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Röcke und mehr... => Artikel und Presseberichte => Thema gestartet von: chris-s am 20.12.2025 15:35
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https://www.instagram.com/reels/DSUzf2QDDF_/
Der Rock am Mann ist im Bundestag angekommen.
Für alle ohne Insta hier ein Screenshot:
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Vielleicht solltest du betonen, dass es ein Besucher ist und kein Parlamentarier, auch wenn es dann keine Klicks gint.
Aus meiner Sicht gibt die Figur ein trauriges Bild von Geschlechtsdysphorie ab, das nicht zur Nachahmung einlädt.
Wenn er so auftreten möchte, meinetwegen, den Rock am Mann wird es nicht fördern.
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https://www.youtube.com/watch?v=0GchkQWL1Zo
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Ein gut gekleideter Rocker an Rednerpult im Bundestag hätte mich auch mehr erfreut, aber ein offensichtlicher Mann im Rock in der Öffentlichkeit ist ein Rocker.
Immerhin ist es ein Statement welche Partei sich scheinbar nicht scheut mit ungewöhnlichen Menschen gesehen zu werden.
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Lieber cephalus,
es bleibt Spekulation, welche Partei (nicht) mit ihm sprechen würde und es bleibt auch offen, mit wem er (nicht) sprechen möchte.
Das Outfit mit Pfadfinder-Hemd, damenhaftem Rock und abgetragenen Militärstiefeln finde ich genauso unstimmig wie den Gesamteindruck, ohne den Mann persönlich zu kennen. Viele einzelne Puzzlestücke, die nicht zusammenpassen wollen.
Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann sähe ich im Parlament gern einen gut gebauten Mann im Stil von Frau Wagenknecht oder Weidel. Klassisch elegant und mit Wiedererkennungswert. Und ohne vom Inhalt der Aussagen abzulenken.
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Vielleicht solltest du betonen, dass es ein Besucher ist und kein Parlamentarier, auch wenn es dann keine Klicks gint.
Aus meiner Sicht gibt die Figur ein trauriges Bild von Geschlechtsdysphorie ab, das nicht zur Nachahmung einlädt.
Wenn er so auftreten möchte, meinetwegen, den Rock am Mann wird es nicht fördern.
Na da würde mich ja mal interessieren woraus du das ableitest.
Mag sein das seine Optik nicht dem Mainstream oder deiner Vorstellung entspricht aber vielleicht gefällt ihm sein Outfit einfach.
Wenn ich so überlege, welche Menschen aus den Subkulturen ich so sehe (auch Szene genannt) ... es ist ihr Stil, ihr Leben, ihre Abgrenzung zum Mainstream.
Und ob er nun irgendwas fördert oder nicht, wird ihn wahrscheinlich nicht interessieren. So wie es viele Subkulturen einen Scheiß interessiert was der Mainstream über sie denkt. Und genauer betrachtet sind hier in diesem Forum alle irgendwie etwas Sub und nicht voll Main......Haben dann alle hier eine Geschlechtsdysphorie? Steile These. Also so what.
Und je mehr ich darüber nachdenke, fühle ich mich mehr in der Sub als Mainstreamkultur wohler. Da sind alle irgendwie ein bisschen lockerer und keiner rümpft die Nase über den anderen. Was ich so an Buntvolk erlebe wie doof die glotzen wenn man nicht ihrem 0815 Raster entspricht... die denken dann wahrscheinlich an Marsmännchen. Kleines Karo halt... da fällt mir gerade jemand aus dem Bekanntenumfeld ein... anderes Thema.
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Ja, auf den ersten Blick "Click-bait"...
Hätte mich auch gewundert, wenn da ein Politiker mit einröhriger Kleidung zu sehen gewesen wäre...
Ich kann Doppelrock nur zustimmen:
Wer so rumlaufen will.... - OK... - Aber förderlich ist das eher weniger, meiner Meinung nach...
Ebenso gebe ich Cephalus recht.
Nicht das erwartete, aber die Tatsache...
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Wer so rumlaufen will.... - OK... - Aber förderlich ist das eher weniger, meiner Meinung nach...
Deine Outfits wären im Bundestag natürlich "förderlicher". Danke, ich musste gerade herzlichst lachen ;D
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Yoshi, ich kann dir nur zustimmen. High Heels im Bundestag bringen den Mann im Rock nachvorne..😂 . Chris wird’s demnächst vormachen…😄
Echt lustig hier . Der eine meint mit Ferndiagnose medizinische Urteile fällen zu können, der andere meint High Heels wären besser um Röcke populär machen zu können und das im Bundestag… 😂
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Wenn ich mich ebenso wie doppelrock und Chris Schumann zum Stilapostel erhebe, so muss ich mich deren Meinung ungefiltert anschließen. Man könnte wirklich mehr aus seinem Erscheinungsbild herausholen.
Aber mich erinnerts ebenso an meine ersten Gehversuche im Rock. Es brauchte etwa 5 bis 10 Jahre, bis ich ein ehrlich gemeintes Lob für meine Kleidungszusammenstellung (nicht punktuell, sondern allgemein meinen "Stil" betreffend) erhalten habe. Davor war ich auch bestimmt eher "lächerlich" gekleidet gewesen, weil ich noch kein Gefühl für die Stimmigkeit des Erscheinungsbildes hatte - und auch keine Vorbilder. Zwar hatte ich da schon meine ersten E-Mails geschrieben, aber das Internet brauchte noch 10 Jahre, bis es überhaupt als "world wide web" bekannt wurde und anfing, für jedermann nutzbar zu werden. Die fehlenden Vorbilder für mich sollen jetzt nicht als Anklage verstanden werden, da man sie jetzt mit einem Klick frei verfügbar hat. Dennoch wird man auch heute noch nicht per Mausklick zum perfekten Selbstkreator, sondern muss noch immer erst seinen eigenen Weg finden zu einem gekonnten Erscheinungsbild.
Andererseits: vielleicht müssen wir einfach lernen, dass wir von unserem Zwei-Regalfächer-Blick abkommen können und akzeptieren, dass das große weite dritte Fach dazwischen eben mit anderen Stilen und Harmonien aufwartet, um eben als formensprachliche eigene Kategorie wahrgenommen zu werden. Dennoch sind mir - auch aus diesem Forum - Fälle aus dieser "dritten Kategorie" bekannt, denen das wesentlich harmonischer gelingt - in meinen Stilapostel-Augen.
Jedenfalls ist es der rocktragenden Person auf Besuch im Bundestag recht, mit allen Pronomen angesprochen zu werden - was nach einer kurzen Recherche schnell herauszubekommen ist. Und seine (da decke ich schon mal zwei Pronomen ab) Funktion ist:
"Jugendpolitische*r Sprecher*in (rdp)".
Ich selbst war jedenfalls noch nicht im Rock auf Besuch im Bundestag. Dennoch habe ich im Rock mal einen Bundeskanzler besucht, der laut Gerichtsurteil seine Haare nicht getönt trug. Wir sind zu mehreren dorthin gegangen. Ich war der einzige, der nicht daran gedacht hat, seinen Personalausweis mitzubringen (damals war meiner noch sehr unhandlich und trug ich demnach nie mit mir herum).
Die Türsteher ließen mich nicht hinein. Nach ein paar Momenten kam dann einer vom Back-Office und meinte zur Security:
"Lassen Sie ihn herein. Er ist bekannt!" :D :D :D
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Lieber skirtedman,
niemand erklärt sich hier zum "Stilapostel". Zumindest ich habe ausdrücklich meine Meinung geäußert und gefragt, ob ich einen Wunsch äußern darf.
Wenn solche sanfte Worte schon belehrend wirken, kalibriere doch bitte mal deine Maßstäbe. Denn dann wäre ja außer unterwürfiger Zustimmung, egal wozu, kaum mehr was erlaubt.
Und warum soll man im angemessen höflichen Ton nicht etwas sagen dürfen, was man fühlt oder sieht?
Bei den im Forum gezeigten Kombinationen schweige ich meist, wenn sie mir nicht gefallen, aber dieser als "Rock im Bundestag" gepriesene Gast sieht für mich nun einmal so schräg und unharmonisch aus, dass ich es in Worte fassen möchte.
Und ein Mann im Rock, der irgendwo zwischen Glööckler und Pippilotta Langstrumpf auftritt, mit einer sehr ungesunden pummeligen Figur,, bleibt für mich kein Vorbild. Ein solcher Auftritt ist eben eher geeignet, Vorurteile gegen Mann im Rock zu bestätigen statt zu inspirieren.
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Streit über Geschmacksfragen.
Wichtig ist aber: Diesem Besucher wurde nicht der Eintritt verwehrt!
LG, Micha
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Warum sollte man ihm aufgrund eines Rocks auch den Eintritt verwehren?? :o
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Diese Frage, lieber Chris, ist heute berechtigt.
Noch vor wenigen Jahrzehnten aber hat sich eine Frau noch kaum in Hosen in den Bundestag getraut.
Ist es nicht schön, dass das heute anders ist?
LG, Micha
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Wer so rumlaufen will.... - OK... - Aber förderlich ist das eher weniger, meiner Meinung nach...
Deine Outfits wären im Bundestag natürlich "förderlicher". Danke, ich musste gerade herzlichst lachen ;D
Falls du auf mein Dirndl vom Oktoberfest anspielst: Das wäre höchstens zur Wiesn-Zeit ein Gag. Sonst hier nicht tauglich. Is klar.
Ich kann dir aber versichern: Meine Alltags-Outfits würden hier um Galaxien besser abschneiden, wie dieser Zeitgenosse...
Nur fehlt dir da glaube etwas Hintergrundwissen.... - sonst würdest du sicher NICHT lachen... 8)
Allein schon mit dem kleinen Schwarzen vom Profilbild wär ich dort wohl einiges besser gekleidet, wie mancher, der dort "einsitzt"...
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Lieber doppelrock,
in der Tat hast Du Deine kritischen Worte sanft formuliert.
Tut mir leid, dass ich die kritischen Stimmen auf das Erscheinungsbild des Bundestags-Besuchers unter den Sammelbegriff "Stilapostel" zusammengefasst habe und damit Dich beleidigt habe.
Zu Deinen neuesten Anmerkungen (gestern, 12:24 Uhr) fällt mir eine eigene Anmerkung noch ein. Denn Du kritisierst die wörtlich "pummelige Figur". Die Figur bleibt eines jeden Menschen seine eigene Entscheidung oder manchmal auch sein ungewolltes Schicksal. Pummelige Menschen haben natürlich auch das Anrecht, sich frei zu einem eigenen Kleidungsstil zu entwickeln.
Da hier gerade in die Diskussion ein Austausch über eine Vorbildfunktion sich einschleicht, möchte ich nochmals anmerken, dass sehr eindeutig der rocktragende Besucher des Bundestags nicht für die Gemeinschaft der rocktragenden Männer eintritt, sondern für non-binäre und gender-fluide Lebensentwürfe (https://www.rockmode.de/index.php?topic=10292.0#:~:text=Jedenfalls%20ist%20es%20der%20rocktragenden%20Person%20auf%20Besuch%20im%20Bundestag%20recht%2C%20mit%20allen%20Pronomen%20angesprochen%20zu%20werden%20%2D%20was%20nach%20einer%20kurzen%20Recherche%20schnell%20herauszubekommen%20ist.%20Und%20seine%20(da%20decke%20ich%20schon%20mal%20zwei%20Pronomen%20ab)%20Funktion%20ist%3A%0A%22Jugendpolitische*r%20Sprecher*in%20(rdp)%22.). Insofern muss sein Entscheidungsbild nicht jedem hier im Forum tatsächlich als zu würdigendes Vorbild dienen. Der Kreis der anderen den Bundestag mitbesucht Habenden macht das auch noch mal deutlich - siehe das diesen Thread einleitende Video.
Natürlich gebe ich Euch recht, dass ein männlich geborener Mensch und als ein solch zu klassifizierender Körper in den Augen vieler Leute zunächst als Vertreter der Gattung "Mann im Rock" gilt, und somit auch viele von uns mitmeint. Dennoch können wir selbst dazu beitragen, welches Bild wir von dem, was wir selbst vertreten, nach eigener Auffassung optimal vermitteln. Wir alle sind - jeder für sich selbst - die idealsten Vertreter unserer eigenen Gattung.
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"Spieglein, Spieglein an der Wand,
wer er ist der Schönste im ganzen Land?"
LG, Micha
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Hallo Skirtedman,
deine Entschuldigung nehme ich gern an.
Wie auch schon vorher gesagt, kann jeder auftreten, wie er will Da werde ich ihm nicht dreinreden. genauso klar bleibe ich bei meiner Ansicht, dass diese Erscheinung für mich eher abschreckend als vorbildlich ist. Aus bereits genannten Gründen.
Und mit Mutmaßungen versuchen, einen Zustand schön zu reden, führt zu nichts. Letztlich ändert Grübeln über die Ursache für die Figur nichts an der Figur. Sie sieht jetzt im Film so aus, wie sie aussieht.
Das Wort "pummelig" sehe ich auch nicht so negativ. Wenn ein Mann kleiner und deutlich schwerer als der Durchschnitt seiner Altersgruppe ist, wirkt seine Figur nunmal pummelig. Wenn ich von Hummelform statt Wespentaille gesprochen hätte, würde sich auch wieder jemand aufregen. Deshalb meine ich, dass es besser ist sachlich ehrlich zu sein statt politisch korrekt (lügen).
Es gibt schon genügend Plätze, an denen man seinen eigenen Standpunkt nicht vertreten darf. Das soll hier nicht unbedingt ausufern.
Gruß
doppelrock
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Ein solcher Auftritt ist eben eher geeignet, Vorurteile gegen Mann im Rock zu bestätigen statt zu inspirieren.
Ach, bei so Leuten wie dir braucht es eigentlich nicht viel, um Vorurteile zu erwecken. Ich würde an deiner Stelle aber nicht so sehr von mir selbst auf andere schließen. Die Toleranz in der Gesellschaft ist im Durchschnitt schon höher als deine. ;)
Falls du auf mein Dirndl vom Oktoberfest anspielst: Das wäre höchstens zur Wiesn-Zeit ein Gag. Sonst hier nicht tauglich. Is klar.
Ich kann dir aber versichern: Meine Alltags-Outfits würden hier um Galaxien besser abschneiden, wie dieser Zeitgenosse...
Nur fehlt dir da glaube etwas Hintergrundwissen.... - sonst würdest du sicher NICHT lachen... 8)
Allein schon mit dem kleinen Schwarzen vom Profilbild wär ich dort wohl einiges besser gekleidet, wie mancher, der dort "einsitzt"...
An das Dirndl dachte ich noch nicht mal. Eher an die Miniröcke, High Heels und langen lackierten Krallen. Du hast anscheinend Recht. Würdet ihr beide im Bundestag nebeneinander stehen, fänden sie nur den anderen Typen komisch. Bei dir würden die Leute natürlich denken: "Wow, das ist ein richtiger Kerl! Der bringt den Mann im Rock weiter. Ist ja so ein echter manly man. Wenn mein Ehemann doch auch nur so maskulin wie der rumlaufen würde." ;D
Sorry, selbst wie eine Frau rumlaufen und aussehen, als wäre man eine Drag Queen, die Perücke und Make-Up vergessen hat, aber gleichzeitig die Chuzpe besitzen, um sich über andere das Maul zu zerreißen. Und dann noch ständig sich selbst beweihräuchern müssen, wie geil man sich doch findet, weil man angeblich so viel besser als andere aussehen würde. ???
Dieses Forum kann man aber oft nur ironisch lesen, weil es geniale Realsatire bietet. Ich lache hier immer wieder herzhaft über diese abstruse Borniertheit und Doppelmoral von manchen. ;D
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Das wird ja richtig interessant hier, ich hole mal schnell Popcorn... Ich glaube, das bekommt hier Unterhaltungswert.
Spaß beiseite -, ich habe den Eindruck, das wird hier zu einer Diskussion, wie man als Mann im Rock noch akzeptabel erscheint und welche Figur man dann haben sollte.
Und ist der Typ im Video vielleicht ein Platzhalter des NO GO was man hier im Forum dem einen oder anderen lieber nicht an den Kopf wirft, weil dann mächtig Ärger ist? Mal ehrlich das eine oder andere was im Forum gezeigt wird, ist doch auch fragwürdig.
Da sagt man dann lieber gar nichts, scrollt weiter, weil man sonst sofort die Antwort mit Intoleranz bekommt.
Und zu dem Typen , ja mir doch egal was er ist oder nicht ist. Für ihn ist es gut so und das haben wir zu akzeptieren.
Und jeder hat sicher andere Vorbilder. Und Vorbild wird er bestimmt nicht sein wollen.
Fazit :fassen wir uns alle selber an die Nase und gut ist. Jeder hier hat seine eigene Macke.
Ich mag den schwarzen Gothic Styl, für mich passt es. SKM mag seine Blümchenkleider und Schulmädchenröcke. Für ihn ist es auch Ok.
Letztlich dreht es sich um die Grundsatzdiskussion, was geht und was nicht geht. Ich weiß jetzt schon, das es da keine gemeinsame Position geben wird.
Am Ende wird man den anderen einfach nur hinnehmen können und müssen. Es gibt für den Mann im Rock oder Kleid einfach keine allgemein gültige Vorlage außer vielleicht noch die Schotten. Nur ist das da mehr Tracht und nicht Ku’damm Fashion und somit untauglich.
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"Spieglein, Spieglein an der Wand,
wer er ist der Schönste im ganzen Land?"
LG, Micha
Ich wollte gerade was korrigieren, aber das geht nicht mehr, nachdem ich ein paar Stunden offline war.
Korrekt heißt es natürlich:
"Spieglein, Spieglein an der Wand,
wer ist der Schönste im ganzen Land?"
Also ohne "er" zwischen "ist" und "der".
LG, Micha
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@Yoshi:
Ist dir schon aufgefallen, dass du nicht zum eigentlichen Thema des Startbeitrags antwortest, sondern vielmehr Leute persönlich angreifst und bei ihnen Verhalten kritisiert, das du selbst an den Tag legst?
"Bei Leuten wie dir" Damit unterstellst du, dass alle, die eine Meinung aussprechen, die nicht deiner eigenen entspricht, gleich sind und in jedem Fall stufst du sie unter deinem Niveau ein. Gleichzeitig bist du nicht in der Lage, für dich typische Merkmale dieser Menschen zu nennen. Es bleibt bei der Andeutung.
In diesem Zusammenhang habe ich nur geschrieben, was sich tun würde (meine Meinung). Was hat das mit "von sich auf andere schlie0en" zu tun?
Deine Aussage zur Toleranz der Gesellschaft ist eine unbelegte (Falsch-)Behauptung, aufgrund von persönlicher Ablehnung deinerseits. Hast du es nötig, dich so hervorzutun und über andere zu erheben? Da wäre ein Blick in den Spiegel gut.
Zum Ursprungsthema: Wenn jemand als Mitglied einer Pfadfindergruppe in den Medien oder in politischen Räumen auftritt, dann doch bitte als solcher erkennbar in kompletter Uniform statt in Räuberzivil, um sich mit seiner Gruppe zu identifizieren. Wer die Selbstdarstellung über die öffentliche Darstellung oder Vertretung der Gruppe stellt, kann ja mal überlegen, ob er in diesem Moment in dieser Gruppe richtig ist. Bitte eigene Meinung dazu machen.
Deine Vergleiche mit Chris S und dem "Pfadfindenden" werte ich einfach mal als Ironie. Kann man machen, hilft aber keinem. Letztlich auch nur ein persönlicher Angriff ohne Aussage zum eigentlichen Thema.
"
Herausragend ist dein letzter Satz, wo du dich über das gesamte Forum stellst und der Mehrheit der Leute "abstruse Borniertheit" und "Doppelmoral" unterstellst. Bei Einzelpersonen stimme ich zu (Sie wissen auch, wer gemeint ist), aber in dieser Allgemeinheit bleibt es eine Falschaussage. Du versuchst wieder, deine persönliche Meinung als absolute Wahrheit zu tarnen.
Ich vermute eher, dass es eine Projektion ist, aus deiner eigenen beschränkten Sichtweise heraus, basierend auf eigenen Unsicherheiten. Letztlich ist das alles nur deine Meinung und die darfst du gern haben und als solche äußern.
Zum Glück gibt es hier sehr unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Interessen und Hintergründen, aber keiner von denen steht über einem anderen und hat auch kein Recht, sich so eine Position herauszunehmen.
Vielleicht magst du ja drüber nachdenken, ob du nur von oben herab meckern oder dich wieder mehr inhaltlich an Diskussionen beteiligen willst.
Gruß
doppelrock
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"Spieglein, Spieglein an der Wand,
wer er ist der Schönste im ganzen Land?"
LG, Micha
ICH
Ich fühle mich wohl, so wie ich bin und bin als "Alter deutscher weiße Mann" voll integriert
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"Spieglein, Spieglein an der Wand,
wer er ist der Schönste im ganzen Land?"
LG, Micha
ICH
Ich fühle mich wohl, so wie ich bin und bin als "Alter deutscher weiße Mann" voll integriert
Du meinst "Alter deutscher weißer Mann."
LG, Micha
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"Spieglein, Spieglein an der Wand,
wer er ist der Schönste im ganzen Land?"
LG, Micha
ICH
Ich fühle mich wohl, so wie ich bin und bin als "Alter deutscher weiße Mann" voll integriert
Du meinst "Alter deutscher weißer Mann."
LG, Micha
Das (R) bekommst du geschenkt.
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Bewerten wir hier eigentlich nicht zu schnell und intensiv Outfits von anderen Mitrockern?
Sind sie tauglich eiene Botschaft zu transportieren?
Sind sie tauglich meiene Botschaft zu transportieren?
Wie wird Lieschen Müller das bewerten?
Wie Detlef Wurst?
Ja es oder wir sind wenige, von daher mehr oder vielleicht auch fast immer im Fokus, aber was wäre eigentlich, würden wir diese Masstäbe an Jederfrau oder -mann anlegen?
Mit diesem Gedanken saß ich heute in einem EKZ und habe mir die Passierenden angesehen.
Genau betrachtet war die Mehrzahl gruselig.
- schlechte, schlampige Klamotten
- unpassende Zusammenstellung
- nicht zur Figur passend
- miese Figur
- Frisur?
- missratenes Makeup
- langweilige Erscheinung
- ausgelatschte Schuhe
...
Was im zufälligen Durchschnitt übrig blieb, waren eine handvoll Menschen die nicht durch mein Raster vielen.
Und wir Rocker stellen uns gegenseitg unter die Anforderungen perfekt, zumindest für einen bestimmten individiellen Zweck zu sein?
Muss es unter uns nicht auch alle geben, auch wenn weder Figur, noch Klamotten optimal sind?
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"Spieglein, Spieglein an der Wand,
wer er ist der Schönste im ganzen Land?"
LG, Micha
ICH
Ich fühle mich wohl, so wie ich bin und bin als "Alter deutscher weiße Mann" voll integriert
Du meinst "Alter deutscher weißer Mann."
LG, Micha
Das (R) bekommst du geschenkt.
Danke, lieber Ingo! Sehr freundlich! :)
LG, Micha
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Muss es unter uns nicht auch alle geben, auch wenn weder Figur, noch Klamotten optimal sind?
Ja, muss es, denn wir sind ja nicht auf dem Laufsteg, lieber Cephalus.
Wobei mit die Präsentationen auf den Laufstegen auch oft nicht gefallen. Und noch weniger die Gesichter.
LG, Micha
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@doppelrock:
Vielen Dank für das Pamphlet! Ich habe allerdings schon originellere von dir lesen dürfen. ;)
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Was ist eigentlich so schlimm daran, wenn jemand einen öffentlichkeitswirksamen Auftritt oder die kleidung einer Person kritisiert, weil das einfach die eigene Meinung ist?
Im Video des Startbeitrags ist ein "Mann im Rock" gezeigt, der als Pfadfinder in der Öffentlichkeit als solcher eigentlich die ganze Uniform tragen müsste, nicht nur das Hemd zu stilistisch nicht passender Privatkleidung. Er repräsentiert eben auch seine Pfadfindergruppe in der Öffentlichkeit.
Ein öffentlicher Auftritt ist immer sichtbar und hinterlässt immer Eindrücke, Kleidung sendet immer eine Botschaft, ob man will oder nicht. Nichtkommunizieren geht nicht. Daran sollte man vor dem Auftritt denken.
Und sofort melden sich Leute, die diese Kritik kritisieren und den gezeigten Mann in eine Opferrolle schieben. Ich denke, wer so auffällig auftritt, kann sich selbst verteidigen und weiß, dass Auffallen Reaktionen verursacht. Anders wäre es, wenn er die Opferrolle bewusst missbraucht und sich inszeniert. Das unterstelle ich aber nicht, da ich ihn nicht
Es werden sich hier im Forum nie alle Meinungen unter einen Hut bringen lassen. Manche sagen "Hauptsache Rock in der Öffentlichkeit", andere wünschen eindeutig ein Aussehen, das positive Eindrücke hinterlässt statt Irritation oder Abschreckung. Auf der Seite "Hauptsache Rock" scheint dann noch der ein oder andere ausschließlich emotional auf der Beziehungsebene (statt sachebene) unterwegs zu sein, denn eine Meinungsäußerung als Schmähschrift (Pamphlet) zu bezeichnen, finde ich genauso weit hergeholt wie das Anwenden der Opferrolle.
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https://www.instagram.com/reels/DSUzf2QDDF_/
Der Rock am Mann ist im Bundestag angekommen.
Für alle ohne Insta hier ein Screenshot:
Lieber chris-s
Vielen Dank für den Bericht mit Bild. Da mein Instagram Account immer noch schläft, hätte ich davon sonst nichts bekommen.
Bei der hier stattfindenden Diskussion beteilige ich mich nicht. Ich genieße und schweige... ;)
Gruß
Jürgen
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Muss es unter uns nicht auch alle geben, auch wenn weder Figur, noch Klamotten optimal sind?
Ja, mich zum Beispiel.
Ich habe nicht immer die Zeit, mich für jedes Rausgehen optisch durchzuoptimieren.
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Ich bin ja ziemlich neu hier im Forum. Aber mich hat schon irritiert, wie hier der Auftritt im Bundestag einer Person im Rock (offensichtlich ein*e nicht-binäre Pfadfinder*in) kritisiert wird. Dass nicht jeder Stil jedem gefällt, ist klar und darf auch diskutiert werden. Aber es macht doch einen Unterschied, ob man neutral über Stilvorstellungen diskutiert oder ob man über eine konkrete Person herzieht, die sich hier nicht wehren kann. Und das in einem despektierlichen Tonfall, der auch geeignet ist, andere hier davon abzuschrecken, ähnliche Outfits zu zeigen.
Ich selbst war auch schon im Kleid als Besucher im Bundestag, allerdings nicht so öffentlichkeitswirksam wie diese Pfadfinder*innen. Ich finde es ein tolles Vorbild von Vielfalt in Geschlechtsidentitäten und Kleidungsstilen, das hier von den Pfadfinder*innen gezeigt wird, und freue mich, dass das vom Vertreter des Bundestags so akzeptiert und gutgeheißen wird. Ob solche Beispiele förderlich oder hinderlich sind dafür, dass mehr Männer sich trauen, Röcke oder Kleider zu tragen, hängt vom Geschmack des Betrachters ab. Mich persönlich hat die vermehrte Sichtbarkeit von queeren Personen in der Öffentlichkeit dazu motiviert, mich auch als Cis-Mann zu trauen, Kleider zu tragen.
Wir sollten jedenfalls nicht queere Menschen (trans und nicht-binär) ausspielen gegen Röcke und Kleider tragende Cis-Männer - das schadet letztlich nur beiden Communities.
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Danke, Bernd, und willkommen im Forum!
Was meinst Du, wie lange ich das hier schon predige? Ich weiß es selbst nicht mehr.
LG, Micha
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Lieber Bernd,
hier gibt es viele frustrierte Männer, die eine äußerst fragile Psyche haben und ihre Männlichkeit durch queere Personen bedroht sehen.
hier gibt es ebenso viele selbsternannte Stilikonen, die ihren Modegeschmack als absolut über alles andere stellen und sich als Modezaren aufplustern wollen.
Ich habe früher mit diesen Menschen freundlich diskutiert und mich manchmal ziemlich über sie geärgert. Mittlerweile sehe ich das sehr gelassen und lache einfach nur noch über sie.
Ich nehme diese Charaktere nur noch mit Humor und wenn ich dann wieder eine wütende lange Replik von einem bekomme, muss ich kurz schmunzeln und logge mich dann wieder aus, um mich wichtigeren Dingen zu widmen. Wir schenken denen viel zu viel Aufmerksamkeit.
Lass dich aber nicht verschrecken, denn es gibt hier ebenso viele User, die wirklich in Ordnung sind und einige von ihnen habe ich schon im echten Leben treffen würden.
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Hallo Yoshi
Ersetze in Deinen ersten beiden Absätzen "viele" durch "einige*", dann würde ich Dir zustimmen.
* Wohlmöglich nur eine einstellige Anzahl, auch wenn sie recht aktiv hier sind.
"Viele" sind hier im Forum die nur lesen und so gut wie nie schreiben oder gänzlich inaktiv sind.
Mir ist völlig egal wann und wo und warum jemand Rock trägt, mir ist nur wichtig, das er trägt, was ihm gefällt.
Gruß
Jürgen
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Was ist eigentlich so schlimm daran, wenn jemand einen öffentlichkeitswirksamen Auftritt oder die kleidung einer Person kritisiert, weil das einfach die eigene Meinung ist?
Im Video des Startbeitrags ist ein "Mann im Rock" gezeigt, der als Pfadfinder in der Öffentlichkeit als solcher eigentlich die ganze Uniform tragen müsste, nicht nur das Hemd zu stilistisch nicht passender Privatkleidung. Er repräsentiert eben auch seine Pfadfindergruppe in der Öffentlichkeit.
Es gibt bei keinem der rdp Bünde eine "ganze Uniform". Und Uniform schon gar nicht, sondern eher Kluft oder Tracht. Jeder Bund hat ein anders farbiges Hemd und ein eigenes Halstuch. Es gibt auch ein einheitliches rdp Hemd und Halstuch welches z.B. auf den Internationalen Treffen, wie dem Jamboree, getragen wird. Hose oder Rock kann alles sein, Lederhosen (kurz oder Kniebund), Jeans, Zunfthose usw. ist alles dabei. Röcke sind oft dunkel blau oder teilweise aus alten Kohtenbahnen selbst genäht, aber da gibt es auch alles, auch Kilts.