ihr andere Hiers und Jetzts vorausgingen, also Geschichte. Wer Geschichte nicht versteht, versteht das Hier und Jetzt nicht.

Aber eigentlich hast Du mit Den Äußerungen zum Dhimmitum ja damit angefangen, von früheren Zeiten zu erzählen. Es ist eine Erfindung des 7. Jhs. c.Z., also des 1. Jhs. n.d.H. oder i.Z.
Oder kannst Du mehr dazu sagen, in welchem Land oder welchen Ländern der Dhimmi-Status heute im Gesetzbuch steht? Im Iran vielleicht oder in Saudi-Arabien, in einem Emirat oder im Sudan? Oder in Afghanistan oder Malaysia? Ich weiß es nicht. Aber Du bist doch Jurist und kannst da vielleicht weiterhelfen.

Aber gut, dass Du Verfolgten ein Asylrecht zugestehst.

Ob das dann bedeuten muss, Asylbewerber wie Verbrecher in Lager einzupferchen, wie in Griechenland oder Italien zu beobachten, ist eine andere Frage.

Australien verschärft nun das Waffengesetz. Finde ich gut!


LG, Micha


Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: doppelrock am 24.12.2025 03:23
Nicht erst heutzutage muss man damit rechnen, dass es sich um eine false flag-Tat handelt. Dass Symbole benutzt werden, die bewusst in die irre führen, zu möglichen Tätern, wo viele denken "klar, muss so sein". Aber in Wirklichkeit waren es andere.
Bei der Häufigkeit an (schlechten) Nachrichten ist es schwer, wirklich schnell, Überblick zu bekommen. Eine Folge ist. dass meist der erste negative Eindruck hängen bleibt, aber niemand die Korrektur wahrnimmt.
Das gilt für alle aktuellen Theman, die Aufklärung zum Erreger, den Krieg seit 12 Jahren, überstaatliche Organisatoren, Kampf gegen Diktatoren und eben auch so brutale Anschläge.
Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: BerlinerKerl am 25.12.2025 13:25
Lieber Ingo,

ja, wir reden ja vom Hier und Jetzt, das so ist, wie es ist, weil ihr andere Hiers und Jetzts vorausgingen, also Geschichte. Wer Geschichte nicht versteht, versteht das Hier und Jetzt nicht.

Aber eigentlich hast Du mit Den Äußerungen zum Dhimmitum ja damit angefangen, von früheren Zeiten zu erzählen. Es ist eine Erfindung des 7. Jhs. c.Z., also des 1. Jhs. n.d.H. oder i.Z.
Oder kannst Du mehr dazu sagen, in welchem Land oder welchen Ländern der Dhimmi-Status heute im Gesetzbuch steht? Im Iran vielleicht oder in Saudi-Arabien, in einem Emirat oder im Sudan? Oder in Afghanistan oder Malaysia? Ich weiß es nicht. Aber Du bist doch Jurist und kannst da vielleicht weiterhelfen.

Aber gut, dass Du Verfolgten ein Asylrecht zugestehst.

Ob das dann bedeuten muss, Asylbewerber wie Verbrecher in Lager einzupferchen, wie in Griechenland oder Italien zu beobachten, ist eine andere Frage.

Australien verschärft nun das Waffengesetz. Finde ich gut!


LG, Micha

Nun ist es verständlich, wenn man die Menschen die Ihre Identität verschleiern nicht mit Blumen begrüßt.
Solange es sich hierbei um Wirtschaftsasylanten handelt, die nur ein besseres Leben sich wünschen ist
es legitim die eigenen Resourcen zu schützen. In Griechenland und Italien bekommen die Personen ja
nicht den berühmen Zucker in den Allerwertesten geblasen. Das ist nur Eigenschutz der EU. Frontex dürfte
sich hier auch einen Namen machen wollen, denn die EU mischt da auch kräftig mit.

"Aber gut, dass Du Verfolgten ein Asylrecht zugestehst."
Den Unterton kannst du bei unterlassen. Finde ich unangebracht und befremdlich.
Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: MAS am 25.12.2025 19:14
Lieber Ingo,

da sage ich mal was nettes zu Dir, da hörst Du einen unangebrachten und befremdlichen Unterton heraus.

Indes war vielleicht tatsächlich ein Unterton dabei, aber kein unangebrachter, denn er verdankt sich Deinem Unterton, der eine grundsätzlich feindselige Haltung gegenüber Asylbewerbern verrät, was schon an der Wortwahl "Asylanten" und "Wirtschaftsasylanten" zu erkennen ist. Menschen, die ihnen freundlich oder neutral gegenüber eingestellt sind, verwenden eher "Asylbewerber" oder dann wohl, wenn sie das Asyl haben, "Asylinnehaber", wobei ich das aber auch noch nicht gehört habe. (Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Asylbewerber (https://de.wikipedia.org/wiki/Asylbewerber))
Ich las gerade bei der Google-KI, dass man einen Menschen, dessen Asylantrag bewilligt wurde, einen "angerkannten Geflüchteten" nennt.

Jedenfalls sprichts Du immer von Menschen, die keinen Anspruch auf Asyl haben, es aber beanspruchen, als sei das die Mehrheit oder vielleicht gar fast jeder.

Und meine Frage hast Du noch nicht beantwortet: In welchem Rechtssystem eines islamischen Landes heute, gibt es noch den klassischen Dhimmi-Status? Kennst Du Dich da aus? Du hast ja unser Rechtssystem dem islamischen gegenübergestellt und als typisch für letzteres den Dhimmistatus genannt. Und da Du nicht in die Geschichte, sondern nur ins Hier und Jetzt schauen willst, gehst Du sicher davon aus, dass es den Dhimmistatus heute noch gibt. Und da frage ich: Wo?
Ich habe inzwischen gelesen, dass schon das Osmanische Reich ihn im 19. Jh. angeschafft und alle Bürger des Reiches gleichberechtigt hat. Aber vielleicht gibt es andere Länder, in denen er noch eine juristische Rolle spielt. Aber welche?

Wirtschaftliche Gründe, die Heimat zu verlassen, sind so alt wie die Menschheit. Ohne diese wäre nicht die ganze Erde von Menschen bevölkert, sofern es sich dort leben lässt. In Bezug auf die heutigen Ländern, aus denen Menschen auf der suche nach besseren wirtschaftlichen Lebensbedingungen auswandern, lässt sich fragen: Was haben wir Europäer mit den wirtschaftlichen Bedingungen in z.B. Afrika zu tun? Und was könnten wir dazu beitragen, dass wirtschaftliche Not weniger Menschen zum   Auswandern drängt? Hast Du darauf Antworten?

LG, Micha
Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: BerlinerKerl am 28.12.2025 10:26
Lieber Ingo,

da sage ich mal was nettes zu Dir, da hörst Du einen unangebrachten und befremdlichen Unterton heraus.

Indes war vielleicht tatsächlich ein Unterton dabei, aber kein unangebrachter, denn er verdankt sich Deinem Unterton, der eine grundsätzlich feindselige Haltung gegenüber Asylbewerbern verrät, was schon an der Wortwahl "Asylanten" und "Wirtschaftsasylanten" zu erkennen ist. Menschen, die ihnen freundlich oder neutral gegenüber eingestellt sind, verwenden eher "Asylbewerber" oder dann wohl, wenn sie das Asyl haben, "Asylinnehaber", wobei ich das aber auch noch nicht gehört habe. (Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Asylbewerber (https://de.wikipedia.org/wiki/Asylbewerber))
Ich las gerade bei der Google-KI, dass man einen Menschen, dessen Asylantrag bewilligt wurde, einen "angerkannten Geflüchteten" nennt.

Jedenfalls sprichts Du immer von Menschen, die keinen Anspruch auf Asyl haben, es aber beanspruchen, als sei das die Mehrheit oder vielleicht gar fast jeder.

Und meine Frage hast Du noch nicht beantwortet: In welchem Rechtssystem eines islamischen Landes heute, gibt es noch den klassischen Dhimmi-Status? Kennst Du Dich da aus? Du hast ja unser Rechtssystem dem islamischen gegenübergestellt und als typisch für letzteres den Dhimmistatus genannt. Und da Du nicht in die Geschichte, sondern nur ins Hier und Jetzt schauen willst, gehst Du sicher davon aus, dass es den Dhimmistatus heute noch gibt. Und da frage ich: Wo?
Ich habe inzwischen gelesen, dass schon das Osmanische Reich ihn im 19. Jh. angeschafft und alle Bürger des Reiches gleichberechtigt hat. Aber vielleicht gibt es andere Länder, in denen er noch eine juristische Rolle spielt. Aber welche?

Wirtschaftliche Gründe, die Heimat zu verlassen, sind so alt wie die Menschheit. Ohne diese wäre nicht die ganze Erde von Menschen bevölkert, sofern es sich dort leben lässt. In Bezug auf die heutigen Ländern, aus denen Menschen auf der suche nach besseren wirtschaftlichen Lebensbedingungen auswandern, lässt sich fragen: Was haben wir Europäer mit den wirtschaftlichen Bedingungen in z.B. Afrika zu tun? Und was könnten wir dazu beitragen, dass wirtschaftliche Not weniger Menschen zum   Auswandern drängt? Hast Du darauf Antworten?

LG, Micha

Lass mal Gutmensch.
Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: MAS am 28.12.2025 10:30
Lieber Ingo,

da habe ich anscheinend Deine Kompetenz überschätzt. Ich dachte, Du seist Jurist und könntest Deine Thesen mit Belegen untermauern.

Tut mir leid, Dich da falsch eingeschätzt zu haben.

LG, Micha
Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: Yoshi am 28.12.2025 11:53
Lass mal Gutmensch.

Habe nie verstanden, was daran beleidigend sein soll.  ???
Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: MAS am 28.12.2025 16:17
Lass mal Gutmensch.

Habe nie verstanden, was daran beleidigend sein soll.  ???

Ich auch nicht. Aber ich gehe auch nicht davon aus, dass Ingo mich beleidigen wollte.
Gutmenschen sehen doch eher das Gute im Menschen. ;)

LG, Micha
Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: JJSW am 28.12.2025 17:30
Ich bezweifle, das Schlechtmenschen besser wären...

Also ein Schlechtmensch oder Bösmensch möchte ich auch nicht unbedingt sein.


Dann lieber Gutmensch  :)
Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: MAS am 28.12.2025 19:42
Mir hat es mal jemand erklärt, dass man mit der Zuschreibung "Gutmensch" jemanden meint, der von sich meint, moralisch gut zu sein und auf andere, die seinen moralischen Maßstäben nicht gerecht wird, herabblickt.
Und diese Erklärung finde ich hier auch bestätigt: https://de.wikipedia.org/wiki/Gutmensch (https://de.wikipedia.org/wiki/Gutmensch)

Ich denke, dass so eine Zuschreibung ja auch von einer moralischen Position aus getätigt wird, die Maßstäbe setzen will. Sie geht wohl eher von einem großen Egoismus der Menschen aus, so dass jeder zusehen müsse, wo er bleibt. Ja, der, der es mit erklärt hat meinte, für ihn sei der Mensch der Wolf des Menschen. Interessanterweise ist er röm.-kath. Religionslehrer, Philosophie- und Sozialkundelehrer. Aber dennoch scheint mir hier eine moralische Wertschätzung moralischer Bescheidenheit vorzuliegen, wonach es eben anmaßend sei, sich selbst als moralisch hochstehend anzusehen. Und das sehe ich auch so. Insofern kann auch ich sagen, dass es Gutmenschen im Sinne dieser Zuschreibung gibt und immer schon gab. Ich sehe aber auch, dass ich mich nicht als einen solchen sehe, denn ich schaue auch sehr kritisch auf meinen eigenen Egoismus, sehe mich also keineswegs als immer moralisch hochstehend an.

LG, Micha
Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: JJSW am 28.12.2025 19:52
Zumindest fühle ich mich nicht moralisch höherstehend und besser als andere. Jeder soll für sich den besten Weg durchs Leben finden, ohne andere zu schaden. Belehren will ich auch niemanden.
Aber Moral scheint für einige doch wichtig zu sein. Kriegen nicht genug davon. Am Besten doppelt  ;D
(Da denke ich aber weniger an Forenmitglieder, eher an manche Politiker, Promis oder andere Großkopferte)

Dann bin ich doch  lieber einfach nur Mensch  :)

Das war's für mich hierzu. Schönen Abend noch...

Gruß
Jürgen
Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: MAS am 28.12.2025 22:17
Ich denke, ein älterer Ausdruck für "Gutmensch" ist "Moralapostel" oder gar "selbstgerechter Moralapostel".

Nun, ich gebe gerne zu, dass Moral oder besser Ethik für mich sehr wichtig ist, vor allem in der Form der Goldenen Regel: Behandle die Menschen so, wie Du willst, dass sie Dich behandeln.

Das muss dann noch interpretiert werden. Z.B. bedeutet es nicht, dass ein Sadomasochist, der gerne gequält wird, einfach andere Meschen quälen darf. Dazu braucht es Regeln, die bei Sadomasochisten ja auch eingehalten werden, wenn alle zufrieden sein sollen. Man muss dann also fragen, ob jemand auch gequält werden will. Oder ich darf niemandem Suppe aufzwingen, der keine Suppe mag, nur weil ich selbst gerne Suppe mag.

Darauf hinzuweisen ist auch wieder moralapostelig. Aber nicht selbstgerecht, denn ich glaube keinesfalls, immer alles richtig zu machen.

Ich habe bisher keine Asylbewerber gerettet oder versteckt, habe keine in unserm Haus aufgenommen.

Und dennoch erdreiste ich mich, mich als ihnen nicht feindlich gesinnt zu bezeichnen, sondern das Recht auf Asyl hochzuachten. Und wenn jemand aus wirtschaftlicher Not flieht ist das für mich nicht weniger ein Asylgrund, als wenn er wegen politischer Not flieht. Ich denke, wir tragen als reiches Land, das auch aufgrund der Armut anderer Länder reich ist, eine Mitverantwortung für die wirtschaftliche Not.

Ingo, Du hast mal geschrieben, es gebe keinen unfairen Handel. Jeder Handel sei fair, alleine, weil es ihn gibt. Habe ich Dich so richtig verstanden? Wenn nein, wie soll ich Dich richtig verstehen? Und wenn ja, warum meinst Du das so?

LG, Micha
Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: Yoshi am 29.12.2025 00:17
Ich denke, ein älterer Ausdruck für "Gutmensch" ist "Moralapostel" oder gar "selbstgerechter Moralapostel".

Ja, in diesem Sinne wird es für Menschen genutzt, die sehr auf political correctness setzen. Allerdings werden Gutmenschen auch als "naiv" bezeichnet, weil sie in jedem Menschen das Gute sehen. Von den Rechten wurde das gerne als Kampfbegriff genutzt, um vor allem "linksgrünversiffte" Menschen zu diffamieren, als diese sich für Flüchtlinge einsetzten. Sozusagen: "Ihr seid blauäugig, weil ihr euch für Straftäter einsetzt und sie ins Land lässt." Damals wurde sogar "Gutmensch" zum "Unwort des Jahres" gewählt.
Titel: Antw:Terroranschlag in Australien
Beitrag von: MAS am 29.12.2025 01:11
Ich denke, ein älterer Ausdruck für "Gutmensch" ist "Moralapostel" oder gar "selbstgerechter Moralapostel".

Ja, in diesem Sinne wird es für Menschen genutzt, die sehr auf political correctness setzen. Allerdings werden Gutmenschen auch als "naiv" bezeichnet, weil sie in jedem Menschen das Gute sehen. Von den Rechten wurde das gerne als Kampfbegriff genutzt, um vor allem "linksgrünversiffte" Menschen zu diffamieren, als diese sich für Flüchtlinge einsetzten. Sozusagen: "Ihr seid blauäugig, weil ihr euch für Straftäter einsetzt und sie ins Land lässt." Damals wurde sogar "Gutmensch" zum "Unwort des Jahres" gewählt.

Ja, schon klar, aber auch mit dieser Zuschreibung ist ein moralischer Anspruch verbunden, nämlich der der Verantwortung für die eigene Gruppe bei der Verteidigung gegen andere. Das schreibe ich jetzt mal, wohlwissend, dass es auch Leute gibt, die das einfach nur ausnutzen, um eigene Machtpositionen zu ergattern, für die sie Gefolgsleute brauchen. Aber die Gefolgsleute selbst haben m.E. durchaus ehrbare Absichten, wenn sie auch auf dem Weg zur einer vereinten Menschheit noch im Kleingruppendenken feststecken.

LG, Micha